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Kaufberatung Plattenspieler Gebraucht bis 100€

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Autor
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Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 25. Jun 2010, 04:58
Guten Morgen!

ich habe ganz Ebay durchwühlt, hier&dort gelesen, hier im Forum gestöbert, bin dadurch um einige Infos reicher geworden, jedoch immer noch unschlüssig, was es werden sollte. Es gibt nämlich 2 Themen mit denen ich zu kämpfen habe Optik <-> Klang, beides lässt sich wohl schlecht vereinen.

Budget - Plattenspieler: 100€
Budget - Phonoverstärker: 50€
Anforderung: Gute Optik, halbwegs guter Klang
Nutzung: Wird evtl. 1-2/Woche max. 1-2H betrieben, also weniger als 200 Betriebstunden/Jahr
Verstärker: Pioneer VSX 1015
Boxen: Selbstbau, Höhen&Mittenlastig, transparent, luftig, linear, weniger dynamisch

Was mir optisch gefällt:

- Dual CS 415
- Dual CS 435
- HITACHI PS 38/48/58 (genau mein Ding)
- Pioneer PL-512X
- Sony WEGA JPS-350 P (Sieht spitze aus)

Phonoverstärker:

- NAD PP2 *geht so*
- Pro-Ject Box MKII *schick*
- Hormann SUPA 2.0 *extrem hässlich*
- Cambridge Audio Azur 540 P *schickes Teil*

Empfehlungen:

Empfohlen wir anscheinend immer nur Thorens&Dual. Häufig fallen dabei die Dual 704/721 und Thorens 140/160er unter dem Hammer.

- Thorens MK280+Stanton 500 -> ca. 70-110€
- Dual 721+Shure V15 -> 100-150€

Tonabnehmer:

- Shure V15 III/IV werden immer empfohlen, oder aber AT 120E

Frage:

Nun, wie man sehen kann, habe ich natürlich Infos gesammelt und frage hier nicht blauäugig. Da ein Plattenspieler wohl auch etwas Arbeit bedeutet, woltle ich mich gleich von Anfang an etwas mehr damit auseinandersetzen, dennoch habe ich absolut keine Ahnung von diesen Geräten und würde mich sehr über Hilfreiche Tipps/Empfehlungen freuen!

Möchte praktisch nur kaufen, optisch zufriedengestelt werden, justieren und nicht noch tausend Dinge ersetzen, sprich, ich möchte auch in Zukunft nicht investieren, außer wenn defekte Teile ersetzt werden müssen.

Der Dual 721+Shure V15 scheint hin&wieder für 140-150€ über Ebay verkauft zu werden, manchmal sogar für unter 110€, ich aber möchte keine 150€ investieren, mein Limit ist und bleibt 100€. +/- 10€ ist i.O. Das Gerät finde ich zwar nicht häßlich, jedoch auch nicht schön. (Natürlich ist das eine Geschmackssache!).

Taugt der Sony WEGA JPS-350 P etwas? Habe nur wenig darüber finden können, oder nicht richtig gesucht. Das Gerät finde ich optisch umwerfend.

Mag zwar oberflächlich klingen, aber bei mir isst auch das Auge mit, nicht nur die Ohren.

Die für mich optisch ansprechenden Geräte, bewegen sich weit außerhalb meines Budget´s. Acryl-Platten finde ich ebenfalls schick, allerdings finde ich den preis von 80€ nur für sowas völlig überzogen. Bei 10-20€ würde ich nicht nein sagen, aber so..

Würde mich sehr über Tipps freuen. Die Spieler unter dem Punkt Empfehlungen sind wohl das Beste, was es für das Geld gibt, ist das richtig? Optisch wäre das noch einigermaßen i.O. Darf natürlich auch günstiger werden

Viele Grüße


[Beitrag von Xaver-Kun am 25. Jun 2010, 05:55 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 25. Jun 2010, 05:50
Moin,

die Hitachi und Wega kannst du bedenkenlos kaufen, die sind nicht übel.
Die von dir genannten PhonoPres werden allesamt dein Budget von 50€ sprengen.
Darum als Pre einen Dynavox TC-750 als Pre nehmen.
Hitachi oder Wega mit neuer Nadel ausstatten, wenn kein System dabei ist einfach ein AT-95 oder Ortofon OM-10 montieren.
Das ist dann eine 100€ Kombi (wenn man den PS-38 noch so billig bekommt).

Gruß
Haakon
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 25. Jun 2010, 06:01

Fhtagn! schrieb:
Moin,

die Hitachi und Wega kannst du bedenkenlos kaufen, die sind nicht übel.
Die von dir genannten PhonoPres werden allesamt dein Budget von 50€ sprengen.
Darum als Pre einen Dynavox TC-750 als Pre nehmen.
Hitachi oder Wega mit neuer Nadel ausstatten, wenn kein System dabei ist einfach ein AT-95 oder Ortofon OM-10 montieren.
Das ist dann eine 100€ Kombi (wenn man den PS-38 noch so billig bekommt).

Gruß
Haakon


Hi!

Jepp, bekommt man, je nachdem, wie wild die leute mitbieten. Was ich beobachtet habe waren Preise von:

Hitachi PS 38+Audio Technica AT95 -> 75€
Hitachi PS 48+Selbe Nadel -> 90€
Hitachi PS 58+keine Ahnung, vergessen -> 100€

Die Sony Wega mit einer Sony Nadel/Tonabnehmer, Google habe ich dazu allerdings noch nicht bedient.

Die Spieler liegen alle in meinem Preislimit und die Hitachi sind oftmals in einem sehr guten Zustand, was man von Thorens&Dual nicht sagen kann, kann aber auch Pech gehabt haben. Die Tonarme von Hitachi sehen, für mich als Laien, monströs, schwer und wertig aus, daher konnte ich mir nicht vorstellen, das diese schlecht sein soll. Da aber anscheinend das komplette Forum fast nur Dual&Thorens empfahl, wollte ich lieber nachfragen.

Die genannten PreAmps sind gebraucht alle bis ca. 50€ zu haben, bei Ebay, ist aber auch ein bisschen Glückssache.

das die Hitachi gut sein sollen, ist aber shconmal eine gute Nachricht, so auch die Wege, denn beide gefallen mir optisch am besten.

Dynavox TC-750

Das Teil gibt es neu für 20€, taugt das überhaupt etwas?

Pro-Ject MKII:

http://cgi.ebay.de/P...&hash=item4cefbed657

NAD PP2:

http://cgi.ebay.de/N...&hash=item2c54e80688

Viele Grüße


[Beitrag von Xaver-Kun am 25. Jun 2010, 06:06 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#4 erstellt: 25. Jun 2010, 06:59
Moin auch,

Cthulhu hat sicher grundsätzlich recht, aber ganz bedenkenlos solltest du gerade Wega und Hitachi nicht kaufen, denn die sind nicht immer ganz unproblematisch.
Zumindest, wenn es sich um eBaykäufe von privat handelt.

Übliches Problem beim PS-38/48 und vielen anderen Japan-DDs in ähnlicher Bauart sind Kontaktprobleme im Bereich der Motorsteuerung. Meist sind verstaubte und oxidierte Drehwiderstände (Potis) schuld, in der Regel mit einer Reinigung und Neujustage in den Griff zu bekommen.

Der Wega JPS-350 bzw. Sony PS-3300 sieht nach mehr aus als er tatsächlich bietet, technisch ist er meines Erachtens nicht besser als die Hitachis, wirkt optisch durch die zweigeteilte solide Zarge (untere Hälfte ist Plastik) aber recht beeindruckend. Von drei Exemplaren, die ich hatte, waren drei kaputt, einmal defekte Motorwicklung, bei allen war ein Nylonzahnkranz der Halbautomatik gerissen.

