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Welcher alte oder neue Dreher um 3K-5K? (Kein Designmonster)

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Autor
Beitrag
fm-mg
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Aug 2014, 17:14
Hallo zusammen,

nach über 20 Jahren möchte ich mich wieder wirklich gutem Musikgenuss widmen.
Die dazu erforderlichen neuen LS habe ich gefunden, jetzt ist der Plattenspieler dran.

Ich habe hierfür einen Betrag ca. 3-5K einkalkuliert. Unter 3K halte ich für qualitativ
eher schlechter als fast alles aus den 70er/80er Jahren, über 5K brauche ich für mich nicht.
Vintage möchte ich ausschließen, da ich einfach nicht genug Bastler bin, ich möchte
einfach nur unkompliziert Musik hören. Ebenso ausschließen möchte ich alle Designmonster
oder auch Designschönheiten mit viel Chrom und Bling, Bling. Also nahezu alles von z.B.
Transrotor, Clearaudio, Advance Acoustic, usw. Sicher gibt es da technisch Top Geräte,
aber schaut Euch den ganzen Chrom mal nach ein paar Monaten an. Kann man in jedem
HiFi-Studio mit schwacher Putzfrau. Und permanent Putzen und wischen will ich nicht.

Ich habe mich momentan auf 2 Marken eingeschossen (aber nicht festgelegt)
und hätte gerne Euere Meinung dazu:

Preisklasse jeweils als Komplettsystem zu sehen inkl. Tonarm und gutem Abnehmer

in der rund 3K Klasse:
Music Hall mmf-9.1 gegen Pro-Ject Extension 9/10 Evolution

in der 5K Klasse:
Music Hall mmf-11.1 gegen Pro-Ject Signature 10

Lohnt der Aufstieg von der 3K Klasse in die 5K Klasse?
Habt Ihr mit den genannten Playern eigene Erfahrungen
oder auch ganz andere Vorschläge?
sam.hain
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 14. Aug 2014, 17:42
Wie sieht es denn mit einem Phonopre aus? Ist der vorhanden oder muss die Anschaffung im Budget berücksichtigt werden?

Gruß,
Marc
fm-mg
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 14. Aug 2014, 17:54
Phonograph Pre kommt extra oder ist im Steroamp enthalten,
Da bin ich mir noch nicht sicher.
Ist aber unabhängig vom Dreher Budget
Jaws1974
Stammgast
#4 erstellt: 14. Aug 2014, 18:18
Hallo,

Mir gefallen persönlich die Musical Halls besser, aber wenn ich 3-5k zu Verfügung hätte, würde ich mal bei Nottingham Analogue (dir vielleicht zu heftig), VPI oder Well Tempered schauen.

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich ein frisch gewarteter oder sogar frisch aufgebauter Klassiker ala Thorens 520. Wenn die Wartung gut gemacht wurde und vielleicht sogar ein neuer Arm (Koshin oder Jelco oder...oder...) draufgesetzt wurde, kannst du zwischen 1000 und 2000 einen richtigen Kracher bekommen.
Schönes MC-System wie ein Lyra drauf und einfach nur noch genießen. Da muss man dann auch selber nichts basteln.

Gruß Bernd
sam.hain
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Aug 2014, 19:15
Es ist aber wenig sinnvoll, einen teuren Dreher mit hochwertigem Tonabnehmer zu kaufen und dann bei Pre sparen zu müssen. Bei dem Invest sollten sicher nochmal 2k für den Phonopre locker gemacht werden.

Als Besitzer eines Feickert Blackbird möchte ich mal den kleineren Woodpecker ins Spiel bringen. Der ist zwar an der oberen Budgetgrenze aber sein Geld auch wert. Das Design ist klassisch und zeitlos, er bietet für die Zukunft noch Potential zur Aufrüstung und verarbeitungstechnisch ist er aller erste Sahne. Es gibt hierzu viele Berichte im Netz nachzulesen.

Als Niederrheiner solltest Du Dich aber in Geduld üben und Anfang November das Analogforum in Krefeld besuchen. Da kannst Du Dir ein schönes Bild machen, was derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Das vor allem auch in optischer und haptischer Hinsicht.
fm-mg
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Aug 2014, 19:41
Also einen Phono PreAmp für 2K bei einem Dreher zwischen 3und5K halte ich dann
nun doch für maßlos übertrieben. In einen guten Stereo-Vollverstärker
(z.B. obere Marantz-Klasse) sollte der integrierte eigentlich reichen.
Ansonsten kann ich mir auch noch einen separaten in der Größenordnung von
500 bis max. 1000€ vorstellen. Vielleicht sogar eine kleine Röhre.

Aber lassen wir den mal weg. Keiner Erfahrung mit den genannten?

