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Hobby Hifi Audimax- Finales Gehäuse

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_ES_
Administrator
#352 erstellt: 02. Aug 2019, 11:21
Sorry, so ähnlich hatte ich es auch gemeint - Aktuell ist das eine Blackbox (Soundausgabe), damals konnte ich alles kontrollieren.


Bitte denk nochmal an die Wasserfalldarstellungen


Mach ich noch.
Ezeqiel
Inventar
#353 erstellt: 03. Aug 2019, 17:50

Sathim (Beitrag #350) schrieb:
Was kannst du denn mit dem Umik im aktuellen Fall nicht messen?

Naja, Nachteil von USB-Micros ist, dass man nicht zweikanalig messen kann, was aber für hier eigentlich keine Rolle spielen sollte.

Ansonsten würde ich auch ein UMIK-1 individuell kalibrieren lassen, weil ich Hinweise gelesen habe, dass die downloadbaren Kalibrierdateien nicht so der Brüller sind.

Viele Grüße,
Ezeqiel
_ES_
Administrator
#354 erstellt: 03. Aug 2019, 22:34

Peas (Beitrag #348) schrieb:
Wie gesagt, USB-Soundkarte


Getan, gestern eine UC202 gekauft, heute angekommen.

ARTAUMC202

Etwas schwabbelig in den Höhen, aber nun, morgen damit mal messen.
Peas
Inventar
#355 erstellt: 04. Aug 2019, 11:58
Ja, was ist denn das für ein Gezappel?

Spaß beiseite, denke auch, dass dann das UMIK der Engpass ist, vor allem im Superhochton. Für normale Zwecke aber völlig ausreichend.
_ES_
Administrator
#356 erstellt: 04. Aug 2019, 17:50
Tja,

Vorhin mit der UA202 gemessen.....

HTMESS

Etwas anders...

Edit, die anders skalierten Wasserfälle:

Waterfull

Water31

Water40


[Beitrag von _ES_ am 04. Aug 2019, 18:18 bearbeitet]
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#357 erstellt: 04. Aug 2019, 22:19
Hi

In welchem Abstand wurde denn hier gemessen?

Der aktive Hochpass / EQ im Subsonicbereich macht auf jeden Fall Sinn und ich denke, daß du das auch hören kannst. Der Mulm verschwindet und alles klingt sauberer.
Nur würde ich den DSP niemals einer so hochwertigen Mittelhochtoneinheit vorsetzen . Die Verluste der AD/DA Wandler und schlechte Stromversorgung des Mini- DSP hört man ganz klar heraus und deshalb mache ich sowas nur für den aktiv getrennten Bass.
Ich bleibe also bei dem Ratschlag, die Bässe mit einem separaten Verstärker zu betreiben, zu entzerren und den Pegel präzise am Hörplatz anzupassen. Für sowas reicht auch ein kräftiger alter AVR Verstärker und seine FB ist dann viel praktischer als eine reine Endstufe.
Alles dies ist passiv nicht möglich.

lg Carsten
Peas
Inventar
#358 erstellt: 04. Aug 2019, 22:40
Gut, aber was mit dem Rest?

Beim Hochton bleibe ich dabei: Dem Aufbuckeln sollte man nachgehen. Das kann ein Schallwandeinfluss sein (Messabstand) oder ein Überschwinger in der Weiche.

Interessant wären alle drei Zweige in einer Ansicht plus Gesamtmessung. Dann kann man sehen, ob die Addition passt.
_ES_
Administrator
#359 erstellt: 04. Aug 2019, 22:41
Hi,


In welchem Abstand wurde denn hier gemessen?


Was ? der HT ? Nahfeld, für den Vergleich mit zuvor.


Nur würde ich den DSP niemals einer so hochwertigen Mittelhochtoneinheit vorsetzen


Habe ich auch nicht vor und wie bereits geschrieben, so ein DSP ist eine prima Experimentier-Plattform.
Eine tolle Was passiert dann Maschine.


Gut, aber was mit dem Rest?


Ist so geblieben.


Dem Aufbuckeln sollte man nachgehen.


