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Kaufberatung: Einstieg in Phono

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Autor
Beitrag
metalive
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Mai 2004, 08:53
Hallo!

Ich moechte mir bald einen Plattenspieler kaufen um eine bescheidene LP-Sammlung geniessen zu koennen (in der auch ältere gebrauchte LPs sind). Es soll nicht High-End sein, und Ich will jetzt nicht unbedingt zum Vinylfanatiker werden und das ganze als Wissenschaft betreiben

Mir ist klar das es beim Thema Phono viele viele Überlegungen und Unterschiede gibt, doch ich muss sagen, das ich mir das erstens nicht leisten kann/will und auch eher keine Zeit dafür habe.
Ich möchte einfach, wie gesagt, schnell ins Otto-Normal-Phono einsteigen um einfach in den nächsten Jahren zuverlässig ein paar Platten hören zu können, ohne mir viele Gedanken machen zu müssen, versteht ihr?

Als Buget habe ich mir jetzt mal max. 250 Euro in Anbetracht genommen.
Marken kenne ich (noch) nicht viele.

Wie sieht es denn mit den Technics SL-BD Geräten aus? Die sehen von der Preisregion und den Erfahrungsberichten recht attraktiv aus...
http://www.ciao.de/Plattenspieler_558460_4

Welche Grundlagen sollte ich wissen?
Ich hoffe ihr könnt mich beraten...

Vielen Dank!
Nick
Holger
Inventar
#2 erstellt: 03. Mai 2004, 09:15
Ein beliebtes Einsteigermodell ist der kleine Project, von dem ich selbst aber wenig halte und deshalb eher gebrauchte Thorens-Plattenspieler empfehle, bei denen allerdings etwas Hand angelegt werden muss, was die Einstellung/Justage angeht.
Schau Dir mal diesen Thread an, de vor kurzem hier lief.
Schau auch mal in die Thorens-Kaufberatung hier im Forum für Analogtechnik ganz oben.
250 Euro sind jedenfalls schon eine schöne Marke, da bekommt man etwas deutlich besseres als nur einen Project mit Einfachst-Ortofon.
crapdetector
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 03. Mai 2004, 10:56
Hallo Nick,

für 250,- bekommst Du auch was deutlich besseres als die Technics SL-BD Teile. Ich hatte selber so ein Teil und hatte im Vergleich zu meinem alten Thorens wenig Freude damit. Der Techniks ist typische Fernost-Plaste ohne Tune- oder Aufrüstmöglichkeiten. Speziell auch die Tonabnehmerwahl fällt recht bescheiden aus. Kommt aber darauf an ob Du Dir auch einen gebrauchten (z.B. Thorens ..)ins Zimmer stellen willst, oder ob's ein neuer sein soll (Technics, Project ..).
Grüße,
Micha
metalive
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 03. Mai 2004, 15:27
Danke fuer die Antworten!

Ja, Ich habe schon oft gehoert das Plattenspieler gerne gebraucht gekauft werden. Woran liegt das?
Und Gebrauchtkaufen habe ich besonders oft im Zusammenhang mit dem Namen "Thorens" gehoert.

Prinzipiell habe ich nichts gegen Gebrauchtware... doch besonders bei empfindlichen und komplizierten Dingen wie Plattenspielern, kann man dann doch nie 100% sicher sein, ob der vorherige Besitzer das Gerät richtig behandelt hat.
Auch wenn ich das Gerät beim Verkauefer erst betrachten und testen duerfte, wuesste ich als Einsteiger ja gar nicht wie alles richtig laufen muss?

Meine Meinung kann sich sicher noch aendern, jenachdem wie diese Diskussion weiterverlauft, aber im Moment ist mir glaub ich die Idee von Neuware lieber.

Gruesse
Nick

PS: Nachdem ich den von Holger gelinkten Thread gelesen habe habe ich den Eindruck, dass viele Einsteiger Angst vor diesem 'justieren' haben. Ich muss sagen, das ich das gerne mal anpacken wuerde. Ich denke nicht, dass ich gerade zwei linke Haende habe, und wie Holger ja dort sagte, gibt es hier zuhauf Hilfe.

Ich wohne in München und von daher waere ein Gebrauchtkauf nicht aufwendig... doch alleine schaff ich das glaub ich nicht (zu wenig Anhnung).