Bei den Feickerts bin ich mit dem Budget knapp im Einstiegsbereich
und den finde ich immer bedenklich. Die Nottingham konnte ich noch
nirgends live sehen (geschweige hören), wirken aber recht mächtig.

Analogforum in Krefeld hört sich gut an, aber mit der Geduld
das ist so eine Sache.

Die Musik Hall kann ich danke einer Aktion (Händler oder Hersteller weiss
ich nicht) so unglaublich günstig bekommen, das da im Budget schon ein
verdammt teurer Tonabnehmer von weit über 1000€ drin wäre und eine
kleine Plattenwaschmaschine ala Okki Nokki obendrauf.
Jaws1974
Stammgast
#7 erstellt: 14. Aug 2014, 20:30
Hi,
ich würde nicht die Wichtigkeit eines guten Phono-Pres unterschätzen. Der beste Dreher mit dem besten TA bringt dir nichts, wenn der Pre unterdimensioniert ist. Ich glaube aber auch, dass du mit nem Vorverstärker um 800-1000Euro gut bedient bist. (je nach Tonabnehmer) Wenn ich so viel Geld investieren wollte, würde mir die Phonosektion in nem Marantz z.B. nicht reichen.
Auch ist es wichtig sich klar zu machen, dass die Musikqualität zuerst vom Tonabnehmer, dann vom Pre und erst dann vom Laufwerk abhängt. Insofern würde ich das Geld angemessen auf alle drei verteilen.
Welcher Tonabnehmer wäre denn beim Musical Hall dabei?
Ne andere Idee: Wie wär es mit nem Linn LP12? Kein Designmonster, eher sehr schlicht und schön und seit vielen Jahren ein zuverlässiger Dreher für viele "Analogfans", den es in den verschiedensten Ausbaustufen gibt.

Grüße Bernd


[Beitrag von Jaws1974 am 14. Aug 2014, 20:51 bearbeitet]
fm-mg
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Aug 2014, 21:23
Ja der Linn ist sicher auch keine übele Wahl, habe nur noch keinen bei
einem Händler gesehen und um Internet bestellen mag ich so was nicht.

Bei den Music Hall ist nie ein TA dabei, der Händler hat mir einen
Ortofon silver dazu empfohlen. 300€ Klasse also, schien mir auch was mager zu sein.

Willst Du wirklich sagen, dass der Phono Eingang eines Marantz
PM 11S3 oder 14S1 wirklich für einen Dreher dieser Klasse nicht gut genug ist?
Bin ich da zu leichtgläubig?

Wenn das wirklich so ist, bitte ich auch um Vorschläge bezüglich eines PreAmps.

Zur Erläuterung noch vielleicht was sonst vorhanden ist oder einziehen soll:
Derzeit ein Denon 4308 (es war angefacht den durch einen Stereovollvserstärker wie PM 11S3
zu ergänzen. Jedenfalls bis ich mich für völlig andere LS entschlossen habe als
ursprünglich angefacht, die neuen LS kommen nächste Woche (nach langer Suche)
und sind Verstärkermäßig sehr anspruchslos. Es sind Hörner mit 107db Schalldruck,
der Denon damit eigentlich unterfordert , ideal wäre eine kleiner Röhrenverstärker dafür.

Eine schöne Kombi aus Röhrenverstärker und Röhren-Phono Preamp wäre sicher schön,
aber nicht in der zig tausend Euro Klasse


[Beitrag von fm-mg am 14. Aug 2014, 21:25 bearbeitet]
hart44
Stammgast
#9 erstellt: 14. Aug 2014, 21:37
ThorensArt534569_Thorens_TD_350_TP_251_Esche_bordeaux+tubeboxs


Thorens TD 350 / TP 251 Esche bordeaux + Pro-Ject Tube Box S


[Beitrag von hart44 am 14. Aug 2014, 21:39 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#10 erstellt: 15. Aug 2014, 06:20
Hi

Bei Deinem Budget würde ich ebenfalls einen revidierten Top-Gebrauchten vom Händler mit Garantie ins Auge fassen - da bekommst Du eine Hammermaschine und hättest erst noch Budget übrig für einen hochwertigen Tonabnehmer. Basteln müsstest Du dann sicher nichts, und der Verkäufer würde Dir sicher auch den neuen Tonabnehmer montieren und fein justieren.

LG

Manuel
Moonlightshadow
Inventar
#11 erstellt: 15. Aug 2014, 06:30

fm-mg (Beitrag #8) schrieb:
Ja der Linn ist sicher auch keine übele Wahl, habe nur noch keinen bei
einem Händler gesehen und um Internet bestellen mag ich so was nicht.


