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Final oder ELP Plattenspieler mit Laserabtastung

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4-Kanal
Stammgast
#1 erstellt: 23. Apr 2010, 14:15
Hat jemand aus "unseren" Kreisen hier diesen teuren Plattenspieler schon mal live erlebt oder sich gar selber zugelegt? Ein Praxis-Bericht wäre interessant.

Dietrich
SGibbi
Gesperrt
#2 erstellt: 23. Apr 2010, 16:21
Gehört unter Messebedingungen auf der letzten Frankfurter HighEnd.

Subjektiv etwas dunkle Abtastung, der Laser Spot war oder ist halt nicht ganz so scharf wie eine superscharfe Nadel. Dem Empfinden nach so etwas wie CD Qualität. Dynamisches Klangbild.

Penibel saubere Schallplatten dringend erforderlich. Die Verschleißfreiheit der Abtastung scheint interessant, z.B. für Fälle, da Fehlbedienung möglich ist, z.B. bei öffentlichen Archiven. Mit einem Laserstrahl ist es nicht möglich, die Schallplatte zu zerkratzen. Angeblich auch für die Restauration zerbrochener Schellacks (usw.) brauchbar.

Nicht uninteressant, man sollte den Kaufpreis verschmerzen können.
4-Kanal
Stammgast
#3 erstellt: 23. Apr 2010, 21:53
Hallo SGibbi,
nette Antwort. Kannst Du mir auch sagen, wie teuer so ein Laser-Player ist? Früher wurden DM 30.000 angegeben. Aber ist nicht für eine Anschaffung gedacht, sondern um den aktuellen Stand zu erkunden - auch preislich.

Dietrich
SGibbi
Gesperrt
#4 erstellt: 23. Apr 2010, 22:32
Mir wurden Euro 24.000 mitgeteilt.
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 24. Apr 2010, 08:14
Hallo!

Bei Digisol gibt es den ELP-Laserplattenspieler für 10.000 Euro, allerdings handelt es sich hier um ein Riemengetriebenes Modell das also nicht ganz die ausgezeichtneten Gleichlaufwerte eines Quarz-Direktläufers erreicht.
http://www.digisol-o.../%22LT-1LRC%20(L)%22

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 24. Apr 2010, 08:18 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#6 erstellt: 24. Apr 2010, 09:28
Das gab es doch früher auch schonmal, den Finial LT-1, müsste ca. 1985 gewesen sein.
Das hat sich nicht durchgesetzt, weil die Platten andauernd gewaschen werden mussten, da die "Selbstreinigung" durch die Nadel entfällt. Jedes Staubkorn stört.

MfG
HB
Passat
Moderator
#7 erstellt: 24. Apr 2010, 14:28
Finial hat seine Patente nach Japan verkauft und ELP baut den ELP weiterhin.
So erfolglos ist der auch nicht.
Zwischen 1991 und 2007 wurden 1.300 Stück gebaut und jährlich kommen ca. 300 Stück dazu.

Er wird aber nur auf Bestellung gebaut.
Homepage:
www.elpj.com.

Es gibt z.Zt. 3 Modelle:
LT-1LRC, 33 und 45 UPM, 7", 10", 12", Geschwindigkeitsregelung zwischen 30 und 50 UPM, UVP 8.500 €
LT-1XRC, 33, 45 und 78 UPM, 7", 10", 12", Geschwindigkeitsregelung zwischen 30 und 90 UPM, UVP 10.830 €
LT-2XRC, 33, 45 und 78 UPM, 7", 8", 9", 10", 11", 12", Geschwindigkeitsregelung zwischen 30 und 90 UPM, UVP 11.600 €

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 24. Apr 2010, 14:30 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#8 erstellt: 24. Apr 2010, 15:13

Hörbert schrieb:
Hallo!

Bei Digisol gibt es den ELP-Laserplattenspieler für 10.000 Euro, allerdings handelt es sich hier um ein Riemengetriebenes Modell das also nicht ganz die ausgezeichtneten Gleichlaufwerte eines Quarz-Direktläufers erreicht.
http://www.digisol-o.../%22LT-1LRC%20(L)%22

MFG Günther


Was für ein Schmarrn , bei 10.000 euro Budget sollte ein guter DD aber mit drin sein ( bei der erwarteten Menge zu verkaufender Geräte könnt der Hersteller auch alte Technics Quarz DD's ausschlachten ) .
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 24. Apr 2010, 16:55
Hallo

@killnoizer

Technisch gesehen ist das natürlich ein absurd unelegante Lösung, das ist so als würde man einen Ochsenkarren mit Luftgummibereifung, Tachometer und GPS aus modernsten Verbundwerkstoffen anbieten. Aber was solls, der Sinn oder Unsinn ist auch nicht größer als beim bekannten CDP mit Riemenantrieb.

