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Kaufberatung Plattenspieler bis 1500€

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Autor
Beitrag
Mentx
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Sep 2013, 20:04
Hallo, liebes HiFi-Forum!

Wie der Titel bereits vermuten lässt, suche ich einen Plattenspieler. Budget liegt bei bis zu 1500€.

Nun liegt ja die leidige Frage auf der Hand, ob gebraucht, oder neu. Ich persönlich tendiere zu neu, einfach aus dem Grund, da ich kein Profi bezüglich Plattenspielern bin, und man bei Gebrauchtkäufen doch ziemlich übers Ohr gehauen werden kann, sollte man sich nicht auskennen.

Meine Anlage: 2x Klipsch RF 82 MK II mit nem Onkyo A9050

Macht ein Phono-Pre-Amp Sinn? Mit dem Verstärker hab ich ja einen Phono-Eingang!

Meine Musik: Zu 100% im elektronischen Bereich, also 95% Drum & Bass, der Rest besteht aus Trip-Hop, Industial, Electro. Folglich sollte der Spieler auch in der Lage sein, kräftig-klar die tieferen Regionen des Schallspektrums wiedergeben zu können, ohne jedoch weiter oben komplett zu versagen.

Meine Vorgaben: Halbautomatik ist so ca. das Wichtigste. Möchte nicht, dass sich die Nadel am Ende totläuft, oder ich, sollte ich mit irgendwas anderem beschäftigt sein während des Hörens, sofort panisch aufspringen muss, um den Arm wieder zurückzuführen. Reine Endabschaltung ist aber völlig OK. Auch ist mir sehr wichtig, dass ich die Drehzahl elektronisch umstellen kann. Bei meinem Berg von LPs/Singles möchte ich nicht jedes mal den kompletten Spieler auseinander nehmen müssen, um die Geschwindigkeit zu verändern.

Nun hab ich ein paar Modelle bereits ins Auge gefasst.

#1: Klick! - Jaja, ich weiß - hab schon vieles Schlechtes über ihn gelesen á la "Ist ein umlackierter Pro-Ject", aber er erfüllt ja doch so ca. alles, was ich mir vorstelle. Halbautomatik mit elektronischer Drehzahlumstellung.

#2: Klick! - Ist Preis/Leistungstechnisch glaub ich nicht so schlecht. Weiß leider jedoch nicht, ob eine Endabschaltung vorhanden ist. Wäre ein dickstes Manko, wenn nicht.

#3: Klick! - Visuell natürlich ein absolutes Schmankerl. Aber manuell. Endabschaltung?

Was haltet Ihr von denen?

Bin sehr offen für weitere Vorschläge, solange sie nicht die oben genannten Kriterien komplett torpedieren.

Hoffe auf Eure Hilfe!

So long,


[Beitrag von Mentx am 19. Sep 2013, 20:09 bearbeitet]
akem
Inventar
#2 erstellt: 20. Sep 2013, 06:38
Hallo,

hast Du auch gesehen, daß keines der 3 verlinkten Modelle die geforderte Halbautomatik besitzt? Überhaupt sieht es bei Neugeräten in Sachen Automatikfunktionen ziemlich düster aus. Da gibt es eigentlich nur die ollen Dual-Einstiegsmodelle aus den 80ern und 90ern, die damals zwischen 200 und 400 DM gekostet haben. Die haben zwar die aufwändige Mechanik für die (meistens sogar Voll-)Automatik, dafür wurde überall dort gespart, wo es auf den Klang ankommt. So richtigen Tief- und Sub-Baß wirst Du bei diesen Modellen vergeblich suchen.
Schau Dich mal nach einem Thorens TD320 MK2 um oder nach einem Thorens TD2001. Der 320er müßtes so um die 300-350€ hergehen, ein TD2001 kostet 400-500€. Jeweils natürlich in einwandfreiem Zustand. Ebay ist für sowas nicht unbedingt die Bezugsquelle der Wahl, da wird viel Schrott verkauft und die wenigsten Leute haben auch nur entfernt eine Vorstellung davon, wie man einen Plattenspieler verpacken muß, damit er heil ankommt... Viele stellen den Dreher einfach so in den Karton und der Empfänger kriegt dann einen Trümmerhaufen, weil der Plattenteller alles kurz und klein geschlagen hat Schau Dich mal hier im Biete-Bereich um oder in den Biete-Bereichen von Analog-Forum.de oder Dual-Board.de (jeweils kosten- und Spam-lose Anmeldung erforderlich). Gib ggf. auch eine Suchanzeige auf.
Bei beiden Drehern ist nun der Thorens TP90-Tonarm drauf, wenn der Dreher im Originalzustand ist. Das ist ein sehr guter, etwas schwererer Tonarm, der für MC-Tonabnehmer am geeignetsten ist. Da dann ein Ortofon Rondo Bronce drauf und Du bist glücklich

(Jetzt kommen bestimmt wieder Leute, die für Deine Musik einen 50€ Tonabnehmer für völlig ausreichend halten... )

Gruß
Andreas
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 20. Sep 2013, 06:46

Jetzt kommen bestimmt wieder Leute, die für Deine Musik einen 50€ Tonabnehmer für völlig ausreichend halten.


Nee, aber Elektro klingt nun mal mit dem Shure M44 am geilsten. Das hat mit dem Preis nichts zu tun.