So was kann man IMO auch nicht im Internet bestellen. Habe mir vor einiger Zeit selbst einen LP12 Majik neu gekauft. Kommt als Bausatz zum Händler, dort wird er montiert, justiert, dann wieder teilweise demontiert, zum Kunden transportiert und dort wieder an der gewünschten Stelle vom Händler aufgebaut sowie endjustiert. Gehört alles zum service beim Kauf eines LP12.

Ich persönlich würde in diesem Preisbereich sowieso nichts im Internet bestellen.


[Beitrag von Moonlightshadow am 15. Aug 2014, 06:39 bearbeitet]
Jaws1974
Stammgast
#12 erstellt: 15. Aug 2014, 07:08
Zum Music Hall mit dem Project Tonarm passt das Ortofon Vinylmaster Silver gut, aber bei deinem Budget würde ich höher rangehen.
Als Pre würde ich z.B. ein Musical Fidelity M1Vinl
als gute Variante ansehen.
kinodehemm
Inventar
#13 erstellt: 15. Aug 2014, 13:26
Moin

vor allem bietet dir der LP12 die Garantie, das spätestens alle 12mon ein neues must-have auf den Markt kommt, wo du wieder ein paar k€ versenken kannst - dafür bürgt die Firma seit Jahrzehnten!
Der Herr Tiefenbohrer ist dahingehend eine Bank, gewissermassen der George Lucas des Hifi..

Den Feickert würde ich auch gut finden, hochwertig gemacht, no-nonsens, ein paar clevere Ideen verbaut.
Und 'Einsteigerlevel' ist hier imo kein passender Terminus.

Aber schau auch mal im Audiomarkt oder im AAA.-Forum im Verkaufbereich - es gibr immer mehr gute Angebote als man Geld hat.
Und nen gescheiten Phono sollte man wirklich in Erwägung ziehen.
Monk, Aquox, Graham - da gibt es einiges- idealerweise mal zuhause an der Anlage testen und dann entscheiden.
Das gleiche Fass kann man bei TA aufmachen - auch da gibt es in der anvisierten Preisklasse vom Rundnadel-SPU bis hin zu hyperscharfen Staubsuchgeräten für jeden Geschmack etwas.

Und ob SPU oder Lyra- das ist definitv eine Geschmackssache..


[Beitrag von kinodehemm am 15. Aug 2014, 13:29 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#14 erstellt: 15. Aug 2014, 18:51
Den LP12 gibts nur bei ausgesuchten Händlern, und das mit gutem Grund. Dessen Leistung bei Ein- und Aufstellung gehört mit zum Paket. Und die must have upgrades sind nur must have für unausgereifte Charaktere, denn der vorhanden Spieler wird durch deren Erscheinen erstmal keinesfalls schlechter. Will man aber nach paar Jahren oder Jahrzehnten mehr, ist das ebenfalls möglich ohne Komplettaustausch.

Ein weiteres Gerät für den TE wär der Roksan Xerxes XX, hier gibts manchmal junge Geräte aufm Gebrauchtmarkt zu guten Konditionen, da im standing bei weitem nicht so hoch wie der LP12, diesem klanglich aber ein harter Konkurrent.

Phonostufe: Solang man das System passend zu den Parametern der Phonosektion auswählt ist auch ein Vollverstärker ala Marantz PM11 völlig ok. Betreibe ein 800,- MC an einem PM17 II - ohne Verlangen nach externem Kistchen etc.

aloa raindancer


[Beitrag von raindancer am 15. Aug 2014, 18:57 bearbeitet]
fm-mg
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 15. Aug 2014, 20:47
mmmhhhhh, wie hätte es auch anders sein sollen.
Klar gibt es auch hier alle möglichen Glaubensfragen.
Dabei hatte ich den ob Vintage oder neu ja schon ausgeschlossen

Nun zu den von mir vorgeschlagenen Drehern scheinen keine
praktischen Erfahrungen vorzuliegen, also werde ich da ganz einfach
nach Optik (persönliches Empfinden) und Preis entscheiden.

Worauf ich aber nicht gekommen wäre, ist die unterschiedliche Auffassung
über die Notwenigkeit und "Qualität" des Phono PreAmp. Also bitte ich besonders
hier noch mal um weitere Meinungen.

