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Eure Meinung zu meiner Zusammenstellung (Thorens, Ortofon, Musical Fidelity und Nubert)

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Forderdale
Neuling
#1 erstellt: 01. Dez 2012, 19:56
Hallo,

vor ca. einem halben Jahr bin ich auf den Geschmack von Vinyl gekommen, akustisch versteht sich ;). Mein erster PS war und ist derzeit noch ein Dual DT 210 USB Plattenspieler und meine Vinyl Sammlung wächst stetig. Allerdings bin ich mit dem Klang im Ganzen sehr unzufrieden. Freunde von mir besitzen zum Teil besseres Equipment und ich bin immer wieder erstaunt wie eine Platte doch klingen kann. Also habe ich mir vorgenommen etwas Geld zu investieren um das Ganze etwas aufzupeppen ... Nach langem Gestöber in Foren etc. habe ich mir nun ein paar Sachen rausgesucht und möchte gern eure Fachkompetenz in Anspruch nehmen und ein paar Meinungen dazu einholen.

Mein derzeitiges System:
Dual DT 210 USB Plattenspieler (integrierter Preamp) (LINK)
Onkyo TX - SR508 AV-Receiver (LINK)
Teufel Kompakt 30 5.1 Heimkino (LINK)

Meine gewünschte Zusammenstellung:
Thorens TD 280 MKII (schon besorgt) (LINK)
Ortofon 2M RED Tonabnehmer (LINK)
Musical Fidelity V-LPS Preamp (LINK)
Nubox 381 Kompaktlautsprecher (LINK)

Die Nubert Boxen sollen die Frontbrüllwürfel der Teufel Anlage ersetzen. Der Qualitätsverlust bzgl. Surround bei Filmen etc. wird billigend in Kauf genommen und spielt keine große Rolle. Gehört wird zum großen Teil Rock/Hard Rock/Metal aber auch ab und zu Klassik/Soul/Jazz. Was haltet ihr von den Komponenten bzw. könnt ihr für Tips noch dazu beitragen?
Ich bin wie bereits erwähnt mit Plattenspieler und Vinyl noch nicht so lange vertraut und bitte vorab eventuelle Anfängerfehler/-unwissen zu entschuldigen.

Mfg Forderdale
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 01. Dez 2012, 20:39
Hi, ich hätte nur zum Dreher was gesagt, wenn Du da nicht schon tätig geworden wärest. Das ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch kein analoger Quantensprung. Schon gar nicht mit dem genannten Abtaster Und Du wirst wohl auch nicht um einen potenten Verstärker herumkommen..

BG Konrad
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 02. Dez 2012, 08:36
Moin !

Kann mich Konrad's Meinung zum Tonabnehmer nur anschließen.

Wenn die Quelle nicht angemessen sprudelt, haste weiter hinten ooch nur Plörr-Bräu zu erwarten.

Den V-LPS halte ich in der Kombi für etwas überdimensioniert. Aber wennde den unbedingt haben willst ...

MfG,
Erik
RAXOMETER
Stammgast
#4 erstellt: 02. Dez 2012, 09:31
Hallo,

der Thorens hätte sicherlich besseres verdient als ein VM Red.Wenn Du in der Preisklasse bleiben möchtest, dann wäre ein Shure M97xE noch eine Alternative. Wahrscheinlich sogar die bessere!

Der Musical Fidelity ist empfehlenswert!

Zu der Nubox kann ich nichts sagen!

Gruss
Markus
h-hannah
Stammgast
#5 erstellt: 02. Dez 2012, 10:32
Auch ein Goldring-MM wäre zu empfehlen
Forderdale
Neuling
#6 erstellt: 02. Dez 2012, 11:29
Welcher Goldring-MM wäre denn in der Kombi zu empfehlen? Ich vermute mal der 1042 wäre bzgl. dem Preamp dann doch etwas überdimensioniert? Der kommt auch preistechnisch gar nicht in Frage...
akem
Inventar
#7 erstellt: 02. Dez 2012, 16:17
Wenn Du das 2M Red durch ein Denon DL110 tauschst kannst Du schon recht weit kommen. Gut, die Boxen kenne ich nicht, den Dreher hast Du eh schon (und da gibt es denke ich auch definitiv Schlechteres...) und der VLPS ist für's Geld kaum zu toppen.

