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Neues System oder neue Nadel?

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Autor
Beitrag
lapje
Stammgast
#1 erstellt: 21. Apr 2010, 19:35
Hallo zusammen...

ich werde in den nächsten Wochen eine Menge meiner Platten neu einspielen. Die Sache ist jetzt nur die: Die Nadel, welche jetzt unter dem System ist, ist schon ein paar Jahre alt. Meine Frage wäre jetzt, was sinniger ist: Ein neues System oderreicht eine neue Nadel? Ich weiß leider nicht was das für ein System ist, habe den Spuieler damals so geerbt...

Was würde denn ein kleines System und was eine Nadel kostet? So in etwa...

Die Platten, die damit abgespielt werden, sind meistens 80er-Maxies und Platten aus der Zeit..

Hier mal ein paar Bilder...









Besten dank

Lapje
anymouse
Inventar
#2 erstellt: 21. Apr 2010, 19:49

lapje schrieb:
Was würde denn ein kleines System und was eine Nadel kostet?


Kleines System: Zwischen 20,- und 500,- ... leg Dir lieber fest, wieviel Du ausgeben möchtest.

Neue Nadel: Kommt sehr auf das System an, und ob es Original oder Nachba (falls vorhanden) sein soll.

Um was für einen Drehen handelt es sich denn?

Und eine (scharfe) Nahaufnahme des gelben Kästchens (Tonabnehmer) wäre auch noch gut. Zumindest kann man da ein AT-Logo erkennen. Steht da sonst nirgends etwas drauf?!

Editha meint, sie hätte ein Audio Technica AT91 erkannt. Das wäre so ziemlich an der unteren Grenze, und vielleicht könnte man da schon eher an ein neues System denken. Hängt aber sehr von Dreher ab, ob sich das lohnt, und welches zu empfehlen wäre.


[Beitrag von anymouse am 21. Apr 2010, 20:17 bearbeitet]
lapje
Stammgast
#3 erstellt: 21. Apr 2010, 20:39
Oben auf dem schwarzen steht etwas von Audio Technica MS-9. Außer dem Logo steht auch nichts auf der Nadel...





Und was es kosten kann...kommt drauf an ab wann man was vernünftiges für den Zweck bekommt...bekommt man sowas für 100 Euro?

Über den Spieler wurde hier schon diskutiert:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-2053.html


[Beitrag von lapje am 21. Apr 2010, 20:42 bearbeitet]
anymouse
Inventar
#4 erstellt: 21. Apr 2010, 21:06
ich würde den Tonarm eher als AT-1009 denn als AT-1005 identifizieren, kenne mich da aber weniger aus, und die Perspektive ist auch etwas unglücklich.

Ein AT-91 kriegt man neu für 20,-. Ein neuer TA in der 100,- kann ich leider nicht nennen, da dürfte es aber schon etwas geben.
lapje
Stammgast
#5 erstellt: 22. Apr 2010, 05:34
TA = Tonarm? Den wollte ich ja eigentlich nicht neu kaufen...sondern nur ein neues System oder Nadel (wobei man bei der Nadel aus eigener Erfahrung einiges falsch machen kann)...
stbeer
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 22. Apr 2010, 06:26
Lapje,

TA = Tonabnehmer!

So wie ich das sehe ist es ein AT91 (AT = AudioTechnica); also fast unterste Sahne ...

Fuer das Budget von um die 100,- EUR findest Du schon eine Vielzahl von Tonabnehmern: SHURE M97xE, AUDIOTECHNICA AT120E; ORTOFON VM RED ... nur um mal einige zu nennen.

Stefan


[Beitrag von stbeer am 22. Apr 2010, 06:28 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#7 erstellt: 22. Apr 2010, 06:55
Moin,

nur 'mal so zur Begriffsklärung, der Tonarm ist ein Audio Technica AT-1005 II, ein mittelschwerer Arm aus den 70er Jahren.


Das Headshell ist ein Audio Technica MS-9, wobei das "M" für Magnesium steht, die "9" für das Gewicht, nämlich 9 Gramm.

