Die beste Tonarm- Einstellschablone

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BourbonChild
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Jan 2010, 19:37
Hallo,

ich habe heute mal ein bisschen im Forum rumgesucht und habe festgestellt, das die meisten Links zu irgendwelchen Schablonen gar nicht mehr existieren (ist blöd, weil ich brauch eine )
Gibts da eine "alltime-favourite" auf die ihr schwört?
Am besten wäre eine mit deutscher Beschreibung..
Schon mal danke!

Mfg
Bepone
Inventar
#2 erstellt: 26. Jan 2010, 19:44
Hallo,

hier gibt's die IEC, die DIN und die AUDIO. Ich bevorzuge meist die DIN für deutsche Plattenspieler, die IEC für japanische .

Eine Anleitung und anderes findest du dort auch.


Gruß
Benjamin
Mister_McIntosh
Inventar
#3 erstellt: 26. Jan 2010, 20:12
Die Geo-Disc von MFSL.

Die beste und einfachste Schablone.
BourbonChild
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Jan 2010, 20:42
Danke für die Info!
mfg
MikeDo
Inventar
#5 erstellt: 26. Jan 2010, 20:43
Also, zunächst einmal gibt es nicht die "beste" Schablone. Alles letztendlich ein Kompromiss.

Benjamin hat ja schon den bekannten Link zu Vono Labs genannt.
Dort kann man diverse Schablonen ausdrucken.

Ich persönlich "arbeite" mit den Stadthaus Justiersystem.
Einfach und genial, alle Tonarme, respektive Systeme zu justieren.
Die meisten sind von dieser abgekupfert worden. Kenne da einige Hersteller


df1hx
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 26. Jan 2010, 21:03
Hi!
Ich bin zufriedener Nutzer einer gebraucht gekauftenDr. Feickert Analogue
Cheers, thomas


[Beitrag von df1hx am 26. Jan 2010, 21:05 bearbeitet]
MikeDo
Inventar
#7 erstellt: 26. Jan 2010, 21:16

df1hx schrieb:
Hi!
Ich bin zufriedener Nutzer einer gebraucht gekauftenDr. Feickert Analogue
Cheers, thomas



Ja, genau das meinte ich
df1hx
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 26. Jan 2010, 21:28
@MikeDo:
Das kann ich nicht beurteilen.
Ich hab' die Schablone inkl. Zubehör vor ca. 1 Jahr f. EUR 50 erstanden. Sie war lediglich 2x benutzt wurden, OVP, Anleitung usw. habe ich erhalten.

Da habe ich nicht lange gezögert und die Schablone funktioniert prächtig, nicht nur an meinem Vinyl-Dreher sondern auch an denen von Freunden/Bekannten.
Cheers, thomas
MikeDo
Inventar
#9 erstellt: 26. Jan 2010, 22:05

df1hx schrieb:
@MikeDo:
Das kann ich nicht beurteilen.
Ich hab' die Schablone inkl. Zubehör vor ca. 1 Jahr f. EUR 50 erstanden. Sie war lediglich 2x benutzt wurden, OVP, Anleitung usw. habe ich erhalten.

Da habe ich nicht lange gezögert und die Schablone funktioniert prächtig, nicht nur an meinem Vinyl-Dreher sondern auch an denen von Freunden/Bekannten.
Cheers, thomas


Thomas, sollte kein Vorwurf sein. Sicherlich ist die gut, keine Frage. Und ich hätte sicherlich auch zugeschlagen, wenn ich keine hätte.
Nun, die Stadthausschablone bzw. Einstelllehre ist fast die gleiche. Ich habe sie mittlerweile seit mehreren Jahren und damit schon zig Systeme und Tonarme justiert.

germi1982
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 26. Jan 2010, 22:55
Ich nutze die Dual-Justierhilfe...Justage ist dann nach DIN, scheint bei den Dual-Armen der optimalste Kompromiss zu sein.
MikeDo
Inventar
#11 erstellt: 26. Jan 2010, 23:12
Hallo Marcel.


