Beyerdynamic DT 880 oder anderer "präziser" KH

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sharkoon78
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 09. Jan 2018, 18:11
Hallo zusammen,

da kürzlich mein geliebter Sennheiser HD 530 das Zeitliche gesegnet hat (rechter Kanal ist tot, das Kabel ok und auch die Federspule in Ordnung), möchte ich mir nun einen neuen Kopfhörer zulegen.

Zunächst hatte ich mir aufgrund der zahlreichen tollen Berichte im Netz den Beyerdynamik DT 990 Edition bestellt und war entsetzt, wie grausam sich plötzlich meine Lieblingsmusik anhört.
Der Bass ist derartig überzogen, dass mir das Hören keinen Spaß macht. Bereits nach 5 Minuten habe ich den Kopfhörer wieder sorgfältig in seiner Originalverpackung verstaut und werde ihn morgen zurückschicken.

Mein Musikgeschmack ist sehr sehr breitgefächert. Meist höre ich Rock/Pop der 70er und 80er Jahre (Classic Rock, auch härtere Sachen, aber auch schnöden 80er Pop).
Weiterhin höre ich aber auch sehr gerne instrumentellen Jazz (Art Pepper, Chet Baker, Miles Davis).
Und ab und zu auch Klassik. Ein Allrounder ist also gesucht.

Dass mir der Bass so dermaßen überzogen erscheint, hätte ich nicht gedacht. Die Höhen dagegen, die beim 990 gelegentlich kritisiert werden, liegen mir dagegen - dieses "präzise" Schneidende im Klang mag ich sogar sehr.

Könnte es sein, dass die Bass-Stärke auch an meinem Verstärker liegt (Ist ein Technics SU V 900 - ein ganz seltenes und von mir eigentlich geliebtes Gerät in Twin-Mono-Bauweise)? Bisher hielt ich meinen Verstärker eigentlich für sehr neutral im Klang.

Mit eingeschalteter Loudness-Taste geht es garnicht - da fallen mir fast die Ohren ab - das wummert regelrecht, ohne Loudness ist mir der Bass aber auch schon zu dominant mit dem Beyerdynamik DT 990.
Ich hatte z.B. als erstes Sultans of swing gehört - ein Lied, das sich mit dem Sennheiser HD 530 brilliant anhört - das klingt mit dem 990 einfach zum Davonlaufen. Das klingt fast so, als wäre die brandneue Nadel meines Dual CS 731 Q abgenutzt - ganz dumpf. Vor ein paar Tagen klang das mit dem Sennheiser noch alles super. Zur Sicherheit habe ich auch CDs getestet - mit dem gleichen Ergebnis.

Wäre daher der DT 880 eine bessere Alternative?
Wichtig ist mir einfach ein klares, präzises Hören - etwas Bass darf es ruhig sein, aber nicht derart überzogen.

Was den Preis angeht, so möchte ich im Bereich bis ca. 200 Euro bleiben.

Viele Grüße
Heiko


[Beitrag von sharkoon78 am 09. Jan 2018, 18:19 bearbeitet]
PerfectDrug
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 09. Jan 2018, 18:20
Warum wechseln ?
Ein Sennheiser HD650 sollte alle Deine Wünsche erfüllen
sharkoon78
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 09. Jan 2018, 18:38
Die Sennheiser in der 200 Euro Klasse gefallen mir verarbeitungstechnisch nicht (Plastik - was mich an meinem 530 auch immer gestört hat).
Der HD 650 kostet ca. 350 Euro - das ist mir zuviel.

Wie wäre z.B. der AKG K702 im Vergleich zum DT 880 ?


[Beitrag von sharkoon78 am 09. Jan 2018, 18:40 bearbeitet]
Basstian85
Stammgast
#4 erstellt: 09. Jan 2018, 18:57
Dein Verstärker könnte den Kopfhörer zusätzlich im Bass audficken aufgrund zu hoher Ausgangsimpedanz. So viel wird das aber denke ich nicht sein. Ein KHV nahe 0 ohm wäre optimal um den Bass zu schmälern. Kannst du ihn nicht an einem portablen Gerät wie Smartphone, Tablet mal testen zwecks Bassquantität? Solche Geräte dürften schon eine deutlich Geringere als der dicke Amp aufweisen.

DT880 ist neutral im Bass und hat immernoch betonte recht scharfe Höhen. Der DT990 soll laut Berichten halt mehr Bass und einen Hauch mehr Höhen haben, den habe ich selbst aber noch nie gehört.

