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Ich krieg Ihn nicht zum klingen

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dannewitz
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 12. Aug 2014, 11:14
Moin liebe Annaloog Gemeinde
Aus mir spricht die reine Verzweiflung . Eines unser jüngeren Stammtisch-Mitglieder, hat sich trotz Warnung, einen Clearaudio Concept Wood MC gekauft. Sieht toll aus klingt aber bis jetzt nicht Beschreibung: TA verzerrt, Klangbild rutscht mal nach recht, nächste Platte mal nach liks, Versuch mit Test LP, mal rechts/mal links/ mal stimmt es.Was habe ich nicht alles versucht, Kontrolle der Justage ( für einen High End Hersteller sehr vage, also neu ) wurde schon etwas, eher gering besser, Aufstellung auf extra Bord, dito, mehrere PrePre´s probiert, es wurde immer schlimmer. Ich bin ja kein Fan von diesen Möhren , aber der Mist muß doch irgendwie zum spielen zu kriegen sein, woran kanns liegen ( mehrere verschiedene Gerätekonstellationen, Verstärker, Lautsprecher etc. versucht ) Er will nicht! Als Vergleich wurde ein Well Tempered, Project Debut, Rega und Linn genutzt und das Ding klingt so unterirdisch schlecht, der Verkäufer ( natürlich ein Versender hatte dem Jungen auch nur dusselige Antworten gegeben ) Ich sach da mal zurüch an den Trottel ! Oder was ?
Herstellermeinung, ja die klingen alle. immer geprüft, alles Top! warum dann Fehler in der Justage des TA ?

Danke für die hilfe ! es bleiben noch 14 Tage bis das RR abläuft
Dannewitz
akem
Inventar
#2 erstellt: 12. Aug 2014, 12:19
Ist das der Clearaudio Concept Dreher mit dem Clearaudio Concept MC? Oder was ist da für ein Tonabnehmer dran?
Der Tonabnehmer war vermutlich bereits auf dem Tonarm vormontiert. Ist denn die Auflagekraft richtig eingestellt? Wenn's verzerrt wäre das der erste Verdächtige...

Gruß
Andreas
dannewitz
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 12. Aug 2014, 13:02
Genau, habe alles neu justiert, eingestellt und der Dreher klingt wie eine Möhre von Aldi. TA testhalber auf Fremddreher getestet , es geht so lala, aber in Verbindung mit dem Clearaudio ist das einfach nur grauenhaft. Diele. Die Kollegen sollten Eine goldene Axt in Ihrem Webshop als Zubehör anbieten, den Ofen zum verbrennen von dem Teil hab ich selbst. Da es allerdings nicht mein ist, versuchen wir es, allerdings vergeblich ( Clearaudio ist eben doch Mist ) !


[Beitrag von dannewitz am 12. Aug 2014, 13:05 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 12. Aug 2014, 14:44
Servus !

Wenn Ihr 2 alles richtig gemacht habt und das Ding immer noch nicht läuft -> alles fristgerecht retour mit freundlicher Kurzbeschreibung der Versuche inkl. Hinweis, daß Wertminderung durch Gebrauch präventiv widersprochen wird. Umtausch, Nachbesserung, Preisnachlaß = alles Sozze !

Für solche echten Frustfälle ist das Fernabsatzgesetz durchaus nützlich.

Der Schöneberger hat es auch aufgegeben, Nagaoka's an die Pro-Ject-Carbon-Arme justieren zu können.

Mancher Pöpel-Pöpel-V8 mag auch keine Lufthutze mit 3-fach-Drosselklappe ...

MfG,
Erik
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 12. Aug 2014, 14:44
Hallo,

mal links - mal rechts.... hmmmm..... Antiskating?

Nadelträger/Nadel OK?

Haben die Clearaudio MCs nicht exotische Anschlußwerte oder wie war das?

Peter
akem
Inventar
#6 erstellt: 12. Aug 2014, 15:12
Wie mir ein freundlicher Mann von Phonophono mal gesteckt hat basiert das Concept MC auf einem Audio Technika AT-OC9 (fragt sich nur noch, welche Version davon). Sooo schlecht ist das jetzt nicht wirklich, aber das OC9 hat schon gewisse Klangeigenschaften, die nicht jedermanns Sache sind. Dennoch, die beschriebenen Fehler dürfen nicht sein. Ich habe da auch eher den Tonarm im Verdacht. Der hat doch so ein seltsames Lager, wo unten ein Faden und oben ein Magnet ist. Die LP hat diesem Lager ja schon attestiert, daß es nicht imstande ist, die Auflagekraft konstant zu halten, die Auflage schwankt angeblich um mehrere zehntel Gramm. Das erklärt schon mal so einiges. Und wenn die Sach- und Lachpresse schon expressis verbis unmißverständliche Kritik an einem Produkt äußert, dann heißt das frei übersetzt "finger weg".
Ich könnte mir auch vorstellen, daß das mit dem rechts-links vom Tonarm herkommt. Wenn der nicht gut eingestellt ist oder der Faden was weg hat, dann kann ich mir durchaus vorstellen, daß sich der Arm vielleicht ruckartig bewegt und dadurch mal auf die rechte und mal auf die linke Rillenflanke drückt.