Das Shure M44-G an einen Technics SL-1700 oder einen anderen (1600/1400) und man hat eine perfekte Elektro Kombi.
Pilotcutter
Administrator
#4 erstellt: 20. Sep 2013, 07:31
Ja, werter Mentx, das Unwort in der Plattenspieler-Kaufberatung ist "...automatik".... denn die bekommt man auch bei mehreren tausend Euro Einsatz nicht geboten. Die Dreher, die Du da oben gelistet hast, sind ja (bis auf #1) an sich nicht schlecht aber das Geld biste dann auch los und Dein Wunsch nach Automatik ist nicht erfüllt.

Eine Halb-/Automatik ist eine feine Sache. Ich bin im Plattenspielbetrieb nämlich auch so'n kleiner Schluri Schlampowski und eine Platte, die ich Sonntag abends auflege nehm' ich auch schon mal am Dienstag erst wieder vom Teller und ich habe auch gerne Dreher die noch etwas mitdenken
Aus diesem Grund habe ich auch neben einen modernen teuren einen alten billigen Halbautomat am Drehen, den ich zu 90% in Betrieb habe.

Also, meine Empfehlung ist auch Deine Aufzählung da oben vergessen und mit etwas Geduld und einen Auskenner als Verkäufer auf den richtigen Dreher - wie sie hier schon beschrieben wurden - stoßen. Wenn Du ohnehin das Budget veranschlagt hast, brauchst Du auf den letzten 50er nicht achten und bekommst mitunter noch guten Service. Schau Dich in den genannten Foren(bereichen) um oder auch beim großen Auktionshaus bei den Anbietern karategärtner und analogrevival oder schaust mal ob bei Dir in der Nähe was geht Beispiel und tastest Dich mal an die Sache heran.

Viel Erfolg!



[Beitrag von Pilotcutter am 20. Sep 2013, 10:05 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 20. Sep 2013, 10:04
Hallo,

der Dual 455-1 kann mit passender Nadel (das System kann bleiben, nur sollte man die Nadel durch eine Digitrac SE 300 ersetzen) auch richtig gut "klingen".

Peter
Toko70
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 20. Sep 2013, 10:30
Hallo,

ich kann Dir ebenfalls den Thorens TD320 empfehlen. Ich habe den mit TP16MK IV-Tonarm und bin nach wie vor begeistert von dem Gerät. Läuft seit den 80er Jahren des letzten Jahrtausends ohne Probleme.

Die Preise wurden ja hier schon genannt. Dazu ein toller Tonabnehmer und Du bist bestens ausgerüstet.

Das restliche Geld steckst Du dann in Schallplatten... ;-)

Grüße
Torsten
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 20. Sep 2013, 17:18
Zum Nachrüsten manueller Laufwerke, bei denen am Ende der Tonarm angehoben werden soll, gibt von Audio-Technica den " Auto-Raiser " (?) , der justierbar ist, oder der klassische Thorens Q-UP, selten originalverpackt und unbenutzt.

Noch seltener ist der SME-Lift. Aus den 60zigern, glaube ich.

MfG,
Erik
Pilotcutter
Administrator
#8 erstellt: 20. Sep 2013, 18:19
Safety Raiser heißt der von AT. Hier zu sehen und lesen: http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-14226.html

Der Hit ist das aber auch nicht mit den zusätzlichen Liftern.
Mentx
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 20. Sep 2013, 20:05
Hallo!! Erstmal Danke für die vielen tollen Vorschläge! Ist schon fast ein wenig erschlagend hier


Fhtagn! (Beitrag #3) schrieb:
Das Shure M44-G an einen Technics SL-1700 oder einen anderen (1600/1400) und man hat eine perfekte Elektro Kombi.


Ist bestimmt lieb gemeint, aber dieses DJ Dingens stell ich mir nur ungern in mein Wohnzimmer. Also Optik ist nicht zu 100% egal.


Toko70 (Beitrag #6) schrieb:
Hallo,

ich kann Dir ebenfalls den Thorens TD320 empfehlen. Ich habe den mit TP16MK IV-Tonarm und bin nach wie vor begeistert von dem Gerät. Läuft seit den 80er Jahren des letzten Jahrtausends ohne Probleme.

Die Preise wurden ja hier schon genannt. Dazu ein toller Tonabnehmer und Du bist bestens ausgerüstet.


Also der Thorens spricht mich ja schonmal recht an. Frage ist halt, ob der genannte TP16MK-IV wirklich das passende für mich ist, oder ob man da auch noch was mehr rausholen kann. Tonabnehmer? Shure M44 kommt mir fast schon ein bisschen zu billig vor, so komisch es klingt (Wortspiel?! )

Andererseits ist die Option mit dem Tonarmanheber auch attraktiv.

Dieser Q-Up - naja, das klobige Teil ist jetzt nicht so der Renner.

Aber dieser AT 6006 sieht mir persönlich äußerst interessant aus. Dem Video nach zu urteilen, echt sorgsam. Genauso der "Levitator" von dem die Rede ist.

Also insgesamt find ich persönlich die Option mit einem zusätzlichen Anheber fast am tollsten.

Oder bin ich knapp davor einen schrecklichen Fehler zu begehen? Was sind die Nachteile davon?

