TA System wechseln lassen - Kosten!

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beelzeboss
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Jan 2011, 11:31
Moinsen!

Hab mich jetzt entschlossen mein TA System auf meinem SL-Q2 zu wechseln. Welches System und blablubb soll hier aber nicht das Thema sein.
Da ich eigentlich ungern jemand hier aus dem Forum an-schnorren möchte und ich aus zahlreichen System-Wechsel - Guide´s nicht wirklich schlau geworden bin, dachte ich mir den Wechsel übernimmt sicher auch ein guter Hifi Händler.

Jetzt nur die Frage, was darf sowas beim Händler Kosten? Wenns zu teuer wäre würde ich mich vielleicht doch erstmal selbst versuchen ...
Für Profis ist das wahrscheinlich ehr eine Sache von ein paar Minuten, oder?

Habt Ihr da Erfahrungen, oder sagt Ihr gar "Um ne Glühbirne zu wechseln, rufst Du auch nicht direkt den Elektriker ...."?

Besten Dank!
Ben
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 17. Jan 2011, 11:40
Hallo Ben,

je nach Preis des einzubauenden TA ist diese Dienstleistung manchmal sogar im Preis enthalten.
Ich würde daher mal bei Deinem Händler anfragen, was der Dir vorschwebenden TA inklusive Einbau kosten soll.

Grüße
Frank
beelzeboss
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Jan 2011, 11:51

Hüb' schrieb:
Hallo Ben,

je nach Preis des einzubauenden TA ist diese Dienstleistung manchmal sogar im Preis enthalten.
Ich würde daher mal bei Deinem Händler anfragen, was der Dir vorschwebenden TA inklusive Einbau kosten soll.

Grüße
Frank
:prost


hey frank,
das kann ich mir wohl vorstellen. allerdings ginge es hier um die reine dienstleistung des umbaus. da ich system und headshell schon anderweitig gekauft habe.

das system (nagaoka mm321be) gibts auch leider bei den gängigen händlern hier im raum düsseldorf nicht mehr ...
das nagaoka wäre ja nun auch kein hoch-preisiges system wo der händler noch freiwillig seine dienstleistung on top gibt denke ich ...

danke dir!
gruss
ben
beelzeboss
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 17. Jan 2011, 13:13
Hab mal beim grossen S aus W. angefragt und prompt Antwort erhalten. Die nehmen dafür 35€ inkl. Übernachtung/Frühstück
Das ist ja übersichtlich.
Für den Kurs erspar ich mir glaub ich das weitere mühseelige einlesen und dann stundenlanges rumprobieren ...
schlagerbummel
Stammgast
#5 erstellt: 17. Jan 2011, 18:22
hi

Ich hab 50 Euro für Umbau und Justierung bezahlt. Fand ich ok, der kam auch zu mir nach Hause ...

LG, Armin
Detektordeibel
Inventar
#6 erstellt: 17. Jan 2011, 19:48

Habt Ihr da Erfahrungen, oder sagt Ihr gar "Um ne Glühbirne zu wechseln, rufst Du auch nicht direkt den Elektriker ...."?


Je früher man das lernt umso besser.

Bevor ich 35€ für den Einbau eines 40€ Tonabnehmers zahle würd ich mich lieber mal ne Stunde mit der Schablone hinhocken.
Dazu braucht man keinen Raketeningenieur, auch wenn man alles bis zum geht nicht mehr verkomplizieren und in einem Forum wie hier über so ein Thema herumdiskutieren kann bis zum abwinken.
beelzeboss
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 17. Jan 2011, 21:08

Detektordeibel schrieb:

Habt Ihr da Erfahrungen, oder sagt Ihr gar "Um ne Glühbirne zu wechseln, rufst Du auch nicht direkt den Elektriker ...."?


Je früher man das lernt umso besser.

