Beyerdynamic Custom One Pro vs. Beyerdynamic DT770 Pro vs. Audio Technica ATH-M50

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vanda_man
Inventar
#1 erstellt: 08. Mrz 2013, 02:31
Moin liebe Leute,

auch wenn es schon einige Berichte und auch kleine Reviews zu den Hörern gibt, so möchte ich nun gerne mal wieder ein Review schreiben.
Schnappsidee, um Mitternacht ein Review zu beginnen, aber was solls.
Viele Kaufberatungen gehen bis 200€, dabei werden die drei Hörer gerne für bassbetonte Musik genannt.
Doch die Frage ist: welcher ist klanglich besser?
Schwierig, da eine Antwort zu finden .. und wenn man sich die Preislage momentan sieht, dann hat der ATH-M50 den Vorteil, dass er momentan so günstig zu bekommen ist.
Das wird ein harter Vergleich, der sich evtl. einige Tage zieht.
Bitte daher noch nichts in den Thread reinschreiben, damit die Übersicht bestehen bleibt.

Beyerdynamic Custom One Pro

Design:
Hier wird sofort klar, was sich die Heilbronner Köpfe dabei gedacht haben.
Die Masse läuft zu gerne mit optisch ansprechenden Kopfhörern rum, wie erklärt man sich sonst den wirtschaftlichen Erfolg diverser Trendmarken wie WESC, Skullcandy oder aktuell Beats?
Aus dem Grund hat man es sich nicht nehmen lassen, da mal etwas mitzumischen.
Klar, den Durchschnitts-Mensch wird es nicht unbedingt ansprechen - doch gerade die Leute, die Ansprüche an der Musik haben und die Marke Beyerdynamic kennen, werden wohl ein Auge darauf werfen.
Etwas besonderes ist er ja auch, im Klartext:

Verschieden farbige Modelle, wechselbare Ohrmuschelschalen, AFAIK auch wechselbare Ohrpolstern.
So besteht für das humane Individuum eine große Auswahl an Zubehör, um den eigenen Hörer persönlich zu gestalten.
Dass die Ohrpolstern auch in farbigen Varianten kommen sollen, finde ich ganz interessant .. würde mich aber sowieso nicht besonders ansprechen.

Normalerweise gebe ich keine Bestnote, da man hier sich frei ausleben kann und die Ersatzpolitik folglich recht ordentlich ist (beyertypisch), muss die her.

Punkte: 10/10

Verarbeitung:
Dass es ein mobiler Kopfhörer ist, sieht man auf den zweiten Blick: den kann man auch mal im Rucksack verstauen!
Er macht einen sehr stabilen und robusten Eindruck, der Bügel ist sehr biegsam und der Tragekomfort ist sehr gut.
Die Custom-Schalen werden mittels 4 Schrauben befestigt, man muss sich auch da keine Sorgen machen.
Ein Vergleich mit dem DT1350 Pro zeigt: Beyerdynamic steht für hervorragende Verarbeitung!
Da die Materialen beim COP nicht so hochwertig wie beim DT1350 Pro aussehen, gibts eine etwas schlechtere Bewertung - dennoch auf sehr hohem Niveau.

Punkte: 9/10

Tragekomfort:
Apropos Tragekomfort: Wow, die Polster sind recht weich und sind auch nach mehreren Stunden bequem! Liegt auch am Anpressdruck, der ist nämlich nicht sehr hoch.
Egal, denn er ist für mich ein sehr bequemer Kopfhörer - dass es unter den Ohren mal warm wird, ist bei Geschlossenen ganz üblich.
Jetzt kommen wir mal zu Fakten: 363g (laut amazon) sind aufm Kopf relativ viel.
Für damalige Verhältnisse war der ATH-M50 für m00hk00h schon recht schwer - der wog 284g.
Mich stört es nicht, es ist ja sowieso vom Hörer abhängig, ob er mich schwereren KH auskommt.
Für mich war das kein Problem.

Punkte: 9/10

Isolation:
Auch wenn der Anpressdruck moderat ist, so isoliert der Hörer doch recht gut.
Allerdings lässt die Isolation in den höheren Bassstufen etwas nach, das war mein Eindruck.
Viel bleibt da auch nicht zu sagen, für den Anpressdruck ist die Isolation verhältnismäßig sehr stark.
Abzüge gibt es aber für die höheren Bassstufen.

Punkte: 8/10


Beyerdynamic DT770 80Ohm

Design:
Hier muss ich m00hk00h zitieren, denn er hat den Beyer so perfekt beschrieben.

"Build to resist", könnte man meinen. Im Forum gibt es ein Sprichwort: "Wenn es etwas gibt, dass den nächsten Weltkrieg übersteht, dann Kopfhörer von beyerdynamic!".
Der Kopfbügel ist aus Federstahl, die Gabeln aus Aluminium und die Ohrmuscheln aus graublauem Kunststoff, geschmückt mir einem Zierring aus Aluminium.
Der Kopfbügel wird von einem überdimensioniertem schwarzem Kunstlederpolster umschlossen, die Ohrmuscheln finden den Kontakt mit den Kopf über die fast schon legendären silbernen Velourpolster. Interessantes Detail: beyerdynamic hat neben der üblichen Kennzeichnung der Seiten mit "L" und "R" auch an Brailleschrift für Blinde oder schwer sehbehinderte Menschen gedacht.