Der Tonabnehmer (TA) stammt ebenfalls von Audio Technica und ist schon seit über 20 Jahren das kleinste System im Programm, das AT-91.
Die originale Ersatznadel heisst ATN-91 und kostet mit ca. 25,- EUR genau so viel wie das ganze System.

Eine aufgedruckte Bezeichnung wirst Du nicht finden, lediglich das AT-Symbol auf dem Nadeleinschub.

Für den geringen Preis klingt das System sehr nett, ist allerdings bedingt durch den einfachen sphärischen Nadelschliff und den groben Nadelträger kein Auflösungswunder.

Wenn Du etwas mehr ausgeben magst als die 25,- €s für eine neue Nadel, findest Du sowohl bei Audio Technica als auch bei Denon, Ortofon oder Nagaoka geeignetes im Programm.

Grüße, Brent


[Beitrag von directdrive am 22. Apr 2010, 06:56 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#8 erstellt: 22. Apr 2010, 07:19
Hallo Lapje,
bis 100€ gibt es aus meiner Sicht für mittelschwere bzw. schwere Arme nur 2 interessante TA:
Nagaoka MM321BE, ca. 40€.

Besser, aber auch doppelt so teuer wäre das Denon DL110, ca. 100€.
Beide spielen an MM-Eingängen, wobei das 321er etwas lauter ist. Und beide sind auf jeden Fall besser als das Audio Technica.
Gruß
Ludger
lapje
Stammgast
#9 erstellt: 29. Apr 2010, 15:50
So, habe mir heute was neues besorgt: Das 2m Blue von Ortofon.

was ich nach dem ersten hören sagen kann: Wesentlich "lauter" als das AT, meiner Meinung nach auch ein wenig "heller"...kann das sein? Oder haben sich meine Ohren so an den "abgenutzten" Klang des AT gewöhnt?

Und sagt mir jetzt bitte nicht dass ich was schlechtes gekauft habe..;-)

Ach ja, noch etwas:

Habe das System anhand einer Schablone eingestellt (ob das System von oben gesehen im Winkel liegt). Wie genau muss das sein? Ich finde, bei mir ist es schon recht genau, aber bei solchen Dingen sieht man das mit dem Auge ja manchmal nicht so 100% (und auf dem einen Auge sieht so und auf dem anderen anders aus...;-) ). Den Arm habe ich jetzt so eingestellt: Das Auflagegewicht auf 0, das Gegengewicht hinten soweit ausgerichtet, dass der Arm mit System in der Schwebe hängt, dann das Auflagegewicht einstellen (so habe ich es zumindest in der Ausbildung damals gelernt). Nur: Wie richte ich jetzt das Auflagegewicht aus? Woran kann ich mich da orientieren?

Besten dank

Lapje
Soulific
Stammgast
#10 erstellt: 29. Apr 2010, 20:17
Hallo Lapje,

da das Gegengewicht des AT Tonarms keine Skala als grobe Richtlinie zur Einstellung des Auflagegewichts hat brauchst Du wohl eine Tonarmwaage. Mein Händler verleiht sowas an Kunden, die keine eigene haben. Vielleicht hast Du ja auch Glück. Sonst such dir ein hilfsbereites Forumsmitglied. Solltest Du in Hamburg wohnen helfe ich z.B. gern.

Das Ortofon 2M blue ist ein schöner Tonabnehmer. Wenn es Dir heller vorkommt kann das daran liegen, dass das AT schon ziemlich runtergenudelt war oder Du interpretierst die bessere Auflösung als "hell". In meiner Erinnerung habe ich die kleinen AT Tonabnehmer als ziemlich hell abgestimmt abgelegt. Mir waren sie immer zu hell bzw. schon fast nervig in den Höhen. Die Ortofon Abnehmer sind gewiss nicht wahnsinnig dunkel aber angenehmer und vor allem die Auflösung überzeugt mich. Gib dem 2M blue ein bisschen Zeit und gewöhn Dich dran.

