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Welcher Tonabnehmer für Pro-Ject Perspective

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Autor
Beitrag
tommei
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Dez 2011, 23:21
Hallo Forums-Gemeinde,

meine Frage richtet sich besonders an die Pro-ject Plattenspielerbesitzer:
mich würde interessieren, welche Tonabnehmer die Besitzer von Pro-Ject Plattenspielern favorisieren. Besonders die Meinung von Besitzern des Perspective und Perspex (die sich ja recht ähnlich sind) wäre interessant. Ich selber habe den Perspective mit Tonarm 9c.
Sinn meiner Anfrage ist, die Erfahrungen anderer Pro-Ject Besitzer in Sachen Tonabnehmer zu nutzen, um beim nächsten Tonabnehmer-Kauf schon ungefähr zu wissen, was ich mir zulegen werde.

Vielen Dank!
Tom
the_det
Stammgast
#2 erstellt: 16. Dez 2011, 13:55
Moin,

wieviel möchtest Du denn ungefähr ausgeben? Und soll es ein MM- oder ein MC-System sein? Der 9C-Tonarm harmoniert doch mit recht vielen Systemen.

Grüße
Det
tommei
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Dez 2011, 15:35
Hallo Det,

bis zu 400€.


Gruß
Tom
the_det
Stammgast
#4 erstellt: 16. Dez 2011, 16:18
Okay, an welche Phonostufe bzw. Verstärker soll das System denn? Und MC oder MM?

Grüße
Det
tommei
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Dez 2011, 16:27
Hallo Det,

mein Vorverstäker ist Musical Fidelity V-LPS.
MC-Tonabnehmern wird nachgesagt, daß sie besser klingen als MM.
tommei
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 16. Dez 2011, 16:28
...wie wäre es mit einem Vinyl Master Silver?

Gruß
Tom
tommei
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 16. Dez 2011, 16:32
...oder Ortofon MC3 Turbo? Bei PhonoPhono steht zu lesen: "Dieser Tonabnehmer hat überragende Ergebnisse an Carbon-Tonarmen bezeigt (z.B. ProJect-Plattenspieler) und bietet eine eindrucksvolle Raumabbildung".
Ich hätte ja einen Pro-Ject KarbonArm 9c am Perspective. Kann man den Ratschlag befolgen?

Gruß
Tom
the_det
Stammgast
#8 erstellt: 16. Dez 2011, 16:39
Vinyl Master Silver (versuch' das als 540 Mk II zu bekommen, es ist preiswerter) hat mir persönlich besser gefallen als das MC3 Turbo. Beim VM Silver (resp. 540 Mk II) hat man schon nicht mehr viele Wünsche an das Klangbild: Klangfarben, Auflösung, Punch, alles da. Ein sehr ausgewogenes System.
Mit High-Output-MCs hatte ich noch nie Spaß, deshalb meine Tendenz zum VM Silver.
Bei mir musste das VM Silver übrigens einem Goldring 1042 weichen. Das kann an manchen Ketten aber zu höhenbtont klingen.
Mein Allround-Tipp für etwas mehr als € 400,- ist das Ortofon Rondo Red (ein MC).

Grüße
Det
tommei
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 16. Dez 2011, 16:48
Danke Det,

...für deine 3 Tips. Du würdest also das Rondo Red in der Preisklasse 400€ (habe ich auch schon unter 400€ gesehen) empfehlen.
Hast du eigentlich einen Pro-Ject Plattenspieler, an dem der VM Silver lief und nun der Goldring 1042?

Gruß
Tom


[Beitrag von tommei am 16. Dez 2011, 16:49 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#10 erstellt: 17. Dez 2011, 11:28
Hi Tom,

momentan habe ich einen Pro-Ject-Plattenspieler, allerdings mit einem Benz-System.
Das Goldring habe ich an verschiendenen Tonarmen montiert gehabt, u.a. am 9c. Dort hat es mir am besten gefallen.
Allerdings habe ich das gegen ein Rondo Red getauscht, deshalb mein Tipp. Das Rondo Red hat mir dann doch noch besser gefallen.
Funktionieren tun diese Systeme alle mit Deinem Tonarm. Die Frage ist nur, ob Du das Ergebnis auch gut findest.

Grüße
Det
nurmusik
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Dez 2011, 12:19
Was meinst du damit, wenn du sagst "MC sagt man nach es würde besser klingen"? Ich habe den gleichen Tonarm mit einem Nagaoka MP300, ich höre ausschliesslich Klassik und Jazz und bin sehr glücklich mit dem System obwohl es ein MM ist -bei dem man im Übrigen auch die Nadel wechseln kann wenn sie runtergerockt ist. Aufwertung durch die Nadel des MP500 ist auch möglich.
the_det
Stammgast
#12 erstellt: 17. Dez 2011, 12:23
Hi,

nurmusik schrieb:
obwohl es ein MM ist

ist das nicht ein MI?

Grüße
Det
nurmusik
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 17. Dez 2011, 12:32
Ich glaube ja, aber es wird am MM-Eingang angeschlossen. Und es macht tatsächlich Musik!

Herzliche Grüße von Bernd dem Technikminderbegabten
tommei
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 17. Dez 2011, 18:31
Hallo Det,

danke für Deine Hilfe, dann werde ich den Rondo Red favorisieren!

Nur noch eine Frage: ist der 9c Tonarm vom Perspective eigentlich als leichter oder mittelschwerer Tonarm einzustufen? Oft ist bei Tonabnehmern angegeben "für leichte Tonarme geeignet" oder "für mittelschwere Tonarme geeignet". Da der Arm aus Karbon gefertigt ist, vermute ich, daß man ihn als leichten Tonarm bezeichnen kann, oder?