optimalste Kompromiss


Ist ein Oxymoron!


cptfrank
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 27. Jan 2010, 01:27
Hallo,
die ideale Schablone kann es nicht geben!
Es gibt nämlich verschiedene Philosophien, was die Tonarmgeometrie angeht.
Die Unterschiede liegen darin, daß die Nulldurchgänge an verschiedenen Stellen gewählt werden, was zu verschiedenen
Kröpfungswinkeln führt.
Bei SME sind die Nulldurchgänge bei 6,5 und 12 cm vom Mittelpunkt.
Andere Hersteller haben z.T. andere Endfernungen für die Nulldurchgänge gewählt und ihre Arme dementsprechend anders konstruiert.
Es paßt also immer nur eine für den Arm "richtige" Schablone.
Gruß
Frank
killnoizer
Inventar
#13 erstellt: 27. Jan 2010, 09:51
.

Korrekt !

Unterschiede in der Armlänge sowie der Kröpfung der Headshell sollten in unterschiedlichen Nulldurchgängen resultieren .

Nichtsdestotrotz kannst du natürlich auch versch. schablonen nutzen und ausprobieren , mache ich ebenso , aber da ich für meinen Dreher die Nulldurchgänge kenne habe ich mir einfach selbst die passende dazu gezeichnet .

Grundsätzlich solltest du auf die innere Nullposition erhöhte Aufmerksamkeit verwenden , denn hier werden Fehler , technisch bedingt, deutlicher hörbar asl geringe Abweichungen am äusseren Rand der Schallplatte .

Hannover
doppelkopf0_1
Stammgast
#14 erstellt: 27. Jan 2010, 10:09
Tach .

Die beste Schablone ist die , deren innerer Nulldurchgang zu den Pressungen meiner Platten passt !
killnoizer
Inventar
#15 erstellt: 27. Jan 2010, 18:05
.

von der Seite kannst du das natürlich auch angehen , jedoch sind die Unterschiede bei den in meinem Besitz befindlichen Platten da echt enorm , dieser Ansatz hilft also nicht weiter ..

Und viele Besitzer legen auch Wert darauf das der TA grade in der headshell sitzt , und das klappt eindeutig besser mit einer Schablone bei der die Tonarmgeometrie berücksichtigt wurde .

Ist aber nur ein kleines optisches Problem .

finalvinyl
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 27. Jan 2010, 18:49
Hallo,

in der Regel gibt der Hersteller die Nulldurchgänge bzw. den Montageabstand und den Überhang an. Darauf ist dann (wenn der Hersteller seine Hausaufgaben gemacht hat) die Masseverteilung des Armes ausgelegt.

Es macht imho wenig Sinn von den vom Hersteller ermittelten Idealwerten abzuweichen.

Wer einmal versucht hat einen SAEC WE 308N nach Schön oder einen Audiocraft AC 300C nach Feikert einzustellen, der dürfte daran verzweifelt sein, da bei einem Einbauabstand nach Werksangaben die Headshell einfach viel zu kurz ist.

Ich stelle alle meine Arme nach Werksangaben ein.


Grüße aus der Rhön, Roberto
nautilu$
Stammgast
#17 erstellt: 27. Jan 2010, 19:18
Ich stelle schon immer mit der "Schönschablone"
(System Walter E. Schön) ein,
diese wurde mir mal als die beste empfohlen.
georgy
Inventar
#18 erstellt: 27. Jan 2010, 19:22

nautilu$ schrieb:
Ich stelle schon immer mit der "Schönschablone"
(System Walter E. Schön) ein,
diese wurde mir mal als die beste empfohlen.


Die habe ich auch zigfach benutzt, auch für diverse Plattenspieler von Kunden.
Leider mal verliehen und nicht mehr gesehen.
Hörbert
Inventar
#19 erstellt: 27. Jan 2010, 19:49
Hallo!

Grundsätzlich sollte man bei Tonarmen die Herstellerschablone b.z.w. eine vom Hersteller mitgelieferte Einstellehre nutzen soweit es überhaupt eine gibt.