Dein Tonarm ist übrigens ziemlich schwer für einen mittelschweren Arm(20g) und das 2M vieleicht ein bisschen zu weich aufgehängt (Compliance 20), kann aber trotzdem passen und wenn nicht, dann probier ein leichteres Headshell.

Liebe Grüße,
Sebastian
stbeer
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 29. Apr 2010, 20:17
Lapje,

das 2M Blue ist schon mal nicht schlecht, verlangt aber nach einer Abschlusskapazitaet zwischen 150...300pF. Offensichtlich ist die Eingangskapazitaet Deines Verstaerkers zu hoch; daher vielleicht nach Deinem Empfinden auch der etwas "hellere" Klang ...

Welchen Verstaerker bzw. welche Phonostufe (frueher auch "Entzerrervorverstaerker" genannt) verwendest Du denn? Ist in den technischen Daten auch die Eingangskapazitaet (in pF = PikoFarad) genannt?

Stefan
Radiologe
Inventar
#12 erstellt: 29. Apr 2010, 20:32

lapje schrieb:
Das Auflagegewicht auf 0, das Gegengewicht hinten soweit ausgerichtet, dass der Arm mit System in der Schwebe hängt, dann das Auflagegewicht einstellen (so habe ich es zumindest in der Ausbildung damals gelernt). Nur: Wie richte ich jetzt das Auflagegewicht aus? Woran kann ich mich da orientieren?



Hallo,
ja so ist das korrekt.Das System muss dabei natürlich montiert sein.
Deinen letzten Satz mit "ausrichten"verstehe ich nicht ganz.
Gibt es am Gewicht hinten keine Skala??Das wäre ungewohnlich.
Normalerweise wird ausbalanciert und dann die unabhängig vom Gegengewicht drehbare Skala so eingestellt dass die 0 der Skala auf 12 Uhr steht.Am Drehpunkt der Skala sollte auch eine Markierung am Tonarm zu sehen sein.
Danach wird das Gewicht so lange gegen den Uhrzeigersinn gedreht bis die 1,8 Gramm für das 2M Blue auf 12 Uhr(Markierung) steht.

PS:
Ich habe das 2M Blue auch seit gestern.Das System ist das beste was ich bis dato hatte.Die Verzerrungsfreiheit ist wirklich phänomenal und viele meiner Platten die ich vorher mit Shure M97xE gehört habe klingen plötzlich wie aus einem Guss.Das System ist schon extrem laut.Es übertrifft bei Maxies,die in der Regel lauter aufgezeichnet werden können als LP´s,deutlich den Pegel meines CD-Players.

Wichtig ist das die Gesamt-Kapazität von Tonarmkabel - Cinchkabel - Phonoeingang nicht zu hoch ist.Ich kann glücklicherweise selbst basteln,und habe den Phonoeingang meines alten Dual Vorverstärkers TVV-47 von 330pF auf 100pF herabgesetzt.

Gruß Markus


[Beitrag von Radiologe am 29. Apr 2010, 20:51 bearbeitet]
lapje
Stammgast
#13 erstellt: 29. Apr 2010, 21:01
@stbeer
Das ganze ist an einem Marantz PM6003 angeschlossen. Habe den Verstärker im gleichen Laden gekauft wie das System jetzt. Habe auch gesagt dass ich den habe, und mir wurde gesagt, dass das ohne Probleme gehen würde...

In den Daten von Ortofon steht 47KOhm un 150-300pF...

Hier mal die technischen Daten, blicke da ja nich so durch..;-)

http://www.marantz.c...type=amp&series=comp

@Radiologe
Wenn Du Dir die Bilder unten anschaust wirst Du auf dem Arm ein Schiebegewicht sehen, das meinte ich. Eine Skala ist dort auch vorhanden, welche von 0 - 3 geht. Kann es sein dass das für Gramm steht?

Also es ist nicht so dass es verzerren würde oder so. Im Laden meinte der Verkäufer auch zu mir, dass die Klarheit recht groß ist...


