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Hilfe.Project RPM 1.3 Genie klingt "dumpf"

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phattomatic
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Jan 2012, 19:25
Hallo Leute,

ich habe mir nach all dem öffentlichen Lob einen Project RPM 1.3 Genie gegönnt mit dem Ortofon 2M red System.

Eins gleich vorweg:
Optik und Haptik finde ich grandios !

Allerdings ist der Klang enttäuschend. Ich habe den Project gegen meinen Denon DP37F mit DL110 getauscht.

Leider klingt der Project eher recht "bedeckt" und dumpf, so als würden die Höhen über 10 Khz herausgefiltert.... ...der Klang ist eher "matt" - kein Glanz, keine Siedigkeit...alles was ich an Analoger Wärme so schätzte fehlt....

Der Denon war klanglich in Ordnung, ich dachte aber nach der "Berichterstattung" und dem was ich über das Ortofon 2M red las zumindest klanglichen Gleichstand wenn nicht sogar eine leichte Verbesserung....????

Der Project steht auf einer Granit Basis, ist im Lot, ausgwogen, ausgerichtet usw...Aber der matte Klang Charakter bleibt.

Welche Maßnahmen könnte ich ergreifen um mehr "Glanz" zu bekommen ?

Kabel ?
ein anderes System ?
Welches System ?

ein AT95E probieren ?

Ist das Ortofon 2M red ein eher "dumpf" abgestimmtes System ?

Mein Luxman L410 würde auch gut mit einem MC System klarkommen - aber da sprengt der Preis den RPM 1.3 Rahmen doch leider deutlich....

Wer weiß einen Rat, so bin ich damit klanglich irgendwie gar nicht zu frieden.


Danke


[Beitrag von phattomatic am 24. Jan 2012, 19:28 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 24. Jan 2012, 20:29
Moin,

Du hast einen guten Plattenspieler gegen einen richtig schlechten getauscht und wunderst dich nun darüber, dass es schlechter klingt?

MfG
Haakon
J.Bond
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 24. Jan 2012, 20:36
Hast du mal die Nadel mit Isopropanol
gereinigt?
silberfux
Inventar
#4 erstellt: 24. Jan 2012, 21:04
Hi, davon abgesehen, dass Plattenspieler und System nicht zur Extraklasse gehören, könnte es gut sein, dass die kapazitive Anpassung an Deinen Vorverstärker nicht hinhaut und es deswegen dumpf klingt. Zu diesem Thema wurde auch hier schon viel geschrieben. Ob man den Phonovorverstärker im Luxman allerdings überhaupt anpassen kann, ist mir nicht bekannt.

BG Konrad
Detektordeibel
Inventar
#5 erstellt: 24. Jan 2012, 21:24

Ich habe den Project gegen meinen Denon DP37F mit DL110 getauscht.




Wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen.



ich dachte aber nach der "Berichterstattung" und dem was ich über das Ortofon 2M red las zumindest klanglichen Gleichstand wenn nicht sogar eine leichte Verbesserung....????


Wie wäre es denn einfach mal mit "Vergleichhören" gewesen?


Der Project steht auf einer Granit Basis, ist im Lot, ausgwogen, ausgerichtet usw...Aber der matte Klang Charakter bleibt.


An Kabel und Phonopre-Probleme glaube ich nicht wenn das mit dem Denon vorher alles geklappt hat.

Klingt schlechter? 2M Red ist "schlechter" als das Denon 110.
Lösung -> Wieder Denon 110 kaufen sofern der Project das verträgt.

Ansonsten wenn die Auflösung zu schlecht ist Nadeleinschub des 2M Red durch Blue oder besser ersetzen.
Jemand hier im Forum hat an seinen RPM ein Nagaoka drangeknallt das wohl auch besser als das 2M Red gefiel.

Ansonsten das ganze Geraffel halt einfach wieder verschachern und wieder was Gscheids kaufen. - Z.B. nen DJ Dreher von Sync. Da passt auch ein Denon 110 dran.
stbeer
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 24. Jan 2012, 21:30
Hallo,

der LUXMAN L-410 (besitze selber einen) hat eine Eingangskapazitaet von 460pF (laut STP10/1983). Wenn man noch etwa 100...150pF fuer die Phonoverkabelung hinzuaddiert, wird demnach das 2M Red mit einer Abschlusskapazitaet von etwa 600pF betrieben. ORTOFON empfiehlt aber nur 150...300pF fuer die 2M-Serie; daher die Misere.

Wenn ich mein 540MK2 (hier sind's empfohlene 200...400pF) direkt am L-410 betreibe, klingt es lediglich hoehenbetont; ich verwende zwischen PS und VS aber sehr gute und kurze Kabel.

Abhilfe schafft mE nur eine separate Phonostufe (@Konrad: gell?).

Veilleicht haettest Du auch beim DENON bleiben sollen

Gruss Stefan
silberfux
Inventar
#7 erstellt: 24. Jan 2012, 21:58
Hi, wenn es vorher mit dem Denon System besser geklappt hat, ist dies absolut kein Beweis dafür, dass der miese Klang des Ortofon nicht doch an falscher Anpassung liegt. Denn das Denon ist ein High Output MC, das keiner so genauen kapazitiven Anpassung bedarf wie ein MM. Jedenfalls wird es sehr wahrscheinlich nichts bringen, irgendein anderes MM zu kaufen und schon gar nicht auf ein Blue upzugraden.

BG Konrad
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 24. Jan 2012, 22:26
Die Kapazitätsangaben von Ortofon sind sehr sehr ungenau. Die machen das ganz im Sinne der Mode.

Das hat sowieso nichts mit dem Problem des TE zu tun.
Er ist einen guten Dreher mit ordentlichem TA gewohnt und hat nun ein billig produziertes Stück MDF mit grottigem Tonarm + billigem Tonabnehmer (bonded, elliptisch).

Und ihr kommt mit Nadel reinigen, muahahaahaha
phattomatic
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Jan 2012, 22:46

Er ist einen guten Dreher mit ordentlichem TA gewohnt und hat nun ein billig produziertes Stück MDF mit grottigem Tonarm + billigem Tonabnehmer (bonded, elliptisch).