Wenn keine vorhanden ist stellt die alte Audio-Schablone die man bei: http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/index.html Kostenlos Downloaden kann ein recht guter Kompromiss zwischen Der DIN- und der IEC-Schablone dar, hiermit lassen sich fast alle Tonarme einigermaßen korrekt justieren.

Einige Ausnahmen gibt es allerdings immer, alte Dual-Plattenspieler zum Beispiel sollte man grundsätzlich mit der DIN-Schablone justieren um ein optimales Ergebniss zu erzielen.

MFG Günther
juergen1
Inventar
#20 erstellt: 27. Jan 2010, 21:58
[quote="BourbonChild"]
Gibts da eine "alltime-favourite" auf die ihr schwört?
Am besten wäre eine mit deutscher Beschreibung..
/quote]
Hallo,
wenn Du darauf vertraust, daß der Hersteller sein Handwerk versteht, dann benutzt Du eine Schablone mit den Original-Nullpunkten.
Diese kannst Du sogar selber auf Millimeterpapier einzeichnen und stellst damit den Tonarm exakt und problemlos genau so ein, wie es der Hersteller vorgesehen hat.
Gruß
Jürgen
lens2310
Inventar
#21 erstellt: 27. Jan 2010, 22:17
Ich benutze die "Schön-Schablone".
BourbonChild
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 28. Jan 2010, 17:50
da hab ich ja ganz schön was losgetreten mit dem Thread
Hab da noch ne Frage: hat es speziell von Thorens welche gegeben? Ich hab nen 320er mit TP 90.

Mfg
juergen1
Inventar
#23 erstellt: 28. Jan 2010, 19:35
In Schablonen-Threads gehts immer rund.

Der TP 9o hat m.W. die Nullpunkte bei 66 und 119,5mm.
Du kannst jede Schablone mit diesen Nullpunkten nehmen.
66/121 ist glaub ich recht häufig. Die geht auch.
Gruß
Jürgen
MikeDo
Inventar
#24 erstellt: 28. Jan 2010, 20:12
Diese Duskussion gab es schon vor Jahren, u.a. auch im AAA. Sehr kontrovers und jeder hatte seine Meinung. Alles ist mittlerweile durchgekaut worden.
Kann man alles finden.
cptfrank
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 29. Jan 2010, 01:53
Nur mal, um die Unterschiede zu dokumentiern, der sehr gute SONY PUA 1600 S hat einen Nulldurchgang bei 60 mm. Den zweiten müßte ich mal nachmessen.
Gruß
Frank
juergen1
Inventar
#26 erstellt: 29. Jan 2010, 02:30

cptfrank schrieb:
Nur mal, um die Unterschiede zu dokumentiern, der sehr gute SONY PUA 1600 S hat einen Nulldurchgang bei 60 mm. Den zweiten müßte ich mal nachmessen.
Gruß
Frank

60/114
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 29. Jan 2010, 03:26 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#27 erstellt: 29. Jan 2010, 08:45
.

soweit ich mich erinnere resultieren die Nulldurchgänge doch aus Armlänge und Überhang ??

somit lassen sich die Nulldurchgänge einkreisen , das erfordert natürlich Recherche in den bekannten und unbekannten Foren sowie den ganzen Archiven die unter Wegavision und im Analogforum zu finden sind , kann aber weiter elfen .

Ja , schönes Thema das einen nie ganz loslässt
juergen1
Inventar
#28 erstellt: 29. Jan 2010, 13:24

killnoizer schrieb:
.
soweit ich mich erinnere resultieren die Nulldurchgänge doch aus Armlänge und Überhang ??


genauer gesagt: aus Armlänge, Überhang (bzw. Montageabstand) und Kröpfungswinkel kann man die Nulldurchgänge berechnen. Ein Excel-Tool hierzu findet man im Forum von Jürgen Heiliger
(Nullpunktkalkulator).
Ebenso findet man hier Tonarmdaten. Die hier angegebenen Nulldurchgänge sollte man jedoch auch mit dem Kalkulator überprüfen. Stimmen nicht immer.
Gruß
Jürgen
eenBerliner
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 03. Mrz 2015, 11:15
Liebes Forum,

ich komme gerade aus einem anderen Thread: Probleme mit Schön-Schablone Typ 2 / Onkyo CP 700.

