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Wer Besitzt eine Om 40 Ortofon brauche Help

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hifi*7373*
Stammgast
#1 erstellt: 09. Mrz 2014, 10:31
Hallo Liebe Forum Menschen !

Ich mochte jemanden ansprechen der so wie Ich eine Ortofon Om 40 auf einem SME 3009 II Arm Besitzt .

Wollte wissen ob bei Jemandem von euch das Gleich passiert wie bei mir , Folgendes :

Meine Ohren sind seit den letzten 20j nur mit Cd gefuttert worden , seit 6m habe ich mir einen Td 125 mk II besorgt und seit 2m eine Om 40 Nadel gekauft .
So weit so gut, ich erwarte ja auch nicht das vinyl sich wie eine Cd anhört denn es hört sich einfach besser und Sanfter an und ich genieße es mehr als ich es jemals Digital getan hatte, nur eins lasst mir keine ruhe. Wen ich Neue 180g Platten kaufe und diese Abspiele höre ich meist am Anfang oder bei denn Gesprochene und ruhigen Abschnitten Tick's so als wahren da kleine Kratzer, doch die Lp ist Neu , es passiert natürlich auch bei denn Alten Platten doch da nehme ich es ja auch in Kauf !
Mit denn Thorens und dessen Arm stimmt alles ,das Habe ich mit der unermüdlichen Geduld und Hilfe von Herrn GUENTHER AKA HORBERT DER MODERATOR gecheckt und vor 6 Monaten war der Td auch beim Fach Service !

Ich Habe mit Eurer Hilfe erfahren das die Om 40 eine sehr sensible Nadel ist bei der Ales, auch der kleinste Fehler zu Hören ist , mochte aber trotzdem wissen ob jemand von Euch das gleich Problem hat , die gleichen Tick's ab und zu bei Neuen Platten zu Hören bekommt und warum ist das so ??
Meine Platten sind mit Knosti gewaschen und so mit Anti-statisch .

Ich hoffe ich war verständlich (Deutsch ist nicht meine Muttersprache) !

Besten Dank an Euch

Ciao
M.
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 09. Mrz 2014, 11:05
Hallo,

neue Schallplatten überraschen nicht gerade mit Fertigungsqualität. Die Maschinen sind alt, die Leute die sich damit noch auskennen sind rar...

Ich hör nur meine alte Platten an - neues kauf ich lieber auf Silberling.

Peter
hifi*7373*
Stammgast
#3 erstellt: 09. Mrz 2014, 15:12
Hallo Peter ,

Heist das also das es normal ist solche Ticks zu hören auch bei Neuen Lp's und wen ja warum ?

Danke

MfG

M.
akem
Inventar
#4 erstellt: 09. Mrz 2014, 15:59
Bei neuen Platten ist es leider meistens so, daß man billige Papierhüllen für die Platten verwendet ohne antistatische Kunststoff-Innenhülle. Diese Dinger haben dann jede Menge Papierstaub und -schnipsel drin, was sich in der Fertigung zwischen Platte und Hülle legt. Jetzt sind beide oft noch statisch aufgeladen, sprich, Papier und Platte kleben aneinander wie Sau. Wenn man jetzt einfach reingreift und die Platte rauszieht, hat man schon die ersten 10.000 Kratzer in der Platte, noch bevor man die Platte das erste Mal auf dem Dreher hat. Die hört man aber noch nicht unbedingt Wenn man jetzt die Platte nur oberflächlich reinigt (Bürste oder Samtkissen) bleibt viel Staub in der Rille liegen. Wenn dann die Nadel drüberfährt knacks es. Schlimmer noch: es kann passieren, daß die Nadel den Staub in die Rillenflanken preßt (und da bleibt er für immer drin). Und dann knackste es bei jedem Abspielen.
Ich mache es immer so: Papierhülle im rechten Winkel von der Platte abheben, bis sie mit einem "Bauch" von der Platte absteht (und das auf beiden Seiten). Dann die Platte vorsichtig herausziehen, so daß sie möglichst wenig Kontakt zum Papier hat. Dann oberflächlich reinigen und ab auf die Plattenwaschmaschine und naß reinigen. Danach die Platte in eine saubere, antistatisch ausgekleidete Innenhülle packen und nicht wieder in die dreckige Papierhülle. Damit fahre ich ganz gut und hab so gut wie keine Nebengeräusche (und ich hab auch noch schärfere Schliffe als den Gyger 70 des OM40).
Zugegeben, eine Plattenwaschmaschine ist nicht billig, aber wenn man es mit dem Hobby Vinyl ernst meint, kommt man nicht drum herum.

