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Philips-Schwenkarmlaufwerke-Thread

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ghaliläo
Inventar
#701 erstellt: 22. Okt 2025, 10:13

Rabia_sorda (Beitrag #696) schrieb:
Welche Typenbezeichnung hat denn der alte und der neue Regler?


Am alten Regler steht 78M12CT drauf, auf den neuen L78S12CV.


[Beitrag von ghaliläo am 22. Okt 2025, 10:15 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#702 erstellt: 22. Okt 2025, 10:44
Die sind beide identisch, wenngleich der neue 2A und der alte 0,5A kann (kommt aber auf die jeweilige Kühlung an).
Somit ist der neue leistungsstärker und wenn dieser auch nicht funktioniert, dann liegt ein anderer Defekt vor.
Die Spannung muss eingangsseitig auch mindestens 3 V höher als 12 V sein (max. aber 32 V).

PS:
Falls der Massekontakt an so einem Regler (auch nur kurz) fehlen sollte, dann schaltet dieser die höhere Eingangsspannung komplett durch und das verursacht dann definitiv weitere Schäden!
Knulse
Stammgast
#703 erstellt: 22. Okt 2025, 10:56
Ergo: Eingangsspannung messen (Pin 1).

Gibt's für den Schneider eigentlich ein SM?

Sehe gerade, daß der wohl baugleich mit dem CD150 ist...


[Beitrag von Knulse am 22. Okt 2025, 11:45 bearbeitet]
ghaliläo
Inventar
#704 erstellt: 22. Okt 2025, 12:24
Richtig, der Schneider CD 8001 ist mit dem Philips CD 150 baugleich.

Hab grad mal die Spannung an dem Spannungsregler gemessen. Eigentlich sollte der 12 V haben, hat aber nur 7 V und darum funktioniert das Ding wohl nicht. Scheiß billiger Chinaschrott würd ich da mal wieder sagen.


[Beitrag von ghaliläo am 22. Okt 2025, 12:24 bearbeitet]
Knulse
Stammgast
#705 erstellt: 22. Okt 2025, 12:34
Wie hoch ist denn die Eingangsspannung? Lt. SM sollte die 21 V betragen.


[Beitrag von Knulse am 22. Okt 2025, 12:38 bearbeitet]
CHICKENMILK
Inventar
#706 erstellt: 22. Okt 2025, 14:12
Deshalb hab ich mir den DUOYI DY294 Transistor Tester gegönnt.
Der kann auch diese Spannungsregler testen.
Geiles Teil, kann ich jedem empfehlen.
Rabia_sorda
Inventar
#707 erstellt: 22. Okt 2025, 15:32

Eigentlich sollte der 12 V haben, hat aber nur 7 V und darum funktioniert das Ding wohl nicht.


Wie schon erwähnt, muss du erstmal die Eingangsspannung ermitteln.
Erst so sieht man ob es am Regler oder doch woanders dran liegt.
Zudem sind diese Regler selbst u.a. auch Überlast-/Kurzschluss-gesichert und falls Ausgangsseitig ein zu hoher Strom (durch einen Defekt) fließen sollte, sollte der Regler somit auch selbständig abregeln/abschalten.
ghaliläo
Inventar
#708 erstellt: 22. Okt 2025, 17:57
Kann nur an dem Teil liegen, hatte vorher einen originalen drin, den ich wahrscheinlich durch zu häufiges Umlöten geschädigt hatte. Der hat tadellos funktioniert, bis er warm geworden ist, dann ist die Spannung zusammengebrochen.


[Beitrag von ghaliläo am 22. Okt 2025, 17:57 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#709 erstellt: 23. Okt 2025, 10:42
Steht auf dem neuen auch wirklich vorne eine 78 und keine 79?
Sal
Inventar
#710 erstellt: 23. Okt 2025, 11:55
Back to Schwenkarm, indirekt: ich will auf der großen Haupt - Servoplatine jetzt alle restlichen Elkos tauschen und diese Platine dafür ausbauen.
Ich muss jetzt nicht den Laserpin dazu kurzschliessen, seine eigene Platine mit APC und HF-Verstärker unter dem DCM-1 sollte als ESD-Schutz reichen, oder? Natürlich hänge ich mich und den CD-104 an eine Erdung, während ich die Platine aus und wieder einbaue...
Bollze
Inventar
#711 erstellt: 24. Okt 2025, 06:41
Weitblick in dem ARD Ratgeber, von 1989 wow
https://youtu.be/ybvyBXzu7_w?t=221
CHICKENMILK
Inventar
#712 erstellt: 24. Okt 2025, 07:04

Rabia_sorda (Beitrag #709) schrieb:
Steht auf dem neuen auch wirklich vorne eine 78 und keine 79?