Gruß
Andreas
grendia
Stammgast
#7 erstellt: 12. Aug 2014, 15:20
Schon mal Clearaudio gefragt? Aus einer seriösen Quelle gekauft?
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 12. Aug 2014, 16:24

es bleiben noch 14 Tage bis das RR abläuft


Na dann, "Hinfort"...


Der hat doch so ein seltsames Lager, wo unten ein Faden und oben ein Magnet ist.


Vielleicht doch besser ein Dual DTJ 301... oder dessen Arm auf den Clearaudio.


[Beitrag von Detektordeibel am 12. Aug 2014, 16:27 bearbeitet]
Albus
Inventar
#9 erstellt: 12. Aug 2014, 16:49
Tag,

der Tonabnehmer ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine CA-Version eines ATOC9 (11 Ohm, Nadelnachgiebigkeit ~18 µm/mN vertikal/horizontal, typischer Abschluss 100-150 Ohm, CA empfiehlt 100 Ohm mit 100 pF); der Tonarm des Concept hat effektive Masse von 9 g, Antiskating ist herstellerseitig voreingestellt, Nullpunkte nach Hersteller 66/120,9 mm. Die Zwei-Magnet-mit-Faden-Magnetlagerung führt zu einer mehr oder weniger stark schwankenden Auflagekraft, je nach Drehwinkel, um +/-3 mN, bei verwellten Platten stärker (siehe Bericht der Stereoplay 4/2010).

Ach ja, ach je(?): Die Einspielzeit des Concept MC liegt nach Nutzerberichten bei gut 50 Stunden. Einspielzeit...alle Welt sagt, nach der mehr oder weniger langen Einspielzeit (bis hin zu 200 Stunden) sei dann die vom Hersteller versprochene und gemeinte Performance erreicht. Und CA bietet doch eine Burn In-Platte an!? Gut denn, derzeit steht der Musikeindruck gegen die Testplattenergebnisse.

Also denn Testplattenresultate mit dem Concept MC, jetzt gefragt: Berichtet wird, es seien auch Testplatten bemüht worden. Vor der Musik kommt der Test? Wie lauten denn die Beobachtungsergebnisse für die gängigen Versuchsdurchgänge anhand von Testplatten (welche)? Abtastfähigkeit vertikal/horizontal (300 oder 315 Hz, 10,8 kHz), Kanaltrennung, Tiefenresonanzen vertikal/horizontal, Verhalten bei Abtasten nur Seitenschrift oder nur Tiefenschrift? Antiskating bis Abtasten 70 µm horizontal ist ok? Gibt es dazu etwas zu sagen?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 12. Aug 2014, 17:44 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#10 erstellt: 12. Aug 2014, 17:18
Um auszuschließen ob es der Arm ist könnte man ja auch einen 08/15 Tonabnehmer der anderen Dreher mal dranhängen... vielleicht hat die Nadel ja auch einen Weg oder so?
Albus
Inventar
#11 erstellt: 13. Aug 2014, 09:22
Tag,

ich vermute schlicht eine Taumelbewegtheit des Armes hauptsächlich infolge ungünstiger Positionierung der beiden Lagermagnete mit höchstwahrscheinlich inhomogenen Magnetfeldern. [Man mache eine eigene Probe etwa mit zwei Pucks von einer Managementmagnettafel.]