Ich denke eher, das ist dem hornartigen Vorsatz geschuldet.
Man möge sich die Messungen vom Timmi bzgl. des G25FFL oder KE25SC mit WG vor Augen führen, dort sieht es im Nahfeld ähnlich aus.
Und weiter weg ist es dann auch nicht mehr vorhanden:
50cmabstand


[Beitrag von _ES_ am 04. Aug 2019, 22:44 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#360 erstellt: 04. Aug 2019, 23:00

Interessant wären alle drei Zweige in einer Ansicht


Alle

Jeweils so nah wie möglich, ohne Pegeländerung.
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#361 erstellt: 04. Aug 2019, 23:39
die Nahfelmessung ist nur für die Bestimmung der exakten Phasenlage erforderlich aber ansonsten macht sie keinen Sinn

Und irgentwas scheint mit der Bassweiche nicht zu stimmen. Das Filter ist viel zu flach und streut ja noch im oberen Mittelton ein. Hier macht die Bass- Aktivierung jetzt noch viel mehr Sinn


[Beitrag von Fan_großer_Schwingspulen am 04. Aug 2019, 23:41 bearbeitet]
Peas
Inventar
#362 erstellt: 04. Aug 2019, 23:58
Ah sorry, wenn Du den HT in einem Meter Abstand messen musst, macht es Sinn, den Rest dort auch zu messen (mit Gate).

Aber die 50-cm-Messung sieht doch gut aus. Der Übernahmebereich MT / HT ist zwar nicht ganz perfekt, jedoch müsste man schauen, was unter Winkel oder mit mehr Messabstand passiert. Vermutlich ist aber alles okay.

Die Tage sah das noch ganz anders aus mit der Dreiteilung ... Etwas anders wäre untertrieben.

Umso auffälliger ist der Krater im Bassbereich. Der kommt sozusagen noch besser zur Geltung. Der Grundton einer Bassdrum liegt bei gut 50 Hz, ohne dieses Fundament klingen "neuere" Aufnahmen dünn (zu Schallplattenzeiten wurde auch gerne mal auf den ersten Oberton abgemischt).

4 x 25 cm sind da auch amtlich genug.

Die Überhöhung(en) kann man kappen, zu den Auslöschungen gab es ja schon Lösungsvorschläge, die halt leider vom üblichen "Zwei-LS-plus-Amp"-Konzept abweichen, wenn die Aufstellung bleiben soll (180-Grad-Drehung wäre eine Idee). Bei Absorbern, die an der gegenüberliegenden Wand ist zu beachten, dass sie nur das auslöschen können, was dort auch ankommt. Bei den 68 Hz habe ich Zweifel, dass sie modenbedingt ausgelöscht werden.
_ES_
Administrator
#363 erstellt: 05. Aug 2019, 00:06

Der Übernahmebereich MT / HT ist zwar nicht ganz perfekt


Obacht, das sind 3 verschiedene Messungen (TT, MT, HT), die REW mit "All SPL" erstmal auch nur so darstellt.
Ich werde das mit ARTA nochmal nachmessen, deren Zusammenfügen-Funktion ist mir noch halbwegs geläufig.


Und irgentwas scheint mit der Bassweiche nicht zu stimmen. Das Filter ist viel zu flach und streut ja noch im oberen Mittelton ein


Dito.


[Beitrag von _ES_ am 05. Aug 2019, 00:08 bearbeitet]
Peas
Inventar
#364 erstellt: 05. Aug 2019, 09:40
Zusammenfügen brauchst Du doch nix.

Eine Gesamtmessung sowie die drei Einzelmessungen, dann sieht man die gröbsten Schnitzer. Bei einem Meter Messabstand muss gefenstert werden, will man nur den LS für sich beurteilen. Unter etwa 300 Hz klappt aber auch das nicht mehr.

Beispiel:

https://www.lautsprechershop.de/hifi/images/ajalon_kreise.gif

Hier gab es wohl noch Korrekturen und Modifikationen:
http://www.hobbyhifi.de/Aktuell/Korrekturen/2007/3_07/3_07.html

Demnach muss der HT entgegen der Angabe im Heft verpolt angeschlossen werden.


[Beitrag von Peas am 05. Aug 2019, 09:44 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#365 erstellt: 05. Aug 2019, 10:48
Hi,

Ich weiß, ich habe die Audimax 4 Jahre nach dem Erscheinen aufgebaut, mit allen Korrekturen.
Ich hatte auch schon erwähnt, das es nicht mehr bei der ursprünglichen Trennfrequenz von 150Hz geblieben ist.
Der HP vom BP der MT bleibt so.

