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Suche Phonoverstärker -Beratung

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Ases
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Aug 2013, 18:00
Hallo,
bei mir läuft ein Telefunken TS950 mit einem Vinylmaster White an einem Advance Acoustic MAP101.
Auf Lautsprecherseite stehen Quadral Argentum 09.1er. Zusätzlich läuft an dem Advance ein
NAD Cd-Player.
Aktuell gehen ich noch über den integrierten Phonoverstärker vom Advance Acoustic -jedoch ist mir hier der Sound zu wenig dynamisch, im Bassbereich geht zuviel verloren. Es fehlt ein bißchen Punch, Hoch/Mitteltonauflösung ist gut, da hab ich nichts zu beanstanden. Im Cd-Betrieb ist alles Bestens.
Frage ist, ob da ein externer Phonoverstärker was raus holen könnte? Budgetmäßig sollte es möglichst im Rahmen bis 150€ liegen. Da es nicht eilt, gerne auch Gebrauchtgeräte.

Freue mich über Anregungen.

Beste Grüße
Arno
Jaws1974
Stammgast
#2 erstellt: 18. Aug 2013, 19:53
Hi Arno,

ich kenne die Phonosektion des Advance Acoustik nicht, glaube aber nicht, dass du mit nem neuen Phonopre viel rausholen wirst. Dazu ist das Vinylmaster White zu limitiert.
Wenn du bis 150€ gehen willst, würde ich über ne Aufrüstung auf eine Red- oder sogar Blue-Nadel nachdenken. Das würde mbMn mehr bringen, als einer neuer Pre. Und noch ein Tipp: die Nadeln der Ortofon 520MKII bzw. 530MKII sind baugleich zu Red und Blue und etwas billiger.

Wenn aber einen neuen Pre empfehle ich einen Musical Fidelity V-LPS I oder II.
Die erste Version bekommt man gebraucht auch schon mal um 80€.

Grüße Bernd
akem
Inventar
#3 erstellt: 18. Aug 2013, 21:05
Sehe ich genauso. Wobei aber die VM-Serie generell keine Bassmonster sind.
Die Qualitätsunterschiede bei Phonstufen dieser Klasse liegen in erster Linie im Bereich Rauschen und Auflösung. Die einzige Phonostufe, die ich kenne, die den Baß ein kleines bischen aufbläht, ist diese hier:
http://www.phonophon...-phono-box-ds-1.html
Das tut sie aber zu Lasten des Hochtonbereichs, der ein wenig bedeckt klingt. Unterm Strich ist die von Bernd schon empfohlene VLPS erheblich besser. Für 150€ gibt's nichts besseres, die ist sogar besser als viele erheblich teurere Stufen.

Gruß
Andreas
Ases
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 19. Aug 2013, 04:58
Guten morgen,
danke schon einmal für eure Antworten. An die Nadel hatte ich natürlich auch schon mal gedacht. Vielleicht auch ein Wechsel auf die 2M-Serie? Ist von der Ausgangsleistung ein wenig lauter.
Ich werde mir mal Gedanken machen -vielleicht bekomm ich auch mal eine Vorstufe leihweise in die Hand zum testen.
Wenn noch jemand Anregungen hat, nehm ich die natürlich gerne an.

Beste Grüße
Arno
akem
Inventar
#5 erstellt: 19. Aug 2013, 07:02
Tonabnehmer haben eine Ausgangsspannung und keine Ausgangsleistung...
Die Ausgangsspannung ist per se keinerlei Qualitätskriterium. Wenn man eines daraus konstruieren will, muß man sagen: je mehr Ausgangsspannung desto schlechter klingt es im Normalfall. Grund: die hohe Ausgangsspannung wird im Normalfall mit einer deutlich höheren Quellinduktivität und einem höheren Quellwiderstand "erkauft". Der hohe Quellwiderstand reduziert einfach nur die Störfestigkeit, d.h. laute Systeme tendieren eher zu Brummeinstreuungen als leise Systeme. Schlimmer ist die Quellinduktivität, weil diese eine Wechselwirkung mit der Kapazität des Kabels und des Phonoeingangs eingeht. Beides zusammen bildet einen sog. Schwingkreis. Dessen "Abstimmung" muß stimmen, damit Du eine einigermaßen vernünftige Hochtonwiedergabe sowie einen halbwegs linearen Frequenzgang erreichst. Je höher nun die Induktivität des Systems ist, desto schwieriger wird es, das zu schaffen.
Am besten sind in dieser Hinsicht MC-Systeme (egal, ob High- oder Low-Output). Deren Induktivität ist im Vergleich zu MM und MI Systemen verschwindend klein und dementsprechend sind sie auch völlig immung gegenüber irgendwelchen Kapazitäten (dafür spielt dann der Abschlußwiderstand eine größere Rolle). Leider brauchen MC-Systeme im Mittel gesehen auch schwerere Tonarme (sog. effektiv bewegte Masse). Hier ist man also vom Tonarm abhängig, ob man ein MC sinnvoll betreiben kann und wenn ja, welches.

Gruß
Andreas
mkoerner
Stammgast
#6 erstellt: 19. Aug 2013, 07:14
PhonoPre macht bei diesem Verstärker erst mal keinen Sinn. Der ist schon ziemlich gut.

Wenn dir etwas Punch & Bass fehlt ist Ortofon nicht die beste Lösung. Die sind alle recht neutral. Entweder ein Empire 500ID oder noch besser ein Shure. Z.b. ein M97xE mit Jico SAS Nadel oder ein Shure V15III, ebenfalls mit Jico SAS oder original HE Nadel.

Für Rock, Pop, Metal wäre eine Rundnadel durchaus auch ne Lösung, z.b Shure M44g.

Mike
Ases
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 19. Aug 2013, 13:05
Super, danke noch mal für eure Antworten.
Denke dann nehme ich erstmal von einem externen Phonoverstärker abstand und schaue, was ich an der TA-Front mache:-)

Nachtrag:
So gerade mal die Zeit gefunden ein paar alte System raus zu kramen:

Ein altes, schon viele Stunden auf dem Buckel, OM 10er -klingt was voller, aber nicht so schön auflösend.
Und aus Spaß mal ein altes System getestet, aus den Zeiten als noch ein DJ-Dreher hier stand. Ein
Stanton DiscMaster -wie gewohnt, mehr Dampf aber null Auflösung, Höhen fast Fehlanzeige:-) Aber man hört doch raus, dass der Grundton beeinflusst werden kann.
Denke ich werde es mal mit nem Shure M97 probieren. Hat wahrscheinlich von der Hochtonpräsenz gegenüber dem VM White das Nachsehen, aber wenn es im Gesamtpaket besser passt ist es auch ok.
Gäbe es da noch mehr Kandidaten -das Empire 500ID scheint nicht mehr zu bekommen zu sein.


[Beitrag von Ases am 19. Aug 2013, 14:15 bearbeitet]
Jaws1974
Stammgast
#8 erstellt: 19. Aug 2013, 17:15
AT 120E, Digitrac 300SE (die Nadel in den Body deines OM - musst nur ne kleine Plastiknase am Nadelgehäuse abzwicken. Sieht komisch aus, klingt aber echt super.).
Ein Sonus Gold Blue könnte evtl schon zu weich sein...ich weiß, dass der Tonarm deines Drehers eher leicht ist, weiß aber nicht die genaue Tonarmmasse. Ansonsten wär das auch ein tolles System.

Ich würde aber weiterhin zu einem Nadelwechsel am Vinylmaster raten.

Grüße Bernd
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