Beim Pioneer PL-512 machen oft die Gummiteile Ärger, Füße und Tellermatte sind regelmäßig verhärtet. Ansonsten ein simples aber zuverlässiges Gerät. Der PL-514X kostet in der Regel nicht mehr und hat einen größeren Teller, eine Endabschaltung, einen besseren Tonarm - und sieht besser aus. Ich habe auch schon einen PL-518X für weniger als 50,- € gefunden....


Dual CS-415 und CS-435: Vergiß den CS-415, der ist dann wirklich zu einfach gestrickt. Aktuell sind "großen" Modelle CS-450 und CS-455 extrem günstig zu bekommen. Versionen ohne Dual-Schildchen (Uher UTT-333 und Grundig PS-8000) gingen in den letzten Tagen für weniger als 20 EUR über den virtuellen Thresen. Die Duals sind haltbar und klingen sehr anständig, allerdings auch recht langweilig.

Interessanter - und ebenfalls im Budget - sind ältere und größere Duals, so z.B. der CS-505-4, der 503-2, 505-3 oder auch die älteren Direkttriebler der 6xx-Baureihen.

Ich würde mich durchaus nach so einem Dual umsehen, wenn allerdings keine Eile besteht, einfach warten, bis mir der gewünschte Hitachi oder Pioneer zum passenden Preis begegnet - ist nur eine Frage der Zeit.


Wenn Dir die Pro-ject Phonobox und der kleine Cambridge zusagen, spricht nichts dagegen, so ein Teil zu kaufen. Mit "Mainstream" Moving Magnet Systemen geht da eigentlich nichts schief.

Grüße, Brent
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 25. Jun 2010, 07:10
Hallo Direct Drive,

vielen Dank für die ausführliche Antwort, das war äußerst hilfreich!

wie gesagt, das Problem ist wirklich Optik <-> Klang in einklang zu bringen. Denke, Kompromisse werden bei jedem Kauf vorhanden sein.

Zeitlich drängt es auch nicht, lieber warte ich ein paar Wochen, habe dafür jedoch ein Gerät, das meinen Vorstellungen entspricht und gut erhalten ist.

Das Pioneer PL-518X sieht sehr interessant aus. Auch wollte ich, bevor ich mich auf Detailsuche zu einzelnen Hersteller und deren Modelle begebe, erstmal Feedback haben, ob sich das überhaupt lohnt! Wenn es den wirklich unter 75€ gut erhalten geben sollte, wäre ich natürlich bereit mehr geld für den Phonoverstärker auszugeben, oder den Pioneer mit einem anderen System auszustatten? Die Teile gefallen mir nämlich, zusammen mit den Hitachi, unglaublich gut. Äußerst modern, minimalistisch.

Da ich gerne bei Musik hin&herschalte (höre alles, von Klassik bis Rock), und Schallpatten optisch wie auch klanglich (rauschen/knistern) interessant finde, wollte ich mich durch den Kauf dazu zwingen auch ganze Alben in einem Stück anzuhören, das fällt mir aktuell schwer, da mein Geschmack wie beschrieben weitreichend ist, was auch anstrengend sein kann.

Vielleicht lerne ich durch die Vorgehensweise Plattenspieler die musik besser zu schätze. Das mag vielleicht eigenartig klingen, aber ich könnte mir gut vorstellen, das dies bei mir zutreffend sein könnte. Seit es Handy/Internet/Messanger gibt, ist alles irgendwie schnelllebig und uninteressant geworden. Ich möchte also etwas zu alten Zeiten zurück (und das mit 25 Jahren)

Hoffe Ihr versteht, was gemeint ist

Viele Grüße

PS: Auch du meien Güte!! http://kleinanzeigen...attenspieler/6137737

Interessantes Angebot: http://kleinanzeigen...in-steingrau/7898341


[Beitrag von Xaver-Kun am 25. Jun 2010, 07:25 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#6 erstellt: 25. Jun 2010, 12:33
Es gibt in dem Bereich viele gute Modelle von verschiedensten Herstellern, die meisten stammen noch aus der Hochzeit der Schallplatte. Manches sind auch nur OEM-Geräte, aber die sind deswegen auch nicht schlechter.

Tonabnehmer würde ich pauschal nicht empfehlen, das hängt vom Tonarm ab und von der Musik die man damit hört. Das V15 Typ III ist sehr weich aufgehängt, das ist was für leichte Tonarme. Bei den Dual-Tonarmen (die sind eher mittel) geht das bei den Modellen 704 und 721 auch nur aus dem Grund gut, weil die einen Zweifach-Antiresonator besitzen.

Ich frage mich sowieso warum das heute keiner nachbaut. Die Dinger sind konstruktiv einfach gestrickt. Das Tonarmgegengewicht ist zweigeteilt, der größte Teil ist über einen Gummi vom Tonarm entkoppelt. Wenn der Arm anfängt zu resonieren, dann schwingt auch das Gegengewicht, durch die Entkoppelung aber entgegengesetzt und hebt so die Resonanzen auf. Dual hatte ab 731Q und 714Q auch einstellbare Anti-Resonatoren (Tuning-Antiresonator). Da wurde mithilfe eines Diagrammes aus der Nadelnachgiebigkeit und dem Gewicht des Tonabnehmers die korrekte Einstellung vorgenommen. Die Anti-Resonatoren der Vorgänger 701, 721 und 704 waren nicht einstellbar, die sind optimiert auf Systeme die von der Nachgiebigkeit und dem Gewicht dem Shure V15 Typ III entsprechen. Also Gewicht 5g und Nadelnachgiebigkeit von 40 mm/N.

So könnte man einen Tonabnehmer an einem Tonarm betreiben der konventionell nicht dafür geeignet wäre, aber durch den Anti-Resonator mit dem System nutzbar wäre...


[Beitrag von germi1982 am 25. Jun 2010, 12:36 bearbeitet]
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Jun 2010, 03:30
Guten Morgen,

war eine lange Nacht, das Bett wartet, aber vorher möchte ich noch etwas los werden:

Ich habe per PM Angebote bekommen, jedoch schreibe ich nicht, von wem.

Angebote

- Thorens TD280 *erste Generation* (Riemen muss ersetzen werden, AKG System etwas alt, sollte ebenfalls ersetzet werden) 80€+Riemen ca. 95-100€
- WEGA JPS 350P (sehr guter Zustand, ohne System, Nagaoka MM321BE würde man mir jedoch einbauen, dann wäre das Gerät tip top) 130€

Für Beides gilt, Versand im Preis enthalten.

Mit etwas Glück bekommt man für das Geld auch einen Dual 721+Shure V15 (auch wenn es mir optisch weniger zusagt). Leider habe ich keine Ahnung, wie stark sich die Geräte klanglich unterscheiden. Leider höre ich alles mögliche, so das ich mich nicht auf Jazz/Rock oder Pop konzentrieren könnte.

Weiter interessant

- Pioneer PL-518x
- Hitachi PS-38/48/58

Anfang/Mitte nächster Woche, höre ich mir live einen Plattenspieler an, weiß jedoch noch nicht, um welches Gerät es sich hierbei handelt. (Purer Zufall, da ich bei der Person etwas anderes gekauft hatte und sich im Gespräch ergab, das ich einen Scheibendreher suche).

Wenn Ihr ca. 130€ hättet, und euch aus meiner Liste der Spieler etwas aussuchen müsstet, welcher Scheibendreher würde es werden?

Es gibt noch eine frage, welche mich beschäftigt und ich per Google keine Antwort darauf fand.

