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Rega RP1: Erfahrungen von Besitzern

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Autor
Beitrag
Lars1*
Stammgast
#1 erstellt: 08. Jul 2011, 17:53
Hallo Zusammen,

besitzt irgend jemand hier den Rega RP1 und kann mir von seinen Erfahrungen (z.B.hinsichtlich Klangqualität mit dem eingebauten System oder mit anderen Systemen oder z.B. mit dem hörbaren/nichthörbaren Motorgeräusch usw. usw.) berichten ?

Alles Positive und Negative interessiert mich.

Die Testberichte aus den einschlägigen Magazinen und von fairaudio.de kenne ich bereits.

Gruß, Lars
crischi2
Stammgast
#2 erstellt: 08. Jul 2011, 23:13
Hatte kurze Zeit mal den Rega P2 also den Vorgänger, da der RP1 den P1 und den P2 ersetzt.

Hab ihn nicht lange behalten, die Verarbeitungsqualität ist absolut mangelhaft, der RB 251 war von der Verarbeitung ein Witz, die BIAS-Einstellung war vollkommen falsch eingebaut und konnte nicht vernünftig eingestellt werden.
Überall kleine Holzspäne beim Auspacken...

Bin kein Fanboy von Pro-Ject oder anderen Herstellern, aber in der günstigen Preisklasse finde ich die Verarbeitung von Pro-Ject einfach besser, Made In GB beim Rega hin oder her....

Klanglich entscheidet zum großen Teil eh der TA...
Lars1*
Stammgast
#3 erstellt: 09. Jul 2011, 02:53
Danke für Dein Statement.
ich bin auf der Suche nach einem NEUEN Plattenspieler für meine Yamaha-Pianocraft-Anlage im Wohnzimmer.

Vielleicht wird es ein -im Vergleich zum o.g. Rega- dann eher ein Project Debüt III (in hochglanz-schwarz, passend zur den Pianolack-Boxen der Pianocraft-Anlage) ?!?

Die ca. 70-80 Euro Preisersparnis zum Rega würde ich dann in einen besseren Tonabnehmer investieren.

Mal schauen.

Lars
crischi2
Stammgast
#4 erstellt: 09. Jul 2011, 11:25
Wie bei dir ja steht, hast du bereits einen Technics 1210, der ist eigentlich viel besser, würd den behalten und nen richtig guten TA anbauen...
Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 09. Jul 2011, 15:13
Auf jeden Fall beim 1210 bleiben.
Dein Technics liegt ganze Klassen über dem Presspappe-Geraffel von Pro-Ject und Rega.

Du kannst die Zarge ja beim Lackierer auf Hochglanz bringen lassen, das kostet dich nicht die Welt.

MfG
Haakon
Lars1*
Stammgast
#6 erstellt: 09. Jul 2011, 15:55
Der Technics bleibt natürlich bei der Hauptanlage, für die Pianocraft finde ich ihn optisch viiiiel zu groß (und zu gut ).

Deshalb nochmals der Gedanke, einen "wohnzimmerfreundlichen", optisch passenden NEUEN Plattenspieler anzuschaffen.

Habe mir heute in der neuen "LP" den Testbericht zum "aufgepimpten" Rega RP1 Performance durchgelesen.

Mit Tonabnehmer von Rega, neuen Riemen und neuer Wollmatte wäre man jetzt schon bei 480,- Euro. (Ganz schön starker Tobak, wenn man bendenkt, dass ich meinen Technics 1210mkII dafür vor 2 Jahren neu bekommen habe). (Und für 480,- Euro könnte ich dann schon einen Project Debüt Expression III mit Acrylteller und Carbonarm bekommen - wenn ich denn soviel Geld ausgeben wollte)

Es wird (zum gelegentlichen Hören im Wohnzimmer an der Yamaha Pianocraft) also noch immer ein NEUER bezahlbarer Plattenspieler gesucht, hatte aufgrund der Testberichte bisher den Rega RP1 (ohne "Performance") im Auge gehabt (neben dem Project Debüt III oder dem PRoject RPM 1.3).

LG, Lars
Lars1*
Stammgast
#7 erstellt: 09. Jul 2011, 15:57

crischi2 schrieb:
Wie bei dir ja steht, hast du bereits einen Technics 1210, der ist eigentlich viel besser, würd den behalten und nen richtig guten TA anbauen...



Na holla, ist den (für die Hauptanlage im seperaten Musikzimmer) mein Nagaoka MP 150 nicht gut genug ?

LG Lars
crischi2
Stammgast
#8 erstellt: 09. Jul 2011, 16:12
Doch doch, hatte nur kurz 1210 gelesen, nicht auf den TA geachtet

Wenn du nen Debut III nehmen willst, dann würd ich den normalen Debut III nehmen, denke der reicht völlig. Als TA vll ein 2M Blue und ich das Teil läuft sehr gut.
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 09. Jul 2011, 16:16

Lars1* schrieb:

Habe mir heute in der neuen "LP" den Testbericht zum "aufgepimpten" Rega RP1 Performance durchgelesen.

Und wie lautete das Fazit?

Hier gibt es den Rega PR1 ohne Performancepack, aber mit BIAS 2 Tonabnehmersystem und farbiger Filzmatte für 449€
http://shop.strato.d...ucts/PLANAR-RP1_BIAS

Und hier mit Ortofon 2M Red für 409€ bzw. mit Ortofon 2M Blue für 479€
http://www.phonophono.de/Yrega_planar1.php3?Kennung=

Lars1*
Stammgast
#10 erstellt: 09. Jul 2011, 16:27

Musikfloh schrieb:

Lars1* schrieb:

Habe mir heute in der neuen "LP" den Testbericht zum "aufgepimpten" Rega RP1 Performance durchgelesen.