Zur Beobachtung verfolgte ich den Arm mit Argusaugen von oben.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Aug 2014, 10:45 bearbeitet]
dannewitz
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 13. Aug 2014, 10:36
Danke für die vielen Tip´s
Ich muß etwas vorsichtig mit dem Plärrer umgehen , falls er zurückgeht und an mir soll es nicht liegen, sollte er keinerlei Justagespuren etc. aufweisen. Aber ganz ehrlich, ich besitze 3 in Worten drei Plattenspieler und die justiert Man oder Frau in 10 Min., so eine " fertige Clearaudio Möhre " ist einfach nur Schrott ( alle Clearaudio Plärrer - ist meine Meinung, sind ...... ) ich kann doch nicht erst das Ding Einburnen, tätscheln, neu justieren um ein gutes, ich verlange ja kein perfektes Ergebnis zu erzielen . Das Ding geht wieder zurück, ich hab es satt, solchen Bastelkram sollte sich der Hersteller selbst in die Küche stelle . Danke auch für den Dual Tip, leider nicht für unsere Mitglieder konstruiert. Es wir wohl darauf hinauslaufen das ich Hr. P. aus S. bemühen werde ( wuhuhududu mein bestimmt auch ja dort ) und einen Pro-Ject Debut III Speziale SD order, da brauch ich nicht bastel und vernünftig spielen ist garantiert . Übrigens Clearaudio wird keine Axt ins Programm nehmen, braucht man ja nur ein mal. Keiner kauft sich einen zweiten CA.
kinodehemm
Inventar
#13 erstellt: 13. Aug 2014, 11:52
Moin

[quote="dannewitz (Beitrag #12)"]Danke für die vielen Tip´s
Ich muß etwas vorsichtig mit dem Plärrer umgehen , falls er zurückgeht und an mir soll es nicht liegen, sollte er keinerlei Justagespuren etc. aufweisen. Aber ganz ehrlich, ich besitze 3 in Worten drei Plattenspieler und die justiert Man oder Frau in 10 Min., so eine " fertige Clearaudio Möhre " ist einfach nur Schrott ( alle Clearaudio Plärrer - ist meine Meinung, sind ...... )

warum kauft man sich bei dieser Meinungslage einen Clearaudio-Dreher??
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 13. Aug 2014, 11:56
Hallo,

da leg ich mal entspannt eine meiner Lieblingsplatten auf den Teller meines (Dual) 721 und schieb lässig den "Start"-Schieber nach links....

Vor 35 Jahren konnten die Leute wenigstens noch gescheite Plattenspieler bauen

Peter
Holger
Inventar
#15 erstellt: 13. Aug 2014, 12:37

kinodehemm (Beitrag #13) schrieb:

warum kauft man sich bei dieser Meinungslage einen Clearaudio-Dreher?? :.


Genau lesen bitte - der Herr mit dieser Meinungslage ist der Helfer, nicht der Käufer.
dannewitz
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 13. Aug 2014, 14:15
So nun ist der Fehler, oder die Fehler, oder was auch immer es ist, gefunden. Mit etwas Frechheit haben wir einen zweiten CA beschafft ( Amazonien sei dank ), und das glleiche Ergebnis, spielt leicht verzerrt, lieblos und das Klangbild schwabbelt hin und her und her und hin. Also eventuell mag er den Süden nicht oder das Wetter oder mich nicht. Alles dito nur x2. Die Süßen sind auf dem yweg in die Kisten, die Papperl sind gedruckt und der Postdienstleister bestellt, allerdings diesmal sollte es Rückporto kosten. Da hat unser Ober- Jurastudent im 32 Semester mal kurz auf den Busch geklopft und dann war's kostenlos.
Danke für die verschiedenen Hilfestellungen und die schnelle Annaluese, hat nicht geholfen aber war die Anfrage Wert . Morgen gehts in den Biergarten mit Dach und dann wird entspannt.
Dannewitz
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 13. Aug 2014, 14:35
Servuzz, Ihr 2 Gebeutelten !

Noch liebREIZender wird es , wenn bei einem freistehenden Motor erst die optimale Spannung des Riemens / Fadens nach Maso-Zehntel-Müllimeter-Arbeit erreicht wird, sofern a) der Standort für die Fräse überhaupt perfekt waagrecht ausgerichtet werden kann und b) diese Positionierung nicht auf Distanz shreklich schief aussieht.

@ Peter:

Diesmal gebe ich Dir - im wahrsten Sinne des Wortes - vergleichsweise recht !

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#18 erstellt: 13. Aug 2014, 15:26

dannewitz (Beitrag #1) schrieb:

Versuch mit Test LP, mal rechts/mal links/ mal stimmt es.
Dannewitz

Tag,
das ist doch ein interessanter Fall dann, wenn die Musikwiedergabe (indiskutabel) nicht zu den Befunden der Durchgänge einer Test LP passte (etwa tauglich?). - Somit frage ich doch noch einmal nach den Beobachtungen der Abtastfähigkeit, Tiefenresonanz, Kanaltrennung, voreingestelltes Antiskating wegen Passung zur empfohlenen AK - was eben mindestens auf einer Testplatte geboten wird. Wie waren die Ergebnisse? Bitte.
Weiter: Mit welchen Abschlussbedingungen waren die Versuche abgehalten worden? Passend zu den Empfehlungen des Herstellers oder auch stark abweichend nach eigenen Überlegungen?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Aug 2014, 15:38 bearbeitet]
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