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Tonabnehmer für Technics

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Autor
Beitrag
melachi87
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Feb 2011, 20:27
hallo,

habe einen technics plattenspieler und dazu einen shure m44
tonabnehmer, der ja nicht schlecht ist. Nun frage ich mich warum es Tonabnehmer für z.b. 500 Euro gibt. Sind die dann in der Tonqualität dann viel besser? Weil ich lege auch wert auf Tonqualität und suche deshalb einen der noch besser als der shure m44 ist.

Könnt ihr mir sagen ob es sich lohnt und welche Tonabhnehmer sich lohnen. Preis sollte nicht zu hoch sein, ich denke mal 400 euro ist schmerzgrenze, aber lasst mich erstmal was hören.

mfg
germi1982
Moderator
#2 erstellt: 19. Feb 2011, 23:15
Die Musikrichtung wäre noch interessant die damit gehört werden soll...

Und das M44 ist auch nicht schlecht, das war in den 60ern ein Top-System. Hat sich nicht umsonst bis heute gehalten...ebenso wie das Denon DL-103 das seit 1963 gefertigt wird...


[Beitrag von germi1982 am 19. Feb 2011, 23:15 bearbeitet]
melachi87
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 19. Feb 2011, 23:30
naja so ziemlich viel z.b. hip hop, funk, soul, jazz

pop zeug eher weniger

aber ab einen gewissen tonabnehmer wert kann man doch alles hören damit oder?

mfg
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 19. Feb 2011, 23:31
Was für ein System soll es denn sein? Moving Magnet oder Moving Coil?

Das Denon DL-160 könnte evt. was sein...ist aber Moving Coil, das heißt du kannst selber die Nadel nicht tauschen wenn die verschlissen ist. Das geht bei den meisten MCs nicht, es gibt da zwar auch Ausnahmen, aber bei eigentlich allen aktuell gefertigten Systemen ist das nicht möglich.


[Beitrag von germi1982 am 19. Feb 2011, 23:35 bearbeitet]
High_Fidelity_Freak
Inventar
#5 erstellt: 19. Feb 2011, 23:43
Hi,
welche Komponenten betreibst du denn?
Denn, übertrieben gesagt, ein 500€ Tonabnehmer an nem 100€ Verstärker und 2 StandLS für 80€ das Stück macht keinen Sinn.
Grundsätzlich kannst du sagen dass bei steigendem Preis die Tonqualität des TA zunimmt, genauso wie die Anfassqualität. Ein Benz ACE oder Ortofon Rondo Red haben einfach eine bessere Haptik und Optik als z. B. ein Nagaoka 321BE. Irgendwoher muss der Preis ja kommen...
Ansonsten, welcher Spieler ist es denn? Effektive Masse des Arms?
Generell kann man sagen das, bis auf Jazz, deine Musikrichtungen nicht extrem fordernd für den TA sind. Bei Klassik empfiehlt sich z. B. ein besserer TA als bei neueren Popproduktionen.
Gruß,

HFF
melachi87
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Feb 2011, 23:49
spieler? technics sl-1210

ich benutze den zum abspielen meiner musik z.b. am pc und zum digitalisieren.

naja mc oder mm ist mir relativ egal hauptsacher er ist von der preis-leistung gut bzw. die qualität ist besser als die vom m44. also son 1000 euro abnhemer werde ich mir sowieso nicht kaufen. macht für mich eh kein sinn.