Der AKG K701 (Soll nahezu identisch zum 702 sein) hat ungefähr so viel Bass wie der DT880 aber mit etwas weniger Tiefgang. Die Höhen sind nicht ganz so ausgeprägt. Mitten sind deutlich stärker (Peak bei ca 2 bis 3KHz). Der DT880 wirkt im direkten Vergleich etwas brillianter/frischer und detaillierter als der etwas Matt wirkende AKG. IMO.
entertain_me
Stammgast
#5 erstellt: 09. Jan 2018, 19:07
Kann gut sein das am Kopfhörerausgang vom Verstärker liegt. Wenn der einen sehr hohen Widerstand hat geht das stark auf den Bass vom dt990.
Ich würde einen dt880 probieren, der hat von Grund auf weniger Bass. Die Beyerdynamic Kopfhörer machen sich eigentlich sehr gut mir solchen Verstärkern.
imLaserBann
Stammgast
#6 erstellt: 09. Jan 2018, 19:08
Wenn der Hochton vom Beyerdynamic gut gefällt und es schlank im Bass sein soll, liegst du mit dem dt880 mMn goldrichtig.
AKG 702 oder 701 könnten auch passen. Wenn man mit dem Beyerpeak und dem eher schlanken Bass des dt880 keine Probleme hat, bietet letzterer mMn eine bessere Auflösung als der 702 und die Bühne erscheint eher tief, während sie bei 701 eher breit erscheint. Ist aber natürlich geschmackssache und das eigene Ohr entscheidet. Die Suchfunktion fördert da bestimmt auch viele Eindrücke zu Tage.
jehe
Inventar
#7 erstellt: 09. Jan 2018, 19:12
ich denke auch das es wohl eher am Verstärker liegt und nicht am Kopfhörer.
Ich bin jetzt nicht so der Vielhörer was Kopfhörer betrifft, habe mir aber eben mal besagten Titel der Dire Straits mit meinem DT990 angehört und kann deine Klangbeschreibung nicht ansatzweise nachvollziehen.

Vielleicht solltest du tatsächlich mal an unterschiedlichen Zuspielern testen bevor du dir ein Urteil bildest.
Gehört habe ich übrigens FLAC übers Netzwerk aufs Tablet gestreamt und von da aus per BT auf ein SMSL B1 KHV-DAC. Klanglich gibt es da nichts zu meckern.
imLaserBann
Stammgast
#8 erstellt: 09. Jan 2018, 19:33
graphCompare.php
imLaserBann
Stammgast
#9 erstellt: 09. Jan 2018, 19:36
graphCompare.php
sharkoon78
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 09. Jan 2018, 21:18
Hallo zusammen,

vielen Dank an alle für die zahlreichen Wortmeldungen - die mich auch tatsächlich weitergebracht haben.

Gerade eben habe ich den 990er an meinem anderen Amp getestet (ein Denon PMA 860) und an meinem alten Technics Receiver aus Jugendzeiten (ein ganz einfacher SA G200) - an beiden klingt der Kopfhörer ähnlich schrecklich (für mich). Bestimmte Dinge, die ich am dicken Technics oder am Denon mit dem Sennheiser gehört habe, fehlen mir beim 990er einfach. Der klingt mir auch an den anderen Amps eindeutig zu basslastig auf Kosten anderer Bereiche.

Daher gehe ich einfach mal davon aus, dass der 990 einfach nicht meinen persönlichen Geschmack trifft oder ich bezüglich der Bässe etwas empfindlicher bin.

Somit habe ich den DT 880 geordert.
Meinen alten HD 530 will ich zudem versuchen zu reparieren (ein zweiter Kopfhörer kann ja nicht schaden) - ich muss nur irgendwo einen neuen Treiber auftreiben (bzw. ein Spender-Gerät finden).
Mir ist heute bewusst geworden, wie sehr mir der olle Sennheiser klanglich gefällt.

Achso - würdet Ihr bei einem solchen Verstärker eher die 600 Ohm-Variante nehmen ?