Gruß
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 20. Sep 2013, 20:53
Gehe in einen Laden, lege 15 Scheine auf den Tisch und lass dir etwas verkaufen. Frage nach toller Optik und dir kann geholfen werden.
Mentx
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 20. Sep 2013, 20:58

Fhtagn! (Beitrag #10) schrieb:
Gehe in einen Laden, lege 15 Scheine auf den Tisch und lass dir etwas verkaufen. Frage nach toller Optik und dir kann geholfen werden.


Also freundlich ist was Anderes. Ich lass mich gerne beraten, und umstimmen, aber auf unsachlich-polemische Kommentare kann ich persönlich verzichten.

Gruß
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 20. Sep 2013, 21:03
Was war daran unfreundlich? Das war ein vollkommen ernstgemeinter Ratschlag.

Hier wird man dir ältere Geräte empfehlen, die dir aber a. nicht ins Wohnzimmer kommen oder b. dir nicht gut genug erscheinen, aufgrund ihres günstigen Preises oder sonstiger Bedenken.

Ich habe auch kein Interesse dich umzustimmen, warum sollte ich auch.


[Beitrag von Fhtagn! am 20. Sep 2013, 21:04 bearbeitet]
Mentx
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 20. Sep 2013, 21:32
Naja

Punkt 1: Nur weil mir dein Vorschlag nicht gefiel, heißt das nicht zwingendermaßen, dass mir kein Vorschlag gefällt. Den Thorens fand ich ansprechend, wie oben erwähnt - ebenso jedoch, ob man mit meinem vorhandenen Budget den noch ein wenig aufpeppeln könnte. Lesen hilft.

Punkt 2: Klingt logisch nach deiner Formulierung, aber seien wir ehrlich: Unter Normalumständen bedeuted billiger=schlechter (In den meisten Fällen - ich sag nicht immer). Ein 5000€ TV wird mehr hergeben wie ein 200€ TV. Ergo wird ein 500€ Tonabnehmer mehr hergeben, als ein 30€ Tonabnehmer. Kenn mich mit Tonabnehmern nicht aus, aber dafür bin ich ja hier, und lass mich gerne etwas besseren belehren.

Punkt 3: Auch wenn du wesentlich mehr Erfahrung diesbezüglich hast als ich,, kannst du nicht voraussagen, was mir gefällt, und was nicht. Was ich annehme, und was nicht. Ist einfach so.

Also wie gesagt - nur weil der Technics SL-1700 mir nicht gefällt, heißt das nicht, dass ich auf ein rein optisches Prestige-Gerät aus bin. Diese Schlussfolgerung wäre auch leicht unklug.

Bin für weitere Vorschläge offen, vor Allem bezüglich des Thorens TD 320, der ja von 2 Postern empfohlen wurde.

Gruß
Fhtagn!
Inventar
#14 erstellt: 20. Sep 2013, 21:56
Ein Plattenspieler ist kein Fernseher. Die besten Geräte sind alte Geräte, die zur Hochzeit der LP gebaut wurden. Diese kosten weniger als aktuelle Produkte, die in Kleinserie und auf recht primitivem technischen Niveau gebaut werden. Darum ist ein neuer 5000€ Dreher oft schlechter als ein gebrauchter für 500€.
Teurer ist hier nicht gleich besser. Nur der Zustand sollte gut sein, darum lieber etwas mehr für ein gewartetes Gerät ausgeben.
Mentx
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 20. Sep 2013, 22:25
Das mit dem Fernseher war ein reiner Theorie-Vergleich. Auch ging es mir mit dem Preisvergleich mehr um den Tonabnehmer, der in den meisten Fällen höchstwahrscheinlich neu gekauft werden wird, als um das Gerät selber. Aber ich merke, wir kommen langsam auf einen gemeinsamen Punkt.

Nun: Thorens 320: Bisweilen mit TP90 Tonarm und Ortofon MC Rondo Bronze.

Alternativen? TP16 Arm auch Ok? Tonabnehmer? Bisschen tiefer in die Tasche greifen & sich für einen Cadenza Red entscheiden?

Wie bereits des öfteren erwähnt: Bin offen für Vorschläge.
NHDsilkwood
Inventar
#16 erstellt: 20. Sep 2013, 23:31
Archivo
Inventar
#17 erstellt: 21. Sep 2013, 06:51
Werter TE,

zum Stichwort "teurer ist besser" hat Haakon ja bereits angemerkt, dass das im Fall von Plattenspielern im Allgemeinen nicht gilt.

Und was Tonabnehmer betrifft, gebe ich zu bedenken, dass es neben technischer Spezifikationen auch so etwas wie subjektive Wahrnehmung, unterschiedliche Hörgewohnheiten und bestimmte Vorlieben gibt.


Ergo wird ein 500€ Tonabnehmer mehr hergeben, als ein 30€ Tonabnehmer. Kenn mich mit Tonabnehmern nicht aus, aber dafür bin ich ja hier, und lass mich gerne etwas besseren belehren.


Die korrekte Formulierung lautet: "eines Besseren belehren". Im Übrigen kann es durchaus sein, dass der teurere TA "mehr hergibt" - auf jeden Fall bei Gesprächen über den Preis. Das bedeutet aber noch nicht zwangsläufig, dass Dir der Klang des teureren TAs auch besser gefällt.

Manche stehen auf klare, analytische Auflösung der Musik, andere auf angenehm warmen Gesamtklang.