Automatik: Start drücken, Nadel wir auf/abgesetzt und Hin&Hergefahren. Man muss keinen Finger rühren
Halbautomatik: Anheben, in Position bringen, laufen lassen und setzt nach Ende der Platte automatisch wieder ab

Manuell: Anheben, in Position bringen, ablegen, aufnehmen, zurückbringen, alles per Hand.

Was davon ist aber für die Langlebigkeit eines Gerätes besser?

Viele Grüße
wolfgang-dualist
Stammgast
#8 erstellt: 26. Jun 2010, 06:58
Hallo,

der Thorens käme für mich nicht in Frage.Bei den gemachten Angaben halte ich den Spieler für überteuert.

Dieser Brettspieler klingt nicht besser als irgend ein günstiger Dual ala 510, 604 und Co. Die gibt es gebraucht immer wieder für um die 50 € in gutem Erhaltungszustand. Wenn da ein altes AKG System verbaut ist, benötigst Du auch noch ein neues System - wenn es kein AT 95 werden soll, dann wird das mit den 130 € schon eng.

Den Wega kenn ich nicht, aber das was Brent geschrieben hat ( und wenn einer Ahnung von den Japandrehern hat, dann Brent ) würde mich vom Kauf abhalten.

Bei Deinem Budget, schau mal nach einem Dual 604, dass ist ein DD der in einem Vergleich zu einem 721 nicht wirklich schlechter dasteht.

Die gibt es oft für um die 50 €. Das System ( DMS 241 oder 242 ) ist schon sehr gut. Neue Originalnadeln gibt es zwar nur sehr selten aber für den Anfang würde eine gute Nachbaunadel durchaus in Ordnung sein. Kosten so um die 30 € , dann blieben noch 50 € für Platten.

Klanglich ist der 604 sicher nicht schlechter als der Pioneer 518 oder die Hitachi´s. Das waren damals seine dirkten Konkurenten.

Ich gebe Dir aber auch Recht, die Japaner haben teiweise schon sehr schöne Geräte gebaut.

Bis denne

Wolfgang
Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 26. Jun 2010, 08:51
Wenn es um einen Dreher geht, der gut aussieht und problemlos läuft würde ich mal einen Blick auf den Yamaha YP-211 werfen.
Den gibts für ca. 80€.

http://i574.photobuc...0YP-211/P1060420.jpg
germi1982
Moderator
#10 erstellt: 26. Jun 2010, 11:13

Xaver-Kun schrieb:
...Automatik: Start drücken, Nadel wir auf/abgesetzt und Hin&Hergefahren. Man muss keinen Finger rühren
Halbautomatik: Anheben, in Position bringen, laufen lassen und setzt nach Ende der Platte automatisch wieder ab

Manuell: Anheben, in Position bringen, ablegen, aufnehmen, zurückbringen, alles per Hand.

Was davon ist aber für die Langlebigkeit eines Gerätes besser?

Viele Grüße



Soweit richtig. Es gibt auch Halbautomaten mit Tonarmrückführung zur Stütze, aber bei den meisten wird am Ende der Platte nur der Tonarm angehoben und der Motor abgeschaltet.

Bei der Langlebigkeit kommt es auf die Konstruktion an. Beim 721 z.B. muss man meist nur den Steuerpimpel ersetzen weil der im Laufe der Jahrzehnte zerfallen ist, wie bei den meisten anderen Vollautomaten von Dual auch. Den kann man aus einem Stück Kabelisolierung selber herstellen, das fungiert als Rutschkupplung für die horizontale Bewegung des Tonarmes damit die Mechanik nicht beschädigt wird falls der Arm mal durch irgendwas blockiert ist (z.B. wenn man vergessen hat die Verriegelung der Tonarmstütze zu lösen).

Mit einem Halbautomaten hat man meist am wenigsten Aufwand, zumindest hatte ich beim 704 keine Probleme in der Hinsicht. Der hat allerdings auch keine Tonarmrückführung. Die wäre wieder so ein Punkt wo evt. Wartung angesagt wäre...und das ist eigentlich bei vielen Modellen so. Die meisten haben irgendwo einen Schwachpunkt der dann nach der langen Zeit einen Wartungsbedarf verursacht. Schließlich sind die Geräte nicht mehr die Jüngsten, dafür hat man danach aber wieder Jahre bis Jahrzehnte Ruhe wenn man das mal gemacht hat.


[Beitrag von germi1982 am 26. Jun 2010, 11:17 bearbeitet]
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 26. Jun 2010, 11:16
Hi Ihr Beiden,

danke für die Antwort!

@Fhtagn,

der Yamaha sieht wirklich hübsch aus, bis auf eien Ausnahme, die Farbe, bei mir kommt ausschließlich schwarz nach Hause, wenn es um Geräte geht. Siler/Holzfarben/bunt mag ich überhaupt nicht, sollte immer schlicht sein, aber vielleicht gibt es den ja auch in schwarz, habe noc nicht geguckt.

@Wolfgang,

ja, beim Thorens wäre ich mir auch unsicher, kann auch sonst ein gutes Gerät sein, habe jedoch das Gefühl das alles etwas ausgeleiert ist, wer weiß, möchte aber auch Niemandem etwas unterstellen.

Beim Wega bin ich wegen der Ausführung von Brent ziemlich unsicher geworden, an sich finde ich den Player optisch klasse und es sieht zumindest auf den Fotos alles wertig aus, wenn das jedoch nur Fassade ist, hmm...

Die Duals 604ér gingen fast alle in letzter Zeit um die 30-40€ weg+Versand mit dem genannten Standardsystem (DMS 241/242). Leider macht niemand Fotos, was für Füße die Teile haben, mag für die meisten unwichtig sein, ich jedoch stehe auf Füße, ohne sieht es einfach nur wie eine platte Flunder aus. Da müsste ich dann zusätzlich in schicke Absorber investieren, was bei dem Preis jedoch vernachlässigbar wäre.

Wenn der Dual 604 jedoch der direkte Konkurent zum Hitachi/Pioneer war und die sind alle klanglich nichts nehmen, würde ich diese natürlich bevorzugen, sofern keien riesen Bedenken vorhanden sind? Der genannten Pioneer von Brent soll ja i.O. sein (518x).

Keine einfach Sache, wenn man noch nie einen Plattenspieler hatte, habe ja leider keien Vergleichsmöglichkeiten!

Viele Grüße
germi1982
Moderator
#12 erstellt: 26. Jun 2010, 11:40

Xaver-Kun schrieb:
Die Duals 604ér gingen fast alle in letzter Zeit um die 30-40€ weg+Versand mit dem genannten Standardsystem (DMS 241/242). Leider macht niemand Fotos, was für Füße die Teile haben, mag für die meisten unwichtig sein, ich jedoch stehe auf Füße, ohne sieht es einfach nur wie eine platte Flunder aus. Da müsste ich dann zusätzlich in schicke Absorber investieren, was bei dem Preis jedoch vernachlässigbar wäre.

...


Diese Duals haben keine Füße dran. Brauchen sie auch nicht, denn die Chassis sind von der Zarge entkoppelt.

Da Füße zu befestigen dürfte aber möglich sein.

Da die Zargen identisch sind, bzw. auch untereinander austauschbar da die alle das große Chassis haben, hier mal mein 704:



Wie man sieht, noch einer der ersten Generation mit dem glatten Teller und Stroboskop nur für 33 1/3 Umdrehungen (50 und 60 Hz). Die zweite Generation 704 und 721 hatte den Pickelteller wie man ihn auch beim 604/621 findet. Ansonsten sind die Generationen identisch, die Teller sind auch unter den zwei Generationen austauschbar. Man kann also einen Teller vom 704 zweiter Generation auf einen 704 erster Generation benutzen und umgekehrt. Halt alles eine Geschmacksfrage.