Bevor ich 35€ für den Einbau eines 40€ Tonabnehmers zahle würd ich mich lieber mal ne Stunde mit der Schablone hinhocken.
Dazu braucht man keinen Raketeningenieur, auch wenn man alles bis zum geht nicht mehr verkomplizieren und in einem Forum wie hier über so ein Thema herumdiskutieren kann bis zum abwinken. :.


also wie man nach der systemmontage den arm im bezug auf gewicht und antiskating einstellt hab ich gerade in einem anschaulichen yt video gelernt. das scheint in der tat recht einfach zu sein.

was ich für mich problematisch sehe ist die montage des TA in die Headshell und die Ausrichtung in dieser.
Ist hierfür dann letztendlich die Schablone gedacht? Oder für welchen Schritt ist diese genau?

Danke im Voraus!
Bepone
Inventar
#8 erstellt: 17. Jan 2011, 21:44
Hallo Ben,

richtig, die Schablone (eher: Schablonen) sind für die korrekte Ausrichtung des Tonabnehmers in der Headshell gedacht.

Zur Vorgehensweise gibt's hier schon einige Threads, oder du nimmst dir etwas Zeit und schaust hier rein: http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/


Meiner Meinung nach sollte der Tonabnehmer möglichst präzise ausgerichtet sein. Dann erhälst du ein Minimum an Verzerrungen. So ganz trivial ist die Sache nicht, aber auch nicht unschaffbar.
(Ich höre einen Deibel-Detektor schon aufschreien )
Ich nehme am liebsten die DIN-Schablone, da der Justierbereich weit nach innen reicht. Wenn bei japanischen Plattenspielern der Tonabnehmer dann aber allzusehr verdreht werden muss, nehme ich die IEC.


Stichwort Raketeningenieur, hm?



Gruß
Benjamin
beelzeboss
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 17. Jan 2011, 21:57

Detektordeibel schrieb:


Je früher man das lernt umso besser.

Bevor ich 35€ für den Einbau eines 40€ Tonabnehmers zahle würd ich mich lieber mal ne Stunde mit der Schablone hinhocken.


beides richtig. allerdings hab ich auch nichts von einem 40€ system welches schlecht montiert ist. btw ist das system sicher nicht das schlechteste 40€ system.


Bepone schrieb:

Meiner Meinung nach sollte der Tonabnehmer möglichst präzise ausgerichtet sein. Dann erhälst du ein Minimum an Verzerrungen


genauso stelle ich mir das auch vor! danke für dne vono tip. die seite hatte ich vorher schon hier rausgekramt aber beim ersten lesen nicht geschnallt. mittlerweile gehts.

ich denke ich warte mal die post ab bis alles da ist und probiere mich mal selber. zum hifi laden kann ich den immernoch bringen ....

danke erstmal für die tips!

btw: ich hab heute 3 läden angefragt. einer keine antwort, einmal falsch verstanden (er meinte das system hat er nicht) und halt, grosses lob, das grosse S aus W. (nach 20min antwort). hatte ja auf einen gehofft das das fürn zwani macht


[Beitrag von beelzeboss am 17. Jan 2011, 21:58 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#10 erstellt: 17. Jan 2011, 22:02

ich denke ich warte mal die post ab bis alles da ist und probiere mich mal selber. zum hifi laden kann ich den immernoch bringen ....


Recht so!

Nur beim Versuchen nicht die Nadel abbrechen
(So eine Nadel ist robuster als man gemeinhin denkt, allerdings auch nicht unzerstörbar)

Wenn ich die Geschichte beim Händler machen würde, würde ich mich durch Nutzer-Erfahrungen vergewissern, dass das dann auch passt.
Das Wissen, worum es dabei überhaupt geht, ist nicht mehr überall vorhanden.



Gruß
Benjamin
beelzeboss
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Jan 2011, 22:06
[quote="Bepone"]

Nur beim Versuchen nicht die Nadel abbrechen
(So eine Nadel ist robuster als man gemeinhin denkt, allerdings auch nicht unzerstörbar)

[/quote]

aber das ausrichten muss schon mit "offener" nadel erfolgen, also ohne schutzkappe, richtig? wenn man dann ganz vorsichtig auf die schablone aufsetzt sollte nichts passieren?

danke dir benjamin / namensvetter!


