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Beyerdynamic A1 Kopfhörerverstärker - Review

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Peer
Inventar
#1 erstellt: 22. Apr 2007, 23:57
Hallo Forum





Nachdem ich auf der Prolight+Sound Messe in Frankfurt den neuen Kopfhörerverstärker von beyerdynamic im Zusammenspiel mit dem DT880 gehört habe, gefiel er mir zunächst ganz gut. Nach längerem Gespräch mit Herrn Ibrom (Grüße an dieser Stelle :)) verabretedeten wir ein kleines Review.
Also: Ich hatte und habe auch immer noch den Kopfhörerverstärker A1 einige Tage hier und werde euch meine Eindrücke mitteilen (ob ihr nun wollt oder nicht :D).




Also das angekommene Paket ausgepackt und die Verpackung "bestaunt":


Lieferumfang:
1. Der Kopfhörerverstärker
2. Eine Bedienungsanleitung (:.)
3. Ein hochwertiges Cinchkabel
4. Ein Kaltgerätekabel
http://home.arcor.de/p32r/Ausen1/2.JPGhttp://home.arcor.de/p32r/Ausen1/3.JPG





Qualität im Allgemeinen:
beyerdynamic hat sich für eine einfachere Ausführung entschieden. Mit Absicht wurde ein nicht all zu aufregendes Design gewählt.



Der beyerdynamic A1 Kopfhörer wird in Deutschland gefertigt. Daraus resultiert für mich ein kaum bis nicht zu schlagender Qualitätsvorsprung in Relation zu anderen Geräten.

Auffällig ist der absolut kratzfeste oberfläche. Das eigentlich Gerät ist umgeben mit dieser oben sichtbaren anthrazit farbenen "Abdeckung". Sie umläuft die Gerätekanten und schirmt so das Gehäuse gegen Stöße und eben Kratzer ab.
Die LED´s sind so im gehöuse eingelassen, dass sie nicht beschädigt werden können. Die 6,3mm Kopfhörerbuchse ist massiv und schluckt die Klinken 100% schließend, will heißen: die Größe ist perfekt ausgemessen.
Das Potentiometer stammt von Alps, einem Hersteller, den ich bislang persönlich als sehr positiv erlebt habe. Der Volume-Knopf ist nicht weiter auffällig.
Die Eingangsumschalter sind kleine schwarze Knöpfe.
Hinten sind massive, vergoldete Cinchbuchsen angebracht:


Mehr ist mir zur Qualität nicht aufgefallen. Nachfragen immer gerne



Das Konzept:
Weil ich auf dieser bereits angesprochenen Messe die Gelegenheit hatte, ein wenig in das Konzept des A1 zu blicken, wollte ich euch mein "Wissen" nicht vorenthalten.
Beyerdynamic wollte einen absolut diskreten und 100% neutralen Kopfhörerverstärker entwerfen. Er sollte über das gesammte Audioband (auch außerhalb des menschlichen Hörens), also 96khz, zuverlässig verstärken. Es war nicht die Absicht, einen aufregenden oder bombastischen KHV zu schaffen.

http://home.arcor.de/p32r/Innen/5.jpg

Für die Klinke wurde eine "allgemeine" Impedanz von 100 Ohm gewählt, damit alle Kopfhörer damit betrieben werden können. Diese Entscheidung hat natürlich ihre Vor- und Nachteile. Explizit: Einige Hersteller gehen bei der Entwicklung noch immer von der standard Ausgangsimpedanz von 120 Ohm aus. Mittlerweile setzen jedoch einige Hersteller der Kopfhörerverstärker auf eine Impedanz von 0 Ohm, so gehen manche Kopfhörerfabrikanten von diesem Wert aus. Ich persönlich glaube kaum, dass man eine Änderung auf 0 oder 120 Ohm gehört hätte.
Die Umschaltung zwischen den beiden Quellen erfolgt durch Mini-Relais und einer Art Mikrocontroller. Konkret drückt sich das in einer lautlosen Quellenumschaltung aus.



Das Innere:

Das Innere des Verstärkers ist, wie unten zu sehen, sehr gründlich und sauber aufgebaut. Mir sind die Netzteilelkos vom Gefühl her zu klein, aber das ist reiner Fanatismus
Um die diskrete Schaltung mit den 4 Transistoren schaaren sich wohl nur beste Bauteile. So sind die zwei Verstärkerzüge mit diskreten Bauelementen aufgebaut. Das Potentiometer ist von ALPS, die Ausgangsimpedanz beträgt 100 Ohm. Die Leistung gestaltet sich wie folgt:

  • 100 mW / 600 Ω
  • 170 mW / 250 Ω
  • 150 mW / 30 Ω

Die Verstärkung sieht 18db vor. Ursprünglich waren mehr geplant, im momentanen Zustand lässt sich jedoch das Potentiometer voll aufreißen, ohne dass irgendwelche Verzerrungen oder ähnliches auftreten. Der DT880 lässt sich dabei als Lautsprecher für den gesamten Raum einsetzen

Von der technischen Seite folgen noch Details, die aktuell von mir gesammelt werden.



Jetzt lasse ich Bilder sprechen. Es sind viele, daher können die Ladezeiten unangenehm werden.

http://home.arcor.de/p32r/Innen/2.jpghttp://home.arcor.de/p32r/Innen/3.jpg
http://home.arcor.de/p32r/Innen/4.jpghttp://home.arcor.de/p32r/Innen/5.jpg
http://home.arcor.de/p32r/Innen/6.jpghttp://home.arcor.de/p32r/Innen/7.jpg
http://home.arcor.de/p32r/Innen/8.jpghttp://home.arcor.de/p32r/Innen/9.jpg
http://home.arcor.de/p32r/Innen/10.jpghttp://home.arcor.de/p32r/Innen/11.jpg
http://home.arcor.de/p32r/Innen/12.jpghttp://home.arcor.de/p32r/Innen/13.jpg
http://home.arcor.de/p32r/Innen/14.jpghttp://home.arcor.de/p32r/Innen/15.jpg
http://home.arcor.de/p32r/Innen/16.jpg



Die klangliche Veränderung:

Bislang wurde der A1 hier eher als unauffällig beschrieben. Im ersten Moment stimme ich mit dieser Einschätzung fast überein. Auf der bereits erwähnten Messe hatte ich die erste Gelegenheit zum Hören des A1. Er veränderte den Klang durch die Bank positiv. Der Ton bekam mehr Impact, der Raum öffnete sich und die Instrumente waren klar definiert an ihrem Platz, auf ihrer Linie (<- so kam es mir vor, genauer kann ich es schlecht beschreiben).
Die folgenden Beschreibungen entstehen durch den Vergleich des A1 in Relation zur Klinke meines Onkyo Verstärkers und im Vergleich zum Low-Budget KHV B-Tech.

