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Tonarm-Demontage

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Beitrag
Hmeck
Inventar
#1 erstellt: 13. Mai 2013, 14:27
Hi Plattenfreunde,

dieser Headshell-Anschluss soll ab.
Headshell-Anschluss
Das kleine Schräubchen läßt sich auch problemlso lösen. Danach geht aber nichts mehr. Jedenfalls nichts, was sich ohne schweres Werkzeug machen lässt. Auf das Messing-Tonarm-Rohr aufgeschrumpft? Verklebt? Keine Ahnung. Von hinten drücken geht auch nicht bei einem S-Arm. Was Tun? Heißuft? Lösungsmittel? Der Arm soll übrigens von einem Pioneer PL10 sein. (Der Rest ließ sich völlig problemlos zerlegen.)

Ratlos: Hmeck
Albus
Inventar
#2 erstellt: 13. Mai 2013, 16:07
Tag,

der SME-Bajonettsockel besteht gängig aus zwei Dünnblechen, die eingesteckt und mittels einer oder zweier Schrauben (wie gezeigt) befestigt werden. Eingeklebt oder ähnlich auf Dauer fixiert habe ich noch nicht gesehen; mit etwas Geruckel sollte der Sockel herauslösbar sein. Wenn, wie üblich befestigt.

Freundlich
Albus
Hmeck
Inventar
#3 erstellt: 13. Mai 2013, 16:56

Albus (Beitrag #2) schrieb:
... mit etwas Geruckel sollte der Sockel herauslösbar sein. Wenn, wie üblich befestigt. ...


Dankeschön für die Antwort!
Dann wird er wohl nicht wie üblich befestigt sein, denn an Gruckel habe ich schon alles aufgeboten, was ohne Werkzeug machbar ist. Vielleicht ist als Steigerung noch ein festgeklemmtes Holzbrett mit Loch möglich und Lederhandschuhe für besseren Grip, mit erhöhtem Verbiegungs-Risiko. Oder ich sch .... auf das Tonarmrohr.

Grüße, Hmeck
audio_cat
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 13. Mai 2013, 18:28
Hallo,

das wäre ein Fall für Uri Geller!

Steck doch ein passendes rundes Hölzschen vorne rein und spanne den Anschluß in einen preparierten (mit Pappe) Schraubstock und dann ganz vorsichtig Drehung nach links oder rechts.
Albus
Inventar
#5 erstellt: 13. Mai 2013, 18:48
Tag erneut,

wie der SME Arm Socket (so die SME-Bezeichnung) aussieht, ist bekannt?
Hier zu besichtigen: http://www.bing.com/images/search?q=sme+socket&FORM=HDRSC2

Freundlich
Albus
Hmeck
Inventar
#6 erstellt: 13. Mai 2013, 19:20
Danke für Eure Antworten!


audio_cat (Beitrag #4) schrieb:
... Steck doch ein passendes rundes Hölzschen vorne rein ... [usw]

In der Art habe ichs auch schon probiert. Allerdings nicht mit Hölzchen, sondern mit einer Shell, um die es nicht schade wäre. Vlcht jedoch bekommt man mit Hölzchen mehr Kraft auf dat Dingens, muss ich nochmal testen.


Albus (Beitrag #5) schrieb:
wie der SME Arm Socket (so die SME-Bezeichnung) aussieht, ist bekannt? ...

Nicht so richtig. Danke für den Bilderlink! Aber dass es irgendwie so ähnlich sein müsste, hab ich mir schon gedacht. Allerdings haben mich die Bilder auf die Idee gebracht, lieber den Tonarm ganz zu lassen und bei Bedarf einen neuen Sockel zu kaufen - gibts bestimmt irgendwo. Falls ich den alten Tonarm doch lieber flott mache statt ihn auszuschlachten, werde ich die benötigte neue Verdrahtung einfach an die vorhandenen Rest-Drähte anlöten und in den Arm einschieben.