Ich habe in gefühlten 1500 anderen Beiträgen gelesen die dem DP37F & DL110 fehlende Dynamik und Langweiligkeit unterstellen und dies als "bekannten" DP37F Mangel abtun.

Sogar zum Projekt Debut oder RPM 1.3 Kauf wurde geraten um mit dem guten Ortofon klanglich modern eine Verbesserung zu dem antiquierten DL110 zu erhalten.

Also so ganz vermag ich dieser Argumentation nicht folgen zu wollen zudem es reichlich Tests gibt die dem Project ein ausgesprochen gutes Zeugnis ausstellen.

Ich habe ja 14 Tage Rückgaberecht (Fernabsatz) und kann den RPM 1.3 zurück senden - wie wäre es also mal mit einem konstruktiven Vorschlag welcher Dreher die Anforderungen (mind. DP37F / DL110 Niveau oder evtl besser) erfüllt ???


Rega ?
anderes Prject RPM Modell (ich stehe auf die Optik)
Oder doch ein besseres System ?

Oder ein Preamp ?

DP37F möchte ich nicht mehr - sonst hätte ich den ja behalten...

....da bin ich jetzt mal weiterhin gespannt....

auf jeden Fall finde ich so viel resonanz schon mal echt genial & dafür DANKE !!!

weiter so....
Detektordeibel
Inventar
#10 erstellt: 24. Jan 2012, 23:03

zudem es reichlich Tests gibt die dem Project ein ausgesprochen gutes Zeugnis ausstellen.


Ich hoffe du empfängst kein 9Live und keine Homeshopping-Sender. - Die loben da auch alles mögliche in den Himmel das sie selber nie kaufen würden.


Sogar zum Projekt Debut oder RPM 1.3 Kauf wurde geraten um mit dem guten Ortofon klanglich modern eine Verbesserung zu dem antiquierten DL110 zu erhalten.


Schick uns mal ein paar Links damit wir sehen können wer dich da ins Bockshorn gejagt hat.


Langweiligkeit unterstellen und dies als "bekannten" DP37F Mangel abtun.


Joah, so ein solider zuverlässiger Direktantriebler ist schon langweilig zu ner trittschallanfälligen Billigst-Holzfräse ohne Funktionen und einer Technik die sogar den Reiberadantrieb plötzlich wieder "modern" wirken lässt.


wie wäre es also mal mit einem konstruktiven Vorschlag welcher Dreher die Anforderungen (mind. DP37F / DL110 Niveau oder evtl besser) erfüllt ???


Siehe oben.



Ansonsten das ganze Geraffel halt einfach wieder verschachern und wieder was Gscheids kaufen. - Z.B. nen DJ Dreher von Sync. Da passt auch ein Denon 110 dran.


Sync XTRM-1/Reloop6000 + Denon DL 110 oder Denon DL 160.


[Beitrag von Detektordeibel am 24. Jan 2012, 23:05 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 24. Jan 2012, 23:45
Moin,

steht deine Vorstufe auf MC?
Dann klingt´s beim Ortofon MM dumpf und beim (HO-) MC DL110 normal.
Umschalten.

Gruss, Jens
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 25. Jan 2012, 07:39

rorenoren schrieb:

steht deine Vorstufe auf MC?


Diese DAU Fehler vergisst man immer wieder .
Könnte natürlich eine Ursache sein. Gut wird der RPM dadurch aber immer noch nicht.
Von Pro-Ject ist im unteren Preissegment eigentlich nur der Xpression III vertretbar. Der hat immerhin einen ordentlichen Tonarm.
Der oben genannte Sync XTRM-1 ist auch brauchbar. Ebenso der Stanton ST-150.

MfG
Haakon
J.Bond
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 25. Jan 2012, 07:56

Fhtagn! schrieb:


Und ihr kommt mit Nadel reinigen, muahahaahaha :D


Wenn dir der Hintergrund nicht einleuchtet ist das
nicht mein Problem, da muss man nicht polemisch werden!

Meine Frage hat einen speziellen Hintergrund den man mit
Suche hier findet und nicht das erste mal ist das dies
der Grund war.
Manchmal sind auf der Nadelspitze Rückstände Nos Nadeln oder
auch schon bei neueren gehabt die vielleicht etwas gelegen haben. Dann klingt die Nadel genau so!
Das einfachste ist einfach um dies auszuschließen die Nadel
zu reinigen und dann kann ich immer noch weiter gehen wenn das
nicht hilft!

Hier weiter unten:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-10615.html
Fhtagn!
Inventar
#14 erstellt: 25. Jan 2012, 08:14
Eine gewisse Heiterkeit lies sich nicht unterdrücken .
Immerhin wird hier im Forum immer wieder vor diesen Geräten gewarnt.

Nochmal zur Abschlusskapazität: Die 2M Systeme sind ein erneuter Aufguss des OM Generators. Die Baureihen OM, VM und 2M sind elektrisch sehr ähnlich. Ortofon gibt zu dieser "Familie" Kapzitätsempfehlungen zwischen 150pF und 600pF, was nicht unbedingt aussagekräftig ist.
Meine Erfahrung ist, dass man die Kap. Frage hier vernachlässigen kann.
Erstmal abwarten, ob der TE den Luxman auf MC gestellt hatte....

MfG
Haakon


[Beitrag von Fhtagn! am 25. Jan 2012, 08:26 bearbeitet]
J.Bond
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 25. Jan 2012, 08:25
Ja mit diesen Geräten kann ich natürlich
auch nicht viel anfangen!
phattomatic
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 25. Jan 2012, 08:27

steht deine Vorstufe auf MC?


Nein - steht auf MM.


Schick uns mal ein paar Links damit wir sehen können wer dich da ins Bockshorn gejagt hat.


Hier z. B.:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-3597.html


Eine gewisse Heiterkeit lies sich nicht unterdrücken .
Immerhin wird hier im Forum immer wieder vor diesen Geräten gewarnt.


Wo...?
wie waäre es mit einem oder mehreren Links...?

Die Forum Suche wirft reichlich Beiträge zum RPM 1.3 aus, in den meisten wird nicht "gewarnt"...