Alles in allem sehr ordentlich, ähnlich zum DT1350 Pro.

Punkte: 8.5/10

Verarbeitung:
Hier muss man nicht viel sagen. Die Verarbeitung ist hervorragend.
Das ist einfach ein besonderes Merkmal der Beyerdynamic-Hörer, die sind schon sehr stark verarbeitet.
Ich habe dem DT1350 Pro eine 8.5 gegeben und müsste die eigentlich nach oben korrigieren.
Normalerweise lasse ich noch Spielraum da, wenn es besonders robuste KH sind, die auch mehrere Stürze ohne große Schäden überleben.
Ob der DT770 Pro das kann? Das Gefühl habe ich wie bei jedem Beyerdynamic Kopfhörer.
Volle Punktzahl, der DT1350 Pro verdient das auch.

Punkte: 10/10

Tragekomfort:
Alles in allem: gut. Die Ohrpolster könnten etwas weicher sein, denn das fühlt sich auf den Ohren schon leicht komisch an .. naja dieses Fremdkörpergefühl ist halt vorhanden, hätte man eher lösen können.
Ansonten werden die 290g auf dem Bügel gleichmäßig verteilt, sodass der sehr gut saß.
Der Anpressdruck ist gering. Headbangen würde ich nicht damit, denn dafür eignet der sich nicht.
Apropos eignen: hier sollte man erwähnen, dass es den ja in versch. Versionen gibt, die 80Ohm Version sehe ich als Allrounder für daheim und unterwegs.
Und da es hier um einen mobilen Vergleich geht, muss man das leider auch beachten.
Erst nach vielen, vielen Stunden wird es warm an den Ohren, das liegt aber auch an den recht großen Muscheln, da ist viel Platz.
Insgesamt ein sehr bequemer Hörer, aufgrund des Anpressdrucks (sehr bequem und gering, dafür nicht ganz fest) muss ich einen halben Punkt abziehen.

Punkte: 8.5/10

Isolation:
Die Isolation ist gut, besser als beim COP (ab Stufe 3).
Wäre der Anpressdruck höher, dann wäre wohl noch mehr Isolation drin, hier hat man mehr auf den exzellenten Tragekomfort geachtet.
Und dennoch: gut isolieren kann er.

Punkte: 8/10


Audio Technica ATH-M50

Design:
Hier muss ich wieder zitieren, stimme der Meinung zu 100% zu.

Der M50 kommt wie ein Panzer daher. Groß, schwarz, schwer gebaut. Abwechslung für das Auge bieten gebürstete Alu-Elemente am Hörer sowie das große Logo auf den Muscheln.
Diese sind sowohl klapp als auch drehbar und haben große, ovale, ohrumschließende, weiche Kunstlederpolster.
Der Bügel, der einen Kern aus Federstahl besitzt, ist großzügig und auf breiter Front mit einem dicken, mit Kunstleder bespannten Polster überzogen.
Der Verstellbereich für die Kopfgröße ist riesig, der Federstahlbügel verzeiht auch in der Breite einiges.

Im Vergleich zu den Beyer a la COP, DT770 und DT1350 Pro sieht er IMHO nicht ganz so hochwertig und ansprechend aus.
Die Beyer haben etwas an sich, der Audio Technica sieht da halt ein wenig .. bullig aus.

Punkte: 8/10

Verarbeitung:
Ja sage mal, das können also auch andere Marken gut!
Alles in allem sehr ordentliche Verarbeitung, größtenteils verschraubt und daher wohl auch sehr robust.
Nähte am Plastik konnte ich am Bügel auch feststellen, aber m00kh00h meint auch, dass diese nicht sonderlich stören.
Kann dem nur zustimmen und dennoch: das sind zwar kleinste optische Mängel, muss man aber auch berücksichtigen.

Punkte: 9.5/10

Tragekomfort:
Gemischte Gefühle. Da ich vom DT1350 Pro (und AKG K518 LE) schon einiges gewohnt bin, was Anpressdruck betrifft, bin ich da nicht ganz so streng.
Allerdings sind das auch ohraufliegende Kopfhörer, für einen ohrumschließenden KH findet man hier einen doch recht hohen Anpressdruck.
Leider ist der nicht so bequem wie die Beyer, der Bügel ist doch recht hart und die Polster sind auch nicht so bequem.
Warme Ohren bekommt man hier schneller, daher öfter lüften.
284g sind für heutige Verhältnisse wohl recht gut zu verkraften, da sind die Beyer-Kollegen etwas schwerer.
Es gibt zwei Versionen: Spiralkabel und gerades Kabel. Das ist wohl Geschmackssache

Punkte: 7/10

Isolation:
Hervorragend. Nein wirklich, der war vor dem DT1350 Pro der IMHO beste isolierende Hörer, so groß ist der Abstand nicht mal.
Darum gibts auch die zweitbeste Punktevergebung.

Punkte: 8.5/10

Beyerdynamic Custom One Pro: 36 Punkte
Beyerdynamic DT770 80Ohm: 35 Punkte
Audio Technica ATH-M50: 33 Punkte


[Beitrag von vanda_man am 08. Mrz 2013, 03:34 bearbeitet]
vanda_man
Inventar
#2 erstellt: 08. Mrz 2013, 12:19
Jetzt zum Soundcheck, eins möchte ich noch erwähnen:
Dieses Mal halte ich mich deutlich knapper, das sind jetzt auch 3 Hörer und sowieso habe ich beim letzten Mal auch stark übertrieben
Dennoch werde ich den Hörer in versch. Musikgenres testen, denn ein KH sollte im Idealfall jedes Material ordentlich wiedergeben können.

