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PHONO von der Zeitschrift Stereo

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Autor
Beitrag
PRW
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 12. Okt 2012, 20:21
Hallo alle zusammen,

alles rund um die Schallplatte,


Quelle: http://stereo.de/

freue mich schon auf Samstag, nur mal so ein Tipp von mir.

Gruß

Peter
stbeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 12. Okt 2012, 22:09
Schoenes Bild: Ein BENZ ACE L auf einem THORENS TD350 (mit REGA-Tonarm)

Aber kaufen werde ich weder die Zeitschrift noch den Plattenspieler - aber OK - ich werfe mal einen Blick darauf

Gruss Stefan
PRW
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 12. Okt 2012, 22:21

stbeer schrieb:
aber OK - ich werfe mal einen Blick darauf


Ich auch und werde hier brichten ob das was schönes ist, kommt am Samstag in den Handel.

Peter
KillaKalli
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Okt 2012, 23:01
danke für den tipp ich werde mir die zeitschrift auf jeden fall kaufen.mich interessiert alles rund ums thema schwarzes gold,tonabnehmer & plattenspieler.ich freue mich auch
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 13. Okt 2012, 05:55
Hallo!

Es wäre ein Wunder wenn da etwas anderes verbraten wäre als das übliche Geschwurbel und die übliche Unwissenheit über die einfachsten Zusammenhänge.

Leider ist bei den HiFi-Gazetten echtes Fachwissen mittlerweile ungefähr so häufig zu finden wie Wasser auf dem Mars, bei einem im Grunde schon lange erledigtem Seitenthema wie der analogen Abtastung wird das nicht anders sei.

Aber vielleicht gibt es da ja einen Licchtblick und ein zumindestens fleißiger Rechercheur schreibt von den alten Artikel aus den frühen 80ger Jahren einfach etwas ab, -ein Archiv haben die ja hoffentlich noch-.

M.E. rausgeschmissenes Geld für allenfalls einige nette bunte Bildchen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 13. Okt 2012, 06:33 bearbeitet]
Marcus67*
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 13. Okt 2012, 06:25
Ja leider ist das so, bzw. wir empfinden das heute genau auf diese Weise.

Aber, wir sind nur ein Bruchteil der Interessierten, die anderen "Normalos" merken es nicht.

Fuer uns "Spezialisten" wird es nie ein "massentaugliches" Magazin geben. Wenn, dann muessten wir es uns selbst stricken, was wir aufgrund unserer starken Spezialisierung und Einseitigkeit nicht koennen und auch nicht wollen - und "massentauglich" waere das dann schon garnicht

Aus dem Grund heraus gibt es private Websites und Foren wo wir uns herrlich praesentieren koennen !

Viele Gruesse
Marcus
Mario_BS
Stammgast
#7 erstellt: 13. Okt 2012, 06:50
Marcus67* schrieb:


Aus dem Grund heraus gibt es private Websites und Foren wo wir uns herrlich praesentieren koennen !


Adressen? Links?

Vielen Dank und Gruß,
Mario
KillaKalli
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 13. Okt 2012, 09:09

Es wäre ein Wunder wenn da etwas anderes verbraten wäre als das übliche Geschwurbel und die übliche Unwissenheit über die einfachsten Zusammenhänge.


ich oute mich mal als stereo & audio leser.ich kann dich schon verstehen,ich bin auch nicht mit allem einverstanden,was die teilweise von sich geben (z.b angeblicher verstärker,kabelklang usw möchte aber auf keinen fall jetzt einen glaubenskrieg auslösen),dennoch gab es immer wieder mal den einen oder anderen tipp,der sich als sehr nützlich erweiste und mich vor einem fehlkauf bewahrte

cedric


[Beitrag von KillaKalli am 13. Okt 2012, 09:11 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 13. Okt 2012, 12:32
Hallo!

Na ja, über Geschmack und Vorlieben läßt sich nur sehr schwer Streiten.

Natürlich ist das hier nur meine eigene Meinung und man kann das durchaus auch anders sehen.

Die Audio hat seit einiger Zeit ja wieder etwas mehr "Bodenkontakt" und das schlimmste Geschwurbel ein wenig zurücckgefahren. Bei der Sterero ist das m.E. dafür noch viel bizarrer geworden. Manchmal wenn ich die Zeitschriften auf dem Bahnhof oder in einer der größeren Buchhandlungen durchblättere kommen die mir vor wie Magazine aus einer Steampunk-Paralellwelt. -Alles klingt!-, aber insbesondere wohl das Geld der Anzeigekunden in der Kasse.

Ich kenne diese Zeitschriften noch aus den frühen 80ger Jahren, -damal waren das noch auflagestarke und unabhängige Magazine die sich auch vor einem Veriss und vor berechtigter Kritik nicht scheuten-. Wenn ich den heutigen Stil und den heutigen Anspruch dagegenhalte fällt mir als erstes auf das hier die technisch orientierte Kompetenz abgewandert ist und offenbar Marketing-Spezialisten Platz gemacht hat.

Was aber soll ich mit Magazinen für ein ausgesprochen technisches Hobby die keinerlei technische Kompetenz mehr vorzuweisen haben?