Gruß
Andreas
enexur
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 09. Mrz 2014, 16:54
Normal sind die klicks nicht unbedingt es hängt halt von der Pressung ab. Im allgemeinen ist die heutige Qualität der Platten sehr durchwachsen. Richtig gute Pressungen gibts eigentlich nur noch von Pallas.
Der Geiger Schliff des OM40 gehört aber auch eher zu den Klick suchern. Für eine moderne Pressung ist er nach meiner Meinung nur bedingt geeignet. Ein Ortofon 2m Black oder Bronze ist viel gnädiger was Klicks angeht. Warscheinlich ist das mit der Grund wieso Ortofon bei den modernen Tonabnehmern eher auf den Shibata Schliff setzt. Ich selbst habe jede Platte von mir Digitalisiert. Der Plattenspieler hängt gar nicht mehr am Vertärker sondern wird nur noch zum Digitalisieren genutzt. Das Ergebnis ist zu 100% klickfrei.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Mrz 2014, 17:06
@ hihi 7373: Hallo,
das Problem mit den Knistern und Knacken ist bei Nagelneuen Platten vollkommen normal.
Ich kaufe mir auch jedes Monat 1-2 Nagelneue Schallplatten.
In den Rillen sind teilweise noch kleine Vinylreste vom Pressvorgang und wenn die Abtastnadel darauf trifft hört man ein Knacken.

Ich reinige auch die Nagelneuen Platten vor dem 1. Abspielen mit billigem Glasreiniger und einem Microfasertuch, da bekommt man den meisten Rest vom Presswerk schon mal aus den Rillen. Das Microfasertuch sollte beim Reingen der Platte gut mit Glasreiniger getränkt sein, dann entstehen auch keine Kratzer beim Saubermachen. Danach halte ich die Schallplatte am Rand mit beiden Händen gut fest und fächere sie noch 3-4 mal auf und ab, damit der letzte Rest Glesreiniger in den Rillen wegtrocknet. (das ist meine Methode, Knosti besitze ich nicht)

Beim ersten Abspielvorgang zieht die Abtastnadel dann noch die letzten Fusseln vom Microfasertuch aus den Rillen.
Falls es dann noch ab und zu an bestimmten Stellen knackst, merke ich mir immer die betreffende Stelle des Songs und wische dann nach dem Abspielen nochmals mit einem Plattenreinigungstuch vorsichtig in Laufrichung der Platte an der Stelle entlang, dann ist der Vinylrest meistens beseitigt.

Wenn die Platte regelrecht in der Hülle klebt, hilft nur wie schon beschrieben eine neue gefütterte Innenhülle. Wenn Du die Schallplatte wieder in die aufgeladene Hülle steckst, lädt sie sich wieder elektrostatisch auf und bleibt erneut in der Hülle kleben, wodurch sie beim Herausziehen aus der Hülle immer mehr feine Kratzer auf der Oberfläche bekommt.

Soweit meine Erfahrungen zu NEUEN Schallplatten, ich hoffe ich konnte Dir helfen.

VG, Daniel.
akem
Inventar
#7 erstellt: 09. Mrz 2014, 17:10
Naja, das 2M Bronze hat ja auch mit den schlechtesten der Ortofon Fine-Line Schliffe (die brauchbaren Fine-Line Schliffe werden dann Super Fine Line genannt, z.B. beim Ortofon MC 20 Supreme Classic). Das Bronze hat im Vergleich zum OM40 so gut wie keine Auflösung... Kein Wunder daß es solche Feinheiten nicht wiedergeben kann...

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 09. Mrz 2014, 17:11 bearbeitet]
enexur
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Mrz 2014, 17:22
Natürlich kann man den Fine Line Schliff des 2m Bronze nicht mit dem Gyger des OM40 vergleichen. Da muß muß schon zum Black greifen wenn man was die Auflösung angeht mithalten will. Das Black wiederum ist viel zu Teuer und deswegen uninteresant :-) Die Generatoren an sich sind mit der OM Serie ja weitgehend identisch.
hifi*7373*
Stammgast
#9 erstellt: 10. Mrz 2014, 10:30
Hallo Liebe "Vinyl Warriors"

Danke fuhr Eure Teilnahme und Eure Hilfe !

Also ist es Normal das ich ab und zu diese Tick's Hore , und wen ich die Lp's auch jedesmal vor dem abspielen Wasche und sie dann in Nagaoka Hülsen packe !

.Mehr kann ich wohl nicht Thun ?!?

Aber hangt das auch mit dem Arm un dem Plattenspieler zusamen , ich meine wen ich einen Neuren Player hatte zb. Rega oder einen Neuen Thorens wahre das auch so ?

Salut

M.
8erberg
Inventar
#10 erstellt: 10. Mrz 2014, 11:24
Hallo,

ich kenn die Gyger-Nadeln eigentlich eher als relativ "ruhig".

Geb bei der Knosti mal einen "extra Schuss" Isopropanol in die erste "Wanne", lass die Platte da auch länger drin stehen, ein paar Runden drehen, nochmal stehen lassen und spüle einmal mit neuer sauberer Lösung im normalen Mischverhältnis (1:3 Isoprop. zu dest. Wasser, ein Tropfen Mirasol) nach.