[Beitrag von germi1982 am 26. Jun 2010, 11:43 bearbeitet]
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 26. Jun 2010, 11:57

germi1982 schrieb:
Diese Duals haben keine Füße dran. Brauchen sie auch nicht, denn die Chassis sind von der Zarge entkoppelt.

Da Füße zu befestigen dürfte aber möglich sein.

Da die Zargen identisch sind, bzw. auch untereinander austauschbar da die alle das große Chassis haben, hier mal mein 704:



Wie man sieht, noch einer der ersten Generation mit dem glatten Teller und Stroboskop nur für 33 1/3 Umdrehungen (50 und 60 Hz). Die zweite Generation 704 und 721 hatte den Pickelteller wie man ihn auch beim 604/621 findet. Ansonsten sind die Generationen identisch, die Teller sind auch unter den zwei Generationen austauschbar. Man kann also einen Teller vom 704 zweiter Generation auf einen 704 erster Generation benutzen und umgekehrt. Halt alles eine Geschmacksfrage.


Hi,

ah, so etwas habe ich befürchtet, genau diesen Unterboden/Zarge finde ich nicht schön, stattdessen hätte ich lieber 4 silberne/goldene Füße und das ganze in schwarz gehalten, das finde ich optisch schön und modern.

Würde ich darunter nochmals Füße anbringen, sähe das nicht nur komisch sondern dick aufgetragen aus. Schade, die Geräte fallen für mich daher definitiv weg.

Wie gesagt, wenn auch eine Frage des Geschmackes, so möchte ich auch etwas haben, das meinem Auge gefallen mag. Ich suche mir jetzt nochmal ein paar bilder aus dem Netz, wie es bei dem Dual 5/6/7er Reihe aussieht bei den verschiedenen Modellen. Haben sie alle diese dicke Zarge, kommt für mich ein Dual niemals ins Haus, egal wie gut der sein mag. Die Zarge wird man vermutlich auch nicht abnehmen können, richtig?

Viele Grüße
germi1982
Moderator
#14 erstellt: 26. Jun 2010, 13:02
Die haben alle so eine Zarge, allerdings liegst du damit falsch dass man sie nicht entfernen kann...das geht, und die Zargen sind auch untereinander kompatibel wenn die Chassisgröße die gleiche ist. Also die Zargen für 1219, 1229, 701, 704, 721, 601, 604, 621, 504, 521, 510 usw. sind untereinander kompatibel und untereinander austauschbar.

Es gibt auch Leute die haben sich Zargen selber gebaut...oder beim Schreiner bauen lassen für so einen Dual.

Z.B. sowas hier und einfach das Chassis eingetopft:

http://img152.imageshack.us/i/dsc00068ndp9.jpg/


[Beitrag von germi1982 am 26. Jun 2010, 13:06 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#15 erstellt: 26. Jun 2010, 13:10
Was soll er mit einem Dual, wenn er die Optik nicht mag?
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 26. Jun 2010, 13:11

germi1982 schrieb:
Die haben alle so eine Zarge, allerdings liegst du damit falsch dass man sie nicht entfernen kann...das geht, und die Zargen sind auch untereinander kompatibel wenn die Chassisgröße die gleiche ist. Also die Zargen für 1219, 1229, 701, 704, 721, 601, 604, 621, 504, 521, 510 usw. sind untereinander kompatibel und untereinander austauschbar.

Es gibt auch Leute die haben sich Zargen selber gebaut...oder beim Schreiner bauen lassen für so einen Dual.


Hi,

bauen lassen kostet sicherlich viel Geld, Material+Arbeitsstunden. Für mich kommen auch nur Standfüße in Frage, oder Standfüße+zweite etwas dünnere Platte. Alles andere kommt für mich nicht mehr in Frage. Das Gerät muss nämlich optisch zum Rest passen, auch darum geht es mir. Ich mag es nicht, wenn sich alle Gerätschaften stark voneinander unterscheiden (Form+Farbe), muss daher optisch eine einheitliche Zeitlinie bilden.

Hätte ich jetzt eher alte Geräte hier aus den 70ér, würde ich mir niemals Hitachi/Sony Wega&Co raussuchen, sondern Dual/Thorens usw.

Ich weiß das es blöd ist die Entscheidung davon abhängig zu machen, aber optisch muss ich auf jeden Fall auf einen grünen zweig kommen, ohne das ich selbst basteln oder für mich Teiel anfertigen lassen muss und später mehr ausgebe als geplant.

Auch möchte ich kein Gerät haben, das nichts oder wenig taugt, sondern von Anfang an etwas halbwegs vernünftiges, was ich irgendwann evtl. verbessern könnte oder bei Geld&Segen auf ein anderes/besseres Modell umsteige.

Hoffe, Ihr habt Verständnis dafür

Viele Grüße
germi1982
Moderator
#17 erstellt: 26. Jun 2010, 14:57

Xaver-Kun schrieb:
..Ich weiß das es blöd ist die Entscheidung davon abhängig zu machen, aber optisch muss ich auf jeden Fall auf einen grünen zweig kommen, ohne das ich selbst basteln oder für mich Teiel anfertigen lassen muss und später mehr ausgebe als geplant.

...Hoffe, Ihr habt Verständnis dafür



Verständnis habe ich, aber was noch blöder ist dass du bisher nicht eine Silbe darüber geschrieben hast was du sonst für Geräte hast damit man Vorschläge machen könnte die passen!!

Und ich für meinen Teil würde hier nichts empfehlen von dem ich weiß das es am Ende nichts taugt. Da würde ich eher raten mit dem Budget hochzugehen oder halt direkt sagen wie es aussieht...der 704 und der 721 bieten halt in meinen Augen sehr viele Vorteile die bei so manch anderem Gerät fehlen. Da wäre z.B. die einfache Höhenverstellung des Tonarmes um die verschiedenen Bauhöhen von Tonabnehmern auszugleichen. Technisch gesehen sind die Geräte optimal, von ihren Werten so gut, dass sie durch das Medium ausgebremst werden.

Z.B. passen die Geräte der Atelier-Baureihe von Braun (frühe 80er) vom Design her perfekt zu modernen T+A-Geräten...wobei Braun sich das moderne Design damals hat recht gut bezahlen lassen...


[Beitrag von germi1982 am 26. Jun 2010, 15:08 bearbeitet]
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 26. Jun 2010, 16:33

germi1982 schrieb:

Xaver-Kun schrieb:
..Ich weiß das es blöd ist die Entscheidung davon abhängig zu machen, aber optisch muss ich auf jeden Fall auf einen grünen zweig kommen, ohne das ich selbst basteln oder für mich Teiel anfertigen lassen muss und später mehr ausgebe als geplant.

...Hoffe, Ihr habt Verständnis dafür



Verständnis habe ich, aber was noch blöder ist dass du bisher nicht eine Silbe darüber geschrieben hast was du sonst für Geräte hast damit man Vorschläge machen könnte die passen!!

Und ich für meinen Teil würde hier nichts empfehlen von dem ich weiß das es am Ende nichts taugt. Da würde ich eher raten mit dem Budget hochzugehen oder halt direkt sagen wie es aussieht...der 704 und der 721 bieten halt in meinen Augen sehr viele Vorteile die bei so manch anderem Gerät fehlen. Da wäre z.B. die einfache Höhenverstellung des Tonarmes um die verschiedenen Bauhöhen von Tonabnehmern auszugleichen. Technisch gesehen sind die Geräte optimal, von ihren Werten so gut, dass sie durch das Medium ausgebremst werden.

Z.B. passen die Geräte der Atelier-Baureihe von Braun (frühe 80er) vom Design her perfekt zu modernen T+A-Geräten...wobei Braun sich das moderne Design damals hat recht gut bezahlen lassen...