  • Der Bass
    Der Bass ist im Zusammenspiel A1+DT880 klar an seinem Platz. Die Kombination scheint absolut nichts für "Bassheads" zu sein, doch dafür ist das beyerdynamic Spitzenmodel auch nicht konstruiert worden. Ganz objektiv betrachtet bekommt der Bass mit dem A1 ein wenig mehr Volumen (!), wird aber denoch klarer dargestellt. Schön kann man die Trennung von "Aufnahmegewummere" und Instrumenten betrachten. So spielen z.B. Kontrabässe (Apocalyptica-Fade to black) nie gehört klar. Der bass bleibt bis ins abgrundtiefe sehr klar. Die Kicks haben mehr Impact oder auch PRAT, kurz: es knallt, wenn es knallen soll! Zum Bassmonster wird, wie erwähnt, der DT880 davon nicht. Im Gegenteil, die ursprüngliche Klangsignatur wird beibehalten.

  • Die Mitten
    Die Mitten, also die meisten Instrumente und die Stimmen werden aufgeräumt. Mir kommt es fast so vor, also würde der A1 alles auseinanderlegen, es auf Bahnen setzen und dann wieder zusammen wiedergeben. Im Allgemeinen sind solche Beschreibungen nicht meine Art, besser geht es momentan aber nicht
    Jedenfalls sind Gesangsstimmen wie z.B. Katie Melua dramatisch davon betroffen. Jedes Zischeln, jede gehaltene Note stimmt irgendwie. Bei mir zumindest kommt das eigentliche Gefühl des Jazz auf. Das kann ich so sagen, weil ich erst vorgestern bei einer Probe der HR-Bigband war

  • Die Höhen
    Schwerer Fall. Meines Erachtens werden sie ein wenig entschärft und geklärt, das ist aber nur eine Annahme. In erster Linie kommen Dinge wie Hi-Hats aber einfach nur viel selbstverständlicher herüber. Die eigentliche Musik klingt mit!

  • Die Bühne
    Wahnsinn! Das letzte Mal hatte ich dieses Gefühl beim AKG K701 eines Forumskollegen. Auch wenn die Bühne nicht ganz so offen wie bei AKG´s Spitzenmodell erscheint, ist man mit dem A1 doch sehr nah heran. Am Besten gelingt diese "Hörbeobachtung" mit Stücken, die sonst gar keine Bühne vermitteln. Nehmen wir Billy Talents "Red Flag". Hier werden die Instrumente alle schön auf einem 7x7 Meter großen Feld aufgestellt und legen los. Die Musik bleibt, ich kann mich aber, wenn ich will, auch komplett auf einzelne Instrumente konzentrieren.
    Die Vergrößerung der Bühne ist jedenfalls ein Effekt, den wirklich jeder zu Hören in der Lage ist!

  • Die Auflösung
    Die Auflösung des DT880 ist auch ohne A1 schon extrem gut. Das so genannte "Sezieren", also das zerlegen der Musik in ihre Einzelteile wird jedoch mit dem KHV vereinfacht, es kommen einige Details mehr herüber.
    Schlechte Aufnahmen werden noch unverzeilicher, MP3´s mit 128kbits offenbahren ihre Schwächen



    Der Preis, sein Grund und was der KHV leistet:

    Der beyerydnamic A1 kostet satte 1000€. Seinen wir realistisch: Das ist mehr, als ich für einen Kopfhörerverstärker ausgeben kann, das ist mehr, als die meisten für einen Kopfhörerverstärker ausgeben können. Woraus resultiert denn nun dieser Preis? Aus dem guten Klang? Wie manch anderes Mitglied des Forum schon bemerkt hat: Der Klang ist, verglichen mit dem anderer Hersteller, doch recht unauffällig. Auch wenn ich diese Aussage so nicht ganz bestätigen kann, stimmt sie doch im Ansatz.
    Zumindest die teuren und hochwertigen Bauteile (als erstes offensichtlich: der riesige Ringkerntransformator) erklären den Preis in Teilen.

    In einem der Bilder oben, müsste sich finden, was den Preis erklärt, und ihn auch rechtfertigt. Made in Germany steht dort. Und so sieht der A1 auch aus! Innen wie Außen, für die Ewigkeit gemacht. Mit einer Fertigung im Ausland wäre der A1 sicher um einiges billiger gewesen, allerdings wäre dann das oben genannte K.O. Kaufkriterium dann zunichte gemacht. Ich glaube nicht, und ich wiederhole ich glaube nicht, dass der A1 z.B. in China produziert den hohen Qualitätsstandard, den er hat, beibehalten hätte.
    Die 1000€ bezahlt man für Qualität oder man lässt es bleiben so wie ich. Mir ist dieser Betrag zu hoch (jedenfalls noch ;)).



    Fazit:

    http://home.arcor.de/p32r/plus.gif Pro:
  • Die Qualität
  • Die Veränderung des Klanges
  • Die Anschlussmöglichkeiten
  • Die Kratzfeste Oberfläche
  • Die puristische Schaltung

    http://home.arcor.de/p32r/minus.gif Contra
  • Der Preis
  • Der recht unauffällige Klang
  • Kein DAC, keine Spielereien


    Direkte Konkurenz:
  • Dominik´s Diabolo
  • Jan Meiers Corda Opera


    ___________________________________________________________



    Das ist das Ende des offiziellen Reviews. Mir hat das ganze eine Menge Spaß gemacht, vor allem, meine alte Musik in neuem Glanz zu hören. Könnte ich mir eine Ausgabe von 1000€ ohne Weiteres erlauben, wäre der A1 vermutlich meine Wahl.

    Bei direkten Fragen zu A1, bitte einfach hier im Thread posten. Vieles wird auch auf der Seite von beyerdynamic beantwortet.



    ___________________________________________________________






    Grüße an das Forum und ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen,

    euer P32r :prost


  • [Beitrag von Peer am 08. Mai 2007, 19:43 bearbeitet]
    pebrom
    Ist häufiger hier
    #2 erstellt: 23. Apr 2007, 05:51
    Hallo,

    vielen Dank für die große Mühe und den sehr aussagekräftigen Test.
    Mir persönlich ist das Gerät auch zu teuer, wenn man bedenkt, dass man für dieses Geld schon eine sehr gute Stax Kombi bekommt -incl.! Hörer-.