MFG Günther
PRW
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 13. Okt 2012, 22:38
Hallo alle zusammen,

habe einen schönen Samstag mit PHONO gehabt. Ich finde es ist ein Tolles Sonderheft geworden und macht Lust auf Vinylhören. Schöner Test über Plattenwaschmaschinen ist auch drin , ebenfalls ein Report über Plattenproduktion. Die Schallplatten Tipps sind auch super und bei UNI HiFi hier in Bremen gibt es mehr wie 600 Schallplatten, da will ich mal hin gehen. Natürlich Schallplattenspieler, Tonabnehmer und Phono-Vorverstärker u.v.m.


In einer Anzeige habe ich mein Traumplayer gesehen:


Quelle: bauer-audio.de

Ich finde , werde mir den aber zur Zeit nicht leisten können

Für mich hat sich das Sonderheft gelohnt und
@ KillaKalli wie fandest du das Sonderheft?

Gruß und einen Schönen Sonntag noch

Peter
luckyx02
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 14. Okt 2012, 07:41
Ja sieht optisch ansprechend aus. Nur die zu langen "losen Enden" des Riemens würde mich klanglich stören. Verschleifen Attacken und Impulse und machen das Klangbild etwas diffus, wenn man nicht einen extrem harten Riemen benutzt. Die einfachen Acrylteller (Also kein Materialmix) haben zumeist auch eine recht hohe Dämpfung (zu nachgiebig) in der Tellerlageranbindung.

Das ist also ein idealer Spielplatz für ein impulsmässig zu bremsendes MC System. Hoffen wir mal das der Arm lagermässig so "schlecht" ist, wie er aussieht, würde er damit doch auch ordentlich die "bewegte Masse" erhöhen. Also der MC Fraktion noch mehr entgegenkommen. Den Rest muss man gehörmässig abstimmen.....

Aber sonst ? Bringt mir so ein Heft glaub ich nix....


[Beitrag von luckyx02 am 14. Okt 2012, 16:14 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 14. Okt 2012, 16:12
Schöne Bilder zum anschauen.

Früher mochte ich die Audiophile sehr gerne. Irgendwann kam dann Uwe Kirbach und versaute alles. Der treibt ja nun bei der Stereo sein Unwesen. Hat er in dem Phono Sonderheft auch Artikel verbrochen? Irgendwas über klangliche Auswirkungen verschiedener Hausstaubsorten auf Plattenspielern?
Sirvolkmar
Inventar
#13 erstellt: 17. Okt 2012, 10:16
Was soll denn neues drin stehen.
Wir alle wiesen das die Perfekte Abtastung nur durch ein Tangential-arm gewährleistet wird.
Alles andere ist nur mit ein Kompromiss zu vereinbaren ( Rumpeln Effekt usw.).
Habt ihr auch festgestellt das alle Hersteller keine genauen Daten vom Plattenspieler herausrücken .
Auch zu empfehlen ist die Zeitschrift "LP- Magazin für Analoges HiFi & Vinyl Kultur"


[Beitrag von Sirvolkmar am 17. Okt 2012, 10:16 bearbeitet]
sm.ts
Inventar
#14 erstellt: 17. Okt 2012, 10:26

PRW schrieb:

In einer Anzeige habe ich mein Traumplayer gesehen:


Quelle: bauer-audio.de

Ich finde , werde mir den aber zur Zeit nicht leisten können
Peter

Ja schönes Teil, auch wenn ich mehr auf "Bohrinseln" stehe.
bapp
Inventar
#15 erstellt: 17. Okt 2012, 11:56

Wir alle wiesen das die Perfekte Abtastung nur durch ein Tangential-arm gewährleistet wird.
Alles andere ist nur mit ein Kompromiss zu vereinbaren ( Rumpeln Effekt usw.).

Das Rumpeln hat aber eigentlich nichts mit dem Spurfehlwinkel zu tun.
Zum Glück ist das alles auch nicht so tragisch - mir gefallen Tangentialspieler nämlich überhaupt nicht.
Sorglos
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 17. Okt 2012, 14:30

bapp schrieb:

Wir alle wiesen das die Perfekte Abtastung nur durch ein Tangential-arm gewährleistet wird.
Alles andere ist nur mit ein Kompromiss zu vereinbaren ( Rumpeln Effekt usw.).

Das Rumpeln hat aber eigentlich nichts mit dem Spurfehlwinkel zu tun.
Zum Glück ist das alles auch nicht so tragisch - mir gefallen Tangentialspieler nämlich überhaupt nicht.


Letztendlich muss doch jeder für sich entscheiden, was ihm gefällt.

Aber gibt es wirlich einen Unterschied zwischen einer Schallplatte und einer hochaufgelösten FLAC-Datei?

Gruß Sorglos
Sirvolkmar
Inventar
#17 erstellt: 17. Okt 2012, 14:46

Sorglos schrieb:

bapp schrieb:

Wir alle wiesen das die Perfekte Abtastung nur durch ein Tangential-arm gewährleistet wird.
Alles andere ist nur mit ein Kompromiss zu vereinbaren ( Rumpeln Effekt usw.).