Reloop6000



????? Ist nicht Dein ernst - oder ????


die sogar den Reiberadantrieb plötzlich wieder "modern" wirken lässt.


Ich habe nichts gegen Belt Drives...
Die größten und besten High End Laufwerke laufen über Riemen....
Fhtagn!
Inventar
#17 erstellt: 25. Jan 2012, 08:32
Da hat Hendrik im letzten Post etwas sehr richtiges geschrieben:


...was eben zu Lasten der Spielfreude geht. Vielleicht tröstet Dich der Gedanke, dass Dein Plattenspieler die Schallplatten "richtiger" wiedergibt als andere - deren vorgebliche "Spielfreude" im Wesentlichen ein Ergebnis systembedingten Schönklangs ist, den wiederum die Denon-Spieler durchaus nicht haben.


Der Reloop 6000 ist ein guter, ernst zu nehmender Dreher. Ganz im Gegensatz zum Pro-Ject.
J.Bond
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 25. Jan 2012, 09:05

phattomatic schrieb:


die sogar den Reiberadantrieb plötzlich wieder "modern" wirken lässt.


Ich habe nichts gegen Belt Drives...
Die größten und besten High End Laufwerke laufen über Riemen....




Reibrad ist nicht Belt drive!

High End ja ja sprechen wir von den heutigen Bohrtürmen die
aus Mangel an entsprechenden Motoren den Leuten erzählen das dies das beste sei was es gibt?

Also wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt, sollte man nicht alles glauben was einem heute erzählt wird!
phattomatic
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 25. Jan 2012, 09:17
Da ich den RPM 1.3 ja auch noch immer zurück senden kann, habe ich mal ein paar potentielle Alternativen herausgesucht zu denen ich gern mal subjektive und objektive Meinungen hören/lesen würde,
mein "Problem" mit dem RPM 1.3 ist ja nun hinlänglich diskutiert worden, die Ausgangs Situation ist klar.

Ich möchte meinen DP37F durch ein modernen (neuen) Plattenspieler ersetzen. Disco Optik (Reloop oder SL1210er o.ä.) kommt mal gar nicht in Frage.
Den puristischen RPM 1.3 finde ich optisch genial ! Gegen Riemen und null Ausstattung habe ich gar nichts einzuwenden, der Klang Niveau sollte allerdings
Mindestens einem DP37F mit DL110 entsprechen.

Angeschlossen werden sollte der Neue an meinen guten alten Luxman L410, der auch über eine sehr gute Phono Stufe mit MC verfügt.

Ich habe mal rausgesucht:

Music Hall mmf 2.2
Rega P2 mit TA Bias2
Project debut esprit (Ortofon Alpha oder Ortofon Vinyl - Master White)
Project RPM 5.1 (hat leider auch wieder das 2M red montiert...)
Fhtagn!
Inventar
#20 erstellt: 25. Jan 2012, 09:39
Ich würde den Music Hall nehmen. Die mmf Geräte sind verbesserte Pro-Jects, bei denen schon einige Grundmängel behoben wurden.
Besser verarbeitet sind die auch.
Gruß
Haakon

Edith merkt noch an: Der TA auf dem mmf 2.2 ist ein Goldring Elektra.


[Beitrag von Fhtagn! am 25. Jan 2012, 09:49 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#21 erstellt: 25. Jan 2012, 10:03
Wenn Du nicht beim gleichen Händler kaufen musst, kannst Du hier bei SG-Akustik, Karlsruhe - Music Hall mmf 2.2 schauen. Denn könntest Du noch auf 299 regulieren.

Ich habe auch jetzt gestern einen Artikel dort gekauft, der 333 kosten sollte und ich habe 299 gegeben. Der Laden ist topp, da habe ich schon Dreher, TA und phonopre gekauft. Immer am untersten Internetpreis-Range. Mit denen kannst Du auch über'n anderen TA reden.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 25. Jan 2012, 10:04 bearbeitet]
schmiddi
Inventar
#22 erstellt: 25. Jan 2012, 10:05
Hallo!

Leider hast du mit deinen Anforderungen an einen Plattenspieler ein großes Problem, und dies ist von mir jetzt nicht böse gemeint.

Du willst einen neuen und modernen Plattenspieler der wirklich gut klingt und findest diese minimalistische Optik gut.

Es ist nun mal so, dass die "neuen" Plattenspieler nicht modern sind, jedenfalls in technischer Hinsicht. Sie sind sogar ein technischer Rückschritt. Weil man nicht in der Lage ist aufwendige technische Lösungen umzusetzten, werden von Rega und Project einfachste Brettspieler gebaut. Auf Automatik wird verzichtet und ein einfachster Motor und Riemenantrieb verbaut. Zum Teil muss man bei einem Wechsel von 33 auf 45 den Riemen von Hand umlegen um die Übersetzung zu ändern. Wenn das modern sein soll?

Das ganze wird dann als audiophil verkauft. Vor 20 Jahren hätte man diese Dreher sofort in die Tonne geschmissen.

Gute und neue Dreher sind ja bereits genannt worden, leider haben sie halt eine "DJ Optik" wie du es nennts. Bedenke aber, dass der Technics 1200 als Ursprung der "DJ Optik" als Hifi-Dreher entwickelt wurde. Damals hat noch keiner an DJ-Dreher gedacht.

Wenn ich mir Heute einen neuen Dreher kaufen müsste, würde ich versuchen noch einen neuen Technics zu bekommen. Obwohl dieser nicht meinem "Schönheitsideal" entspricht.

Du musst dich halt entscheiden, was du willst. Wenn die Optik entscheidend ist, musst du halt Kompromisse beim Klang und Komfort machen (ein Budgetrahmen vorausgesetzt) Wenn du einen technisch "modernen" und neuen Dreher willst, musst du Kompromisse in der Optik machen. Wenn du Optik und Technik vereinen willst, musst du dich von "neu" verabschieden und ein Gebrauchtdreher aus der Hochzeit der Plattenspieler suchen.
phattomatic
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 25. Jan 2012, 10:46

Du willst einen neuen und modernen Plattenspieler


vielleicht habe ich mich an diesem Punkt mißverständlich ausgedrückt....ich meinte mit "modern" - neu - also ich möchte ein NEUGERÄT - eigentlich nix gebrauchtes.

