Universum Studio 6000.

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MacLefty
Stammgast
#1 erstellt: 20. Aug 2009, 09:54
Moin moin,

gibt es eigentlich technische Unterlagen zu diesem kleinen Plattenspieler ? Oder Erfahrungsberichte / Erfahrungen hier im Forum ?
Der Hersteller soll ja CEC sein. Baugleich mit mit dem Toshiba SR-F 430.

Würde mich sehr über Informationen freuen. Vor allem auch über den verbauten Tonarm.

Mit freundlichen Grüßen,

Detlef


[Beitrag von MacLefty am 20. Aug 2009, 09:55 bearbeitet]
Mr._Universum
Stammgast
#2 erstellt: 20. Aug 2009, 11:17
Hallo Detlef,

dieser Plattenspieler scheint sich in der Bucht zum Shooting-Star unter den Universum-Plattenspielern zu entwickeln, vielleicht nicht zuletzt aufgrund der Diskussionen hier im Forum.

Diese Plattenpsieler wurden erstmals 1978 von Quelle angeboten. Anfangs gab es zwei Varianten, eine mit Direct Drive, die andere mit Belt Drive. Letztere Variante wurde nur für ein halbes Jahr verkauft, der Direkttriebler noch über mehrere Jahre. Daher ist er relativ häufig unter den Universum Plattenspielern vertreten. Als Tonabnehmersystem wurde er meist mit einem AT11 von Audio Technica ausgeliefert.

Zum Tonarm kann ich Dir nicht viel sagen, außer dass er als J-Rohrtonarm bezeichnet wird und über die SME-Kupplung verfügt.
Als Hersteller für diese Geräte kursiert inzwischen eine Palette namenhafter Hersteller. Sicher ist, dass es damals sehr viele bauähnliche Geräte unterschiedlicher Marken gab. Darunter sind auch für Schallplattenfreunde wohlklingende Namen wie Micro Seiki. Wer wirklich der Hersteller dieser Geräte war, ist für mich noch nicht zweifelsfrei geklärt.

Sicher ist, dass diese Geräte solide verarbeitet sind und über ordentliche Qualitäten verfügen. Ihre Zarge aus MDF-Holz vermittelt zudem eine gewisse Solidität.

Von Universum gab es um 1980 noch einige weitere Plattenspieler, die über dieselben Gene verfügen, wie der hier diskutierte System 6000 Plattenspieler. Auch über diese Modelle wird hier im Forum gelegentlich diskutiert.

Gruß,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 20. Aug 2009, 11:19 bearbeitet]
M.Schopf
Stammgast
#3 erstellt: 20. Aug 2009, 11:55
Das Plattenspieler ist leider !!! kein Geheimtipp oder sowas... Er wir duch das Forum hier leider sehr gepusht, genauso wie die 2500 Serie... Der Plattenspieler ist ein gutes und solides Gerät.
Mahlzahn1411
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 10. Feb 2011, 04:51
Hallo,

Sorry fürs ausgraben, aber ich habe heute einen Universum Studio Automatik System 6000 in der Bucht ergattert und wollte mich schonmal nach passenden Systemen umgucken. Allerdings find ich ums verrecken keine Daten zu dem Teil.

Hätte vor allem gerne die effektive Masse des Tonarms, um die Auswahl der Systeme eingrenzen zu können.

Höre vorwiegend Rock, Metal, aber auch Hip Hop und Pop. Falls wer empfehlungen hat

Danke im voraus falls mir wer helfen kann...


