NAD 3030 flackert beim Einschalten

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seppelceh
Neuling
#1 erstellt: 30. Nov 2008, 23:09
Moin Leute,

ich habe seit einer Woche einen NAD Stereophonic Amplifier 3030 bei mir stehen.

Die letzten 15 Jahre hat das gute Stück auf nem Dachboden verbracht, jetzt steht er gerade frisch gereinigt und ausgeblasen auf meinem Tisch.

Allerdings macht er mir beim Einschalten etwas Sogen.

Schaltet man ihn ein, flackern die Lampen der VU-Meter ca. 1-2 Minuten und die Lautsprecher geben ganz unschöne Knarztöne von sich.

Sobald die Lampen dauerhaft leuchten kann man die Lautstärke hochdrehen und er läuft wie eine eins, kein Brummen, nix.

Das hängt auch nicht mit der Temperatur zusammen, schaltet man ihn nach Dauerbetrieb aus und gleich wieder ein geht das ganze Spiel von vorne los.

Hat jemand eine Idee? Nen Schaltplan hab ich, löten hab ich auch gelernt, aber was Fehlersuche angeht fehlt mir völlig die Erfahrung. Bin am überlegen ob es die Elkos vom Netzteil sein könnten, aber dann müsste die Kiste doch brummen, oder?

Schon mal vielen Dank für Eure Ratschläge...
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 11. Dez 2008, 01:28
Verdächtiger #1: Netzschalter - testweise brücken.

Verdächtiger #2: Die Siebelkos.

Auch eine Kombination wäre denkbar, nachdem alte Elkos gern mal etwas Warmlaufzeit benötigen.
armin777
Gesperrt
#3 erstellt: 11. Dez 2008, 09:38
Nach der Beschreibung zu 100% der Netzschalter! Wenn er zweipolig ist, hast Du Glück. Dann kannst Du den defekten Kontakt dauerhaft überbrücken und auf dem anderen noch ein paar Jahre weiter schalten. Wenn er ein einpolig ist, hilft meist nur kompletter Ersatz. Ist es ein Kipp- oder ein Druckschalter?

Beste Grüße
Armin
seppelceh
Neuling
#4 erstellt: 11. Dez 2008, 10:30
Moin,

habe mich inzwischen auch schon auf den Netzschalter geeinigt.

Ich werde sobald es passt die Kiste mal wieder öffnen und nachsehen, wie der Schalter so ausschaut. Vielleicht ist ja nur eine Lötstelle nicht in Ordnung. Ansonsten baue ich ihn mal aus und sehe, wie weit ich ihn zerlegen kann.
Zur Not wird der Schalter komplett überbrückt und es kommt ein neuer Schalter direkt ans Netzkabel. Ich glaube nicht, dass ich so einfach passenden Ersatz für den Verstärker finde...

Ist übrigens ein Druckschalter.

Besten Dank schon Mal!
armin777
Gesperrt
#5 erstellt: 11. Dez 2008, 11:13
Hallo seppelceh,

wenn es ein Druckschalter ist, ist Ersatz kaum ein Problem! Die gibt es überall und reichlich in nahezu jeder Bauart.
Ursache für die Geräusche und das Flackern sind übrigens verbrannte Kontakte (keine Lötstelle), glaub mir nach über 30 Jahren Erfahrung.

Beste Grüße
Armin
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