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Namenloser Plattenspieler

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gigatecmodi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Mai 2013, 21:47
DSC_0364DSC_0365Namenloser DreherHallo ihr da im Netz,
ich habe da einen Dreher erstanden der seinen Hersteller nicht Preisgibt. Es ist ein wunderschönes Gerät und klingt echt hammer. Ich versuche mal Fotos anzuhängen. Er soll mal 2500 DM gekostet haben. Wäre echt nett wenn mir jemand darüber etwas sagen könnte

Schonmal Danke im voraus

Thomas
Archivo
Inventar
#2 erstellt: 24. Mai 2013, 21:53
Sorry, kenn´ ich nicht - ist aber auch besser so: in meinen Augen ist der Dreher hässlich wie die Nacht.

Dennoch: wenn er Dir gefällt, viel Vergnügen noch damit!

LG, Ivo
Brozatus
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 25. Mai 2013, 06:18
Das dürfte ein Le Tallec Lambda sein, der Arm ein
Audiomeca Romeo,
Gratulation.

Grüße,
Christoph

Le Tallec Lambda
Audiomeca Romeo


[Beitrag von Brozatus am 25. Mai 2013, 06:55 bearbeitet]
Albus
Inventar
#4 erstellt: 25. Mai 2013, 08:57
Tag,

...; mit der Plattentellermatte "Goldmund Relief Mat" (Material: Methacrylate), mit der Stärke von 6,0 mm. - Sehr solide Sachen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 25. Mai 2013, 08:58 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 25. Mai 2013, 10:25
Hallo,

dem een sin Uhl - dem annern sin Nachtigall


Peter
raphael.t
Inventar
#6 erstellt: 25. Mai 2013, 13:55
Hallo!

Sehr schöner LeTallec! Die verstanden ihr Handwerk, leider gibt es die Firma nicht mehr.

Grüße Raphael
audio_cat
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 25. Mai 2013, 16:26
Hallo,

von der Optik her, finde ich ihn persönlich sehr gelungen.Congratulations!
Sticht auch etwas, bedingt durch seine Seltenheit, aus der Masse heraus und damit auch ein kleiner Solitär. Sehr schön! - Stichwort: Jean Francois Le Tallec
gigatecmodi
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 25. Mai 2013, 16:36
Hallo Jungs,

danke euch, da sind ja echte Fachmänner am Werk. Ja, das mit dem Geschmack ist so ein Ding. Was dürfte so ein Gerät denn heute noch kosten? Würde mich mal interessieren ob ich mein Geld gut investiert habe. Das Abtastsystem kann ich nicht exakt beschreiben. Es ist auf jeden Fall eine AT120E drin

Liebe Grüße

Thomas
audio_cat
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 25. Mai 2013, 17:09
Hallo,

der Wert kann mit Sicherheit steigen. Abhängig aber davon, ob die derzeitige Beliebtheit bei Plattenspielern sich weiterhin positiv kontinuierlich über die nächsten Jahre hin erstreckt. In der Zeit, als der Plattenspieler quasi als tot erklärt wurde (zweite Hälte der 90er Jahre), da ist mir mal auf einem großen Flohmarkt, in Hamburg, ein Stand eines privaten Verkäufers aufgefallen, der einen Thorens TD 124 anpries. Es war Sommer 1998 und er wollte für den kompletten Thorens TD 124 einen Gesamtpreis von 150 DM haben (Auflösung aus Opa`s alter Wohnung). Heutzutage wird es schwer fallen, irgendwo dieses Modell für ca. 75 Euro, erwerben zu können. -Jenes zeigt, dass die plötzlich gesteigerte Nachfrage wesentlich zum Wertzuwachs, beiträgt.
Dein neu erworbenes Stück, würde ich momentan im funktionsfähigen Zustand - ohne System- pauschal mal mit ca. 700 Euro bewerten.