Wenn ich mir das alles durchlese, sehe ich, dass es "die eine" Einstellung (nach Schablone) für Tonarm/Tonabnehmer-Kombination nicht gibt. Vielmehr gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Tonabnehmer so zu schieben, dass Verzerrungen - sofern sie überhaupt hörbar sind - an verschiedenen Stellen möglichst klein gehalten werden.

Wenn es aufgrund verschiedener Schablonen an ein und demselben Tonarm mit ein und denselbem Tonabnehmer verschiedene Positionen des Tonabnehmers geben kann - dann können ganz allgemein Ungenauigkeiten in der Justage ja nicht "schlimm" sein (wie man auch immer "schlimm" definiert). Zumal ja auch in der Herstellung des Tonabnehmers selbst noch Ungenauigkeiten auftreten.

Demzufolge müsste der justierte Tonabnehmer grundsätzlich klanglich tolerant gegenüber Einstellungsabweichungen sein.

Liebe Grüße von

Robert!
Holger
Inventar
#30 erstellt: 03. Mrz 2015, 14:23
Mein Motto seit schon ziemlich langer Zeit: Perfektion wird überbewertet.

Solange Nullpunkt 1 irgendwo in der Mitte des ersten Drittel des bespielten Bereiches einer LP und der Nullpunkt 2 ungefähr in der Mitte des letzten Drittels liegt, stimmt's schon.
Und ob die Auflagekraft bei 1,65 oder 1,7 oder 1,75g liegt oder der Arm parallel zur LP-Oberfläche oder eine Winzigkeit hinten höher (oder tiefer, bei einer besonders dicken "audiophilen" 200g-Pressung) verläuft, ist ebenso wurst-piep-egal... zumindest mbMn.

Wobei's hier natürlich gaaaanz Genaue gibt, die jeden noch so kleinen Unterschied hören.
Zumindest behaupten sie das - nur, mir fehlt da der Glaube .
eenBerliner
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 04. Mrz 2015, 00:26
Es lebe die Toleranz!
hornhifi
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 04. Sep 2015, 14:36
Hat bitte jemand die Anleitung zur Schön-Schablone, die er/sie mir scannen und zukommen lassen könnte?
Hörbert
Inventar
#33 erstellt: 04. Sep 2015, 14:54
Hallo!


Warum nimmst du nicht einfach diese?

http://www.dos-hifi...._Typ_2_Anleitung.pdf

Rechtsklick im Browser und dann speichern auswählen.Eventuell noch umbenennen wenn die Bezeichnung nicht eindeutig genug ist, -oder auch einfach gleich Ausdrucken, die Auflösung ist gut genug.

MFG Günther
hornhifi
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 04. Sep 2015, 16:42
Danke!
Hörbert
Inventar
#35 erstellt: 04. Sep 2015, 18:22
Hallo!

Man hilft doch gerne mal.

MFG Günther
Gerhard_L/.
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 18. Feb 2016, 08:09
Hi,

http://www.enjoythem.../0900/protractor.htm

Ich finde diese für 9 Zoll arme super.
Ausdrucken . Auf Größe kopieren. Einlaminiren.
Bohrung stechen.
Man sieht sehr schnell kröpfung und Überhang .

Gerhard
Tywin
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 18. Feb 2016, 09:31
Hallo,


Holger (Beitrag #30) schrieb:
Mein Motto seit schon ziemlich langer Zeit: Perfektion wird überbewertet.