Dazu kommt die bevorzugte Musikrichtung, in Deinem Fall elektronische Musik. Da würde ich jetzt mal aus dem Bauch heraus vermuten, dass eine ausgeprägte Feinauflösung eher weniger vonnöten ist - kann mich aber natürlich auch täuschen.

Jedenfalls würde ich an Deiner Stelle ein M44 nicht allein schon deshalb ausschließen, weil es vergleichsweise preiswert ist - zumal Du ja offenbar Musik hörst, die tendenziell von DJs mit eben diesem System aufgelegt wird.

Wenn Du dennoch nichts mit diesem "billigen Zeug" zu tun haben möchtest, ist das natürlich Deine Sache - viel Erfolg noch bei Deiner Suche.

LG, Ivo
Mentx
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 21. Sep 2013, 08:29
Morgen!

Schön, dass man hier regelrecht gefressen wird, sollte man, unwissenheitsbedingt, eine allgemein gültig falsche Aussage machen.

Sollte der M44 von Shure wirklich am besten zu meiner - groben & anspruchslosen - Musik passen, dann bin ich auch gerne bereit zu testen. Frage ist halt, ob dieser TA auch mit dem Thorens kompatibel ist & harmonisiert. Wie gesagt, bin ich ein analogtechnischer Anfänger, und mir fehlt einfach das Wissen, solche Sachen beurteilen zu können.
CarstenO
Inventar
#19 erstellt: 21. Sep 2013, 09:00
Hallo,

ich muss leider auch feststellen, dass man als Plattenspielerinteressent ohne Gebrauchtkaufabsichten schnell unter Beschuss gerät. Dabei sind 1500 EUR ein Budget, bei dem man nicht unbedingt ein 30 oder 40 Jahre altes Gebrauchtgerät kaufen muss. In der Tat ist dann Verzicht bei der (Halb-) Automatik erforderlich.

Unter Einlösung eines "Mein Paket"-Gutscheines (IDEALO7) ist nach wie vor ein Technics SL-1200 Mk II machbar. (Ja, den gab es 1991 für 699 DM bei Thomas Rohr in Aachen). Den SL-1200 Mk II betreibe ich neben anderen Modellen und halte ihn im Kontext der neuen Alternativen für preislich okay. Ein für mich zu kleinem Preis herausragendes Tonabnehmersystem ist das Goldnote Babele (Ja, dessen Basis ist ein hier im Forum - warum auch immer - unbeliebtes Audio Technica AT-95 E, dass es ab 30 EUR als Urversion gibt).

Technics SL-1200 Mk II für 1301,07 EUR:

http://www.meinpaket...IDEALO7&token=71a1f7

Goldnote Babele für 119,00 EUR:

http://www.loftsound...nabnehmer::3376.html

Deine eingangs geschilderten Bedenken zum Kauf gebrauchter Plattenspieler halte ich für gerechtfertigt.

Ich würde mich bei der Auswahl des Tonabnehmers ehrlich gesagt nicht auf meinen Musikgeschmack beschränken lassen. Ich vermute, dass bei LPs ähnlich wie bei CDs bereits der Tontechniker dafür gesorgt hat, dass die Musik Genre-gerecht klingt. Da würde ich nicht noch mit dem Tonabnehmer nachhelfen. Mir wäre der Shure M 44 nicht detailreich und räumlich genug, wenn es um "audiophile" Bedürfnisse geht. Außerdem hast Du mit dem Gespann aus Onkyo A-9050 und Klipsch RF-82 Mk II schon genug in Richtung "druckvoll" getan.

Viele Grüße, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 21. Sep 2013, 09:37 bearbeitet]
Toko70
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 21. Sep 2013, 09:06
Hi,
also fressen möchte Dich hier keiner. Ist doch schön, wenn man unterschiedliche Meinungen zu einem Hobby hat, das ist doch das Salz in der Suppe. ;-)

Den Thorens habe ich Dir empfohlen, weil ich ihn toll finde. Ebenso finde ich die alten Dual-Dreher toll, die passen aber wahrscheinlich nicht so ganz zu Deinen Vorstellungen.

Ich lese oft von Plattenspieler-Tuning, kann persönlich damit nichts anfangen. Ich vermute, dass Du keinen Unterschied zwischen einem TP16 MKIV und dem TP 90 Tonarm hören wirst, vorausgesetzt, der Tonabnehmer passt zum Tonarm. Manche Tonarme sind wahrscheinlich "besser", weil sie einfach moderner aussehen... naja, egal.

Ich höre fast ausschließlich Musik von Vinyl. Ein alter Dreher für 100-300 EUR (ich habe für meinen TD320 übrigens nur 60€ bezahlt), ein vernünftiger Tonabnehmer (max. 250 EUR) und Du hast alles beisammen. Die restlichen 1000 EUR dann für Platten... ;-)

Diese Empfehlung gilt natürlich nicht für den Lifestyle-Hörer, der einen Plattenspieler als Anschauungsobjekt im Wohnzimmer plaziert (incl. der 5-10 Jazz-Scheiben).

Grüße
Torsten
8erberg
Inventar
#21 erstellt: 21. Sep 2013, 09:33
Hallo,

die allermeisten Plattenspieler-"Tuner" gehen davon aus, dass die Hersteller alle Deppen sind und der enge rotstiftgeprägte Kostenrahmen keine gescheiten Geräte zulies...