Reicht nun ein vermeintlich guter eingebauter PhonoAmp (Beispiel Marantz MM/MC)
oder muss es ein zusätzlicher sein? Und wenn es ein zusätzlicher sein sollte.
Wo liegen denn die Unterschiede zwischen einem 100€ und 2,3 und mehr K PhonoPreAmp
Irre was es da alles gibt. Wo fängt hier der VooDoo-Bereich an?
Jaws1974
Stammgast
#16 erstellt: 15. Aug 2014, 21:27
So wie ich das sehe, sind die Project-Arme (sind auch auf Music Halls drauf) relativ leicht und passen damit wohl eher zu MM-Tonabnehmern. Um einen MM-Tonabnehmer richtig anzuschließen, muss er korrekt auf die Kapazität abgestimmt werden. Außer den Kabeln im Tonarm und vom Dreher zum Pre, wird hier die Eingangskapazität in eben diesem Pre hinzugerechnet. Geschickt ist also entweder eine niedrige oder besser noch eine einstellbare Kapazität. Soweit ich weiß, bietet der Marantz das nicht.
Bei MCs würde ich auf die Erfahrungen von Raindancer vertrauen. Scheint also ganz gut zu funktionieren an einem großen Marantz. Ich muss zugeben, dass ich das zum einen nicht gedacht hätte und zum anderen mir mit teuren MCs an teueren Stereos die Erfahrungen fehlen. Im MM-Bereich würde ich nen externen Pre nehmen.

Bei einem MM-Pre muss man mitunter nicht ganz so viel ausgeben. Google mal nach Graham Slee, Aikido, Musical Fidelity V-LPS oder Albs Ram. Alles sehr gute Geräte zwischen 150 und 500 €.
Achja: Ich würde mir auch keinen Pre über 1000Euro kaufen. Allerdings auch keinen Tonabnehmer und auch keinen Dreher.

Grüße Bernd
baerchen.aus.hl
Inventar
#17 erstellt: 16. Aug 2014, 00:15
Hallo,


Lohnt der Aufstieg von der 3K Klasse in die 5K Klasse?


Klanglich lohnt sich ihmo schon eine 3K Investition nicht. Wer aber auf technische Spielerein, Haptik, Optik, Prestige aber durchaus auch Exklusivität steht und das nötige Kleingeld hat.......

Der Music Hall ist in wesentlichen Teilen ja auch ein Project und das 4-Fach MDF Sandwich Chassis ist optisch doch ein graus

Wenn Du das Design der Projekt XTENSION 9 oder 10 magst, dann schaue die mal die Classic Linie Acoustic Solid an http://www.acoustic-solid.com/klassiklinie.html die liegen preislich in 1-3 K Klasse

Wenn dir da noch zu viel Chrom dran ist, dann gäbe es da noch die Cello Classic Line von Scheu Analog http://www.scheu-analog.de/laufwerke/cello-classic-line/

Imho auch sehr interessant die schlichten Laufwerke von Watec Analog

Gruß
Bärchen
tomtiger
Moderator
#18 erstellt: 16. Aug 2014, 04:42
Hi,

der Plattenspieler dreht die Platten. Ente.

Entweder schafft das der Hersteller bei den preiswertesten Geräten oder eben nicht.

Tonabnehmer und Tonarm müssen zusammen passen. Phonopre muss ebenso zu zum Tonabnehmer passen, ist aber simple Technik.

Wenn Du Dein Budget optimal ausnutzen willst, kauf Dir einen kleinen VdH Tonabnehmer und häng den unter einen großen Reloop,

LG Tom

PS: 107dB Hörner, die sind sehr verstärkerkritisch, insbesondere bei Röhren wird es nicht so leicht sein, das Rauschen weg zu bekommen. Niemand baut Verstärker für solche Exoten, und ein Verstärker, dessen Rauschen an einem 95dB/2,83V/m Lautsprecher unhörbar ist, kann bei 107dB/2,83V/m schon arg nerven.
Beaufighter
Inventar
#19 erstellt: 16. Aug 2014, 05:05
Moin moin,

kein Schnick Schnack, sehr elegant, top verarbeitet.

Und müsste in deinem Budget liegen.

Bauer Audio dps

Ob das sein Geld Wert ist kann ich nicht sagen, für mich wäre das nix.
Meine Empfehlung wäre so was wie ein Rega P3 das müsste reichen um stilvoll Platten hören zu können.



Gruß Beaufighter


[Beitrag von Beaufighter am 16. Aug 2014, 05:16 bearbeitet]
fm-mg
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 16. Aug 2014, 20:17
Vielen Dank für Euere Vorschläge.
Um ehrlich zu sein, habe ich für mich momentan das Gefühl, das ich
mit meinen Vorstellungen vielleicht finanziell über das Ziel hinausgeschossen bin,
oder aber in dieser Preisklasse weit drunter liege.

Sollte sich herausstellen, das ich mit meiner neuen Faszination für Dreher
und reinem Vinyl richtig liege, wird langfristig wohl auch ein 5K Dreher mich
nicht wirklich zufrieden stellen und die Elektronik dann Richtung
Röhre gehen.