Und wie lautete das Fazit?

Hier gibt es den Rega PR1 ohne Performancepack, aber mit BIAS 2 Tonabnehmersystem und farbiger Filzmatte für 449€
http://shop.strato.d...ucts/PLANAR-RP1_BIAS

Und hier mit Ortofon 2M Red für 409€ bzw. mit Ortofon 2M Blue für 479€
http://www.phonophono.de/Yrega_planar1.php3?Kennung=

:prost




Fazit der LP: Die teurere Variante wird als Sonderangebot bezeichnet, Klangqualität gut, Gerät klingt erwachsen und gediegen (der TA im Performance Pack ist übrigens das Rega Bias 2)
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 09. Jul 2011, 16:37
Dankeschön

Die aktuelle LP ist übrigens wieder eine Plattenspieler Spezial Ausgabe (es werden nur Plattenspieler besprochen) http://www.lp-magazin.de/#

Ich habe meinen Project Debut III Phono USB kürzlich verkauft (vor rund drei Monaten für 200€ neu gekauft) und falls ich mit Vinyl weitermache, wäre auch bei mir der Rega PR1, allerdings ohne den Standard-TA, eine Option für mich.
Lars1*
Stammgast
#12 erstellt: 09. Jul 2011, 16:51

Musikfloh schrieb:
Dankeschön

Die aktuelle LP ist übrigens wieder eine Plattenspieler Spezial Ausgabe (es werden nur Plattenspieler besprochen) http://www.lp-magazin.de/#

Ich habe meinen Project Debut III Phono USB kürzlich verkauft (vor rund drei Monaten für 200€ neu gekauft) und falls ich mit Vinyl weitermache, wäre auch bei mir der Rega PR1, allerdings ohne den Standard-TA, eine Option für mich.



Warum würdest DU Dich für den Rega entscheiden ? Aufgrund der bisherigen Testberichte ?
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 09. Jul 2011, 17:42

Lars1* schrieb:

Warum würdest DU Dich für den Rega entscheiden ? Aufgrund der bisherigen Testberichte ?

Ja auch. Aber soviel Auswahl gibt es in dieser Preisklasse auch nicht. Einen gebrauchten Vintagedreher möchte ich nicht und ausserdem sind mir die Rega Plattenspieler irgendwie ziemlich sympathisch
Lars1*
Stammgast
#14 erstellt: 09. Jul 2011, 17:51
In vielen Testberichten wird von einem Motorbrummen (?) berichtet; das Gleiche sagt auch mein Händler und empfiehlt daher den Rega NICHT, sondern eher einen PRoject Debüt III mit besserem TA oder gleich einen Project Debüt Expression III (ebenfalls mit einem guten TA)...nur irgendwann wird es mir (nur für die kleine Anlage im Wohnzimmer zum Nebenbeihören) zu teuer.
Fhtagn!
Inventar
#15 erstellt: 09. Jul 2011, 18:25
Wenn neu und "billig" würde ich auch zum Pro-Ject Xpression raten. Der hat einen guten Tonarm und eine wertige Verarbeitung.

Vom Rega würde ich die Finger lassen.

Bei Fono.de ist gerade ein Aussteller im Angebot .
-jules-
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 12. Jul 2011, 10:15
Guten Tag also.

Ich lese hier schon lange als Gast - hat mich in meiner Meinung über die Meinung und Kompetenz der "breiten Masse" bestätigt und auch ein kleines Stück weiter gebracht.

Zum Thema: Ich besitze und betreibe eine Rega RP1 mit AT 95E. Und der ist einfach ein sehr, sehr guter Plattenspieler (in dieser Preisklasse). Problemlos und ohne Schnörkel. Rennt, spielt und klingt, dass man seinen Ohren nicht traut. Haben auch schon gut hörende und erfahrene Gäste so empfunden. Ich kann auch kann Motorbrummen oder anderen Zauber nicht hören. Hab ihn auch verbessern wollen - Schieferplatte, Tellerauflage und Venylbeschwerer. Ist schick, auch anders, aber nicht besser. REGA baut seit langem und sehr erfolgreich Plattenspieler (gibt ja auch viele sehr "ähnliche" Geräte) und über die Tonarme kann man nicht diskutieren (natürlich gibt es bessere, aber kaum in solcher Breite Erfolgreichere). REGA weiß wohl so ziemlich genau, was sie tun.

Ich wette, bald melden sich die "Opel" und "VW" und "Daimler" Besitzer.

Wer seine Platten hören will, braucht nicht mehr. Basta und schönen Tag noch.
Lars1*
Stammgast
#17 erstellt: 12. Jul 2011, 10:33

-jules- schrieb:
Guten Tag also.

Ich lese hier schon lange als Gast - hat mich in meiner Meinung über die Meinung und Kompetenz der "breiten Masse" bestätigt und auch ein kleines Stück weiter gebracht.

Zum Thema: Ich besitze und betreibe eine Rega RP1 mit AT 95E. Und der ist einfach ein sehr, sehr guter Plattenspieler (in dieser Preisklasse). Problemlos und ohne Schnörkel. Rennt, spielt und klingt, dass man seinen Ohren nicht traut. Haben auch schon gut hörende und erfahrene Gäste so empfunden. Ich kann auch kann Motorbrummen oder anderen Zauber nicht hören. Hab ihn auch verbessern wollen - Schieferplatte, Tellerauflage und Venylbeschwerer. Ist schick, auch anders, aber nicht besser. REGA baut seit langem und sehr erfolgreich Plattenspieler (gibt ja auch viele sehr "ähnliche" Geräte) und über die Tonarme kann man nicht diskutieren (natürlich gibt es bessere, aber kaum in solcher Breite Erfolgreichere). REGA weiß wohl so ziemlich genau, was sie tun.