[Beitrag von lapje am 29. Apr 2010, 21:41 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#14 erstellt: 30. Apr 2010, 06:29
Hallo,
genau so ist es (wobei Gramm eigentlich falsch ist, früher hieß es Pond, da es um die Auflagekraft geht > Näheres dazu hier:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-2756.html )
Da die Skalen nicht immer genau sind, empfiehlt es sich, eine Tonarmwaage zu kaufen, die kleine Ortofonwaage für 5-10€ reicht schon.
Gruß
Ludger
stbeer
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 30. Apr 2010, 06:50
Lapje,

sind auch in den technischen Daten vom Marantz irgendwelche Hinweise in pF zu finden? Dies waere der Knackpunkt!

Stefan
lapje
Stammgast
#16 erstellt: 30. Apr 2010, 07:07

stbeer schrieb:
Lapje,

sind auch in den technischen Daten vom Marantz irgendwelche Hinweise in pF zu finden? Dies waere der Knackpunkt!

Stefan


Wie gesagt, alles was ich gefunden habe ist das hier:

http://www.hifi-foru...type=amp&series=comp

Auch in der Bedienungsanleitung steht nichts anderes...

Warum bekomme ich jetzt das Gefühl, dass das Ortofon doch nicht so gut für mich ist?


[Beitrag von lapje am 30. Apr 2010, 08:26 bearbeitet]
Radiologe
Inventar
#17 erstellt: 30. Apr 2010, 11:01

lapje schrieb:

Warum bekomme ich jetzt das Gefühl, dass das Ortofon doch nicht so gut für mich ist?


Hallo,
du darfst dich da nicht so verrückt machen.
Du hast keinen wirklichen Anhaltspunkt und das ist vermutlich dein Problem.
Stelle eine Anfrage an Marantz,ob sie dir die Eingangskapazität des Verstärkers durchmailen können.
Anhand der Serviceanleitung/Schaltpläne die Marantz vorliegen,sollte die beantwortung der Frage für Marantz kein Beinbruch sein.
Solange das nicht klar ist wird sich an deinem Gefühl nichts ändern.
Das System kann schließlich nichts dafür,dass von Verstärkerhersteller eine solch wichtige Angabe nicht angegeben werden.
In der BDA meines Denon Verstärkers schweigt der Hersteller sich ebenfalls aus.Deshalb und auch aus anderen Gründen,habe ich den externen angepassten Vorverstärker im Betrieb.

Gruß Markus
lapje
Stammgast
#18 erstellt: 30. Apr 2010, 11:27

Radiologe schrieb:

lapje schrieb:

Warum bekomme ich jetzt das Gefühl, dass das Ortofon doch nicht so gut für mich ist?


Hallo,
du darfst dich da nicht so verrückt machen.
Du hast keinen wirklichen Anhaltspunkt und das ist vermutlich dein Problem.
Stelle eine Anfrage an Marantz,ob sie dir die Eingangskapazität des Verstärkers durchmailen können.
Anhand der Serviceanleitung/Schaltpläne die Marantz vorliegen,sollte die beantwortung der Frage für Marantz kein Beinbruch sein.
Solange das nicht klar ist wird sich an deinem Gefühl nichts ändern.
Das System kann schließlich nichts dafür,dass von Verstärkerhersteller eine solch wichtige Angabe nicht angegeben werden.
In der BDA meines Denon Verstärkers schweigt der Hersteller sich ebenfalls aus.Deshalb und auch aus anderen Gründen,habe ich den externen angepassten Vorverstärker im Betrieb.

Gruß Markus


was wäre denn das Resultat, wenn der Pegel wirklich zu hoch wäre?
Radiologe
Inventar
#19 erstellt: 30. Apr 2010, 11:47

lapje schrieb:

was wäre denn das Resultat, wenn der Pegel wirklich zu hoch wäre?


der Pegel ist nicht zu hoch.Die 2,2mV die in den Technischen Daten des Marantz auftauchen,werden mindestens benötigt um den Verstärker voll aussteuern zu können.Wenn der Pegel höher ist,ist dies kein Problem.Wenn der Pegel des Systems zu hoch sein würde,dann würde man deutlich Verzerrungen/Übersteuerungen wahrnehmen.