[Beitrag von Mahlzahn1411 am 10. Feb 2011, 04:54 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 10. Feb 2011, 11:11
Mahlzahn1411
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Feb 2011, 15:56
Mir ging es ja auch in erster Linie darum die eff. Masse des Tonarms herauszufinden

Aber wenn wir schonmal dabei sind. Budget um 150€.
Bisher hatte ich die Ortofon VM Red oder 2M Blue im Auge.
WilliamThakker empfiehlt mir: Goldring G-1006 oder Audio Technica AT-7V...
Mahlzahn1411
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 10. Feb 2011, 23:43
Ich finds allgemein n bißchen schade, dasss hier immer einfach irgendwelche TA's in den Raum geworfen werden, ohne was dazu zu sagen (nicht nur in diesem Thread, sondern auch in meinem Kaufberatungsthread und dem Forum allgemein; also nichts gegen dich Haakon )

Als Neuling/Unwissender kommt man ja gerade hierher weil einen die Auswahl überfordert und man ne Meinung haben will, WARUM man dieses und nicht jenes nehmen sollte.

Durch diesen und meinen eigenen Kaufberatungsthread Klick habe ich jetzt knapp 8 TA's für meine Ansprüche/meinen Dreher empfohlen bekommen. Da is man ja so schlau wie vorher

Versteht mich nicht falsch: will keinem quer kommen. Nur bin ich nach wie vor total unschlussig was ich jetzt nehmen soll.
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 11. Feb 2011, 09:33
Man wirft die Systeme in den Raum, weil die hier schon x-mal beschrieben worden sind und man keine Lust hat, immer wieder ein Shure M97xE zu charakterisieren, weil die Leute zu faul sind, die Suchfunktion zu bemühen.

Rillenohr
Inventar
#9 erstellt: 11. Feb 2011, 11:39

Mahlzahn1411 schrieb:
.... habe ich jetzt knapp 8 TA's für meine Ansprüche/meinen Dreher empfohlen bekommen. Da is man ja so schlau wie vorher

Versteht mich nicht falsch: will keinem quer kommen. Nur bin ich nach wie vor total unschlussig was ich jetzt nehmen soll.


Tja, da musst du durch. Je mehr Leute du fragst, desto mehr Vorschläge kommen auf dich zu.
Da hilft nur: vernünftig nach dem Geldbeutel kaufen und selbst testen.

Zur näherungsweisen Bestimmung der effektiven Masse des Tonarms gibt es übrigens ein einfaches Verfahren. Das wurde auch hier schon mal von einem kompetenten Forumsteilnehmer beschrieben:

Man entferne TA und Tonarmgewicht und messe nun an der Headshellspitze das Gewicht des Arms. Dazu eignet sich z.B. eine entsprechende Federwaage mit ca. 30 g Messbereich. So eine habe ich mir für weniger als 10 Euro besorgt. Im Digitalzeitalter gibt es natürlich noch andere Waagen. Aber was nach dem Komma steht, ist nicht relevant. Jedenfalls zeigt mir meine Federwaage einen ziemlich genauen Wert an. Z.B. messe ich beim Thorens TP16 auf diese Weise 16-17g. Auf dem Papier steht 16.5 g.



[Beitrag von Rillenohr am 11. Feb 2011, 11:50 bearbeitet]
mkoerner
Stammgast
#10 erstellt: 11. Feb 2011, 12:18

Rillenohr schrieb:
Man entferne TA und Tonarmgewicht und messe nun an der Headshellspitze das Gewicht des Arms. Dazu eignet sich z.B. eine entsprechende Federwaage mit ca. 30 g Messbereich. So eine habe ich mir für weniger als 10 Euro besorgt.


Das funktioniert so nur unter der Voraussetzung, dass die Massenverteilung entlang des Arms absolut gleichmässig ist. Wird das Armrohr irgendwo dicker oder macht einen Knick, oder hat die Gegengewichtsachse eine andere Materialverteilung dann wirds so nix. Eigentlich ist die effektive Masse die interessiert in Wirklichkeit die Massenträgheit des Arms bezogen auf das Nadel"lager". Die Massenträgheit wird nur aus bequemlichkeit in Gramm umgerechnet, so wie auch die Auflagekraft nicht in Newton sondern Gramm angegeben wird.