Ich wette, bald melden sich die "Opel" und "VW" und "Daimler" Besitzer.

Wer seine Platten hören will, braucht nicht mehr. Basta und schönen Tag noch.



Hallo,
danke für die Info's. Endlich auch mal aus 1. Hand (aus der Sicht eines Besitzers)
Dein AT 95E ist ja nicht Standard beim Rega RP1 (das wäre ja ein Ortofon 5).
Wie kam es zu dem Wechseldes Tonabehmers ? (Deine Idee, Idee vom Händler, AT besser als Ortofon ?).

Gruß, L.
-jules-
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 12. Jul 2011, 13:36
Hallo Lars1,

den Plattenspieler hab ich nach einer Empfehlung, allen erreichbaren Testberichten und Meinungen bei phonophono.de gekauft. Die Version mit dem AT 95E war dort eine Empfehlung des Versenders. Kostet dort 359,- EURO. Kann man aber sicher auch bei vielen anderen so bekommen. Es gibt dort auch noch Konfigurationen mit anderen Tonabnehmern. Den Ortofon 5 kenne ich daher nicht - in vielen Berichten ist er als auch sehr gut brauchbar bewertet worden.

Wollte unbedingt wieder meine vielen, alten Platten hören. Habe in der Preisklasse Dual und Thorens empfohlen bekommen. Auch der ProJect Debut III PhonoPhono SpecialEdition/matt schwarz/VinylMaster white stand bei mir ganz vorn. Sieht auch optisch für mich sehr toll aus. Habe mich aber anders entschieden und nichts bereut.

Egal wie du dich entscheidest, viel,viel Spass. Man kann auch bei dem ProJect bestimmt nicht viel verkehrt machen. Für mich bleibt aber der RP1 erste Wahl (für das Geld).

Und denke auch an einen eventuell notwendigen Vorverstärker.

Viel Grüße, -jules-

(bestimmt kaufe ich bald einen Tonabnehmer Ortofon 2M Blue, warum weiß ich dann allerdings auch nicht)
crischi2
Stammgast
#19 erstellt: 12. Jul 2011, 15:19

-jules- schrieb:
(bestimmt kaufe ich bald einen Tonabnehmer Ortofon 2M Blue, warum weiß ich dann allerdings auch nicht)


Dann wirst du aber den Spacer von Rega benötigen, damit der Tonarm parallel zum Plattenteller steht.

Der 2M Blue ist von der Höhe größer. Wenn allerdings der Spacer mit der Höhe für das 2M Blue drauf ist, dann kommt die Haube (wenn in Benutzung) auf das Tonarmgewicht auf, da nun weniger Platz in der Höhe da ist.

Wollte ich nur erwähnen, denkt man nicht immer sofort dran.
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 12. Jul 2011, 16:25

-jules- schrieb:

(bestimmt kaufe ich bald einen Tonabnehmer Ortofon 2M Blue, warum weiß ich dann allerdings auch nicht)

Warum ziehst Du kein System von Rega in Betracht?
-jules-
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 13. Jul 2011, 09:39
Hallo crischi2,

die Version des RP1 mit dem Ortofon 2M blue wird so auch von phonophono.de angeboten. Laut telefonischer Auskunft hat die veränderte Höhe des 2M blue keine negativen klanglichen Auswirkungen, es läuft dort diese Variante als erprobte Empfehlung. Die Firma REGA beschreibt klangliche Auswirkungen durch geringe Veränderungen der VTA als praktisch nicht hörbar, klangliche Auswirkungen durch Tonarmhöhenveränderungen (dadurch Änderungen der Tonarmstabilität)wären wesentlich größer. Auch aus diesem Grund installiert REGA bei den meisten Modellen keine Tormarmhöhenverstellung serienmäßig. sondern konzentriert sich bei der Enwicklung auf das Wesentliche - den Klang. Soll so sein. Durch meine neue Tellerauflage von MG-hifi.de läuft der Abnehmer schon 1 mm höher als vorher, negativ wurde dadurch nichts. Eher straffer und natürlicher - ich hoffe ich kann das noch heraushören.

Hallo musikfloh,

ja über eine REGA Tonabnehmer denke ich auch nach. Hier insbesondere der REGA Elys 2. Weiß allerdings zu wenig darüber und zu finden ist dazu auch nicht allzuviel. Vielleicht kann mir ja jemand bei dem Vergleich Ortofon 2M blue versus REGA Elys 2 helfen. Wenn möglich nicht nur Vermutungen.

Schon jetzt mal vielen Gank an Alle. Vielleicht bis später.
stefansb
Inventar
#22 erstellt: 13. Jul 2011, 10:29
Hi,

"Ich wette, bald melden sich die "Opel" und "VW" und "Daimler" Besitzer. "

ich bin einer dieser daimlerbesitzer.
und das nicht ohne grund. ich habe mir bei einem händler, mit dem ich des öfteren geschäftlich zu tun habe, bei der suche nach einen neuen dreher die plattenspieler von rega angeschaut.

und obwohl ich die geräte fast zum händlereinkaufspreis bekommen hätte, habe ich dankend darauf verzichtet und mir dann lieber einen gebrauchten technics sl-1300 gekauft.

das einzig positive an den kleinen regas ist der tonarm. über den rest äussere ich mich mal wie folgt:
mäßige verarbeitung, billiges chassis, haube ist nicht arretierbar, gleichlauf eher bescheiden usw.

also mal aus rein technischen und praktikablen gesichtspunkten aus betrachtet kann ich diese geräte zum normalen verbraucherendpreis nicht empfehlen.

einzig das design kann da noch als argument gelten.

und zum KLANG.

sorry, aber da mit at 95 oder ortofon 5 zu kommen ist doch eher lachhaft.

