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Problem bei der Tonarmjustage meines Kennwood KD 52 FB

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Walle_Kirsch
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Feb 2011, 15:03
Der "olle Plastikbomber klingt mit dem AT 95 E Überraschend gut,jedoch habe ich bei der Feinjustage des Tonarmes folgendes Problem.Als erstes habe ich mir eine digitale Tonarmwaage besorgt um die empfohlene Auflagekraft von 1,8 präzise einzustellen.Logischer Weise muß die Anti - Skating Gegenkraft dann auch auf 1,8 eingestellt werden.Genau dann kann ich keine 7 inch mehr ansteuern da der Tonarm extrem nach außen zieht.Stellt man die Gegenkraft auf 1,2 funktioniert es anscheinend.Kann es sein,daß die Anzeige der Gegenkraft fehlerhaft ist und welche Möglichkeit gibt es diese zu messen?Dieser tonarm muß doch vernünftig einzustellen sein.Bevor ich damit Hifi-Analog in Do-Wambel besuche,hoffe ich hier vielleicht etwas brauchbares zu erfahren.

MfG

W.K.
Albus
Inventar
#2 erstellt: 14. Feb 2011, 15:36
Tag,

die Sache mit der Antiskatingkraft läuft noch stets darauf hinaus, die Einstellung zu finden, die im Einzelfall des jeweiligen Tonabnehmers gut funktioniert - was immer irgend Markierungen auf Stellrädern oder Hängegewichtchen so an Einteilungen haben. Genau ist da nichts. - Was in Betrieb und Wiedergabe funktioniert, ist richtig.

Freundlich
Albus
directdrive
Inventar
#3 erstellt: 14. Feb 2011, 15:46
Moin,

Klanglich kann man dem Kenwood nichts Übles nachsagen, Optik und Verarbeitung sind halt etwas einfach. Beim originalen System Kenwood V-52 handelt es sich um ein umgelabeltes Audio Technica AT-3400 bzw. AT-93. Das ist eine Variante des AT-95E mit sphärischem Nadelschliff, ansonsten aber gleichen Spezifikationen. Sollte also passen. Lediglich die empfohlene Auflagekraft für das AT-95E liegt bei 2,0 p, nicht bei 1,8 p, etwas mehr ist IMHO auch nicht falsch.

Deine Problembeschreibung klingt nach einer zu geringen Auflagekraft. Ich würde empfehlen, das Gerät in aller Ruhe nochmals nach Anleitung ohne Waage genau einzustellen. Falls nicht vorhanden, gibt's die Anleitung nach kurzer Registrierung hier zum Download:Vinyl Engine

Alternativ als PDF von mir, PM mit Mailadresse genügt.

Grüße, Brent
juergen1
Inventar
#4 erstellt: 14. Feb 2011, 16:04
Hallo Walle,
idealerweise stellt man AS nach Gehör ein.
Wenn der rechte Kanal stärker verzerrt als der linke, dann muß man AS erhöhen. Im umgekehrten Falle umgekehrt.

AS wird den Tonarm immer nach außen ziehen. Das ist kein Indiz für eine falsche Einstellung. Kann aber leider Probleme beim Aufsetzen verursachen.

Etwas Abhilfe verschafft man, wenn man den Tonarmlift so einstellt, daß der Arm in abgehobenem Zustand nur knapp über der Platte schwebt. Dann gibts weniger Abdrift beim Absenken.
Habe aber keine Ahnung, ob und wie das bei deinem Spieler geht.
Tonarmbank etwas aufrauhen oder entfetten könnte auch was bringen. Dann rutscht der Arm nicht so leicht nach außen.

Wenn Du AS etwas unterhalb des optimalen Wertes einstellst, dürfte das auch kein Problem sein.
Bei Deiner doch eher hohen Auflagekraft ist AS sowieo nicht so kritisch zu sehen.

Gruß
Jürgen
Walle_Kirsch
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Feb 2011, 15:01
Hallo,werde Eure Tipps mal ausprobieren.Directdrive hat tatsächlich recht mit der Annahme,dass es sich um ein Originalsystem und somit einer Abwandlung des AT 3400 mit einer sphärischen Nadel handelt.Diese hatte ich vor ca. einem Jahr bei William Thakker bestellt und mich heute noch einmal schlau gemacht wegen der Auflagekraft.Die Empfehlung lautet 2,5 g-was sich doch von meinen 1.8 stark abhebt.

Danke für die Tipps und bis später

Walle
Walle_Kirsch
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 15. Feb 2011, 15:09
Habe noch etwas vergessen.Was klingt denn besser, bzw.ist schonender für die Platten,eine sphärische oder eine elliptische Nadel?

Gruß

Walle
juergen1
Inventar
#7 erstellt: 15. Feb 2011, 15:49

Walle_Kirsch schrieb:
Was klingt denn besser, bzw.ist schonender für die Platten,eine sphärische oder eine elliptische Nadel?

Hallo Walle,
Sphärischer, also runder Schliff, ist die einfachste Form. Die anderen Schliffe sind Weiterentwicklungen und von daher grundsätzlich besser.
Am plattenschonendsten ist aber wohl die runde Form. Auch wenn der Unterschied wohl eher akademisch ist.
Wichtiger ist korrekte Justage, richtige Einstellung der Auflagekraft und des AS.
Gruß
Jürgen
Albus
Inventar
#8 erstellt: 15. Feb 2011, 17:22
Tag,

hier gibt's etwas zu bedenken, Bilder und Texte:
http://www.zerogain.com/forum/showthread.php?t=26145

Freundlich
Albus
kempi
Inventar
#9 erstellt: 15. Feb 2011, 17:36

Walle_Kirsch schrieb:
Hallo,werde Eure Tipps mal ausprobieren.Directdrive hat tatsächlich recht mit der Annahme,dass es sich um ein Originalsystem und somit einer Abwandlung des AT 3400 mit einer sphärischen Nadel handelt.Diese hatte ich vor ca. einem Jahr bei William Thakker bestellt und mich heute noch einmal schlau gemacht wegen der Auflagekraft.Die Empfehlung lautet 2,5 g-was sich doch von meinen 1.8 stark abhebt.

Danke für die Tipps und bis später

Walle



Schau auch mal http://www.youtube.com/watch?v=G_YgSxGk_mw an.
Walle_Kirsch
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 30. Mrz 2011, 16:01
Vielen Dank an Euch nochmals für die Tipps zur perfekten Tonarmjustage! Besonders Juergens Empfehlung die Tonarmbank zu entfetten war sehr überzeugend! Der Tonarm funktioniert jetzt reibungslos und zieht überhaupt nicht mehr nach außen.
killnoizer
Inventar
#11 erstellt: 30. Mrz 2011, 20:50
Vielleicht ist die Liftbank auch nicht mehr ganz grade , das kann je nach Konstruktion schon mal vorkommen , die Auflagefläche sollte natürlich waagerecht stehen .
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