Das Rumpeln hat aber eigentlich nichts mit dem Spurfehlwinkel zu tun.
Zum Glück ist das alles auch nicht so tragisch - mir gefallen Tangentialspieler nämlich überhaupt nicht.


Letztendlich muss doch jeder für sich entscheiden, was ihm gefällt.

Aber gibt es wirklich einen Unterschied zwischen einer Schallplatte und einer hochaufgelösten FLAC-Datei?

Gruß Sorglos


Ein Unterschied zwischen einer hoch aufgelösten Flac Datei, gibt es und leider klinkt sie besser als einer Schallplatte.
Aber man muß auch sagen das es sehr wenig Material gibt um alles auf Flac umzustellen.
Ein Beispiel...
... Paul McCartney - Band on the Run
Der Künstler bietet auf seiner Internet Seite alle drei Formate an ( LP / CD / Flac ).
Mein Kollege hat die Flac Datei, ich die Lp und CD wir haben dies bei mir gehört.
Wenn alle Flac Daten so klingen bin ich der erste der auf Digital umsteigt.
In Wirklichkeit sieht das anders aus, sehe Amazon MP3 .


[Beitrag von Sirvolkmar am 17. Okt 2012, 14:47 bearbeitet]
Sorglos
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 17. Okt 2012, 14:53
Doch es gibt schon die kleinen Shops im Internet.

Ich kaufe zum Beispiel bei hdtracks.com ein.

Auch in Europa gibt es einige interessante Shops

Aber um wieder mal meine alten Schallplatten zu hören, habe ich gestern den Transrotor ZET 1 gekauft.
Spezialized
Inventar
#19 erstellt: 17. Okt 2012, 15:28

Fhtagn! schrieb:
Schöne Bilder zum anschauen.

Früher mochte ich die Audiophile sehr gerne. Irgendwann kam dann Uwe Kirbach und versaute alles. Der treibt ja nun bei der Stereo sein Unwesen. Hat er in dem Phono Sonderheft auch Artikel verbrochen? Irgendwas über klangliche Auswirkungen verschiedener Hausstaubsorten auf Plattenspielern?


In der "PHONO" steht auch das es ein CD Waschgerät gibt was nach deren Beurteilung den Klang "Transparenter" und noch was werden lässt.
Das sagt ja nun alles zu deren Glaubwürdigkeit oder Fachkompetenz.
Hat bestimmt der Herr Kirbach geschrieben.
Sirvolkmar
Inventar
#20 erstellt: 17. Okt 2012, 17:15

Sorglos schrieb:
Doch es gibt schon die kleinen Shops im Internet.

Ich kaufe zum Beispiel bei hdtracks.com ein.

Auch in Europa gibt es einige interessante Shops

Aber um wieder mal meine alten Schallplatten zu hören, habe ich gestern den Transrotor ZET 1 gekauft.


Ja,diese Seite kenne ich ( https://www.hdtracks.com/ ).
Leider ist sie in Englisch gehalten.
Leider das Angebot ist für meine Musik Richtung nicht so groß.
Der Zet 1 ist ein Top Spieler, Gratulation ,denn habe ich auch.
Mahl sehen ob die Musik Industrie noch paar alte Platten der 70er neu auflegt.


[Beitrag von Sirvolkmar am 17. Okt 2012, 17:19 bearbeitet]
S_4
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 17. Okt 2012, 17:24

Spezialized schrieb:
...
Hat bestimmt der Herr Kirbach geschrieben. :D


Schreibt der Herr Kirbach immer noch? Kaufe schon seit 10 Jahren keine dieser "Fach"-Zeitschriften mehr, erinnere mich aber, das der Schreibstil des Herrn K. sich von dem anderer Autoren unterschied und der gefiel nicht jedem image-Leser.
Dieses Phono-Sonderheft hatte ich Samstag in der Hand und habe es nach kurzem Durchblättern zurück gelegt. Es sah alles noch so wie früher aus und da kann ich gut drauf verzichten.

Gruß
Michael


[Beitrag von S_4 am 17. Okt 2012, 17:25 bearbeitet]
Spezialized
Inventar
#22 erstellt: 17. Okt 2012, 18:13
Die "Phono" habe ich selber auch nicht, sondern einem Arbeitskollegen in der Pause weggenommen zum lesen.
Halte selber auch nichts von den Zeitschriften, dass ich da 9,80!! für ausgeben müsste.

In den Artikeln steht nie ein Autor bei, kann Dir also nicht sagen wer es geschrieben hat.

Von dem geschriebenen bekam ich Aggressionsanfälle, die begründen jeden Euro mehr eines Gerätes gegenüber einem anderen Gerät immer mit ganz klaren transparenz, timbre usw. das ganze Repertoire an vorteilen das es einfach nur noch peinlich ist.


[Beitrag von Spezialized am 17. Okt 2012, 18:20 bearbeitet]
sm.ts
Inventar
#23 erstellt: 18. Okt 2012, 10:06
Junks ich werde mir das Heft trotzdem kaufen, was soll ich sonst lesen ? Focus oder Spiegel etwa ?
Sorglos
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 18. Okt 2012, 10:14
Wo liegt bei einen Phonovorverstärker von Brinkmann für 9000,-€ der Mehrwert?