    Gruß aus Bärlin,
    Peter B.
    fabifri
    Inventar
    #3 erstellt: 23. Apr 2007, 05:57
    hallo p32r. grad noch vor deinem off geposted

    danke für dein ausführliches review. ich finde der KHV sprengt wie der "opera" jede preisgrenze

    mfg fabi
    Musikaddicted
    Inventar
    #4 erstellt: 23. Apr 2007, 07:26
    Wenn ihr noch ne Weile dabei bleibt, dann seht ihr das bestimmt ganz anders. Ich kann mich noch erinnern, dass ich einen PPX3 als unbezahlbar empfunden habe (ca. 700€) und inzwischen finde ich ihn eher günstig und denke fast das die Preise für z.B. einen Apache gerechtfertigt sind...
    Mehr Geld hab ich natürlich nicht, aber man "gewöhnt" sich an Preise.
    derkundeistkönig
    Stammgast
    #13 erstellt: 23. Apr 2007, 14:44
    spricht eigentlich gegen den khv dass p32r sich jetzt erstmal 2 wochen lang vom testen erholen muss
    stereo-leo
    Hat sich gelöscht
    #14 erstellt: 23. Apr 2007, 14:50
    Sehr schönes Review, vielen Dank!

    Der Preis ist natürlich "nicht ohne", aber prinzipiell bin ich persönlich durchaus für derartige Geräte zu begeistern.

    Ein weiterer Vertreter dieser Preisklasse (meiner):


    (Rudistor RPX-33 mk2)
    Okay, noch ne kleine Schippe drauf, aber da er auch als Vorverstärker eine ganz vorzügliche Figur macht, halte ich den Preis von 1300 Euro eher fast für ein "Schnäppchen".

    Ist sicher alles Ansichtssache, aber Qualität ist nun mal nicht billig.

    Zum Beyer: Bin ziemlich sicher, der wird auf Head-Fi noch für einiges Interesse sorgen!
    Hüb'
    Moderator
    #15 erstellt: 23. Apr 2007, 17:02
    Hallo Peer!

    Sehr schöner Bericht!

    [Klugscheißer-Modus an] Apocalyptica spielen auf Celli und nicht auf Kontrabässen [/Klugscheißer-Modus aus]

    Grüße

    Frank
    lotharpe
    Inventar
    #17 erstellt: 23. Apr 2007, 17:45
    Hi Peer,

    ein schönes Review über den A-1.
    Sehr gute Bilder des innenaufbaus.
    Wäre mal interessant zu wissen wie er mit einem HD-650 oder K-701 klingt.
    cosmopragma
    Inventar
    #18 erstellt: 23. Apr 2007, 18:22

    Musikaddicted schrieb:


    @stereo-leo: Wahnsinn, dass wir hier einen RPX-33 Besitzer haben.
    Auf dem meet in Düsseldorf gab es auch einen, nämlich meinen.
    Ein Vergleich mit anderen wäre da aber wegen des Hintergrundlärmes kaum möglich gewesen, es sei denn man hat Freude daran sich was einzubilden.
    Bei anderen Gelegenheiten habe ich natürlich mit anderen Verstärkern verglichen.
    Genau auf besagtem meet habe ich auch den hier besprochenen von Beyerdynamic zu hören bekommen, kann aber leider aus schon erwähntem Grund (Lärm) nichts dazu sagen.
    Vielleicht ergibt sich nach der Markteinführung für mich noch einmal die Gelegenheit, mir den in Ruhe anzuhören.
    Flauto_Magico
    Stammgast
    #21 erstellt: 24. Apr 2007, 06:24
    Hallo p32r, Peer, Themenersteller !

    Muß sagen habe jetzt schon viel hier gelesen. Aber selten einen so fundierten, fairen und sachlichen Bericht wie Deinen über den A1. Auch die Fotos sind ganz hervorragend und aussagekräftig . Vielen Dank für Deine Mühe !

    (Im neuesetn Image HiFi Heft 03/2007 ist eine Kurzbesprechung des Obkektes. Diese kann Deiner Review aner auch nicht im Ansatz das Wasser reichen.

    Zwei Fragen zum Thema: Du verlinkst als Vergleichgsgeräte zwei KHV´s, den Diavolo, Opera oder Corda (ich habe es nicht mehr genau im Kopf ). Was kosten diese etwa im Vergleich zu den 1.000 EUR des A1 ?

    Zweitens: Für meine geplante Rewiev eines KH (Grado Gs 1000) suche ich noch einen KHV auf reiner Röhrenbasis, also möglichst keinen Hybrid. Kennt jemand solche ? Gibt es welche bei denen die Röhren offen aufgebaut sind, also nicht im Gehäuse versteckt (Vom Sennheiser Orpheus mal abgesehen, der aus anderen Gründen für mein Projekt nicht in Frage kommt.)

    Den von Dir besprochenen A1 von Beyerdynamic werde ich versuchen in meinen Grado GS 1000 Analyse einzubeziehen.
    Mal schauen ob er bei einem Händler in München herumsteht der ihn mir vielleicht ein paar Tage zur Verfügung stellt.

    Schon jetzt muß ich einräumen, daß der A 1 dem RA 1 von Grado in jedem Falle überlegen ist. Und zwar nicht nur deswegen, weil die Firma Beyerdynamic beim A1 den kostenintensiven Buchstaben "R" in der Modellbezeichnung einfach gestrichen hat und dafür ein Vielfaches in die innere Ausstattung (Ringkerntrafo) gesteckt hat !

    Positiv auch: Ein zweiter Ausgang hinten (Cinch). So kann das eingespeiste Signal auch noch anderweitig weitergeleitet werden. Ist dieser zweite Cinchausgang an das Alps Poti gekoppelt und lautstärkeregelbar oder nur ein durchgeschliffenes fixes Signal ? (In dem Fall könnte man einen zweiten KHV zu direkten Vergleichszwecken damit beliefern. Oder eine Aufnahme machen.)
    m00hk00h
    Inventar
    #22 erstellt: 24. Apr 2007, 07:40
    Der Ausgang ist Hardwired mit dem zweiten Eingang.

    Danke an Peer und Norbert, der hiermit auch von mir gegrüßt sei. Peer, wenn du den A1 noch zu Hause hast (ich weiß, dass er nicht da ist), frag ich Norbert, ob du ihn direkt weiterschicken kannst.