Das kann ruhig sturz spatanisch sein, mit Geschwindigkeits Riemen umlegerei....damit habe ich überhaupt gar kein Problem....mal ehrlich Platten hören hat in Zeiten von MP3 und Co. sowieso nichts mit Konmfort zu tun...deswegen kann ich der Argumentation bezgl. der Ausstattung respektive "rückständiger Entwickliung" nicht folgen...


dass der Technics 1200 als Ursprung der "DJ Optik" als Hifi-Dreher entwickelt wurde. Damals hat noch keiner an DJ-Dreher gedacht.


Was den 1210 "und seine Freunde" so einzigartig macht ist der Antrieb und die schnelle Hochlaufzeit, die Start/Stop Funktion und die sich daraus ergebenen Möglichkeiten Platten zu hobeln.

Die tolle ABS-Zarge hat zudem Akustische Vorteile gegen Rück Kopplungen, was wichtig ist bei hohen Pegeln, weil DJ´s sich wohl eher nicht mit Granit oder Blei Basen abschleppen wollen.

Das sind Eigenschaften auf die ich so gar keinen Wert lege....Der Direct Drive eines 1210 gilt im übrigen als recht empfindlich....und dieses klassische Bild mit der montierten "Ortofon Vinyl Bananen-Fräse" will mir einfach nicht aus dem Kopf....also so ein 1210er oder was auch immer für eine Kopie kommt mir garantiert nicht ins Haus.

Dann kauf ich mir lieber einen gebrauchten Thorens Schuhschrank aus den 70-80er Jahren....

Aber, ich will eigentlich keinen gebrauchten mehr, sondern der Teil meiner Kette der "das älteste Medium" wiedergibt soll das neueste Gerät sein...klingt vielleicht total bescheuert, aber so ist es mit manchen Hobbies...


[Beitrag von phattomatic am 25. Jan 2012, 10:48 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#24 erstellt: 25. Jan 2012, 11:03
Hallo Haakon,

nachdem die berechtigte Frage, ob der Phono-Eingang auf MC steht, verneint wurde, muss man erst recht weiter nach Ursachen suchen. Von den Maßnahmen, die ich nach Hinweisen von stbeer und nach einer Hörprobe bei ihm ergriffen habe, haben mein Ortofon 540 II und auch das OM 40 so deutlich profitiert, dass ich nach langer Zeit des Experimentierens mit verschiedenen Abtastern, Armen, Drehern und Vorverstärkern endlich mit dem Phonoklang voll zufrieden bin und deswegen seit geraumer Zeit nichts mehr am Setup geändert habe. Deswegen würde es sich m.E. lohnen, an dieser Stelle nachzufassen.

Ich glaube außerdem nicht, dass sich das grundsätzliche Problem einer schleierhaften Wiedergabe auf spezielle hier benannte Einsteiger-Systems zurückführen lässt. Weiterhin meine ich, dass es kein besonders zielführendes Vorgehen wäre, jetzt alle möglichen Hardware-Teile, die allesamt eher im Einstiegsbereich zu verorten sind, durchzuprobieren, bevor nicht andere Fehlerquellen ausgeschlossen werden können.

Andererseits: Wenn der TE mit einer anderen Kombi deutlich zufriedener war, verstehe ich nicht recht, warum er dann nicht darauf wieder zurückgreift, zumindest dann auf das Abtastsystem, das offenbar mit dem Luxman besser harmonierte.

BG konrad
schmiddi
Inventar
#25 erstellt: 25. Jan 2012, 11:45

phattomatic schrieb:

vielleicht habe ich mich an diesem Punkt mißverständlich ausgedrückt....ich meinte mit "modern" - neu - also ich möchte ein NEUGERÄT - eigentlich nix gebrauchtes.


Das ist ja auch in Ordnung so.



Das kann ruhig sturz spatanisch sein, mit Geschwindigkeits Riemen umlegerei....damit habe ich überhaupt gar kein Problem....mal ehrlich Platten hören hat in Zeiten von MP3 und Co. sowieso nichts mit Konmfort zu tun...deswegen kann ich der Argumentation bezgl. der Ausstattung respektive "rückständiger Entwickliung" nicht folgen...


Mit "rückständiger Entwicklung" meine ich, dass die Technik bei den Plattenspielern vor 20 Jahren sehr viel weiter war. Klasse Direktantriebe, Automatikfunktionen, höhenverstellbare Tonarme, Quarzgeregelte Laufwerke usw.. Dies findet man bei den heutigen Drehern nicht mehr. Heute nimmt man ein Brett, einen Motor, einen Riemen und ein Rohr was sich Tonarm nennt und baut s.g. HighEnd Dreher. Das meine ich mit rückständig. Vinyl hören an sich, ist schon "spartanisch" genug, da brauche ich nicht noch primitive Technik dazu .


..und dieses klassische Bild mit der montierten "Ortofon Vinyl Bananen-Fräse" will mir einfach nicht aus dem Kopf....also so ein 1210er oder was auch immer für eine Kopie kommt mir garantiert nicht ins Haus.


Diese Concorde Systeme sehen wirklich zum gruseln aus, dieses Bild bekomme ich auch nur sehr schwer aus meinem Kopf . Wenn ich einen 1210er kaufen würde käme so etwas auf keinen Fall drauf. Ich habe ja auch Verständnis, dass dir kein 1210er in Haus kommt.



Aber, ich will eigentlich keinen gebrauchten mehr, sondern der Teil meiner Kette der "das älteste Medium" wiedergibt soll das neueste Gerät sein...klingt vielleicht total bescheuert, aber so ist es mit manchen Hobbies... :D


Keine Angst, mich halten manche auch für bescheuert weil ich noch Vinyl höre. Aber da stehen wir drüber.

