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Tonabnehmersystem für Thorens TD 146 MK V

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klein_pulse
Neuling
#1 erstellt: 22. Jan 2013, 10:12
Hallo,

ich besitze oben genannten Plattenspieler, für den ich aktuell ein neues TA-System suche.
Bislang war ein AKG P8 ES vdH montiert, zwischenzeitl. war auch ein ELAC ESG 793 E montiert.
Nun sind diese Systeme doch schon sehr in die Jahre gekommen.
Der Tonarm ist ein "mittelschwerer" Thorens TP28.
Das Ganze ist an einem HK PM 665 und Quadral Vulkan Boxen angeschlossen.

Übrigens: die obligatorischen Wartungsarbeiten am Thorens wie Ölwechsel, neue Cinchkabel sind bereits gemacht und er klingt jetzt wirklich wieder hervorragend - leider gibt es für beide Systeme keine neuen OE Ersatznadeln mehr?

Was würdet ihr Spezialisten also empfehlen.
Ich liebäugle in etwa mit einem Nagaoka MP 200, was vom Budget etwa das Maximum ist, was ich ausgeben möchte. Wäre das oversized?

Ich höre zwar viel Klassik, Jazz aber auch Rock/ Pop soll gut klingen:-)
Hatte kurz ein AT ML440a montiert, was nach meinem Empfinden einfach nicht zu dem Tonarm passte und in der Kombination trotz penibler Justage bei gewissen Musikpassagen zu Verzerrungen neigte.
Bei den beiden o.g. "alten" Systemen hatte ich dieses Problem nie.

Was meint Ihr?

Danke für Euere Antworten

Andreas
*mps*
Stammgast
#2 erstellt: 22. Jan 2013, 11:33
Hallo Andread

Das Nakaoga MP 200 Ist schon ein gutes System. Empfehlenswert!!!

Welcher Arm ist auf dem 146 MK V?

Grüsse
Michael
Pilotcutter
Administrator
#3 erstellt: 22. Jan 2013, 11:43
Ein TP-28, wie de TE oben schrieb, mit einer effektiv bewegten Masse von 12,5 Gramm.

Gruß. Olaf
*mps*
Stammgast
#4 erstellt: 22. Jan 2013, 20:38
Ups, Überlesen!!
Guido64
Stammgast
#5 erstellt: 22. Jan 2013, 20:52
Wie wär´s mit einem Ortofon VM Silver?

Gruß
Guido
klein_pulse
Neuling
#6 erstellt: 23. Jan 2013, 10:01
Zunächst mal Danke für Euere Antworten...

Meine Frage zielte eher in die Richtung, ob vielleicht jemanden hier gibt, der mit einem gleichen oder ähnlichen PS persönliche Erfahrungswerte beim Einbau eines neuen Tonabnehmersystems hat, diese hier mitteilen möchte... und sich womöglich zu einer Empfehlung hinreißen lassen könnte

Im Moment stochere ich nämlich ziemlich im Heuhaufen.
Die folgenden Systeme wurden mir von ausgewiesenen Händlern, die sich angeblich mit Plattenspielern hervorragend auskennen empfohlen:
- Goldnote Babele
- Shelter 201
- Ortofon 2M bronze
- Soundsmith Otello
- Sumico Blue Point2
- Goldring G1012/22
- Ortofon VM red/ silver
- Audio Technica ML440a
- Nagaoka MP 200

... also im Prinzip könnte ich also alle o.g. TA verwenden. Die eine Empfehlung mit dem Audio Technica war zumindest keine gute...
Bei den Ortofons habe ich irgendwie eine sachlich unbegründete Abneigung. Alle meine Plattenspieler, die ich bislang besaß waren original mit Ortophon oder Shure Standard-Systemen ausgestattet, die ich in der Regel nach kurzer Zeit durch ein höherwertiges von anderen Herstellern ersetzte...

Bei den Systemen um EUR 200,00 und darunter habe ich mittlerweile einfach die Befürchtung, dass ich enttäuscht sein werde.

Grüße
Andreas
Pilotcutter
Administrator
#7 erstellt: 23. Jan 2013, 11:33
A.D. 2008 hatte ich exakt einen 146 MKV mit einem AT 440MLa und einem 2M Bronze.
Ich habe keine störenden Verzerrungen ausmachen können und das Bronce könnte ich sogar empfehlen. Warum nicht?!

Zu hörbaren Verzerrungen neigte bislang keines meiner Systeme. Das 2M Bronze ist ein gutes System mit fine-line Schliff, spielt recht ausgewogen, vielleicht etwas unspektakulär. Das AT 440 MLa ist etwas höhenbetont und (dadurch) nicht so ausgewogen in den Mitten. Also für Klassik und Jazz würde ich es nicht unbedingt nehmen.