Pop

The Fray - How To Save A Life
Eine besondere Poprock-Ballade, die es in sich hat.
Die Nummer kenne und liebe ich seit vielen Jahren - schlicht gehalten, in den Strophen gibts 2-3 Akkordfolgen, im Refrain sind es dann 4.
Für Musiker wäre das eine Standard Nummer und trotzdem kann der Titel wunderbar verzaubern.
Ein Stück zum Nachdenken, auch bekannt aus der amerikanischen Serie ''Scrubs''.

Hier zeigt sich auch schon, dass die drei Hörer schwierig zu vergleichen bzw. der COP den Vorteil der Bassregulierung hat.
Der Bass ist beim DT770 Pro angenehm, so eine Nummer benötigt keinen stark druckvollen Bass. Leider hat man das Gefühl, der Bass wirkt etwas träge, da fehlt der Schliff.
Der Bassbereich ist ausgewogen, der Tiefbassbereich ist leicht angehoben und Kickbässe kann der DT770 Pro!
Anders dagegen der ATH-M50, der wird mir schon zu vordergründig, doch die (Kick)Bässe sind bei mir punchig und vorallem knackig. Hier macht sich neben der Tiefbassbetonung auch die haustypische Kickbassbetonung bemerkbar, der trotz hoher Betonung nicht dominant wirkt und dennoch Kontur hat.
Den COP habe ich hier auf Bassstufe 2 angehört, hat mir sehr gut gefallen.
Wie siehts mit den restlichen Instrumenten und der Stimme aus?
Der DT770 Pro klingt für mich fast schon kühl, wenn ich auf die Stimmenwiedergabe achte.
Insgesamt eine sehr detaillierte Auflösung, das hat mich schon beeindruckt.
Auch der ATH-M50 präsentiert sich da recht kühl, die Höhenbetonung ist für mich noch gerade so akzeptabel, aber da haben wir auch schon den Knackpunkt: der löst gar nicht so dolle auf.
Man merkt nach einiger Zeit, dass die Auflösung durch die Höhenbetonung erkauft wurde, im Direktvergleich hört man eher Sibilanten und vorallem Schärfe heraus.
Und wie siehts mit dem COP aus? Der löst ganz ordentlich auf, die Stimme hat einen ordentlichen Körper und überhaupt klingt das alles schon recht angenehm. Im Vergleich zum DT770 Pro schwächer. Man merkt einfach, dass er in einer Detailflut einzelne Feinheiten nicht mehr ganz so lässig voneinander differenzieren kann.
Apropos angenehm: die Höhen rollen sehr leicht ab, weswegen er auch nie nervig wird - aber der DT770 Pro war für mich auch nicht nervig.
Die Nummer profitiert nicht wirklich von einer besseren Raumdarstellung bzw. Bühne, so klingt auch der ATH-M50 nicht ''falsch'' (wobei der Bass fürs Genießen schon zu viel ist).

Anhand der detaillierteren Beschreibung kann ich mich kürzer zu späteren Musikvergleichen äußern, auch weiß ich beim COP sofort, dass ich die meiste Zeit die Bassstufe auf 2 lassen werde.

(Das Album How To Save A Life kann man sich schon mal anhören, die gleichnamige Single und ''Trust Me'' haben es mir besonders angetan)


Bruno Mars - Locked Out Of Heaven
Schwierig, eigentlich ist das keine typische Pop Nummer, denn mit dem funkigen Groove gehört der Titel für mich fast schon in eine andere Ecke.
Eins sei gesagt: Bruno Mars gehört zu den Sängern mit der besten Stimme!
Der kann live genauso geil singen, die Stimme erinnert mich etwas an den legendären Michael Jackson.
Ich weiß nicht wirklich, wie ich das begründen soll .. Bruno klingt für mich wie der Michael Jackson aus der heutigen Zeit.
Natürlich ist das immer Geschmackssache, aber technisch kann er beeindrucken.

Genau so habe ich mir es vorgestellt, das kann der DT770 Pro wunderbar! Der Bass ist glaubwürdig, die Stimme ist nicht zu überpräsent, aber auch nicht zu hintergründig und den Groove spüre ich - phänomenal!
Der DT770 Pro erzeugt eine glaubwürdige Bühne, die strukturiert und auch ganz ordentlich groß ist.
Hier wird es schon enger für den ATH-M50 im wahrsten Sinne des Wortes: Bühne? Fehlanzeige, alles sehr intim!
Der Bass wird hier zu vordergründig, wenn auch die Drums ganz ordentlich klingen.
Einen Patzer leistet er sich dann doch: die Stimme. Man hört die Auflösung schon eher heraus, da der Herr Mars eine recht ungewöhnlich hohe Männerstimme hat. Hier kommt es zu Schärfe, vorallem wenn der wirklich mal hochkommt.
Der COP klingt für mich glaubwürdig, wenn er auch nicht die tolle Stimmenwiedergabe des DT770 Pro erreicht. Dafür geht ihm da oben etwas die Puste aus, was an der Abstimmung liegt.
Die Stimme wirkt etwas zu hintergründig, da fehlt die Luftigkeit.
vanda_man
Inventar
#3 erstellt: 08. Mrz 2013, 13:03
Rock
(eins vorweg, ich bin kein Rock-Hörer und daher unterscheide ich nicht besonders in Rock, Metal oder anderem Gesocks :D)

Metalingus - Alter Bridge
Jo, die Nummer kenne ich noch aus alten Tele5 Zeiten, abends TV eingeschalten und bisschen WWE Smackdown! reinzogen
Interessant aber auch, dass der Großteil im Wrestling-Business auf rockige Musik schwört.