    Allerdings muss ich sagen, dass der Preis zu hoch ist. OK, "made in Germany" ist ein Argument, aber für 1000€ kauf ich liebder den Opera, der mir auf dem meet viel besser gefallen hat und vor allem viel mehr Ausstattung fürs Geld bietet. Verarbeitungstechnisch sind die Cordas 1A, sollte doch mal was passieren kann man Jans kompromisslose Garantieregelung in Anspruch nehmen.
    Das wird bei Beyerdynamik sicher auch so sein. Aber die haben kein Crossfeed.

    Ansonsten versuch ich mir einfach mal selbst ein Bild zu machen.

    Ach ja, die orange Version gefällt mir wesentlich besser.

    m00h
    Audiodämon
    Inventar
    #23 erstellt: 24. Apr 2007, 10:11
    Ein wirklich toller Test mit spitzenmäßigen Bildern dazu. Besser geht es nimmer!

    Leider zu teuer! Nichts wirklich besonderes verbaut, soweit ich das sehen kann. Rinkerntrafos sind in Massenproduktion auch nicht soooo teuer...

    Der Test jedenfalls ist Masterclass!

    Merci

    René
    m00hk00h
    Inventar
    #24 erstellt: 24. Apr 2007, 17:52
    Mir ist gerade noch was aufgefallen, beim zweiten Lesen:

    Welche Referenz hast du benuzt, Peer? Straffere, voluminösere Bässe, seichtere Höhen...gegenüber wem oder was?

    Und was ist mit deiner Grundhaltung, dass teurer KHVs auch nicht besser sind als ein B-Tech?
    Oder konkret: alles was ca. 400€ kostet, klingt dem B-Tech ebenbürtig. Das hört man öfter, auch von dir. Du weißt, ich kenne den B-Tech nicht. Du weißt auch, dass ich ihm skeptisch gegenüber stehe.
    Worauf ich hinaus will: Der A1, also zumindest was ich so gehört habe, klingt auf 400€ Niveau. Wie gesagt, nach kurzen Eindrücken des A1 und etwas längeren Eindrücken der Headzone in Stereo.

    Lanbge Rede, kurzer Sinn:
    Kann es sein, dass die etwas intensivere Beschäftigung mit der Materie deinerseits deinen Horizont etwas erweitert hat und du nun "weißt", was ein hochklassiger KHV zu Leisten im Stande ist? Das Erkennt man ja meist nicht über Nacht.

    Freue mich auf deine Antworten!

    Ach so: Wollte dein Review nicht zerflücken oder gar zerreißen, falls das so rübergekommen sein sollte. Finde es immer sehr gelungen, nur die obigen Fragen habe ich mir eben gestellt, als ich dein Review noch mal intensiv gelesen habe. (Was ja schon ein Zeichen dafür ist, dass es nicht so schlecht sein kann :P)


    m00h
    audiophilanthrop
    Inventar
    #25 erstellt: 24. Apr 2007, 18:40
    Hmm, irgendwie sind die Bilder putt.

    Das mit den 100 Ohm Ausgangsimpedanz wundert mich dann doch etwas. Eigentlich würde man meinen, daß in der Preisklasse ein etwas höherer Dämpfungsfaktor drin sein sollte. Ein 250-Ohm-Beyer mag da noch tolerant sein, aber ein K701 oder was in der Richtung, hmm.
    lotharpe
    Inventar
    #26 erstellt: 24. Apr 2007, 18:53






    Peers Server ist wohl offline.
    Diese habe ich gerade aus dem IE-Cache geholt.
    MTL-CH
    Stammgast
    #27 erstellt: 24. Apr 2007, 22:23
    Schöne review!
    Nur nochmal zur direkten Konkurrenz: sollte da nicht viel eher als der Corda Opera (der zum einen über viel mehr Ausstattung verfügt und zum anderen eben made in China ist) der Black Cube Linear von Norbert Lehmann genannt werden, der in der Grundversion ähnlich puristisch ausgestattet ist und eben auch wie der Beyer made in Germany?
    da würd mich mal ein Direktvergleich interessieren - zumal der Lehmann doch ein paar 100 € 'günstiger' ist, oder irre ich mich?



    [Beitrag von MTL-CH am 24. Apr 2007, 22:29 bearbeitet]
    Hüb'
    Moderator
    #28 erstellt: 25. Apr 2007, 04:47
    Peer kann übrigens erst wieder in ein paar Tagen (10-14?) antworten.

    Er ist gerade anderweitig eingespannt.

    Grüße

    Frank
    Musikaddicted
    Inventar
    #29 erstellt: 25. Apr 2007, 06:34
    Ich persönlich finde es blödsinnig, einen KHV aus dem Vergleich auszuschließen, nur weil er nicht hier gefertigt wird. Letzendlich zählt, was man für sein Geld geboten bekommt. Und bei Jan kann man sich eigentlich sicher sein, dass er jeden KHV testet bevor er ausgeliefert wird und ausserdem hat man auch keine Probleme im Falle eines Defektes. Den kann Jan auch direkt hier reparieren und so hat man eigentlich keine Nachteile mit der Fertigung in Fernost - nur meine Meinung.
    m00hk00h
    Inventar
    #30 erstellt: 25. Apr 2007, 06:48

    MTL-CH schrieb:
    da würd mich mal ein Direktvergleich interessieren - zumal der Lehmann doch ein paar 100 € 'günstiger' ist, oder irre ich mich?



    700€, ja.
    Aber überragend fand ich nach mehrmaligen und längeren Testen auch den BCL nicht.
    Der spielt zwar sauber und ohne jegliche Effekthascherei, aber irgendwie auch seelenlos.

    Vielleich sollte man die "großen drei" der KHVs mal in einem Review vereinen...

    m00h
    berndotto
    Stammgast
    #31 erstellt: 25. Apr 2007, 07:26
    m00hk00hschrieb:


    700€, ja.
    Aber überragend fand ich nach mehrmaligen und längeren Testen auch den BCL nicht.
    Der spielt zwar sauber und ohne jegliche Effekthascherei, aber irgendwie auch seelenlos.


    Was ist seelenlos bei einem KHV.

    Ich dachte immer, daß eine absolut korrekte Übertragung/Verstärkung angestrebt wird.

    Und noch was für alle die nicht im Gelde baden wollen/können.

    Besitze seit 2 Tagen einen KVH (noch einen!), der meine anderen alle alt aussehen läßt.
    Und das aus deutschen Landen für einen "Spottpreis".