"Eher straffer und natürlicher - ich hoffe ich kann das noch heraushören."

ja nee,ist klar. werbung lesen und dann noch heraushören,was da so versprochen wird.

also lars, ich würde da klar darauf verzichten einen rp 1 oder 2 zu kaufen, gegenüber den 1210 mit dem nagaoka wäre das eher ein rückschritt, dann lieber mehr investieren, einen guten vintage-dreher kaufen( die alten yamahas und kenwoods zum beispiel sind ja design-mäßig nicht zu verachten ) oder ganz darauf verzichten.

gruss stefan
-jules-
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 13. Jul 2011, 11:22
Hi stefan,

also doch, wie vorausgesagt. Nochmal, es ging nicht um Empfehlungen - sondern um Erfahrungen. Jeder der hier liest, ist darum gebeten worden. Bestimmt hilft nochmal ruhig lesen.

Un das Ding mit dem Nachplappern der Werbung ärgert mich schon. Aber auch da hilft lesen, dann weiß du worauf sich meine von dir zitierte Aussage bezieht.

Deine Einschätzung der Regas ist symptomatisch für "Benz-Fahrer". Und für den von dir leider nicht genau angeführten Händlereinkaufspreis hättest du ruhig zuschlagen sollen (Rega-Margen sind schmal). Solltest ihn dir doch mal einfach in Ruhe ansehen und anhören, voreingenommene und längst breit getretene Rega-Vorurteile sind so was von out. Hast echt was versäumt, vorausgesetzt du möchtest wirklich nur Platten gut hören und nicht den "Daimler putzen". Und trotzdem sind "Daimler" toll, man muss sie natürlich auch haben wollen.

Und für die mögliche Nachfrage: wenn ich hier schreibe und nicht wie bisher nur lese, dann sei dir versichert. Erfahrung und Kompetenz sind die Grundlage dafür.

Reg dich bitte nicht weiter auf, das möchte ich bestimmt nicht. Sag mir bitte, wenn du kannst, lieber etwas zu meinen Fragen. Schönen Tag noch, -jules-
stefansb
Inventar
#24 erstellt: 13. Jul 2011, 12:03
Hi,

soso, du kennst also die rega-margen .

den hek trete ich hier bestimmt nicht breit, zumal mir ja durchaus klar ist, was dem händler letztendlich als gewinn übrig bleibt und ich ihnen auch die butter auf dem brot gerne gönne.

die regas hatte ich mir beim händler spontan angeschaut und angehört, ohne mir vorher im netz informationen und vorurteile anzuschauen. soviel zum thema erfahrung.

an deiner stelle würde ich auch das wort KOMPETENZ mal nicht zu oft in den mund nehmen. sich auf die aussagen des herstellers zu berufen reicht nicht für kompetenz.

und einen plattenspieler von dem format und mit einen solchen tonabnehmer wie ihn der lars besitzt, hast du wohl noch nicht gehört. ansonsten könntest du meine kritik besser nachvollziehen.

die kritik an dem plattenspieler ist übrigens keine kritik an deiner person, aber fanboys können das wohl nicht so recht trennen.

ich für meine person bin ruhig. du auch ?

gruss stefan
Lars1*
Stammgast
#25 erstellt: 13. Jul 2011, 12:27
Hallo,

bloß keinen Streit hier bitte

Nochmal ein paar Anmerkungen von mir:

Der Rega soll NICHT meinen Technics 1210mkII ersetzen, sondern ist zunächst für meine Zweitanlage gedacht.

Jeder hört anders, auch ich hatte mal ein AT 95 E und fand es gut. Mein Nagaoka ist natürlich eine ganz andere Hausnumer, es hört sich klar besser an, kostet jedoch auch 10 mal soviel.

Den Jungs von Phonophono vertraue ich blind ebenso viel (oder wenig) wie meinem Stammhändler.

Vergleichen kann nicht jeder immer und überall. Das Beste wäre natürlich, den Rega RP1 mal zuhause an der eigenen Anlage zu hören - das werde ich auch (an Erst- und auch an der Zweitanlage), so mein Händler zustimmt, auch machen.

Im Übrigen: Wenn die Kombination aus Laufwerk, Tonarm und Tonabnehmer stimmt und es gut klingt, dann ist der Preis (je teurer desto besser) nicht mehr gültig - zumindest sehe ich das so.

Und es gibt auch Leute, denen das Nagaoka nicht zusagt und die mit einem anderen, auch preiswerteren Tonabnehmer, der vielleicht nicht ganz so gut auflöst o.ä., zufriedener sind.

Wenn man NICHT gebraucht kaufen möchte, gibt es im unteren Preissegment eh nur Rega oder Project (und auch hier gibt es jeweils Freund und Feind der jeweiligen Marke).

Übrigens habe ich an der Zweitanlage (Yamaha Pianocraft 410) einen ca. 10 Jahre (?) alten, jedoch neu gekauften, Dual CS 430 mit dem Standard-Dual-Tonabnehmer. Spielt auch ok. für mich, ohne das ich "Ohrenkrebs" bekomme .