Hi,

den Kauf des Plattenspielers mache ich nich vom Rest abhängig (bezüglich der Klangeigenschaften), jedoch der Optik.

LS: Selbstbau 2stk - Stereobetrieb - Besser als Heco 700/B&W Preference 4 usw.
Receiver: Pioneer VSX 1015
Quelle: HTPC - Toslink der spiel alles ab, außer Schallplatten

LS werden Mitte/Ende nächsten Jahres ersetzt, vielleicht auch früher. Sie dienen nur als Übergang. Werde vermutlich 2 große Standlautsprecher von Phonar kaufen, Modell fällt mir gerade nicht ein. Spare bis dahin. Vielleicht auch T+A, weiß ich noch nicht so genau. Aber darüber mache ich mir erstmal keinen Kopf mehr.

Mir ist nur wichtig das die Geräte schwarz sind, Standfüße haben und der Klang mich nicht umbringt und sie in der Regel nicht fr Probleme sorgen. Außerdem werden Schallplatten aich in Zukunft (zumindest denke ich das), nicht so oft abgespielt werden, bei mir läuft alles rein digital ab, Plattenspieler wäre natürlich eine Ausnahme.

Mein komplettes Mobiliar ist in: Schwarz, Weiß, Chrom, Glas gehalten, vereinzelt mit leichtem Silber/Blauanteil, also sehr modern und schlicht. Einzig schlimme ist die damit verbundene Putzarbeit, aber das tut hier nichts zur Sache.

Die für mich optisch und von den Werten her interessanten Geräten waren bisher der Pioneer 518x und der Sony WEGA JPS 350P. Nach dem Beitrag von Brent, sofern "fast" immer zutreffend, würde ich Hitachi somit eher ausschließen, da es ein zu großes Risiko birgt.

Ich wollte mit meinen Beiträgen niemanden bezüglich der Optik beleidigen, nicht das wir uns falsch verstehen. Daher auch ein shcwarzer Pioneer und kein silberner (schwarz ist äußerst selten).

Viele Grüße


[Beitrag von Xaver-Kun am 26. Jun 2010, 16:35 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#19 erstellt: 26. Jun 2010, 17:17
Braun P4?

http://www.audioscope.net/images/braunp4s.jpg

http://wegavision.py...raun%20Atelier28.jpg

http://wegavision.py...raun%20Atelier29.jpg

Telefunken S600:

http://telefunken.pytalhost.eu/1976-2/TFKtrx76_15.jpg

Und schau dir auch mal Technics an...da dürfte auch das ein oder andere Modell dabei sein das dir zusagen dürfte.

http://wegavision.pytalhost.com/technics.html

Vom Design würde ich noch sagen Nakamichi, aber die liegen meist außerhalb deines Budgets.


[Beitrag von germi1982 am 26. Jun 2010, 17:26 bearbeitet]
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 26. Jun 2010, 18:20

germi1982 schrieb:
Braun P4?

http://www.audioscope.net/images/braunp4s.jpg

http://wegavision.py...raun%20Atelier28.jpg

http://wegavision.py...raun%20Atelier29.jpg

Telefunken S600:

http://telefunken.pytalhost.eu/1976-2/TFKtrx76_15.jpg

Und schau dir auch mal Technics an...da dürfte auch das ein oder andere Modell dabei sein das dir zusagen dürfte.

http://wegavision.pytalhost.com/technics.html


EDIT

Der Telefunken S600 sieht nicht schlecht au, die Füße sind allerdings viel zu lein, der Hauptbody sollte deutlich über dem Boden liegen, damt man die Lücke sieht, aus dem Grund damit es optisch bedingt schmaler wirkt.

___________________________________________________________

Hi,

die liegen weit außerhalb meiner Preisgrenze. Wenn ich 100€ angebe, evtl. auf 110€ hochgehen würde, bei absoluten Ausnahmen auf 130€, bringen Vorschläge mit Geräten außerhalb dieser Preisklasse nichts

P4 ist mir auch zu klobig.

Was mir gerade mehr Kopfschmerzen bereitet ist die Tatsache, das ich nicht weiß, wie man einen Plattenspieler anzuschließen hat. Manchmal lese ich etwas von Chinch, dann wieder von Phono. Die Vorverstärker/Entzerrer haben aber ganz normal "aussehende" Cinchancshlüsse Ein/Ausgang.

Habe Wikipedia bedient, 30min Google genutzt und keine eindeutige Antwort finden können.

Ich reime mir das jetzt also etwas zusamemn und würde mich über Aufklärung freuen, hier habe ich die Suche auch bereits bedient.

- Plattenspieler hat 2 Ausgänge 1x Phono und 1x Erdung zum Anschluss an den Verstärker oder Verlegung auf den Boden
- Da der Phonoausgang eine andere Spannung erzeugt, ist ein Entzerrer nötig, welche man zwischen Verstärker/Plattzenspieler zwischenhängt
- Der Anschluss am Plattenspieler ist ein Kabel mit 5 Pin, das andere Ende normaler Cinch
- Das Kabel vom Entzerrer zum Verstärker darf, da es bereits entzerrt wurde, ganz normales Cinchkabel sein

Habe ich das richtig verstanden? Falls ja, müsste ich Cinchkabel kaufen und wohlmöglich, bei Pech, auch Phono/Erdungskabel? Diese wurde in keiner von mir gesehenen Auktion bisher mit angegeben.

Viele Grüße


[Beitrag von Xaver-Kun am 26. Jun 2010, 18:34 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#21 erstellt: 26. Jun 2010, 18:45
Wenn dein Verstärker einen Phonoanschluss hat, brauchst du keinen separaten Vorverstärker/Entzerrer. Das ist dann im Verstärker eingebaut.

Der Plattenspieler hat Cinchkabel dran, plus einem dünnen Klingeldraht für den Anschluss an der Erdungsschraube. Das Kabel ist für den Potentialausgleich zwischen beiden Geräten. Bei Verstärkern mit Phonoanschluss gibt es so eine Schraube. Wenn man keinen Phonoanschluss hat und einen externen Phonovorverstärker benutzt, dann muss der Klingeldraht an diesem angeschlossen werden.

Und die Geschichte mit Phono, Cinch usw. ist halt auch die Sache, diese Stecker heißen nur hier Cinch-Stecker. In den USA wird wohl kaum einer verstehen was du meinst, denn dort heißen die RCA-Jack oder Phono-Jack...RCA deswegen weil die Firma RCA (Radio Corporation of America) den Anschlußstandard entwickelt hat im Jahre 1947. Cinch heißen die hier nach dem Hersteller der Kabel...Cinch...

Ältere deutsche Plattenspieler haben logischerweise einen fünfpoligen DIN-Stecker, genau wie die Hochpegelgeräte aus der Zeit. Das war halt Standard. Umrüstung auf Cinch ist meist ohne Probleme möglich. Bei Geräten mit DIN-Steckern gibt es keine zusätzliche Erdungsstrippe, der Potentialausgleich wird gemeinsam mit der Signalmasse über den Schirm des Anschlusskabels hergestellt.


Es gibt auch noch einen anderen fünfpoligen Stecker, das ist der SME-Stecker, ebenfalls rund, allerdings viel kleiner als der DIN-Stecker. Den wirst du in der Preisklasse die du anstrebst allerdings nicht finden. Der Stecker ist zudem innerhalb des Plattenspielers direkt an der Tonarmbasis angeschlossen. Bei den meisten Spielern aber sind die Kabel fest angelötet.


Kabel brauchst du wohl keines kaufen, es sei denn du hast keinen Phonoanschluss, dann brauchst du ein normales Cinch-Kabel um den Ausgang desPhonovorverstärkers/Entzerrers mit einem Hochpegelanschluss des Verstärkers zu verbinden.