Das ist ja schlimmer als bei Apple.

Und je mehr die Geräte kosten, um so höher ist die Einstufung in der Klangqualität.

Der klangliche Unterschied ist bei weiten nicht so groß, wie die Preisspanne.
bapp
Inventar
#25 erstellt: 18. Okt 2012, 10:23

Der klangliche Unterschied ist bei weiten nicht so groß, wie die Preisspanne.

Ich würde sogar bezweifeln, dass diese grotesk überteuerten Dinger überhaupt irgendetwas besser können als die Preiswerten.
Phonovorverstärkung ist eine eher triviale Angelegenheit und rechtfertigt in keiner Weise solche Phantasiepreise.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 18. Okt 2012, 10:24
auf welchem Papier wird denn gedruckt? der billige Mist auf dem auch das Mutterblatt veröffentlicht wird?
Sorglos
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 18. Okt 2012, 10:37
Grenzwertig ist der Artikel über den Spinner, der meint er kann Platten selber herstellen.

Was macht das für einen Sinn?
lumi1
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 18. Okt 2012, 10:42
Bei aller persönlichen liebe zur Schallplatte kann ich da nur den Kopf schütteln, über diesen Kommerz-Voodoo-Dreck.

Jetzt, nachdem der letzte Voodoo-Müll über die CD ausgelutscht ist, die größte Masse eh nur noch via Flashchips und Festplatte MP3 konsumiert, ergo, mit Nonsens über CD keine kohle mehr gemacht werden kann, springen sie wieder auf die Platte auf...

Darin liegt, gerade bei der Retro-Welle, unheimliches Potential.
Komisch nur, dass sie vor gut 30 Jahren schrieben, ade du fürchterliche Rille, gepriesen sei digidaaaahl....


Und dann kaufen es Leute noch, menno, warum habe ich Depp nicht so ein Käseblatt auf den Markt geschmissen ich lache vor Verzweiflung...

MfG.


[Beitrag von lumi1 am 18. Okt 2012, 10:42 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 18. Okt 2012, 10:46

Und je mehr die Geräte kosten, um so höher ist die Einstufung in der Klangqualität.



Wo liegt bei einen Phonovorverstärker von Brinkmann für 9000,-€ der Mehrwert?


Die Frage stellt sich mir am meisten bei den Phono Pres jenseits der 200€ die mit schlichten Opamp Stufen und wenn es hoch kommt, noch einer "aufwendigen" passiven Entzerrung operieren. Das ganze auch oft noch in in billigster SMD Technik. Als Gimmick werden dann DIP Schalter in nie gekannter Zahl eingebastelt. Der Kunde verrennt sich damit, weil auch völlig ohne Kontrollmöglichkeiten allein gelassen, was er da denn nun mit den Einstellungen "bewirkt" hat, in übelste Frequenz- und Phasengang Verirrungen. Mit Originalgetreuer Wiedergabe hat das Ergebnis jedenfalls oft nichts mehr zu tun. Als "Tuningpaket" werden dann noch völlig unsinnige, aber schön teure Akkustromversorgungen angepriesen.

Das schlimme ist das die Betreiber solcher Setups nicht mehr in der Lage sind zu unterscheiden ob die Platte einfach nur anders geschnitten ist, da vor 1975 hergestellt, schlecht produziert, oder last but not least wirklich was mit der Anpassung nicht stimmt.

Bei MC Stufen ist das ganze noch desaströser. Da es nur Werksangaben gibt ohne echte Normung, meint jeder, das er sich eigentlich an überhaupt nichts mehr halten muss.
Eine seriöse Beurteilung der gerade laufenden Platten und/oder Hardware ist somit vergleichbar überhaupt nicht mehr möglich.

Dazu kommt die Hartnäckigkeit gerade der Besitzer solcher vollkommen "wirr" eingestellten, und zu meist auch noch sehr teuren Anlagen, einen Allgemeinvertretungsanspruch in Sachen von "Qualität" für sich zu reklamieren.
Sowas wird durch solche Schreibereien natürlich nur noch wärmstens gefördert.


[Beitrag von luckyx02 am 18. Okt 2012, 11:01 bearbeitet]
sm.ts
Inventar
#30 erstellt: 18. Okt 2012, 11:05
Hm..., manche von Euch hören sich so an als wären sie diesem Heft nicht wohlgesonnen.
Allerdings muss ich euch recht geben das ein Phono Pre für was weis ich wieviel tausend Euro nicht unbedingt besser sein muss als ein gut gemachter für eine dreistellige Summe.
lumi1
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 18. Okt 2012, 13:57
Ach, das ist doch alles esoterischer Bullshit.
Einen wirklich hochwertigen PreAmp bekommt man für max. 500 Euro, oder hat noch etliche verbaute in Vorstufen, mit höchster Qualität, von früher rum fliegen.

Oder man baut sich selbst einen, der für geschätzte ebenfalls 500 Euro Materialkosten absolut ALLES an die Wand spielt.
Zu schön, wenn man selbst noch die WIRKLICH korrekten RIAA Kurven etc. bekommen würde.
Daran kranktedoch die Schallplattenwiedergabe überhaupt immer, egal mit welchem Wunderabtaster, -vorstufe und Dreher.
Meines Wissens nach gibt es bis heute grade zwei Hände voll überhaupt, die sich im RIAA-Dschungel behaupten können.

