H&K Gitarrenamp mit Kanalproblem

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matzomat
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Jun 2007, 18:04
Hersteller: Hughes&Kettner
Modell: attax 80
Fehler: amp verzerrt grundsätzlich


Hallo miteinander!
Bei meinem amp, der, als Wohnzimmer-Übungsverstärker, kaum belastet wurde, kann ich seit kurzem nur noch den Distortion-Kanal verwenden..für mich als Basser besonders blöde! Die Kanäle besitzen jeweils eine eigene Klangregelung.

am Umschalter liegt`s wohl nicht... hab ihn komplett zerlegt und die direkt verbundene Status-LED macht sowieso mit...

ebenso kann ich die Buchse, kalte Lötstellen und geplatzte Kondis (opt. Prüfung) ausschließen..

meine Hoffnung ist, daß jemand das Problem bereits kennt, denn bei meinen eingeschränkten Elektronikkenntnissen (zumindestens was FET`s angeht) vermute ich einen einfachen Fehler im Vorverstärker, der mich aber viel kosten würde..

vielen Dank im Voraus...


[Beitrag von matzomat am 12. Jun 2007, 19:13 bearbeitet]
matzomat
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 16. Jun 2007, 10:07
oder kennt Ihr jemanden in Berlin, der mich bei der Reperatur nicht gleich aussnimmt?
Jacky_Lee
Gesperrt
#3 erstellt: 16. Jun 2007, 10:12
wenn er endlos übersteuert verzerrt,KANN es einer "defekten" bzw. nicht perfeken Rückkopplung liegen, hab ich bei selbstbau amps oft erlebt, die Rückkopplung zu klein gewählt oder vergessn zu ziehen und hinten kam nur noch müll raus.
schau also mal ob du etwas derartiges findest.


Und, reperatur ist bei gewerblichen meist sehr teuer...hier im forum gibts aber n paar spezis die das sogar mal recht günstig machen
matzomat
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 16. Jun 2007, 19:16
erstmal danke für die Antwort!
nö, wenn ich vorsichtig bin mit dem lead-gain (minimal aufgedreht), verzerrt er wie normal fast gar nicht mehr...so, als ob das Signal grundsätzlich nur durch den "lead-vorverstärker"-teil geht..die anderen Potis sind wirkungslos, zudem ändert sich auch nichts beim Umschalten..


[Beitrag von matzomat am 16. Jun 2007, 19:43 bearbeitet]
Jacky_Lee
Gesperrt
#5 erstellt: 16. Jun 2007, 21:27
Klingt wirklich nach rückkopplung, wenn er kaum signal bekommt steuert er trotzdem noch zu sehr aus, aber halt nich mehr weit über die Clippgrenze.

Schließ doch ne E gitarre an, sparste dir den verzerrer

^^

nene, n foto vom innenraum wären nützlich

ich schua morgen mal ob ich n schaltplan von dem Attax bekomme
matzomat
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Jun 2007, 00:31
Hab` versucht, das meiste einzufangen...
Falls Du was vermissen solltest, mache ich gerne auch noch Detailaufnahmen















[Beitrag von matzomat am 17. Jun 2007, 00:32 bearbeitet]
matzomat
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 21. Jun 2007, 10:09
suchst Du noch, oder haben Dich die vielen Fotos verschreckt?
Jacky_Lee
Gesperrt
#8 erstellt: 21. Jun 2007, 18:03
die fotos sind gut, leider zu klein, du hast die beschneiden lassen.
einfach das häckchen zum verkleiner bei imageshack wegnehmen und den 2. link hier einsetzten.
matzomat
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Jun 2007, 19:44
so... danke für den Tip... daß macht`s auch übersichtlicher


[Beitrag von matzomat am 21. Jun 2007, 19:46 bearbeitet]
Jacky_Lee
Gesperrt
#10 erstellt: 21. Jun 2007, 20:34
So, ist der fehler einfach so aufgetreten? oder stellte er sich nach und nach ein?
Irgendwelche gerüche wargenommen?