Ich denke,dass der Phono-Eingang des Marantz und auch die Folgestufen mit über 10mV am Phono-Eingang noch nicht übersteuert werden.

Ich dachte das dein Gefühlsproblem eher mit der Kapazität zusammenhängen würde.Darauf bezog sich mein vorheriger Beitrag.
Warum hast du nun ein Problem mit dem hohen Ausgangspegel des Ortofon? Dieser ist eher günstig,denn der Signal/Rauschabstand wird dadurch verbessert.Das hat mit Klang im eigentlichen Sinne aber wiederum nichts zut tun.

Gruß Markus
lapje
Stammgast
#20 erstellt: 30. Apr 2010, 12:30
@Radiologe


stbeer schrieb:
Lapje,

das 2M Blue ist schon mal nicht schlecht, verlangt aber nach einer Abschlusskapazitaet zwischen 150...300pF. Offensichtlich ist die Eingangskapazitaet Deines Verstaerkers zu hoch; daher vielleicht nach Deinem Empfinden auch der etwas "hellere" Klang ...


Daher hatte ich die Befürchtung dass der Klang "verfälscht" werden könnte.

Ich empfinde den Klang aber auch räumlicher, was vielleicht auch dadurch kommt, dass die höheren Frequenzen besser wieder gegeben werden. Vielleicht war das alte System zu abgenudelt...;-)
stbeer
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 30. Apr 2010, 12:57
Lapje,

die hinzugewonnene Raeumlichkeit hat aber nichts mit dem hellerem Klangbild auf sich ...

Du kannst nun versuchen, mit einem anderen (niederkapazitiven) Kabel oder durch kuerzeren des jetzigen Kabels versuchen, die Abschlusskapazitaet - welche direkt am Tonabnehmer zu wirken kommt - anzupassen.

Es gilt: Abschlusskapazitaet (am Tonabnehmer) = Eingangskapazitaet (am Phonoeingang) + Kabelkapazitaet.

Als Kabelkapazitaet kannst Du naeherungsweise mal 1pF/m annehmen.

Stefan
lapje
Stammgast
#22 erstellt: 30. Apr 2010, 13:09

stbeer schrieb:
Lapje,

die hinzugewonnene Raeumlichkeit hat aber nichts mit dem hellerem Klangbild auf sich ...

Du kannst nun versuchen, mit einem anderen (niederkapazitiven) Kabel oder durch kuerzeren des jetzigen Kabels versuchen, die Abschlusskapazitaet - welche direkt am Tonabnehmer zu wirken kommt - anzupassen.

Es gilt: Abschlusskapazitaet (am Tonabnehmer) = Eingangskapazitaet (am Phonoeingang) + Kabelkapazitaet.

Als Kabelkapazitaet kannst Du naeherungsweise mal 1pF/m annehmen.

Stefan


Ich habe keine Ahnung wovon Du redest..;-)

Heist das auf gut Deutsch das Kabel verkürzen?

Das würde nicht gehen, da das Kabel eh schon nur 1m lang ist...

Vielleicht ist es auch einfach die Gewohnheit des anderen Systems...

Aber ich sage ja nicht dass es schlecht klingt...bin halt ein Gewohnheitstier..;-)
Radiologe
Inventar
#23 erstellt: 30. Apr 2010, 13:50
Hallo lapje,
du wirbelst da einiges durcheinander.

Der Pegel hat nichts mit der Kapazität zu tun.
Das hellere Klangbild könnte(betonung könnte) an einer zu hohen Gesamtkapazität liegen.Es kann aber genausogut genau der Charakter sein,den das Ortofon eben hat.

Nochmal:
Erkundige dich bei Marantz nach der Eingangskapazität des Phono-Eingangs,ansonsten drehen wir uns im Kreis.

Gruß Markus
lapje
Stammgast
#24 erstellt: 30. Apr 2010, 13:58
Hab Marantz gerade mal angeschrieben und nach der Eingangskapazität des Phono-Eingangs in pF gefragt. Mal schauen ob und wann die sich melden...
Ludger
Inventar
#25 erstellt: 30. Apr 2010, 14:03
Hallo Stefan,
du meintest sicherlich 1pF pro Zentimeter !?