Hier muss ich nicht viel sagen, denn das ist genau die Disziplin für den ATH-M50.
Wahnsinn, geil, dieses Intro am Anfang: höllisch gut, hier macht sich der punchige und präzise Kickbass deutlich bemerkbar, verdammt.
Da könnte man fast dazuneigen, mehr Input aus der Ecke holen zu wollen
Durch den höheren Anpressdruck kann man auch wunderbar headbangen, sehr nice!
Die intime Bühnendarstellung ist hier gar nicht so blöde, die kann hier schon gefallen. In your face? IN YOUR FACE!
Und der DT770 Pro? Der klingt auch ganz gut, erreicht aber nicht diesen höllischen und knackigen Sound des ATH-M50. Dafür sind die Kickbässe zu langsam, da hilft die bessere Auflösung auch nicht mehr weiter.
Beim COP dagegen musste ich schon auf Bassstufe 3 stellen, um die Betonung hinzukriegen. Leider leidet die Präzision und Schnelligkeit darunter, mit Anstieg der Bassstufe (und der Betonung) wird der Bass auch recht dominant - tut der Musik gut, aber bitte mit mehr Speed!

Guns'N'Roses - Welcome To The Jungle
Naja, wie gesagt, der Rock Fan bin ich nicht .. aber das Stück in Guitar Hero 3 zu zocken, war schon echt nice
Das Intro, die versch. Solo Parts - sehr geil!

Hier verhält es sich ähnlich wie im vorigen Stück, nur neigt der ATH-M50 wirklich zu Schärfe.
Ansonsten das gleiche Spiel: Der DT770 Pro wirkt tatsächlich etwas träge (hier aber nicht mehr so deutlich), der COP auf Stufe 3 ähnlich (auf Stufe 2 besser, aber da fehlt der Bass Impact).
Die Stimme ist leicht hintergründig, das macht der ATH-M50 besser.
Die Gitarre: Tatsächlich konnte mich die Gitarre des DT770 Pro am meisten überzeugen, der COP kommt da nicht nach und der ATH-M50 wird zu ungenau, schuld ist die Auflösung.


[Beitrag von vanda_man am 08. Mrz 2013, 14:33 bearbeitet]
vanda_man
Inventar
#4 erstellt: 08. Mrz 2013, 15:11
Black, Hip-Hop, RnB

Macklemore & Ryan Lewis feat. Ray Dalton - Can't Hold Us
Ganz starker Typ, dieser Macklemore!
Der erlebt in letzter Zeit einen richtig großen Hype, die Beats sind originell und überhaupt ist der ganze Track technisch gesehen ein wertvoller Rap-Hit.
Trotz des weltweiten Erfolgs bleiben die sich selbst und dem eigenen Studio treu, verzichten auf alle lukrativen Angebote von größeren Plattenfirmen, etc.
Zu dieser Einstellung passen auch die Lyrics, denn hier wird nicht über Frauen und Geld geredet, sondern meistens über politische und gesellschaftliche Probleme.

Hier spielen alle auf einem recht guten Niveau, der DT770 Pro überzeugt mit einer sehr guten Auflösung, während der ATH-M50 viel Druck wiedergibt (für diese Musikrichtung genau richtig).
Und der COP? Da höre ich gerne auf Bassstufe 3, das klingt insgesamt schon sehr nice.
Die Stimmen werden bei allen 3 klar wiedergegeben, wobei der ATH-M50 minimal schwächelt.
Das wird vorallem im Rap Part bemerkbar, schwierig zu beschreiben: das klingt IMHO nicht rund genug.
Das Klatschen, die Trommeln, das Klavier - wird sehr schön vom DT770 Pro wiedergegeben, auch sehr detailliert, klingt sauber. Das kann der COP auch, der ATH-M50 neigt dann ganz leicht zum Dröhnen.
Räumlichkeit ist hier auch vorhanden, allerdings ist das hier nicht so wichtig: man kann aber sagen, dass die Musik bei den Beyers etwas echter rüberkommt.
Mit der intimen Bühne des ATH-M50 klingts nicht schlecht, aber authentischer dann doch eher mit den Beyer.
Ich muss hier aber auch sagen, dass mir räumliche Musik sowieso besser gefällt. Dieses luftige, offene Gefühl fehlt einfach .. klar, das ist kein Vergleich zu offenen KH wie meinen AKG K701, aber geschlossene Hörer können das auch!

Colonel Reyel - Le Destin Nous Porte
Sieh an, mal was von unseren lieben EU-Nachbarn! Französisch, eine ganz schwierige Sprache (genauso wie spanisch und portugiesisch), da sehr gerne sehr schnell gesprochen.
Ich hab das Album komplett gekauft, war ein Geheimtipp von einem algerischen Freund, der ein totaler Fan davon ist.
Dieser Musiktitel ist sehr akustisch, hier liegt der Fokus auf der Gitarre (Begleitung) und der Stimme.
Leichter Groove, sehr angenehm, perfekt zum chillen.