Das hab ich mir auch gedacht.

Der 78er ist ein positiv-Spannungsregler
Der 79er ist ein negativ-Spannungsregler

Solche Typen habe ich haufenweise von verschiedensten Herstellern da.
Auch welche von ISC (China) und auch die erfüllen ihren Zweck sehr gut.

Hier verweise ich nochmals auf den DUOYI DY294 Tester, denn der zeigt nicht nur an ob das Bauteil ok ist, sondern auch die Spannung welche
hinter dem Spannungsregler raus kommt.
Da hatte ich schon einige ausgebaute, heiße Kandidaten in den Philips Playern, welche viel weniger lieferten.

Link

klar kann man die Spannungsregler auch mit dem Labornetzteil testen, aber mit dem Gerät geht es viel rascher und unkomplizierter.
Ebenso bei sämtlichen Transistoren (vor allem bei jenen mit TO3 Sockel).


[Beitrag von CHICKENMILK am 24. Okt 2025, 07:16 bearbeitet]
ghaliläo
Inventar
#713 erstellt: 25. Okt 2025, 15:06

Rabia_sorda (Beitrag #709) schrieb:
Steht auf dem neuen auch wirklich vorne eine 78 und keine 79?



Ja, da steht 78 drauf.
Sal
Inventar
#714 erstellt: 25. Okt 2025, 16:19

Weitblick in dem ARD Ratgeber, von 1989 wow
https://youtu.be/ybvyBXzu7_w?t=221

Trotzdem daneben orakelt. Die MOD ist es nicht geworden und bald darauf hatte Philips den Schwenkarm aufgegeben.
Ich hatte mal kurz Kontakt zu Lou Ottens, als er noch unter uns war, auch er hatte keine Erklärung für diesen "Move" von Philips.
Aber die Produktion für ein Linearlaufwerk liess sich sicher leichter outsourcen.
Und das Plastik, vor dem gewarnt wurde (wahrscheinlich ein KSS-210 und der Schnitt suggeriert auch noch, dass es im Philips steckt),
war von Anfang in den CD-Playern drin - und läuft bis heute...


[Beitrag von Sal am 25. Okt 2025, 16:32 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#715 erstellt: 25. Okt 2025, 17:47

Ja, da steht 78 drauf.


Dann glaube ich eher an einen anderen Defekt als an einen "nicht funktionierenden" Regler.
Mit dem Originalen schien der Player ja zuvor auch schon nicht zu funktionieren denn ansonsten hättest du keinen neuen besorgt.
Somit sollte man eins und eins zusammenzählen ....
Sal
Inventar
#716 erstellt: 01. Nov 2025, 00:05
Wie repariert man eigentlich die steifen, mehr als beknackt konzipierten Litzen?

Man hat beim Reparieren ständig die Furcht, dass die brechen und jetzt hat es auch eine getan,
direkt hinter dem Stecker für die Spannungsversorgung der Servoplatine.

Auch deshalb liebe ich die Japaner: Die nahmen flexible, geflochtene Leitungen,
die dazu mehrfarbig waren. Die Steckerleisten zu verwechseln war unmöglich, bei Philips muss man da aufpassen...
Und ich habe beim Elkotausch ungeheuer viel Zeit verloren, weil man beim Nachschlagen der Bauteilenummern in der Reparaturanleitung
Schiffe versenken spielen muss. Sony hat einfach die Bauteilenummern auf die Platine gedruckt...


[Beitrag von Sal am 01. Nov 2025, 00:09 bearbeitet]
Knulse
Stammgast
#717 erstellt: 01. Nov 2025, 07:47

Sal (Beitrag #716) schrieb:
Wie repariert man eigentlich die steifen, mehr als beknackt konzipierten Litzen?...

...und jetzt hat es auch eine getan,
direkt hinter dem Stecker für die Spannungsversorgung der Servoplatine....

Das passiert oft, darauf habe ich weiter oben schon hingewiesen.