Die allermeisten Kunden wollten bis Mitte der 80er Jahre einfach einen Plattenspieler der funktioniert und gut klingt. Und passende Pakete hat die Industrie auch zum allergrößten Teil hinbekommen. Eine Eigenschaft denen ich die heutigen überwiegenden Bastlerbuden nicht wirkllich zutraue...

Peter
Fhtagn!
Inventar
#22 erstellt: 21. Sep 2013, 10:10
Ich will auch nicht nur nörgeln und empfehle mal den VPI Scout 1.1.
Mentx
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 21. Sep 2013, 17:25
Hallo!

Also zusammenfassend, hab ich nun mehrere Varianten.

#1, die etwas teurere: Technics SL-1200 Mk II mit Goldnote Babele. Klingt schon ziemlich gut & ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Nachteil ist halt die fehlende, von mir gewünschte, (Halb-)Automatik.

#2, die etwas preiswertere: Der bereits erwähnte Thorens TD320 mit TP90 Arm, auf den ich ja genausogut den Gold Note Babele draufmontieren kann. Hier ist halt mein Bedenken, dass mir jemand ein Gerät miserablen Zustandes verkauft, ich es jedoch auf Grund fehlender Erfahrung nicht mal merke Dafür eine Halbautomatik!

#3: VPI Scout 1.1 klingt äußerst sympathisch, von dem was ich gelesen habe. Aber mit schwant schon fast, dass der wohl oder übel mein Budget sprengen wird. 2750,-. Ohne Arm gibts ihn um ne Stange billiger, aber nunja, der Spieler ohne Arm wird nicht so gut gehen. Hab jetzt leider auch keine andere Bezugsquelle innerhalb Europas zumindest gefunden, die das billiger anbietet.

Dann hab ich selber nochmal bisschen geschaut.

-Nottingham Spacedeck? Würd noch in mein Budget schlüpfen.
-http://www.fono.de/HiFi-Schnaeppchen/Thorens-TD-190-2-Demo Könnte man ja dementsprechend wieder den Gold Note TA drauf machen. Und der ist sogar eine Vollautomatik, kann leider das 190er Modell nicht beurteilen. Meinungen?

Gruß
CarstenO
Inventar
#24 erstellt: 21. Sep 2013, 17:35

Mentx (Beitrag #23) schrieb:
Thorens-TD-190-2-Demo Könnte man ja dementsprechend wieder den Gold Note TA drauf machen. Und der ist sogar eine Vollautomatik, kann leider das 190er Modell nicht beurteilen. Meinungen?


Der Thorens TD-190-2 ist ein Dual 455 (oder 435?) mit einem relativ leichten Tonarm, dem nur die Thorens-typische Geschwindigkeitsumschaltung mitgegeben wurde. Sinnvolle Upgrades sind nur die hochwertigeren Nadeln für das werksseitig montierte Ortofon OMB 10. So viel Kompromiss bräuchte ich jetzt nicht ...

Zu einem Thorens TD-320 in mir unbekanntem Zustand kann ich nichts sagen, beim VPI Scout weiß ich nicht, ob dieser Deinen Wunsch nach Geschwindigkeitsumschaltung ohne Gerätzerlegen erfüllt.


[Beitrag von CarstenO am 21. Sep 2013, 17:37 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#25 erstellt: 21. Sep 2013, 17:37
Gebrauchtgeräte kann man auch beim Händler erwerben, incl. 12 Monaten Garantie.
CarstenO
Inventar
#26 erstellt: 21. Sep 2013, 17:40
Das stimmt, auch wenn es in der Regel nur Gewährleistung ist, siehe entsprechende AGB. Der TE wird entscheiden müssen, ob ihm dies das gleiche Gefühl wie ein Neugerät vermittelt.
Fhtagn!
Inventar
#27 erstellt: 21. Sep 2013, 17:41
Man kann nicht alles haben.
Bei Analog Revival gibts gerade einen Haufen Thorense.

Ein Kenwood KD 990 wäre auch noch eine Option.


[Beitrag von Fhtagn! am 21. Sep 2013, 17:43 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#28 erstellt: 21. Sep 2013, 17:47
Ich hätte ja noch einen Synq X-TRM 1 in OVP mit Restgarantie abzugeben. Aber mein Gewissen soll rein bleiben ...
akem
Inventar
#29 erstellt: 21. Sep 2013, 17:59
Wir können Dir schon sagen, worauf Du beim Gebrauchtkauf eines TD320 achten mußt...
Anhand einer solchen Checkliste kann man in 2min sagen, ob der Dreher okay ist oder ob man ihn stehenlassen sollte.

Gruß
Andreas
CarstenO
Inventar
#30 erstellt: 21. Sep 2013, 18:01
Wäre es nicht besser, jemand böte ihm an, beim Kauf mitzugehen? Aus der Entfernung kann man doch kaum helfen, wenn


Ich persönlich tendiere zu neu, einfach aus dem Grund, da ich kein Profi bezüglich Plattenspielern bin, und man bei Gebrauchtkäufen doch ziemlich übers Ohr gehauen werden kann, sollte man sich nicht auskennen.


die Bedingung ist. Von wo kommst Du mentx?


[Beitrag von CarstenO am 21. Sep 2013, 18:01 bearbeitet]
Mentx
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 21. Sep 2013, 18:11
Da schaut man mal ne Stunde nicht rein, schon ist der Thread gefühlte 3 Seiten länger.