Um die effektive Masse korrekt messen zu könnnen, musst du den Arm möglichst exakt dort wo die Nadelspitze liegt an eine Feder anhängen, und dann aus der Schwingfrequenz des Arms an der Feder die effektive Masse errechnen. Das Gegengewicht spielt dabei eine entscheidende Rolle. Deshalb sind die Angaben beit etlichen Armen eh nur ein "Mittelwert"

Hier gibt es eine hilfreiche Diskussion zum Thema...

Mike


[Beitrag von mkoerner am 11. Feb 2011, 12:20 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#11 erstellt: 11. Feb 2011, 12:53
Das ist schon klar. Und die komplizierteren Verfahren sind mir auch bekannt. Ich schrieb ja deswegen: "näherungsweise". Und nach meinen Tests ist diese Näherung überraschend gut, wenn ich die Tonarmdaten, sofern angegeben, damit vergleiche.

In der Praxis bringt mir eine exakte Messung aufs Zentelgramm sowieso nichts.


[Beitrag von Rillenohr am 11. Feb 2011, 12:59 bearbeitet]
Mahlzahn1411
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 12. Feb 2011, 02:23

Rillenohr schrieb:
Das ist schon klar. Und die komplizierteren Verfahren sind mir auch bekannt. Ich schrieb ja deswegen: "näherungsweise". Und nach meinen Tests ist diese Näherung überraschend gut, wenn ich die Tonarmdaten, sofern angegeben, damit vergleiche.

In der Praxis bringt mir eine exakte Messung aufs Zentelgramm sowieso nichts.


Eine Annährung würde mir auch erstmal reichen. Du sagtest oben "den TA abnehmen". Heißt das den ganzen TA inkl. headshell, also komplett abschrauben? Will nur sichergehen.

Aber eigentlich müssten doch irgendwo Technische Daten zu dem guten Stück zu finden sein.

Was ist eigentlich mit dem Verstärker? Universum 6000. taugt der was? Gibt halt wieder null Infos zur leistung, technik etc...


[Beitrag von Mahlzahn1411 am 12. Feb 2011, 02:33 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#13 erstellt: 12. Feb 2011, 22:10
Die Headshell drauf lassen, nur den TA abmontieren, d.h. die zwei Schrauben lösen/entfernen und die Käbelchen abziehen.

Zum Verstärker kann ich leider nichts sagen.
Mahlzahn1411
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 12. Feb 2011, 23:25
Ok, dankeschön, werde das dann mal testen. Brauch dann nur noch ne Federwaage...

Hoffe ja insgeheim noch auf nen Universumfreak, der mit der Bedienungsanleitung oder nem technischen Datenblatt um die Ecke kommt
berndpfe
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 08. Mrz 2012, 14:22
Ich habe eine Bemerkung zum Studio Automatik System 6000 zu machen (Universum).

Der ist definitiv aus Japan, schon weil untendrin ein 110V Übertrager enthalten ist, der
ist in dieser Form wohl nur für den Exportmarkt gewesen oder höchstens unter der
Originalmarke im Land vertrieben worden, ohne den Übertrager, der unten auch rausschaut,
weil dafür eine extra Aussparung in den Bodendeckel gestanzt wurde!
Die Platine intern arbeitet mit ca. 48-55V (das wird nochmal geteilt nämlich) und
es sind lauter japanische Halbleitertypen enthalten.
Sowas aus den USA wäre zu teuer in der Herstellung, daher Japan.(MicroSeiki gilt für
mich als das was allerwahrscheinlichsten der Hersteller ist, wenn man sich die Zargenform und
die Lage der Bedienelemente ansieht, da sieht sehr vieles aus wie das was MicroSeiki früher mal
hergestellt hat, auch der Plattenteller passt genau zu dem was die damals hatten.
Die Zarge ist allerdings beim Universum-Spieler nicht besonders edel wie bei den sehr bekannten
wertigen Seiki-Drehern, sondern aus in Form gepresstem und gefrästem Sägespanmaterial, welches
mit einer schwarzen Strukturfurnierfolie beklebt ist.