Und da ist keine dieser Neu-Retro Kisten zu Astronomie Preisen dabei, egal wie toll die Dinger aussehen, und klingen sollen.

Herje, was werden die Leute verarscht...

MfG.
Spezialized
Inventar
#32 erstellt: 18. Okt 2012, 16:37
Ich wollte nochmal etwas zitieren bzgl. meines gestrigen Postings der CD Waschmaschine.

"Es ist wie mit Ihrer Lesebrille: Ist die sauber, können Sie alles scharf erkennen.
Bei einem optischen Abtastsystem verhält es sich genauso.
....Hersteller xx Preis xxx
CD wird in einem Schaumbad gebadet.
....
Das Klangergebnis nach der Wäsche überzeugt VOR ALLEM mit einer DEUTLICH verbesserten Konturenschärfe und Transparenz."


Wie geht das denn mit "Einsen" und "Nullen"?? Das Wort "Fehlerkorrektur" wird da natürlich nicht erwähnt. Warum nur?

@ S 4

Herr Kirbach hat in dem Heft nicht mitgewirkt, habe es hinten nachlesen können.


[Beitrag von Spezialized am 18. Okt 2012, 16:48 bearbeitet]
leontinoi
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 18. Okt 2012, 16:42
Zum Thema "Wie Testzeitschriften einmal getestet haben" ein sehr interessanter Link:
http://www.theimann.com/Analog/Yamaha_C2a/Stereoplay/index.html

Sehr schön auch die folgende Passage:

Wer heute behauptet, bei Spitzenvorverstärkern riesige Unterschiede zu hören, muß sich eine Reihe Fragen gefallen lassen.
War die Lautstärke der Testkandidaten exakt gleich ? War die Balance korrekt justiert? Schon kleinste Unterschiede, die nicht als Lautstärke- oder Balanceunterschied hörbar sind, lassen die Musik eine Spur durchsichtiger oder verhangener klingen.
Wer also Hörvergleiche durchführt, ohne - mit Meßgeräten - eine peinlich exakte Lautstärke und Stereobalance sicherzustellen, stellt sein Hörergebnis auf tönerne Füße. Daran ändert sich auch nichts, wenn für winzige Unterschiede kräftige Vokabeln gebraucht werden.
Geradezu als Ignorant muß freilich gelten, wer Systeme beim Verstärkervergleich einfach so an den Phonoeingang anschließt, ohne sich um den korrekten Abschluß zu kümmern. Falsch abgeschlossene Systeme können nämlich Fehler von einigen Dezibel verursachen. Die Ursache ist der elektrische Schwingkreis, den die Induktivität der Spule im Abtaster zusammen mit der Abschlußkapazität bildet. Dieser Schwingkreis verursacht eine Resonanzüberhöhung, die bei einer ganz bestimmten und vom System abhängigen Frequenz liegen muß. Tut sie es nicht, kann das System nicht optimal klingen.
Dabei spielt bei Magnetsystemen die Kapazität, die das System "sieht", die entscheidende Rolle, also die Summe der Kapazitäten von Tonarm, Kabel und Verstärkereingang. Der Eingangswiderstand spielt eine meist untergeordnete Rolle.
Bei Moving Coil-Abtastern ist es gerade umgekehrt: Hier ist der korrekte Eingangswiderstand wichtig, während sich die Eingangskapazität wegen des kleinen Innenwiderstands dieser Systeme weniger auswirkt.
stereoplay bittet deshalb alle Hersteller von Abtastsystemen, präzise Werte für den korrekten Abschluß ihrer Systeme bekannt zu geben. Und stereoplay bittet alle Verstärkerhersteller, entsprechende Anpassungseinrichtungen an ihren Verstärkern vorzusehen. In der Oktober-Ausgabe bringt stereoplay eine Liste über die Kapazitätswerte aller getesteten Tonabnehmer und Verstärker. H. S.


Und die Passage zu der Frage, ob ein sehr teurer Vorverstärker überhaupt lohne:

Lohnt sich ein teurer Vorverstärker
stereoplay wollte es wissen: Wie sieht im Vergleich zu den Edelprodukten ein 400-Mark-Vorverstärker aus? Gegen die Elite trat der neue Grundig MXV 100 an. Zwar zeigte sich im Meßlabor, daß der Faktor zehn im Preis auch einen Faktor zehn im Klirrgrad bringen kann, doch es gibt wichtigere Kriterien: Ausstattung und Klang.
Billige Vorverstärker verzichten meist auf einen speziellen Vor-Vorverstärker für Moving-Coil-Systeme. Und wenn nicht, genügt er selten den Ansprüchen der Besitzer dieser modernen Abtastsysteme.
Auch Luxus wie abschaltbare Klangregelstufen und Anpassungsmöglichkeiten für verschiedene Systeme fehlt meist. Doch genau dies hätten auch die Billigverstärker am dringendsten nötig. Sie klingen nämlich -der Grundig bewies es eindeutig - gar nicht so schlecht, wie ihr geringer Preis vermuten läßt.
Wie gut billige Elektronik heute Musik reproduziert, hört freilich nur, wer beim Lautsprecherkauf nicht gespart hat. Der Grundig MXV 100 klingt in Verbindung etwa mit den Backes & Müller BM 12 um Klassen besser als die nobelste Zehntausend-Mark-Elektronik mit einem Paar mittelmäßiger Boxen.
Zwar bietet ein Billigverstärker noch nicht (wird er es je?) den Detailreichtum, die räumliche Auflösung und die realistische Wiedergabe eines Top-Gerätes, doch was sollen die Traumwerte, wenn sie im Lautsprecher stecken bleiben?
Die Frage, ob sich ein teurer Vorverstärker lohnt, muß also relativiert werden. Wie bemerkte Dieter Burmester, 34, über seinen 785 so richtig? "Wer weniger als zehntausend Mark für seine ganze Anlage ausgeben will, sollte sich keinen 785 kaufen, sondern bessere Lautsprecher. Aber in der Gegend von 14 000 Mark kommen Spitzenvorverstärker wirklich zum Tragen. " H. S.


Gruß! Sven
dieselpark
Gesperrt
#34 erstellt: 18. Okt 2012, 18:16
mal "unter uns":
Ist das eigentliche Ärgernis bei diesen Heften nicht, dass es NIE negative Kritiken über Geräte gibt !?!?!?!?!

Es ist IMMER ALLES toll ! -> wo ist da der Erkenntnis-Gewinn ??????
Spezialized
Inventar
#35 erstellt: 18. Okt 2012, 18:39
Wie recht Du hast.

Mir fällt aber auch keine sog. "Fachzeitschrift" egal welchen Bereichs ein, wo ernstgemeinte Kritik geübt wird.

Wer ist denn noch wirklich "Unabhängig" in Finanziellem Sinne und "Glaubwürdig"?
Da wird man wohl nur in Foren durch Erfahrungen anderer fündig, mehr bleibt einem ja wohl nicht mehr übrig.


[Beitrag von Spezialized am 18. Okt 2012, 18:40 bearbeitet]
dieselpark
Gesperrt
#36 erstellt: 18. Okt 2012, 19:05
Vielleicht sollten wir einfach ein Magazin ins Leben rufen, dass den Kram, der es wert ist, als solcher bezeichnet zu werden, beim Namen nennt !!!???
Burkie
Inventar
#37 erstellt: 18. Okt 2012, 20:16
Hallo,

ich hatte das Heft auch mal im Bahnhofskiosk durchgeblättert.
Interessiert hätte mich höchstens die Reportage über die Plattenherstellung.
Der Rest, insbesondere Tests u.ä. über Plattenspieler und Systeme, sind für mich uninteressant, weil ich ja meinen Plattenspieler und ein für mich gut klingendes System schon habe. Da ich bei dieser Kombination konkret nichts benennen könnte, was mir am Klang fehlt, besteht auch keine Notwendigkeit, irgendwas neues zu kaufen.
Somit interessieren mich nur Reportagen über technische Hintergründe, die Entwicklungsgeschichte der Schallplattentechnik, Geschichte der Plattenindustrie; welche Plattenkonzerne sind aus welchen Einzelfirmen durch Fusion oder Aufkauf hervorgegangen; wirtschaftliche Hintergründe des Musik-Geschäfts, usw.
Für meinen Geschmack war da zu wenig im Heft zu finden.

Grüße


[Beitrag von Burkie am 18. Okt 2012, 20:19 bearbeitet]
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 18. Okt 2012, 21:56

Spezialized schrieb:

Mir fällt aber auch keine sog. "Fachzeitschrift" egal welchen Bereichs ein, wo ernstgemeinte Kritik geübt wird.


die c't z.B. wertet eigentlich nicht. es werden alle positiv- und negativ-Punkte aller am Test teilnehmenden Probanden aufgelistet (alphabetisch natürlich). Der Leser muss halt selbst gucken welche Kombination von Attributen ihm am meisten zusagt. Auch negative Punkte werden als solche durchaus angesprochen. Der Heise Verlag ist aber fast alleine auf weiter Flur was das anbelangt.

Halb-positiv wären hier noch, man höre und staune, die Springer Blätter zu erwähnen. Zumindest was Computer angeht ist nicht alles nur populistische Scheiße. Es ist zumindest kein 100%iges Werbeblatt (wie viele andere des Genres ala Chip oder PC-Welt). Kaufen würd ich mir die allerdings nie. Warum auch. die gibts bei Interesse auf der Arbeit für lau. Ich les sie trotzdem selten. Kaum Zeit und wenn dann die c't und vor allem die iX (falls es was interessantes gibt).

die iX ist übrigens ein, oder sogar das, Beispiel wie man ein Magazin von Profis für Profis machen kann. Glaube allerdings nicht das die sich selbst finanzieren könnte.
Burkie
Inventar
#39 erstellt: 18. Okt 2012, 23:34
Jep.