Gruß
Andreas
Forderdale
Neuling
#8 erstellt: 02. Dez 2012, 19:39
So, der V-LPS ist bestellt und sollte im Laufe der Woche per Post geliefert werden. Werde den Preamp mal mit dem DUAL Plattenspieler testhören, bin ja gespannt ob und in welchem Umfang selbst mit dem Low-Budget Plattenspieler ein hörbarer Unterschied zu merken ist.

Bzgl. Tonabnehmer frage ich mich grad ob man im Preissegment des Denon DL110 nicht einen besseren MM Tonabnehmer bekommt? Wenn ich das richtig verstanden habe ist bei MC TA's der Signalpegel geringer als bei MM. Was wiederum bedeutet dass ein MC Signal grundsätzlich mit einem höheren Verstärkungsfaktor befeuert werden muss. Sind an dieser Stelle da MM TA's vorzuziehen?

mfg
h-hannah
Stammgast
#9 erstellt: 02. Dez 2012, 19:50
MC stellen auch höhere Anforderungen an den PhonoPre, bei einem V-LPS würde ich bei MM bleiben.

Zu Goldring: Ein 1006 macht auch schon schön Musik
akem
Inventar
#10 erstellt: 03. Dez 2012, 09:45
MMs sind idR lauter als High-Output MCs. Etwa 6dB. Aber dafür sind MCs immun gegenüber der Eingangskapazität des Phonopres und des Kabels, sind störresistent gegenüber magnetischen Störfeldern von Motoren und Trafos und sie sind symmetrisch erdfreie Quellen. Macht 3:1 für MC. Daß MCs höhere Ansprüche an den Pre stellen ist ein Ammenmärchen und technisch Blödsinn. Das Gegenteil ist der Fall! Das gilt übrigens auch für Low-Output MCs. Auch hier habe ich eine kleine Spule mit geringer Induktivität, die mitten in einem schirmenden Magnetfeld sitzt und sich daher kaum was einfangen kann. Die Leute sehen nur die niedrige Ausgangsspannung und meinen, daß sowas dann zwingend hochempfindlich sein muß. Aber das ist nicht so! Der Aufbau macht's...

Gruß
Andreas
RAXOMETER
Stammgast
#11 erstellt: 03. Dez 2012, 13:20

Forderdale schrieb:
.

Bzgl. Tonabnehmer frage ich mich grad ob man im Preissegment des Denon DL110 nicht einen besseren MM Tonabnehmer bekommt?

mfg


Ein Ortofon VM Silver oder ein MC 3 Turbo! Beide mit sehr guter Preis/ Leistung !! Beide spielen sehr detailreich, luftig und räumlich!!

Gruss
Markus
mkoerner
Stammgast
#12 erstellt: 03. Dez 2012, 16:28

RAXOMETER schrieb:
Ein Ortofon VM Silver oder ein MC 3 Turbo!


Insbesondere für die härtere Gangart eine recht sinnvolle Wahl: +1

Mike
akem
Inventar
#13 erstellt: 03. Dez 2012, 18:15
Erstens kann ein DL110 auch rocken (und das auch besser als das MC3 turbo) und zweitens sind das VM Silver und das MC3 turbo beide ein klein wenig teurer als das 110...

Gruß
Andreas
RAXOMETER
Stammgast
#14 erstellt: 03. Dez 2012, 18:24

akem schrieb:
Erstens kann ein DL110 auch rocken (und das auch besser als das MC3 turbo) und zweitens sind das VM Silver und das MC3 turbo beide ein klein wenig teurer als das 110...