Verstärker ist son kleiner preamp von ART. eventuell werde ich mir noch einen besseren kaufen, aber das ist erstmal zweitrangig.
High_Fidelity_Freak
Inventar
#7 erstellt: 20. Feb 2011, 00:02
Hi,
hast du als LS aktive Nahfeldmonitore oder nen KH?
Denn da wär ich vorsichtig, über KH hört man Störgeräusche deutlich stärker als über normale Lautsprecher.
Gerade bei Flohmarktkäufen oder Platten aus dem Second Hand Shop ist das teilweise recht nervig.
Hat dein Amp MM- und MC-Vorstufe oder nur MM?
Der Spieler verträgt generell gute Tonabnehmer gut, der ferne Verwandte SL-1310 spielt bei mir mit dem ACE L super
Gruß,

HFF
melachi87
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 20. Feb 2011, 00:07
der preamp den ich jetzt habe hat glaub ich nur mm. ich weiß nur er hat ein RIAA equalizer, aber den verstärker den ich mir vlt. kaufe kann mc und mm.

und ich benutze fast nur KH. die störgeräusche kommen bei mir nur selten vor, meinst du damit wenn man nicht erdet?
High_Fidelity_Freak
Inventar
#9 erstellt: 20. Feb 2011, 00:23
Hi,
nein, das markerschütternde Brummen bei fehlender Erdung mein ich nicht
Es geht um die Störgeräusche, Rillengeräusche, Knistern und Knacksen, Lagerrumpeln...
Eben alles was an Geräuschen anfällt und nicht zur Musik gehört. Das wird nämlich von besseren Systemen gnadenlos mit abgetastet. Aus diesem Grund habe ich neben dem ACE noch ein MM321BE da, welches zwar lange nicht so gut tönt wie das ACE, dafür aber mindestens die Hälfte der Störgeräusche schluckt. Positiver Nebeneffekt: Schlechte Pressungen/schlechte Abmischungen werden klingen mit dem billigen System subjektiv besser als mit dem teuren.

Andererseits kann es auch sein das Kratzer die bei einem günstigen System mit schlechtem Nadelschliff zum Springen führen bei teureren und besseren Schliffen und Diamanten nicht springen, geht mir bei 1 oder 2 Scheiben so.
Gruß,

HFF
melachi87
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 20. Feb 2011, 00:28
ok zurück zum thema:

welche tonabnehmer empfiehlt ihr denn so?

2-4 stück so zur auswahl reichen mir
High_Fidelity_Freak
Inventar
#11 erstellt: 20. Feb 2011, 00:42
Hi,
bis 400€:
- Benz MC Gold bzw. Silver
- Goldring 2500
- Nagaoka MP30 bzw. MP50 (Resonanz?)
- Ortofon Salsa
- Ortofon Rondo Red


Bin mir aber nicht sicher ob die wirklich alle zu deinem Arm passen, der 1210er hat einen mittelschweren soweit ich das weiß, oder?
Gruß,

HFF
vinylrules
Stammgast
#12 erstellt: 20. Feb 2011, 07:50
Der 1210 hat ein sehr starkes magnetisches Feld zur Tellermitte hin, weil der Teller Bestandteil des Motors ist. Bei einigen Technics - auch beim 1210 - kann das dazu führen, dass MC-Systeme durch dieses Feld angezogen werden, je weiter der Arm zur Tellermitte wandert. Resultat sind erhöhte Auflagekraft und stark einseitige Rillenabtatstung. Da das nicht automatisch mit jedem MC passiert, man aber auch nicht weiß, mit welchem mehr oder weniger, würde ich zu MM-Systemen raten.

Zum neuen System. Das Shure klingt richtig fett und kann Bass und hat eien hohe Ausgangsspannung. Wie soll die Alternative denn klingen? Was soll verbessert werden?

Gruß

Matthias


[Beitrag von vinylrules am 20. Feb 2011, 08:15 bearbeitet]
melachi87
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 20. Feb 2011, 10:44
das shure hat so 75 euro gekostet (weiß nicht mehr so genau) und deshalb wundert es mich warum es Tonabnehmer für 300-5000 euro gibt. an denen muss es doch vorteile geben an der qualität des sounds.

und außerdem welche unterschiede gibt es bei den pre-amps bzw versärkern so?

mfg
High_Fidelity_Freak
Inventar
#14 erstellt: 20. Feb 2011, 11:26
Hi,
NATÜRLICH gibt es teilweise große Unterschiede was Tonabnehmer angeht, gerade bei dem Vergleich 75€ zu 400€ oder wie in meinem Fall damals 40€ zu über 500€ werden natürlich deutliche Unterschiede hörbar sein. Die Frage ist nur, ob der Rest deiner Kette und vor allem deine Platten diese Investition lohnen. (Störgeräusche...)