Die Steckbuchsen lassen sich öffnen. Ich ersetze die Adern durch Litze mit 0,22 mm², Außen-Ø ca. 1,2 mm (das müßte AWG 24 sein). Zum Wiederverschließen nutze ich einen kleinen Schraubstock (Schneid-Klemm-Technik). Danach sollte man alle Adern auf Durchgang prüfen.

Lies auch mal ab hier.
Sal
Inventar
#718 erstellt: 01. Nov 2025, 09:54

Das passiert oft, darauf habe ich weiter oben schon hingewiesen.

Bei Sony, Toshiba, Nakamichi, Denon passiert das nicht. Ich kann mich in gut 30 Jahren Bastelei nur an einen Fall erinnern.
Weiß aber noch gut, dass bei einem megateuren S-VHS von Philips (der mit der schicken analogen Uhr auf der klappbaren Vorderfront)
regelmäßig das Flachbandkabel zur besagter Front brach...

Du warst schneller, ich habe vorhin selbst entdeckt, wie es geht und wollte meinen Post editieren.
Man bekommt wenigstens gut ertastet, ob was gebrochen ist, die diese Litzen brechen am liebsten am Stecker
und sind dann so flexibel, wie sie sein sollten.
Man muss aber bei den Steckern sehr aufpassen, wenn man sie auseinandernimmt.
Die Kunststofflaschen, welche das Unterteil des Steckers arrettieren, können leicht zu weit verbogen werden.
Auch kamen von den sechs "Klemm/Schneidstiften" drei mit dem Stecker raus, wohl ein Zeichen dafür, dass die nicht zuverlässig klemmen.
Es braucht nicht unbedingt einen Schraubstock, um das ganze wieder zusammen zu bekommen.
Fensterbank und Daumen reichen, zumindest, wenn nur ein Kabel gebrochen ist.
Kurioserweise hat es zusätzlich noch einen Kabelbaum zur Vorderfrontplatine erwischt.
Summasumarum - Sollbruchstellen sollten einen Sinn haben...
Glücklicherweise hat die es überlebt, beide Kabel repariert, jetzt spielt er Mozart...


[Beitrag von Sal am 01. Nov 2025, 10:53 bearbeitet]
Knulse
Stammgast
#719 erstellt: 01. Nov 2025, 10:21

Sal (Beitrag #718) schrieb:
...Fensterbank und Daumen reichen, zumindest, wenn nur ein Kabel gebrochen ist....

Bei ein, zwei Drähten reicht das, aber nicht, wenn man z.B. einen 14-poligen Stecker neu verkabelt.
Ich hatte mir vor einiger Zeit auf diese Weise Verlängerungen mit biegsamer Litze hergestellt
CHICKENMILK
Inventar
#720 erstellt: 30. Jan 2026, 10:38
Die Geschichte zu diesem CD-304 muss ich euch erzählen.
So einen Schrotthaufen hatte ich noch nie, aber er läuft nun. 😅

Die ganzen Fotos findet ihr auch ganz Unten in dem Beitrag.
Irgendwie hat es nicht funktioneirt diese als Vollansicht zwischen den Text einzufügen.


Diesen Player hab ich schon seit Jahren (ca. 8-9 sollten sein) um nicht mal €40,- bei eBa* gekauft.
Habe damals angefangen die Elkos im NT zu erneuern.
Da ich aber kurz darauf einen perfekt erhaltenen CD304 günstig gefunden habe, wurde der besagte Player eingemottet und
als Ersatzteilträger degradiert, denn optisch war er echt stark angeschlagen.

Mich hat es vor einigen Wochen jedoch plötzlich überkommen und ihn hervorgeholt.
Denn mittlerweile haben sich so einige Ersatzteile und Gehäuseteile zusammengesammelt, sodass sich ein
wohnzimmertauglicher Player zusammenbauen lässt.

Player geht an, liest nichts ein. CD dreht nicht mal.
Nun ja, aufgeschrabt, durchgeatmet und losgelegt.



Das Zahrad für den Schubladen-Mechanismus hat sich aufgelöst. Neues rein, check

https://i.ibb.co/Ng2rPkYM/IMG-20260105-013338.jpg

https://i.ibb.co/20xgG28F/IMG-20260105-014613.jpg

Dann fällt mir auf, dass die bereits vor Jahren getauschten NT-Elkos aufgebläht sind.
Oben etwas aufgebläht, aber unten sehr heftig.
Und nein, die Polung ist korrekt.