Gruß
Andreas


Hallo Andreas,

bei Thakker gibts das MC 3 Turbo für 199 Euro Aber im Vergleich zum Denon kann ich leider nichts sagen! Wo liegen denn da die Unerschiede?

Gruss
Markus
akem
Inventar
#15 erstellt: 03. Dez 2012, 18:46
Ich hab das MC3 turbo nur an einem Arm gehört, das DL110 hingegen schon an mehreren.
Wenn alles stimmt und der Arm etwas schwerer ist (so 12...13g) klingt das DL110 sehr gut. Da muß man dann schon richtig was auffahren, um noch mehr Dynamik und Klangfarben zu bekommen. Auch von unten raus kann das 110 schon richtig was. Das MC3 kam mir dagegen ziemlich "schlank" vor. Mit einem besser passenden Arm mag da schon noch was gehen, aber unterm Strich wäre das 110 imho die deutlich bessere Wahl. Auch der Fine-Line Schliff des MC3 ggü. dem (relativ scharfen) elliptischen Schliff des 110 macht sich kaum bemerkbar, was die Auflösung angeht. Da hätte ich einen vielleicht nicht großen aber doch nachvollziehbaren Unterschied erwartet.
Ich hab das MC3 damals gekauft in der Hoffnung, daß es bis auf den Schliff vielleicht baugleich zum X5-MC ist, das mir wiederum subjektiv sehr gut gefällt (das rockt richtig, ist aber preislich auch nochmal ne andere Nummer und im strengen Sinne der High-Fidelity ist das 110 auch wieder besser weil neutraler).

Der TD280-Tonarm hat meines Wissens nach 12g und sollte damit für das 110 gut passen. Bleibt nur zu hoffen, daß der Arm auch in der Höhe verstellbar ist, denn das DL110 reagiert recht deutlich auf einen falschen VTA.Da klingt es dann schnell mal müde, leblos und dumpf.

Hope this helps.

Gruß
Andreas
mkoerner
Stammgast
#16 erstellt: 03. Dez 2012, 18:59

akem schrieb:
Erstens kann ein DL110 auch rocken


Ja, aber bei Metal willst du i.d. Regel eben keinen TA der "rockt", sondern einen schnellen neutralen.

Für Rock und evtl. Hard Rock wärs das DL-110, wenn aber der Fokus mehr bei Metal liegen sollte dann würd ich eher zu den anderen greifen.

Meiner Erfahrung nach sind die Metal Jungs meist die mit den neutralsten und schnellsten Anlagen und erstaunlich oft mit recht großem "Besteck" unterwegs...

Mike
muggelmuggel
Stammgast
#17 erstellt: 03. Dez 2012, 20:41
Wobei das genannte Silver Ortofon von meiner Seite aus, nicht zu den TAs zählt die den Metallhörer zufriedenstellen..das wird nix!
akem
Inventar
#18 erstellt: 03. Dez 2012, 20:45
Falls es Dich beruhigt: ich hör selber Metal... Und Metallica gehört da noch zu den ruhigeren Sachen Was aber natürlich nicht heißt, daß ich auch "normale" Musik hab und auch höre. Aber innerhalb des Metal gibt es auch eine enorme Bandbreite, was die Mischungen angeht. Da gibt es in Sachen Bass sehr asketische Sachen wie die alten Maiden, aber auch sehr fette und extrem tiefe Sachen wie Korn oder so. Mein Anspruch ist schon, daß eine Anlage bzw. alle ihre Bestandteile mit der gesamten Bandbreite zurecht kommt (was nicht ganz einfach ist). Aber für Metal einen "schlanken" Tonabnehmer zu wählen ist imho der falsche Ansatz. Natürlich gibt es viele Systeme, die bei linearer Basswiedergabe vor lauter Kraft nicht mehr laufen können oder sich vor Überforderung in Verzerrungen übergeben, aber wenn jede Komponente im besten Sinne neutral ist, kommt das am wenigsten vor. Wenn man auch nur eine Komponente nach "Geschmack" auswählt, z.B. einen schlanken Tonabnehmer oder eine Box mit Badewannenfrequenzgang, hat man schon verloren. Dann gibt es einige wenige Sachen, die davon subjektiv profitieren, was aber zu Lasten der anderen 98% geht, die dann eben unnötig schlecht klingen oder überhaupt nicht mehr hörwürdig sind.