    Bernd
    m00hk00h
    Inventar
    #33 erstellt: 25. Apr 2007, 08:27

    berndotto schrieb:
    m00hk00hschrieb:


    700€, ja.
    Aber überragend fand ich nach mehrmaligen und längeren Testen auch den BCL nicht.
    Der spielt zwar sauber und ohne jegliche Effekthascherei, aber irgendwie auch seelenlos.


    Was ist seelenlos bei einem KHV.

    Ich dachte immer, daß eine absolut korrekte Übertragung/Verstärkung angestrebt wird.


    Richtig und wenn auf dem Musikstück viel "Seele" ist, aber der Verstärker das nicht rüberbringt....

    Ich hab mitlerweile das generelle OK, dass ich den A1 auch mal zum Testen bekomme.

    m00h
    MTL-CH
    Stammgast
    #34 erstellt: 25. Apr 2007, 08:54
    Hmm - ich weiß ja nicht...
    Wenn ein Verstärker das Eingangssignal einfach nur "sauber" Verstärkt, dann ist auch die "Seele" der Musik mit dabei, so sie denn in der Interpretation vorhanden war und entsprechen aufnahmetechnisch eingefangen wurde.

    Ich persönlich habe den Lehmann Amp jedenfalls nie als "seelenloser" oder im negativen Sinne "analytischer" (will sagen: überanalytisch) empfunden als etwa den Aria aus dem Hause Meyer.

    Den Opera habe ich leider noch nicht gehört - aber nach allem, was ich an Vergleichen bisher gelesen haben scheinen ja wirklich keine Welten zwischen Opera und BCL zu liegen - allenfalls unterschiedliche Abstimmungsphilosophien die den ein oder anderen Geschmack besser bedienen.

    Wär halt schon spannend, mal selbst den Lehmann, mit dem Opera und dem A1 vergleichen zu können...
    sai-bot
    Inventar
    #35 erstellt: 25. Apr 2007, 09:28

    MTL-CH schrieb:
    Wär halt schon spannend, mal selbst den Lehmann, mit dem Opera und dem A1 vergleichen zu können...

    Jup, nur dazu braucht man: Ruhe, Ruhe, Ruhe. Auf dem KH-Meet wäre die Gelegenheit gewesen, immerhin waren alle da. Aber meine Holzohren haben da gestreikt.

    Ich würde auch prognostizieren, dass zwischen A1, BCL und Opera keine Welten liegen. Wäre doch gelacht, wenn wir die 3 Verstärker hier im Forum nicht irgendwie zusammenführen könnten...
    m00hk00h
    Inventar
    #36 erstellt: 25. Apr 2007, 09:47
    ...kann ja Norbert Lehmann und Jan Meier mal fragen, ob sie Testversionen zur Verfügung stellen können/wollen.

    Dann sind alle Berliner herzlich eingeladen.

    m00h
    berndotto
    Stammgast
    #37 erstellt: 25. Apr 2007, 12:34
    m00hk00hschrieb:

    Richtig und wenn auf dem Musikstück viel "Seele" ist, aber der Verstärker das nicht rüberbringt....


    Folgerichtig muß ein KHV oder Amp eine Seele haben.

    Seltsame Definition eines "Haitek" -Gerätes.
    Da klingt mir die Erklärung von MTL-CH doch plausibler.

    Das heißt doch, daß der Lehmann nach Deinem Empfinden das Signal (die Musik)nicht korrekt wiedergibt.

    Da hab ich nun ein Problem.
    Meinung/m00h gegen Meinung/MTL-CH

    Bernd


    [Beitrag von berndotto am 25. Apr 2007, 14:55 bearbeitet]
    Hüb'
    Moderator
    #40 erstellt: 29. Apr 2007, 06:24
    Diese Nachricht wurde automatisch erstellt!

    Das Thema wurde aufgeteilt und einige themenfremde Beiträge wurden verschoben. Das neue Thema lautet: "Preiswerter KHV von Hifi-Berlin.de"
    Hüb'
    Moderator
    #85 erstellt: 28. Apr 2007, 09:01
    So, ich habe hier mal ein bißchen aufgeräumt.
    Bitte verschont mich mit eventuellen PMs, wie ungerecht die Beitragsablehnungen doch waren. Zu deren Bearbeitung wäre mir das schöne Wetter einfach zu schade!

    Außerdem verweise ich auf das Threadthema und bitte dringend darum, bei zukünftigen Beiträgen sich inhaltlich eben daran zu orientieren!

    Wenn ich etwas mehr Zeit habe, wird die Ablehnung weiterer off-topic-Beiträge folgen.

    Dieser Thread wird bis auf Weiteres moderiert.

    Grüße

    Hüb'
    Peer
    Inventar
    #86 erstellt: 05. Mai 2007, 23:43
    So, ich bin wieder im Lande. Die Fragen werden im Laufe der Zeit beantwortet
    lini
    Inventar
    #87 erstellt: 06. Mai 2007, 12:38
    1000 Euro soll der kosten?!? Für den Preis würd ich mir eigentlich deutlich mehr erwarten - z.B. keine komische Plastik-Schale; fernbedienbare Lautstärke und Eingangswahl; mehr Eingänge; einen regelbaren Ausgang, damit das Ding auch als Vorverstärker verwendet werden kann; hübschere Tasten aus Metall für Eingangswahl & Standby... Und ein windiges Flachbandkabel als Verbindung zwischen der Buchsen- und der eigentlichen Verstärker-Platine find ich angesichts des Preises auch nicht so prickelnd.

    Grüße aus München!

    Manfred / lini
    stereo-leo
    Hat sich gelöscht
    #88 erstellt: 06. Mai 2007, 14:41

    lini schrieb:
    1000 Euro soll der kosten?!? Für den Preis würd ich mir eigentlich deutlich mehr erwarten - z.B. keine komische Plastik-Schale; fernbedienbare Lautstärke und Eingangswahl; mehr Eingänge; einen regelbaren Ausgang, damit das Ding auch als Vorverstärker verwendet werden kann; hübschere Tasten aus Metall für Eingangswahl & Standby... Und ein windiges Flachbandkabel als Verbindung zwischen der Buchsen- und der eigentlichen Verstärker-Platine find ich angesichts des Preises auch nicht so prickelnd.

    Grüße aus München!

    Manfred / lini


    Was du da erwartest ist ein komplett ausgestatteter Vorverstärker -
    darfs noch mit Phono sein?

    Im Vergleich mit anderen KHV dieser Preisklasse ist der Beyer schon geradezu üppig ausgestattet.
    Über die Optik kann man ja geteilter Meinung sein (gefällt mir auch nicht so), aber ob der Beyer nun sein Geld wert ist oder nicht sollte man anhand anderer Kriterien festmachen.

