Technics SA 5360 Rechter Kanal knackt beim Phonoausgang

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BertBahn
Neuling
#1 erstellt: 15. Feb 2019, 18:25
Moin!

Ich habe einen Technics SA 5360, seit einer gewissen Zeit knackt der linke Kanal wenn ich Schalplatten höre.
Die Lautsprecher habe ich getestet, bzw andere Lautsprecher ausprobiert. Diese sind es also nicht.

Ich habe einmal L und R am Phono-Eingang miteinander getauscht um zu sehen ob der Fehler mitwandert.
Tut er nicht, also ist der Plattenspieler und die Verkabelung bis zum Verstärker meines Erachtens auch ausgeschlossen?

Bleibt nur der Verstärker, und genau hier weiß ich leider nicht weiter.
Ich habe Ihn einmal aufgemacht um zu sehen ob mir irgendwas auffällt, aber nichts was ich als eigenartig beurteilen könnte.

Es ist auch so das dieses 'knacken' sehr laut wäre, aber es ist vorhanden, ca alle 2-3 Sekunden auf dem linken Kanal.

Ich habe den Verstärker einmal geöffnet abfotografiert und hänge das Bild hier mit an.
Desweiteren hatte ich vorher schon mal die Regler an der Frontseite mit Kontaktspray behandelt.

Es wäre super wenn jemand eine Idee hätte...
Achso, ich besitze nur ein normales Multimeter, ich hoffe das Reicht aus, bin allerdings kein erfahrener Elektriker oder ähnliches.

Im Vorraus schon mal ganz lieben Dank!


Technis SA 5360
CarlM.
Inventar
#2 erstellt: 15. Feb 2019, 18:57
Wenn es wirklich nur im Phono-Betrieb knackt und nicht bei Radio, CD, AUX etc. dann sollte der Fehler in dem Bereich liegen, der im Ausschnitt des Schaltplans dargestellt ist.

Phono_IC

Vermutlich ist das IC 201/202 SVITA 7129 P defekt oder ein Kondensator an seinen Anschlüssen.

p.s.
Das Service Manual gibt's hier:
https://elektrotanya...er.pdf/download.html

Falls das IC defekt ist ... eine der möglichen Quellen:
https://elw-elektronik.com/TA-7129-P

Am besten 2 Stk. bestellen, falls es Klangunterschiede zum anderen Kanal geben sollte.
Eventuelle Kondensatoren und Elkos im Bereich des IC aus Kostengründen mit tauschen.


[Beitrag von CarlM. am 15. Feb 2019, 19:29 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#3 erstellt: 16. Feb 2019, 02:30
Da wurde ja schon recht gut mit Kontaktspray (o.ä.) herumgesaut....

Du hast leider nicht erwähnt, ob das Knacken auch an anderen Signal-Eingängen existiert. Wurde es dort nicht festgestellt?
Dazu muss(/sollte) keine Signalquelle angeschlossen sein, um das Knacken dort auch hören zu können.

Da ja nun vmtl. schon andere Ausfälle existierten, wurde an den Schaltern und Potis Kontaktspray angewandt. Evtl. liegt hier noch der Hund begraben und es brauchen dazu nicht "richtige" Bauteile defekt sein, was ich mir aber dennoch auch vorstellen kann.
In diesen Modellen habe ich des öfteren Elkos auffinden können, die an den Beinchen oxidiert, und zum Teil auch noch leicht feucht (ausgelaufen) waren.
Dennoch hatten sie aber ihre angebenen Kapazitäten. Getauscht müssen sie dann aber trotzdem werden.
Dazu bitte auch erst nach kalten Lötstellen schauen.

Auf dem Bild sieht diese Stelle (Tuner) merkwürdig aus. Ist da was verbrannt?

technis-sa-5360_923665


[Beitrag von Rabia_sorda am 16. Feb 2019, 02:40 bearbeitet]
BertBahn
Neuling
#4 erstellt: 16. Feb 2019, 14:13
Moin!

Also das knacken kommt ausschließlich im Phonobetrieb.
Radio bzw. AUX läuft ohne Probleme...

Ich habe mir einmal die Bauteile bestellt welche von CariM empohlen wurden.

Ich habe nochmal ein Foto gemacht von der Stelle die auf dem Foto so dunkel aussieht, da ist allerdings nichts verschmort.
Aber ich hänge es jetzt nochmal an.

Was mich jetzt nur etwas verwirrt...mein Standardradiosender ist plötlzlich kaum noch zu empfangen nachdem ich ihn gerade nochmal auf hatte...Dabei hab ich nichts geändert, viele andere Radiosender gehen mit voller Signalstärke.
Nur mein Standartradiosender nicht mehr, funktioniert aber in einem anderen Raum mit einem anderen Radio einwandfrei...

Kann es sein das...jetzt ein Problem nach dem anderen kommt?

IMG_5932
Rabia_sorda
Inventar
#5 erstellt: 17. Feb 2019, 01:11
Das Gerät wurde aber gebraucht erworben, oder hast du daran schonmal gewerkelt?
Auf dem letzten Bild sind Markierungen auf den Spulenkörpern zu erkennen. Das heißt, dass dort schonmal gedreht wurde.

Klopfe mal im Betrieb die Platine ab (kein leitendes Werkzeug dafür nehmen!) und höre auf Veränderungen (bei Phono und deinem Lieblingssender).
Falls etwas "passiert", dann sollte nach kalten Lötstellen geschaut werden.

Leider können in den Drehspulen die internen Keramikkondensatoren ausfallen und dann wird es schwierig.
BertBahn
Neuling
#6 erstellt: 17. Feb 2019, 12:28
Ich hab den Receiver gebraucht erworben richtig, hatte daran nie etwas gemacht ausser Kontaktspray an die Regler zu sprühen da dort alles schrecklich gekratzt hat.

Hab den Reciever gerade mehrmals abgeklopft, sind aber keine Veränderungen zu hören oder zu sehen.
Lötstellen sehen soweit auch alle gut aus.

Was hat es denn mit diesen Reglern auf sich?
Sollte man dabei gehen und diese wieder verstellen?
Rabia_sorda
Inventar
#7 erstellt: 17. Feb 2019, 15:06

Was hat es denn mit diesen Reglern auf sich?
Sollte man dabei gehen und diese wieder verstellen?


Tja, das ist jetzt die Frage...
Wenn das Gerät fachmännisch neu justiert wurde, dann sollte man partout nicht daran drehen. Leider weiß man es aber wohl nicht und daher müsstest du nun nach dem SM und mit vielen Messgeräten (die kaum noch einer besitzt) den Tuner abgleichen. Dies können aber eigentlich nurnoch die "alten Hasen".
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