Noch mal einen praktsichen Vorschlag was man noch neu kaufen könnte, auch wenn mich jetzt hier ein paar steinigen werden . Dual hat auch noch neue recht gute Dreher im Angebot, die auf jeden Fall meiner Meinung nach viel besser sind als Rega und Project (duck und weg). Schaust du hier
phattomatic
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 25. Jan 2012, 12:37

Dual hat auch noch neue recht gute Dreher im Angebot


das will ich gerne glauben, kann es auch mangels praktischer Erfahrung gar nicht beurteilen, aber leider habe ich eine DUAL Allergie.... ...



Keine Angst, mich halten manche auch für bescheuert weil ich noch Vinyl höre. Aber da stehen wir drüber.


genau...

Mir gefällt dieser hier auch sehr gut (rein subjektiv...), gibt es dazu Meinungen ?

EMOTION



warum er dann nicht darauf wieder zurückgreift, zumindest dann auf das Abtastsystem, das offenbar mit dem Luxman besser harmonierte.


darüber oder über andere Varianten dachte ich auch nach, es war mit ein Grund für den Start des Beitrages. Ich dachte eigentlich ein MM System sei grundsätzlich unkritischer als ein MC, deswegen haben ich mir ja über das Vorhandensein herausragender Qualitäten eines DL110 im Vergleich zu einem nagelneuem MM System kaum einen Kopf gemacht. Zumal das 2M red einzeln gekauft ja nicht einmal ein Billig System ist...


In diesem Zusammenhang bin ich gerade auch noch über das RPM 1.3 "SUPERPACK" gestolpert, mit "Kabel, Lack, Leder und einem 2M blue...:

RPM 1.3 Superpack

....FEUER FREI.....
stbeer
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 25. Jan 2012, 13:06
@Konrad: Deine Aussage oben nehme ich mal als Kompliment entgegen

@phattomatic: Ueberlege doch mal, welche Komponente eigentlich die "Musik" macht :

- Das Laufwerk dreht nur die Platte.
- Der Tonarm fuehrt nur den Tonabnehmer.
- Aber der Tonabnehmer tastet die mechanische Information in der Rille ab und wandelt sie in elektrische Energie um - und
- die Phonostufe (altdeutsch = Entzerrervorverstaerker) verstaerkt und entzerrt das Signal vom Tonabnehmer aus Line-Niveau.

Also: Laufwerk und Tonarm sind bei weitem nicht so klangentscheidend als Tonabnehmer und Phonostufe! Alles klar?

Gruss Stefan
phattomatic
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 25. Jan 2012, 13:59

Also: Laufwerk und Tonarm sind bei weitem nicht so klangentscheidend als Tonabnehmer und Phonostufe! Alles klar?


Das sehe eigentlich genau so !

Dem zur Folge macht der Vorschlag einen RPM 1.3 mit einem DL110 zu kombinieren Sinn.

Der RPM 1.3 gefällt mir optisch total (bei bezahlbarem Kurs...)

Der DL110 hat klanglich mit meinem L410 gut funktioniert.

Jetzt kommt die Gretchen Frage....

Wenn schon einen neuen RPM 1.3 verbasteln mit einem anderen TA....gibt es Meinungen oder Vorschläge die zum DL110 noch eine klangliche Verbesserung darstellen würden ???

Ich werfe jetzt einfach mal so ein "preislich bis 180,- EURO" in den Raum....?

Ein Nagoka, Goldring, Grado oder AT ??

Gruß
Tom
stbeer
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 25. Jan 2012, 15:01
Tom,

"verbastle" doch Deinen RPM 1.3 mit dem DL110 und hoere ; klanglich wird sich aber nix nennenswertes gegenueber dem DP37F aendern

Das DL110 ist halt ein HO-MC, wird an MM betrieben und ist daher kapazitaetunkritisch wenn am L-410 betrieben.
Bei MMs sieht das anders aus!
Ich jedenfalls habe aus meinen Erfahrungen gelernt und kaufe keinen Tonabnehmer mehr ohne passende Phonostufe!

Gruss Stefan
phattomatic
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 25. Jan 2012, 16:16

klanglich wird sich aber nix nennenswertes gegenueber dem DP37F aendern


das wäre ja schon mal toll !!


"verbastle" doch Deinen RPM 1.3 mit dem DL110 und hoere


mein DP37 ist schon wech....
und der DL110 damit ja auch....

Noch eine Frage zum DL110, da es sich hier ja um ein MC System handelt, ist es dann per Kabel überhaupt tuning fähig ?

Also momentant schwebt mit vor:

Project RPM 1.3 evtl. mit einem Delta Device Acryl Teller + DL110 + sommercable classique oder Oehlbach NF1

das sollte doch mindestens so gut klingen wie ein DP37F mit DL110...oder nicht ?
maduk
Stammgast
#31 erstellt: 25. Jan 2012, 16:46

Pilotcutter schrieb:
Wenn Du nicht beim gleichen Händler kaufen musst, kannst Du hier bei SG-Akustik, Karlsruhe - Music Hall mmf 2.2 schauen. Denn könntest Du noch auf 299 regulieren.

Ich habe auch jetzt gestern einen Artikel dort gekauft, der 333 kosten sollte und ich habe 299 gegeben. Der Laden ist topp, da habe ich schon Dreher, TA und phonopre gekauft. Immer am untersten Internetpreis-Range. Mit denen kannst Du auch über'n anderen TA reden.

Gruß. Olaf


Kann ich bestätigen. Habe dort einen Project Debut Phono für 250 € bekommen. Ausstellungsstück, aber sieht aus wie neu. Man kann auch Probe hören, aber vorher anrufen und Termin ausmachen.
Detektordeibel
Inventar
#32 erstellt: 25. Jan 2012, 18:14

Ich werfe jetzt einfach mal so ein "preislich bis 180,- EURO" in den Raum....?


Die nächste Stufe über dem Denon 110 ist das Denon 160, geht glaub ich auch ca 150-180€ her.

Das Denon 110 bekommt man für 100-110€ im Moment, wenn der Tonarm vom Project damit klarkommt spricht nix dagegen.

Das kabel ist natürlich Tuning-fähig, du kannst es auch bei einem MC System gegen ein Rosafarbenes mit Federschmuck und Grün lackierten Steckern austauschen.


"verbastle" doch Deinen RPM 1.3 mit dem DL110 und hoere ; klanglich wird sich aber nix nennenswertes gegenueber dem DP37F aendern


Neues System und halt noch bissel einspielen lassen.