Bin seit 2 Jahren in Mönchengladbach ansässig. Weiß ich nicht, obs hier dementsprechende Händler gibt. Plattenläden zumindest sind de facto ausgestorben. Muss immer nach Köln fahren, oder halt übers Internet.

Also rein theoretisch wärs ja auch möglich, dass ich mich online nach nem TD 320 umschaue & das Angebot hier reinsetze, um zu schauen, ob ich lieber die Finger davon lassen sollte.

Gruß

Edit: http://kleinanzeigen...-172-4559?ref=search ? Ja, ich weiß - ebay. Aber wenn er schonma was von Transportschrauben schreibt, dann klingt das nicht allzu ahnungslos. Bzw. die 190km von hier kann man auch fahren und sich den direkt vor Ort anschauen.


[Beitrag von Mentx am 21. Sep 2013, 19:07 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#32 erstellt: 22. Sep 2013, 05:08
Der letzte TD 320 III hatte 1991 einen Neupreis von 850 DM. Das hier für 340 EUR angebotene Gerät ist vermutlich ein TD 320, der Mitte der 80er 700 DM kostete. Das Ortofon OMB 5 reicht m.E. für einen ausgiebigen Funktionstest. Ein Seufzer des Erlebens wird da ausbleiben. Ich finde den Preis schon recht ambitioniert.

Stünde ich vor einem solchen Kauf, käme ich dazu, dass ich unter der Annahme, der angebotene TD 320 sei vollkommen in Ordnung und kein Verschleiß führte zu Ausfällen (Steckernetzteil), für 340 EUR neu keinen besseren Plattenspieler bekäme. Nähme ich meinen klanglichen Anspruch und meine Erfahrungen mit Gebrauchtkauf hinzu, bräuchte ich weitere 400 bis 500 EUR für ein neues System und Instandsetzung/Wartung/Justage, um fertig zu werden. Bin ich mit einem 840 EUR teuren Pro-Ject RPM 5.1 (leider nur mit Ortofon 2M red) schlechter aufgestellt?

Leute, die noch einige Systeme auf Halde liegen haben und die Wartung/Instandsetzung/Justage selbst vornehmen können, werden sicherlich abwinken.


[Beitrag von CarstenO am 22. Sep 2013, 05:13 bearbeitet]
Mentx
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 22. Sep 2013, 09:21
Danke für die nette Beratung, aber ich ahne schon, in welche Richtung es geht.

Werde einfach, wie bereits im allerersten Posting erwähnt, lieber auf ein Neugerät zurückgreifen. Mir fehlt einfach die Erfahrung/das technische Wissen, um mit einem Gebrauchtkauf richtig umgehen zu können. Bin zwar handwerklich/bastlertechnisch nicht ungeschickt, aber das hilft mir ja alles nichts, solang ich keine Ahnung von der Materie habe.

Auch muss ich ja nicht mein komplettes Budget raushauen, solang ich ein gutes Einsteigermodell erwischen kann. Der von dir erwähnte Pro-Ject dürfte davon nicht allzuweit entfernt liegen, oder täusche ich mich? Vor Allem der Tonarm scheint richtig gut zu sein. Incl Speedbox & einem anderen, höherwertigeren, TA (hier im Pack mit Ortofon 2M Blue oder den bereits erwähnten Gold Note Babele - da kann man ja ein wenig rumprobieren) sollte ich nicht allzu tief in das Fettnäpfchen greifen.

Klar, die Automatik geht flöten, aber das geht sie wohl bei 99% der Neugeräte, wie von Euch erwähnt. Reine Gewöhnungssache? Macht das Plattenhören vielleicht noch ein wenig "bewusster" & "spezieller".

Gruß,
Fhtagn!
Inventar
#34 erstellt: 22. Sep 2013, 11:04
Du hast schon im ersten Post ein gutes Gerät erwähnt:

http://www.fono.de/K...Ortofon-MC-Rondo-Red

Das Rondo Red ist ein Top TA und der Pro Ject ist auch gut, bei dem Angebot stimmt die Preis Leistungs Relation.
Fono.de hat sowieso viele gute Sonderangebote, dieser hier ist auch gut:

http://www.fono.de/H...T-15-S1-Clearaudio-B

Diese beiden kann man guten Gewissens empfehlen. Der Marantz ist ein Clearaudio. ProJect hat auch gute Geräte, nur eben nicht in der Einsteigerklasse.
Marsilio
Inventar
#35 erstellt: 22. Sep 2013, 11:46
Hallo Mentx

Du ziehst einen Halbautomaten vor und bist einem Gebrauchtgerät nicht grundsätzlich abgeneigt? Da hätte ich noch einen Alternativvorschlag zum (zweifelsohne empfehlenswerten) Thorens TD320: Einen Revox B795. Anders als der klassische Thorens mit seinem Riemenantrieb ist der Revox ein Direkttriebler mit Tangentialtonarm. Das sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus (und wird von manchen deshalb auch etwas despektierlich als "Zigarre" bezeichnet), hat aber den Vorteil, dass die Schallplatte stets perfekt abgetastet wird (also auch dann, wenn das letzte Stück läuft), zudem wird die Nadel äusserst sanft aufgesetzt. Kurz: Ein sehr plattenschonendes Teil, das hervorragend verarbeitet ist und - wenn ein gescheites Tonabnehmerystem dran ist - perfekt klingt (bei mir ist es ein Ortofon 2M blue, das unter 200 Euro zu bekommen sein sollte).