@lapje: ich würde das neue System erst mal in Ruhe hören, zum einen hat das Klangempfinden sehr viel mit Gewohnheit zu tun und zum zweiten muss sich das System erstmal einspielen.

Die hohe Lautstärke ist übrigens von Ortofon bewusst gewählt, um den Lautstärkeunterschied zur CD zu verringern.

Außerdem könntest du auch noch mit der Auflagekraft experimentiern, eine höhere Auflagekraft läßt den Hochtonbereich meist etwas milder erscheinen. 0,2 Gramm (mNewton) Erhöhung sind kein Problem.
Gruß
Ludger
stbeer
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 30. Apr 2010, 19:33
@Ludger: Sorry, ich meinte natuerlich 100pF/m

@Lapje: Dann bin ich mal gespannt, was Marantz sagt. Lass' es uns bitte wissen!

Stefan
lapje
Stammgast
#27 erstellt: 03. Mai 2010, 07:35
Hab eine erste Rückmeldung bekommen: Aufgrund von Messetätigkeiten kann es bei der Antwort zu Verzögerungen kommen, ich würde aber im Laufe der nächsten Woche eine Rüclmeldung bekommen.

Das ist doch schon mal was...
stbeer
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 03. Mai 2010, 09:46

lapje schrieb:
Hab eine erste Rückmeldung bekommen: Aufgrund von Messetätigkeiten kann es bei der Antwort zu Verzögerungen kommen, ich würde aber im Laufe der nächsten Woche eine Rüclmeldung bekommen.

Das ist doch schon mal was...

Jaja, die HighEnd ...
lapje
Stammgast
#29 erstellt: 11. Mai 2010, 07:40
So, aheb heute Nachricht bekommen:

"Die Eingangskapazität beträgt 220p."

Ist das ok?
Ludger
Inventar
#30 erstellt: 11. Mai 2010, 08:21
Hallo,
das müsste passen. 220pF plus 150 pF (Tonarminnenverkabelung und Cinchkabel) macht ca. 370 pF, das sollte technisch betrachtet keine Probleme ergeben.
Gruß
Ludger
stbeer
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 11. Mai 2010, 09:02
... aber die 370pF koennen fuer das VM Blue mit den empfohlenen 150...300pF schon zu viel sein; vielleicht daher auch die Hoehenbetonung wie oben vom TE beschrieben.

Mich wuerde jetzt interessieren, wie ein VM Red (mit empfohlenen 200...400pF) klanglich aufspielen wuerde ...

Stefan
lapje
Stammgast
#32 erstellt: 11. Mai 2010, 09:32
äääääääääääääääääähm...sollte die Nachricht jetzt nicht meine Verunsicherung beseitigen???
stbeer
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 11. Mai 2010, 10:33
Lapje,

thja, so ist's halt nun mal!

Sofern Dir die geringe Hoehenbetonung subjektiv nicht stoert ist doch alles bene ... andernfalls muss ma halt mal schaun, wo man eventuell optimieren koennte ...

Stefan
lapje
Stammgast
#34 erstellt: 11. Mai 2010, 10:52
Naja...es ist ja schon etwas anderes wenn man weiß dass es einfach der Charackter des Systems ist (so wie Yamaha ja auch "heller" klingt), oder ob man das Gefühl hat dass da etwas nicht stimmt...
Radiologe
Inventar
#35 erstellt: 11. Mai 2010, 11:07

lapje schrieb:
äääääääääääääääääähm...sollte die Nachricht jetzt nicht meine Verunsicherung beseitigen??? :.


Hallo,
wenn diese Nachricht deine Unsicherheit nicht beseitigen konnte weiß ich auch nicht zu helfen.
Fakt ist doch nun,dass die Gesamtkapazität höher ist als die Empfehlung von Ortofon und somit eine leichte Fehlanpassung vorliegt.
Es wurde ja schon gesagt,dass diese Fehlanpassung zu einer leichten Anhebung im Hochton führen wird.
Von der technischen Seite ist daher alles geklärt.