Hier mal temporär der F-Gang aus der HH:

Temporär
Peas
Inventar
#366 erstellt: 05. Aug 2019, 10:59
Okay, dann ist die Senke zwischen MT und HT so korrekt.
_ES_
Administrator
#367 erstellt: 05. Aug 2019, 11:11
Unter 30° ist sie dann auch verschwunden.
Das wird schon alles in Ordnung bei mir sein, was bleibt ist die Senke im Bass.
Problem bei diesen Türmen ist, man kann sie nicht mal eben hin und her verschieben(ca. 100Kg/St.), sonst würde ich das tun und jedes mal messen, was passiert.
Ich müsste die Verkabelung entfernen und die Box Segment für Segment "abbauen" und an anderer Stelle wieder aufbauen.....das ist Mist.
Sathim
Inventar
#368 erstellt: 05. Aug 2019, 11:28
Alternativ kannst du natürlich auch einfach das Sofa verschieben

Grundsätzlich sieht das Wasserfalldiagramm sehr gut aus, für bass-technisch
nicht optimierten Raum sogar ungewöhnlich gut. Sind die Dachschrägen mit
Gipskarton beplankt? Dahinter klemmt ja i.d.R. noch mind 200m Steinwolle,
das gibt schon prima Bassabsorber.

Grundsätzlich denke ich, dass eher der "Gesamt-Bass-Mangel" als die einzelnen
Senken das Problem sind. Auch das kannst du ja mit dem DSP recht einfach
testen - einfach mal einen Shelv bei rund 200Hz setzen und obenrum schrittweise absenken.


[Beitrag von Sathim am 05. Aug 2019, 11:30 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#369 erstellt: 05. Aug 2019, 11:46
Hi,


Sind die Dachschrägen mit
Gipskarton beplankt?



https://www.rigips.d...rm-032-73/pr00041140

Diese Platten wurden verwendet, ich meine sogar, die waren noch dicker als 73mm - Und seitdem habe ich keine Dröhnfrequenzen mehr am Platz...
Dahinter noch entsprechende Hohlräume...
Und das an 2 Seiten:





Die Bilder sind etwas älter, die seitlichen Absorber gibt es nicht mehr, sie hatten keinen nennenswerten Effekt gehabt.
Auch das Mobiliar hinter dem Sofa ist verschwunden.


[Beitrag von _ES_ am 05. Aug 2019, 16:24 bearbeitet]
Fosti
Inventar
#370 erstellt: 07. Aug 2019, 21:49

Peas (Beitrag #351) schrieb:

das ein UMIK alleine einen nicht glücklich macht, will man "mehr" wissen.... 


Das liegt aber nicht am UMIK, sondern an der Qualität und den Einstellungen der internen Soundkarte. Shit out - shit in.


Das UMIK umgeht den analogen Eingang der Soundkarte genau so wie es ein USB-Audio-Interface macht.
_ES_
Administrator
#371 erstellt: 07. Aug 2019, 23:06
Meanwhile habe ich tatsächlich die Lizenz für ARTA erworben - Immer Screenshots von den Messungen zu erstellen, nervt irgendwann mal.

Ich habe unzählige pir. Dateien in meinen Audimax Ordner auf der externen Platte gesichtet, sprich ich muss wohl mal vor 8 Jahren eine Lizenz "besessen" haben*...
Jetzt habe ich sie tatsächlich, sc**** schlechtes Gewissen.