Ein paar dieser Typen hab ich noch in der Lade. Und ja, sogar die sind aufgebläht.
Na toll, definitiv ein Produktionsfehler von YAGEO, Elko Typ SY




https://i.ibb.co/nJ2L36k/IMG-20260105-163644.jpg

https://i.ibb.co/bMzHy8mz/IMG-20260105-163635.jpg

https://i.ibb.co/6cFc35r7/IMG-20260106-185159.jpg

Also alles nochmals neu:
https://i.ibb.co/7d63M3N5/IMG-20260106-185254.jpg

Eine Steckverbindung hatte Kabelbruch, also Kabel komplett erneuert.

Beiläufig:

Der CD-304 hat Entstör-Kondensatoren X2 und Y vor dem Trafo.
Der CD-104 aber nicht. Warum das so ist, wäre echt interessant.

https://i.ibb.co/hRJsgHC5/IMG-20260106-184559.jpg

Irgenwann bin ich auf die Suche gegangen, warum die CD nicht dreht.
Dabei fällt mir auf, dass diese im Laufwerk schleift, wenn ich sie mit dem Finger drehen möchte.
Der Grund: Die Lade hat sich einseitig aus der Halterung vertschüsst.
Da kann man sich auch einen Esel suchen, wenn man zuerst wo anders nach der Ursache blickt.

https://i.ibb.co/GvhYyBRD/IMG-20260106-184234.jpg

https://i.ibb.co/xt7MrKGm/IMG-20260106-184251.jpg

Die CD dreht sich nun, aber wird nicht eingelesen. Er quittiert mit ERROR.
Zumindest war die Servo Platine schon durchkontaktiert.
Nachdem einige auffällige Lötstellen nachgelötet und auch dort die Elkos erneuert waren, liest er die CDs auch endlich ein.

https://i.ibb.co/WvTCjpqM/IMG-20260105-154403.jpg

Problem nur:
er kommt NIE über den 6. Titel der CD hinaus und stoppt wieder mit ERROR.

An dem Punkt war ein Kaffee fällig.

Habe dann den Laser auf Freigängigkeit geprüft.
Siehe da, auf nicht ganz halber Strecke ist ein deutlicher Widerstand zu spüren, aber man kommt über diesen Punkt hinweg, wenn man
mit dem Finger den Laser bewegt.
Also an der Achse des Lasers mittig die Mutter entfernt, diese einige Millimeter nach oben rausgeschoben und mit Silikonöl behandelt (Silikonöl deshalb, weil sich im Inneren Gummiringe befinden, und Silikonöl den Gummi nicht angreift).
Hmmm, trotzdem eigenartig, denn das Lager läuft eigentlich ohne Widerstand und ohne Spiel durch.

Wieder eingebaut, der selbe Mist.

Der Fehler war so simpel, aber die Ursache echt fragwürdig.
Sieht so aus, als wäre das Laufwerk schon mal jemanden hinunter gefallen, denn die Ecke des Laufwerks-Chassis war eingeissen und nach innen gedrückt.
Wer macht so einen Schei


https://i.ibb.co/fzjj7GWh/IMG-20260107-114653.jpg
https://i.ibb.co/mVYDh3wv/IMG-20260107-114645.jpg

Der Player läuft zumindest schon mal.

Allerdings rechtsseitig KEINE Tonwidergabe, links aber so wie es sein soll.
Das Signal an den Operationsverstäkern ( duale OPV´s) mit dem Oszi nachgemessen, alles da.
Bis zum Reed Relais konnte ich es nachverfolgen. Nach diesem Relais ist tote Hose.
Hierzu werde ich nun noch prüfen ob das Relais nicht freigeschalten wird, oder der Reed Kontakt defekt ist. Ersatz gibt es ja noch bei Amazon.