Gruß, Lars
-jules-
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 13. Jul 2011, 13:30
Als zum Letzten, ich mochte es noch nie, sich einfach so davon zu schleichen.

Ich lese hier schon lange, habe einiges gelernt. Und natürlich auch gestaunt, wie hier manchmal miteinander umgegangen wird. Das hat mich immer davon abgehalten, hier meine Meinung, mein Wissen und meine Kompetenz darzulegen.

Dann hab ich mich doch dazu durchgerungen, auf eine Frage hin meine Erfahrungen zu schreiben und später auch noch eine Frage zu stellen. Es kam wie es kommen musste. Nach anfänglicher angemessener Kommunikation muss ich mich letztendlich beschimpfen und verunglimpfen lassen (ist übrigens strafrechtlich relevant). Von einer Reaktion auf meine Frage keine Spur. Wie im wahren Leben.

Was soll das??????

"Jeder kann nur das tun, wozu er in der Lage ist. Aber das sollte er dann auch tun." Stammt nicht aus der Presse, ist nicht aus Testberichten und auch sonst nicht nachgeplappert. Ist einfach ein kleiner Teil meiner Lebenserfahrung und Kompetenz. Und ich hab noch viel mehr davon.

Ich bitte darum mich aus dem Forum endgültig zu löschen. Ich werde weiterhin lesen, lernen, staunen und mich auch hin und wieder auf gar keinen Fall für Andere schämen.

Es war ein Versuch. Es ist genau das eingetreten, was ich befürchtet habe. Aber vielleicht bin ich auch nicht richtig von jedem verstanden worden, weil wir unterschiedliche Ansichten über Lesen, Schreiben, Akzeptanz, Toleranz, Verständnis usw. haben.

Tschüss, -jules-
Lars1*
Stammgast
#27 erstellt: 13. Jul 2011, 13:53
Hallo -jules-

...also ich möchte Dir herzlich danken für Deine Beiträge.

Auch den anderen danke ich an dieser Stelle.

An Deiner Stelle würde ich meinen Acount jedoch nicht löschen lassen, denn hier sind Leute wie Du, die sich selber eine Meinung zu einem Hifi-Gerät bilden können, nach meinem Gefühl eher in der Unterzahl.

Viele versuchen hier leider, die eigenen Ansichten als alleingültig zu verkaufen und fallen dann schonmal verbal oder formulierungstechnisch o.ä. aus der Reihe. Der eine steckt's so weg, der andere fühlt sich auf den Schlips getreten. Damit muss man -nicht nur hier im Forum- leben.

Deshalb schrieb ich "Bitte keinen Streit hier".

Wenn ich den Rega mal gehört habe, dann schreibe ich das auch hier.

Gruß, Lars


[Beitrag von Lars1* am 13. Jul 2011, 13:55 bearbeitet]
Shizukesa
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 17. Jun 2012, 15:39
Hallo Lars,

ich hab gerade zufällig Deinen Beitrag entdeckt. Da ich gerade vor dem Kauf eines Plattenspielers stehe wollte ich nur kurz nachfragen ob Du den Rega oder einen anderen (welchen?) gekauft hast. Und wie Deine Erfahrungen mit diesem Dreher sind.

Viele Grüße

Roland
Lars1*
Stammgast
#29 erstellt: 17. Jun 2012, 16:03
Hallo Roland,

bislang habe ich keinen der o.a. Plattenspieler gekauft. Ich höre also weiter mit meinem vorhandenen Technics 1210mkII.

Der bislang nicht erfolgte Neukauf hat aber andere Gründe als die hier im Forum immer wieder auftauchenden negativen Kritiken hinsichtlich Project- oder Rega-Plattenspieler.

Übrigens ist jetzt ja von Project ebenfalls ein neuer Plattenspieler aufgetaucht - der Project Debüt III Carbon Premium (mit Carbon-Tonarm und Ortofon 2M Red) - über diesen Plattenspieler wurde hier auch wieder viel geschimpft. Diesen würde ich ggfs. auch noch in die engere Auswahl nehmen.

Gruß, Lars
maddin2
Stammgast
#30 erstellt: 17. Jun 2012, 21:27

-jules- schrieb:
Die Firma REGA beschreibt klangliche Auswirkungen durch geringe Veränderungen der VTA als praktisch nicht hörbar

Diese Aussage halte ich für fragwürdig. Wenn Rega sie tätigt noch sonderbarer. Ist für mich nicht anderes als eine Ausrede zur Begründung der "Nicht-Höhenverstellbarkeit der Rega-Arme".
Der VTA ist je nach System klangentscheidend. Natürlich gibt es auch Systeme, denen der VTA "egaler" ist als andere. Eine hörbare Veränderung ergibt sich aber in den meisten Fällen.
Bei meinem Grado führte erst die Justage des VTA um fünf Grad zur klanglichen Öffnung des Systems. Diese war leicht möglich, weil der Dual 1219 einen höhenverstellbaren Tonarm hat.
Dass ein Rega-Dreher soooo mies ist, dass es auf den exakten VTA auch nicht mehr ankommt, glaube ich jetzt mal nicht...
akem
Inventar
#31 erstellt: 18. Jun 2012, 11:34
Weil nach dem Rega Elys gefragt wurde:
Ich hatte mal das Elys 1 (nicht das 2...). Das klang von allen getesteten Tonarmen ausgerechnet auf dem Rega 250 am schlechtesten. Verfärbt, blechern. Und es fängt sich jede Menge des Motor-Streufeldes ein und brummt dann fröhlich (auch so ne Rega-Krankheit, liegt aber am Motor, der ansonsten sehr gut ist). Daher wenn das mit dem AT95E nicht brummt und klanglich zusammenpaßt - why not? Man sagt allerdings, daß die Toleranzen beim 95er sehr groß seien und es kann gut sein, daß man 5 Systeme durchprobieren muß, bis man ein gut klingendes Exemplar gefunden hat. Das ist aber kein eigener Erfahrungswert, wird aber immer wieder hier im Forum geschrieben. Ich hatte vor Jahren selber mal eins, das so mittelprächtig war: Westernhagens "Sexy" ging gar nicht, das klang nach "ssssssssegssssssssy" Aber sonst? Für meine damaligen Ansprüche ausreichend wenn auch nicht gut...