_ES_

* =
Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Der Lizenzschlüssel gilt offenbar für immer und ewig, ich hatte den mal vor 10 Jahren zugespielt bekommen und seitdem alle Jubeljahre benutzt.
Nun wollte ich einen eigenen haben....
Peas
Inventar
#372 erstellt: 08. Aug 2019, 21:41
Da hat aber jemand noch mehr vor
_ES_
Administrator
#373 erstellt: 08. Aug 2019, 21:59
Ja, und das ärgert mich auch etwas.
Ich hatte das in den letzten Jahren immer nur so angerissen, beginnend mit dem Bau der Audimax und dem Wunsch, sie teilaktiv zu betreiben.
Dann hatte ich es wieder fallen gelassen - nur um wenige Zeit später mir wieder eine Messbox zu bauen, ein Mikrofon zu kaufen und es kalibrieren lassen.
Und dann wieder fort damit, weil keine Geduld und danach keine Lust mehr.
Dann wieder, diesmal etwas aufwendiger mit einen Versuch einer All-in-one Lösung, dann wieder aufgegeben.
Jetzt reizt es wieder....
Berufsbedingt bin ich es gewohnt, mich in "neuen" Sachen einzuarbeiten und die erworbenen Fähigkeiten entsprechend einzusetzen.
Nur privat....da lässt man es schleifen.
Mit NF-Messungen bin ich zwar als Prüffeldtechniker für Leistungselektronik auch in Berührung gekommen, unser Equipment kann sich sogar sehen lassen...
Wir messen allerdings nur den Schall unserer Erzeugnisse in allen Variationen (Airborne, Structual Noise, etc..)
Hat den Vorteil, das ich unser B&K Schallpegelmesser jährlich einmal für meine Tondose als Kalibrier-Normal missbrauchen kann...

Aktuell sinniere ich über eine aktive Auslöschung nach - Das war damals schon signifikant, als ich die beiden oberen TT-Gehäuse hinter dem Hörplatz mit Latenz und Phase angesteuert hatte.
Ich möchte wohl gerne eine aktive Bassfalle realisieren, im Stil von der E-Trap, nur mit DSP noch im Schlepptau.
Dazu muss ich eins können, messen...
Peas
Inventar
#374 erstellt: 09. Aug 2019, 23:53
Na ja, ist ja auch nicht alltäglich, sowas, und etwas akademisch dazu.

Für solche Anwendungen muss ja das Filter des Absorbers sehr genau spiegelbildlich zu der zu behandelnden Unregelmäßigkeit sein. Der Ansatz, genau zu messen, ist da also nur konsequent.

Akademisch deswegen, weil schon die Anzahl der Personen im Raum Einfluss auf die Akustik hat und man bei Absorbern mit Mikro die Latenz des eingesetzten DSPs berücksichtigen muss. Das Mikro müsste also eigentlich etwas vor dem Absorber stehen.

Folglich also sehr ambititioniert. Bei der untersten Raummode wird es auch funktionieren, bei den 68 Hz bin ich wie gesagt skeptisch. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Leider sind solche Lösungen zu wenig verbreitet.
_ES_
Administrator
#375 erstellt: 10. Aug 2019, 00:05
Man muss schlicht wissen was man tut und was einen die Messungen "sagen".
Immer im Kopf die Loudness Sache.
Ich vertraue den Messungen vom Timmi, die Boxen sind eher laut und linear im Freifeld.
Linear ist zwar nett, steht aber im Kontrast zur Loudness.
Merke ich hier....je lauter, desto "besser"

Trotzdem will ich die Senke im interessanten Tiefton Bereich eliminiert/vermindert wissen.


[Beitrag von _ES_ am 10. Aug 2019, 00:44 bearbeitet]
haf
Ist häufiger hier
#376 erstellt: 10. Aug 2019, 09:51
Hallo,

habe nicht alles verfolgt, also falls du das folgende schon gemacht hast - n'tschuldigung.

Wegen dem Gewicht der LS kann du nicht testen ob die Senke durch den Raum verursacht wird; also muss es durch messen am LS abgeklärt werden.

Gehe davon aus, dass mittels z.B. 1,5V Batterie schon überprüft wurde, dass alle Chassis richtig verkabelt sind und ein Produktionsfehler (Polung) eines TT ausgeschlossen ist.

Mache dies mit Arta immer wie folgt:
(die Nahfeldmessungen sollten immer in etwa auf gleichem Niveau sein z.B. -1cm von Schallwandfront)
(Zweikanalmessung wäre empfohlen, könnte aber auch ohne funktionieren - hab das aber nicht getestet):

1.
Einzel-Nahfeldmessung des TT-Zweig (also mit LP) des TT. Den zugehörigen BR-Port (mit Weiche) ebenfalls messen und abspeichern.

Den BR-Port im Pegel korrigieren mittels Edit->"Scale Amplitude" (korrigiert die unterschiedliche Abstrahlfläche von Port und TT - siehe Arta Handbuch S. 119) und neu abspeichern - (Fläche Port/Fläche Membran)^0.5

Korrigierten BR-Port und NF-Messung des TT mit File->"Load and Sum" zusammenfügen und neu abspeichern.