Da ich mich inzwischen in der Elektronik für meine Anlage für allerfeinste
deutsche Hausmannskost entschieden habe, einer höherpreisigen Marantz-Kette,
frage ich mich nun ob ich es nicht erstmals dazu passend bei dem Marantz TT-15S1
belassen soll. Immerhin von Clearaudio produziert und mit einem Tonarm und Abnehmer
versehen, die Einzeln mehr kosten als inkl. gesamten Dreher.

Dazu dann noch von Clearaudio den Mini Preamp Namens Nano Phono V2.

Und spinne ich jetzt komplett?
Oder bin auf dem Weg der Heilung?
baerchen.aus.hl
Inventar
#22 erstellt: 16. Aug 2014, 20:34

Marantz TT-15S1


den gibt es bei Fono.de gerade für unter 1000 Euro

Wenn alles vom gleichen Hersteller sein soll und man auf das moderne Brettchendesign steht, sicher keine schlechte Wahl. Konnte den Marantz schon mal live begutachten.... schönes Teil ..... wenn man den Preis eines Rega P1 betrachtet sicher auch den Preis wert.

Obwohl ich den Scheu Cello oder dem Acoustic Solid Classic Wood, den Vorzug geben würde. Auch der Thorens TD206 ist imho sehr interessant. Ob ein externer Phonopre etwas bringt wäre auszutesten.....

Nicht mehr relevante Teile von der Moderation entfernt.


[Beitrag von Bad_Robot am 17. Aug 2014, 06:44 bearbeitet]
Jaws1974
Stammgast
#25 erstellt: 16. Aug 2014, 20:49
Nicht mehr relevante Teile durch Moderation entfernt.

Zum Thema: Ja warum auch nicht den Marantz. Ich glaub nicht, dass der schlechter als irgendeiner der anderen Brettchenspieler ist. Tonarm und Tonabnehmer sind mbMn etwas überteuert, aber gut.
Nur beim Pre würde ich nen anderen nehmen. Graham Slee 2SE oder nen Aikido oder teurer nen Graham Slee Era V. Ich bin mir sicher, dass du damit besser fährst. Und wenn du dann von Analog richtig süchtig bist und aufrüsten möchtest, bekommst du alles auf dem Gebrauchtmarkt leicht wieder los.

Gruß Bernd


[Beitrag von Bad_Robot am 17. Aug 2014, 06:46 bearbeitet]
fm-mg
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 16. Aug 2014, 20:59
Tja eine gewisse Höflichkeit ist eine Tugend, die in vielen
Foren leider immer weniger gepflegt wird.

In der Tat, ich bin 58 Jahre und ich höre trotz aller Studien noch verdammt gut,
habe vielleicht ich ein geschulteres Gehör als die heutige MP3 verseuchte Welt,
die überhaupt nicht weiss was echte Musik ist. Ich erinnere mich zumindest noch daran.

Ach ja, und ich kann es mir auch leisten, nur wenn es nicht nötig ist,
dann kann ich mit dem Geld auch anderes machen.

Danke an die ehrliche Ratgeber und den Spätpubertären wäre ich
dankbar wenn sie mich einfach ignorieren könnten.
baerchen.aus.hl
Inventar
#28 erstellt: 16. Aug 2014, 21:24

ich bin jetzt mal dummdreist von den 3-5k ausgegangen,die der TE urspr. angesetzt hat..und das IST ja wohl high end..


Preislich für so manchen ja..... es geht aber noch deutlich mehr ..... aber da ist ja auch ohne dumme Sprüche von abgekommen......



Ach ja, und ich kann es mir auch leisten, nur wenn es nicht nötig ist


Klanglich ist es nicht nötig, aber warum sollte man sich nicht mal was gönnen...... eine einfache Citizen Armbanduhr zeigt zuverlässig und genau die Zeit an, aber eine handgefertigte Uhr von Glashütte ist halt was besonderes..... beides hat seine Existenzberechtigung.....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 16. Aug 2014, 21:32 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#36 erstellt: 17. Aug 2014, 05:02
Moin moin,

von 5000€ auf 1000€ runter, hmmm.

Also aus Highend Gründen habe ich die Wahl des TE, einen tollen Plattenspieler zu erwerben nicht verstanden. Sich von den teilweise immer gleich daher schreibenden komplett aus seinem Konzept bringen zu lassen finde ich für einen gestandenen Mann etwas fragwürdig.

Wenn ich mir einen schönen Plattenspieler kaufe, nun denn.

Aber 1000 € für einen für einen Plattenspieler der von einem guten alten Dual locker in die Tasche gesteckt wird, ist nicht unbedingt der richtige Weg ins Hobby zurückzufinden.

Um sauber und gut Platte zu hören ist der Plattenspieler natürlich völlig ausreichend.

Aber entweder ich mache einen auf dicke Hose, oder ich tue es eben nicht.
Dazwischen ist nicht Fleisch nicht Fisch.


