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Biaseinstellungen bei Metalltapes?

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harald64646
Stammgast
#1 erstellt: 17. Jun 2004, 08:17
hallo,

habe ein ct-f950 tapedeck von pioneer. der biasregler geht von -5 bis +5 wie stelle ich denn das bei metalltapes am besten ein? über die hinterbandkontrolle höhre ich kein unterschied bei der aufnahme wenn ich das verstelle.
vielleicht hat ja jemand das tape und die bedienungsanleitung wo was über diese einstellung drinsteht.
ich verwende die durchsichtigen tdk mar tapes mit dem metallrahmen.

danke für die hilfe
gruß
harald
RealHendrik
Inventar
#2 erstellt: 17. Jun 2004, 08:49
Oh, so allgemeingültig kann man das nicht sagen.

Am einfachsten stellst Du den BIAS ein, indem Du Tunerrauschen (also das Rauschen, das zwischen den Stationen auftritt - Muting muss natürlich ausgeschaltet werden!) aufnimmst und den Klang zwischen Vor- und Hinterband vergleichst. (Dolby abschalten!!) Das Rauschen muss sich annähernd gleich anhören! Wenn Du den Bias-Steller aufdrehst (also in Plusrichtung), klingt das Rauschen dumpfer, wenn Du ihn zudrehst, klingt es heller. Und wenn Du die richtige Einstellung gefunden hast, dann wird das Rauschen vorband und hinterband annähernd gleich klingen...

Gruss,

Hendrik
wolfi
Inventar
#3 erstellt: 17. Jun 2004, 09:02
Hallo,
eine ganz banale Erklärung für die Unhörbarkeit könnte schlicht die Tatsache sein, dass bei Metall der Biassteller nicht wirkt ! Solche Geräteauslegungen gab es.
op111
Moderator
#4 erstellt: 17. Jun 2004, 09:07
Hendrik
Am einfachsten stellst Du den BIAS ein, indem Du Tunerrauschen (also das Rauschen, das zwischen den Stationen auftritt - Muting muss natürlich ausgeschaltet werden!) aufnimmst und den Klang zwischen Vor- und Hinterband vergleichst.


Genau Hendrik!

Wichtig: der Aufnahmepegel muß niedrig liegen, am besten unterhalb -16 dB, sonst wird das Band in den Höhen übersteuert und zu dumpf wiedergegeben.
Gruß, Franz

PS: Problem - Wo gibt's noch eine "leere Stelle" im UKW-Bereich, Lösung: Antennenstecker abziehen.
harald64646
Stammgast
#5 erstellt: 17. Jun 2004, 09:15
ahhh danke für den tipp, werde es mal versuchen...

noch eine andere frage?

wofür ist "bias" oder wo liegt der unterschied zwischen der einstellung metall am knopf wo chrom normal oder eben metall gewählt wird und der bias einstellung? was machen die?


danke

harald
wolfi
Inventar
#6 erstellt: 17. Jun 2004, 09:34
Hallo,
neben dem eigentlichen Signal wird zugleich das Band bei der Aufnahme einem Vormagnetisierungsstrom ( Bias ) ausgesetzt. Durch ein Wechselstromsignal hoher Frequenz ( meist im Bereich von 100 kHz ) wird sozusagen das Band vormagnetisiert, die Magnetpartikel ausgerichtet. Erst dadurch ist eine vergleichsweise rauscharme Aufnahme möglich. Die Stärke des Stroms beeinflusst verschiedene wichtige Eigenschaften. Ist z.B. der Strom hoch, verbessert sich die Tiefenaussteuerbarkeit, der Klirrfaktor. Ist er niedrig steigt der Klirrfaktor, die Höhenaussteuerbarkeit ebenfalls. Es gilt also, einen guten Kompromiss zu finden. Mit der Schalterstellung am Gerät wird eine Standardeinstellung für Bias, Aufnahme - und Wiedergabeentzerrung vorgegeben. Der zusätzliche Steller " Bias " dient dann dem Feinabgleich. Dieser Steller ist aber bei " Metal " nicht bei allen Geräten wirksam.
RealHendrik
Inventar
#7 erstellt: 17. Jun 2004, 09:45

Wichtig: der Aufnahmepegel muß niedrig liegen, am besten unterhalb -16 dB, sonst wird das Band in den Höhen übersteuert und zu dumpf wiedergegeben.


Achja, Franz, hast recht. Die "Höhendynamik" eines Cassettendecks ist weit geringer als die Tiefendynamik, weil das Magnetband bei hohen Frequenzen schneller in die Sättigung gerät (= übersteuert wird).

Also Empfehlung: Band 20 dB unter eigentlicher maximalen Aussteuerung bespielen.

@harald: Mir fällt gerade ein: Viele Cassettendecks haben doch einen Tongenerator zwecks BIAS-Feinabgleich. Schau doch mal nach, ob bei Deinem Pioneer irgendwas wie "Test Tone" oder "Calibration" dran steht... Damit wäre der Abgleich i.A. noch einfacher!

Gruss,

Hendrik
DV
Stammgast
#8 erstellt: 24. Apr 2005, 21:43
Harald,
Hast Du welche Dokus zum Sahneteil?

DV
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