Gleiche Prozedur für den zweiten TT. Dann die beiden abgespeicherten Gesamt-Messungen mit "Load and Sum" zusammenfügen und neu abspeichern.

Damit ist der TT-Zweig eines LS komplett. Man sollte die einzelnen Schritte in Arta mittels Overlays verfolgen um Fehler zu vermeiden.

WICHTIG: Vor dem erzeugen des Overlay den Baffle-Step mit Edit->"LF Box Diffraction" berücksichtigen.

Das sieht dann z.B. für den TT-Zweig eines TL-Lautsprecher wie folgt aus:
NF-Messung_TT-Zweig


2.
NF-Messungen der beiden TMT an der Weiche und abspeichern. Mit "Load and Sum" beide Messungen aufsummieren und neu abspeichern. Die summierte Messung muss im Pegel kalibriert werden. Dazu wieder eine Pegelkorrektur mit "Scale Amplitude" durchführen - (Fläche TMT/Fläche TT)^0.5 und neu abspeichern.


3.
Nun werden die beiden korr. Gesamt-Zweige für TT und TMT mit "Load and Sum" zusammengefügt und neu abgespeichert. Wenn alles in Ordnung ist, sollte sich nun im FR-Fenster von Arta (nach der Baffle-Step Korrektur) eine saubere Addition der beiden Zweige ergeben.

Wenn man z.B. die korr. Gesamt-Messung des TMT in Arta mit Edit->invert invertiert und dann mit "Load and Sum" die Summe bildet, kann man schön die Phasenlage der Zweige kontrollieren.

Gruß Armin
_ES_
Administrator
#377 erstellt: 10. Aug 2019, 22:32
Hi,


Gehe davon aus, dass mittels z.B. 1,5V Batterie schon überprüft wurde, dass alle Chassis richtig verkabelt sind und ein Produktionsfehler (Polung) eines TT ausgeschlossen ist.


Die Audimax stehen hier seit 2011, es ist alles abgecheckt seitdem.
Und ich hatte damals tatsächlich einen Verpolungsfehler an einer Box, den ich zuerst nicht erkannte:

verpolt



Sondern erst als ich maß....

_ES_
haf
Ist häufiger hier
#378 erstellt: 10. Aug 2019, 23:41

Die Audimax stehen hier seit 2011, es ist alles abgecheckt seitdem.

Dann, wie gesagt, zumindest mal die TT mit pegel-korrigierten Ports mit Arta messen. Um absolut sicher zu sein, dass die Senke bei 70Hz nicht doch irgendwie von den TMT verursacht wird (z.B. Weichenfehler, Bauteilfehler,..), würde ich die komplette Filterflanken-Addition wie oben beschrieben untersuchen.

Ganz zum Abschluss wenn der Gesamtfrequenzgang der Nahfeldmessungen von TT und TMT für beide LS abgespeichert ist, sollten noch diese beiden über "Load and Sum" addiert werden um sicher zu sein, dass sich die LS nicht gegenseitig auslöschen.

Wenn dies alles unauffällig ist, dann verursacht die Probleme zu 100% dein Hörraum.

Gruß Armin
_ES_
Administrator
#379 erstellt: 10. Aug 2019, 23:47

Um absolut sicher zu sein, dass die Senke bei 70Hz nicht doch irgendwie von den TMT verursacht wird (z.B. Weichenfehler, Bauteilfehler,..), würde ich die komplette Filterflanken-Addition wie oben beschrieben untersuchen.


Kann ich gerne nochmal machen, jedoch:

Wenn etwas verpolt ist, dann merkt man es im Bereich der Trennfrequenzen, siehe Bild.
Die liegen deutlich höher als 70Hz.
Ein Wertefehler in der Frequenzweiche würde man an der Trennfrequenz merken.
Aber wie gesagt, ich werde nochmal Messungen tätigen, jetzt wo ich die ARTA Lizenz erworben hatte erst recht.
haf
Ist häufiger hier
#380 erstellt: 11. Aug 2019, 00:04
Bei 70Hz liegt der Saugkreis zur Impedanzlinearisierung im TT. Wenn der Widerstand irgendwie gebrückt wird (Bauteilfehler...)... aber das hast du sicherlich alles schon mehrfach überprüft.