Gruß
Andreas
akem
Inventar
#19 erstellt: 03. Dez 2012, 20:47

muggelmuggel schrieb:
Wobei das genannte Silver Ortofon von meiner Seite aus, nicht zu den TAs zählt die den Metallhörer zufriedenstellen..das wird nix!


Doch, das geht durchaus sehr gut... Finde ich... Aber es ist halt ein MM, dessen tonale Diktion in großem Maße von der richtigen Kapazitätsanpassung abhängt.

Gruß
Andreas
muggelmuggel
Stammgast
#20 erstellt: 03. Dez 2012, 20:59
Hallo, ja die Kapazität
ich wurde nicht soo ganz glücklich mit dem System, gerade weil es mir im Grundton etwas fehlte und mir der geforderte Groove versagt blieb.
Mit den Kapazitäten hatte ich durchaus gespielt und etliche Werte getestet.
Naja, ich denke hier fällt eben auch viel in den Bereich des eigenen Geschmacks.
Zum erwähnten Ortofon MCx5..ja das geht für meine Sinne sehr gut ab in dem Bereich! Aber eben teuer.
Daher denke ich auch, das der Tipp mit dem 110 Denon als recht universelle Lösung gelten darf.
akem
Inventar
#21 erstellt: 03. Dez 2012, 22:01
Was hat Dir denn gefehlt im Grundton? Ich hab öfter gelesen, daß die Leute das System als hell beschreiben, was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich finde es fast schon zu dunkel. Ich hab es auf einem ollen Dual-Wechsler laufen, so daß der Arm hinten auch nicht zu niedrig ist sondern eher zu hoch.

Gruß
Andreas
muggelmuggel
Stammgast
#22 erstellt: 03. Dez 2012, 22:15
Naja mir kam der Klang stets im Grundton als schmal herüber und das ging bei mir garnicht..im Original S-Tonarm meines Denon DP )900 M.
Mir hat das System vom restlichen Klangbild her ansonsten sogar sehr! zugesagt, aber eben gerade bei vielen Rock und hard´n heavy Scheiben war es nicht mein ein und alles TA. Wie bereits geschrieben, die Kapazitäten konnte ich durch verschiedene Vorstufen und auch verschiedene Kabel(Längen) durchtesten.
Forderdale
Neuling
#23 erstellt: 03. Dez 2012, 22:58
Das klingt alles sehr interessant, aber wie bei vielen Sachen gibt es auch hier sicherlich nicht die eierlegende Wollmilchsau. Soweit ich das überblicke scheint der Denon DL110 für mich in die engere Auswahl zu rücken. Preislich sind die anderen für meine Zwecke etwas zu schwergewichtig. Ursprünglich wollte ich ja eigentlich in der Preisklasse von einem Ortofon 2M Red bleiben...das gesetzte Budget hat ja zu guter letzt dann doch eine gewisse Unschärfe...

Zur Musik nochmal: Überwiegend wird musikalisch Rock/Metal usw. aufgelegt. Von sanften Ohrenkitzeln bis ordentlich Hammer aufn Kopp ist alles dabei. Um hier mal ein paar Beispiele zu nennen: Melvins, Down, Red Fang, Queens of the Stoneage, Life of Agony, Black Label Society bis hin zu gutem alten NYHC ist alles vertreten.