MFG Günther
4-Kanal
Stammgast
#10 erstellt: 24. Apr 2010, 23:34
Interessante Details. Aber mir geht es auch nur um den hier angegebenen neuesten Stand der Technik. Wenn man bedenkt, daß bereits 2 "bessere" Tonabnehmr auf den Preis von € 9.900,-- kommen, dann ist der Betag für so eine komplexe Technik des ELP Players eigentlich gar nicht überteuert. Allerdings dürfte der analoge Charme fehlen, da ja digitalisiert wird.

Dietrich
Passat
Moderator
#11 erstellt: 24. Apr 2010, 23:50

4-Kanal schrieb:
Allerdings dürfte der analoge Charme fehlen, da ja digitalisiert wird.


Nein, wird es nicht!

Der ganze Abtastvorgang, die Signalverarbeitung etc. etc. ist rein analog, einzig die Steuerung des Geräts ist digital.

Der ELP wird per Cinch Hochpegel angeschlossen, frühere Versionen wurden am Phonoeingang angeschlossen.
Die Version für den Anschluß am Phonoeingang bekommt man auf Wunsch immer noch.

Trotzdem fehlt dem Gerät der Charme eines normalen Plattenspielers, da man die Platte nicht sieht und das Gerät eher wie ein überdimensionaler CD-Player aussieht.

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 24. Apr 2010, 23:51 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#12 erstellt: 25. Apr 2010, 13:33

Hörbert schrieb:
Hallo

@killnoizer

Technisch gesehen ist das natürlich ein absurd unelegante Lösung, das ist so als würde man einen Ochsenkarren mit Luftgummibereifung, Tachometer und GPS aus modernsten Verbundwerkstoffen anbieten. Aber was solls, der Sinn oder Unsinn ist auch nicht größer als beim bekannten CDP mit Riemenantrieb.

MFG Günther




beim CD-Player ist der Gleichlauf aber auch total egal , die Daten werden ja digital abgerechnet ...
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 25. Apr 2010, 13:48
Hallo!

Delays oder Puffer könnte man bei dem Laserplattenspieler ebenfalls verbauen zudem wäre es möglich eine wirkliche Rekonstruktion des ursprünglichen Signals aus der Rille wiederzugewinnen, leider wird sich niemand hinsetzen und das Gerät mit den Möglichkeiten zeitgenössischer Technik Re-designen. Die zu erwartenden Verkaufszahlen wären dafür wohl viel zu klein.

MFG Günther
Fhtagn!
Inventar
#14 erstellt: 25. Apr 2010, 13:57
Was sollte sowas auch bringen?
Die Leute, die solche Summen für Vinyldreher ausgeben, wollen meistens prunkvolle Statusdreher.
Vom Klang her ist das sowieso Käse, wenn ich klaren und störungsfreien Sound will, dann kaufe ich eine CD.
Und wer hat schon ausschließlich Mint-LPs im Schrank? Alles andere soll ja mit Laser-Drehern schauderhaft klingen.

Kein Wunder, dass am Tag weltweit im Schnitt nur 0,8 dieser Geräte verkauft werden .
Passat
Moderator
#15 erstellt: 25. Apr 2010, 14:04
Bei dem Gerät kommt es primär auf die verschleißfreie Abtastung an.
Daher werden die meisten Geräte auch nicht an HiFi-Jünger verkauft sondern an Archive, Bibliotheken etc.

Grüsse
Roman
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 25. Apr 2010, 14:32
Hllo!

@Fhtagn!

Es ist natürlich unterschiedlich was man sich von einem Schallplattenspieler erwartet. Falls ich etwas möglichst Imposantes und Repräsatives haben will das im Wohnraum steht und sich dreht während dabei Musik ertönt ist eine solche Konstuktion wie sie der Laserplayer darstellt uninteressant da hier der Spieluhreffekt nicht sichtbar stattfindet.

Waber ich stehe sicher nicht danit alleine da wenn ich das Gerät in allererster Linie dazu benutze vorwiegend AQufnahmen zu hören die nie in dieser Interpretation respektive überhaupt nicht oder sehr schlecht umgesetzt auf CD´s erschienen sind. Wäre der Laserplattenspieler eine echte Alternative die eine Qualitativ bessere Wiedergabe ermöglichen würde könnte ich mir Vorstellen die verlangte Summe auf den Tisch zu legen.

Leider aber sind die bislang vorhandenen Geräte immer noch mit dermaßen gravierenden "Kinderkrankheiten" behaftet das sie gerade mal eine etwas andere Alternative zu den üblichen Geräten darstellen aber keinerlei Fortschritt bieten den ich auch bereit wäre zu zahlen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 25. Apr 2010, 14:32 bearbeitet]
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