????? Ist nicht Dein ernst - oder ????


Reloop 6000 und Sync. Doch. Du kannst natürlich auch den Denon DLA-100 bestellen, der sieht besser aus. Ist technisch aber dasselbe.
Fhtagn!
Inventar
#33 erstellt: 25. Jan 2012, 18:47
Der RPM 1.3 hat eine effektive Tonarmmasse von 8,5g, das DL-110 eine Compliance von ca. 15, der TA wiegt 4,8g.
Macht eine Resonanzfrequenz von ~10,9Hz.

Sollte passen, der Arm könnte aber schwerer sein. Evtl. ein schwereres Headshell verwenden.

MfG
Haakon
Detektordeibel
Inventar
#34 erstellt: 25. Jan 2012, 18:58
Moment... War da nicht was von wegen dem angeblichen Stahl im Pro-Ject Plattenteller und MC Systemen und Magnetismus oder sowas?
UVox
Inventar
#35 erstellt: 25. Jan 2012, 19:35

Detektordeibel schrieb:
Moment... War da nicht was von wegen dem angeblichen Stahl im Pro-Ject Plattenteller und MC Systemen und Magnetismus oder sowas?


Hi,

ist der Plattenteller nicht aus MDF?
Habe das DL-110 aber auch problemlos an einem Pro-Ject 2 betrieben.

Hauptsache das DL-110 klebt nicht am Teller
Fhtagn!
Inventar
#36 erstellt: 25. Jan 2012, 19:38
Teller=Holz=kein Problem.

Mir kommt immer noch das Grausen. Teller aus MDF, Tonarm aus Blech.
Niedlich isser ja.....
silberfux
Inventar
#37 erstellt: 25. Jan 2012, 19:58
Hallo Threadersteller, nimm es mir bitte nicht übel, dass ich das, was Du hier machst und wie Du entscheidest, als zufallsorientiert und sprunghaft empfinde. Ich geh hier lieber mal raus, wünsche Dir, dass Du eine gute Lösung findest.

BG Konrad
phattomatic
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 25. Jan 2012, 20:14

Hallo Threadersteller, nimm es mir bitte nicht übel, dass ich das, was Du hier machst und wie Du entscheidest, als zufallsorientiert und sprunghaft empfinde. Ich geh hier lieber mal raus, wünsche Dir, dass Du eine gute Lösung findest.


ich nehme Niemanden irgendwas übel solange es halbwegs sachlich bleibt...und ich finde alles sachlich was hier bisher vorgetragen wurde...

Dafür danke ich auch erst mal allen Beteiligten !!!



Mir kommt immer noch das Grausen. Teller aus MDF, Tonarm aus Blech


Vielleicht wird die "Graustufe" heller, denn
der Teller aus Acryl wird es werden...:

Project RPM 1.3 mit Delta Device Acryl Teller

Dann noch ein DL110 drunter und eine Federboa dran... :D...also ein sommer vintage classique und ich hoffe das isses dann....

Wenn ich soweit bin habe ich dann ein 2M red übrig, möchte schon mal Jemand Interesse anmelden.. ..?

Der RPM 1.3 standard geht Morgen erst mal zurück.


[Beitrag von phattomatic am 25. Jan 2012, 20:14 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#39 erstellt: 25. Jan 2012, 20:38

sommer vintage classique


Das habe ich auch an einem Dreher. Sehr gutes Kabel, aber Vorsicht mit dem Geflechtschlauch. Der geht schnell kaputt.

MfG
Haakon
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 25. Jan 2012, 21:40
Es gibt übrigens auch den Pro-Ject 1.3 Genie Superpack

http://www.hifi-phon...e---489_490_803.html
stbeer
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 25. Jan 2012, 22:45

Fhtagn! schrieb:
Mir kommt immer noch das Grausen. Teller aus MDF, Tonarm aus Blech. :D



Dazu sage ich lieber auch nichts mehr
septembersky
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 28. Jan 2012, 06:02
Hallo TE




Es ist doch immer wieder lustig wie die selbsternannten "Gurus" über die (natürlich im Gegensatz zu den 70er Jahre Drehern) abgespeckten heutigen Versionen herfallen.


Also um Dir mal etwas den Rücken zu stärken:


Ich habe mir (eigentlich auch aus Designgründen) vor einiger Zeit den "Holzbohrer mit Blechtonarm" RPM 1.3 zugelegt.

Ich war ob der vorher angelesenden Meinung der "Profis" hier vorher auch seeeeehr skeptisch.

Aber dank Fernabsatzgesetz hält sich das Risiko ja in Grenzen.

Ich habe (nach einigen Maßnahmen) eine sehr gute Raumakustik

u wie ich denke (nein weiß) auch ansonsten ein recht vernüftiges Abhörsystem

Um es vorweg zu nehmen......Der Klang des kleinen "Holztrommlers" ist auch mit dem schon vormontierten 2M Red sehr in Ordnung (auch absolut nicht zu dumpf wie bei Dir)

Vergleichen kann ich mit einem Technics SL 1500 mit Denon DL 160
(ja den habe ich noch übrig von früher übrig nur optisch etwas gepimpt)

und darüberhinaus noch mit den selben Songs wie von Platte mit den entsprechenden Flacs von Festplatte.

Im übrigen auch zum Vergleich nochmal mit KH !
Der auch kein schlechter sein soll.

Kleinere Unterschiede sind da....mal spielt der Streicher in der vierten Reihe mit seinem Kaugummipapier, mal hört man mit dem anderen Gerät zwar das Kaugummipapier nicht mehr,dafür aber wie die einzige Fliege im Saal mit ihren Flügeln am Stoffbezug der Bestuhlung reibt.

Was ich damit sagen möchte:

Entweder haben hjer alle Superohren u ich bin aufgrund meines Alters fast taub.....oder aber hier fangen so langsam an alle rumzuschwurbeln wie die Presse es tut!?

Unterschiede bei den TA´s ok die gibt es.... aber bei den Drehern?