Ich habe das Blue mit ca.220pF Gesamtkapazität laufen und von hellem Klangbild kann man nicht sprechen.Alles klingt eher sehr ausgewogen.

Jetz liegt es an dir ob du mit dem Sound klarkommst oder eben nicht.Wenn dir der Hochton zu dominant erscheint bleibt dir nichts anders übrig als aktiv zu werden und Kapazität von 370pf auf einen Wert unter 300pf zu drücken.Wie das geht wurde ja hinreichend erklärt.

Gruß Markus
lapje
Stammgast
#36 erstellt: 11. Mai 2010, 11:14
Das einizge was ich zur Verringerung hier verstanden habe, war das Kabel zu kürzen - was aber nicht geht, da es gerade so langt...
stbeer
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 11. Mai 2010, 11:20

lapje schrieb:
Das einizge was ich zur Verringerung hier verstanden habe, war das Kabel zu kürzen - was aber nicht geht, da es gerade so langt...

Das ist Option 1!
Option 2 = anderes Phonokabel (mit geringerer Kapazitaet/Meter) verwenden
Option 3 = einen anderen Tonabnehmer (der eine hoehere Abschlusskapazitaet verlangt/vertraegt) verwenden
Option 4 = eine separate Phonostufe verwenden

Stefan
Ludger
Inventar
#38 erstellt: 11. Mai 2010, 11:52
Hallo,
als weitere Möglichkeit könnte man, wenn möglich, die Kapazität im Verstärker durch einen Fachmann ändern lassen.
Gruß
Ludger
lapje
Stammgast
#39 erstellt: 11. Mai 2010, 14:50
Wie wäre es dann z.B. mit dieser kleinen NAD-Vorstufe? (dann würde die mit USB für mich in Frage kommen)..

http://www.nad.de/produkte/pp3.php
lapje
Stammgast
#40 erstellt: 12. Mai 2010, 09:29
Noch mal zum NAD-Vorvestärker...

Habe vorhin noch mal mit dem Laden meines Vertrauens gesprochen, ich könnte mir das Teil auch mal zum Testen mit nach Hause nehmen, was ganz gut ist, weil ich auch ausprobieren muss, wie das Teil mit meinem Notebook zusammenpast.

Aber was haltet ihr von dem Teil?
stbeer
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 12. Mai 2010, 10:21
Lapje,

na ja - verbessern wuerdest Du Dich bei einer Eingangskapazitaet von 200pF beim NAD P3 gegenueber dem Phonoeingang Deines MARANTZ (es waren doch 220pF) nicht unbedingt! Zu Hause ausprobieren schadet aber nie - im Gegenteil!

Aber warum USB? Hat denn Dein Notebook keinen Line-Eingang, der mit dem Tape-Ausgang Deines MARANTZ verbunden werden kann?

Stefan
lapje
Stammgast
#42 erstellt: 12. Mai 2010, 10:43

stbeer schrieb:
Lapje,

na ja - verbessern wuerdest Du Dich bei einer Eingangskapazitaet von 200pF beim NAD P3 gegenueber dem Phonoeingang Deines MARANTZ (es waren doch 220pF) nicht unbedingt! Zu Hause ausprobieren schadet aber nie - im Gegenteil!

Aber warum USB? Hat denn Dein Notebook keinen Line-Eingang, der mit dem Tape-Ausgang Deines MARANTZ verbunden werden kann?

Stefan


ääääähm...anscheinend hast Du noch keine Erfahrungen mit OnBoard-Audiokarten sammeln können...oder? ;-)
stbeer
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 12. Mai 2010, 10:56

lapje schrieb:

stbeer schrieb:
Lapje,

na ja - verbessern wuerdest Du Dich bei einer Eingangskapazitaet von 200pF beim NAD P3 gegenueber dem Phonoeingang Deines MARANTZ (es waren doch 220pF) nicht unbedingt! Zu Hause ausprobieren schadet aber nie - im Gegenteil!