Der Spieler zeigt leider ein paar Mankos:

Die Lastwiderstände sind zu schwach ausgelegt, werden zu heiss und
mit der Zeit führt deren Alterung zu Veränderungen im Wert. Dies führt
zu Drehzahlschwankungen (WOW&Flutter, akustisches Eiern).
Nach Komplett-Tausch aller Elkos und Lastwiderständen gegen solche mit
höherer Güte (Low-ESR Elkos) und höherer Belastbarkeit (Widerstände) läuft
der wieder rund und gleichförmig. Die Widerstände haben Metallgehäuse und diese
sind zur noch besseren Kühlung nun mit an die Basisplatte der Mechanik geschraubt,
inkl Wärmeleitpaste darunter. Das geht einfach so weil die Widerstandsgehäuse elektrisch
isoliert sind, aber Wärme ableiten können.

Der Plattenteller ist leicht unwuchtig (festgestellt bei schnellen Drehzahlen),
also habe ich ein Metallscheibchen unten reingeklebt und dieses solange immer
wieder verschoben bis der Schlag auch bei hohen Drehzahlen völlig weg war,
damit läuft der nun wuchtfrei.

Die Gleithülse für den Tonarmlift versulzt mit der Zeit und der Tonarm senkt
sich nicht mehr ohne Zutun. Man muss Silikonfett bestimmter Konsistenz
verwenden (Vaseline ist zu dick) damit das wieder geht. Ich habe ein Schub-
ladenschienengleitmittel von IKEA als ideal passend herausgefunden.

Das Antiskating ist schwierig einzustellen. Glatte Skatingplatten geben die
Verhältnisse nicht wieder leider. Das Antiskating ist dann richtig eingestellt wenn
die Nadel bei seitlichem Anstoss aus Richtung der Linie Tonabnehmernadel-Mittelachse
an den Spieler die Rille nicht wechselt, sondern wieder in dieselbe Rille zurückfällt
(Das sollte man aber nicht oft so ausprobieren).

Auslaufrillennähe: Beim Annähern des Tonarms gegen Ende von abgespielten Platten wird
gelegentlich ein ganz leises Klopfen vernehmbar. Dies ist der Anschlag der Mechanik
(Plastikhebel) an der Aussenseite der Mitnehmerstange in welche beim schnelleren Einlaufen in
die Auslaufrille der Tonarmtrieb eine Nocke greift und diesen in die Ruheposition zurückführt, bevor
der Motor abgeschaltet wird. Dieses Klopfen ist ggf. störend, läßt sich mechanisch
aber so gut wie nicht abstellen, höchstens weitgehend dämpfen indem man unten in der
Mechanik diese Stellen (Spitze des Plastikhebels und der Nocke an in welche der Mitnehmer
greift beim Einlauf) immer gut schmiert.

Die Füße (enthalten Metallfedern, die aber auch anfangs durch den Gummi drumrum
- welcher altert - mit gestützt sind) sinken mit der Zeit etwas ab, so daß der Platten-
tellermotor unten aufsitzt und beim Abspielen so ein hörbares Brummen verursacht.
Abhilfe : Gummischeiben unter die Füße kleben (Baumarkt). Bisher ist das nicht
weiter eingesackt, weil die Füße im Alter voll auf den Federn stehen.
Oder : Audiophile Spitzkegel entsprechender Länge, ggf. mit Distanzstücken,
unter den Spieler kleben (anstelle der Füße).
Weichsilikonpolster wären auch eine gute Alternative (excellente Entkopplung von
Trittschallquellen, da der Spieler darauf sozusagen 'schwimmt'). Es soll Leute gegeben
haben die verwenden pro Fuß je einmal 'Slime' in einem Becher, in welchem der Fuß
steht ,aber nicht an den Becher anstößt natürlich, d.h. mit ausreichend Spiel ringsherum.
Beim Anstupsen ergibt sich der von anderen Systemen her bekannte "Schwabbeleffekt'
einer gefederten Entkopplung.
Wichtig: Die Füße sind nur mit dem Bodendeckel verbunden, nicht mit der Zarge direkt.