Ich will nur nicht mein Vinyl versauen, weil ich doch gerade erst angefangen habe zu sammeln. Ebenfalls will ich nicht das alte gebrauchte Platten mir den Spieler versauen! ...aber ich ich weiss nicht ob die das tun koennen.


[Beitrag von metalive am 03. Mai 2004, 15:42 bearbeitet]
hammermeister55
Stammgast
#5 erstellt: 03. Mai 2004, 16:01
Hallo metalive,
habe mir auch für eine bescheidene Plattensammlung, einen gebrauchten Thorens 166 MK V mit Denon DL 110 zugelegt und bin sehr zufrieden.
Hat bei ebay 140 Eu gekostet.
Da ich Dortmunder bin hab ich solange gewartet bis ein gebrauchter Thorens aus Dortmund drin war hab ihn direkt abgeholt.
Die Montage und das in Waage bringen hat ca. 3 h gebraucht aber hat Spass gemacht und das Ergebnis zu hören noch viel mehr.
Das sich Platten dann aufeinmal besser anhören als in meiner Jugendzeit ist schon fantastisch.
Aber ein billiger CEC oder Techniks ist mindestens 3 Kategorien unter meinem billig Thorens.
metalive
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Mai 2004, 11:29
Aha, also soll ich vielleicht doch einen gebrauchten Thorens ins Visier nehmen? Waere das tatsaechlich besser als "Fern-Ost-Plastik"?
Wieviel sollte ich maximal fuer welches Modell bieten (eBay)?

Noch ein Frage: Muss ich wenn ich eine gebrauchten Thorens kaufe danach noch Jahrelang auf Einzelteilsuche gehen?

Was ist wenn mal was kaputt geht, oder schon kaputt ist? Garantie gibts doch keine bei Gebrauchtware oder?
wegavision
Inventar
#7 erstellt: 04. Mai 2004, 12:22
Es gibt auch Alternativen zu Thorens. Vorteil von Thorens ist, dass man aufrüsten kann. Wenn du das nicht machen willst, kannst du dir auch einen anderen guten Spieler zulegen.
Ich selbst bin ja DUAL-Fan. Hier ist die 700er-Serie die Spitze. Schön finde ich auch noch Denon, hatte mal den 23F, war ein netter, kleiner Spieler (mit motorgesteuerten Tonarm).
hifi-chris
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 04. Mai 2004, 13:15
Hallo metalive,

Garantie/Gewährleistung bei Gebrauchtkauf gibt es (fast) keine. Es sei denn, du kaufst beim Händler (gibt auch schon mal den ein oder anderen bei ebay).
Mit Ersatzteilen gibt es bei Thorens eigentlich keine. Es gibt viele Leute, die sich professionell um diese Plattenspieler kümmern (z.B. Rolf Kelch, ein ehem. Thorens-Mitarbeiter, bei dem gibt es fast alles). Auch im www.analog-forum.de wirst du geballtes Wissen zu diesen Plattenspielern finden. Sehr viele Thorense sind auch äußert einfach aufgebaut (im positiven Sinne gemeint, manche ohne irgendeinen Hauch von Elektronik), da kann eigentlich nicht so viel kaputt gehen. Wie heißt es so schön: nach 25 Jahren nimmt man den Teller ab, bläst den Staub weg und der Plattenspieler läuft die nächsten 25 Jahre. Na gut, ab und zu einen neuen Riemen und vielleicht etwas Öl.

Gruß
Christoph


[Beitrag von hifi-chris am 04. Mai 2004, 13:16 bearbeitet]
Cult
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 04. Mai 2004, 14:01
Hallo Nick,

ich habe gerade bei www.phonophono.de folgenden Player endeckt:

Goldring GR 1-T incl. MM-System Goldring Elektra
Neupreis EUR 318,--.

Da hast Du dann ein Neugeraet mit voller Garantie.

Ob der Goldring GR 1-T was taugt, werden wohl die Profis hier im Forum beurteilen koennen. Das Geraet wurde wohl voellig neu aufgelegt.

Viele Gruesse
Wolle
crapdetector
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 04. Mai 2004, 15:02
Tach Nick,

und wie bei Phonophono steht, ist in ein paar Wochen Hifi-Messe bei Dir in München. Da gibt's bestimmt genügend Infos, aber wahrscheinlich nix für 250,-.