Aber warum USB? Hat denn Dein Notebook keinen Line-Eingang, der mit dem Tape-Ausgang Deines MARANTZ verbunden werden kann?

Stefan


ääääähm...anscheinend hast Du noch keine Erfahrungen mit OnBoard-Audiokarten sammeln können...oder? ;-)


Doch - und die Ergebnisse waren ueber meinen Soundkarteneingang (OnBoard SB 128PCI) sogar ueberraschend gut!

Glaubst Du, dass der NAD P3 andere Komponenten zur A/D Wandlung drin hat als Du in Deinem Notebook? Einzig das separate Gehaeuse koennte Vorteile bringen, in dem hochfrequente Strahlungen (bspw. die Taktfrequenz des µC oder andere Stoerer) sich klanglich nicht auswirken koennen.

Stefan
lapje
Stammgast
#44 erstellt: 12. Mai 2010, 11:06
Ich denke mal dass die 128er den gleichen Chip drinn hat wie die normale 128 PCI - und die war einfach grottig. Zu meiner SB Live Value ein Unterschied wie Tag und Nacht, gerade was den "Druck" angeht.

Ich würde nicht seit einem halben Jahr nach einer guten Soundkarte zum Aufnehmen suchen wenn die OnBoard-Sachen wirklich gut wären...zumal es oft das Problem gibt, dass sich Laufwerksgeräusche auf die OnBoard-Karte übertragen...

Aber bei 200pF lohnt sich das Teil wirklich nicht. Schade...


[Beitrag von lapje am 12. Mai 2010, 11:11 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#45 erstellt: 12. Mai 2010, 11:13
Hallo,
deswegen könnte der Umbau des Marantz die billigste (und vielleicht auch beste) Möglichkeit sein.
Gruß
Ludger
lapje
Stammgast
#46 erstellt: 12. Mai 2010, 11:15

Ludger schrieb:
Hallo,
deswegen könnte der Umbau des Marantz die billigste (und vielleicht auch beste) Möglichkeit sein.
Gruß
Ludger


Aber dann würde die Garantie entfallen, was bei einem 5 Monate altem Gerät auch nich so dolle ist...

Vor allem was würde da geändert werden?
stbeer
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 12. Mai 2010, 11:20
Na ja, vielleicht waren die PCs vor 10 Jahren auch besser

Stefan
lapje
Stammgast
#48 erstellt: 12. Mai 2010, 11:25

stbeer schrieb:
Na ja, vielleicht waren die PCs vor 10 Jahren auch besser

Stefan


Beide Karten waren ungefähr aus der gleichen Zeit...
Ludger
Inventar
#49 erstellt: 12. Mai 2010, 13:47
Hallo,
ob die Garantie entfällt, kann ich nicht beantworten. Wenn der Umbau jedoch durch einen authorisierten Händler geschieht, sollte sie erhalten bleiben. Der Vertrieb wird es sicherlich wissen.
Geändert werden kann die Eingangskapazität des Verstärkers, im Idealfall braucht nur ein Kondensator gewechselt werden.
Gruß
Ludger
lapje
Stammgast
#50 erstellt: 21. Mai 2010, 13:10
So...habe jetzt auch ein paar kopfhörer-Tests gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es eher so ist, dass das Ortofon nicht meinen Klangvorstellungen entspricht und für mich einfach zu hell ist. Ich glaube nicht dass das ganze falsch eingestellt ist oder sich nicht mit meinem Verstärker verträgt, sondern dass es einfach der Klangcharackter des Ortofons ist. ich mag halt lieber einen warmen Klang. Deswegen würde ich mir z.B. nie einen Yamaha-Verstärker holen. Technisch sind die Dinger sicherlich 1A, aber diese haben halt auch einen recht hellen Klang, und das ist einfach nicht mein Ding.

Im Vergleich zum Ortofon sagt mir mein Audio Technica-System immer noch mehr zu.

Hätte jemand einen Vorschlag für mich, welches System da eher in Frage kommen würde? Oder würde es eine neue Nadel für meins auch tun? Nur wo und welche?

Besten dank

Lapje
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