Hilft das nicht geb die Platte zurück.

Und was soll der Plattenspieler damit zu tun haben? Der soll nur das System vernünftig führen und keine Gleichlaufschwankungen machen und nicht rumpeln. Voodoo ist nicht...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 10. Mrz 2014, 11:25 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#11 erstellt: 10. Mrz 2014, 13:46
Hi Peter, da hast Du aber Glück, wenn ein Verkäufer eine von Dir gewaschene Platte noch zurücknimmt...

BG Konrad
hifi*7373*
Stammgast
#12 erstellt: 10. Mrz 2014, 14:40
Danke an Euch, ich werde es mit extra Waschen Probieren !

Ich werde es auch in Kauf nehmen das es ab und zu tickt denn jetzt wo ich wider (nach 20j) an der Sahne genascht habe , habe ich lust auf mehr !
Ich bin mir auch sicher das meine Ohren zu lang nur auf Digital wahren und ich Zeit zur Umstellung Brauche .
Ciao

M.
enexur
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 10. Mrz 2014, 15:50

8erberg (Beitrag #10) schrieb:
Hallo,

ich kenn die Gyger-Nadeln eigentlich eher als relativ "ruhig".


Es geht mir nicht nur um das hörbare. Wenn ich einen Unbehandelten (RAW) Rip mit diversen Tonabnehmern von der selben Platte Vergleiche, sieht man im Spektrogramm recht deutlich die Unterschiede. Das Signal von dem OM 40 mit dem Geiger Schliff ist viel schmutziger im Vergleich zum 2m Black, dem Audiotechnica AT33 PTG/II oder dem OM40 mit Jico Shibata. Das müssen noch keine höhrbaren Klicks sein es ist aber deutlich sichtbar das der Gyger Schliff viel nervöser durch die Rille fährt.
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 10. Mrz 2014, 16:44
Hallo,

na, der Gyger-Schliff hat die meiste Ähnlichkeit mit dem Schneidstichel mit dem der "Vater" geschnitten wird.

BTW: eine gewaschene Platte erkennt man doch an nix. Zumindest hab ich dann keine Spuren drauf. Auch bleibt ja das Etikett trocken.

Wäre ja so als wenn man keine Garantie auf ein Auto hat nur weil man durch ne Waschstraße gefahren ist.

Peter
silberfux
Inventar
#15 erstellt: 10. Mrz 2014, 21:17
Hi, ich denke das ein geübter Verkäufer sieht, ob es sich um eine ganz neue oder eine gewaschene Platte handelt. Und bei einer Knosti Wäsche erkennt man das normalerweise schon an den Rückständen, die die Nadel beim ersten Abspielen aus der Rille holt. Bitte nicht falsch verstehen, ich mag die Knosti und hab ein paar Jahre damit gewaschen. War mir aber s.o. zu unrein und bei größeren Mengen auch zu anstrengend.

BG Konrad
hifi*7373*
Stammgast
#16 erstellt: 11. Mrz 2014, 20:26
Konnte den eine mitlauf-Bürste ,Nas oder trockene helfen ?
Und der Nagaoka roller oder der Deduster von Analogis ?

Nochmals danke fur Eure Typs !

Ciao
M.
Bertl100
Inventar
#17 erstellt: 11. Mrz 2014, 21:36
Hallo zusammen,


Ich mache es immer so: Papierhülle im rechten Winkel von der Platte abheben, bis sie mit einem "Bauch" von der Platte absteht (und das auf beiden Seiten). Dann die Platte vorsichtig herausziehen, so daß sie möglichst wenig Kontakt zum Papier hat.

Also ich greife in so einem Fall erst mal ganz normal mit der Hand zum Label, die Hülle wird dabei einseitig abgehoben. Dann puste ich dort hinein. Dadurch hebt sie die Hülle auch an der zweiten Seite nahezu vollständig von der Platte ab. Dann kann man sie leicht herausnehmen, ohne dass sie an der Hülle entlangschrammt.

Gruß
Bernhard
hifi*7373*
Stammgast
#18 erstellt: 12. Mrz 2014, 09:39
Hallo ,

Ich mocht die Frage widerholen :

Konnte den eine mitlauf-Bürste ,Nas oder trockene helfen ?
Und der Nagaoka roller oder der Deduster von Analogis ?

Danke

MfG

M.
akem
Inventar
#19 erstellt: 12. Mrz 2014, 12:18
Meiner Einschätzung nach eher nicht. Da hilft nur eine Naßreinigung vor dem ersten Abspielen. Damit fahre ich sehr gut.

Gruß
Andreas
hifi*7373*
Stammgast
#20 erstellt: 12. Mrz 2014, 16:57
Danke Andreas !

MfG

M.
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