Was ist eigentlich mit den Technics-Prospekten die ich dir noch nahegelegt habe zu studieren? Wenn du da kein Modell findest fress ich nen Besen...wie wäre es denn mal mit ein bisschen Eigeninitiative!?

SL Q33 von Technics z.B.

TS 950 von Telefunken, gabs auch in Schwarz...

http://telefunken.pytalhost.eu/1979-1/telefunken50.jpg

Sharp Optonica RP-2626H...


[Beitrag von germi1982 am 26. Jun 2010, 19:08 bearbeitet]
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 26. Jun 2010, 19:04
Hi,

nein, hat der nicht, laut dem was ich hier im Forum laß, würde ich mir dennoch einen Entzerrer kaufen, da es damit besser klingen soll. Ob das stimmt weiß ich natürlich nicht, wobei ich davon ausgehe, das es wohl stimmen wird.

Danke für die Erklärung, leider hatte ich nie mit Analog zu tun gehabt, bisher habe ich nur Geräte mit digitalen Ein/Ausgängen genutzt.

Gut, dann werde ich mir ein Chinch/RCA/Jack-Kabel kaufen. Bis ich mich entschieden habe, welcher Plattenspieler es werden soll, warte ich mit dem Kauf eines weiteren Kabels, da ja noch nicht feststeht, ob DIN oder Jack.

Was man nicht alles dazulernt.

Viele Grüße
germi1982
Moderator
#23 erstellt: 26. Jun 2010, 19:10
Wie gesagt, die DIN-Kabel findet man nur an alten Geräten deutscher Hersteller. Die anderen haben eigentlich alle Cinch-Stecker dran, die deutschen Geräte ab 1979/80 haben das ebenfalls. Da kam dieser Anschluss aus der Mode.

http://de.wikipedia.org/wiki/DIN-Stecker

http://de.wikipedia.org/wiki/Cinch

Und es heißt "RCA-Jack", also "RCA-Stecker" auf deutsch...

Unc Cinchkabel kann man immer gebrauchen...


[Beitrag von germi1982 am 26. Jun 2010, 19:23 bearbeitet]
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 26. Jun 2010, 19:50

germi1982 schrieb:
Wie gesagt, die DIN-Kabel findet man nur an alten Geräten deutscher Hersteller. Die anderen haben eigentlich alle Cinch-Stecker dran, die deutschen Geräte ab 1979/80 haben das ebenfalls. Da kam dieser Anschluss aus der Mode.

http://de.wikipedia.org/wiki/DIN-Stecker

http://de.wikipedia.org/wiki/Cinch

Und es heißt "RCA-Jack", also "RCA-Stecker" auf deutsch...

Unc Cinchkabel kann man immer gebrauchen...


Aus dem ersten Beitrag sollte bereits hervorgegangen sein, dass ich Eigeninitiative gezeigt habe, habe mich bereits stundenlang mit der Thematik auseinandergesetzt, Ebaypreise verfolgt, Geräte rausgesucht welche mir gefallen, bei Google nach weiteren Fotos geguckt, mich informiert und versucht herauszufinden, wie alles funktionert, eigenständig zu Phonoverstärker gefunden und selbst welche rausgesucht, welche wohl die besten in der angestrebten Preisklasse sind.

Ich möchte mir daher nicht vorwerfen lassen, faul gewesen zu sein. Technics studiere ich gerade, nur koche ich nebenbei, da geht das nicht so schnell

Bisher hat mir kein Gerät gefallen, so wie es aussieht, wirst du den Besen wohl "essen" müssen

Ich gucke mir gerne (Alte oder altaussehende Geräte an, hat etwas), aber selber besitzen möchte ich keines. Bei mir sieht alles modern und futuristisch aus.

Der Yamaha YP 800 z.B. ist extrem schick, aber preislich unattraktiv. Die für mich wirklich interessant aussehenden Plattenspieler fangen neu oder gebraucht erst bei 500-1000€ an, jedoch bin ich nicht bereit so viel Geld für ein Abspielgerät auszugeben, finde es völlig überzogen, aber der Markt ist auch nicht so groß.

Viele Grüße


[Beitrag von Xaver-Kun am 26. Jun 2010, 19:57 bearbeitet]
wolfgang-dualist
Stammgast
#25 erstellt: 26. Jun 2010, 19:58
Hallo,

also wenn Dir das Design so wichtig ist ( kann ich gut verstehen ) dann schau dir mal den Dual 505-4 an.

Da hast Du eine schwarze Zarge, Chromfarbene Füße und vor allem einen robusten Dreher der so seit fast 30 Jahren ( und als 505-4 auch schon seit 20 Jahren ) gebaut wird.

Mit etwas Geduld auch in Deinem Preisrahen zu bekommen.

Aber eines must Du bedenken. Der erste 505 war das kleinste Model der damaligen Produktreihe, heute ist er das größte Model im laufenden Program und wird daher oft " überteuert " gehandelt. Ein 704 ist definitiv der bessere Spieler aber er erfüllt eben Deine optischen Kriterien nicht.

http://www.alfredfeh...kte/CS-505-4/50.html

Bis denne

Wolfgang
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 26. Jun 2010, 20:34
Der Diual 505-4 entspricht witgehend meinen Vorstellen, einzige die etwas kleinere Zarge/Platte unter dem Hauptbody/Chassis missfällt mir, aber damit anfreunden könnte ich mich sicherlich.

Ist der 504 wesentlich besser als meine Favoriten?

Viele Grüße
germi1982
Moderator
#27 erstellt: 26. Jun 2010, 21:03
Der 504 hat die gleiche Zarge wie die größeren Modelle:

http://dual.pytalhost.eu/1978/dual78-79-17.jpg

Die Zarge gab es damals auch in komplett schwarz, die Modelle hießen dann CS XXX S, statt CS XXX. Bei letzteren ist ein Teil der Zarge ja furniert wie man sieht.


...wir drehen uns im Kreis...


[Beitrag von germi1982 am 26. Jun 2010, 21:06 bearbeitet]
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 26. Jun 2010, 21:36

germi1982 schrieb:
Der 504 hat die gleiche Zarge wie die größeren Modelle:

http://dual.pytalhost.eu/1978/dual78-79-17.jpg

Die Zarge gab es damals auch in komplett schwarz, die Modelle hießen dann CS XXX S, statt CS XXX. Bei letzteren ist ein Teil der Zarge ja furniert wie man sieht.


...wir drehen uns im Kreis... :.


Sofern ich richtig gesehen habe, unterscheiden die sich in der Größe erheblich. Die Duals wären wesentlich interessanter, wenn das Zwischenstück nicht vorhanden wäre, ohne dem wären auch sie optisch ein genuss, selbst in braun mit Schwarzanteil, dann jedoch ohne goldene Füße, da es sonst wieder zu viel wäre.

Für mich besteht zwischen dem Dual 504-4 und dem Hitachi PS immer noch ein riesen Unterschied in der Optik.

Hätte ich bloß optisch weniger Bedürfnisse, das hätte die Wahl um Einiges erleichtert.

OK, bevor wir uns im Kreis drehen, beschränken wir uns lieber auf die Modelle, welche mir eindeutig gefallen und auch in meinem Preislimit liegen.

Das wären:

Hitachi PS 38/48/58
Pioneer PL 518x
Sony WEGA JPS 350P
Sony WEGA JPS 351

Der WEGA 250 gefällt mir auch nur deshalb, weil mir die Anordnung oben gefällt und die Linie in der Mitte den Klotz in 2 Hälften trennt. Das macht für mich eine ganze Menge aus.