Gruß Beaufighter
arizo
Inventar
#37 erstellt: 17. Aug 2014, 07:04
Also ich würde wahrscheinlich einen Linn LP12 nehmen. Da kannst du mit ca 3000 Euro einsteigen und, wenn du Blut geleckt hast, Stück für Stück hochrüsten.
Ich würde auch erst mal den Phonoteil des Marantz nutzen und dann, falls du wirklich weiter Vinyl hören möchtest, diesen als erstes durch einen vernünftigen Pre ersetzen.
So wäre deine anfängliche Investition überschaubar und der Verlust, falls dir das Platten hören doch nicht mehr gefällt, sehr gering.
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 17. Aug 2014, 07:44
Hallo!

Nun, 3000 Euro oder gar 5000 Euro für einen Neueinstieg in die alte Analogabtastung halte ich gelinde gesagt für übertrieben.

Wenn man sich vor Augen hält das es seit mindestens 30 Jahren keine echte technische Innovation auf dem Gebiet der Plattenspielertechnik mehr gab und die Neugeräte heute in den hohen Preisklassen allenfalls mit unsinnigem Tinneff überfrachtet werden und mit vollmundigen esoterischen Marktschreiereien an den Mann gebracht werrden abrt technisch gesehen nicht mehr das Niveau eines Seriengerätes der späten 70ger-frühen 80ger Jahre erreichen sollte man sich doch einmal fragen was man da eigentlich zahlt.

Ein Gestehungspreis von 1000-1500 € sollte eigentlich für das reine Laufwerk nebst Tonarm eine ausreichende Summe darstellen da beide Komponenten zusammengenommen allenfalls 15% des Endergebnnisses ausmachen können. Auch ein Abtastsystem in der Preisklasse zwischen 600-800 Euro sollte hier alle Wünsche erfüllen können die an den klanglichen Aspekt der Sache -so es denn wirklich um klangliche Aspekte geht- zu stellen sind. Sollte noch kein entsprechender anpassbarer Phono-Enzerrer vorhanden sein würden hier weitere 400-500 Euro für ein Gerät wie z.B. den Trigon Vanguart II fällig sein.

Das wären so ziemlich alle Unkosten die bei einem Einstieg auf hohem Niveau vernüftigerweise anfallen könnten, alles weitere ist nur durch Desigenwünsche und sonstige nichttechnische Argumente zu rechtfertigen.

MFG Günther
Tommes_Tommsen
Inventar
#39 erstellt: 17. Aug 2014, 07:59
Moin moin,

für einen Phono Pre würde ich mich mal bei Audio Six umschauen , da gibts die Phono Moppeds/Pre, da sind schon sehr gute Teile.


http://www.audio-markt.de/_markt/item.php?id=4945899576&


Damit kannste einen Platten Dreher schon sehr gut zum spielen bringen, einen guten TA vorausgesetzt zB. Nagaoka
Ich hatte vorher einen Aikido Plus 1 und mit einem Inovative Audio DIY Röhrenphono MK4/ MM Version gehts noch besser.
Linn Thorens sowie Scheu sind schon sehr gute Alternativen
Tywin
Inventar
#40 erstellt: 17. Aug 2014, 09:05
Hallo,

wenn 5000 Euro für einen Plattenspieler weg müssten, würde ich mir einen schönen gebrauchten Linn LP12 (+ gutem Tonabnehmer und brauchbarem vielseitig anpassbaren Phono-Pre) auch w/seines Standings - oder den Luxman PD-171 kaufen:

http://www.audio.de/...im-test-1430045.html

Dazu einen passenden Tonabnehmer im Restbudget, der am - sicher irgendwo vorhandenen - (ggf. internen) Phono-Pre einwandfrei funktioniert.

Zum guten Platten-Hören reichen aber auch unter 1000 Euro vollkommen, insbesondere wenn man gute gebrauchte Geräte nicht ausschließt.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 17. Aug 2014, 20:01 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#41 erstellt: 17. Aug 2014, 09:12
Hallo!


Ein gebrauchter Linn Sondek LP-12 dürfte für weit unter dieser Summe über die Ladentheke gehen, zumindestens nach meinem Wissen, es ist in der Tat so das einige LP-12 in meinem Freundes und Bekanntenkreis deswegen in Kellern und auf Dachböden stehen weil der Wiederverkaufswert zu gering ist, hier bekommt man für einen voll aufgerödelten LP-12 von vor 2010 nicht einmal einen Bruchteil der Gestehungs- und Updatekosten heraus. 5000 Euro wären da ja noch ein sehr gutes Angebot das wohl der eine oder andere der mir bekannten Besitzer verlocken könnte.

Aber fm-mg schließt ja gebrauchte Ware ohnehin explizit aus.