Grüße
Holger
Inventar
#11 erstellt: 04. Mai 2004, 16:03
Zum Goldring kannst Du im Analog-Forum der AAA einen Thread lesen.
Einfach unter "Suchen" das Wort Goldring eintragen.
metalive
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Mai 2004, 16:42

Ich selbst bin ja DUAL-Fan. Hier ist die 700er-Serie die Spitze.


Wie schon gesagt, die Spitzenklasse brauch ich nicht. Ich habe aber auf der von dir genannten Seite unter den Dual-Geraeten ein Modell gefunden, welches genau in mein vorhergesehenes Buget passen wuerde: unter 250 Euro
Und er ist aufrüstbar!

---> http://www.phonophono.de/html/dual_cs435.html

Was haltet ihr von dem? Ist der fuer meine Ansprueche geeignet?
hammermeister55
Stammgast
#13 erstellt: 04. Mai 2004, 17:24
Hallo Metalife,
diesen neuen Dual 435 kannst du aber nicht mit einem 700er Dual oder Thorens vergleichen der spielt in der Plastikklasse mit, das Ding bringt keine 5 Kg auf die Waage.
Ich hoffe du hast deine Entscheidung nicht schon getroffen.
Ich hab bevor ich meine Kaufentscheidungen traf mich aufjedenfall mit den wichtigsten Kriterien von Plattenspielern vertraut gemacht, ein Riemen angetriebener Plattenspieler sollte aufjedenfall ein paar Kilos mehr auf die Waage bringen.
Matthias41
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 04. Mai 2004, 17:59
Hallo Metalive,

ich kann mich meinen Vorrednern hier nur anschließen!!!

Unter 300 EUR kommst Du meiner Erfahrung nach nicht an eínem gebrauchten Plattenspieler was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft vorbei.

Für 230 EUR könntest Du von mir einen Dual 731 Q mit einem Yamaha MC TA und dem orginal Dual 160 E mit neuer Nadel, topgepflegt, schon bekommen.

Und der ist um Welten besser wie der von Dir angesprochene.

Oder auch die Thorens bieten Dir ein wesentlich besseres Leistungsverhältniss.
Außer säubern einen neuen Riemen besorgen, gibt es in jedem gut sortierten Phonoladen, brauchst Du nichts zu machen und hast für Dein Leben lang Ruhe.

Gruß
Jürgen
burkhalter
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 04. Mai 2004, 18:12
Vielleicht mal ein Kommentar eines Anfängers, so wie du metalive.
Hatte bisher einen billigen Onkyo - Plasitkgerät mit scheusslichem Klang, was dazu führte, daß ich keine meiner alten Platten mehr hörte - dacht mittlerweile CD sei viel besser.
Nun habe ich mir einen Thorens TD 166 MK II ersteigert - alles komplett und funktionsfähig, sogar mit Q-Up (so ne Art mechanischer Endabschaltung) Preis alles in allem 190 EUR. Ich muß dir sagen ich bin total begeistert. Justieren mit Hilfe von thorens-info.de und den freundlichen Menschen hier war kein Problem. Klasse Klang, sogar die alten häufig gespielten Platten klingen überragend.
Jetzt habe ich sogar richtig Spaß daran gefunden und werde einen Audiotechnica AT 120 E Tonabnehmer montieren ~ 85 EUR. Damit denke ich,ist für meine Ansprüche zunächt mal Schluß - habe allerdings für ~ 300 EUR (neuer Antriebsriemen ~ 20 EUR) einen wirklich klasse Plattenspieler und den High-End-Einstieg geschaft.
Tara Burkhalter
gdy_vintagefan
Inventar
#16 erstellt: 04. Mai 2004, 19:54
Wenn's nicht gerade ein Spitzenmodell sein soll, käme evtl. auch die 600er-Reihe von Dual in Frage, das war die obere Mittelklasse. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Mein aktuelles Modell (650 RC, fast baugleich mit dem 626) bekommt man z.B. mit dem originalen System ULM 55E (eine Klasse unter dem 60E des 731 Q) ab ca. 80 Euro. Das sind auch sehr schöne Geräte mit super Klang. Die noch älteren 600er-Modelle (601, 604 und 621) erlauben die Montage jedes beliebigen Halbzollsystems (die anderen benötigen dafür einen speziellen Adapter, der sehr rar ist, aber die ULM-Systeme sind auch sehr gut, es gibt sie nur nicht mehr neu zu kaufen, Nadeln bekommt man jedoch sehr leicht dafür).