Nachtrag: Die genannten 700 Euro nur in dem Fall, dass eine wirklich ausgewiessene Fachwerkstatt eine vollständig dokumentierte Revision durchgeführt hat; mit einem Jahr Gewährleistung. Ansonsten beim Kauf ohne jegliche Gewähr ca. 300 Euro - ohne System.


[Beitrag von audio_cat am 25. Mai 2013, 20:50 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 25. Mai 2013, 22:46
Bei der Preisentwicklung von Plattenspielern mit / ohne Arm ist es dennoch wahrscheinlicher, daß die Fräsenfreaks sowieso Liebhaberpreise zahlen werden, auch wenn das Gerät nicht in einer Werkstatt war.

Der Zeitwert dürfte also immer im gehobenen dreistelligen Bereich liegen.

MfG,
Erik
audio_cat
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 26. Mai 2013, 06:50
Hallo,

sicherlich sind Wertzuwächse bestimmter Geräte durch sich einstellende Liebhaberpreise generiert. Aber Liebhaber bestimmter Geräte sind im Vergleich zu normalen Käufern - in der Regel -auch etwas kritischer in ihrer Beurteilung, ob der dann geforderte Preis wirklich vertretbar ist; abgesehen von "Liebhabern", die aus welchen Gründen auch immer, geneigt und auch fähig sind, irrationale Summen, zu zahlen.

Im vorliegenden Fall, wäre es darüber hinaus noch wichtig zu prüfen, ob der Plattenspieler ein echter "Le Tallec" ist und kein geschickt konstruierter Nachbau einer unbekannten Firma, irgendwo im fernen Asien oder auch anderswo. Denn Plagiate sind heutzutage keine Seltenheit mehr.
mfg
directdrive
Inventar
#12 erstellt: 26. Mai 2013, 07:28
Moin,

nur kurz zu den letzten Beiträgen. Kommerzielle Plagiate von Hifigeräten der 70er und 80er Jahre habe ich persönlich noch nicht gesehen, das würde sich - gerade in diesem Preisbereich - meines Erachtens wohl auch kaum lohnen.

Ungewöhnlich erscheint mir die Vorstellung, dass Fachwerkstätten "vollständig dokumentierte Revisionen" durchführen. Wer soll denn diese zusätzliche Dokumentation der Arbeit bezahlen? Was in diesem Zusammenhang "ausgewiesen" bedeuten soll, wäre auch noch zu klären, Zugehörigkeit zu einer Innung der Elektrohandwerksberufe?

Auch die Werteinschätzung teile ich nicht, sicher wird ein fachgerecht überholtes Gerät mehr kosten, den Wert ohne Revision jedoch auf die genannten 300,- € zu reduzieren, geht an den Marktpreisen vorbei.

Ich habe für einen - nicht überholten - Lambda vor sieben Jahren 400,- € ohne Tonarm erhalten - sicher ein Liebhaberpreis, aber für solche seltenen Geräte werden bei eBay regelmäßig Liebhaberpreise gezahlt.

Grüße, Brent
audio_cat
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 26. Mai 2013, 08:58
Hallo,

ob sich die Mühe beim Erstellen eines Plagiats wirklich kommerziell lohnt ist zunächst immer das Risiko der- oder desjenigen, welche/welcher beabsichtigt in diesem Terrain Fuß zu fassen; sei es beim Fälschen von Geldnoten oder berühmten Gemälden. Ein Erfolg ist niemals garantiert. Der Versuch damit erfolgreich zu werden, ist eben der Reiz mancher. Das bisher noch keine Hifi-Plagiate von Geräten aus den 70/80er Jahren bekannt geworden sind, schließt nicht aus, dass sie nicht doch existent sind.
Das Fachwerkstätten vollständig dokumentierte Revisionen durchführen, ist ein entsprechender Qualitätsnachweis einer solchen Fachwerkstatt und bestätigt, dass ein Gerät nicht nur so nebenbei in der Hinterhofgarage "fachmännisch gerneralüberholt", wurde.
Mit "ausgewiesen" meine ich, dass in der Fachwerkstatt mindestens eine Person vertreten ist, die aufgrund seiner/ihrer Erfahrung und dem Vorhandensein eines fachlich adäquaten Meisterbriefes, in der Lage ist, entsprechend gestellten Anforderungen zu bewerkstelligen bzw. durchgeführte Arbeiten anderer objektiv beurteilen, zu können. Eine Zugehörigkeit zur Innung ist nicht automatisch ein Qualitätsmerkmal einer Fachwerkstatt, sondern eher teilweise ein Pflichtbeitritt; zudem auch werbewirksam in eigener Sache.
Der von mir veranschlagte Werrt auf ca. 300 Euro (ohne Revision) entspricht dem derzeit mangelhaften Informationsgehalt über den Plattenspieler.

