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Tonabnehmerempfehlung für Pro-Ject Perspective?

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Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 28. Feb 2006, 18:49
Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem MM Tonabnehmer bis etwa max. 200,-) für meinen Pro-Ject Perspective mit dem 9c Carbonarm.

Interessieren würde mich momentan das Ortofon Vinylmaster (red, blue).

Nur bin ich mir nicht sicher ob dieses System auch mit dem Tonarm "harmoniert" betreffend Nadelnachgiebigkeit, Gewicht usw....?

Wie ist eure Meinung dazu?
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 28. Feb 2006, 23:21
Hallo!
Der ProJect 9 ist ein Mittelschwerer Arm mit einer effektiven Masse von 9 Gramm anders Ausgedrückt, er harmoniert mit der Mehrzahl der Abtastsysteme die zur Zeit angeboten werden.
Zum VM red speziell lässt sich sagen daß die System-Tonarm-Resonanzfrequenz bei 8 Hz liegt und somit knapp oberhalb des kritischen bereichs liegt. VM blue und Silver sind im ProJect 9 nicht ratsam da sie mit der System-Tonarm-Resonanzfrequenz mit rund 7 Hz voll im kritischen bereich liegen. Beim VM red dürfte eventuell der Baß schon etwas weich kommen aber er dürfte noch nicht Schwammig oder aufgeblasen erscheinen. Das System ist noch bedingt geeignet. Etwas besser geeignet wäre das Goldring G1012 das auch m.E. insgesamt das bessere System für diese kombination darstellt, nach meiner Meinung allerdings noch besser geeignet wäre das Grado Prestige Silver.

MFG Günther
who?
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 01. Mrz 2006, 18:30
Hallo Hörbert,
erst mal vielen Dank für die Info!

Einige Fragen hätte ich aber noch...... .

1. Wie errechnet sich denn die System-Tonarm-Resonanzfrequenz?
2. Ist jetzt der Project 9c Tonarm für das Ortofon VM blue/silver zu leicht oder zu schwer?
3. An das Grado Prestige Silver hab ich auch schon gedacht, bin aber wieder davon abgekommen, da man immer wieder hört der Klang wäre dumpf und wenig dynamisch?

MfG Gerald
HiFi_Addicted
Inventar
#4 erstellt: 01. Mrz 2006, 20:35
Die Vinylmaster sind Optimal für den Project 9c Arm. Hab ich vor ein paar Tagen schon im Analog-Forum ausgerechet. Das silver passt 100% und die anderen haben die selbe Nadelnachgibigkeit und Gewicht.....

MfG Christoph
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 01. Mrz 2006, 22:55
Hallo!
Um die System-Tonarm-resonanzfrequenz auszurechnen gibt es eine einfache Formel: 1000/(2x pi x Wurzel aus ((Effektive Tonarmmasse plus Systemgewicht) mal Compliance))
Dein Tomarm ist für die VM blue und silver Systeme etwas zu Schwer da sie eine Compiance von 30 haben. das red hingegen (genau wie das white) hat eine Compliance von 25. Quelle: http://www.phonophono.de/YOrtofon_VM_Serie1.php3?Kennung= Diese Klangeinschätzung des Grado Systems kann ich nicht bestätigen, der Klang der Grado Systeme ist m. E. voll und rund aber weder Dumpf noch Undynamisch. Besonders der Bereich der menschlichen Stimme wird bei den Grado Systemen sehr natürlich Wiedergegeben, Der Hochtonbereich wird bei den Grados im besten Sinne rund und angenehm gezeichnet, Der Baß hat volumen ohne weich oder gar schwammig zu sein. Grados sind meilenweit von den Hochtonschrillern a la AT 95E entfernt. Sollte deine Kette allerdings ohnehin schon sehr warm und Bassbetont klingen wäre ein Grado sicher nicht die richtige Wahl da diese Tendenz verstärkt würde. Jede eher neutral klingende Kette kann hingegen nach meiner Meinung mit einem Grado im richtigen Arm ernorm hinzugewinnen.


MFG Günther
HiFi_Addicted
Inventar
#6 erstellt: 01. Mrz 2006, 23:29
Nur wehe eine Sänger oder einen Sängerin singt ein S da wird gleich mal ßßßßßßß draus Also ein Grado wür ich nicht mal meinem schlimmsten Feind antun. Mein Grado hat mittlerweile zum 2. Mal den Besitzer gewechselt......