Ist wie mit den Schuhen. 1 Paar reicht einfach nicht, es müssen mindestens 4-5 sein und auch das ist nicht optimal

Viele Grüße
muppar
Neuling
#29 erstellt: 03. Jul 2010, 18:28
Hallo, mal nen kleinen Einschub am Rande, hat sogar auch was mit dem Hitachi PS 48 zu tun
Hab den letzte Woche ersteigert (66€), jedoch ohne nadel. Also hatte ich gut ne Woche Zeit um mich zu erkundigen, was ich da fürn Ding nun draufstecken werde. Aber irgendwie wollte mir das nicht gelingen, denn ich habe nie ne stichfeste Aussage darüber gefunden, ob nun ein Tonabnehmer für den Hitachi PS 48 passt oder nicht.. immer nur Differenzierungen im klang, Ähnlichkeiten zu anderen Abnehmern etc, dabei wollte ich ja nur wissen, ob die kompatibel sind, weil ich mich echt nicht auskenne.. der erste Dreher eben
viel geld besteht bei mir nicht, aber ich dachte mit einem "Shure M92E" ist man anfangs gut bedient?!
Nun die Frage: Passt dieser Tonabnehmer oder nicht?
Ich werde anfangs eh keinen großen unterschied merken zwischen high-end und weniger high-end, da mir jegliche Vergleichsmöglichkeiten fehlen.

nochmal infos am Rande:
Der Dreher hängt dann an nem kleinen Onkyo TX 7800, daran die hecos psm 1000. Hauptsächlich wird wohl elektronische Musik gespielt, aber bleibt nicht fix, also eher ein allrounder.
Wenn jmd nen besseren Vorschlag als den Shure-Tonabnehmer im ähnlichen Preissegment nenen kann, dann soll er dies doch bitte noch tun
gruß tobi.
Albus
Inventar
#30 erstellt: 03. Jul 2010, 19:26
Abend,

Tobi, dann gebe ich schlicht und direkt eine Antwort, M92E ja oder nein: Nein, nicht gut brauchbar. - Das M92E ist/war speziell für eine standardisierte Art von Tonarm gedacht (Tonarm hat sich überlebt), feststehende Steckbefestigung (sog. T4P), Gewicht fixiert, Auflagekraft fixiert auf 1,25-1,50g, etc... Befestigung an Tonarmköpfen wie am 48er nur mittels dranzuschraubendem Halbzoll-Adapter, eben für die übliche SME-Headshell (wie am 48er). Statt für diesen Fummelversuch kann man für einfache Ansprüche ein Audio Technica AT95E nehmen, kostet ca. € 30-35, Auflagekraft 18 mN (~1,8g). Und los geht's.

Freundlich
Albus

Zusatz: Der originale Frager, der unter stehenden Design-Vorstellungen sucht, sucht vielleicht/wohl einen Yamaha P-850. Der kommt gelegentlich sogar gebraucht vor.
A.
Bepone
Inventar
#31 erstellt: 03. Jul 2010, 19:49
Hallo,

@Tobi: Zu Albus' Ausführungen hätte ich noch einen Tip: Nagaoka MM321BE.
Preisgünstiger MM-Tonabnehmer, Standard-Halbzollmontage (wie es der Hitachi fordert), soll gut klingen und qualitätsmäßig über dem AT-95 angesiedelt sein.

Und passt auch gut zu den etwas schwereren Japan-Tonarmen, zu denen der Tonarm deines Hitachi zählen wird.


Gruß
Benjamin
muppar
Neuling
#32 erstellt: 03. Jul 2010, 20:05
Vielen Dank für die rasche Antwort, da hast du mich wohl vor ner nervenden Geduldsprobe bewahrt, zum Glück, denn ich wollte schon bestellen Aber wenn das Audio Technica AT95E n gutes system für das Geld ist, bin ich froh drüber, solange es kein 08/15 Teil ist.. in dieser Preisklasse muss man ja schon ein bisschen kürzer treten, das weiss ich, aber gewisse Unterschiede gibt es ja bestimmt trotzdem

Und bezüglich des eigentlichen Themas.. Ich hab ähnliche Ansprüche an Optik etc, hab mich auch schwer getan und anfangs nur auf die Optik bezogen, schlicht sollte er sein, speziell war ich an nem Dual CS 130S interessiert, aber hier wurde er als mehr oder weniger zu unausgereift dargestellt, deshalb hab ich weitergesucht und bin letztendlich beim Hitachi gelandet Er sieht in echt einfach noch faszinierender aus, als auf Bildern. Ein massives Teil, bockschwer, tolle Drehschalter, schlicht etc pp
Also: pro Hitachi !
gruß.
LuCz93
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 04. Jul 2010, 08:47
Hallo Xaver-Kun,

hast du dir eigentlich schonmal den ITT von Jürgen Angeschaut?

http://s5.directupload.net/file/d/2210/glrw629l_jpg.htm

Wenn du darunter jetzt noch vier Füße befestigt, wäre das dann nicht villeicht was für Dich?

Grüße
Luis
Albus
Inventar
#34 erstellt: 04. Jul 2010, 09:06
Tag,

oh Tobi, die Killerphrase '08/15 Teil' wischte über eine ordentliche Menge von Tonabnehmern hinweg, an denen wackelnd und sie bis an die Tischkante verschiebend, stopp; vom Ortofon Vinyl Master White, Rega..., AT95E, Ortofon OM10 Super, Shure M35X, M44G, M75, M97xE, Denon DL110, DL160, DL103, Goldring... usw., Preise von "fast nichts" bis "überzogen". Ein aus automatischer Produktion stammender Tonabnehmer der Großserienfertigung muss eine durch-und-durch beherrschte Technologie hinter sich haben, und muss so funktionieren: robust. Man sollte daher keine Skrupel haben, ein derartig ausgereiftes Produkt zu günstigem Preis zu erwerben.

Das Spiel "Steigerung des Lebensgefühls durch Design und Atmosphäre" (teure Materialien) findet woanders statt. Nicht am Schallplattentisch.

Ich kann da nur zuraten.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 04. Jul 2010, 09:08 bearbeitet]
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 04. Jul 2010, 13:22

LuCz93 schrieb:
Hallo Xaver-Kun,

hast du dir eigentlich schonmal den ITT von Jürgen Angeschaut?

http://s5.directupload.net/file/d/2210/glrw629l_jpg.htm

Wenn du darunter jetzt noch vier Füße befestigt, wäre das dann nicht villeicht was für Dich?

Grüße
Luis


Hi,

jepp, das Teil sieht auch nicht schlecht aus, klein wenig klobig, aber eher nach meinem Geschmack. Mit 4 großen Füßen wäre es evtl. was für mich, ja.

Viele Grüße
Albus
Inventar
#36 erstellt: 04. Jul 2010, 14:31
Tag,

mittlerweile ist die Frage nicht zu vermeiden; bitte, was sind große Füße eines Plattenspielers? - Im Durchmesser von >5 cm oder noch darüber hinaus, 7 cm? Dazu auch in der Höhe imponierend massiv, 3,5 cm hoch? Und vor allem, gut sichtbar, nicht unter irgend überkragendem Chassismassiv verdeckt? Konkret: Erfüllt ein Technics SL1210M5G oder GLD (vergoldete Version) die Bedingung der "4 große Füße"? Abbildungen des Technics gibt's überall im Netz. Der Durchmesser der gut sichtbaren vier Füße des Technics liegt >5 cm.