Ich vermute mal, dass ein Vorbesitzer das Ding mit gutem Klebstoff versorgt hat. Oder Pioneer macht das serienmäßig. Kann man Toleranzen mit ausgleichen. Leider sieht die Isolierung im Inneren sehr nach Nylon aus, was den Einsatz der Heißluftpistole verbietet.

Grüße, Hmeck
akem
Inventar
#7 erstellt: 13. Mai 2013, 20:01
Steck doch einfach ein solides Metallheadshell rein, schraub die Mutter zu und dann hast Du einen Hebel, den Du gegen die Klemmung verwenden kannst. Am besten ein Headshell aus Gußmaterial, kein Stahlblech, das könnte sich verbiegen.

Gruß
Andreas
directdrive
Inventar
#8 erstellt: 14. Mai 2013, 05:15
Moin,

sowas habe ich auch im Keller, vielleicht hat Pioneer den Kontakteinsatz tatsächlich verklebt. Ich habe das Teil auch nicht mit ernsthaftem Krafteinsatz herausbekommen - ich hatte ein eingestecktes Headshell sogar im Schraubstock. Versuche mit Heißluft oder Aceton wären dann der nächste Schritt. Viel Erfolg!

Grüße, Brent
*mps*
Stammgast
#9 erstellt: 14. Mai 2013, 10:58
Vielleicht gehts das nur bei den Orginal SME`s ???
Compu-Doc
Inventar
#10 erstellt: 14. Mai 2013, 11:10
Die Dinger sind nicht zum "wiederzerlegen" konstruiert.

Entweder ab Werk verklebt und / oder als-leichte-Presspassung verbaut.

Ich habe hier noch einen UNIVERSUM, da ist einer der Federkontakte im Tonarm verkantet, da muss auch "aufgemacht" werden.

Ich würde-wie oben schon angesprochen-mit einer alten headshell arbeiten.

Die headshell eingespannt und dann mittels einer Spritze vorsichtig Aceton zwischen Rohr und headshell.......gegenstück einspritzten.

Nach ein par Minuten Einwirkzeit den Tonarm mit einem gut anliegenden Lederriemen/dünnen Gürtel drehen.
Viel Erfolg
Hmeck
Inventar
#11 erstellt: 14. Mai 2013, 12:14
Hallo Plattenfreunde,

danke für Eure zahlreichen Tipps! Ich werde - wie oben schon angedeutet - den SME Sockel erstmal am Tonarmrohr dranlassen und, falls ich ihn doch mal verwenden werde, neue Zuleitungen an die Draht-Reste dranlöten.

Nachdem ich den Rest des Tonarms nochmal inspiziert habe, glaube ich, dass Pioneer da überall geklebt hat. Am anderen Ende des S-Rohres gab es etwas, das durchaus Kleb-Rest sein konnte, weil Dreck sich im allgemeinen nicht unter einem dicht sitzenden Flansch ansetzten kann. Auch die Lagerschale für das obere Horizontallager sieht so aus, als sei dort der gleiche Kitt gewesen. Auch habe ich gerade einen Pioneer-billigst-Spieler zerlegt, und dort findet sich ebenfalls im unlösbar verkitteten Gegengwicht ("Faktory adjusted .." ganz gleich aussehendes Zeug.

Grüße, Hmeck
audio_cat
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 14. Mai 2013, 18:35
Hallo,

was mir gerade noch spontan einfällt, um solche Wiederspenstigkeiten, ohne mechanische Einwirkung eventuell zu lösen, wäre ein mehrere minütiges Ultraschallbad. -Damit habe ich mal die übelsten Ablagerungen in den Düsen der Vergaserbatterie, meines Motorrads, lösen können. -Aber anscheinend ist das von Dir angeschnittene Thema sowieso erstmal ad acta, gelegt.

mfg
Compu-Doc
Inventar
#13 erstellt: 15. Mai 2013, 10:03
Prima Idee; so ein Köpfchen paßt ja locker in jede Haushaltsvibröse.
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