Also klanglich wirken die sich nur höchst marginal aus. Und wenn dann stellt sich das wohl eher auf einer rein geschmacklich orientierten, als großartig hörbaren Ebene ab.

Langzeitstabilität und Komfort...das lasse ich gelten....aber Klang in den hier beschriebenden extremen Unterschieden wohl eher nicht.

Ich meine ein "Tevion" USB Spieler von Aldi wird wohl nicht so der Bringer sein....aber die Teile von Project (auch wenn das PL Verhältnis mitunter fragwürdig ist...aber so geht halt Marktwirtschaft)

sind in Ordnung und in meinen Augen überwiegend auch sehr schön anzuschauen.

Ich denke also irgendetwas anderes passt bei dir nicht oder deine Erwartungshaltung an das neue Gerät war/ist zu gross.

Suche ein halbwegs passendes TA und geniesse das wunderschöne Gerät mit Holz u Blecheinschlag.

Passend zu dem vermeintlichen "Blechklang" kannst du ja noch mit Alufolie rascheln um das Missvergnügen voll auszureizen.

Im übrigen bezweifle ich das der Acrylteller klangliche Auswirkungen haben wird.

Weder im Guten noch im schlechten,,,,,but who cares?

Er sieht geil aus
rorenoren
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 28. Jan 2012, 10:11
Moin,

ich denke auch, dass die Pro-Ject Dinger zwar zu Recht wegen ihrer anscheinend häufiger vorkommenden Verarbeitungsmängel (z.B. Motorbrummen) verspottet werden, aber klanglich wird so ein Ding mit gutem System allemal "gut genug" sein.
High End ist das nicht, aber besser als Nostalgie- und Aldi/Penny/Lidl/ sonstwas- Billigfräsen.
Die Pro-Ject Leute machen sich vermutlich schon Gedanken über Funktion und Klang, nicht nur über den Preis.
Bei ca. 300 Euro und dem unabänderlichen Willen, ein Neugerät zu kaufen, bleibt nicht viel, das optisch und qualitativ auch nur in die Nähe kommt.

Verglichen mit Gebrauchtgeräten zum halben oder gar viertel Preis gibt es aber keine Gnade.
Da sind die Pro-Ject (und alle anderen Neugeräte) viel zu teuer für das Gebotene.
Das Ortofon System ist zum Glück mittlerweile mehr vertreten als früher, wo noch AT95 und OMB5E dominierten.
Letztere klingen ebensowenig dumpf, wie es das Red tun sollte, werden aber von fast jedem System ab ca. 50 Euro "getoppt".

Am Ende bleibt entweder der m.E. vernünftigere Weg zum guten, ggfs. gewarteten Gebrauchtgerät mit Garantie, oder eben zum Pro-Ject, Music Hall oder "besseren DJ- Spieler", wenn´s nicht auf das Design ankommt.
(oder man den Plastiklook zufällig mag)

Mit dem dumpfen Klang hat der Pro-Ject sicher nichts zu tun, es sei denn, er wäre defekt.

Das Argument, dass das Denon DL110 ein MC System ist, und damit kapazitätsunkritisch ist, zählt.
Dass aber das Ortofon durch falschen Abschluss dumpf klingen soll, kann ich mir kaum vorstellen.
Eine zu hohe Kapazität (ca. 500-700pF inkl. Kabel) wird eher den Hoch-Mitteltonbereich verstärken.
Eine zu niedrige Kapazität ist wegen der min. ca. 100pF des Kabels kaum möglich.
Zumindest dürfte es nicht in dem Sinne "dumpf" klingen, vielleicht zum Hochton hin minimal abfallend.
(ählnich wie einige Shure Systeme)
Der Generator des Ortofon ist, wie Haakon (Fhtagn) schon schrieb, dem der OM7OMB Serie ähnlich.

Ich habe auch eben mal ausprobiert, wie sich der Klang verändert, wenn man die Kapazität ändert.
Bei 47kOhm ändert sich zwischen 0pF (+ ca. 100pF v. Kabel) und 500pF (+ ca. 100pF vom Kabel) nur sehr wenig.
Bei 100kOhm Abschluss wird der Unterschied deutlicher, darüber noch mehr.
Es wird mit zunehmender Kapazität eher unangenehm schrill, nie dumpf.
(wie auch Stefan (stbeer) schon schrieb)

Ich würde mal einen anderen Verstärker, bzw. eine extrerne Phonovorstufe ausprobieren.
Vielleicht hat ja mal jemand an deinem Verstärker einen niedrigeren Anschlusswiderstand für das Denon eingebaut.
(klingt bei ca. 1kOhm etwas "runder", das Ortofon dagegen dumpf und leise)

Irgendwas in der Richtung würde ich vermuten.
Am Pro-Ject und am Ortofon kann es nur liegen, wenn da etwas defekt ist.
Über kleinste Feinheiten müssen wir bei "dumpf" wohl nicht reden, oder?

Gruss, Jemns


[Beitrag von rorenoren am 28. Jan 2012, 10:19 bearbeitet]
phattomatic
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 07. Feb 2012, 11:56
So....ich möchte es nicht unterlassen den neuesten Stand zu posten, damit "jede Fraktion" wieder etwas hat um "Senf zur Wurst" zu geben....denn die richtige Würze macht´s Essen doch erst zum Genuss...

Also, für die Jenigen die mich Sprunghaft finden....

Es ist jetzt doch ein gebrauchter Dreher geworden. Quasi über den Weg ist mir ein Sub Chassis Pro-Ject 6.1 gelaufen - der erfüllte für mich den Aspruch einer stylischen "Verpackung" gepaart mit einer "Qualität" die den Denon DP37F mindestens das Wasser reicht, wahrscheinlich sogar noch besser ist (Aussstattung mal komplett auß Acht gelassen - dat interessiert mich nicht die Bohne....)
Der Pro-Ject 6.1 hat ein Goldring 1006 MM System verbaut.

Diese Konfiguration klingt nun erst mal „richtig“.


Über kleinste Feinheiten müssen wir bei "dumpf" wohl nicht reden, oder?