Also erst mal eine andere, überholte Platine verbaut, siehe da, auf beiden Kanälen alles da.
Neue Front und neuen Gehäusedeckel montiert, steht nun ein ansehbares Gerät da, welches mich sehr viele Nerven gekostet hat.
Aber die Freue war groß, als er endlich funktionierte.

https://i.ibb.co/M5BnJ5HM/IMG-20260107-165806.jpg


Die Nummer-Aufkleber auf der Rückseite lassen ja schon erahnen, dass seine Vergangenheit sehr bewegt sein muss.
Wahrscheinlich hat er mal im Kaufhaus für die Hintergrundbeschallung gedient
https://i.ibb.co/mrgxJGcf/IMG-20260107-170754.jpg

https://i.ibb.co/rRncQDcp/IMG-20260107-165834.jpg













https://i.ibb.co/7d63M3N5/IMG-20260106-185254.jpg






[Beitrag von CHICKENMILK am 30. Jan 2026, 12:29 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#721 erstellt: 30. Jan 2026, 15:17

Allerdings rechtsseitig KEINE Tonwidergabe, links aber so wie es sein soll.
Das Signal an den Operationsverstäkern ( duale OPV´s) mit dem Oszi nachgemessen, alles da.
Bis zum Reed Relais konnte ich es nachverfolgen. Nach diesem Relais ist tote Hose.
Hierzu werde ich nun noch prüfen ob das Relais nicht freigeschalten wird, oder der Reed Kontakt defekt ist. Ersatz gibt es ja noch bei Amazon.


Solche Muting-Relais sind oft gar nicht nötig.
Zumindest habe ich bei meinen Technics-Playern dieses Relais immer entfernt und danach nie irgendwelche Störgeräusche im (nicht-)Signal wahrnehmen können.
Entfernt habe ich sie, weil bei jedem Ende eines Titels ein sehr lautes "Klick" (Muting aktiviert) aus dem Gerät ertönte und bei dem nächsten Titel-Anfang (Muting deaktiviert) erneut.
Das nervt mich wie doof
speedhinrich
Inventar
#722 erstellt: 30. Jan 2026, 21:35
Das Philipps Laufwerk CDM1 Mk 2 war seinerzeit unheimlich gut, klanglich überlegen. Eingesetzt in relativ teuren Playern wie Marantz 16 oder Proceed.
Oder geht es hier nur um Reparatur?
CHICKENMILK
Inventar
#723 erstellt: 31. Jan 2026, 12:07
Nö nö, es geht um alles was mit CDM Laufwerken zu tun hat.😉

Wer hat Erfahrungen mit dem Austausch eines CDM2?

Philips CD650


Von diesen 650ern hab ich noch einen, welcher trotz kompletter Revision nur Original CD's liest.
Diese liest er schnell ein und auch einzelne Titel werden schnell angesprochen.

Allerdings pfeift der Laser und Rohlinge werden nicht erkannt.

Ich werde noch den Laserstrom prüfen, erwäge aber den Laser (CDM/10) zu tauschen.
Habe noch ein CDM2/29 hier vom CD670.
Servo Platine hat die gleichen Anschlüsse, im Gegensatz zu der vom CD150, welche anders sind.

Weiß jemand ob diese Laufwerke (CDM2/10 und CDM2/29) miteinander kompatibel sind?
Knulse
Stammgast
#724 erstellt: 31. Jan 2026, 12:13
Im CD650 funktionieren CDM2/10, CDM2/29 und auch CDM4/25.

Die wurden so auch in dieser Reihenfolge im CD650 von Philips verbaut.
Alle drei fressen Selbstgebrannte ohne Probleme.


[Beitrag von Knulse am 31. Jan 2026, 12:53 bearbeitet]
CHICKENMILK
Inventar
#725 erstellt: 31. Jan 2026, 20:34
Danke dir💪🏻💪🏻🍻

Jetzt was Eigenartiges:

Ich hab nur den Laser ohne Chassis getauscht, da diese bei beiden Playern doch Recht unterschiedlich ist.
Den Laserstrom dabei zuerst auf Minimum und nach dem Einbau auf 40mV.
Den Laser vom CD371 in den CD650 und erläuft.

Danach war es mir nicht zu blöd und habe den Laser vom CD650 in den CD371 verpflanzt.

Auch der läuft und beide Player lesen ohne Probleme alte, zerkratzte CD-R.😳🙆🏼‍♂️🙈

Kannst mir gerade nicht erklären, aber ggf. war es eine mechanische Thematik, da ich beide Laufwerke komplett zerlegt und
überholt habe (Lager, Kabelkontrolle, Riemen, Laufwerksführung gereinigt und mit Silikonfett behandelt).

🤷🏼‍♂️
ghaliläo
Inventar
#726 erstellt: 10. Feb 2026, 13:49
@Chickenmilk

Schöner CD-304. Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur.