Deine Tonabnehmerwahl und -suche ist schon etwas individuell, aber wieso solltest Du von den ±200 Euro Systemen enttäuscht werden?? Ich denke, diese Preisklasse ist imho die gängigste hier im Forum, was die Tonabnehmer angeht. Wenn alle technischen und elektrischen Werte im Standardbereich sind, mag es hier oder da bei einigen Systemen etwas an mehr oder weniger Feinauflösung erkennbar sein, aber es geht bei diesen Systemen nicht mehr um gut und schlecht oder um enttäuschen oder nicht.


Alle meine Plattenspieler, die ich bislang besaß waren original mit Ortophon oder Shure Standard-Systemen ausgestattet, die ich in der Regel nach kurzer Zeit durch ein höherwertiges von anderen Herstellern ersetzte...


Das kann ich in etwa nachvollziehen. Ortofon hatte als Standardsystem viele aus der FF15 Baureihe und bei den OM/LM/ULM Reihen lagen die Standardnadeln bei und bis OM-10 und nur in teureren Einzelfällen bei Nadel 20. Die Shure M75 & Co. waren meist mit sphärischen Nadeln bestückt. Von der Abneigung kannst Du Dich getrost verabschieden. Ortofon ist ein Hersteller, mit einer nach oben offenen Bandbreite an hervorragenden Tonabnehmern. Wenn Du 1985 von einem Golf II enttäuscht warst, sollstest Du daraus auch nicht heute auf einen Passat CC schließen.

Also wenn die Modalitäten stimmen, ist noch keiner von zB einem VM Silver enttäuscht worden, also ist es meine Empfehlung und die Nadel hat mit ihrem Fritz Gyger (FG70) Schliff imho wohl die besten Abtastvoraussetzungen von den Systemen da oben.

Ich möchte das alles nur betonen, damit nicht dieser Eindruck hier Schule macht, dass immer teuerer, immer besser - und immer weniger enttäuschend - bedeutet. Ich habe in den letzten 10 Jahren gängige Systeme (MM+MC) betrieben von 20-800 Euro und kann für mich sagen - um es irgendwie plastsich auszudrücken - dass die 200 Euro Klasse ein sehr gutes P/L Verhältnis aufweist. Klar, sind in höheren Preisregionen Unterschiede in der Feinauflösung und der räumlichen Darstellung auszumachen, aber der mutmaßliche Klanggewinn muss sich "dort oben" teuer erkauft werden, will sagen der Klanggewinn steigt nicht mehr linear zum monetären Einsatz.

Lange Rede, kurzer Sinn, die finale Entscheidung musst Du selber fällen.

Viel Erfolg und Gruß!

Rückmeldungen nach der Entscheidung mit Eindrücken sind stets wilkommen und geben auch ein rundes Bild bei solchen TA Suche Threads; und nicht zuletzt auch für die vor gleichen Entscheidungen stehende und hier lesende Nachwelt.

Olaf



[Beitrag von Pilotcutter am 23. Jan 2013, 11:38 bearbeitet]
klein_pulse
Neuling
#8 erstellt: 06. Feb 2013, 13:47

Pilotcutter (Beitrag #7) schrieb:

Rückmeldungen nach der Entscheidung mit Eindrücken sind stets wilkommen und geben auch ein rundes Bild bei solchen TA Suche Threads; und nicht zuletzt auch für die vor gleichen Entscheidungen stehende und hier lesende Nachwelt
:prost


Hallo, dann will ich das mal tun. Ich habe mich vorerst für ein Nagaoka MP 110 mit der Möglichkeit des Nadelupgrades entschieden...
Jedenfalls bin ich letztlich zu der Erkenntnis gelangt, dass es sinnvoller wäre, in einen besseren Tonarm zu investieren, der dann ein höherwertiges Tonabnehmersystem eher zur Geltung bringt.
Also werde ich zunächst probieren, ob mir Nagaoko überhaupt von seiner grundsätzlichen Abstimmung her gefällt.
Ich werde weiter berichten.

Grüße

Andreas
CarstenO
Inventar
#9 erstellt: 06. Feb 2013, 16:12
Hallo Andreas,

ich betreibe einen Thorens TD 166 V, also Deinen Dreher ohne Endabschaltung. Deine Bedenken zum Tonarm kann ich nicht nachvollziehen. Als Tonabnehmer hatte ich folgende Typen in dieser Reihenfolge:

Ortofon OMB 10
Yamaha MC-9
Grado Prestige Red
Denon DL-103
Goldring Eroica H

Ja, die Unterschiede und Verbesserungen waren auch mit dem recht einfachen Serientonarm nachzuvollziehen. Das Nagaoka MP-110 habe ich auch und mit diesem spielt mein TD 166 V unter seinen Möglichkeiten.

Das Goldring Eroica H kann ich sehr empfehlen, es kostet 389 EUR.

Grüße, Carsten
Pilotcutter
Administrator
#10 erstellt: 06. Feb 2013, 16:18
Ein "Tonarm-Update" an dem Thorens würde ich nicht wirklich empfehlen. Wenn man in die EA eingreift, was man bei Tonarmwechsel macht, ist Polen offen. Garantiert. Und ohne EA funktioniert der ganze Dreher nicht mehr!!!