MFG Günther
Beaufighter
Inventar
#42 erstellt: 17. Aug 2014, 09:19
Moin moin,

5000 € da fällt mir glatt noch der Rega RP 8 ein.

Für Wohnzimmer und Auge sehr schön.

Gruß Beaufighter
Nobbi56
Stammgast
#43 erstellt: 17. Aug 2014, 12:03

Bei den Feickerts bin ich mit dem Budget knapp im Einstiegsbereich
und den finde ich immer bedenklich.


Gerade der Einstiegsbereich bietet i.d.R. das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Bei allen Marken.
Wollen doch die Hersteller mit ihren Einstiegsangeboten die Kunden zu sich ziehen. Logisch also, dass dort gute Qualität zu "günstigen" Preisen angeboten wird.
Und über die Qualität der Feickerts müssen wir wohl nicht diskutieren, oder?

Allerdings ist es auch die Qualität von solchen Geräten (auch von anderen Herstellern), die es möglich macht, solche Geräte mit wenig Risiko auch gebraucht zu kaufen.
Dann hat man Top-Qualität zu günstigeren Preisen ...

Gruß aus dem Norden

Nobbi
tomtiger
Moderator
#44 erstellt: 17. Aug 2014, 19:49
Hi,


fm-mg (Beitrag #20) schrieb:
Und spinne ich jetzt komplett?
Oder bin auf dem Weg der Heilung?


das kommt darauf an, was Du willst.

Wenn es rein um die Musik geht, reicht deutlich weniger Geld für den Plattenspieler aus.

Dann ist aber das Horn auch nicht die beste Wahl, das macht Spaß, neutral ist was anderes, und die Röhre passt auch nicht dazu, wenn Du hörbare Fehler von Röhrenverstärken haben willst, nimm einen Aphex Aural Exciter, oder ein vergleichbares Produkt. Da kannst Du Maß und Umfang der Verzerrungen selbst aussuchen, und auch ganz abschalten. Ich habe so gar keine Röhrengeräte mehr.


Wenn Du unkompliziert Musik hören willst, ist ein Festplattenspieler Deine Wahl. (Wenn Du reproduzierbar ohne zu Wissen was spielt Unterschiede zwischen CD und ordentlichen MP3/OGG hören kannst, hol Dir Randis Million).


Wenn Du gerne etwas Exklusiveres hast, eventuell einen Hang zum Understatement (sieht nach nix aus, war aber sau teuer) hast, dann kann ich Dir nicht viel raten, weil ich nicht weiß, was Dir gefällt.

Zum Klang kann ich Dur nur das verlinken: http://matrixhifi.com/ENG_contenedor_ppec.htm


Selbstverständlich versteht jeder hier, dass Aussehen wichtig ist. Ich habe meinen Behringer A 500 auch in ein schickes Gehäuse verpflanzt, und frag nicht, ob das Gehäuse mehr gekostet hat als der Verstärker.


Nur da kann man Dir nicht viel raten! Ich persönlich finde den Oracle Delphi recht schick, oder die SME Laufwerke.

LG Tom
Beaufighter
Inventar
#45 erstellt: 18. Aug 2014, 05:47
Moin moin,

mal vom Schnick Schnack abgesehen müsste man sich mal auf der Zunge zergehen lassen
dass wir hier so von 6- 10000 DM reden.

Der Gegenwert der heutigen neuen Dreher erstreckt sich daher nur in Design und Handwerkliches Geschick der Erbauer und meines Erachtens nach in gut Gewinn.

Mit Sicherheit nicht in besseren Klang pro Euro.

Das Wissen wird sich mit Bestimmtheit auch in den nächsten 5- 10Jahren nach unten in die noch nichts ahnende breite Masse durchreichen.

Die heutigen Anguck Dreher werden auch nicht den Werterhalt wie ein KD 990 von Kenwood haben.
Ich denke wenn man tatsächlich zur Platte zurückkehren möchte und auch viel Spaß daran haben möchte, reicht ein "neuer" Plattenspieler ala Rega P3 völlig aus, oder Pro-Ject oder Thorens oder oder oder.....

Leider hat sich aus kompliziertheitsgründen Bedientechnik an Plattenspielern wegrationalisiert.
Um so was sein eigen nennen zu können muß man wieder in die Vergangenheit gucken.

Ich würde für gespartes Geld lieber ein paar geile Platten holen das der Dreher auch eine ordentliche Daseinsberechtigung hat.

Gruß Beaufighter
*mps*
Stammgast
#46 erstellt: 18. Aug 2014, 11:53
Nicht außer Acht lassen sollte man bei dem Betrag den eventuellen Wiederverkaufswert

Da sind die 2von dir genannten nicht so hoch im Kurs

Bei dem Betrag würden mir andere Hersteller einfallen

Michael
Holger
Inventar
#47 erstellt: 18. Aug 2014, 12:00
Ich würde 'nen von einem Profi revidierten EMT938 in Vollausbau nehmen...