Eigenartig, dass die relativ neuen Elko´s so aufgebläht sind.
Blechdackel
Inventar
#727 erstellt: 25. Feb 2026, 09:32
Möchte mir gerade über Kleinanzeigen einen CD 301 kaufen und habe dem Verkäufer schon die Laufwerksicherungen zugeschickt, die so auch bei meinem Marantz CD 42 mk. II drin sind. Und laut dutchaudioclassics hat der CD 301 auch ein Philips CDM 4/19 mit Dreharmlaufwerk, aber im Boden sind nicht wie bei gleichaltrigen Philips und Marantz die Öffnungen zum Einführen der Sicherungsstifte. Wird das Laufwerk anders gesichert?

Heiko
airmax78
Stammgast
#728 erstellt: 25. Feb 2026, 10:31
Hallo,

zum CDM2: es sind zahllose Varianten davon in Umlauf, beim Philips CD 650 passt nur die frühere Variante mit den 4 hohen "Stelzen" an der Grundplatte (zur Aufnahme der hier noch separaten Servoplatine). Die spätere Variante mit der flachen Grundplatte ( lage loading) kann hier nicht verwendet werden. Um die Verwirrung komplett zu machen: Es gibt bei der früheren Variante mit den 4 hohen "Stelzen" auch noch unterschiedliche Servoplatinen, abhängig davon, ob der Apparat 14 bit oder 16 bit DACs hat. Die Servoplatinen sehen zwar ähnlich aus, sind aber nicht untereinander kompatibel. Unabhängig davon können die Laufwerke selbst sowohl als CDM2/10 oder CDM2/29 gestempelt sein. Zischende oder pfeifende Geräusche vom Laufwerk beim Abspielen können auch durch eingetrocknetes Fett an den beiden Lagerkugeln des Radialmotors oder vom Focusmotor stammen, hier ist der oft nachträglich eingefügte 1µF bipolar Elko auf der Servoplatine auffällig.
Blechdackel
Inventar
#729 erstellt: 25. Feb 2026, 12:18
Zur Wiederholung, das ist ein CDM 4/19 und es wurde was ganz anderes gefragt.


[Beitrag von Blechdackel am 25. Feb 2026, 12:19 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#730 erstellt: 25. Feb 2026, 12:38

Blechdackel (Beitrag #729) schrieb:
Zur Wiederholung, das ist ein CDM 4/19 und es wurde was ganz anderes gefragt.


Es bezieht sich auch nicht auf deinen Post ....
CHICKENMILK
Inventar
#731 erstellt: Gestern, 13:33
Hallo Leute und eine Frage was mich brennend interessiert, da bei sämtlichen Philips CD Player Modifikationen die man im Netz so findet,
folgender Punkt nie beachtet/behandelt wurde.

Ich machte mir bei der Begutachtung meines CD-850 Netzteiles so meine Gedanken, wie man denn die Elkos, welche ja umzingelt von warmen Spannungsreglern sind, wärmetechnisch entlasten könnte.
Ich bin dann auf die Idee von DC/DC Wandler gekommen, welche man ja für sämtliche positiven, als auch negativen Spannungen bekommt und welche pinkompatibel zu den ganzen 78** und 79** er Spannungsregler sind.

Der Vorteil:
* Keine Wärmeentwicklung wie bei den analogen Spannungsreglern
* Wirkungsgrad von über 90%

Ich denke mir, dass zumindest die 5V Schiene (welche ja bei fast allen Philips-Playern dieser Zeit) mitunter die wichtigste Spannungsversorgung darstellt (z.B. bei CD380 sogar die alleinige geregelte Spannungsversorgung) extrem davon profitieren könnte.

https://www.digikey....S78-05-2-0R/13691812

Klar, die negativen Spannungsregler sind mit ca. € 11,- nicht ganz billig, aber was haltet ihr von einer solchen Modifikation, bzw. habt ihr schon Erfahrungen damit gesammelt?



LG
airmax78
Stammgast
#732 erstellt: Heute, 09:20
ich würde lieber vorab klären wollen, mit welcher Taktfrequenz diese DC/DC Wandler arbeiten und in wie fern sie abgeschirmt sind. Wenn man sich einen Störsender ins Gerät einbaut, hat man am Ende nichts gewonnen, eher im Gegenteil. Die ollen Linearregler haben es doch auch jahrzehntelang prima getan, ich sehe hier keinen Grund, irgendwas zu ändern.
CHICKENMILK
Inventar
#733 erstellt: Heute, 11:45
Nachdem ich einige Philips CD380 Player hier habe und diese ja eine extrem abgespeckte Stromversorgung haben (es gibt nur 5V Regler in dem Gerät), kann ich ja mal an einem davon den Umbau wagen. Ich wäre echt gespannt wie sich eine effizinientere Stromversorgung in dem Player auswirkt.