Damit du sicher damit abschließen kannst, ein letztes Mal saubere Messungen der Einzelchassis an der Weiche mit Arta machen und gut ist

Gruß Armin
_ES_
Administrator
#381 erstellt: 11. Aug 2019, 00:24

Wenn der Widerstand irgendwie gebrückt wird (Bauteilfehler...)..


Das wäre eher ein Schaltungsfehler - Wenn Widerstände defekt/falsch wären, dann äußert sich das selten im niederohmigeren Verhalten.

Ich werde die angeregten Messungen aber noch tätigen, um den Beweis zu erbringen, das es alleine nur eine Sache der Akustik ist.
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#382 erstellt: 11. Aug 2019, 01:39
Hallo

ich würde es wie folgt machen.
Das Mitteltongehäuse auf einen schönen Ständer setzen und die beiden Bassgehäuse im Raum verteilen um ihn gleichmäßig anzuregen. 2 Gehäuse hinten in die Nähe des Hörplatzes auf der selben Achse. Diese werden dann verpolt angeschlossen. Die vorderen können richtig gepolt werden und spielen in Phase zum Mittelton.
Damit kannst du 3 Fliegen mit einer Klappe schlagen
1. Die 70 Hz Senke wird viel geringer ausfallen und der Bass sauberer klingen. Vorallem klingt öffnet sich somit der Raum viel weiter nach hinten. Einfach geil.
2. Durch die Verpolung wird der Bass am Hörplatz optimal und auch zwischen den vorderen Bass-Gehäusen. Im Rest der Wohnung bzw Haus entstehen nun Auslöschungen welche die Lärmbelastung für Nachbarn extrem reduziert. Zumindest im Bass.
3. Die Optik wird noch besser erscheinen da die jetztige Säule für mich persönlich nicht besonders gut finde. Ich finde sie viel zu hoch und vor der schrägen Wand nicht optimal .

Und die teilaktivie Variante wäre dann der Königsweg.

audiophile Grüße
Carsten
Peas
Inventar
#383 erstellt: 12. Aug 2019, 00:23

_ES_ (Beitrag #375) schrieb:
Man muss schlicht wissen was man tut und was einen die Messungen "sagen".
Immer im Kopf die Loudness Sache.
Ich vertraue den Messungen vom Timmi, die Boxen sind eher laut und linear im Freifeld.


Klar, die Qualitäten der Box, zumal ab dem Grundton, sind das eine. Ob sie auch im Raum funktioniert, das andere. Letzteres kann man ihr nicht anlasten, Timmi kennt Deinen Raum nicht. Daher ist der Ansatz, die Audimax bei Dir so zum Klingen zu bringen wie bei Timmi im Labor. Soweit klar.

Der Gedanke von Fan, eine Audimax Core plus (aktiv) getrenntem Bass ist aber so verkehrt nicht. Bis 300 Hz hört und bewertet man den Bass, darüber den Charakter der Box.




Trotzdem will ich die Senke im interessanten Tiefton Bereich eliminiert/vermindert wissen.


Hier bin ich zwiegespalten. Einerseits finde ich die Sache mit dem DSP-Absorber äußerst interessant und auch einen eigenen Thread wert. Andererseits denke ich, dass er bei den angesprochenen 68 Hz nur zum Teil helfen kann. Dazu müssten die Bässe jeweils an die Wand, damit das Konzept aufgeht, was jedoch nicht möglich ist. Aber wie ich schon schrieb: Versuch macht kluch. Manches ist schneller ausprobiert als ausdiskutiert.


[Beitrag von Peas am 12. Aug 2019, 00:24 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#384 erstellt: 13. Aug 2019, 22:31

Dazu müssten die Bässe jeweils an die Wand, damit das Konzept aufgeht,


Ja...
Mein Vermieter würde mich allerdings töten, täte ich das.
Konsequenter wäre es, verdrängt doch so ein Kasten hinter einer Box, am besten in der Ecke, auch Raum mit entsprechender Auswirkung.
Aktuell habe ich "BBC" Absorber in den Ecken hinter den LS, das brachte, zusammen mit den anderen an der Rückwand knapp 3 dB "mehr".