Hallo nurmusik,

das mit "MC ist besser als MM" habe ich schon öfters gehört und auch gelesen.
Bei einem Analog-Shop im Netz kann man dazu auch was nachlesen. Die schreiben aber eher so: viele meinen das ein MC wegen der Konstruktion klanglich besser sein muß, der MC muß aber nicht zwangsläufig der klanglich bessere Tonabnehmer sein, es gibt auch gleichwertige MM, im HighEnd-Bereich ist der Trend aber eher zum MC.
Also ist es reine Ohrensache ob MM oder MC, außer man kauft eben dann was wirklich teures, da ist demnach ein MC vorn.
Ich habe das eben alles gelesen oder gehört und bin nicht Erfinder dieser Angaben, also schlagt mich deshalb jetzt nicht tot. Und übrigens wird es gewiß MM-Fans wie MC-Fans gleichermaßen geben, die einen würden nichts anderes kaufen als einen MM, die anderen eben nur einen MC.

Gruß
Tom
daemel73
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 17. Dez 2011, 21:26
Hab an meinem Pro-Ject ein Ortofo 2M Bronze verbaut und bin sehr zufrieden damit.

Gruß daemel
tommei
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 17. Dez 2011, 22:43
Hallo Daemel,

den 2M Bronze kann ich mir auch gut vorstellen, wenn ich so bei Phonophono lese.

Danke und Gruß
Tom
the_det
Stammgast
#17 erstellt: 18. Dez 2011, 10:53
Moin,

die hochwertigen 2M-Systeme (Bronze, Black) sind vermutlich eine sehr gute Wahl. Zumal Du beim Rondo Red das Problem haben wirst, dass Du zum Ausbalancieren ein schwereres Gegengewicht brauchst, weil das System satte 10,5g wiegt.

Grüße
Det
tommei
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 18. Dez 2011, 14:28
Hallo Det,

mal sehen, habe da nämlich 2 Tonarmgewichte. Wird schon eins davon passen, meine ich.

Übrigens, wenn man in den Online-Shop von Pro-ject schaut, dann bauen die werkseitig nur Ortofon Tonabnehmer dran, dann kann man doch davon ausgehen, daß die Ortofon auch gut mit den Pro-Ject Plattenspielern harmonieren - denke ich mir.


Grüße
Tom


[Beitrag von tommei am 18. Dez 2011, 14:30 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#19 erstellt: 18. Dez 2011, 14:35

tommei schrieb:
Übrigens, wenn man in den Online-Shop von Pro-ject schaut, dann bauen die werkseitig nur Ortofon Tonabnehmer dran, dann kann man doch davon ausgehen, daß die Ortofon auch gut mit den Pro-Ject Plattenspielern harmonieren

Liegt vielleicht aber auch da dran, dass in Deutschland Pro-Ject und Ortofon vom selben Vertrieb betreut werden
Früher gab's die Kisten serienmäßg mit Sumiko-Abtastern.
Aber natürlich passen Ortofon-Abnehmer und Pro-Ject-Arme i.d.R. gut zusammen.

Grüße
Det
daemel73
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 18. Dez 2011, 15:32
Zudem hat man bei den 2M Bronze den Vorteil durch Nadeltausch auf das 2M Black aufzurüsten falls man das will.


[Beitrag von daemel73 am 18. Dez 2011, 15:33 bearbeitet]
tommei
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 18. Dez 2011, 15:45
Hallo Det,

aha, deshalb sind nur Ortofons dran.



Hallo daemel,

das ist natürlich auch ein Vorteil, von 2M Bronze auf 2M Black upgraden, wenn man eine neue Nadel braucht.

Habe da was von Shibata-Nadel beim 2M Black gelesen. Ist die was besonderes? Klanglich besonders gut?

Irgendwie wird mir jetzt das 2M Bronze immer symphatischer und wäre zudem günstiger. Ist mit Sicherheit auch einiges besser als mein altes Denon DL-160 System.


Grüße
Tom
akem
Inventar
#22 erstellt: 18. Dez 2011, 19:15
Die Shibata-Nadeln gehören mit zum Besten, was es an Nadelschliffen gibt. Sie wurden damals für die Quadrophonie entwickelt, wo man eine obere Grenzfrequenz von 40kHz gebraucht hat, was mit elliptischen oder gar runden Nadeln nicht darstellbar war. Und das hört man auch, es gibt wenige elliptische Nadeln, die im Hochton meine Ansprüche befriedigen. Ich favorisiere da ganz entschieden schärfere Schliffe. Der Fine-Line Schliff von Ortofon ist da nur die untere Grenze Es gibt da auch unterschiedlich gute und schlechte, wobei der Nadelträger und der Generator sicher auch eine Rolle spielen.
Für Deinen Arm denke ich dürfte das 2M Bronze oder das VM Silver die beste Wahl sein. MCs würde ich eher nicht nehmen, weil diese mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen vergleichsweise harte Nadeln haben, die in einem leichten Arm Probleme haben. Die Basswiedergabe leidet da schon drunter.

Gruß
Andreas
tommei
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 18. Dez 2011, 19:26
Danke Andreas,

dann weiß ich jetzt ein wenig Bescheid über Shibata Nadeln.
Von dem her wäre das 2M Bronze nun meine erste Wahl, besonders mit dem Hintergrund, daß man mit diesem TA, wenn die Nadel hinüber ist, zum 2M Black upgraden kann - und das wäre dann die gute Shibata Nadel.

Gruß
Tom
akem
Inventar
#24 erstellt: 18. Dez 2011, 19:30
Naja, das VM Silver hat eine Gygernadel - die ist deutlich besser als Fine-Line und nur minimal schlechter als Shibata, wenn überhaupt...

Gruß
Andreas
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