Viele Grüße von einem DUAL-Fan.


[Beitrag von gdy_vintagefan am 04. Mai 2004, 19:55 bearbeitet]
mamaleone
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 04. Mai 2004, 20:17
hallo metalive ! wie oft hörst du platte ? wieviele lp´s hast du ?
ich weiß das dir hier jeder einen thorens einreden will. und teilweise ist diese einseitige pusherei anstrengend. ich wollte unbedingt einen neuen dreher - stundenlanges einstellen wollte ich nicht - preislich sollte es auch passen und vom klang sollte es auch passen. ich habe mir den project debut II gekauft . 180 euronen und glaube mir er ist jeden cent wert. außerdem hast du 2 jahre garantie. wenn du dir unsicher bist würde ich einfach mal probehören (unter gleichen bedingungen). es ist ja immer eine preis/leistungsfrage - wieviel will man ausgeben und was erwartet man sich. wie wir alle wissen nach oben gibts keine begrenzung.
schöne grüße !
Holger
Inventar
#18 erstellt: 04. Mai 2004, 20:59

hallo metalive ! wie oft hörst du platte ? wieviele lp´s hast du ?


Die Länge der Hörsitzungen und die Größe der Plattensammling wird wachsen, wenn er erst mal den richtigen Plattenspieler hat ... ich nenne die Marke jetzt nicht .
kalia
Inventar
#19 erstellt: 05. Mai 2004, 00:05
Ich hab ca vor einem Jahr wieder angefangen meine Plattensammlung zu hören. Mein alter Dreher (einer gewissen Marke...) hatte vorher ca 10 Jahre auf dem Dachboden gestanden, und war deutlich überholungsbedürftig. Da ich ihn 88 für umgerechnet ca 200 Euro, spielfertig aus der Ausstellung gekauft hatte, und ich eher nicht der Bastler bin, wollte ich so ungefähr für ähnliches Geld (bis 300)einen Neuen zu kaufen. Also bin ich hier zum Fachhändler und wollte mich beraten lassen. Unter Anderem erzählte ihm von meinem Alten - sein Kommentar: Oh, mit einem kleinen Projekt wird das nix - bring lieber deinen Alten wieder in Schuss, der spielt schon in einer anderen Liga...Ich glaube ja nicht alles, was ein Fachhändler sagt, aber das ist für ihn ja nicht wirklich geschäftsfördernd. Ok, er verkauft auch ein paar Schallplatten...
PPM
Stammgast
#20 erstellt: 05. Mai 2004, 05:26
Hallo,

Dein Händler hat recht - und Vertrauensbildung ist durch aus geschäftsfördernd.
Beide gewisse Marken bieten auf dem Gebrauchtmarkt mehr als ein neuer Debut.
Vor mir stand gestern abend mal wieder ein gut erhaltener Dual 1219. Da kommen mir die Freudentränen - um ein gleichwertiges Neugerät zu erhalten muß man verdammt viel Geld ausgeben - den Komfort des 1219 gibt es heute sowieso nicht mehr.

Gruß

Patrick
metalive
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 05. Mai 2004, 15:19
Thorens, THORENS! ok ThorEnS!!! Dann solls halt eben ein Thorens werden, sonst werd ich noch verrueckt hier

Also nach welchem Modell soll ich Ausschau halten? Soll ich versuchen es bei eBay zu bekommen (wo natuerlcih die Preise erheblich schwanken koennen und die Nachfrage auch sehr gross ist) oder gibt es spezielle gebrauchtmaerkte?