Du kannst dir ja mal die technischen Daten ansehen von den genannten Systemen, die sollten ein gutes Stück besser als die deines Shure sein. Leider findet man so wenig Frequenzverläufe, der von meinem Nagaoka sieht allerdings nach Mittelgebirge aus im Vergleich zum Benz.

Bei Amps musst du eben aufpassen, dass du bei einem MC-System durch die niedrigere Ausgangsspannung deutlich mehr Verstärkung brauchst. Glaube 20dB Unterschied sind das zu MM.
Wenn wenig Budet für einen Vorverstärker bleibt würde ich lieber einen MM-Pre nehmen, da billige MC-Stufen recht rauschanfällig sind. (eben durch die hohe Verstärkung)
Falls du mal planst, auch ein LS-Paar anschließen zu wollen würde ich dir einen alten, größeren Vollverstärker empfehlen, so aus der Zeit von '80 - '90. Die haben allesamt eigentlich recht brauchbare bis ziemlich gute Phonostufen.
Gruß,

HFF


P. S.: Bei 5000€ ist noch lange nicht die Grenze für Tonabnehmer erreicht
melachi87
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 20. Feb 2011, 11:35
ja gut, ich meine das es sich lohnt für die wiedergabe einen besseren tonabnehmer sich zu gönnen.

ich werde mal die daten von shure und anderen abnehmern vergeichen damit ich mal sehe was besser ist. Weil mir ist es schon relativ wichtig einen ordentlidhen sound aus meiner anlage zu holen

was meint ihr zu den vorverstärker? ich find den gut
http://www.hifi-regl...bf27bc948acf7ddc555#
High_Fidelity_Freak
Inventar
#16 erstellt: 20. Feb 2011, 11:38
Hi,
sieht nicht schlecht aus, der Pre.
Nur die technischen Daten zu vergleichen bringt wenig. Ich hatte damals das Rondo Red da welches laut Daten eine deutlich besser Tiefenabtastfähigkeit hat (und das stimmt auch), habe mir aber trotzdem fürs ACE entschieden.
Alles höchst subjektiv bei HiFi
Gruß,

HFF
melachi87
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 20. Feb 2011, 12:54
Nagaoka MP-300 gefällt mir ganz gut
High_Fidelity_Freak
Inventar
#18 erstellt: 20. Feb 2011, 13:40
Hi,
dann hast du ja schon den ersten Kandidaten.
Leih dir 3, maximal 4 Tonabnehmer aus, im Idealfall noch von unterschiedlichen Herstellern.
Ortofon, Nagaoka, Benz, Goldring ist mal ne gute Auswahl.
Zum MP300, das MP30 ist der Vorgänger. Klingt Berichten zufolge praktisch genauso, ist aber deutlich günstiger.
Gruß,

HFF


P. S.: Nimm dir wirklich Zeit bei der Justage


[Beitrag von High_Fidelity_Freak am 20. Feb 2011, 13:40 bearbeitet]
Albus
Inventar
#19 erstellt: 20. Feb 2011, 14:11

vinylrules schrieb:
Der 1210 hat ein sehr starkes magnetisches Feld zur Tellermitte hin, weil der Teller Bestandteil des Motors ist. Bei einigen Technics - auch beim 1210 - kann das dazu führen, dass MC-Systeme durch dieses Feld angezogen werden, je weiter der Arm zur Tellermitte wandert. Resultat sind erhöhte Auflagekraft und stark einseitige Rillenabtatstung. Da das nicht automatisch mit jedem MC passiert, man aber auch nicht weiß, mit welchem mehr oder weniger, würde ich zu MM-Systemen raten.

Zum neuen System. Das Shure klingt richtig fett und kann Bass und hat eien hohe Ausgangsspannung. Wie soll die Alternative denn klingen? Was soll verbessert werden?