Momentan scheint (laut Bildvergleich im Inet) auf dem TD280 MKii ein AT 95 E System zu sitzen. Sobald der Preamp da ist werde ich den erstmal in Betrieb nehmen. Der gehört zwar zur untersten Preisklasse, allerdings habe ich nicht nur negative Meinungen zu dem System gelesen.

@akem: Was meinst du mit VTA?

mfg
RAXOMETER
Stammgast
#24 erstellt: 04. Dez 2012, 00:27
Hallo Andreas,

Hm, o.k bei mir läuft ein MC3 Turbo an einem Thorens TP 50 Tonarm und spielt egal ob Rock, Metal, Jazz oder HipHop alles andere als schlank. Aber gut, denn direkten Vergleich zum DL 110 habe ich nicht. Ich dachte nur, dieses wäre eher im klassischen Bereich ein gefragter TN! Jedoch Danke für Deine Info hierzu. Ich glaube, ich werde mir dieses mal koofen und selber vergleichen.

Was vielleicht noch eine Alternative wäre, ist ein Shure M97Xe. ebenfalls in Sachen Preis/ Leistung exzellent!

Gruss
Markus
akem
Inventar
#25 erstellt: 04. Dez 2012, 08:23

Forderdale schrieb:
@akem: Was meinst du mit VTA?
mfg

VTA = Vertical Tracking Angle
Die Nadel muß richtig in die Rille eintauchen, um optimalen Kontakt zur Rillenflanke zu haben. Der VTA bezieht sich dabei auf die Höhe des Tonarms hinten. Der Arm (wenn er denn ein gerades Rohr ist) muß dabei parallel zur Platte sein, dann stimmt es für die meisten Systeme. Ausnahmen sind z.B. Grados.

Gruß
Andreas
Forderdale
Neuling
#26 erstellt: 04. Dez 2012, 13:12
Ah ok besten dank.

Mir fällt die zusätzliche Bezeichnung "MK2" bzw. "MKii" immer häufiger im Namen von diveresen Plattenspielern, Tonabnehmern aber auch Lautsprecher auf. Wofür steht diese Abkürzung. Die SuFu konnte mir leider nicht weiter helfen. Ist das nur eine Art Revisionsbezeichnung?

Mfg
Holger
Inventar
#27 erstellt: 04. Dez 2012, 13:20
Grundsätzlich gleiches Modell, aber irgendwie "upgedated" - Gehäuse geändert, technische Parameter etwas in die eine oder andere Richtung angepasst, whatever...

Beispiel Thorens-Tonarm:
TP 16 Mk. II - mit Wechselendrohr TP 62
TP 16 Mk. III - mit Wechselendrohr TP 63
TP 16 Mk. IV - festes Tonarmrohr, ansonsten sind die Arme identisch.


[Beitrag von Holger am 04. Dez 2012, 13:24 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#28 erstellt: 04. Dez 2012, 13:21
Nicht selten auch in die rationalisierte und herstellungs-günstigere Richtung.
Forderdale
Neuling
#29 erstellt: 13. Dez 2012, 06:38
Soooo, hier mal ein kleines Review.

Die Nubert Boxen und der V-LPS wurden ausgiebig getestet. Der Plattenspieler musste erstmal mit dem AT 95 E auskommen.

Der Klang bezüglich der Boxen ist grandios. Im Gegensatz zu den Teufel Brüllwürfel ist das Klangbild extrem differenziert und klar. Bin total begeistert, wobei sich beim ersten mal Hören eher eine etwas gedämpftere Euphorie verbreitete. So länger und öfter ich aber gewählte Titel höre um so besser gefällt mir der Sound. Man hört Details die vorher nicht zu hören waren oder im Matsch der Verzerrung und Überdeckung der kleinen Brüllwürfel untergingen. Eventuell muss man sich erst ein so klares und knackiges Klangbild gewöhnen?