Solange Nullpunkt 1 irgendwo in der Mitte des ersten Drittel des bespielten Bereiches einer LP und der Nullpunkt 2 ungefähr in der Mitte des letzten Drittels liegt, stimmt's schon.
Und ob die Auflagekraft bei 1,65 oder 1,7 oder 1,75g liegt oder der Arm parallel zur LP-Oberfläche oder eine Winzigkeit hinten höher (oder tiefer, bei einer besonders dicken "audiophilen" 200g-Pressung) verläuft, ist ebenso wurst-piep-egal... zumindest mbMn.

Wobei's hier natürlich gaaaanz Genaue gibt, die jeden noch so kleinen Unterschied hören.
Zumindest behaupten sie das - nur, mir fehlt da der Glaube .


dem kann ich mich nur anschließen. Deshalb genügt mir auch die einfache/billige Ortofonschablone.

Mit dieser Schablone und einer Waage zur Überprüfung möglicher Fehler bei der Gewichtseinstallung habe ich es seit fast 40 Jahren immer noch hinbekommen, dass ich gut Platten hören kann.

Mit der CD als Vergleichsmaßstab und einem guten KH kann man relevante Fehler leicht hören.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 18. Feb 2016, 09:31 bearbeitet]
-rowo-
Stammgast
#38 erstellt: 29. Apr 2020, 21:22
Ich wärm diesen Fred mal auf (bzw. versuche ich es zumindest):

Bis jetzt habe ich die Nadeljustage immer recht entspannt gesehen. Eine Restunsicherheit blieb dabei natürlich immer, und je nach Laune hört man dann schonmal den kleinen Mann, der einen in's Ohr flüstert und verunsichert. Deshalb habe ich seit Monaten schon die Protactor-Schablone von Dr. Feickert in meinen Lesezeichen, scheute aber immer diese sportliche Ausgabe.
Jetzt gab es auf Arbeit gerade ein inhaltliches und finanzielles Upgrade, und dann kann ich mir dank eines runden Geburtstags auch einen exklusiveren Wunsch erfüllen. Die übliche Gretchenfrage ist natürlich:

Ist das sinnvoll?

Ist das dann die Schablone für den Rest meines Lebens, und passt diese dann für alle (kommenden) Dreher bzw. Tonarme?

Sinnvolle Rezensionen lassen sich bei unserem Hobby nicht immer erhoffen, gerade diese Beschreibung:

„... Die Unterschiede fielen sogar größer aus als zunächst vermutet. Der Bearwald-Kurve war eine besondere Homogenität sowie sonore Natürlichkeit zu eigen, nach Löfgren justiert tönte die Musik offener, in den oberen Lagen schillernder und auf Stevenson eingestellt noch eine Prise frischer, in den Stimmen markanter. ...“ vom Fono Forum schreckt mich eher ab (und bringt mich zum Schmunzeln... ).

Vielleicht hat ja jemand den Protractor (klingt wie ein Film mit Arnold Schwarzenegger) mal ausprobiert?



Edith: Irgendwie klingt meine letzte Frage schlüpfrig...


[Beitrag von -rowo- am 29. Apr 2020, 21:25 bearbeitet]
hornhifi
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 29. Apr 2020, 21:30
Ich habe sie und komme damit gut zurecht, besser als mit der Scheuschablone.
Aber eine Fitzelei ist es immer noch.
Das liegt aber vermutlich an meinen Würschtelfingern.


PS: Ich habe aber auch noch nie große Unterschiede bei "Fehleinstellungen" gehört.
sam.hain
Stammgast
#40 erstellt: 29. Apr 2020, 21:35
Der Protractor ist schon klasse, wenn man einen neuen Tonarm montiert. Und auch die Tonabnehmermontage ist ruckzuck gemacht. Insgesamt lohnt sich das Teil also vor allem, wenn man häufiger Tonarme oder Tonabnehmer wechselt.
Wenn man allerdings z.B. einen Technics Plattenspieler hat, reicht auch die Einbaulehre.
Irgendwelche Vergleiche der Geometrien hinsichtlich Klang hab ich mir bislang erspart. Ich montiere nach Baerwald und gut ist
-rowo-
Stammgast
#41 erstellt: 29. Apr 2020, 21:43
Die Wurstfingerproblematik kenne ich...
T.N.T.´79
Stammgast
#42 erstellt: 29. Apr 2020, 22:46

sam.hain (Beitrag #40) schrieb:
Insgesamt lohnt sich das Teil also vor allem, wenn man häufiger Tonarme oder Tonabnehmer wechselt.
Wenn man allerdings z.B. einen Technics Plattenspieler hat, reicht auch die Einbaulehre.