MfG Christoph
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 02. Mrz 2006, 00:21
Hallo!
@HiFi_Adicted
So unterschiedlich können Erfahrungen mit ein und demselben System sein. Bei mir hat das Silver keine verzischten S geliefert, es hatte Dynamik und klang weder Dumpf noch verzischelt verbaut hatte ich es in einem Ekos. Mittlerweile habe ich es seinem Besitzer zurüchgegeben der es zeitweise an mich ausgeliehen hatte. Ich hatte es mir Übergangsweise eingeschraubt während ich auf ein Ortofon MC20S wartete das ich über meinen HiFi-Händler grade Tauschte. In den zwei Wochen die ich das System gehört habe hat es hier bei mir keine der Unarten gezeigt die man ihm ab und an anhängt. Ich denke das es sehr vom Rest der Kette abhängt wie gut das Grado einem gefällt. Wie ich schon Postete, in einer eher Warmen Kette ist das Grado zuweilen des guten zuviel. Verzischelte S-Laute die bei bestimmten Systemen in diversen Ketten zum Tragen kommen können unter Umständer auch völlig andere Ursachen haben, nicht immer sollte man das System verdächtigen wenn´s mal nicht den erwartungen entsprechend klingt, immerhin ist das Grado ein Moving Iron System und wenn du z.B. einen Phonovorverstärker hast der vom Schaltkonzept her auf die Resonanzüberhöhung des Schwingkreisen der durch die Spuleninduktivität eines normalen Magnetsystemes mit dem Abschlußwiederstand und dem Eingangskondensator ausgelegt ist, wird dieser Phonovorversrtärker eventuell mit dem Grado nicht so gut zurechtkommen. In diesem Fall können sich Effekte ergeben die ohne genaue Kentniss des jeweiligen Schaltungskonzeptes unvorhersehbar sind,-nur um einmal ein Beispiel zu nennen.


MFG Günther
HiFi_Addicted
Inventar
#8 erstellt: 02. Mrz 2006, 05:48
Wenn die ProJect Tubebox nicht mit grado TAs zurecht kommt währe das richtiger grund zur Sorge weil auch ProJect die Teile unter eigenen Namen verkauft. Ich hatte mein Glück alerdings mit dem Reference Platinum Wood... Mit eienr DIY stufe eines bekannte waren die höhen auch nicht gerade sauber....

MfG Christoph
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 02. Mrz 2006, 12:30
Hallo!
Also das Reference Platinum Wood hatte ich selbst noch nicht in einem meiner Arme. Es sollte allerdings im 9c eine gute Figur machen. Ich gehe mal davon aus das du das System penibel Justiert hast, (Kröpfung, Überhang und VTA) bleibt also nur der Entzerrer oder einfach die jeweilige Schallplattenpressung. Was mich noch interresieren würde, hast du bei dir das Reference Platinum Wood bei dir und deinem Bekannten mit jeweils dem gleichen Musikmaterial getestet?

MFG Günther
PPM
Stammgast
#10 erstellt: 02. Mrz 2006, 12:40
Hallo,

die Story von dem verzerrenden Grado basht schon lange durch die Forenwelt. Irgendwann muß damit aber auch mal gut sein! Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten, daß ein Prestige Black und ein Prestige Silver ein keinster Weise verzerren oder zischeln! Vielmehr werden auch die S-Laute sanft und sauber wiedergegeben. Ob jedem der Grado-Sound gefällt, ist eine ganz andere Geschichte.
An den Pro-Ject Phonoboxen, welche auch immer, wird es jedenfalls zu mollig-nuschelig, sie haben ja (ganz grob gesagt) eine ähnliche Klangtendenz wie Grado...

Patrick
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 02. Mrz 2006, 13:04
Hallo!
@PPM
Deine klangbeschreibung des Silvers deckt sich mit meinen Erfahrungen. Selbstverständlich liegt nicht jedem der Klang eines Grados. Wie ich schon weiter oben Gepostet habe ist das Grado m.E. generell nichts für ohnehin für sehr warm klingende Ketten. Die Phonoboxen von Pro-Ject habe ich selbst noch nicht gehört da ich eigentlich kein Freund von separaten Phonoentzerrern bin, nach meiner Meinung sollte eine Phonostufe und der restliche Vorverstärker eine Einheit bilden. Bei den von mir bevorzugten Vintagegeräten ist das ohnehin kein Thema da ich vorzugsweise Geräte sammle die aus der Zeit stammen in der das Phonoteil eines Verstärkers noch die Visitenkarte der Firma war.

MFG Günther
who?
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 02. Mrz 2006, 17:21
Hallo,

da die Meinungen bei den Ortofon VM's (bezüglich Kompatibilität mit dem Pro-Ject 9c Tonarm) doch etwas auseinander gehen , werde ich vermutlich mal einen Versuch mit dem Goldring 1012 starten - in der Hoffnung daß der Klang zwar dynamisch, aber doch nicht zu schlank ausfällt und auch die Bässe knackig kommen....

Gibt es sonst noch Vorschläge oder Ideen?

MfG / Gerald
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