An dem Spieler habe ich ein Erdungskabel vermisst. Wurde wohl wegen der Holzzarge
nicht für notwendig gehalten, dabei sind jede Menge Metallteile im Spieler selbst. Immerhin
ist der Tonarm aus Metall, daher wäre eine Nullung von Berührspannungen, Statik usw. von
Vorteil gewesen.

Es sollte nur ein Massekabel der NF-Leitung am Receiver/Verstärker hängen (Stereoleitungen
haben immer zwei!), das andere an einem Kanal auf einer Seite auftrennen sonst riskiert man
Brummstörungen über diese Masse-Kabelschleife.
Störende HF-Einstreuung kann man ausfiltern durch zusätzliche Kapazitäten im pF-Bereich gegen
Masse (am Vorverstärkereingang und auch im Plattenspieler, dort wo die NF-Leitung das Tonarm-
Rohr verläßt) und auch durch Ferritkerne auf der NF-Leitung.


[Beitrag von berndpfe am 08. Mrz 2012, 14:32 bearbeitet]
UniversumFan82
Inventar
#16 erstellt: 08. Mrz 2012, 20:46
Hallo,
wenn benötigt, ich hätte die Anleitung des Drehers als pdf (brauche nur eine mail-Adresse die gut 3MB verträgt), allerdings steht die effektive Masse des Arms da auch nicht drin. Als Anhalt für ein neues System kann man sich aber bei Vinylengine die Daten des original verbauten AT11 raussuchen. Das kann man übrigens aufwerten, Takker hat NOS-Nadeln AT12, sogar eine AT12S mit Shibata-Schliff, gerade in der Bucht gescheckt.

Warum gerade dieser Universum so gehypt wird, entzieht sich jeder Logik, im Vergleich zum F2095 und F2002/F2001 ist er doch deutlich einfacher gestrickt, trotzdem erreicht er oft höhere Preise. F2095, F2002/F2001 haben tatsächlich Micro Seiki Technik drin, der F2002 ist bis auf Design-Kleinigkeiten identisch mit dem Micro Seiki DQ44. Diese waren auch mit einem höherwertigen System AT13EaV ausgestattet und haben Quarzsteuerung.
Der F2092 ist wohl eher nicht bei Micro vom Band gelaufen, dagegen sprechen der Tonarm und der klobige Motor, die Micros haben eigentlich viel filigranere Motoren.

Der Teller des F2092 ist übrigens eigentlich für Beltdrive ausgelegt und mit dem der entsprechenden riemengetriebenen Variante identisch. Die anderen DDs von Universum haben einen deutlich schwereren Teller ohne die innere Lauffläche für den Riemen.

Der Plattenspieler ist übrigens geerdet - natürlich nur wenn noch das originale DIN-Kabel dran ist.

Meine drei Modelle (2xDD, 1xBelt) laufen alle zuverlässig, bei einem ist mal der Entstörkondensator abgeraucht, das war's, Gleichlaufschwankungen kommen meist von verdreckten Pitchreglern.
Das Problem mit dem aufsetzenden Motor beseitigt man professionell, indem man die dünne Bodenpappe gegen eine 4mm MDF-Platte austauscht - dann steht er auch gerade!
Lifthülse und Kolben reinigt man und fettet neu mit Silikonöl Viskosität 300.000 oder 500.000!

Gruß,
Manfred


[Beitrag von UniversumFan82 am 08. Mrz 2012, 20:47 bearbeitet]
audioslave***
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 12. Mrz 2012, 14:48

berndpfe schrieb:
Ich habe eine Bemerkung zum Studio Automatik System 6000 zu machen (Universum).