mfg


[Beitrag von audio_cat am 26. Mai 2013, 09:13 bearbeitet]
audio_cat
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 26. Mai 2013, 09:57
Hallo Thomas,

wenn es sich über (vielleicht!) Identifizierungsnummern bestätigen läßt, dass es ein echter "Le Tallec" ist, dann würde ich an Deiner Stelle dazu tendieren, diesen zu behalten. Eben selten und schön. It`up to you..

mfg
gigatecmodi
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 26. Mai 2013, 10:22
Es muß ein echter Le Tellac sein da ich ihn aus erster Hand bekommen habe. Der Erstbesitzer hatte ihn vom Fachhändler.
audio_cat
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 26. Mai 2013, 12:04
Hallo,


Der Erstbesitzer hatte ihn vom Fachhändler.


Ja, das ist schön, aber warum wurde dann die Frage gestellt um was für einen Dreher es sich handelt. Denn, jenes müßte dann doch bereits eindeutig bekannt gewesen sein und alle Hinweise/Mutmaßungen/Hinterfragungen waren/sind somit für die Katz gewesen! Na ja...egal...
gigatecmodi
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 26. Mai 2013, 12:23
Ich habe nie irgendetwas hinterfragt. Die Mutmaßungen es könne ein Plagiat sein kommen nicht von mir. Der Plattenspieler kommt aus dem Nachlaß eines High End begeisterten dessen Sohn mir das Gerät verkauft hat. Den Vater konnte man leider nicht mehr fragen
Albus
Inventar
#19 erstellt: 26. Mai 2013, 12:54
Tag,

ein Fälscher - nein - wird kaum die Goldmund Relief Mat = taurus mat (einstiger VKP DM 225,00) aufbringen wollen; Taurus (mit Büro Nord in Hamburg, Büro Süd in Nürtingen) hatte einst sowohl die Le Tallec als auch die Goldmund Relief Mat unter der Bezeichnung 'taurus-mat' im Vertrieb.

Die Matte ist sicherlich verklebt, so war es vorgesehen.

Freundlich
Albus
volvo740tius
Inventar
#20 erstellt: 26. Mai 2013, 13:23
Hallo,


audio_cat (Beitrag #11) schrieb:


Im vorliegenden Fall, wäre es darüber hinaus noch wichtig zu prüfen, ob der Plattenspieler ein echter "Le Tallec" ist und kein geschickt konstruierter Nachbau einer unbekannten Firma, irgendwo im fernen Asien oder auch anderswo. Denn Plagiate sind heutzutage keine Seltenheit mehr.


einen solchen Plattenspieler vernünftig zu "fälschen" würde wahrscheinlich mehr Geld verschlingen, als was ein Verkauf einbringen würde. Selbst im fernen Asien beschränkt man sich auf das Kopieren von noch existenten Produkten in großen Stückzahlen.Bzw. bauen sie gleich eigene High- End Geräte für teuer Geld, siehe "Consonance".

Gruß Thomas
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 26. Mai 2013, 22:10
@ Brent:

Sofern solche Räumlichkeiten überhaupt bei Dir gegeben sind: Arbeitet Du lieber im " Hinterhof - Remise - EG " oder " Vorderhaus - Hochpaterre " ?

,
Erik
gigatecmodi
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 27. Mai 2013, 19:21
Das mußt du mir erklären, Erik.
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