Die zeitschriften des Heise-Verlags sind mir auch immer wieder wegen der Kompetenz ihrer Redakteure aufgefallen.
Manchmal teststen sie Hifi-Geräte, wenn sie irgendwie sich mit Computer verbinden lassen. Bestenlisten und Rangfolgen haben sie nicht.
Wenn man gutmütig urteilen will, womöglich, weil Negativ-Punkte eines Aspekts des Produkts für Anwender, die das Produkt für andere Anwendungen einsetzen, keine Bedeutung haben.
Etwa, wenn der Mikrophon-Eingang einer externen Soundkarte recht schlecht ist, es keine Relevanz für Anwender hat, die diese Sounkarte nur für die Wiedergabe von Musikdateien einsetzen wollen.

Allerdings haben sie in der Vergangenheit, so um 1995/1996 herum ein Software-Produkt regelrecht geschlachtet. Es war SoftRam. Angeblich laut Hersteller-Angaben eine Software, die die Speicherverwaltung des damals neuen Windos 95 optimieren sollte und so die Arbeitsgeschwindigkeit erhöhen sollte.
c't hatte es kurz getestet, und keine Verbesserung gefunden. So hatten sie es auch geschrieben. Dann flatterte ihnen ein böses Schreiben des Herstellers oder Vertriebs ins Haus.
Daraufhin nahmen sie die neueste Up-Date-Version der Software mit dem Debugger unter die Lupe, und konnten belegen, dass die Software überhaupt nicht macht, machen konnte, was der Hersteller versprach.

Damit war diese Software geschlachtet und der Hersteller ziemlich beschädigt. Dazu hatte es aber auch Redakteure mit wirklicher Fachkompetenz gebraucht.

Von daher vertraue ich der c't einigermassen, wenn es um technische Dinge, auch im Hifi-Bereich geht.

Grüße
Fhtagn!
Inventar
#40 erstellt: 19. Okt 2012, 06:16
Die iX finanziert sich selbst. Bei Heise bleibt nur bestehen, was vernünftig gemacht ist, also Geld einbringt.
Die ct ist wohl einzigartig hinsichtlich ihrer Qualität, da arbeiten nur überzeugte Spezialisten.

Im Audio Bereich gibt es hierzulande nur eine Zeitschrift, die z.B. Lautsprecher auch im Blindtest bewertet: Die Audio, Video, Foto BILD.
Schon bemerkenswert, oder?
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 19. Okt 2012, 07:19
naja, die BILD ist auch im PC-Bereich brauchbar. Wenn man groß genug ist muss man nicht die Meinung der Werbekunden vertreten. Da liefern sich die Werbekunden noch einen Wettstreit um die offenen Seiten. Das ist bei den altgedienten Magazinen sicherlich anders weshalb da auch gefühlt 70%+ der Werbung von High-End-Voodoo Firmen ist. Das ist bei der Bild sicherlich nicht so.

Allerdings wendet sich, zumindest, die Computer-BILD an eine andere Leserschaft als z.B. die c't. Wo die c't von Profis für erfahrene Amateure und Profis ist bedient die BILD den normalen Consumer-Markt. Ich würd sie nicht kaufen aber die Firma hat die auch abboniert. Normalerweise les ich nur die c't und iX, aber manchmal sind die Tage so dröge das ich sogar zur Computer-Bild greife...
Burkie
Inventar
#42 erstellt: 19. Okt 2012, 09:16
Hallo,

das problem, das viele mit der (Computer)-Bild haben, ist der der Verlag, Springer.

Grüße
bapp
Inventar
#43 erstellt: 19. Okt 2012, 11:32
...oder mit dessen bekanntestem Produkt, der BILD-Zeitung.
Nicht umsonst nannte Theodor Heuss diese eine "geradezu fürchterliche Tageszeitung".
Hörbert
Moderator
#44 erstellt: 19. Okt 2012, 13:01
Hallo!

Das Hauptproblem der noch existierenden HiFi-Zeitschriften ist ihre mittlerweile recht geringe Auflage, hier ist kein Platz mehr für ein Magezin das unabhängig von Werbekunden ist, somit besteht keine Unabhängigkeit mehr wie noch in den 80ger Jahren. -Zudem, was sollten sie eigentlich noch Schreiben-? Etwa "alle Verstärker und CDP´s klingen im Grunde gleich und unterscheiden sich bloß in der Ausstattung und Verarbeitungsqualität? Oder daß die klanglichen Hauptunterschiede bei Plattenspielern zum größten Teil vom Abtaster und seiner mehr oder weniger gelungenen Anpassung an´s Phonoteil herrühren?

Dann würden ihnen die wenigen Leser die auf die üblichen Urbanen Mythen in ansprechende SWchwurbeltexte verpackt abfahren auch noch abspringen. Da gibt es leider keinen Weg zurück.

MFG Günther
sm.ts
Inventar
#45 erstellt: 19. Okt 2012, 13:19
Was sich mir nicht erschliesst: Warum lese ich eine Zeitschrift in der Testberichte eh nur gekauft und klangliche Beschreibungen nur VooDoo sind ??
Ich meine wenn für mich das Ganze allenfalls QmS ( Quark mit Soße ) ist dann beachte ich sowas doch gar nicht.
STEREO, LP, und image hifi sind bei mir immer willkommen und ich lese sie gerne.
bapp
Inventar
#46 erstellt: 19. Okt 2012, 13:35
STEREO≠(QmS)²?