    Deine für einen KHV recht unrealistischen Vorstellungen zeigen aber, daß du dich mit KHV dieser Preisklasse nicht wirklich gut auskennst, und im übrigen auch niemals 1000 Euro für einen KHV ausgeben würdest, richtig?

    Das ist völlig in Ordnung, muß jeder für sich entscheiden. Nur sollte man nicht mit solchen vorgefassten Meinungen und Einstellungen ein solches Gerät beurteilen wollen.

    HinzKunz
    Inventar
    #89 erstellt: 06. Mai 2007, 15:35
    Hallo,


    Deine für einen KHV recht unrealistischen Vorstellungen

    wieso sind diese Vorstellungen unrealistisch? Was macht einen KHV so teuer verglichen mit einem "großen" Verstärker?
    Gruß
    Martin
    rhymesgalore
    Inventar
    #90 erstellt: 06. Mai 2007, 15:38

    stereo-leo schrieb:

    Was du da erwartest ist ein komplett ausgestatteter Vorverstärker -
    darfs noch mit Phono sein?

    Im Vergleich mit anderen KHV dieser Preisklasse ist der Beyer schon geradezu üppig ausgestattet.


    Welche Ausstattung denn? Du kannst aus zwei Quellen wählen, und das war es dann aber auch schon mit der Ausstattung....

    Der Opera z.B. hat für ungefähr den selben Preis noch nen guten DAC und Crossfeed, das nenn ich gute Ausstattung...
    Musikaddicted
    Inventar
    #91 erstellt: 06. Mai 2007, 16:07
    Tja warum kostet ein Accuphase Monoblock nur so unheimlich viel Geld, wenn sogar mein Radiowecker 5 Senderspeicher, Lautstärkeregler und Sleepfunktion hat (aber kein VU-Meter).
    stereo-leo
    Hat sich gelöscht
    #92 erstellt: 06. Mai 2007, 16:26

    HinzKunz schrieb:
    Hallo,


    Deine für einen KHV recht unrealistischen Vorstellungen

    wieso sind diese Vorstellungen unrealistisch? Was macht einen KHV so teuer verglichen mit einem "großen" Verstärker?
    Gruß
    Martin


    Was verstehst du unter einem "großen" Verstärker?
    Die Massenprodukte bei Media-Markt und Co?
    Das ist meines Erachtens der größte Fehler, den man bei derartigen Vergleichen machen kann.

    KHV, zumal in dieser Preisklasse, werden für eine sehr kleine Kundschaft in entsprechend kleinen Serien hergestellt, oft in (überwiegend) "Handarbeit".
    Die Herstellungs- und Entwicklungskosten sind so relativ um ein Vielfaches höher als bei "den Großen".

    Auch wird hier (oft) Wert gelegt auf hochwertige Materialien und Verarbeitung. Wenn du hier einen "Großen" mit ähnlichen Ansprüchen wählst, dann kriegst du diesen üblicherweise auch nicht für ein paar hundert Euro, sondern kannst dich eher in Richtung Accuphase-Niveau orientieren.

    Könnt ja mal schauen, was Accuphase für seine Vorverstärker aufruft. Die haben dann auch die hier "geforderte" Ausstattung.
    Aus den o.g. Gründen sind Vergleiche mit Massenherstellern eher wie Äpfel und Birnen. Abgesehen davon, daß ein 500-Euro Vorverstärker kaum in der Lage sein wird, in der KH-Wiedergabe mit den hier diskutierten KHV mitzuhalten.

    Okay, auch da kann man anderer Meinung sein und argumentieren, daß es der 50-Euro KHV auch täte.
    Das ist aber meine Meinung nicht, und an einer solchen Debatte bin ich hier auch ehrlich gesagt nicht wirklich interessiert.



    [Beitrag von stereo-leo am 06. Mai 2007, 16:28 bearbeitet]
    Peer
    Inventar
    #93 erstellt: 06. Mai 2007, 16:28

    Musikaddicted schrieb:
    Tja warum kostet ein Accuphase Monoblock nur so unheimlich viel Geld, wenn sogar mein Radiowecker 5 Senderspeicher, Lautstärkeregler und Sleepfunktion hat (aber kein VU-Meter). ;)

    Hüb'
    Moderator
    #94 erstellt: 06. Mai 2007, 16:42

    HinzKunz schrieb:
    Hallo,


    Deine für einen KHV recht unrealistischen Vorstellungen

    wieso sind diese Vorstellungen unrealistisch? Was macht einen KHV so teuer verglichen mit einem "großen" Verstärker?
    Gruß
    Martin

    "Technische Sinnhaftigkeit" mal dahingestellt - dass es sich um ein absolutes Nischenprodukt handelt?
    HinzKunz
    Inventar
    #95 erstellt: 06. Mai 2007, 16:45
    Hallo,


    Was verstehst du unter einem "großen" Verstärker?

    Beispielsweise den Heed Obelisk um mal bei kleineren Herstellern zu bleiben.

    Ich bezog mich auch mehr auf die Frage, ob man denn allen ernstes einen "voll ausgestatteten" Verstärker erwarten könnte bei dem Preis.


    Das ist meines Erachtens der größte Fehler, den man bei derartigen Vergleichen machen kann.

    Nein, der größte Fehler ist mE Accuphase und Radiowecker zu vergleichen


    KHV, zumal in dieser Preisklasse, werden für eine sehr kleine Kundschaft in entsprechend kleinen Serien hergestellt.

    Da hast du natürlich recht, das hatte ich nicht bedacht.
    Das ist mE auch der Einzige Faktor, der diesen Preis rechtfertigt, die Materialien oder die Entwicklung ist da eher ein kleiner Teil.
    Ich bin ehrlich gesagt auch ein wenig enttäuscht, ich hätte mir (bei dem Preis) z.B. eine bessere Trennung zw. NT und Verstärker gewünscht.
    Die 230V-Leitung die ja fast auf den Halbleitern liegt, nicht schlimm, aber "unschön".


    Abgesehen davon, daß ein 500-Euro Vorverstärker kaum in der Lage sein wird, in der KH-Wiedergabe mit den hier diskutierten KHV mitzuhalten.