Gruß
Andreas
Shizukesa
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 18. Jun 2012, 11:39
Hallo Lars,

danke für die Info!
Aber nach allem was ich bis jetzt an Drehern gehört und hier gelesen habe bleibe ich vorerst bei meinen CD's (Ich werde jetzt gleich bestimmt gelyncht :-) ).


Viele Grüße

Roland
maddin2
Stammgast
#33 erstellt: 18. Jun 2012, 12:50

Shizukesa schrieb:
bleibe ich vorerst bei meinen CD's (Ich werde jetzt gleich bestimmt gelyncht :-) ).

Aber ganz im Gegenteil. Da bleibt mehr Vinyl für mich übrig. Danke...
68-hardy
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 03. Jul 2012, 13:23
Da klinke ich mich doch ganz kurz mal ins Thema ein:

Ich habe mir vor nicht allzu langer Zeit (genauer Anfang April) einen Rega RP1 mit Ortofon 2M Blue zugelegt; und ich bin rundum zufrieden - voluminöse Bässe, spritzige Höhen, tolle Räumlichkeit; von Brummen, schlechter Verarbeitung oder sonstigen hier aufgeführten Mängeln keine Spur...

Ich empfinde den Rega insgesamt, am Preis-Leistungs-Verhältnis gemessen (!), als einen sehr guten Plattenspieler - für das Geld kann man m.E. einfach nicht mehr erwarten, geschweige denn bekommen.

Einziger Klagepunkt für mich sind die Standard-Strippen - da hätte man dann doch ein besseres Terminal für bessere Kabel anbauen können; aber trotzdem ein klasse Plattenspieler.

Wenn ich 'höherwertige' Spieler will, muss ich natürlich auch ein paar € mehr anlegen, das ist unbestritten - aber solange mein Budget nicht mehr hergibt, geniesse ich meine Platten eben mit dem Rega, und das mit Freude.

Gruß

Hardy
max130
Stammgast
#35 erstellt: 03. Jul 2012, 14:44
Hallo Hardy,
da sprichst Du etwas Wichtiges an.

Prinzipiell bin ich Deiner Meinung, gemessen an der allgemeinen Lohn- und Preissteigerung und den Stückzahlen müsste für die gerne gegen 300€ "Brettspieler" angeführten guten Duals, Thorense und Technicse sicher deutlich mehr bezahlt werden, wenn es sie heute neu gäbe.

Und ein Gebrauchtgerät birgt viel Frustrisiko für Neueinsteiger.

Ich werde mir mal so einen Rega oder Project beschaffen und mal gegenhören, mal sehen, ob das wirklich so schlimm ist.
Immerhin ist der Micro ja auch ein Brettspieler.

Geniesse Deinen Rega!

Viele Grüsse
Stefan
z3opa
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 03. Jul 2012, 23:24
Hallo Lars
Mir ist es ähnlich gegangen allerdings hab ich mir bei eBay einige fehlkäufe geleistet die ich dann mit meistens wenig bis keinen Verlust wieder Verkaft habe zb. (Sony PSX60, Thorens, Technics usw). Dann bin ich zu einem Händler in meiner nähe und hab ihm meinen wunsch für einen Plattenspieler bis max. 300€ gesagt. Er kam mir lächeln entgegen bot mit einen ProJect xPression mit Carbonarm und als System ein Grado Gold1 für genau 300€ an der Vorbesitzer Kaufte sich übrigens eine Rega RP6. Der ProJect ist etwa 1 Jahr alt sieht aus wie neu und hat einen Traumhaften Klang ich hab mir noch eine Speed Box geleistet und bin nun mehr als zufrieden. Sicher haben die Alten Player auch ihre berechtigung aber für 300 oder 400€ muß ich mir kein altes Gerät ins Wohnzimmer stellen.

Ich find meine ProJect für meine Bedürfnisse Sahr Gut und auch ausreichend.

MfG aus MUC
Fhtagn!
Inventar
#37 erstellt: 04. Jul 2012, 05:21
Ein ProJect Xpression ist auch kein Rega RP1. Der Xpression kostet alleine schon 500€, das Grado noch einmal 220€. Der RP1 ist eine ganze Klasse darunter.

Und wer einen Sony PS-X 60, soweit technisch in Ordnung, als Fehlkauf bezeichnet, dessen Urteilskraft möchte ich hier nicht kommentieren.
z3opa
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 04. Jul 2012, 09:41

Fhtagn! schrieb:
Ein ProJect Xpression ist auch kein Rega RP1. Der Xpression kostet alleine schon 500€, das Grado noch einmal 220€. Der RP1 ist eine ganze Klasse darunter.