Nachteil 1: Bei einem Revox würde ich entweder ein bereits revidiertes Gerät wählen (teuer) oder beim Kauf eines nicht bereits überholten Gerätes dieses anschliessend erst mal revidieren lassen (in erster Linie geht es darum, die im Alter anfällig werdenden Elkos zu ersetzen). Letzteres kostet sicher um die 200 Euro. Ist das gemacht hält das Gerät aber locker weitere drei Jahrzehnte durch. Gut ist, dass Revox immer noch den kompletten Support gewährleistet (in der Schweiz gibt der Revox-Service auf von ihm überholte Geräte sogar eine Garantie wie bei einem Neugerät).
Nachteil 2: Anders als etwa bei einem Thorens lässt sich das Tonabnehmersystem nicht so leicht selber wechseln. Wer gerne experimentiert, ist mit dem Revox vielleicht nicht ganz perfekt bedient.

Trotzdem: Wer die anfänglichen Investitionen (Service inkl. neues System montieren lassen) nicht scheut und einfach einen sehr guten Spieler mit kinderleichter Bedienung haben will, um sein schwarzes Gold abspielen zu lassen, für den ist ein Revox eine gute Wahl.


[Beitrag von Marsilio am 22. Sep 2013, 11:48 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#36 erstellt: 22. Sep 2013, 13:19

Mentx (Beitrag #33) schrieb:
Klar, die Automatik geht flöten, aber das geht sie wohl bei 99% der Neugeräte, wie von Euch erwähnt. Reine Gewöhnungssache? Macht das Plattenhören vielleicht noch ein wenig "bewusster" & "spezieller".


Ich habe sowohl automatische, als auch manuelle Plattenspieler. Ich würde davon keine Entscheidung abhängig machen.
Mentx
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 22. Sep 2013, 15:10

Marsilio (Beitrag #35) schrieb:

Nachteil 2: Anders als etwa bei einem Thorens lässt sich das Tonabnehmersystem nicht so leicht selber wechseln. Wer gerne experimentiert, ist mit dem Revox vielleicht nicht ganz perfekt bedient.


Vielen Dank, für den bestimmt sehr lieb gemeinten Tipp, aber wenn ich mich schon mit einem gebrauchten "normalen" Plattenspieler schwer tun werde, wird dieser hier mir wohl den Rest geben.

Denke, hab mich für den oben erwähnten Pro-Ject entschieden. Ein preiswerterer Gebrauchtkauf, an dem man ja auch mal rumbasteln kann, ist ja dadurch im Laufe der Jahre nicht ausgeschlossen.

Durch das MC System ist aber ein Phono-Pre wahrscheinlich nicht verkehrt? Die von fono empfohlene Phono Box DS gut investiertes Geld?

Gruß
CarstenO
Inventar
#38 erstellt: 22. Sep 2013, 15:32
Hi,

das Ortofon 2M Blue ist m.W. kein MC-, sondern ein MM-System. Für MM-Systeme hat Dein Onkyo A-9050 eine eingebaute Vorstufe. Soll es dann doch etwas "mehr" sein, habe ich mit folgenden Stufen gute Erfahrungen gesammelt:

Creek OBH-15 Mk II (anpassbar)
Trichord Research Dino II (anpassbar)
Goldnote PH-7 (anpassbar)

Gerade Letztere halte ich für eine echte Perle. Mit 695 EUR auch nicht in der Blisterpackung bei Saturn erhältlich ...

Bei der Pro-Ject-Elektronik, die mir bekannt ist, hinkte die klangliche Performance stets den Versprechungen etwas hinterher.

Auch wenn es sich um ein Komplettpaket handelt, würde ich Tonabnehmerjustage, sowie Auflagekraft samt Antiskating prüfen (lassen) und mit einer Wasserwaage für waagerechte Aufstellung sorgen.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 22. Sep 2013, 15:36 bearbeitet]
Mentx
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 22. Sep 2013, 18:44
Hatte den gemeint, und hat lt. Beschreibung ein Rondo Red MC-System. Denke doch, dass dieses Modell dem RPM 5.1, vor Allem im Preis/Leistungsverhältnis überlegen ist.

Also Phono-Pre: Der Gold Note PH7 sieht sehr ansprechend aus, aber fürs Erste nicht ein wenig übertrieben für meine Verhältnisse? Eine direkte Umschaltung MM/MC wird für mich als Einsteiger praktisch nutzlos sein. Zudem würden beide Geräte zusammen meinen Budgethaushalt leicht übersteigen.

Also denke, dass der Creek OBH-15 Mk II die bessere Wahl in meinem Falle ist. Mit 395 € auch noch im Rahmen.

Bezüglich Justage werd ich mich erst selber ans Werk machen, mit Hilfe der Bedienungsanleitung/Internet, um erste "Erfahrung" zu sammeln. Tonarmwaage & eine Libelle sind da sicherlich nicht verkehrt. Sollte ich merken, dass dabei nicht das gelbe vom Ei herausschaut, hab ich immer noch die Möglichkeit, es prüfen, und mir dabei vielleicht sogar einige Tipps geben zu lassen.