Wie gesagt, am CD850 kann man sehr schön sehen wie warm es in dem Bereich auf Grund der vielen Spannungsregler wird:

* Platine dunkel verfärbt
* NT-Elkos außerhalb des angegebenen Kapazitätswertes
* Kalte Lötstellen an den Spannungsreglern (vor allem die 5V Regler)
* Gehäusedeckel innen schwarz im Netzteil Bereich


Ein Rückbau wäre ja im schlimmsten Fall ein Kinderspiel.



[Beitrag von CHICKENMILK am 18. Mrz 2026, 11:48 bearbeitet]
Knulse
Stammgast
#734 erstellt: Heute, 13:28
Was ist eigentlich aus dem CD-380 geworden? Bist damit schon weiter gekommen?
ghaliläo
Inventar
#735 erstellt: Heute, 15:13

CHICKENMILK (Beitrag #733) schrieb:


Wie gesagt, am CD850 kann man sehr schön sehen wie warm es in dem Bereich auf Grund der vielen Spannungsregler wird:

* Platine dunkel verfärbt
* NT-Elkos außerhalb des angegebenen Kapazitätswertes
* Kalte Lötstellen an den Spannungsreglern (vor allem die 5V Regler)
* Gehäusedeckel innen schwarz im Netzteil Bereich



Um Spannungsregler möglichst kühl zu halten ist doch ein einfaches aber wirksames Mittel der Einbau von Kühlkörpern. Damit bin ich bis jetzt immer gut gefahren. Ob da der Einbau anderer Spannungsregler besser ist wage ich zu bezweifeln. Aber wenn Du so etwas an einem Tastgerät gemacht hast und das auch hinhaut ohne dass Störgeräusche entstehen dann berichte bitte von Deinen Erfahrungen.

Vom CD 850 könntest auch mal Bilder zeigen wenn Du magst.
Valenzband
Inventar
#736 erstellt: Heute, 16:26
Laut dem verlinkten Datenblatt haben diese Schaltregler Störspannungen von typ. 30mV, bis 75mV, die Negativ-Regler sogar 150mV im Spektrum bis 20MHz. Die typische Schaltfrequenz der Regler ist 400kHz, fast genau das 9-fache der CD-Samplingrate. Das könnte zu recht unvorhersehbaren Interferenzen bzw. Intermodulation führen. Die Schaltapplikation empfielt Eingangsfilter zur EMI-Unterdrückung in Richtung primärer Versorgung, auch ein Hinweis dass diese Regler ein ziemliches Gezwitscher veranstalten, letztlich in beide Richtungen. Für einen Akku-Lader kein Thema, aber für HiFi...?
Man sollte nicht davon ausgehen, dass es ohne einen gewissen Filteraufwand gut läuft. Das Ganze natürlich an jedem einzelnen Regler.
Kühlbleche sind wahrscheinlich einfacher und nehmen wohl auch nicht mehr Raum ein als die ganze Chose mit Filtern.


[Beitrag von Valenzband am 18. Mrz 2026, 16:27 bearbeitet]
CHICKENMILK
Inventar
#737 erstellt: Heute, 18:26

Knulse (Beitrag #734) schrieb:
Was ist eigentlich aus dem CD-380 geworden? Bist damit schon weiter gekommen?


Dessen Laufwerk habe ich gegen ein funktionierendes ersetzt.
Das "defekte" Laufwerk habe ich jetzt mal zur Seite gelegt.

@Valenzibald, danke für die Einschätzung und Info

Es soll ja nur der wärmste Regler unter ihnen ersetzt werden, nämlich der MC7805CT,
somit ist der Aufwand der FIlter überschaubar und auf einer kleinen Platine realisierbar.
Dieser positive 5V Reggler sitzt ja schon auf einem großen Kühlkörper, jedoch schön rund um die Elkos.
Sehr warm wird er trotzdem.
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anton1000 am 05.11.2006  –  Letzte Antwort am 28.11.2012  –  3 Beiträge

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