Der Gedanke von Fan, eine Audimax Core plus (aktiv) getrenntem Bass ist aber so verkehrt nicht


Das wäre die Variante der ich zuerst nachhing, als ich die Max baute.
Und direkt angesteuert, waren die Bässe noch "schlackenloser" als jetzt, das weiß ich noch.
Für mich ist der Tiefmittel-Ton bis Hochton Top of the Pops, was das Hören in den letzten 25 Jahren betrifft.
Seit 1993 baue ich mir meine Lautsprecher selbst, hatte in der Zeit von super billig bis obszön teuer alles am Start gehabt.
Und in den letzten 20 Jahren alle im selben Raum.
Und gerade was den Tiefton Bereich angeht, muss man aufpassen, bzgl Wunsch und Wirklichkeit.
Und doch, und da wiederhole ich mich gerne, müssen 4 25er Bässe in diesem Raum, bei dem Hörabstand, auch "wirken" und das tun sie nur zum Teil.
Das geht sicherlich "besser", ohne das Konzept zu verwässern oder mittels EQ an Parametern rumzuschrauben.
Daher ist die Akustik-Nummer interessant.
Sicher, ich könnte noch abwarten bis ich tatsächlich umgezogen bin und mich dann voll auf den neuen Raum konzentrieren.
Aber es reizt halt, hier doch noch mal was zu bewegen.
Bei "meinen" aktiven Absorber bin ich mir aktuell noch nicht schlüssig, welchen TT ich dafür verwende.
Mic, Mic-Pre sind unterwegs.
Aktuell schwanke ich zwischen den 27er ScanSpeak aus der Lowcost Reihe (Stichwort ScaMo) und dem 30er Mivoc mit veränderbarer Masse, der etwas mehr kostet, aber je nach Gehäuse und Zusatzmasse sehr tief geht.
Als DSP kommt dann entweder der Wondom DSP oder noch ein MiniDSP infrage.


[Beitrag von _ES_ am 13. Aug 2019, 22:33 bearbeitet]
Peas
Inventar
#385 erstellt: 16. Aug 2019, 18:26
Die Erfahrungen und auch das Material kannst Du sicher auch nach dem Umzug gut gebrauchen.

Probleme im interessanten Bassbereich hat man ja de facto immer in Wohnräumen.

Aber was sind denn BBC-Absorber?
_ES_
Administrator
#386 erstellt: 16. Aug 2019, 21:45
Diese hier:

http://downloads.bbc.co.uk/rd/pubs/reports/1992-10.pdf

Die Seite bietet vieles, in die Suchleiste rechts einfach ein Stichwort eingeben:

https://www.bbc.co.uk/rd/publications


[Beitrag von _ES_ am 16. Aug 2019, 21:48 bearbeitet]
Peas
Inventar
#387 erstellt: 17. Aug 2019, 22:29
Besten Dank, sehr interessant, da kann mal wirklich gut stöbern
Mwf
Inventar
#388 erstellt: 10. Sep 2019, 18:07
Hi,

btw:

Peas (Beitrag #329) schrieb:
... Bassreflex ist ein Hochpass zweiter Ordnung...

BR ist 4. Ordnung (Drehung inges. 360°, 180° im Bereich der Grenzfrequenz)
CB ist 2. Ordnung (Drehung insges. 180°, 90° im Bereich von fg)
GHP ist 3. Ordnung (270° bzw. 135°)

Gruss, Michael
Peas
Inventar
#389 erstellt: 10. Sep 2019, 18:27
Huch, natürlich, danke. "CB" war an der Stelle gemeint, nicht BR.

BR hat im Bereich der angeregten Raummode offensichtlich noch keine nennenswerte Filterwirkung, es sei denn, man stimmt höher ab wie vorgeschlagen.
_ES_
Administrator
#390 erstellt: 10. Sep 2019, 21:33


BR ist 4. Ordnung (Drehung inges. 360°, 180° im Bereich der Grenzfrequenz)


Und insgesamt stellt die Bassreflex-Box ein HP 6. Ordnung dar, wenn ich das uralte Buch von Elektor noch richtig in Erinnerung habe..
Peas
Inventar
#391 erstellt: 10. Sep 2019, 21:57
Du verwechselst das nicht zufällig mit dem Bandpass?

