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Neues System / neue Nadel Telefunken CS20

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blueminotaur
Stammgast
#1 erstellt: 28. Mrz 2014, 22:31
Hallo Zusammen,

habe schon seit vielen Jahren einen Telefunken CS20 mit dem standardmässig verbautem Ortofon LMA12. Zwar fehlten mir schon immer ein bisschen die Höhen bei dieser Kombination; wie sehr allerdings, weiß ich erst, seit ich neuerdings einen Dual 604 mit einem Grado Prestige Green an der Zweitanlage laufen habe. Das Grado ist ja nun kein Spitzensystem, aber in der Höhenwiedergabe liegen Welten zwischen diesem und dem Ortofon. An letzterem steckt eine elliptische 10er Ersatznadel. Bei beiden Anlagen verstärken alte Luxman-Geräte (L3, R1030), da sollten die großen Unterschiede nicht herkommen.
Was tun? Bekomme ich mit einer besseren Nadel an dem LMA12 (20er oder 30er) eine wesentliche Klangverbesserung, oder soll ich in ein anderes System investieren? Wenn ja, in was für eines? Ein Problem scheint ja zu sein, dass ich eventuell den Arm nicht mehr mit dem serienmässigen Tonarmgewicht ausbalanciert bekomme, wenn ein System mit Headshell montiert wird, da das LMA sehr leicht ist.
Freue mich auf Lösungsvorschläge und Ideen Eurerseits!

Grüsse

Matthias
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 29. Mrz 2014, 11:43
Hallo,

eine 20er Nadel stellt schon eine Verbesserung da, eine 30er (fine Line) erst recht.

Bei den 10er Nadeln gibt es (leider) große Qualitätsschwankungen.

Peter
directdrive
Inventar
#3 erstellt: 29. Mrz 2014, 14:00
Hallo Matthias,

die Ortofon LM-Baureihe ist eigentlich nicht sonderlich höhenarm oder dumpf in der Wiedergabe. Hier besteht entweder ein Problem mit der Kapazität des Phonoeingangs (Ortofon empfahl 400 pF) oder mit der Nachbaunadel - bei einem OM-Einsatz sitzt der Magnet eventuell nicht an der vorgesehenen Stelle, das könnt zu einem Pegelabfall mit Höhenverlust führen.

Das Gewichtsproblem hast Du schon erkannt. Falls sich kein passendes Gegengewicht von einem CS-10 oder so findet, kann man z.B. Unterlegscheiben passender Größe hinten ans Gegengewicht kleben. Dennoch wird es schwierig ein System zu finden, nur mit dem Originalgegengewicht geht gar nichts.

Grüße, Brent
blueminotaur
Stammgast
#4 erstellt: 29. Mrz 2014, 23:56
Danke schon mal für die Anmerkungen. Das Problem für mich ist jetzt natürlich, dass ich ungern auf Verdacht um die oder über 200 € für eine bessere Nadel ausgeben möchte, ohne sicher sein zu können, eine wirkliche Verbesserung zu erzielen. Vielleicht sollte mal einen einstellbaren Vorverstärker testen...
akem
Inventar
#5 erstellt: 30. Mrz 2014, 12:04
Ein besserer Vorverstärker zeigt Dir die Defizite der 10er Nadel nur noch deutlicher auf. Die 10er Nadel ist nun mal Müll... Wenn das wirklich ein Leichttonarm mit 1/2" Befestigung ist, dann kauf Dir lieber das Sonus Gold Blue bei www.hifikit.se für umgerechnet 60€ etwa. Das ist ein New Old Stock System, wird in USA auch heute noch für >300$ verkauft. Aber aufpassen, daß Du die Halbzollversion kaufst und nicht die T4P Version.

Gruß
Andreas
HP-UX
Stammgast
#6 erstellt: 30. Mrz 2014, 16:46
Ist das System denn ordentlich (mit Schablone) ausgerichtet?
Das kann auch schon einen deutlichen Unterschied machen.

Gruß
Martin
8erberg
Inventar
#7 erstellt: 30. Mrz 2014, 16:58
Hallo,

das System ist wie ein Ortofon Concorde (sind ja auch verwandt die Systeme).

Die Luxmänner sind eigentlich unkritisch am Phonoeingang. Also wird ein Nadeltausch schon was bringen.

Peter
blueminotaur
Stammgast
#8 erstellt: 30. Mrz 2014, 20:00
@akem: für ein anderes als ein Ortofon LMA System brauche ich eine Headshell, und dann stimmt die Gewichtsverteilung Arm/Headshell/Gegengewicht nicht mehr (siehe oben).

@HP UX: da ist nichts auszurichten mit einer Schablone; die Concordes werden einfach direkt an den Arm geschraubt. Schreibe gerade von unterwegs mit einem Tablet, kann so keine Bilder einbinden. Sind aber welche im Netz.

Es läuft also doch auf den Nadeltausch hinaus. Danke für die Unterstützung!