Wieder ein Punkt für die Beyer, aber fangen wir erst mit den ATH-M50 an.
Die Gitarre klingt nicht klar und sauber genug, die Stimme neigt schon eher zu Schärfe, fast schon zum minimal leichten Rauschen!
Das ist sehr schade, die Auflösung ist halt nur mittelmäßig, die Höhenbetonung tut hier auch nichts Positives zu Sache.
Auch habe ich das Gefühl, dass da im Bass unten zu viel kommt? Höre ich genau hin, dann dröhnt die Gitarre minimal (!) in den tieferen Tönen.
Der COP spielt da wieder den Vorteil der Bassregulierung aus, auf Stufe 2 klingt der COP realistisch echt.
Die Auflösung ist gut, eventuell fehlt ein kleiner Hauch mehr Höhen.
Das kann der DT770 Pro noch ein Stück besser, hier passt einfach alles. Die Harmonie aus Bassmenge und Auflösung tut hier so gut, der räumlichere Klang mindert diesen Geschmack nicht (das kann der COP auch ganz gut).
Hier stelle ich schon fest: der DT770 Pro ist ein absoluter Allrounder, dessen Bassmenge passt so gut wie immer zu jeder Musik.
Das ist der COP auch, allerdings mit der etwas schwächeren Auflösung.

Söhne Mannheims feat. Xavier Naidoo - Geh Davon Aus
Ich habe hier nicht meine Lieblingstitel ''Das Hat Die Welt Noch Nicht Gesehen'' und ''Und Wenn Ein Lied'' aufgelistet, weil .. naja weiß ich auch nicht, ''Geh Davon Aus'' ist momentan mein Ohrwurm.
Wettsingen in Schwetzingen MTV Unplugged - so heißt das Album, es wurde also live aufgenommen.
Für eine Live-Aufnahme ist die Platte sehr ordentlich, sehr schön und ordentlich.
Eins der wenigen Alben, die ich vollständig gekauft und auf dem iPhone habe.

Das Intro kriegen alle 3 gut hin, da gibt es kein Wenn und Aber.
Die Instrumente kommen sehr glaubwürdig rüber, detailliert und gut aufgelöst, die Stimme lässt sich beim DT770 Pro sehr gut von den restlichen Instrumenten separieren.
Generell ist die Ortung sehr gut, das kann man auch beim COP sagen, laut Test (hardwareluxx) eignet der sich auch hervorragend für Ego-Shooter Spiele wie Counter-Strike.
Der Selbsttest sagt: ja, das klappt gut, auch mit dem DT770 Pro.
Der ATH-M50 ist da ein wenig anders: durch die enge Bühne wirkt alles zu aufgeräumt, das ist bei einer Live Aufnahme tödlich.
So reißt der mich einfach nicht mit, auch klingen die Stimmen nicht so wirklich schön und sanft wie beim DT770 Pro.
Da fehlt es an Coolness, die Vocals stimmig wiederzugeben. Schade.
Vorallem ist das deutlicher zu hören, wenn der Xavier im Refrain seine Kopfstimme benutzt, beim COP klingt das noch etwas verhalten, beim DT770 Pro hört sich das straight und klar an und der ATH-M50? Der neigt zur Schärfe, die Höhenbetonung hat auch noch eine gewisse Schuld.


[Beitrag von vanda_man am 08. Mrz 2013, 15:54 bearbeitet]
vanda_man
Inventar
#5 erstellt: 08. Mrz 2013, 16:15
Electro, House, Dubstep, DnB
(hier verzichte ich auf Beschreibungen zu den jeweiligen Titeln, das ist dann schon eher eine Ecke, die man im HiFi-Forum wohl nicht erwartet :D)

Rusko - Everyday (Netsky Remix)
Hier kann ich mich nicht so wirklich entscheiden, welcher von den Dreien das besser macht.
Profitieren tut die Aufnahme auf jeden Fall von Kopfhörern mit großer Räumlichkeit, wenn auch die Bühne insgesamt nicht wirklich groß ist.
Es klingt aber dadurch voller, weiter - ein Titel für Clubs eben.
Hier sind auch die Basslines nicht zu verachten, kaum Midbass, leichter Oberbass und der Fokus auf dem Tiefbass - nutze ich gerne, um den Tiefbassbereich versch. Kopfhörer zu testen.

Wenn wir schon dabei sind: Ja, das kann der ATH-M50 richtig gut! Der hat ja schon eine recht ordentliche Tiefbassbetonung, die hier wirklich zum Tragen kommt.
Schnell und knackig, das Wummern ist hier sauber und gewollt - ja gefällt mir sehr.
Hier ist der DT770 Pro ganz leicht verhaltener, kann aber auch recht gut punkten.
Dass der DT770 Pro untenrum träge wird, stört hier absolut nicht, das macht er mit der Räumlichkeit wieder wett.
Der COP muss sich dann doch hintenstellen, die abrollenden Höhen sind hier für mich nicht so schön, auch ist der Bass nicht ganz so spektakulär. Auf Bassstufe 4 wummert der vor sich hin, das kann einen Bassfetischisten anturnen, bei mir ist bereits ab Stufe 3 aufgefallen: der Bass greift die Mitten an.
Trotz der recht hohen Bassbetonung schafft der ATH-M50 den Spagat zwischen viel Bass und Frequenztrennung (blödes Wort, ihr wisst, was ich meine).
Auch ist der Bass beim COP nicht mehr so genau, verliert an Körper.
Man muss aber auch sagen: der COP ist schwierig zu beurteilen, da er 4 Basseinstellungen hat.
Ansonsten sind alle drei auf ähnlich hohem Niveau - auflösungstechnisch hört man zumindest hier nicht so krasse Unterschiede.