Ich habe das Teil auch und mit dieser Aussage von sam.hain ist eigentlich das Wichtigste gesagt. Volle Zustimmung.
HiFi_Addicted
Inventar
#43 erstellt: 29. Apr 2020, 23:21

-rowo- (Beitrag #41) schrieb:
Die Wurstfingerproblematik kenne ich...


Da kann ich auch ein Lied davon singen. Schade dass sich T4P nicht durchgesetzt hat. Bzw sich kein Hersteller um den Abstand Nadelspitze zu Gewinden schert der auf 3/8" festgelegt wurde. Dann würden auch normale löcher reichen anstelle der bescheuerten Langlöcher.

Project justiere ich mit der Project Schablone ein und den Pioneer auf 54mm vom Gummi wie in der BDA angegeben. k.A. wo da die Nulldurchgänge landen.

Effektiv kommt es drauf an was du spielst. Ein Tonarm der nur für 7" Platten verwendet kann durchaus mit für LPs unbrauchbaren Nulldurchgängen eingestellt sein.


[Beitrag von HiFi_Addicted am 29. Apr 2020, 23:38 bearbeitet]
-rowo-
Stammgast
#44 erstellt: 30. Apr 2020, 17:50
Meine drei Dreher (die auch mehrmals die Woche laufen) sind:
- Elac Miracord 750 II mit elliptischer Nachbaunadel
- Blaupunkt PS 150 mit Pioneer PN 5 MC (High output MC mit wechselbarer Nadel, meine Lieblingsnadel)
- Denon DP-23f mit Ortofon 2M blue

Die reissen jetzt vermutlich keinen vom Hocker, machen mir aber viel Spass (den Denon vor der Verschrottung gerettet und der Blaupunkt-Plastikbomber ist so schön 80er-häßlich); am Ende ist ja dann doch der (passende) Abtaster mit richtiger Justage das zentrale Element der Plattenwiedergabe. Dementsprechend möchte ich an dieser Stelle aufwandsarm Fehlerquellen minimieren und würde dafür auch etwas Geld in die Hand nehmen, wenn die Schablone einfach zu benutzen, robust und langlebig ist. Aktuell locken mich auch andere Nadeln, die ich gerne ausprobieren würde (Shure, Nagoaka, Goldring, AT-VM95ML), aber leider nutzen sich ja Nadeln nicht so schnell ab (ich denke über Wechsel-Headshells nach, wobei da mindestens der Denon raus wäre...).
Es gibt auch eine Latte von Drehern, die ich gerne hätte (Dual, PE, Garrard Zero 100), aber der Deal mit der Lebensgefahr ist: einer kommt, einer geht; und ich bin den o.g. Drehern derzeit treu (kann mich nicht trennen). Nichtsdestotrotz wird es bei mir im Laufe der Zeit zu einem gewissen Durchlauf von Drehern kommen.

Dementsprechend lese ich aus Euern Antworten heraus, dass der Protractor ein gutes Hilfsmittel sein kann!?


Ein Tonarm der nur für 7" Platten

Singles zu hören, finde ich ungefähr so entspannend wie Schneeschippen
T.N.T.´79
Stammgast
#45 erstellt: 30. Apr 2020, 19:05

-rowo- (Beitrag #44) schrieb:
Singles zu hören, finde ich ungefähr so entspannend wie Schneeschippen ;)


Dafür braucht man einen Wechsler. Dann ist es auch entspannend
Außerdem macht es Spaß dabei zuzuschauen.
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