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Metz Mecasound-Plattenspieler Automatik ist defekt!

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Tmm:M
Neuling
#1 erstellt: 06. Jun 2011, 14:59
Hallo. Ich habe ein kleines Problem mit meinem Metz-Plattenspieler: ich habe gestern eine Platte gehört, und als ich sie gedreht habe und auf den "Play"-Button gedrückt habe, funktionierte auf einmal die Automatik nicht mehr. beim Drücken des Buttens fängt der Teller zwar an sich zu drehen, der Arm jedoch bewegt sich nicht. Auch wenn eine Platte zu Ende gespielt ist, geht der Arm nicht mehr zurück und bleib demzufolge ständig auf der Platte liegen . Ich habe einmal ein paar Bilder vom Innenleben des Plattenspielers hochgeladen: Bilder

Wie kann ich das Problem beheben?

Gruß
Tmm:M
Neuling
#2 erstellt: 10. Jun 2011, 06:18
*nach oben schieb*
Rillenohr
Inventar
#3 erstellt: 10. Jun 2011, 07:35
Das kann an einer Kleinigkeit liegen, da kann auch etwas gebrochen sein, da kann der Motor nicht mehr wollen...

Ich würde den Dreher mal ohne Boden aufbocken, mich drunter legen, vorher einschalten und mir den Tonarmantrieb in Aktion ansehen. Vielleicht erkennt man dann, wo es hängt.
Tmm:M
Neuling
#4 erstellt: 10. Jun 2011, 08:21
Da passiert leider gar nichts. Das Einzige was sich beim Betätigen des Play-Buttons bewegt, ist die schwarze Scheibe. Sonst dreht sich hier gar nicht weiter. Muss ich also davon ausgehen, dass der SPieler hinüber ist? Hier mal noch ein Video vom Ein- und Ausschalten: http://www.youtube.com/watch?v=mhkOjoJe1P0
directdrive
Inventar
#5 erstellt: 10. Jun 2011, 08:42
Moin,

die Tonarmgeschichte beim Metz ist leider etwas komplexer.

Dreht sich der kleine Gleichstrom-Motor oder passiert da gar nix? Wenn er sich dreht, die Bewegung aber nicht weiter übertragen wird, ist mechanisch irgendwas mit dem Zahnrad der Armsteuerung und der daranhängenden Mimik verklemmt. Dreht er dagegen gar nicht, liegts am Motor (defekt?, Motor 'mal von Hand drehen) oder der dazugehörigen Steuerung (deutlich wahrscheinlicher). Auf der Platine mit der Steuerung würde ich erst einmal alle Steckkontakte überprüfen. Ich habe 'mal mit etwas Gefummel an den Drehwiderständen auf der Platine einen baugleichen Siemens wieder erweckt, woran es letztlich lag, weiß ich aber nicht...

Grüße, Brent
Rillenohr
Inventar
#6 erstellt: 10. Jun 2011, 08:55
Auf dem Video sieht es ja aus, dass sich der Motor nicht dreht. Die Achse ist aber zu unscharf, um das genau zu erkennen.
Wenn er nicht dreht, kommen ja 2 Gründe in Frage: Er wird durch die Mechanik blockiert, er wird nicht angesteuert - wie Brent sagt.
Kontakte und Potis reinigen wäre auch mein Nächstes.

Evtl. kann man mal den Motor für sich testen, indem man eine Batterie an die Anchlüsse hält, ob er noch dreht.
Tmm:M
Neuling
#7 erstellt: 10. Jun 2011, 09:01
Der Motor bzw. dessen Achse bewegen sich nicht. Es liegt also am Motor bzw. an der Platine. Da ich absolut keinen Plan von Schaltung habe, muss ich mich an diesem Punkt wohl geschlagen geben. Ich werde jetzt noch einmal sämtliche Kabel kontrollieren, die vom Motor ausgehen. Mal sehen ob das was nützt...
Tmm:M
Neuling
#8 erstellt: 10. Jun 2011, 09:16
Habe die Kabel genauer "untersucht". Mir ist aufgefallen, dass am weißen Kabel am Anschluss an der Platine braune Flecken zu sehen sind. Könnte es sich dabei um einen Kabelbrand handeln? Ich habe die Fotos HIER hinzugefügt...


[Beitrag von Tmm:M am 10. Jun 2011, 09:16 bearbeitet]
Wolfgang_K.
Inventar
#9 erstellt: 10. Jun 2011, 09:45
Ich bin zwar nicht so der große Elektronikexperte - aber auf Deinem Bild der diesen "Kabelbrand" beschreibt - die Kabel auf den Anschlußpfosten machen den Eindruck als ob die zuoxidiert sind. Da hat sich im Laufe der Jahre ein unzulässig hoher Übergangswiderstand aufgebaut. Da sieht sogar ein Laie auf dem ersten Blick.

Ich würde diese Kabel einfach einmal "abzwicken" - den blanken Kupferdraht freilegen, einmal kurz mit dem Lötkolben das Teil verzinnen und wieder neu auf den Pfosten verlöten.

Du hast recht - die Kabel scheinen defekt zu sein - aber einen Kabelbrand, bzw. Kurzschluß dürfte eher unwahrscheinlich sein.

Gruß Wolfgang
Tmm:M
Neuling
#10 erstellt: 10. Jun 2011, 10:07
Ok. Danke. Da ich aber weder einen Lötkolben noch Ahnung vom Löten habe, werde ich den Plattenspieler erstmal wieder zuschrauben und in den Schrank stellen. Ich hoffe er versauert nicht dort ...
rorenoren
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 10. Jun 2011, 11:01
Moin,

da am Kabel ist nur Flussmittel vom Lötzinn, dürfte also in Ordnung sein.
(lässt sich abkratzen)
Prüfen schadet trotzdem nicht.

Versuche mal, den Motor mit einer 9V Batterie oder einem Netzteil zu betreiben.
Vorher min. ein Kabel ablöten, sonst kann es sein, dass die Elektronik beschädigt wird.
Polung ist egal, aber beides testen, falls der mechanische Anschlag erreicht ist.
(wenn da einer ist)
Nur kurz laufen lassen, damit die Mechanik nicht beschädigt wird.
Wenn du Lust hast, baue den Motor aus.

Wenn der Motor dann anläuft, liegt´s an der Elektronik, wenn nicht, am Motor.

Ohne Lötkolben wird das natürlich nichts, vielleicht hilft dir ein Nachbar oder Bekannter?

Gruss, Jens
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