[Beitrag von sharkoon78 am 09. Jan 2018, 21:29 bearbeitet]
imLaserBann
Stammgast
#11 erstellt: 09. Jan 2018, 22:09
Bei Hifi-Verstäkern oder -Receivern, die in erster Linie zum befeuern von Lautsprechern gedacht sind, sind die Kopfhöreranschlüsse i.d.R. alle abgezweigt, so dass der Kopfhörerausgang wohl bei allen von dir probierten Geräten sehr hochohmig sein dürfte. Daher der Vorschlag, den Kopfhörer an einem portablen Gerät zu probieren. Wobei das (ja nun) wohl obsolet sein sollte.
sharkoon78
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 09. Jan 2018, 22:20
Nun, ob der 990er an einem mobilen Gerät besser klingt oder nicht, ändert für mich natürlich die allgemeine Situation nicht - er muss ja an der Anlage gut klingen, denn ausschließlich dafür möchte ich ihn haben.

Könnte es von Vorteil sein, beim DT 880 die 600 Ohm Variante zu wählen, wenn der Kopfhörer ausschließlich am Verstärker betrieben wird, oder kann ich auch ohne Bedenken die 250 Ohm Variante nehmen (ich habe den Drehregler bei der heute getesteten 990 250 Ohm Variante etwa auf 10 bis 11 Uhr stehen gehabt - müsste ich dann bei der 600 Ohm Variante schon fast auf 3 oder 4 Uhr stellen ?) ?

Bedeutet eine 600 Ohm Variante auf Dauer mehr Stress für den Verstärker?

Hab gerade nachgeschaut in der Bedienungsanleitung des Technics SU V 900 - der hat einen Kopfhörerpegel von 680 mV und eine Impedanz von 330 Ohm. Das scheint schon sehr hoch zu sein - irgendwo hatte ich gelesen, dass Beyerdynamic maximal 120 Ohm vorschlägt...


[Beitrag von sharkoon78 am 09. Jan 2018, 22:43 bearbeitet]
sharkoon78
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 10. Jan 2018, 00:18
...ok, ich glaube (nach einiger Recherche im Netz), dass ich einen Kopfhörerverstärker brauche... stimmts?
Flöff
Stammgast
#14 erstellt: 10. Jan 2018, 00:26
Ist es zu leise? Wenn nein dann nicht. Dann brauchst du vielleicht einen Equalizer.

Siehe ein paar Threads drunter: http://www.hifi-foru..._id=110&thread=17685

Vielleicht hilft dir das. Ein KHV könnte allerdings auch helfen falls du deinen Hörer an Quallen anschließt die eine höhere Ausgangsimpedanz haben, mit einem EQ kann man aber z. B. zuviel Bass wieder ausgleichen durch absenken.
JackA$$
Stammgast
#15 erstellt: 10. Jan 2018, 12:01
Da ich zu faul bin das gleiche nochmal zu schreiben, hier:

JackA$$ (Beitrag #52) schrieb:
Eines muss ich aber hier noch anmerken. Ich habe selbst offene 250 Ohm Beyer mit einem SMSL M3 betrieben (Leistung fast identisch zum FiiO E10K) und die Lautstärke geht auch voll in Ordnung, aber der klangliche Mehrgewinn war bei mir nicht gegeben. Wird auch schon seit Jahren diskutiert, Leute die den SMSL M3 auch einsetzen, haben das Selbe festgestellt und auch viele andere, die den E10K haben ebenso keinen klanglichen Mehrwert ggü. günstige Lösungen wie gut implementierte Onboards, Soundblaster Play! 3, etc. pp.
Bei mir war der SMSL M3 nicht mal klanglich besser als mein Samson Go Mic Abhörausgang (den ich aber auch als klanglich sehr gut empfinde), obwohl es mir in anderen Foren versprochen wurde, dass da klangliche Welten dazwischen liegen. Auch ist die Omni, die ich auch habe, klanglich nicht besser, bietet aber für ihr Geld sehr viele Anschlüsse und Möglichkeiten (wenn man mit dem Design klar kommt).
Kurz vor der Verzweiflung, dass einfach nicht mehr geht, bin ich im Forum hier auf den SpeaKa 32Bit/384KHz DAC gestoßen (60€ anstatt 190€, Abverkauf). Bei dem Preis muss es besser werden, ansonsten wär ich vom Glauben abgefallen und genau so ist es auch, nicht weil ich gezwungenermaßen jetzt besseren Klang mir einbilde, da teurer DAC, sondern man hört es und es kommt einen vor, als hätte man neue Kopfhörer in der nächst höheren Preisklasse auf. Vom SpeaKa DAC profitiert aber nicht jeder Kopfhörer, meine 60 Ohm Omnitronic SHP-600 sind da eher unbeeindruckt, auch meine Superlux HD668B.