hammermeister55
Stammgast
#22 erstellt: 06. Mai 2004, 10:41
Hallo metalife,
nix für ungut das alle für Thorens schwärmen aber in der Preisklasse und mit deren Langlebigkeit sind sie ungeschlagen.
Aber nun zu deiner Frage, also hüte dich vor 170,180,280,290,295 alles andere findest du in der Kaufberatung oben auf der Analogseite. Alle anderen bringen aufjedenfall das nötige Gewicht mit.
hammermeister55
Stammgast
#23 erstellt: 06. Mai 2004, 16:11
Hallo Metalife,
wie schon vorher erwähnt, in der obigen Thorensberatung von Holger findest du den TD 280 nicht auf einem Spitzenplatz das System ist gut aber ob es o.k. ist oder du es tauschen musst ist bei dem stattlichen Preis wirklich schon ausschlaggebend. Würde lieber uaf einen TD14x oder TD16x oder TD3xx warten.
1-2 Monate musste ich auch warten bis meiner da war.
metalive
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 06. Mai 2004, 16:13
von dem TD 280 gibt es gerade mehrere bei eBay Region München. Ist der nicht gut weil er nicht genug wiegt?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3813376494
Riker
Inventar
#25 erstellt: 06. Mai 2004, 16:34
Dem TD 280 wird nachgesagt er sei ein Project 1.2 Comfort mit Thorens-Schriftzug, also ein "Brettspieler" (ohne Wackelchassis ) der billigeren Sorte.
Mein Tipp an dich: Beeil dich nicht mit Ebay, lass dir Zeit, beobachte die Angebote über einen längeren Zeitraum, mach dich auf www.analog-forum.de, bzw. Holgers Kaufberatung etwas schlau. Und am günstigsten kaufst du während dem Tag, nicht am Abend/Wochenende

Riker
metalive
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 07. Mai 2004, 15:13
Jaja, diese Seiten habe ich mir schon durchgelesen.
Also ich glaube ich habe mich jetzt entschieden, nach wiederholtem durchlesen noch thorens-info.de

Der TD 126 soll es sein! Ich werde solange suchen bis mir ein Angebot passt und dann endlich zuschlagen!

Wenns nicht klappt, bekomme ich eventuell den alten DUAL CS 520 von meiner Großtante.

Danke an alle fuer die Beratung!
hammermeister55
Stammgast
#27 erstellt: 07. Mai 2004, 19:43
Hallo Metalife,
der 126 er ist ein schöner Spieler echt ein gewichtiges Gerät, hat aber da stark elektrifiziert auch seine Nachteile, zu den anderen 16x,14x oder 320 er Modellen.
Es kann sein das Spieler also defekte in der Elektronik aufweist.
Matthias41
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 07. Mai 2004, 21:07
Hallo Leute,

wenn ich mich dann auch mal einmischen darf.

Bei den TD 126ern würde ich zu den MK I, II und IV raten, von außen fast nicht zu unterscheiden.
Sie haben mehrere Vorteile.

Das 10mm Lager, anstatt des 7mm Lagers vom MK III.
Den, so die allgmeine Meinung, besseren, weil störunanfälligeren, Motor ( 16-poliger Syncronmotor, dagegen MK III den Gleichstrommotor mit 72-poligen Tachogernerator)
Weniger störanfällige Elektronik, weil einfacher aufgebaut.
Metallinnenteller (zumindestens MK IV)
Austauschbare Cinch-Verkabelung (externe Anschlussbox wie beim Contennial) beim MK IV

Zu den Preisen ist zu sagen die Typen MK I, II und IV sind meist billiger bei Ebay, da die meisten damit nichts anzufangen wissen.

Habe selber bei Ebay vor 5 Wochen für einen MK IV nur 113 EUR bezahlt. Preise unter 200 EUR aber schon öfter gesehen.


Gruß
Jürgen Matthias
Riker
Inventar
#29 erstellt: 08. Mai 2004, 09:25
Nur...
mE sind die MK I II und IV extrem viel seltener, wenn ein 126er angeboten wird, ist es fast immer ein MK III - weil auch viel mehr von denen produziert wurden (und die Leute die MK I, II und IV lieber behalten?).

Riker
Matthias41
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 08. Mai 2004, 11:04
Hi Riker,

natürlich muss ich Dir recht geben, das die MK I,II und IV viel seltener angeboten werden.

Aber mann muss nur etwas gedult haben, wie bei so vielem von Ebay, wenn man nicht überteuert kaufen will.