    Würde ich -so- Nicht sagen.
    Das hängt alles von der Absatzmenge ab, weniger vom Preis.
    Gruß
    Martin
    stereo-leo
    Hat sich gelöscht
    #96 erstellt: 06. Mai 2007, 17:13
    Mir geht es hier jetzt auch garnicht so sehr darum, den Beyer "zu verteidigen", schließlich kenne ich ihn ja garnicht.
    Meinen Geschmack trifft er schon optisch nicht, und ja, der Blick "unter die Haube" ist nun soo aufregend auch nicht.

    Mir geht es mehr um die Kategorie von Geräten, für die er steht (oder stehen soll).
    Und um die ewig gleichen sinnlosen Diskussionen, die bei Themen wie diesem irgendwie unvermeidlich zu sein scheinen, weil jeder stolze B-Tech-Besitzer sich berufen fühlt, seine vorgefasste Meinung zum "1000-Euro-KHV" zum Besten zu geben.
    (Und dabei hat doch der arme Hüb hier gerade erst fertig aufgeräumt... )

    Aber egal, zurück zum Thema.
    Was mich hier etwas irritiert ist die Frage nach dem tieferen Sinn nun gerade dieses KHV von Beyer.
    Denn die für einen solchen KHV "passenden" KH hat man ja nun nicht gerade im Angebot (die Beyer-Fans mögen mir verzeihen, aber ein klein wenig "overkill" ist das schon).

    Es sei denn, Beyerdynamik hätte so etwas wie einen "Edition"-KH (a la Ultrasone) in petto.
    Und das wiederrum würde mich nun brennend interessieren -
    auch ohne den A1...

    malchuth
    Stammgast
    #98 erstellt: 06. Mai 2007, 17:44
    Erstmal zurueck zum Test, den ich von p32r sehr gut gemacht finde. Schoene Bilder und die richtige Menge, informativer Text. Danke dafuer!

    Auf einen Vergleich mit anderen KHV bin ich sehr gespannt.

    Dann zum KHV, den ich optisch ein wenig zu poppig finde und den ich mir nicht kaufen wuerde, weil ich annaehme dass ich von den Spezialisten "mehr" fuer mein Geld bekaeme.

    Letztlich zur Preisgestaltung von Beyer in diesem Fall: Jedes Produkt ist exakt soviel wert, wie der potenzielle Kunde dafuer bereit ist zu zahlen und ein Unternehmen tut nur gut daran, auch moeglichst exakt diesen Preis zu verlangen. Das ist weder gut noch boese, sondern einfach nur Marktwirtschaft. Wenn Beyer die anvisierte Stueckzahl zu diesem Preis verkaufen kann, ist alles (aus Unternehmenssicht) gut und die Mitbewerber werden sich ueberlegen, ob sie nicht ein Konkurrenzprodukt auf den Markt bringen, um auch etwas von dem Kuchen abzubekommen. Werden die geplanten Stueckzahlen nicht erreicht, dann wird der Preis gesenkt bis zu dem Punkt an dem Beyer der Meinung waere es wuerde sich nicht mehr lohnen. Dann wuerde die Produktion eingestellt. Wie sagt der nationale Balltretergott? "Schaun wer mal!"

    Dirk
    HinzKunz
    Inventar
    #99 erstellt: 06. Mai 2007, 18:16
    Hallo,


    Und um die ewig gleichen sinnlosen Diskussionen, die bei Themen wie diesem irgendwie unvermeidlich zu sein scheinen, weil jeder stolze B-Tech-Besitzer sich berufen fühlt, seine vorgefasste Meinung zum "1000-Euro-KHV" zum Besten zu geben.

    Naja, ich hab zumindest keinen BTech
    Und in meinen Augen hätte man dem Beyer ruhig die Möglichkeit für Updates geben können, also einen Steckplatz für eine (optionale) Phonoplatine, oder DA-Wandler.

    Naja, im Endeffekt kanns mir egal sein, ich werde ihn mir sowieso nicht kaufen.
    Bei KHVs scheint DIY ja noch echt lohnenswert zu sein
    Gruß
    Martin
    Musikaddicted
    Inventar
    #100 erstellt: 06. Mai 2007, 18:17

    HinzKunz schrieb:
    Nein, der größte Fehler ist mE Accuphase und Radiowecker zu vergleichen :.

    Aber KHVs mit VVs zu vergleichen ist natürlich erlaubt und richtig.
    HinzKunz
    Inventar
    #101 erstellt: 06. Mai 2007, 18:24

    Musikaddicted schrieb:

    HinzKunz schrieb:
    Nein, der größte Fehler ist mE Accuphase und Radiowecker zu vergleichen :.

    Aber KHVs mit VVs zu vergleichen ist natürlich erlaubt und richtig.

    Klar.
    rhymesgalore
    Inventar
    #102 erstellt: 06. Mai 2007, 18:39

    Musikaddicted schrieb:
    Tja warum kostet ein Accuphase Monoblock nur so unheimlich viel Geld, wenn sogar mein Radiowecker 5 Senderspeicher, Lautstärkeregler und Sleepfunktion hat (aber kein VU-Meter). ;)



    OK,unter Ausstattung versteh ich halt anscheinend was anders als du........

    Denn natürlich sind die Bauteile des Beyers ganz nett, aber z.B. beim Opera wird nun wirklich auch schon ganz nett rangeklotzt, UND ich bekomme ne nette Ausstattung.....

    Um mal eine Analogie zu bequemen:

    Der Ariel Atom II ist ne Rakete auf Rädern, z.B. 2,7sec. auf 100km/h, aber die Ausstattung ist für die 4 Buchstaben...
    Peer
    Inventar
    #103 erstellt: 06. Mai 2007, 18:41
    Versucht mal wieder etwas mehr über den KHV zu reden und weniger mit seltsamen vergleichen um euch zu werfen
    lini
    Inventar
    #104 erstellt: 06. Mai 2007, 19:29

    stereo-leo schrieb:
    Was du da erwartest ist ein komplett ausgestatteter Vorverstärker -
    darfs noch mit Phono sein?


    Stimmt, das würd ich mir erwarten - denn als Kopfhörerverstärker ist das Ding nicht hinreichend high-endig für den Preis. Und ja, ein Phono-Eingang dürft's meinetwegen gerne auch noch sein - am liebsten schaltbar (MM/MC).


    stereo-leo schrieb:
    Im Vergleich mit anderen KHV dieser Preisklasse ist der Beyer schon geradezu üppig ausgestattet.