Viele Grüsse

Matthias
HP-UX
Stammgast
#9 erstellt: 31. Mrz 2014, 09:30
OK, war mir nicht sicher ob es ein T4P TA ist.

Gruß
Martin
blueminotaur
Stammgast
#10 erstellt: 11. Jun 2014, 15:53
Zum Abschluss des Themas: hab mir endlich die 30er Nadel zu dem Ortofon geleistet. Und was soll ich sagen: der Unterschied ist tatsächlich frappant, noch stärker, als ich erwartet und erhofft hatte. Selbst kritische Platten, auf denen der Gesang teils nicht zu verstehen war wegen fehlender "s" und "t" s, wegen fehlender Höhen insgesamt, machen wieder Spass. Auch die Bässe haben eine neue Qualität. Wobei mich im Nachhinein eher wundert, wie schlecht die 10er Nadel ist. Wie auch immer: das war gut investiertes Geld; Danke für die Ratschläge dazu!

Grüße

Matthias
sabafan66
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 12. Jun 2014, 14:04
ich habe diesen Plattenspieler im wertstoffhof gefunden :kein Gegengewicht,tonarmstütze komplett abgebrochen.ich habe alles wieder hingekriegt ,nur das tonarmgewicht,dass ich noch in meiner ersatzteilkiste hat war zu schwer.ich montierte ein headshell mit einem 85er shure System drauf.das System war zu leicht.ich montierter zwischen Tonabnehmer und head eine angepasste platte aus blech darunter und siehe da -es funktioniert.mich würde nur mal interessieren ,wo man den cs 20 bzw sts 1 qualitativ einordnen könnte? ist das vielleicht ein lizensbau von micro seiki?
blueminotaur
Stammgast
#12 erstellt: 12. Jun 2014, 22:33
Es gibt unterschiedliche Informationen zur Herkunft, aber Mikro Seiki hab ich auch schon gehört.
Ich persönlich bin sehr zufrieden mit dem Gerät (läuft jetzt seit über 30 Jahren bei mir), zumal der Spieler durch die neue Nadel nochmal deutlich gewonnen hat. Um was Vergleichbares aus aktueller Produktion zu bekommen, müsste man schon einiges Geld investieren.
sabafan66
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 13. Jun 2014, 05:50
morgen zusammen-das gerät ist sehr massiv gebaut-gebaut für die Ewigkeit.wenn ich an den billig massenschrott von heute denke.was früher Mittelklasse Plattenspieler waren sind heut high end.ich habe noch einen dual 1219 bj 1969-1972.materialschlacht vom feinsten und es gilt das Motto vom vw käfer und er läuft und läuft und läuft und läuft
TVole
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 13. Jun 2014, 10:22

blueminotaur (Beitrag #10) schrieb:
Zum Abschluss des Themas: hab mir endlich die 30er Nadel zu dem Ortofon geleistet. Und was soll ich sagen: der Unterschied ist tatsächlich frappant, noch stärker, als ich erwartet und erhofft hatte. Selbst kritische Platten, auf denen der Gesang teils nicht zu verstehen war wegen fehlender "s" und "t" s, wegen fehlender Höhen insgesamt, machen wieder Spass. Auch die Bässe haben eine neue Qualität. Wobei mich im Nachhinein eher wundert, wie schlecht die 10er Nadel ist. Wie auch immer: das war gut investiertes Geld; Danke für die Ratschläge dazu!

Grüße

Matthias


Hi,
das würde mich auch interessieren. Leider habe ich (noch) recht wenig Ahnung von dem Thema.
Welche Nadel meinst du genau? Vielleicht diese hier?
http://www.fono.de/Ersatznadeln/G-P/Ortofon/Ortofon-Super-OM-30-Ersatznadel

Oder doch eine ganz andere? Vielleicht hast ja mal kurz einen Link für mich.

Danke
akem
Inventar
#15 erstellt: 13. Jun 2014, 14:40
Er meint die hier:
http://williamthakke...ef6490f59ff8712e9d27
Die ist ne Ecke billiger Vielleicht geht es woanders noch günstiger?
Ich persönlich würde aber gleich zur 40er Nadel greifen. Da hast Du nochmals höhere Lebensdauer und nochmal deutlich besseren Klang.

Gruß
Andreas
blueminotaur
Stammgast
#16 erstellt: 14. Jun 2014, 17:00

akem (Beitrag #15) schrieb:
Er meint die hier:
http://williamthakke...ef6490f59ff8712e9d27
Die ist ne Ecke billiger Vielleicht geht es woanders noch günstiger?
Ich persönlich würde aber gleich zur 40er Nadel greifen. Da hast Du nochmals höhere Lebensdauer und nochmal deutlich besseren Klang.

Gruß
Andreas


Genau die meinte er; allerdings nur die Nadel auf dem Träger, nicht das ganze System. Heißt Stylus 30, und gekauft hat er sie für 229,- glatt im lokalen Fachhandel, bei Jessen und Lenz in Lübeck. Freundliche Beratung, schnelle Bestellabwicklung: es muss nicht immer da Netz sein... :-)
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