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Zastrow- Schaltung an RFT- Kristallsystemen?

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mechanikles
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Jun 2013, 09:25
Verehrtes Forum,

im Dual- Board ist öfter mal von einer Filterschaltung nach dem "Phonotechnik"- Buch von Peter Zastrow die Rede, um das Signal von Piezotonabnehmern für MM- Entzerrer aufzubereiten, damit die Bässe nicht komplett verloren gehen wie bei Direktanschluss am modernen niederohmigen Hochpegeleingang.
zB hier: (Da ist auch die Schaltung zu sehen)
http://www.dual-boar...t=Zastrow#post277246

Dort ist natürlich in der Regel von alten Dualsystemen wie zB im 1214 die Rede. Ich würde (bzw werde ) das ganze gerne mal an einem der alten RFT- Systeme CS29 oder KS23 testen und wollte fragen, ob das schonmal jemand von euch versucht hat oder prinzipielle Bedenken hat, vielleicht sind die Ost- Piezosysteme ja komplett anders aufgebaut und abgestimmt als die westlichen. Dass ich keine audiophilen Wunder erwarten kann ist klar

Für Hinweise wäre ich dankbar!

MfG

Mechanikles
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 15. Jun 2013, 16:50
Der Link geht bei mir nicht, aber egal. Ist das diese Schaltung, die auch von Dual publiziert wurde?

Die RFT Geräte mit Keramik TA hatten ja meistens einen internen, hochohmigen Vorverstärker. Schau doch mal, ob du ein Schaltbild davon bekommen kannst.

Die RFT TAs unterscheiden sich eigentlich nur durch das proprietäre, dreipolige Anschlussformat von den westlichen Abnehmern. Das Funktionsprinzip ist gleich, also sollte die verlinkte Schaltung, die ich nicht sehen kann , anwendbar sein.
mechanikles
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Jun 2013, 09:01
Möglich, dass man dazu im dualboard angemeldet sein muss, bei mir funktioniert der Link. Sorry!

In dieser Schaltung wird zwischen Signal und Masse ein 2,7k Widerstand und ein 470nF Kondensator in Reihe geschaltet, das war's schon.

Das Gerät um das es geht (Ziphona MA 2500) hat keinen eigenen Vorverstärker und wenn ich einen nachbauen würde hätte ich vermutlich immernoch das Problem, dass dieser auch hochohmige Ausgänge hätte, oder? Löten kann ich ganz gut, aber mit dem elektronischen Rechnen bin ich nicht so weit dass ich eine vorhandene Schaltung auf niederohmige Ausgänge modifizieren könnte. Daher die Idee mit der o.g. Schaltung in einen modernen MM- Phono- Pre zu gehen.

Erstmal vielen Dank für die Antwort!
Bepone
Inventar
#4 erstellt: 17. Jun 2013, 10:18
Hallo,

die Schaltung ist so wahnsinnig simpel, was hält dich denn davon ab, es einfach mal auszubrobieren?


Gruß
Benjamin
mechanikles
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Jun 2013, 13:39
Nix, werd ich in den nächsten Tagen in Angriff nehmen. Muss nur mal zum Conrad vorher
Bepone
Inventar
#6 erstellt: 17. Jun 2013, 17:50
Hallo,

klar, die passenden Kleinteile hat man meist nicht herumliegen.

Bitte berichten, wie die Sache ausgegangen ist!


Gruß
Benjamin
mechanikles
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 04. Jul 2013, 13:33
So, hat ne Weile gedauert aber jetzt kommt die Rückmeldung!

Zunächst bin ich etwas erschrocken, wie dicht das CS29 über der Platte hängt, bei mir verfängt sich jedes Stäubchen am Systemkörper Liegt das vielleicht an der Nachbaunadel von Conrad, sind die originalen irgendwie stärker gebogen?

Der Sound am Tape- Eingang ohne Zastrow war ziemlich kläglich, niedriger Pegel und keine Bässe. Mit Zastrow am Phono- Input sieht das ganze deutlich besser aus. Zwar ist der Sound dann etwas tiefmittig, aber deutlich ausgewogener als zuvor. Audiophile Wunder darf man natürlich nicht erwarten, mein neuzeitlicher Einstiegsdreher Denon DP29F spielt am Phonopre des Denon PMA 720- Amps merklich detailreicher.

Probleme mit Brummen etc. gibt's keine. Hab das ganze auf Lochrasterplatine in ein kleines Plastikgehäuse gebaut und direkt mit DIN- Eingang und Cinch- Ausgang bestückt.

Fazit also: Ja, bringt definitiv was. Besser als nix, aber leider trotzdem noch nicht so richtig gut.
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