Hier mal ein meines erachten interesannter Link, weil ich denke der geht keines falls über 200EUR.
Es fehlt zwar der Innenteller, der ist aber bei Rolf Kelch in Lahr zu bekommen, dafür hat er aber einen besseren Arm mE.
http://cgi.ebay.de/w...RK%3AMEBWA%3AIT&rd=1

Gruß
Jürgen
metalive
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 09. Mai 2004, 11:57
Wenn ich mir den Thread nochmal durchlese, denke ich, dass es wohl doch richtig ist sich mehr Gedanken zu machen. Es lohnt sich wohl. Ihr habt mich ueberzeugt. Ich wollte es ja einfach haben...
Dennis_R.
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 14. Mai 2004, 23:30
Hi metalive,
mein Tipp für Dich : DUAL CS621 oder der halbautomatische Bruder CS604 - in meinen Augen absolut unkomlizierte, robuste und sehr gut klingende Geräte.
Im E-Bay findest du sie relativ oft (aber trotzdem Augen auf - am besten in der Nähe und vorher angucken/anhören)

Normalerweise bekommst du sie für ca. 100 Euro aber auch 200 Euro halte ich für vetretbar, wenn von einem guten Anbieter und evtl. mit Rückgaberecht/ Garantie!
metalive
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 06. Jul 2004, 12:30
Hallo nochmal Leute!

Aus meinem Plattenspieler führt ein Kabel heraus, aber ich weiß leider nicht wie es heißt. Es ist ein großer runder Stecker mit 5 kleinen Pins innen. An meinem Verstäker (Denon PMA-655R) sind aber beim Phonoeingang 2 Chinch-Buchsen.
Der eBayer von dem ich das Gerät erworben habe meint, ich soll mir entweder einen Adapter kaufen oder das Kabel abschneiden und Chinch-Stecker anlöten.

Was meint ihr dazu, was soll ich machen? Wie schließe ich den Spieler am besten an?

Und ich habe noch eine Frage: Im Handbuch meines Verstärkers steht etwas davon, dass der Spieler ein MM-Gerät sein soll(te(?)). Tut mir leid, ich habe zwar schonmal gefragt was MM und diese andere Art bedeuten, aber ich habe es leider immernoch nicht verstanden.

Vielen Dank!
Nick
Holger
Inventar
#34 erstellt: 06. Jul 2004, 12:49
Der Stecker ist ein DIN-Stecker, da kaufst Du am besten für einen Fünfer einen Adapter auf Cinch (darauf achten, dass es ein Adapter mit extra Erdkabel ist, also auf der einen Seite die DIN-Kupplung, auf der anderen Seite 2x Cinch und 1x Erde).
Wegen MM bzw. MC und die Definition dazu schau mal unter www.Phono-Info.de nach, da steht das alles.
Die meisten älteren Geräte mit DIN-Steckern hatten seinerzeit MM-Systeme. Steht auf dem System ein Name ? Welcher Plattenspieler ist es überhaupt ? Und kannst Du erkennen, ob man das Vorderteil des Systems mit der Nadel vom eigentlichen Systemkörper abziehen kann ? Wenn ja, ist es definitiv ein MM-System, denn nur bei denen kann man so die Nadeln auswechseln.
metalive
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 06. Jul 2004, 13:01
Danke für die flotte Antwort. Ich werd mich also auf die Suche machen nach einem solchen Adapter (ich schau jetzt gleich mal beim MediaMarkt obwohl ich kaum glaube, dass die sowas haben (oh wie ich diesen Saftladen hasse!). Aber wie gesagt: Hintem am Verstärker sind nur 2 Chinch-Buchsen für Phono... wo soll also dann dieser dritte Stecker "Erde" hin?

Ja, vom Tonarm scheint sich eine kleine Apparatur entfernen zu lassen, die die Nadel festhält. Dort steht drauf "Shure M75 Type D" und in winziger schrift noch "NB 71".
Holger
Inventar
#36 erstellt: 06. Jul 2004, 13:49
Meinen Adapter habe ich auch vom Media Markt.
Und seit ich dort aktuelle LPs billiger kriege als die entsprechende CD bin ich auch ruhiger geworden, was die allgemeine Kritik an dem Laden angeht.
Beispiel Aerosmith "Honkin' for Bobo" - CD 16,99 Euro, LP 11,99 .

Und bingo, das Shure ist ein MM.
Was das Erdkabel angeht : eigentlich sollte in der Nähe der beiden Phono-Cinchbuchsen am Verstärker eine Erdklemme oder -schraube sichtbar sein, dort wird das Erdkabel angeschlossen. Ist eigentlich bei Verstärkern oder Receivern mit Phonoanschluß Standard.
metalive
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 06. Jul 2004, 16:51
Ich war grad beim MediaMarkt


Ich suche einen Adapter für...