Und wer einen Sony PS-X 60, soweit technisch in Ordnung, als Fehlkauf bezeichnet, dessen Urteilskraft möchte ich hier nicht kommentieren. ;)


Hallo Fhtagn
Ich wollte nich damit sagen das ein Sony PSX60 ein Fehlkauf ist allerdings wenn du 200€ für einen defekten Player bei eBay bezahlst ist das schon ein Fehlkauf. Ich will auch nicht behaupten das alle Geräte bei eBay Mist sind aber man muß schon viel Glück haben um einen Vernüftigen Player zu bekommen. Mir war das dann einfach zu Umstädlich deshalb der ProJect und er sieht auch noch gut aus.

Nichts für ungut und Grüße aus MUC
maddin2
Stammgast
#39 erstellt: 04. Jul 2012, 16:16
Auch und gerade bei Ebay gilt: Genau (!) hingucken. Und zwar zunächst auf den Verkäufer, dann auf die Bewertungen bz.w wie er damit umgegangen ist und schon hat man ein Charakterbild.
Dann sehen, wie er sich darstellt. Kulant oder Kämpferisch ("Spaßbieter hören von... usw.").
Und dann erst die "Ware".
Auch eine vorherige(!) Kontaktaufnahme ist zu empfehlen. dann sieht man auch, wes Geistes Kind ein Verkäufer ist.

Letztlich gilt: Lieber mehr bei einem vernünftigen Verkäufer hinlegen, als das vermeintliche Schnäppchen dann im Schrottzustand zu beweinen.

Für mich ist ein Ebay-Fehlkauf zu einem ganz großen Prozentsatz hausgemachtes Leid.
pe66
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 04. Jul 2012, 21:36
Ebay + Dreher = Selbstabholung

Wenn ich mir mal einen Dreher aus der Bucht fische, dann hole ich mir den auch selber ab, Punkt.

Aus "sicherer" Quelle in der Bucht sind mir die Biester zu teuer.

@maddin2:
Zitat: Für mich ist ein Ebay-Fehlkauf zu einem ganz großen Prozentsatz hausgemachtes Leid.

Dem kann ich nur zu 100% zustimmen. Gier, und/oder, Ungeduld zeichnen einen guten Einkäufer nicht aus.


Gruß Peter
RobiKnobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 10. Aug 2012, 19:29
Hallo,

ich habe mir den Rega RP1 gekauft und bin in der Hinsicht ein richtiger Newbie, entschuldigt daher meine Unkenntnis, falls sich meine Fragen jetzt komisch anhören:

ich hatte bisher eine Teufel 5.1-Anlage, angeschlossen an einen Yamaha RX-V 450 AV-Receiver. Ich finde das für die Playstation und auch Blu-Rays völlig ok und ausreichend und möchte das auch so behalten.

ich habe jetzt den Plattenspieler mit dem Receiver verbunden und möchte allerdings für den Plattenspieler sozusagen andere Boxen verwenden, weil ich denke, das ein Plattenspieler sich mit so 5.1.-Boxen nicht "richtig" anhört. Also wollte ich 2 Boxen (mono ist ja das einzig wahre beim Plattenspieler) dazu kaufen, die aber angepaßt sind an einen Plattenspieler, also mit dem man diesen einzigartigen Plattenspieler-Sound genießen kann.

Sollten nicht zu teuer sein, ich suche eher was, wo man sagt: das paßt gut zum Schallplattensound, nicht perfekt, aber es hat Seele.

Kann mir da jemand weiterhelfen?

Danke vorab.
max130
Stammgast
#42 erstellt: 10. Aug 2012, 20:30
Deine Frage passt jetzt nicht soo richtig in diesen Thread, aber hier mal meine kurze Einschätzung:

Wenn Du neue Boxen kaufst, wo willst Du die denn anschließen?

Wenn ich das richtig sehe, hat Dein Receiver gar keinen Eingang für einen Plattenspieler, oder?
Kann das sein, dass das gar nicht gut klingt, wie Du es jetzt machst?

Meine Vorschläge:
- Phonovorverstärker kaufen, Plattenspieler ordentlich anschliessen und beim Plattenhören den Receiver auf Stereo oder 2.1 schalten.

oder
- Stereoverstärker mit Phonoeingang kaufen, Plattenspieler und neue zusätzliche Boxen anschließen und richtigen Stereosound genießen.

Übrigens: Schallplatten spielen seit etwa 1960 Stereo (über 2 Kanäle), nicht mono......

Viele Grüsse
Stefan
RobiKnobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 11. Aug 2012, 13:14

max130 schrieb:
Deine Frage passt jetzt nicht soo richtig in diesen Thread, aber hier mal meine kurze Einschätzung:

Wenn Du neue Boxen kaufst, wo willst Du die denn anschließen?

Wenn ich das richtig sehe, hat Dein Receiver gar keinen Eingang für einen Plattenspieler, oder?
Kann das sein, dass das gar nicht gut klingt, wie Du es jetzt machst?

Meine Vorschläge:
- Phonovorverstärker kaufen, Plattenspieler ordentlich anschliessen und beim Plattenhören den Receiver auf Stereo oder 2.1 schalten.

oder
- Stereoverstärker mit Phonoeingang kaufen, Plattenspieler und neue zusätzliche Boxen anschließen und richtigen Stereosound genießen.

Übrigens: Schallplatten spielen seit etwa 1960 Stereo (über 2 Kanäle), nicht mono......

Viele Grüsse
Stefan


Danke schonmal für den Beitrag, ich weiß, ist nicht so ganz im richtigen Thread. Vlt. gibt es einen Thread für Schallplattenspieler-Neulinge, da kann ich dann weitermachen.