Der Bass ist ordentlich sauber und punktuell. Deswegen habe ich auch meinen Sub vom Teufelsystem rausgenommen. Für Filme mit Surround ist der Bass der Nubert für mich völlig ausreichend.

Als Audioquellen fand ich CD bzw. MP3 mit hoher Bitrate zum Teil etwas besser als meine Platten über das AT 95 E System mit V-LPS. Der Klang ist nicht schlecht, aber irgendwie habe ich durch den V-LPS mehr erwartet. Da die Audiokette aber nur so gut wie das schwächste Glied ist, werde ich mir zu Weihnachten wohl noch einen besseres Tonabnehmersystem schenken

Jetzt muss ich nur noch auswürfeln welches TA es werden wird. Vll. gibt es ein paar Leute die auch überwiegend Metal/Rock usw. hören und hier bzgl. TA Erfahrungsberichte geben können.

mfg Forderdale
muggelmuggel
Stammgast
#30 erstellt: 13. Dez 2012, 07:37
Moin Forderdale,
das mit der gedämpften Euphorie kann ich nachvollziehen, obwohl offenbar eine qualitative Verbesserung eingetreten ist.
Man muss sich erst mal in aller Ruhe auf das neue Klangbild einlassen und dann viel und stressfrei Musik hören.
Oft sind die Ohren, das Gehirn durch den üblichen muffigen Sound derart versaut, dass einem alles andere als unstimmig vorkommt.
Insofern ist das alles nicht lediglich mit einer Anlagenumstellung getan, sondern irgendwo auch...so geschwollen wie es klingen mag...mit einem Reifeprozess des eigenen Hörens.
muggelmuggel
Stammgast
#31 erstellt: 13. Dez 2012, 07:51
Zum TA,
ich find es recht schwer einen Tipp dazu abzugeben.
Schreibe ich nun ich empfehle dir, wenn du gerne laut Metall/Rockmusik hörst ein Grado Prestige, so könnte es dann doch sein, dass dir das Klangbild bei normallautstärke als zu undetailliert rüberkommt.
Meiner Meinung nach wäre das Gegenteil beim schon genannten Ortofon Silver der Fall. Detailliert und feinsinnig, aber der Groove für den genannten Stil...naja.
Vielleicht wäre ein Acutex 312 STR etwas für dich, was es für ein überschaubares Budget gibt.
kurtdeluxe
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 13. Dez 2012, 11:36
Ich selber höre u.a. auch gerne Metal / Doom / Stoner Rock und zwar mit einem Acutex M312. Ich habe leider keine großen Vergleichsmöglichkeiten, aber empfinde den Sound als sehr angenehm. Es spielt sehr dynamisch, homogen und hat eine gute Auflösung. Auch der Bass kommt tief und sauber aus den Lautsprechern. Würde das System auch unter Preis/Leistungsaspekten empfehlen.
MrFlorian81
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 13. Dez 2012, 11:56
Hi,

ich selber habe auch den Music-Fidelity V-LPS.
Den hatte ich vor meinem Verstärker, da der davor kein Phono Eingang hatte.
Nun habe Ich gedacht dass Ich mit meinem jetzigen Verstärker den V-LPS an die Wand drücke.
Pustekuchen , also ich meine er klingt besser als der im Verstärker eingebaute Phono-Vorverstärker.
Möchte ihn nicht missen.
Höre über ein altes MM Panasonic EPS270C-II System.
Forderdale
Neuling
#34 erstellt: 08. Jan 2013, 11:37
Nun habe ich mich für den Denon DL 110 entschieden und auch ordentlich Probe gehört. Bezüglich dem AT 95 E ist das eine ganz andere Liga. Auf den Punkt gebracht klingt das System in Gänze bedeutent luftiger, klarer und auch knackiger. Bin mit dem Denon wirklich sehr zu frieden (auch wenn ich die direkten Vergleiche mit hier vorgeschlagenen anderen Systeme natürlich nicht bewerten kann). Bei höherer Lautstärke wo das AT 95 E System noch ein hörbares Rauschen zwischen den Liedern verursachte ist mit dem Denon Totenstille. Die Montage war nicht wirklich kompliziert und auch die Justage klappte sofort.