Wollte ich damals schon fragen, aber jetzt weiß ich wenigstens, warum Du das geschrieben hast ...
_ES_
Administrator
#392 erstellt: 10. Sep 2019, 22:01
Ich such das nochmal raus....


Wollte ich damals schon fragen


Das ist schon länger her als Du hier registriert bist, wer warst Du denn damals ?


[Beitrag von _ES_ am 10. Sep 2019, 22:05 bearbeitet]
Peas
Inventar
#393 erstellt: 10. Sep 2019, 22:14
So lang ist das noch gar nicht her:
http://www.hifi-foru...d=525&postID=330#330
_ES_
Administrator
#394 erstellt: 10. Sep 2019, 22:23
OK

Aber Du hast recht, ich muss mich korrigieren.
Habe das uralte Buch gefunden, die 6. Ordnung kommt zustande, wenn man einer BR Box einen Filter 2. Ordnung vorsetzt (G.Schwamkrug "Lautsprecherboxen, Aufbau, Nachbau, Umbau", ISBN 3-921608-S1-1, Seite 298)
Peas
Inventar
#395 erstellt: 10. Sep 2019, 23:12
So machen es viele AVR-Modelle, trennen die Satelliten möglichst tief mit 12 dB/Okt. sowie zum Sub mit 24 dB. Und dann hat man den Salat: kaum Entlastung und eine Flanke, die man per Einmessung irgendwie wieder hinbiegen darf.


[Beitrag von Peas am 10. Sep 2019, 23:14 bearbeitet]
Ezeqiel
Inventar
#396 erstellt: 11. Sep 2019, 16:57
Naja, im Surround-Bereich gehen die AVR-Hersteller wohl eher von Satelliten in CB aus, deren f3-Punkt in etwa im Bereich der Übernahme liegt (der THX-Standart setzt das m.W.n. sogar explizit voraus).

Der Hochpass mit 12 dB/Oct zusammen mit dem durch die CB gebildeten Hochpass von gleichfalls 12 dB/Oct ergibt dann einen 24 dB/Oct-Hochpass, der so idealerweise spiegelsymmetrisch zum Subwoofer-Tiefpass ist. Das ist gar nicht so dumm, wie ich finde.

Viele Grüße,
Ezeqiel


[Beitrag von Ezeqiel am 11. Sep 2019, 16:58 bearbeitet]
Peas
Inventar
#397 erstellt: 11. Sep 2019, 17:06
Ja, es kommt von THX und setzt CB voraus. Dort macht es auch Sinn.

Aber bei BR funktioniert das nicht. Da wäre eine symmetrische Trennung im noch linearen Bereich besser. Nur wenige Modelle bieten das, manche konnten sogar beides, so wie mein alter Pio, aber die Zeiten sind vorbei. Gibt da ellenlange Diskussionen in den einschlägigen Threads.

Siehe:
http://www.hifi-foru...80098&postID=211#211


[Beitrag von Peas am 11. Sep 2019, 17:09 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#398 erstellt: 03. Apr 2020, 22:58
Oha....

Hatte mir gestern die aktuelle HH Ausgabe gekauft, weil mich der Coax Vorschlag interessierte.
Was muss ich am Ende des Hefts lesen ?
Es soll eine Neuauflage der Audimax geben, wahrscheinlich in Ausgabe 5/2020.....
Allerdings sollen die Bässe gleich bleiben, die 18er Seas Excel bleiben Seas Excel, jedoch werden die HH Edition Varianten meiner Excels verwendet.
Einzig der Hochtöner wird klar geändert, soll ein AMT werden.
Hm...
Klingt für mich nicht so, das die Neuauflage dadurch signifikant "besser" würde als meine Audimax.
Was eher für das alte Konzept spricht, das Timmi quasi nur kosmetische Veränderungen am Projekt betreibt.
Trotzdem interessiert mich das, die Ausgabe wird gekauft.
Peas
Inventar
#399 erstellt: 04. Apr 2020, 12:22
Der TMT in der HH-Edition wird ja auch bereits bei den anderen Ablegern eingesetzt, zum Beispiel bei der Audimax Ambient aus Ausgabe 5/19.

Insofern nur folgerichtig. Inkonsequent finde ich dagegen die Vielfalt an Hochtönern.
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