Also zusammenfassend: Pro-Ject Perspective Anniversary mit Rondo Red + Creek OBH-15 MK II. Denke als Einstieg ist das kein allzugroßer Fauxpas?
Fhtagn!
Inventar
#40 erstellt: 22. Sep 2013, 18:58
Der ProJect ist in Ordnung, ich würde aber anstelle des Creek eine Trigon Vanguard II nehmen.
Sehr gut anpassbar, ein gutes Gerät.
Und bei Fono auch gerade im Angebot:
http://www.fono.de/H...LX37kCFUld3godK3EAew
CarstenO
Inventar
#41 erstellt: 23. Sep 2013, 04:10

Fhtagn! (Beitrag #40) schrieb:
... ich würde aber anstelle des Creek eine Trigon Vanguard II nehmen. Sehr gut anpassbar, ein gutes Gerät.


Gleiches trifft auf die Creek OBH-15 Mk II auch zu. Was macht die Trigon im Vergleich zur OBH-15 Mk II besser?
Fhtagn!
Inventar
#42 erstellt: 23. Sep 2013, 05:15
Sie ist Made in Germany.
akem
Inventar
#43 erstellt: 23. Sep 2013, 05:59
Ich würde auch für die Creek stimmen, weil sie schlichtweg besser klingt...

Gruß
Andreas
CarstenO
Inventar
#44 erstellt: 23. Sep 2013, 06:41
Ich auch. Sowohl die OBH-15, als auch die OBH-15 Mk II. Aber die Goldnote PH-7 ...
Pilotcutter
Administrator
#45 erstellt: 23. Sep 2013, 07:15
Egal mit welcher der beiden gleich präzise arbeitenden und gleich gut klingenden Vorstufen, das Pro-Ject Anniversary Bundle hat ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der verlinkte Händler ist schwer in Ordnung und seit Jahren mein Haus und Hof Lieferant und bei Kaufentscheidung sollte noch ein ordentlicher Gesamtpreis zu realisieren sein.

Das Abstastsystem ist ebenso exzellent und hat guten Punch und Drive und wie das so alles heißt für Deine Musikrichtungen und liegt im Einzelkauf auch schon bei € 400,00.

Alles in allem ein Vinyl-Arrangement für viele Jahre schwarzhören auf hohem Niveau. Nur(!) bei solchen Abtastsystemen muss man sich auch Gedanken um eine geeignete Pflege der Platten machen. Da tut man seinem Hörgenuss und der hochwertigen Nadel einen großen Gefallen.

Gruß. Olaf
Mentx
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 23. Sep 2013, 09:49
So sei es!

Bezüglich Phono-Pre werde ich mich dann doch wohl, auf Grund höherer Zustimmung, für die Creek entscheiden. Auch wenn mir sowohl die Trigon, als auch die Gold Note ( ) sehr schmackhaft gemacht wurden. Wird ja wahrscheinlich nicht mein letzter Pre-Amp &/oder Dreher werden.

Wartungstechnisch schon alle Vorkehrungen getroffen. Die antistatischen Nagaoka Inner-Sleeves sind bereits schon längere Zeit in meinem Besitz und eine gebrauchte Okki-Nokki lässt sich bestimmt auch, für nicht allzu exorbitantes Geld, finden. Bei der Knosti hätt ich einfach Angst, dass sie mir alle meine schönen Labels versaut. Und will die Platten auch nicht unbedingt in die Bohrmaschine zum Trocknen spannen, wie ich das schon des Öfteren gelesen habe

Vielen Dank an Alle für die Beratung.

Ich freu mir hier schon meine Fußsohlen ab!

Gruß!
CarstenO
Inventar
#47 erstellt: 23. Sep 2013, 10:17

Mentx (Beitrag #46) schrieb:
Bei der Knosti hätt ich einfach Angst, dass sie mir alle meine schönen Labels versaut.


Hörensagen. Wenn Du die LP fest genug einspannst und das Label gerade aufgeklebt ist, klappt das. 22 Jahre Erfahrung.
Mentx
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 23. Sep 2013, 20:22
Aber rinnt die Brühe nach dem Ausspannen und zum Trocknen in den Ständer stellen nicht sowieso über das Label?

Die Acrylzarge werd ich am besten nur mit einem Microfasertuch reinigen, die Nadel mit der Clearaudio Nadelbürste. Reicht glaub ich, um den Spieler/Platten einigermaßen zu pflegen.

Gruß
Toko70
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 23. Sep 2013, 21:14
Hi,
Nach weit über 1000 gewaschenen Platten mit der Knosti habe ich noch kein versautes Label gehabt. Der Glasreiniger trocknet schnell und Rückstandslos, wenn man ihn regelmäßig erneuert.

Bei der Okki-Nokki bringst Du nur einen Spritzer Reinigungsflüssigkeit auf die Platte und verteilst dann den konzentrierten Schmand mit einer Bürste schön gleichmäßig immer wieder in der Rille.

Was ist besser?

Grüße
Torsten
CarstenO
Inventar
#50 erstellt: 24. Sep 2013, 04:14

Mentx (Beitrag #48) schrieb:
Aber rinnt die Brühe nach dem Ausspannen und zum Trocknen in den Ständer stellen nicht sowieso über das Label?


Wenn Du die Reinigungsflüssigkeit vor dem Ausspannen noch etwas in den Waschbehälter abfließen lässt, dann nicht.

Die Ergebnisse mit der Okki Nokki finde ich genau so gut. Ein Bekannter hat mir damit eindrucksvoll bewiesen, dass nach einer Reinigung damit die ehemals naß abgespielten Platten wie neu wurden.
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