Gruß

Matthias


Tag,

ich schließe mich Matthias an; ich empfehle, die Hinweise nicht zu ignorieren. - Wenn der wuchtige Bass (punchy bass) bleiben soll, dann wird die Suche schwierig. Die höheren Anspruchsklassen sind immer mehr ohne ein derartiges musikalisches Gravitations-Zentrum, sind ohne vereinseitigenden Schwerpunkt (eines M44G, M44-7).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 20. Feb 2011, 14:12 bearbeitet]
High_Fidelity_Freak
Inventar
#20 erstellt: 20. Feb 2011, 14:18
Hi,
ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass der 1210 genauso wie der 1310 einen Aludruckgussteller hat. Ist dem nicht so?
Bei meinem Spieler ist der Teller eindeutig antimagnetisch.
Gruß,

HFF
vinylrules
Stammgast
#21 erstellt: 20. Feb 2011, 14:38
Der Plattenteller ist Bestandteil des Motors. Bei einigen Technicspielern gibt es dafür einen quasi integrierten Innenteller, auf dem dann der Außenteller läuft. M. W. trifft das z.B. auf den 1310/II und 1410/II zu, wo dadurch geschirmt wird. Beim 1210 ist der Teller an sich antimagnetisch, kann aber das Feld auch nicht abschirmen. Und so kann es - muss nicht - zu Anziehungsffekten zwischen Tonabnehmer und Motor(Teller) kommen.

Vielleicht kann Albus das ja technisch etwas versierter ausführen?


Gruß

Matthias
Albus
Inventar
#22 erstellt: 20. Feb 2011, 14:56
Tag erneut,

nicht technisch versierter, nur anhand wiederholter Beobachtungen mit planmäßigem Einschlag. - Ein Magnetring ist an der Unterseite des Aluminium-Plattentellers mittels Schrauben befestigt, die Schraubenlöcher sind offen, die Grifflöcher offen; die magnetische Schirmung von Aluminium ist in dem interessierenden Frequenzbereich eher gering (kein Mu-Metall). Führt man nun schon nur einen kleinen Kompass über die originale Gummimatte, so sind die Lageverhältnisse des Magnetringes sofort bestimmbar (Herumreissen der Nadel von N nach S und umgekehrt). Erste Position 9 cm, zweite Position 6 cm Radius; auf dem blanken Plattenteller ist der Effekt des untermontierten Magnetringes dann 'knallend'.

Bei MC-Tonabnehmern hat das Magnetfeld typisch (mittlerer Magnet in Größe und Stärke des Feldes) einen Radius von 6 cm, bei starken oder größeren Magneten bis zu 12 cm (Beispiel Yamaha MC-1000). Schiebt man einen losen MC-TA über die Matte, dann wird an den Stellen des untermontierten Magnetringes die Position des Tonabnehmers beeinflußt, geändert (z.B. gekippt). Kommt nun ein MC in die Nähe des Mittelpunktes und damit in die Nähe der Tonarmachse, so wird das MC mit starkem Feld (siehe oben) unmittelbar angesprochen. Usw. usf.

Für mich hatte ich dann notiert: am SL1210M5G kein MC.

Freundlich
Albus

Nachbemerkung: Auch die Einschwenksperre für den Tonarm (Stoprelief auf der Liftbank) hat darin seinen guten Grund, dass die Tellerachse als Magnetpolschuh wirkt; der mindeste Abstand liegt so bei etwa dreieinhalb Zentimetern.
A.


[Beitrag von Albus am 20. Feb 2011, 16:43 bearbeitet]
High_Fidelity_Freak
Inventar
#23 erstellt: 20. Feb 2011, 15:02
Hi,
der 1300/I hat auch so einen integrierten Teller, bei dem ein Teil des Motors im Teller sitzt.

Hab das auch gerade mit nem starken Slotcarmagneten getestet, keinerlei Anziehung auf das Alu selbst. Innen bei den Schrauben ist ne Anziehung vorhanden, allerdings ist das soweit drinnen dass da schon das Label drüber liegt. Die Gummimatte dürfte auch nochmal abschirmen da Gummi soweit ich das noch weiss nicht magnetisch ist.