das layout is zwar durchdacht aufgebaut aber dennoch ohne schaltplan nicht grade einfach zu durchblicken.
habe T10 und IC2 im Auge, sind einfachst Transen/OPAs (tl082) und notfalls für 40CENT ! ersetzt , .
n kleiner tipp:
Klemm mal den enstufenteil ab (vom signal her gesehen) bastel dir aus ner Chinchbuchse an die du 2 drähte lötest einen "abnehmer" un die buchse steckste an nen Chinchkabel un das zu einer kleinen anlage (wenns geht ne billige !) wenn du diese schützen willst -> widerstand, sagen wir 1kOhm mit der + Litze die du an die Buchse gelötet hast , wegen überspannungsschutz, einfach je 2 normale Dioden in Reihe und die parallel zwichen + und - der Litzen die du angelötet hast, ein paar von + nach - und eine von - nach + . nennt sich Clipperschaltung und kappt so ab 1,4V +- die Spannung, so verreckt der amp weder an überstrom (der ja mit der spannung einhergeht) und spannung

Nun kannst du das Signal vom eingang nachverfolgen und überall mal abnehmen so kannst du den putten Chip erkennen so geh ich auch immer gern vor
matzomat
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 22. Jun 2007, 10:10
also "Elektronik-Duft" ist mir nicht aufgefallen, der Fehler trat ohne Vorwarnung mit dem Einschalten des amps auf, so daß ich erst dachte, ich hätte beim Abstauben zufällig den Umschalter oder den Fußschalter betätigt...

das mit dem Abklemmen der Endstufe ist nicht so einfach...sinds doch ne menge Leiter, die sich da langschlängeln...geht`s auch ohne?
und noch ne Frage zur Clipperschaltung: wo genau gehört denn der Widerstand hin? und wo sollte man beim Testen die Masse abgreifen?
Gene_Frenkle
Inventar
#12 erstellt: 22. Jun 2007, 10:22
Hat das Gerät nicht eine Effektschleife, Kopfhörer- oder Slave Out? Wenn Du mit dem Out in einen anderen Verstärker gehts könntest Du den Fehler genauer lokalisieren. Vielleicht ist ja nur der Speaker durch. Beim Bass an einem Gitarrenamp angeschlossen nicht ungewöhnlich.
matzomat
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 22. Jun 2007, 10:46
ja, hat er alles, aber wie meinst Du`s denn? Ansonsten..der Speaker ist völlig ok ,da hab`ich auch nie übertrieben (max. Wohnzimmerlautstärke)
Gene_Frenkle
Inventar
#14 erstellt: 22. Jun 2007, 12:47
Wenn ein Slave out da ist, gehst Du damit in einen anderen Amp (auch Stereoanlage, aber ganz leise), weil das in der Regel einem Preamp-Out gleichkommt. So kannst Du schonmal gucken, ob die Vorstufe oder die Endstufe einen Defekt hat.
matzomat
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 22. Jun 2007, 13:35
ok, werd ich gleich mal testen!
matzomat
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 22. Jun 2007, 13:57
ok,war zwar kein "preamp/slave-out", aber dieser record-out dürfte sich davon nur durch die Bezeichnung unterscheiden...und es gab ein interessantes Ergebnis: keine pegelabhängige Verzerrung mehr, jedoch, wie bereits beschrieben, läßt sich die Lautstärke weiterhin nur über die "lead-Potis" regeln...umschalten zwecklos! Schätz` mal, daß das Problem wie vermutet am preamp liegt...


[Beitrag von matzomat am 22. Jun 2007, 14:06 bearbeitet]
Jacky_Lee
Gesperrt
#17 erstellt: 23. Jun 2007, 09:37
aber man kann die lautstärke ohne verzerren regeln?

hm...sieht wirklich sehr nach defekten OPs aus, bzw. irgendein bauteil zieht das signal auf masse so das die teile übersteuern, was ich aber wieder weniger denke...
die methode mit dem "litzen an Buchse" ist empfehlenswert..
geht auch ohne abstecken, dann aber bitte genau drauf achten das du nich an spannungsführende versorgungsleitungen kommst.
und den endstufenteil, auch (erstmal) in ruhe lassn
matzomat
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 23. Jun 2007, 12:36
genau, ein völlig volume-unabhängiger, cleaner sound, der sich nur mit den "lead-potis" regeln läßt...kannst Du mir noch sagen, wo ich den 1k einlöten muß, wenn überhaupt? (zwischen den Dioden und meinem "Tastkopf"?)...und die Masse?


[Beitrag von matzomat am 23. Jun 2007, 12:37 bearbeitet]
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