Bin mit dem TA sehr zufrieden und freue mich bei jeder Platte über den Klang der mein Wohnzimmer füllt.

mfg
h-hannah
Stammgast
#35 erstellt: 09. Jan 2013, 19:58
Glückwunsch, ich halte das 110er für total unterschätzt und besser als der Dauerrenner Denon 103.
audio_cat
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 10. Jan 2013, 00:40
Hallo,

das glaube ich dir gern, dass du dich jetzt über das neu erreichte Klangbild mittels des DL 110 erfreust! Denn dieses AT 95 E, ist/war schon beinahe eine abwertende Beleidigung für den Thorens Plattenspieler. Leider fallen sehr viele Leute auf dieses überbewertete Billigsystem rein. Naja, Geiz ist eben nicht immer geil....
muggelmuggel
Stammgast
#37 erstellt: 10. Jan 2013, 07:24
Da muss ich h-hannah zum Dl 103 beipflichten.
An den Frequenzenden fehlt es da doch reichlich, wenn diese doch so ausgeprägt wären wie der zugegebener Maßen schöne Mittenbereich...
Bei bekannten Aufnahmen ists mir regelrecht enttäuschend, kommt mir vor wie auf der Rille abgeschnitten.
Geht gar nicht! Wie konnte ich früher nur jahrelang damit hören?
akem
Inventar
#38 erstellt: 10. Jan 2013, 09:06
So schlecht ist das DL103 nun wirklich nicht. Man darf nur zwei Fehler nicht machen: es an einem zu leichten Tonarm betreiben (es braucht mindestens 14g effektive Tonarmmasse, an z.B. einem Rega wird das nix) und die Schrauben festknallen bis die Schrauben kurz vor dem Reissen sind.

Gruß
Andreas
muggelmuggel
Stammgast
#39 erstellt: 10. Jan 2013, 10:20
Hallo Andreas,
da kommt, wie immer natürlich einiges zusammen. Armgewicht klar, die Phonostufe bzw. Übertrager..dann welcher und natürlich auch die Restkette.
Ich habe mir das 103er kürzlich beim Spezialisten mit der Shibattanadel reanimieren lassen und nach kurzer Euphoriephase wieder abgebaut...es lief so wie ich es montiert hatte ohnehin nicht korrekt, da werde ich bei Zeiten nochmal weiter hören und bin nach wie vor gespannt, auf das was es besser macht als das normale 103er mit der Rundnadel.
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 10. Jan 2013, 10:25
Hallo!

Man sollte nicht vergessen daß das DL-103 ursprünglich als Billig-Alternative zu den SPU-Systemen und somit für den Gebrauch in Rundfunkanstalten gedacht war, in diesem Licht gesehen ist der Frequenzgang optimal den Einschränkungen des UKW-Rundfunks angepasst.

Alleine die nicht mehr zeitgemäße Rundnadel -respektive die dadurch auf ca. 500-700 Betriebsstunden begrenzte Lebensdauer des Systems-, kann man als gravierenden Nachteil werten, den aus der Konstruktion resultierenden "AFN"-Frequenzgang nicht. Der ist so gewollt und jeder der das System kennt und es nutzt ist sich darüber auch im Klaren was er da hat.

Noch vor einigen Jahren, -als sowohl das AT-95E wie auch das DL-103 endlos gehypt und über den grünen Klee gelobt wurden konnte man nicht eindringlich genug davor warnen sich diese Systeme unbesehen zuzulegen. -Das ist heute anders, diese Systeme werden wesentlich realistischer betrachtet als damals-.

MFG Günther
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