Feed Me & Crystal Fighters - Love Is All I Got
Ein Titel, der es in den Mainstream-Bereich geschafft hat und trotzdem klingt er nicht so öde und langweilig wie sonst. (Moment, ich wollte doch nichts zu den Titeln sagen :D)
Kopfhörer auf, mit der U-Bahn fahren - das Lied passt perfekt dazu, ein Titel für unterwegs!

Hier sind die Beyer wieder im Zug, durch die Räumlichkeit haben sie auch einen großen Vorteil.
Generell finde ich, dass vorallem Electro-Hits und allgemein Vocals besser klingen, wenn die Bühne nicht so dermaßen intim ist.
Dadurch klingt die männliche Gesangstimme (im Intro) luftig und befreit, beim ATH-M50 habe ich das Gefühl, als würde ich eingeschränkt werden - das genaue Gegenteil möchte der Titel vermitteln.
Der DT770 Pro spielt hier sehr sauber und hochauflösend, das kann der COP etwas weniger gut, der ATH-M50 schon deutlich weniger.
Auch neigt der ATH-M50 mal wieder zu kreischenden Tönen, sonst wäre das noch zu verkraften.
Den COP kann ich hier auch auf Bassstufe 2 hören, das klingt dann schon recht angenehm, auch wenn da die Power leicht fehlt.

Varien - Mirrors
Wow, erst kürzlich entdeckt und sofort aufs iPhone geladen.
Hier ist es wichtig, dass die KH bei den vielen (auch parallel verlaufenden) Synth-Effekten die Übersicht nicht verliert.
Separation ist hier ein wichtiges Merkmal, sonst wird das zu desaströsem Matsch.
Die versch. Basslines sind auch interessant, ganz grob gesagt: Dubstep Beat, DnB Beat, Hip Hop-Beat, Dutchhouse-Beat.

So, das ist mal wieder eine Paradedisziplin für den DT770 Pro, denn der schafft es einfach, die perfekte Bassmenge zu bringen. Auch wenn der Kickbass leicht träge wirkt im DnB-Beat, so kann er insgesamt überzeugen. Den richtigen Tiefbass bringt der zu jeder Zeit.
Die Auflösung ist, wie schon oft beschrieben, sehr gut - alles lässt sich gut separieren, so klingt es auch sehr stimmig.
Beim ATH-M50 ist es mir persönlich zu viel Druck, wirkt schon leicht überdominant.
Immerhin sehr schnell und präzise, das wars. DnB hört sich sehr knackig an, denke ich.
Separation: Ohje .. ne, das können andere besser. Auch wenn es Meckern auf hohem Niveau ist, so neigt er schon eher zum Matschen, das ist nicht besonders toll.
Auch der COP ist da nicht anders, Bassstufe 3 ist schon leicht zu viel, Stufe 2 dann leicht zu wenig.
Immerhin funktioniert die Separation ganz gut, lösen tut er auch ganz gut auf.


[Beitrag von vanda_man am 08. Mrz 2013, 16:34 bearbeitet]
vanda_man
Inventar
#6 erstellt: 08. Mrz 2013, 17:08
Manch einer könnte jetzt ein besonderes Genre vermissen: wo bleibt Klassik, Symphonie und Filmmusik?

Kann ich ganz einfach beantworten: der Audio Technica ATH-M50 eignet sich so gar nicht für dieses Genre.
Mittelmäßige Auflösung, sehr intime Bühne und dazu noch eine hohe Bassbetonung - mir haben 38 Sekunden gereicht und dann war es vorbei mit ihm.
Unterwegs hört man dann eher evtl. etwas spaßiges, zumindest gehe ich von der breiten Masse aus.
Wirklich: niemals Klassik mit dem ATH-M50 hören, der DT770 Pro klingt noch einigermaßen gut mit Tendenz leicht zu viel Tiefbass.
Und tatsächlich: der COP, mit dem kann man das auf Bassstufe 1 und manchmal auch noch 2 anhören.
Klassik ist nicht mein Fall, klingt zwar schön und gut, darf dann aber ruhig ein wenig Pepp haben.
Eventuell habe ich Vorurteile, was das betrifft .. ich höre meine eher symphonischen Stücke auch eher daheim an, wenn ich in Ruhe genießen kann. Augen zu und sich musikalisch verwöhnen lassen, bassbetonte Hörer wirst du hier hassen. (wems auffällt, zwei Reime :D)

Dann kommen wir auch zum Schlusspunkt.

Fazit:

Der DT770 Pro ist ein klassischer Allrounder, mit dem man auch wirklich fast alles anhören kann. Die Bassmenge passt sich fast schon an das Material an, einfach nur wunderbar.
Der ATH-M50 ist ein spezieller Spaßhörer, wenn man vorallem auf knackigen, starken Bass steht, Defizite in der Auflösung hinnehmen kann und mit der inyourface-Bühne zurechtkommt.
Der COP ist der individuelle Allrounder, wenn man seinen KH auch optisch gestalten möchte. Mit der Bassregulierung eignet er sich für alle Musikrichtungen.