MÜSSEN SIE'N KOLLEGEN FRAGEN...

Hallo, Ich suche einen Adapter für...

MÜSSEN SIE'N KOLLEGEN FRAGEN...

Ich suche einen Adapter für...

MÜSSEN SIE'N KOLLEGEN FRAGEN...

Ich suche einen Adapter für...

HAMWA NICH, KRIEGMA NICH...

metalive
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 08. Jul 2004, 15:39
Naja, also ich hab nun einen Adapter bei Elektro-Conrad gefunden. Der hat allerdings 4 Chinch-Stecker, weiß, rot, schwarz und gelb. So einen wie du (Holger) mir beschreiben hast gabs leider nicht.
Also er funktioniert (ich lasse einfach die 2 überflüssigen Stecker baumeln). Aber gehen da nicht irgendwie "Klangschichten" verloren bzw. "ins Leere"? Der etwas kompententere Arbeiter (im Gegensatz zu den ahnungslosen Jugenlichen vom Mediamarkt) meinte das wäre kein Problem.
gdy_vintagefan
Inventar
#39 erstellt: 08. Jul 2004, 15:56
Der Adapter mit 4 Cinch-Stecker ist für Bandgeräte gedacht (Kassette, Tonband): 2 Stecker für Wiedergabe und 2 für Aufnahme.

Aber bei anderen Gerätetypen funktioniert's natürlich auch, es werden halt nur die 2 Stecker für Wiedergabe benötigt.
dusk42
Neuling
#40 erstellt: 11. Jul 2004, 19:43
Hallo,

ich bin neu in diesem schönen Forum und möchte mich mit meinen Fragen einfach mal an diesen Thread anhängen :).

Im Prinzip bin ich in der gleichen Ausgangssituation wie metalive sich befand. Ich habe leider nicht viel Geld zur Verfügung (maximal 250 bis 300 EUR) um mir eine Phono-Einsteiger-Ausrüstung zuzulegen. Nachdem ich mich ein wenig umgeschaut habe, bin ich zu dem Entschluß gekommen, dass mir der ProJect Debut ganz gut gefällt. Hier bei euch scheint ja nun ein gebrauchter Thorens das Maß aller Dinge zu sein. Dazu sollte ich aber sagen, dass ich kein großer Bastler bin und eigentlich auch kein Fan von Gebrauchtem. Deshalb nun meine Fragen: Wäre der ProJect ein geeigneter Einsteigerplattenspieler, für jemanden, der mit Platten bisher nur am Rande zu tun hatte? Oder wüdet ihr mir wirklich dringend, auf jeden Fall zu einem Thorens raten?

Meine nächste Frage betrifft den Phonovorverstärker, den ich brauchen werde. Zunächst mal: Meine Ausrüstung ist nicht besonders hochwertig. Ich habe eine kleine Heimkinoanlage von Thomson (DTH 550) mit Verstärker, Boxen und zusätzlich gekauftem Magnat-Aktiv-Subwoofer. Daran soll auch der Plattenspieler betrieben werden. Lohnt es sich, bei meiner Low-Budget-Studenten-Ausrüstung Geld in einen hochwertigen Phonovorverstärker zu investieren oder würde es auch der günstige Vivanco von Conrad tun, weil man auf meiner Anlage sowieso keinen Unterschied ausmachen könnte?


Vielen Dank schonmal und Grüße von
dusk
Music_Man
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 11. Jul 2004, 20:00
Hi Dusk,
trotz der ganzen Thorens-Anbeter hier (hab ja selber einen) ist der Project Debut ne gute Wahl für dich, weil er keiner Highend-Klang-Philosophie nachjagt, sondern einfach auf brauchbarem Niveau Platten spielt. Guck dich mal um, soviel ich weiss, gibt es den Debut mit eigebautem Phonovorverstärker. Es würde sich lohnen, den Player in dieser Version zu kaufen, die Project Phonostufen stehen für nen sehr preisgünstigen, gut klingenden Standard auf dem Markt.
Gruss,
Be
directdrive
Inventar
#42 erstellt: 11. Jul 2004, 20:53
Hallo dusk42,

nur ganz kurz - ich kann mir das Nörgeln immer so schlecht verkneifen.