Nun gibt es den SpeaKa DAC nicht mehr (war sehr schnell ausverkauft, als der Preis die Runde machte, wer hätte es gedacht xD), aber den selben noch von anderen Firmen (Inline AmpUSB, M-Audio Transit Pro, etc.), nur eben zu sehr hohen Preisen.
Dennoch gibt es wieder eine sehr günstige Kombi, wo der FiiO E10K das Nachsehen hat. SpeaKa 24Bit/96KHz aka Dragonfly 1.2 mit Sabaj PHA2 KHV für 60 Steinchen.
imLaserBann
Stammgast
#16 erstellt: 10. Jan 2018, 13:02

er muss ja an der Anlage gut klingen, denn ausschließlich dafür möchte ich ihn haben.

Das hatte ich mir schon so gedacht.

Könnte es von Vorteil sein, beim DT 880 die 600 Ohm Variante zu wählen

Es soll in geringem Umfang Klangunterschiede geben, was ich aber auch nur gelesen habe.

ich habe den Drehregler bei der heute getesteten 990 250 Ohm Variante etwa auf 10 bis 11 Uhr stehen gehabt - müsste ich dann bei der 600 Ohm Variante schon fast auf 3 oder 4 Uhr stellen ?

Es kommt für die Lautstärke auf den Wirkungsgrad/die Empfindlichkeit des Hörers an. Ich hab da aber weder Vergleichserfahrungen zwischen dt880 und 990 noch die Zahlen im Kopf. Könnte sein, dass für den 600 Ohm dt880 weiter aufgedreht werden muss. Andererseits dürfte der Verstärker auch am Kopfhörerausgang vermutlich genügend Leistung für die gewünschte Lautstärke liefern.

Bedeutet eine 600 Ohm Variante auf Dauer mehr Stress für den Verstärker?

Das wissen andere vielleicht besser. Ich würde mir da erstmal keine Sorgen machen.
Das würde ich auch insgesamt raten.

ich glaube (nach einiger Recherche im Netz), dass ich einen Kopfhörerverstärker brauche... stimmts?

Hier würde ich ganz klar sagen: Erstmal nicht!
Andere mögen da andere Eindrücke gesammelt haben und mit dem besseren KHV klingt es plötzlich
als hätte man neue Kopfhörer in der nächst höheren Preisklasse auf
Nach meiner Erfahrung sind die Klangunterschiede zwischen KHVs höchstens graduell. Das ließe sich auch nachgelagert nochmal ausprobieren.
Unabhängig vom Verstärker ist der dt880 deutlich schlanker im Bass. Die Unterschiede zwischen den Abstimmungen verschiedener Hörer sind i.d.R. viel größer als die Unterschiede, die sich durch nicht flache Impedanzverläufe an hochohmigen Kopfhörerausgängen ergeben. Und gerade Beyerdynamic empfiehlt ja für seine Hörer eine hohe Impedanz um 100 Ohm. Beim dt880 kommt dir ein Effekt von gemildertem Hochton und mehr Bassfundament evtl. sogar entgegen.
Um ganz sicher zu gehen, welche Impedanzvariante (250 oder 600 Ohm) besser gefällt, könntest du natürlich beide parallel bestellen. (Und dann hier berichten, was am AVR noch für Unterschiede übrigbleiben. )
LJSilver
Inventar
#17 erstellt: 10. Jan 2018, 13:13
Ich kann zwar nicht den 990 kommentieren, aber ich habe den 880 und der ist im Bass wirklich sehr schlank. Und ich höre auch viel Metal, Rock und Pop aus den 70ern, 80ern und 90ern.
Basstian85
Stammgast
#18 erstellt: 10. Jan 2018, 13:45
Ob der 600er besser oder überhaupt anders als ein 250er klingt ist in einigen Foren umstritten.

Mit dem 600er hast du zwar theoretisch einen höheren Dämpfungsfaktor und die Ausgangsimpedanz von deinem Amp hat einen geringeren Einfluss, aber bei einem DT880 (geringe Schwankung im Impedanzverlauf im Vergl. zum 990) ist das jetzt nicht so gravierend IMO. Der 250er könnte an deinem Amp ein bisschen mehr Bass als der 600er haben. Aber bedenke, der DT880 hat grundsätzlich weniger Bass als ein DT990. (Siehe Diagramm in Post #8...)