[Beitrag von beelzeboss am 17. Jan 2011, 22:10 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#12 erstellt: 17. Jan 2011, 22:42
Übe das ausrichten halt erstmal mehrere Male mit dem bereits vorhandenen Tonabnehmer mit alter Nadel.
beelzeboss
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 17. Jan 2011, 22:44

Detektordeibel schrieb:
Übe das ausrichten halt erstmal mehrere Male mit dem bereits vorhandenen Tonabnehmer mit alter Nadel.


wenn mein altes system nicht ein ortofon concorde wäre an dem man so rein garnichts verstellen kann, dann ginge das perfekt
Bepone
Inventar
#14 erstellt: 17. Jan 2011, 22:46
Hallo,

ja der Diamant muss auf die Schablone abgesetzt werden.
Das bloße Absetzen macht ihm natürlich nichts aus.

Kriminell kann es werden, wenn du die Nadel über die Schablone schrabbst und dabei den Nadelträger verbiegst oder den Diamant rausbrichst / -reißt.
Auch Rückwärtsdrehen des Plattentellers sollte man vermeiden, wenn der Diamant auf der Schablone steht und sich möglicherweise festhakt. Drehen in Drehrichtung ist aber kein Problem.


Mit dem alten Ortofon kannst du durchaus üben, paar mal die Nadel auf die richtige Stelle der Schablone abzusetzen. Da bekommst du ein Gefühl.


Und keine Ursache!
Einem Namensvetter hilft man natürlich doppelt gern (nee ist Zufall, ich bin nicht so schlau um von Ben auf Benjamin zu kommen... Raketeningenieur halt )



Gruß
Benjamin
beelzeboss
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 17. Jan 2011, 22:51

Bepone schrieb:
Hallo,

ja der Diamant muss auf die Schablone abgesetzt werden.
Das bloße Absetzen macht ihm natürlich nichts aus.

Kriminell kann es werden, wenn du die Nadel über die Schablone schrabbst und dabei den Nadelträger verbiegst oder den Diamant rausbrichst / -reißt.
Auch Rückwärtsdrehen des Plattentellers sollte man vermeiden, wenn der Diamant auf der Schablone steht und sich möglicherweise festhakt. Drehen in Drehrichtung ist aber kein Problem.


Mit dem alten Ortofon kannst du durchaus üben, paar mal die Nadel auf die richtige Stelle der Schablone abzusetzen. Da bekommst du ein Gefühl.


Und keine Ursache!
Einem Namensvetter hilft man natürlich doppelt gern (nee ist Zufall, ich bin nicht so schlau um von Ben auf Benjamin zu kommen... Raketeningenieur halt )



Gruß
Benjamin


danke für die tips! dann werd ich erstmal das ortofon ein paar mal aufsetzten und sehen wie vorsichtig man sein muss. die nadel ist eh hinüber ...

benjamin ist mir immer zu lang zum schreiben
Bepone
Inventar
#16 erstellt: 17. Jan 2011, 23:42

benjamin ist mir immer zu lang zum schreiben


Och man gewöhnt sich dran


Gruß
Benjamin
beelzeboss
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 22. Jan 2011, 18:29
sooo,
heute mal zeit genommen. schablonen gebastelt, geodreieck und bleistiftminen besorgt und dann gings los.
nach gut 2 stunden inkl. saubermachen sitz das neue system!
das einizge was mich wirklich nerven gekostet hat sind diese kleinen schrauben mit den noch viel kleinen muttern zu verbinden, dabei das system aber nicht verwackeln und irgendwie festziehen ... ufff.
aber läuft!

allerdings würde ich das bei systemen die deutlich mehr kosten, doch einem händler überlassen (was ja dann sicher eh inklusive ist). man muss schon arg aufpassen um die nadel nicht versehentlich kaputt zu machen ...

vielen dank nochmals für die tip!
Detektordeibel
Inventar
#18 erstellt: 22. Jan 2011, 18:42
Keine Sorge, die ersten 10 mal sind die schlimmsten.
Bepone
Inventar
#19 erstellt: 22. Jan 2011, 18:57
Glückwunsch für deine Geduld, Ben - und schön, dass es geklappt hat!

Viel Freude beim Plattenhören!


Benjamin
beelzeboss
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 24. Jan 2011, 21:50
hier mal ein foto vom werk ... aber nur weil ich mit der kamera rumgespielt hab und grad kein besseres motiv da war

Nagaoka MM321be
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