Die Stärken beim DT770 Pro liegen beim exzellenten Tragekomfort, in der wunderbaren Abstimmung, die fast immer passt. Nicht zu wenig, nicht zu viel Bass, sehr hohe Auflösung und tolle Bühne.
Schwächen hat er teilweise im Bass, eine Spur Schnelligkeit und Spritzigkeit vermisst man hier, auch ist der Sitz nicht gerade sehr fest, die Isolation ist trotzdem gut.
Die Stärken beim COP liegen in der optischen/klanglichen Individualität, das Design ist vielfältig, er hat sehr gute Allrounder-Fähigkeiten (Bassregulierung) und sitzt bequem und fest.
Schwächen hat er teilweise in der abnehmenden Isolation bei höheren Bassstufen, zudem werden die Mitten dann doch teilweise übernommen.
Die Stärken beim ATH-M50 liegen ganz klar in der sehr guten Isolation, dem Sitz und dem punchigen Bass, der einen auch richtig wegknallen kann.
Schwächen hat er dann wiederum im Tragekomfort, in der Auflösung und den teilweise unschönen Höhen, zudem ist er schon eher speziell für bassbetonte und schnelle Musik konzipiert.

Aus klanglicher Sicht wäre der DT770 Pro mein Sieger, denn der macht einfach alles richtig und das auch richtig gut. Klangqualität sehr gut.
Geht es um Mobilität, so findet man im COP den geeigneteren KH. Insgesamt guter Allrounder Klang mit gutem Tragekomfort und gleichzeitig gutem Sitz.
Soll es dann doch lieber Basspower auf hohem Niveau sein, so findet auch der ATH-M50 seine Daseinsberechtigung.
sofastreamer
Inventar
#7 erstellt: 08. Mrz 2013, 20:07
wie immer geil zu lesen.

wenn man noch den dt770 le heranzieht, ist der cop imo geschlagen. er löst besser auf, ist besser verarbeitet und imo genauso portabel. leider kranken alle drei beyer an tiefbass frequenzen unterhalb 30 hz, wo der eine flattert, der andere rattert und beim dritten nix kommt. schade eigentlich.
vanda_man
Inventar
#8 erstellt: 08. Mrz 2013, 22:16
Stimmt, der soll ja nochmal besser als das Pro Modell klingen.
So richtig verglichen hatte ich den COP ja nicht wirklich, als ich ihn bei mir hatte, sondern einfach selbst gehört.
Jetzt hatte ich die Gelegenheit, einen COP für längere Zeit anzuhören und muss feststellen: klanglich reiht er sich hinter dem DT770, dass der Audio Technica ATH-M50 jetzt 109€ kostet ist für mich eine logische Folgerung.
Ich staune selbst, dass ich damals 150€ gezahlt habe, der Bass ist zwar ganz nett, aber sonst löst er sehr kläglich auf.

Aufs nächste Review bin ich auch schon gespannt, hier ging es ja um die ''bassbetonten Drei'', die ja für mobile Zwecke immer wieder genannt werden.
Ein V-Moda M80 hat hier für mich nicht wirklich gepasst (der ist dann doch eher neutral), einen Ultrasone konnte ich auch noch nicht anhören.
Das nächste Review wird zwar in einigen Wochen erst kommen, dann kommt aber der große Showdown.
Der Kampf um die mobile Bühnenkrone, in anderen Worten: AKG K550 vs. Shure SRH940 vs. Philips Fidelio L1.
Ein CAL! lasse ich gewollt draußen, der Soundmagic HP100 ist leider nur per Import zu kaufen.
sofastreamer
Inventar
#9 erstellt: 08. Mrz 2013, 22:43
l1 ist halb offen und isoliert imo für unterwgs nicht genu. mögen andere aber anders sehen. ich fand die muz
ffige abstimmung aber eh furchtbar.
frix
Inventar
#10 erstellt: 08. Mrz 2013, 22:52
ja den soundmagic hp100 den würde ich auch gern testen.
Leider ist das beim importieren so eine sache mit dem zurückschicken,
wenn er nicht gefällt.

Ich finde wir sollten einen extra soundmagic hp100 thread aufmachen
bevor ich diesen thread hier weiter entgleisen lasse.
Sofastreamer möchtest du nicht ein paar worte zu dem hp100
in einen eigenen thread packen?