Mir ist zumindest so ein Effekt noch nicht aufgefallen, habe aber auch keinen Kompass da zum prüfen.
Gruß,

HFF


EDIT: Aha, werd wohl doch nochmal testen müssen.
Was kann man denn dagegen machen wenn es einen betrifft (auch für spätere Suchen und Schwarzleser )


[Beitrag von High_Fidelity_Freak am 20. Feb 2011, 15:15 bearbeitet]
melachi87
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 20. Feb 2011, 15:08
was ist der m44 für einer mm oder mc

ich kenn mich da net aus

und der mp-300 is ja mi, der mp30 ja net oder
Albus
Inventar
#25 erstellt: 20. Feb 2011, 15:14
Tag,

Shure M44G oder M44-7 sind MM-Typ (Moving Magnet, bewegter Magnet), betrieben am Phono-Eingang unter MM-Einstellung. Die genannten Nagaoka(s) werden auch in der Einstellung MM betrieben (Moving Iron, bewegtes Eisenstäbchen).

Freundlich
Albus
melachi87
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 20. Feb 2011, 15:26
also mir gefält nagaoka mp300 bzw. mp30 ganz gut, bin aber trotzdem skeptisch da ja das shure eig. ganz gut ist.

was würde sich denn ganz allgemein verbessern?
vinylrules
Stammgast
#27 erstellt: 20. Feb 2011, 15:50

was würde sich denn ganz allgemein verbessern?


Alles wird sehr viel sauberer, aufgelöster, klarer. Der Raum ist weiträumiger. Der Bass ist extrem präzise und ungefähr 1/2 so kräftig und 1/3 so voll wie beim Shure, dafür geht er tiefer.

Gruß

Matthias


[Beitrag von vinylrules am 20. Feb 2011, 15:52 bearbeitet]
melachi87
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 20. Feb 2011, 16:00
das hört sich schonmal sehr gut an

danke schonmal für die antworten!!
Albus
Inventar
#29 erstellt: 20. Feb 2011, 16:51
Tag,

ja, wie Matthias sagt; es wird leichter, den musikalischen Linien zu folgen, wie auch die Separierung der Instrumente leichter fällt, dazu kommt ein Gewinn an Lokalisationsschärfe im Stereopanorama. Summe: das Musikverständnis oder das Vergnügen an Musik sind potentiell gesteigert. Aber, kleines aber: die Nagaoka(s) verlangen (Herstellerangabe) eine sehr geringe Kapazitätslast, nur 100 pF (Picofarad). Eine derartig geringe Kapazität ist typisch nur eher schwierig zu realisieren (Summe aus Kapazität Tonarm plus Verbindungskabel, plus Eingangskapazität des Verstärkers).

Wie denn ein Nagaoka MP 30 (300, ...) auf in Nutzerumgebungen typischen 300-400 pF reagierte? Wer weiß? Die Dinger sind intern sehr hochohmig, fast 5000 Ohm; mit Verbiegungen des Frequenzganges aus zu hoher (gegen Empfehlung des Herstellers) Abschlußgesamtkapazität ist zu rechnen (Anstieg markant bei 10 Kilohertz mit steilem Abfall, dazu Anstieg zwischen 2-5 Kilohertz). Derartiges kann gefallen!?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 20. Feb 2011, 16:55 bearbeitet]
vinylrules
Stammgast
#30 erstellt: 20. Feb 2011, 17:28
Die Nagaokas sind relativ unempfindlich bis zu einer Abschlusskapazität von ca.300 pF. Ich gebe aber zu bedenken dass, sollte das Shure bisher prinzipielle gefallen haben, das Nagaoka dem herzhaften Biss in eine Zitrone gleich kommen könnte. Das Ding ist sehr neutral (was immer das genau ist...) und definitiv nicht schmeichlerisch oder warm. Nicht unbedingt unfreundlich, aber im direkten Gegensatz zum Shure schon sehr straight. Bitte nicht falsch verstehen, ein ausgezeichnetes System, aber doch irgendwie am anderen Ende der Skala vom Shure. Nur mal so im Hinterkopf behalten.