Also man kann doch den Schallplattenspieler mit dem AV-Receiver per Chinchkabel verbinden. Ich habe es jedenfalls so gemacht.

Gibt es denn noch eine Möglichkeit, den Schallplattenspieler mit dem Receiver zu verbinden? Bei dem Rega RP1 gibt es nur diesen Chinch-Kabel, der da herausführt.

Wofür ist so ein Phono-Vorverstärker denn gut?

Und ich habe ja hinten am AV-Receiver noch ne Menge Anschlüsse frei. Kann man Boxen nicht auch per Chinchkabel an den AV-Receiver anschließen?

ach ja, klaro. Ich meine natürlich Stereo, nicht Mono.

Danke jedenfalls für die Infos!
germi1982
Moderator
#44 erstellt: 11. Aug 2012, 15:23

RobiKnobi schrieb:

Und ich habe ja hinten am AV-Receiver noch ne Menge Anschlüsse frei. Kann man Boxen nicht auch per Chinchkabel an den AV-Receiver anschließen?

ach ja, klaro. Ich meine natürlich Stereo, nicht Mono.

Danke jedenfalls für die Infos!


Die Boxen kannst du so anschließen, die Frage ist aber ob es funktioniert....und das wird es nicht wenn es keine aktiven Boxen sind....



Wofür ist so ein Phono-Vorverstärker denn gut?


Er verstärkt das Signal auf das Niveau eines Hochpegelgerätes wie CD-, DVD-Player oder eines PCs. Ein CD-Player bringt maximal 2Vss. Ein Tapedeck ca. 200-300mV, das würde auch noch gehen. Der Tonabnehmer eines Plattenspielers mit Moving Magnettonabnehmer bringt etwa 2 bis 4mV im Durchschnitt. Das muss natürlich verstärkt werden...dazu kommt noch, das aus technischen Gründen der Ton auf der Platte verzerrt aufgezeichnet ist (weniger Bässe und überspitzte Höhen). Das geschieht aufgrund einer international genormten Kurve. Der Phonovorverstärker biegt das wieder so hin wie es gehört...

Entweder man hat sowas in seinem Verstärker/Receiver eingebaut (bezeichnet als Phono oder PU), oder man braucht das als zusätzliches externes Gerät.

Und es gab in den 1970ern auch Mehrkanalplatten, die SQ-Matrix könnten funktionieren. Die alte SQ-Matrix müsste halbwegs kompatibel sein mit Prologic, da diese Systeme auf den gleichen Grundlagen basieren. CD4, also diskrete 4-kanalige Quadrofonie kann man damit wohl allerdings nicht realisieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Quadrofonie


[Beitrag von germi1982 am 11. Aug 2012, 15:36 bearbeitet]
RobiKnobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 14. Aug 2012, 16:00
ok, also ein Phono-Vorverstärker brauche ich auf jeden Fall, weil mein RX-V450 keine Phono-Unterstützung hat.

ist denn da so ein normaler Vorverstärker ausreichend wie der Hama Stereo-Phono-Vorverstärker PA 506? da steht auch, das er nur MM-Plattenspieler unterstützt. Ist der RP3 so einer?

Danke schonmal für die Info!
Dommes
Inventar
#46 erstellt: 14. Aug 2012, 16:18

sorry, aber da mit at 95 oder ortofon 5 zu kommen ist doch eher lachhaft.


Erst mal anhören!

Ich hatte ihn für einige Tage zum Testen mit dem günstigen Ortofon OM5
Tonabnehmer und war sehr wohl überrascht!

Sehr musikalisch, ok das Design und vor allem die Gummifüsse des Regas sehen schon etwas komisch aus, vor allem wenn er im Rack etwas höher steht, aber verglichen mit den üblichen verdächtigen dieser Preisklasse ist der RP1 eine Musikmaschine!!!

Ich denke Du wirst den Kauf nicht bereuen,

VG
Dominik


[Beitrag von Dommes am 14. Aug 2012, 16:24 bearbeitet]
maddin2
Stammgast
#47 erstellt: 15. Aug 2012, 06:04

RobiKnobi schrieb:

da steht auch, das er nur MM-Plattenspieler unterstützt. Ist der RP3 so einer?

Es gibt keine "MM-Plattenspieler".
Die Info bezieht sich auf das (austauschbare) Abtastsytem. Es gibt MM und MC-Abtaster verschiedener Hersteller. Die meisten MC-Abtaster stellen andere Anforderungen an den Vorverstärker als MM-Systeme. An Deinem Rega befindet sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ab Werk ein MM-System.
akem
Inventar
#48 erstellt: 15. Aug 2012, 12:03
Bevor Du einen Phono-Vorverstärker kaufst frag doch einfach nochmal hier im Forum nach. Schreib, welcher Tonabnehmer auf dem Dreher montiert ist, dann können Wir Dir sagen, ob Du einen MM oder einen MC-Eingang am Phonovorverstärker brauchst.
Übers Internet bestellt ist sowas ja meist innerhalb von zwei Tagen da... Darauf kann man dann denke ich auch noch warten

Gruß
Andreas
RobiKnobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#49 erstellt: 15. Aug 2012, 17:53
ok danke!

Also mir wurde in einem anderen Thread der Phono Dynavox MM Systeme TC 750 empfohlen, der sagt mir auch vom Aussehen mehr zu. Der wird es wohl werden.

auf der Website von Rega steht schon:

Rega RP1
Der neue "Einsteiger"-Plattenspieler mit Ortofon-MM-Tonabnehmersystem OM5E

daher ist die Sache wohl klar
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