Die Leistung deines Verstärkers sollte für den 600er jedenfalls reichen und ja - du wirst ihn etwas (? kann ich nicht einschätzen) lauter aufdrehen müssen als beim 250er denn alle 880er haben denselben Wirkungsgrad.


[Beitrag von Basstian85 am 10. Jan 2018, 13:49 bearbeitet]
sharkoon78
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 11. Jan 2018, 22:20
Hallo zusammen,

heute Abend bin ich nach der Arbeit doch noch ein gutes Stück in meiner Entscheidungsfindung weitergekommen.
Ein Paket wartete auf mich und darin befand sich einer der beiden bestellten DT 880 - leider erst die 250 Ohm Version (der 600er kommt morgen).

Auf jeden Fall habe ich den KH sofort getestet und mich durch diverse verschiedene Songs gehört (von U2, Grönemeyer, The Police, Led Zeppelin, Van Halen) - ich bin begeistert

Der 880 lässt es sogar zu, dass ich auch mal die Loudnes-Taste drücken kann und es immer noch annehmbar klingt (hab die Taste eigentlich nie gedrückt).

Hab erstmal mit dem CD Player gehört, der über den Direkteingang an der Endstufe des Su V 900 hängt, um einen möglichst unverfälschten Klang zu haben (Klangregelung und dergleichen sind dabei unmöglich) - bereits da erschien mir der 990 zu basslastig. Der 880 klingt hier einfach grandios. Genau so, wie ich es haben will.
Dann habe ich über den anderen CD Player getestet, mit zugeschalteter Tonkontrolle und einem minimal zugeregelten Bass (Stufe 1/ 1,5 von 5) - bei manchen Titeln hat das nochmal eine leichte Genuss-Steigerung gebracht.
Der DT 880 gefällt mir noch besser, als mein alter Sennheiser HD 530.

Zur Sicherheit habe ich auch noch die Van Halen LP 1984 auf Seite 1 durchgehört - auch der Phono-Klang kommt super über den DT 880. Der Klang ist glasklar, kein bisschen dumpf und schön satt.

Morgen entscheide ich mich dann zwischen dem 600er und dem 250er - der Preisunterschied ist minimal.

Grüße
Heiko


[Beitrag von sharkoon78 am 11. Jan 2018, 22:26 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#20 erstellt: 11. Jan 2018, 22:38
Am WE werde ich mal einen German Maestro GMP 400 testen ...
civicep1
Inventar
#21 erstellt: 12. Jan 2018, 07:11

sharkoon78 (Beitrag #19) schrieb:
Morgen entscheide ich mich dann zwischen dem 600er und dem 250er - der Preisunterschied ist minimal.


Wenn es eine langfristige Investition sein soll und später ggf. wirklich noch ein KHV dazu kommt, würde ich den 600 Ohm nehmen. Ich hatte 250 und 600 Ohm parallel und empfand den 600er in Nuancen was Auflösung, Trennschärfe und Schnelligkeit angeht, besser. Der Hochton war etwas seidiger. Aber ein DT880 bleibt ein DT880, egal ob 32, 250 oder 600 Ohm.

Grüße
sharkoon78
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 13. Jan 2018, 12:51
Ja, der DT880 mit 600 Ohm ist es auch geworden.

Er klingt defintiv unangestrengter und wirklich lauter drehen muss ich den Verstärker nicht. Das hätte ich nicht erwartet. Zur Sicherheit musste ich beim mehrmaligen Umstecken der beiden Kopfhörer sogar auf den Stecker schauen (bei der 600 Ohm Variante steht die Zahl 600 auf dem Stecker), da die Lautstärke fast identisch ist.

Über 11 Uhr brauch ich den Lautstärkeregler nicht drehen, darüber tut es schon fast weh. Insofern ist es definitiv laut genug.

Vom Klang her einfach perfekt (er wirkt wirklich weicher und tatsächlich gleichzeitig noch etwas neutraler als die 250 Ohm Version) - einen Kopfhörerverstärker werde ich mir ganz sicher sparen können.

Kein Vergleich zum DT 990.


[Beitrag von sharkoon78 am 13. Jan 2018, 12:53 bearbeitet]
civicep1
Inventar
#23 erstellt: 13. Jan 2018, 12:56
Eine ausgezeichnete Wahl und mMn auch einer der bequemsten Hörer überhaupt. Viel Spaß mit dem DT880.

sharkoon78
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 13. Jan 2018, 13:06
Danke
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