Auslaufrillennähe: Beim Annähern des Tonarms gegen Ende von abgespielten Platten wird
gelegentlich ein ganz leises Klopfen vernehmbar. Dies ist der Anschlag der Mechanik
(Plastikhebel) an der Aussenseite der Mitnehmerstange in welche beim schnelleren Einlaufen in
die Auslaufrille der Tonarmtrieb eine Nocke greift und diesen in die Ruheposition zurückführt, bevor
der Motor abgeschaltet wird. Dieses Klopfen ist ggf. störend, läßt sich mechanisch
aber so gut wie nicht abstellen, höchstens weitgehend dämpfen indem man unten in der
Mechanik diese Stellen (Spitze des Plastikhebels und der Nocke an in welche der Mitnehmer
greift beim Einlauf) immer gut schmiert.


Das kann ich bestätigen. Störender empfand ich allerdings, das die Automatik noch im Bewegungsablauf war während der TA schon in der Rille saß und das Gerumpel der - zugegebenermaßen panzerartigen konstruierten Mechanik voll übertragen wurde. Optisch aber ein recht ansprechendes Gerät.

VG Clemenzzz


[Beitrag von audioslave*** am 12. Mrz 2012, 14:51 bearbeitet]
boozeman1001
Inventar
#18 erstellt: 23. Apr 2014, 00:25
Ich krame den Uraltfred mal wieder raus, da mir letzte Woche auch ein Studio 6000 zugelaufen ist.
Der Dreher selbst war in gutem Zustand, die Haube allerdings total verranzt, aber nicht gebrochen.
Und es fehlte ein Fuß. Da die originalen Füße alles andere als schön sind, und der Motor so ewig weit unten raus hängt, habe ich eine 19mm MDF-Platte (mattschwarz lackiert) montiert und schwarze Alufüße (22mm hoch, 50mm Durchmesser) mit Gummis oben und unten. Sieht wesentlich wertiger aus, als diese hochbeinige Fuß-Kontruktion mit der Presspapp-Bodenplatte.
Den Knallfrosch habe ich prophylaktisch mal getauscht, der war schon rissig. Und die Haube musste komplett geschliffen und poliert werden (hab immer noch Muskelkater). Danach noch die Potis reinigen und schon läuft er wieder perfekt.
Insgesamt ein wirklich schöner Spieler, der auch qualitativ nicht zu verachten ist. Momentan habe ich "nur" mal das Shure M44-G drunter geschraubt, da es grad frei war. Damit spielt er schon mal ganz gut.
Was mir allerdings aufgefallen ist: wenn ich das Shure nach der Audio-Schablone justiere, sitzt es leicht schief in der Headshell. Ich habe allerdings keine Position gefunden, bei der das System gerade im HEadshell sitzt und trotzdem beide Nulldurchgänge stimmen... WTF?!?!
Kann das so richtig sein?
Wuhduh
Inventar
#19 erstellt: 23. Apr 2014, 02:41
Moin, Kai !

Jo, so manche Fräse freut sich über frische " Zalandos ", die u. U. sogar ein klangliche Verbesserung herbeiführen können.

Bei Verwendung der Nulldurchgänge einer bestimmten Schablone kann durchaus passieren, daß der TA letztendlich leicht schief montiert werden muß. Die Tonarmgeometrie und der Montagepunkt sind vordefiniert. Haste eine Schön-Schablone zum Vergleich ?

MfG,
Erik
boozeman1001
Inventar
#20 erstellt: 23. Apr 2014, 09:30
Moin Erik,

nein, eine "Schön" habe ich nicht. Ich benutze eigentlich immer Audio oder DIN (für Dual, Elac & Co.).
Vielleicht, da der Universum ja ein Japan-Dreher ist, probiere ich nochmal die IEC-Schablone. Mir kam das nämlich etwas spanisch vor, hatte noch nie solche Probleme ein System zu justieren... Wenn der Überhang passte, sass es am äußeren Punkt schief, wenn es außen passte, war es am inneren (Überhang-) Punkt schief. erst der schiefe Einbau ergab eine näherungsweise brauchbare Justage. Sehr komisch, das.