Nein – mit „dumpf“ meine ich schon richtigen Höhenschwund. Man konnte z. B. percussive Blech Elemente wie Hats, Becken
nur noch Ansatzweise hören. Ich würde das mit einer Kassettenaufnahme vergleichen, die man in einem „Fremddeck“ abspielt
bei dem der Azimut nicht übereinstimmt. Die Wiedergabe des RPM 1.3 mit Ortofon 2M red klang „obenrum zugedeckt“…

Mit dem Pro-Ject 6.1 und dem Goldring ist dass jetzt nicht mehr der Fall. Das System klingt voll, rund und sehr schön
Substantiell – tendenziell warm – british (?) – das DL110 klang heller aber mit weniger Substanz. Ich finde das Goldring schon
Sehr gut – perfekt fänd ich es wenn es ein wenig mehr frische oder Glanz hätte – also einen „Tuck“ Höhen.
JETZT rede ich von „Feinheiten“….

Das Goldring hat nun wohl auch schon ein „paar Kilometer auf dem Tacho“. An einen Systemwechsel würde ich momentan aber nicht
denken –


Ich würde mal einen anderen Verstärker, bzw. eine extrerne Phonovorstufe ausprobieren.


Dass wäre mein nächster Ansatz….
Meinen Luxman L410 finde ich eigentlich Klasse.
Ein bisschen schiele ich immer noch in die Accuphase Ecke….das waren „damals“ meine Traumgeräte – unbezahlbar.
So einen E205 oder E206 würde ich schon gern noch mal probieren...hmmm....also falls ein Mitleser unbedingten Tauschwillen (mit Wertausglich natürlich) hat, soll er sich nur melden... .

Zunächst werde ich aber mal probieren, ob nicht ein Pre-Amp das letzte Quentchen Glanz noch bringen kann…?
Wie ist dazu Eure Meinung ? Ich dachte an:

•NAD PP2
•Cambridge 540P (nach meinem Verständnis ist das doch das Gleiche Gerät wie der 640P nur ohne MC Eingang – richtig ?)
•oder Vincent TR2 (wobei China….?.....taugen die was …?)


Ihr seid wieder dran…
Pilotcutter
Administrator
#45 erstellt: 07. Feb 2012, 12:35

phattomatic schrieb:

•Cambridge 540P (nach meinem Verständnis ist das doch das Gleiche Gerät wie der 640P nur ohne MC Eingang – richtig ?)


Ist in Ordnung. Ich habe die 640P und die weist bei MM keinen hörbaren Unterschied auf zu einer im Preis dreifach höheren.


Ihr seid wieder dran…


Meine Cambridge 640P kannst'e haben, wenn'de willst. Ich brauch'se nicht mehr.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 07. Feb 2012, 12:38 bearbeitet]
phattomatic
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 07. Feb 2012, 12:59

Meine Cambridge 640P kannst'e haben, wenn'de willst. Ich brauch'se nicht mehr.


schwarz oder silber ?
Was soll sie kosten ?

Gruß
Tom
Pilotcutter
Administrator
#47 erstellt: 07. Feb 2012, 13:12
Silber 80 inklusive
phattomatic
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 07. Feb 2012, 13:23

Silber 80 inklusive



....meiner.... ...

schickst mir Bankdaten per PM ?

oder direkt per Email: tmajo@web.de

Danke !
Pilotcutter
Administrator
#49 erstellt: 07. Feb 2012, 13:28
Ja, mach ich. Ist mit OVP, BDA und die VV im blauen Cambridge Stoffsäckchen.

Wenn'se nicht gefällt, wirst'se auch gut wieder los.
mackimessa
Stammgast
#50 erstellt: 07. Feb 2012, 16:03

phattomatic schrieb:

Dual hat auch noch neue recht gute Dreher im Angebot


das will ich gerne glauben, kann es auch mangels praktischer Erfahrung gar nicht beurteilen, aber leider habe ich eine DUAL Allergie.... ...



Keine Angst, mich halten manche auch für bescheuert weil ich noch Vinyl höre. Aber da stehen wir drüber.


genau...

Mir gefällt dieser hier auch sehr gut (rein subjektiv...), gibt es dazu Meinungen ?

EMOTION



warum er dann nicht darauf wieder zurückgreift, zumindest dann auf das Abtastsystem, das offenbar mit dem Luxman besser harmonierte.


darüber oder über andere Varianten dachte ich auch nach, es war mit ein Grund für den Start des Beitrages. Ich dachte eigentlich ein MM System sei grundsätzlich unkritischer als ein MC, deswegen haben ich mir ja über das Vorhandensein herausragender Qualitäten eines DL110 im Vergleich zu einem nagelneuem MM System kaum einen Kopf gemacht. Zumal das 2M red einzeln gekauft ja nicht einmal ein Billig System ist...


In diesem Zusammenhang bin ich gerade auch noch über das RPM 1.3 "SUPERPACK" gestolpert, mit "Kabel, Lack, Leder und einem 2M blue...:

RPM 1.3 Superpack

....FEUER FREI.....



Tja, ich dachhte immer der RPM 1.3 wäre für das kleine Geld ein relativ guter Dreher, aber wenn bei der Kombo 1.3 mit Ortofon 2M System keine Freude beim Hören aufkommt, wird auch das super Pack nix ändern.
Ich würde mal die Unterlage wechseln, ich tippe dass die Kombo Dreher mir Granit nicht harmoniert. Holz wäre sicherlich besser. Man liest in den durchweg positiven Reviews immer, dass die Unterlage beim RPM klangentscheidend ist - ausserdem empfehle ich dir den DENON 110 einfach mal auf den Genie zu packen. Sollte es immer noch dumpf klingen kauf was anders aber bitte keinen von diesen Billig Technics Nachbauten-da gruselt es mir. Ansonsten denke ich dass der neue Basic + von Pro-Ject der Einstieg in High fideles Hören ist. Gute Plattenspieler kosteten früher auch 1000 DM. Ich hoffe aber, dass ein gutes Regal mit dicker Holz Überfläche greifbar ist und den mit TA Wechsel den gewünschten Kick bringt. Echtes HiFi kannst du bei dem Preis natürlich nicht erwarten, mehr ein Spass Dreher.
Wenn Brett Spieler hol dir den REGA RP 1 oder RP 3.
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