    So? Zwei Eingänge hat auch eine Pro-Ject Headbox (original, neuerding SE). Mehrere Eingänge nebst Line-Vorstufen-Funktionalität zuzüglich zum sehr guten Kopfhörerverstärker hatte auch der Corda PreHead...


    stereo-leo schrieb:
    Über die Optik kann man ja geteilter Meinung sein (gefällt mir auch nicht so), aber ob der Beyer nun sein Geld wert ist oder nicht sollte man anhand anderer Kriterien festmachen.


    Deine Meinung. Bei mir hört auch das Auge mit - und ein Augenschmaus sind für mich hier weder das Äußere, noch das Innenleben.


    stereo-leo schrieb:
    Deine für einen KHV recht unrealistischen Vorstellungen zeigen aber, daß du dich mit KHV dieser Preisklasse nicht wirklich gut auskennst, und im übrigen auch niemals 1000 Euro für einen KHV ausgeben würdest, richtig?


    Falsch.


    stereo-leo schrieb:
    Das ist völlig in Ordnung, muß jeder für sich entscheiden. Nur sollte man nicht mit solchen vorgefassten Meinungen und Einstellungen ein solches Gerät beurteilen wollen.


    Vorgefasste Meinungen und Einstellungen? Wo?

    Grüße aus München!

    Manfred / lini
    Flauto_Magico
    Stammgast
    #105 erstellt: 06. Mai 2007, 20:22
    p32e schrieb:

    Direkte Konkurrenz (Zum Beyer A1) :

    Dominiks Diabolo
    Jans Cord Opera

    Hallo, p32r,

    Meinst Du das nur in Bezug auf das gehobene Preissegment (um die/über 1.000 EUR ?)

    Oder auch in Bezug auf Verarbeitunsqualität, Material-Aufwand und den Klang ?

    Zumindest der "Diabolo" scheint mir nach Fotos und Infos doch um Klassen höher zu liegen, zumindest was Schaltungskonzept und den Materialeinsatz betrifft.

    Hast Du in der "Erinnerung" einen Klangvergleich zwischen dem A1 und dem Diabolo und dem Opera, auch wenn Du sie nicht direkt vergleichen konntest `?

    Das wär mal interessant. Ob ein reines hand-made Produkt (Diabolo Röhren KHV ) "besser" klingt als eine induistrielle Serienfertigung (A1), auch wenn etwas gleich teuer . Der Opera soll ja hier konzipiert, aber in Fernost gefertigt sein. Müsste sich im Preis niederschlagen.

    Peer
    Inventar
    #106 erstellt: 06. Mai 2007, 21:23
    Sowohl der Opera und vor allem der Diabolo bedient andere Interessen. Die Konkurenz besteht vor allem in Bezug auf den Preis. Leider konnte Jan mir kein Testexplemplar zur Verfügung stellen, aber vielleicht wird bald ein Opera den Weg zu mir finden und dann werde ich einen kleinen Vergleich anstellen. Ich glaube zwar, den Ausgang schon zu kennen, werde es aber trotzdem wagen
    Class_B
    Hat sich gelöscht
    #107 erstellt: 07. Mai 2007, 05:40

    rhymesgalore schrieb:

    Musikaddicted schrieb:
    Tja warum kostet ein Accuphase Monoblock nur so unheimlich viel Geld, wenn sogar mein Radiowecker 5 Senderspeicher, Lautstärkeregler und Sleepfunktion hat (aber kein VU-Meter). ;)



    OK,unter Ausstattung versteh ich halt anscheinend was anders als du........

    Denn natürlich sind die Bauteile des Beyers ganz nett, aber z.B. beim Opera wird nun wirklich auch schon ganz nett rangeklotzt, UND ich bekomme ne nette Ausstattung.....

    Um mal eine Analogie zu bequemen:

    Der Ariel Atom II ist ne Rakete auf Rädern, z.B. 2,7sec. auf 100km/h, aber die Ausstattung ist für die 4 Buchstaben...


    OOHH,
    wie ich diese Vergleiche liebe
    Flauto_Magico
    Stammgast
    #108 erstellt: 07. Mai 2007, 10:17
    @ p32 r


    Ich bekomme diese Woche einen "Diabolo" ( Röhren KHV mit Leistungstrioden ) nach Hause .

    Bei einem Händler hier in meinem Wohnort steht der von Dir getestete Beyer KHV A1.

    Ich werde mir mal den Spaß machen beide zu vergleichen.
    Ebenso steht hier bei mir zuhause der Grado KHV RA1 ( Holzkiste mit "stümperhafte Kleinklindschaltung" (Zitat von p32r ! )

    Den kann ich dann auch direkt mit dem "Diabolo" vergleichen.

    Verwenden werde ich die KH Grado GS 1000, AKG 7001 und Ultrasone HFI 100.

    Bin gespannt, wieder 1.000 EUR Beyer A1 im Vergleich zum 500.-EUR Grado RA 1 und zum "Diabolo klingt!
    Nattydraddy
    Inventar
    #109 erstellt: 07. Mai 2007, 10:58

    stereo-leo schrieb:

    Was mich hier etwas irritiert ist die Frage nach dem tieferen Sinn nun gerade dieses KHV von Beyer.
    Denn die für einen solchen KHV "passenden" KH hat man ja nun nicht gerade im Angebot (die Beyer-Fans mögen mir verzeihen, aber ein klein wenig "overkill" ist das schon).

    Es sei denn, Beyerdynamik hätte so etwas wie einen "Edition"-KH (a la Ultrasone) in petto.
    Und das wiederrum würde mich nun brennend interessieren -
    auch ohne den A1...

    :prost


    Ich denke mal, dieser KHV wurde quasi mit Beyerdynamic´s HEADZONE mitentwickelt. Auch der DT880 Pro ist nochmal neu in einer "2006" Edition aufgelegt worden.

    Den selben KH, nur mit "Headtracking"-Aufsatz zur Ortung findest du auch im HEADZONE-System.


    Und der A1 ist eine abgespeckte Version des


    Headzone Base PRO (HBP 1):

    * Basisstation im 9,5 ’’-Format
    * als Rack- oder Desktopgerät
    * analoger 5.1-Audio-Eingang (+4 dBu oder –10 dBV)
    * digitaler 5.1-Audio-Eingang über Firewire (IEEE 1394)
    * im „Bypass Mode“ auch als hochwertiger Stereokopfhörer-Verstärker nutzbar


    [Beitrag von Nattydraddy am 07. Mai 2007, 11:03 bearbeitet]
    stereo-leo
    Hat sich gelöscht
    #110 erstellt: 07. Mai 2007, 13:01
    Na, das klingt jetzt alles nicht so, als würde da noch ein hochwertiger(er) KH folgen...

    Schade eigentlich.

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