Wer Plattenspieler mit vier imponierenden Füßen aufzählen sollte, der endete mit einer eher kurzen Liste, oder griffe in die absolute Hochpreiskiste von Vergangenheit und Gegenwart. Große Füße sind technisch nicht zwingend, auf die Konstruktion kommt es an.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 04. Jul 2010, 14:32 bearbeitet]
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 04. Jul 2010, 15:17
@Albus,

Technics SL1210M5G, sieht auch nicht schlecht aus. Welche mir optisch gefallen, habe ich bereits genannt. Da bei mir das Auge mitisst, bei allem was ich kaufe, bin ich gezwungen intensiver zu suchen, so das ich eine guten Schnitt aus Optik und überzeugender Technik erhalte. Einfach ist es nicht, aber unbedingt erforderlich.

Wie gesagt, die "meisten" Dual&Thorens finde ich altbacken und weniger schön, die Japaner hingegen, sind in der Regel sehr hübsche Geräte, die eher meinem Geschmack entsprechen. Dünne Platte, große Füße, großer Tonarm, schlichte Farben, schöne Anordnung, modern/zeitloses Aussehen.

Die Abdeckhaube wird bei mir auch dauerhaft entfernt werden. Mir ist bewusst, das dies nicht klug ist (stabuschutz), finde sie jedoch hässlich. Da ich bei meinen möbeln sowieso fast jeden Tag Staub abwischen muss, wird 1 Gerät mehr nicht sonderlich stören.

Viele Grüße
Albus
Inventar
#38 erstellt: 04. Jul 2010, 16:23
Tag erneut,
und Tag Xaver-Kun,

und doch geht's nach unentwegtem Vor-und-Zurück darum, sich vor die Frage "vom Erreichbaren und Unerreichbaren" zu stellen. - Es gab viele in den 80er Jahren, viele Kunden, die bestimmten "einen Thorens kann man sich doch nicht hinstellen" (jaja, die 'Mahagoni'-Modelle, andere meinten die Schwabbler-Versionen). - Du siehst nur mehr oder weniger anziehende/abweisende Bilder; warte doch einmal ab, wenn Du so einen alten, überkommenen, ursprünglich überzähligen, irgendwo hingestellten Plattenspieler, wenn auch endlich Deiner Wahl, aus den 80er Jahren, im Einzelfall vor Dir hättest. Was da kommt? - Nun, diese Kratzer auf den Oberflächen, Chassis, diese verfetteten und verdreckten Tonarmlager, die dreckig-fleckigen Plattentellerauflagen - igitt!!! Dann die Füße, klein durch die Bank, zweckmässig, oder (wenn aufwändig) aus Gummi plus Filz, oder Kunststoffbomber ohne funktionalen Effekt. Wer rät?

Nun, Xaver, kommst Du.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 04. Jul 2010, 16:24 bearbeitet]
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 04. Jul 2010, 18:14
Hi Albus,

kenne mich nicht aus, wenn die Japaner jedoch gute Geräte gebaut haben sollen, welchen den Dual/Thorens nicht "ebenbürtig" sind, so glaube ich das und es reicht mir auch. Es geht mir nur darum kein "Schrott" zu kaufen.

Möchte auch nicht weiter über die Optik diskutieren. Habe sie bereits in Real gesehen und sie gefallen mir nicht. Natürlich bleibt das jedem überlassen, was er sich unter zeitlos, schlicht und elegant vorstellt, ich habe meine und möchte mich nicht "bekehren" lassen.

Hätten die Thorens&Duals nicht diese fürchterlich große Zarge, schöne große Standfüße und wären alle in schwarz oder Dark Rosewood gehalten, würde ich sofort zugreifen.

Sofern ich das raussehen konnte, verbirgt sich in der Zarge weitere Technik. Würde man diese "offen" legen, wäre das "für mich" sogar ein hingucker anstatt das es mich abschrecken würde

Also, versucht mich bitte nicht davon zu überzeugen, das es unbedingt Marke XYZ sein muss, wenn mir die Optik nicht zusagt. Sieist für mich wichtig und ich bewege mich nicht abseits dessen, so unbegreifbar das auch sein mag.

Einen 1970ér Ford Mustag würde ich auch nicht wegen innerer Werte kaufen, osndern wegen dem Aussehen.

Viele Grüße


[Beitrag von Xaver-Kun am 04. Jul 2010, 18:16 bearbeitet]
Albus
Inventar
#40 erstellt: 04. Jul 2010, 18:37
Abend,

gemach, hier ist nichts zu monieren, von mir schon überhaupt nicht - Du bist der Boss. - Wenn es denn ein Sony Wega JPS-350 P sein soll, dann kaufe doch (den) einen bei eBay, da steht doch einer drin, für € 139 zum sog. Sofortkauf. Ich kam nur drauf, einmal einen anzusehen. Für die selbstgesetzte Spitze sollte man nicht knausern. Na ja, da habe ich nichts zu bemerken. Ist recht.

Freundlich
Albus
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 04. Jul 2010, 20:58

Albus schrieb:
Abend,

gemach, hier ist nichts zu monieren, von mir schon überhaupt nicht - Du bist der Boss. - Wenn es denn ein Sony Wega JPS-350 P sein soll, dann kaufe doch (den) einen bei eBay, da steht doch einer drin, für € 139 zum sog. Sofortkauf. Ich kam nur drauf, einmal einen anzusehen. Für die selbstgesetzte Spitze sollte man nicht knausern. Na ja, da habe ich nichts zu bemerken. Ist recht.

Freundlich
Albus


Hi,

ich bin kein Boss. Ich weiß nur, was mir gefällt.

So wie das Streitthema zwischen Mann&Frau, was große Standlautsprecher im Wohnzimmer zu suchen haben. Zum Glück bin ich noch nicht (nicht mehr) davon betroffen. Was Technik und Optik betrifft, gehe ich keine Kompromisse ein. Wenn ich jedoch ein Vielfaches ausgeben muss, um optisch wie technisch bedient zu werden, greife ich wissend lieber zum etwas schlechteren Gerät.

Viele Grüße
Albus
Inventar
#42 erstellt: 05. Jul 2010, 07:48
Tag,

im Hinausgehen noch gemurmelt, was Kompromisse angeht, bist Du sicher, dass die von Dir als begehrt genommenen Geräte über eine abnehmbare Haube verfügen? Etwaige leere Schraubenlöcher machten den Frontblick nicht unsauber?

Also dann, viel Erfolg bei der Suche.

Freundlich
Albus
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 05. Jul 2010, 12:17

Albus schrieb:
Tag,

im Hinausgehen noch gemurmelt, was Kompromisse angeht, bist Du sicher, dass die von Dir als begehrt genommenen Geräte über eine abnehmbare Haube verfügen? Etwaige leere Schraubenlöcher machten den Frontblick nicht unsauber?

Also dann, viel Erfolg bei der Suche.

Freundlich
Albus


Hallo,

es läst sich bestimmt jede Haube abnehmen, von Haus aus oder eben mit etwas Geschick udn/oder Gewalt.

Viele Grüße
mentox76
Inventar
#44 erstellt: 05. Jul 2010, 16:22
Was da allerdings bei manchen Geräten bleibt sind z.b. die leeren Löcher der Schrauben der Scharniere..
Xaver-Kun
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 05. Jul 2010, 19:21

mentox76 schrieb:
Was da allerdings bei manchen Geräten bleibt sind z.b. die leeren Löcher der Schrauben der Scharniere.. :Y


Tja nun, damit werde ich wohl leben müssen

Viele Grüße
manitou0482
Stammgast
#46 erstellt: 26. Apr 2011, 06:52
hallo, mich würde interessieren welchen plattenspieler du nun zu hause zu stehen hast und ob du zufrieden bist. Ich suche in etwa nach den selben kriterien aus, nur bin ich nicht so stark vom äußeren abhängig, was die sache um einiges vereinfacht. Bin jetzt beim dual 604 hängen geblieben, mit neuem system kommt man da mit ca 80- 100 euro aus.
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