[Beitrag von bapp am 19. Okt 2012, 14:57 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#47 erstellt: 19. Okt 2012, 14:40
Hallo!

@sm.ts

Vielleicht weil man etwas kennen sollte bevor man es beurteilt?

Genau aus diesem Grund leihe oder kaufe ich mir sporadisch eine der "Gazetten". Wenn ich dann wieder einmal die ach so neue Story vom allerneuesten "Wunderkabel" für 1000 Euro/Meter (das ist natürlich jetzt etwas überspitzt formuliert, aber es verdeutlicht gewiß meine Sicht der Dinge) lese und vom selben Anbieter dann eine ganzseitige Anzeige vorfinde denke ich mir halt meinen Teil.

Zudem ich neben grob unrichtigen Darstellungen physikalischer Vorgänge die hier präsentiert werden keine aussagekräftige Messungen noch ernsthafte Kritik an sogar auf den Fotos sichbaren Verarbeitungsmängeln sehe die wohlmöglich noch von den Autoren der Artikel als Feature kaschiert werden.

Als ich diese Magazine in den 80ger Jahren kennenlernte gab es neben fundierten Besprechungen von Geräten auch Grundlageartikel die sich mit der zugrunde liegenden Technik befasst haben sowie einem zumeist recht umfangreichen Mittelteil in denen die Messungen der hausseigenen Techniker zu den aktuell besprochenen Geräten veröffentlicht wurden, all das ist verschwunden und durch immer mehr Geschwurbel und immer mehr Werbung ersetzt worden.

Ganz ehrlich: Ich persönlich finde ja daß die Abonnenten der HiFi-Zeitschriften mittlerweile an den Werbeeinnahmen beteiligt werden sollten anstatt für die Reklameblättchen auch noch zu zahlen, -das würde die Auflage die ja wohl als Nachweis für die angekommene Werbebotschaft dient vermutlich erheblich steigern- .

MFG Günther
luckyx02
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 19. Okt 2012, 14:53

....Als ich diese Magazine in den 80ger Jahren kennenlernte


Da merkt man denn doch was ich für ein alter Sack bin. Mein erstes selbstgekauftes Heft habe ich noch. Es war eine HiFi Stereofonie von 1970, da war ich gerade 12 Jahre alt und voll infiziert....Welche genau müsste ich auf den Dachboden nachsehen. Viel verstanden habe ich damals nicht, fand die nüchterne technische Betrachtungsweise, aber als enorm wissenvermittelnd. Das war mit dem Ende dieser Zeitschrift, der ich bis dahin ein treuer Abonnent war, vorbei. Die reisserische Schreibe a la' Stereoplay war der Tod dieses, in meinen Augen einzigen halbwegs seriösen Blatt.
Was Karl Breh für die Entwicklung der High Fidelity in diesen Land geleistet hat, kann man gar nicht hoch genug einschätzen.
Allein die Jahrbücher sind ein unerschöpflicher, mittlerweile auch historisch wertvoller Informationsquell.


[Beitrag von luckyx02 am 19. Okt 2012, 14:56 bearbeitet]
maddin2
Stammgast
#49 erstellt: 19. Okt 2012, 16:18
Ich lese immer mal in die Stereo hinein. Vor einigen Jahren gab es einen "Marantz-Hype". Die 17er-Serie wurde in geradezu inflationärer Weise "geetestet". Mal in der "KI"-Version mal war ein Kleinteil im Innern "verbessert" worden .uswusw.
Der Zusammenhang zwischen diesen Testserien und des mehrseitigen Werbebombardements seites Marantz konnte niemandem verborgen bleiben.
Der Blödsinn geht dann dort weiter, wo zwei Spieler der 1000 Euro-Kategorie "gegeneinander" getestet werden. Aber der eine mit einem Ortofon OM 10 und der andere mit einem kleinen Grado
Und dann klingen die unterschiedlich !!!!! Das gibts doch nicht !!!!!
Archibald
Inventar
#50 erstellt: 19. Okt 2012, 16:20
Hallo Lutz,

auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, so kann ich Dir bei Deiner Aussage :

Was Karl Breh für die Entwicklung der High Fidelity in diesen Land geleistet hat, kann man gar nicht hoch genug einschätzen.
Allein die Jahrbücher sind ein unerschöpflicher, mittlerweile auch historisch wertvoller Informationsquell.
nur zustimmen.

Gruss Werner aka Archibald, der 1970 bereits 15 war
paga58
Inventar
#51 erstellt: 19. Okt 2012, 18:31
Teilweise Zustimmung. Schon damals kam es vor, dass Kritik an Geräten von Werbekunden/DIHF Mitgliedern sehr verhalten ausfiel und es gelegentlich Nachtests gab, wenn fehlerbehaftete Geräte überarbeitet wurden.

Heute leben HiFi Hefte nicht vom Verkaufserlös, sondern von der Werbung. Davon hängt sowohl ab, was getestet wird, als auch wie der Test ausfällt. Persönliche Bekanntschaften von Anbietern und Testschreibern sind natürlich auch von hoher Relevanz.

Gruß

Achim
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