Gruß

Matthias
melachi87
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 20. Feb 2011, 18:18
ja das shure ist wie gesagt überraschen gut für seinen preis (45 euro), aber ich suche doch eine steigerung im allgemeinen.

Vorher wurde gesagt das ich Tonabnehmer ausleihen sollte, aber wie soll ich das realisieren? bestellen, testen und dann ggf. zurücksenden?

wo wir schon dabei sind, gibt es noch eine alternative zu den nagaokas wo ihr persönlich denkt die "besser" wären? (siehe post 11 wurden schon paar gennannt)

mfg
Albus
Inventar
#32 erstellt: 20. Feb 2011, 18:46
Tag erneut,

teilen wir für uns hier die Tonabnehmer ein hinsichtlich Volumen und Timbre (Klangmächtigkeit und Klangfarben), dann kommt an Spielarten schlicht heraus:
Volumen: Kräftig gegen Dünn; Timbre: Dunkel gegen Hell.

Das Shure M44G oder auch das M44-7 fällt dann unter Volumen Kräftig, Timbre Dunkel. Nebenbei, Kapazitätslast empfohlen 400-500 pF (andere Shure-Quelle 450 pF, belanglos). Die Shures gelten mittlerweile als auf spezielle Funktionsweisen angelegt, als DJ-Systeme. Dafür gilt: Der Mensch, der tanzende Körper will BASS!! Daher der Schwerpunkt der Klanggestalt bei den 44er Typen.

Ein HiFi-System, High Fidelity, hohe Wiedergabetreue, hat nun eine andere Orientierung, abweichend soll es um etwas gehen, das im obigen Schema wie folgt zu beschreiben ist:
Volumen: Nicht ausgeprägt, neutral, weder Kräftig noch Dünn. Timbre: Nicht ausgeprägt, weder Dunkel noch Hell.

Das ist gemeint mit dem Hinweis von Matthias auf den Sprung in der Audioqualität, den man vielleicht vor hat?

Freundlich
Albus

Nachsatz: Man muss also mit sich im Klaren sein, ob einem der angehobene Bass der 44er ein Unverzichtbares ist oder nicht. - Darf es auch ein schlanker Bass sein, so sollte man sich fragen!?
A.


[Beitrag von Albus am 20. Feb 2011, 18:47 bearbeitet]
melachi87
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 20. Feb 2011, 19:05
ok bin nun etwas schlauer geworden, danke euch.

ich werde einfach mal 1-2 tonabnehmer ausprobieren und evtl. mal hier berichten

mfg
Moosman
Stammgast
#34 erstellt: 20. Feb 2011, 19:49
Servus.

Seit einigen Wochen betreibe ich an meinem 1210er ein MP 30.

Da ich vorher auch ein Shure hatte, ist mein Thread zum Umstieg vielleicht interessant für dich: klick mich hart!

Es funktioniert ganz hervorragend mit einer niedrigen Abschlusskapazität am Preamp (bei mir 47pF). An den sonst Preamp-üblichen 220pF würde ich mein Nagaoka aber nicht betreiben wollen...
melachi87
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 20. Feb 2011, 19:59
Hab hier noch zwei Pre-amps die ich im Auge habe, welche von den zweien würdet ihr euch kaufen?

http://www.hifi-regl...ogle%20Base&gbase=1#

http://www.hifi-regl...5725eda0238b38f0de4f

beide ziemlich gleich gut, nur beim nano kann man zusätzlich den Pegel einstellen.

ich hab mich jetzt mal fürs mp30 entschieden da es ja ziemlich gleich gut sein soll (ich hoffe es zumindest)

mfg


[Beitrag von melachi87 am 21. Feb 2011, 17:52 bearbeitet]
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