Manche Käufer eines Debut machen nach dem häufig günstigeren Onlinekauf beim Auspacken ein langes Gesicht:

Der Plattenteller des Debut misst nur 28 cm im Durchmesser - LPs stehen also einen Zentimeter über, optisch nicht jedermanns Sache, technisch halte ich einen vollformatigen Teller ebenfalls für eine bessere Lösung.
Der Plattenteller ist aus magnetischem Guß, ein Betrieb von Moving Coil Tonabnehmern, an denen nach längerem Analoghören vielleicht 'mal Interesse wach wird, scheidet daher praktisch aus.
Solltest Du Dich für eine Version mit eingebautem Phonovorverstärker entscheiden, beachte bitte, daß es sich hierbei nicht um eine der bekannten Pro-ject Phonoboxen handelt, sondern um eine abgespeckte Variante.
Der Tonarm ist im Gegensatz zu den meisten Konkurrenzgeräten etwas kürzer: 8,5 Zoll statt 9 Zoll. Das ist kein Beinbruch, aber zumindest sollte theoretisch der tangentiale Spurfehlerwinkel größer ausfallen als bei längeren Tonarmen, was - wiederum in der Theorie - zu etwas erhöhten Abtastverzerrungen führen kann.
Solltest Du jemals auf die Idee kommen, selbst ein anderes Abtastsystem einzubauen, kannst Du eventuell noch auf andere Schwierigkeiten ausser dem zwangsweisen MC-Verzicht stossen: die Montagelöcher sind außergewöhnlich kurz geraten, nicht jeder Tonabnehmer ist korrekt montierbar.

Davon abgesehen, scheint der Debut eine gute Wahl für Einsteiger zu sein, die keinerlei Upgradepläne haben. In dieser Preisklasse wird der teurere, auf Regatechnik basierende Goldring GR-1 regelmäßig empfohlen, weitere ernstzunehmende Alternativen gibt es unter 300,- als Neuware meines Wissens leider nicht.

Huch, ist doch ein bißchen länger geworden, dafür spar' ich mir hier den Hinweis, daß ich einen Gebrauchtkauf - gegebenenfalls vom Händler - vorziehen würde. Thorens, Technics, Dual oder was auch immer könnten zum angepeilten Preis mehr Freude bereiten. Eine preiswerte Phonovorstufe findest Du zum Beispiel hier http://www.mrstylus.com/de/zubehor/zubehor.html - nicht verwandt und nicht verschwägert, aber da zwei der angebotenen Geräte unter anderen Herstellernamen zu deutlich höheren Preisen verkauft werden, vielleicht durchaus den Hinweis wert.

Viele Grüße sendet

Brent
DrNice
Moderator
#43 erstellt: 11. Jul 2004, 21:07
Moin!
Wenn es unbedingt ein Neugerät sein soll, kann ich dir im Preisbereich um die 300 Euro den Dual CS 505-4 empfehlen. Plattenteller und Tonarm haben Standardgröße, es ist ein schönes Subchassisgerät und er wird schon seit den 70er Jahren gebaut. Also altbewährt...
dusk42
Neuling
#44 erstellt: 13. Jul 2004, 20:07
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten :).

Der Goldring und der von DrNice erwähnte Dual sind leider auch schon leicht über meiner Preisgrenze. Ich denke, ich werde am besten mal beim Hifi-Händler vorbeifahren und mir die drei Modelle (ProJect, Goldring, Dual) vorführen lassen. Falls ich dann signifikante Unterschiede raushöre, kann ich immer noch etwas mehr Geld auftreiben ;).

Ich glaube über die von directdrive aufgeführten Mängel am Debut kann ich ganz gut hinwegsehen. Da ich -wie schon geschrieben- nur eine einfache Heimkino-Anlage mein eigen nenne, macht es wohl auch wenig Sinn viel Geld in einen teuren Vorverstärker zu stecken. Da käme mir der Vorverstärker im Debut gerade recht. Aber auch die Vorverstärker werde ich wohl auch am besten mal probehören.

Ich werde euch dann wissen lassen, wie ich mich entschieden habe :).

Grüße,
dusk
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