Dass das M44-G nun nicht unbedingt der Wahrheit letzter Schluss ist, was die Zischelneigung angeht, ist mir klar, ist ja nur ne olle Rundnadel.
Werde demnächst mal das Acutex 412 drunter schrauben, wenn endlich die neue Nadel für das Sonus Gold Blue angekommen ist.
Das Acutex ist momentan am TD320, da wollte ich aber auf jeden Fall mal das Sonus probieren.

Was die "Zalandos" angeht: die Aktion mit der Bodenplatte habe ich nicht aus klanglichen Gründen gemacht, sondern aus der Not (des fehlenden Fußes) heraus. Als Nicht-Voodoo-Anhänger glaube ich eh nicht an solche Tuningmaßnahmen. Wahrscheinlich können auch sowohl meine Kette als auch meine Ohren diese Nuancen gar nicht verarbeiten...


[Beitrag von boozeman1001 am 23. Apr 2014, 09:33 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 23. Apr 2014, 20:04
Hallo, Kai !

Der letzte Satz ist Dir richtig gut gelungen !

Das macht das Musikhören für Dich einfacher. Frauen mit einer Schallplattensammlung sollten Dich eigentlich umschwärmen.

,
Erik
Philipp2804
Neuling
#22 erstellt: 06. Okt 2015, 14:47

UniversumFan82 (Beitrag #16) schrieb:
Hallo,
wenn benötigt, ich hätte die Anleitung des Drehers als pdf (brauche nur eine mail-Adresse die gut 3MB verträgt), ....

Gruß,
Manfred


Hallo aus Berlin,

ich grabe den Faden hier mal aus, weil ich auch gern die BDA zu meinem UNIVERSUM 6000 (F2092) als PDF hätte. Ich restaurieren gerade einen F2095 und auch einen F2092.
Hat jemand die PDF oder Kontakt zu Manfred ?
Nachricht bitte per PN.

Es würde mich freuen, wenn das klappen würde.

Schönen Tag noch
Philipp
sandmann319
Inventar
#23 erstellt: 06. Okt 2015, 15:01
Hallo Philipp,
einfach eine PN senden, oder direkt per E-mail.

Klicke seinen Namen an und du siest die Möglichkeiten

Gruß Gerd
Philipp2804
Neuling
#24 erstellt: 06. Okt 2015, 16:02
Hallo Gerd,

habe ich vor einer Woche gemacht (PN), deshalb nun die Frage hier im Faden...
Bin ich zu ungeduldig ?
Gruß Philipp


[Beitrag von Philipp2804 am 06. Okt 2015, 16:03 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#25 erstellt: 06. Okt 2015, 16:59
Hallo Philipp,
mmmhhh,
sein letzter Beitrag ist vom 12.04.2014
da könnte natürlich etwas passiert sein.

Vielleicht kann dir jemand anderes helfen.

Gruß Gerd
ps:
Die Gebrauchsanweisung vom 2095 mit Schaltbild hätte ich,
wenn die das was nützt?


[Beitrag von sandmann319 am 06. Okt 2015, 17:04 bearbeitet]
Philipp2804
Neuling
#26 erstellt: 07. Okt 2015, 09:41
Hallo und Danke für das Angebot.

Hier in diesem Beitrag wurde die BDA vom F2095 Universum 6000 zum herunterladen angeboten.

Leider habe ich die BDA für den F2092 noch nicht gefunden.

Gruß Philipp
Philipp2804
Neuling
#27 erstellt: 09. Okt 2015, 10:01
Philipp2804
Neuling
#28 erstellt: 07. Dez 2015, 16:31
... inzwischen laufen die beiden Universum Player F2092 + F2095 bei mir
Auf beiden habe ich NAGAOKA MP 11/110 Systeme montiert - ich mag den Sound dieser Nadeln.
Leider habe beide Player unterschiedlich Tonarm-Maße - eine Wechsel der Headshells ohne nachjustieren ist nicht möglich - schade.

Hier mal zwei Bilder von "Dicken"...
Universum F2095Universum F2095
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