[Beitrag von frix am 08. Mrz 2013, 22:52 bearbeitet]
vanda_man
Inventar
#11 erstellt: 09. Mrz 2013, 14:25
Er hat ja schon gemeint, dass er ihn als besten Geschlossenen direkt nach dem Shure SRH940 sieht.
Soll wärmer klingen ..
sofastreamer
Inventar
#12 erstellt: 09. Mrz 2013, 19:11
ich werd kommende woche mal einen vergleich srh940/HP100 schreiben.
Equalizerpro
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 31. Mrz 2013, 09:46
Danke für den Test
Hab grad gesehen das in der Schweiz alle 3 Kopfhörer gleichviel kosten. Welchen soll ich nun für Hiphop holen? Wobei ich gute Qualität innen/aussen möchte.?
sofastreamer
Inventar
#14 erstellt: 31. Mrz 2013, 09:50
cop
Equalizerpro
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 31. Mrz 2013, 10:03
Danke
vanda_man
Inventar
#16 erstellt: 31. Mrz 2013, 15:52
+1 für COP.
Equalizerpro
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 31. Mrz 2013, 15:55
Oke dann werdens die Cop ^^ haben die M50 nicht einen besseren Bass für HipHop?
vanda_man
Inventar
#18 erstellt: 31. Mrz 2013, 17:55
Ich denke, dass du durch mein Review schon einiges zu lesen bekommst, was den ATH-M50 vom COP unterscheidet.
Für Rock und Metal, Electro und Hip Hop ohne besondere Ansprüche reicht der ATH-M50 vollends.
Letzendlich musst du halt wissen, ob dir der Bass so wichtig ist, dass du die mittelmäßige Auflösung und die nicht vorhandene Bühne akzeptieren kannst.
Gerade bei Hip Hop sehe ich es nicht von großem Vorteil, einen präzisen und knackigen Bass zu haben.
Damit meine ich nur, dass der COP das auch super kann und der Unterschied eher bei schnellen Bässen (eben Rock und Metal) deutlicher wird.
Zudem hat der COP Vorteile durch die Bassregelung, dem besseren Komfort und der höheren Auflösung (und größeren Bühne).
Favorit ist eben der COP, ich würde aber einfach beide mal zum Vergleichen bestellen (Einige hören auch den Auflösungsunterschied nicht raus, suggerieren dem ATH-M50 mehr Auflösung durch die Höhenbetonung).
Equalizerpro
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 31. Mrz 2013, 19:17
Jo danke für diesen guten Vergleich, ne Frage hätte ich allerdings noch..welcher dieser Kopfhörer ist am besten mit den Beats Pro's zu vergleichen? Da mir die Pro's vom Bass her gefallen. Grüsse
sofastreamer
Inventar
#20 erstellt: 31. Mrz 2013, 19:21
keiner. haben alle mindestens 5 db weniger im bass. soviel bass gibt es imo bei einem ath-pro700mk2 signature dj, sony xb500, dem ein oder anderen philips und bei ein paar house of marley noch mal. wenn dir die beats gefallen, spricht doch nix gegen die.
vanda_man
Inventar
#21 erstellt: 31. Mrz 2013, 20:00
Wobei der COP auf Stufe 4 schon sehr nah rankommt.
Equalizerpro
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 31. Mrz 2013, 20:35
Das einzige was gegen die Beats spricht ist der Preis von ca. 350€. Dann werdens wohl die COP :)))
Testen, probehören usw. kann ich in der Schweiz nicht. Haben denn die xb600's die gleiche Menge an Bass wie die 500's?
pauljakob
Neuling
#23 erstellt: 13. Mrz 2014, 19:58
Hey !

Ich suche einen around-ear KH, etwa 200 Euro, der sehr gutes noice-cancelling ausführt, wie etwa den COP oder der DT770 ... kennt jemand doch noch eine Alternative ausser den ATH M50 ?

Und nicht zu hochohmig sollte er sein, da auch für unterwegs genutzt werden soll. Aber Gewicht spielt keine Rolle!

Fällt jemandem etwas ein ?

Vielen Dank im Voraus !
vanda_man
Inventar
#24 erstellt: 14. Mrz 2014, 02:28
Aktives oder passives Noice Cancelling?
Der DT770 ist passiv und der COP im Großen und Ganzen auch (nur auf den geringeren Bassstufen hat er eine bessere Isolation).
Vielleicht startest du im Kaufberatungsbereich nen Thread, klangliche Präferenzen sind auch von Vorteil.
pauljakob
Neuling
#25 erstellt: 15. Mrz 2014, 02:41
Ich tendiere eher für passives noise cancelling. Ich höre viel electronic etc. , also über einen knackigen Bass würde ich mich schon freuen
vanda_man
Inventar
#26 erstellt: 15. Mrz 2014, 17:56
Probier doch den Audio Technica ATH-M50 aus.
Was sein Gesamtpaket angeht (Badewanne, viel Bass, viel Isolation) ist er schon recht einzigartig im Preisbereich bis 200/300€.
opa38
Inventar
#27 erstellt: 13. Sep 2014, 11:33
Hi

Ich habe gerade auch beide KH hier.
Der Tragekomfort beim ATH-M50 ist im Verhältniss zum DT770 unterirdisch.....
Ansonsten sind beide klangmäßig sehr nahe bei einander. Ist zumindest mein Eindruck nach ein paar Stunden hören.
Toddy`s
Stammgast
#28 erstellt: 05. Mrz 2016, 23:51
Was für eine detaillierte Review echt genial Danke
vanda_man
Inventar
#29 erstellt: 06. Mrz 2016, 15:19
Gern geschehen!
Heute würde ich das Review etwas anders gestalten, es bleibt aber eigentlich beim gleichen Resultat.
davidhellmann
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 27. Okt 2016, 15:30
Hab den DT770 und überleg mir jetzt noch einen COP zuzulegen da ich noch einen für die Arbeit brauche. Ist der von der Geräuschdämmung anders als der DT770? Finde da hört man ja schon viel nach außen wenn man etwas lauter hört.

Oder noch mal den DT770 holen?
vanda_man
Inventar
#31 erstellt: 01. Nov 2016, 16:55
Mittlerweile sieht der Markt nun etwas anders aus, ich würde dir eher den Beyerdynamic Custom Studio empfehlen.
Ich sehe ihn als Weiterentwicklung des DT770 an. Isolierung empfinde ich als verbessert.
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