Zum Basteln immer Thorens ohne EA nehmen! Am besten sind die 160 MK2.

Gruß. Olaf
klein_pulse
Neuling
#11 erstellt: 07. Feb 2013, 10:54
Hallo Ihr beiden,

Ihr habt ja recht Jedenfalls besteht keine wirkliche Gefahr, dass ich einen anderen Tonarm auf den Thorens "bastele". Lieber erhalte ich das Gerät in weitestgehendem Originalzustand. Ich wollte nur damit ausdrücken, dass ein besserer Tonarm vermutlich einen größeren, Klang verbessernden Effekt haben sollte, als jetzt ein System weit über EUR 300,00 einzubauen? Natürlich ist alles auch eine Sache der Kompatibilität.
Jedenfalls war ich mit dem AT ML440a mehr als unzufrieden und vielleicht war ja auch der Nadelträger 2x defekt und ich hatte nur etwas Pech. Solls ja auch geben.
Damals war dieses System von vielen Seiten empfohlen worden und hatte immerhin an die EUR 200,00 gekostet. Klanglich war aber das, was ich hören konnte mehr als unbefriedigend. Das AT klang sehr hell, detailreich zwar aber nur in der Auflösung einzelner Klänge ohne eine räumlich-plastische Abbildung des Musikgeschehens. Da wo vorher knackige Bässe und ein ausgegprägter Mittenbereich waren - also mit dem ELAC, AKG oder mit meinem CD-Player NAD 542 bei gleichem Material war das jetzt alles sehr flach - mein sehr subjektiver Eindruck.
Ich weiß nicht, ob ich mich da nach einer Einspielzeit wirklich "hineingehört" hätte.

Grundsätzlich denke ich auch, dass das man den Schwerpunkt qualitativ auf das erste, klangreproduzierende Element setzen sollte.
Jedenfalls teste ich nun erst mal das Nagaoka, um auch alle Eventualtäten einzugrenzen: Mangelhafte Hardware Tonarm/ Software Plattenmaterial... (obwohl das eigentl. nicht sein kann..)
die Erfahrung mit dem AT hatte mich doch sehr verunsichert...

Ich werde berichten

Grüße aus Baden

Andreas
klein_pulse
Neuling
#12 erstellt: 08. Feb 2013, 14:44
Hallo,
heute ist das Nagaoka MP110 gekommen, in der Mittagspause gleich eingebaut...
Ergebnis: Ich konnte mich kaum mehr von meinem Plattenspieler losreißen ;).
Die Montage: Der Einbau ist aufgrund der rechteckigen Form erfreulich einfach.
Erstes Fazit zum Klang: Für dieses System aus der Consumer-Klasse im Vergleich mit dem was ich bisher kannte mehr als zufriedenstellend. Es klingt in meinen Ohren einfach alles "wie selbstverständlich" - eben authentisch, stimmig und rund wie ich mir das gewünscht hatte. Zumindest meinen Hörgewohnheiten entsprechend. Das System harmoniert auf den ersten Eindruck sehr gut mit dem Thorensarm. Ich würde sagen: sehr empfehlenswert.

Jetzt kann ich wohl irgendwann den Schritt zum MP200 wagen, dann wird sich zeigen wie viel Klang verbesserndes Potenzial noch besteht.

MfG. Andreas
Pilotcutter
Administrator
#13 erstellt: 08. Feb 2013, 15:52
Da schau her! Klappt doch.


Jetzt kann ich wohl irgendwann den Schritt zum MP200 wagen, dann wird sich zeigen wie viel Klang verbesserndes Potenzial noch besteht.


Na, dann viel Spaß auf der Tonabnehmer-Reise. Die kann übrigens recht lang werden, mit vielen Stopps und Kurven und kann nach Jahren auch wieder rückwärts verlaufen. Wie bei mir, der ich schon den ganzen Winter nur noch via meinen Zweitdreher mit einem DN163E höre. Was ich auch nicht richtig erklären kann.

Gruß. Olaf
klein_pulse
Neuling
#14 erstellt: 04. Apr 2013, 16:26
Hallo Olaf,

Danke für Deine Wünsche...
Die Reise IST weiter gegangen - das Nagaoka MP200 eingebaut.
Fazit: Der Thorens klingt damit noch eine Spur feiner und detailreicher als mit dem MP110. Alles hört sich noch selbstverständlicher und authentischer an. Im Vergleich zum NAD C542 mit gleicher Musik (z.B. Stan Getz The Girl from Impanema) ist jetzt kaum ein Unterschied zu hören, außer den Phonospezifischen Nebengeräuschen eben...
Ich bin jedenfalls erst einmal zufrieden... Damit kann ich sehr gut leben und freue mich aufs Hören meiner alten Schätze.

Grüße Andreas
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