Hat 'ne eingebaute Phonovorstufe und kann durch einfaches Stecken einer Übertragerkarte von MM auf MC umgerüstet werden.

Wobei das TSD15 SFL die optimale Wahl ist... mbMn.
*mps*
Stammgast
#48 erstellt: 18. Aug 2014, 12:03
Geb ich dir Recht, Holger
Aber die Optik ist nicht jedermanns Sache

Gruß
Michael
Beaufighter
Inventar
#49 erstellt: 18. Aug 2014, 12:15
Ich habe da noch eine ganz andere Idee....
Für 1500 € einen Plattenspieler der alles hat, und die restlichen 3500€ in ein schönes gebrauchtes Motorrad

Gruß Beaufighter
fm-mg
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 18. Aug 2014, 12:40
Hallo Miteinander,

ich muss mich mal wieder zu Wort melden, denn irgendwo dreht Ihr
mit gerade dieses im Mund rum oder habt mich falsch verstanden.

Also erstens habe ich überhaupt nichts gegen Vintage sondern bin in vielen
Bereichen absoluter Fan davon, nur wenn so was auch täglich funktionieren
soll, dann wird die Luft dünner und wenn es dann ich noch zur Einrichtung passen
soll, dann wird es mager.

Könnte ich z.B. einen Thorens Prestige oder gar Reference zu einem auch nur
halbwegs vertretbaren Preis kriegen, dann wüsste ich wo mein Geld gut angelegt wäre.
Einen nahezu neuwertigen Marantz TT-1000 mK2 könnte ich z.B. bekommen,
aber rund 7K ohne System sind dann doch übertrieben, oder?
Genau so wie die fast 40K für den Reference, der bei ebay steht.

Klar sind die EMT gnadenlos gute Spieler, gehen aber zur Einrichtung gar nicht
und das trifft auch auf viele andere gute Player der Vergangenheit zu.

Auch kaufe ich nicht nur nach Optik, sondern auch nach Gehör. Und da fallen
die Rega für mich raus. Die wurden im Hörtest von einem Bauer, Feickert oder
auch fetten Transrotor klar geschlagen.

Der Linn ist mir einfach zu viel Bauteilekasten, da wäre ich ständig nur am aufrüsten.

Und das ich eben keinen Wert auf ein Protziges Äußeres lege steht doch schon in
der Überschrift.

Habe gestern einen alten Uher Plattenspieler geschenkt bekommen
(steht Series 26 drauf, finde ich aber bei Google nicht). Mal sehen ob ich
den zum Laufen kriege. Der hat aber von meinem Mädel nur vorübergehende
Aufenthaltserlaubnis bekommen. So kann ich schon mal was spielen
*mps*
Stammgast
#51 erstellt: 18. Aug 2014, 12:46
Hallo Frank

Du hast es ja schon gesagt ...........

Nimm einen Feickert....... Und die Suche hat ein Ende

Gruß
Michael
Beaufighter
Inventar
#52 erstellt: 18. Aug 2014, 12:57
Moin moin,

TE schrieb:
Auch kaufe ich nicht nur nach Optik, sondern auch nach Gehör. Und da fallen
die Rega für mich raus. Die wurden im Hörtest von einem Bauer, Feickert oder
auch fetten Transrotor klar geschlagen.




Worauf beziehst du dich da denn?????

Ein Bauer dps gab es schließlich auch mit Rega Arm, ich kann mir nicht vorstellen wie man da einen
Unterschied heraushören könnte. Außer das eben nicht sein kann was nicht sein darf.

Wieso sollten Plattenspieler die eine Technik verbaut haben die aus den 60er 70er Jahren kommt plötzlich einen Rega schlagen. Der ist zwar nix besser, aber er ist günstiger.

Was hat Transrotor den für Innovationen verbaut die da irgendwas schlagen.

Hey, wenn es das Design ist ist es ja gut. Bitte hör auf da mit Klang zu argumentieren.

Gruß Beaufighter
*mps*
Stammgast
#53 erstellt: 18. Aug 2014, 13:03
Ganz so einfach ist es nicht
Beispiel: ein TR mit SME V klingt anders als z.b ein Feickert mit den gleichen Arm und System

Die Materialien des Drehers selbst machen sich durchaus bemerkbar

Michael
Mer0winger
Stammgast
#54 erstellt: 18. Aug 2014, 13:06
Tach,
wenn Du den Protz von Transrotor und co nicht magst kann ich einen Kuzma Stabi empfehlen. Tolles Masselaufwerk aus Messing. Ich habe das Teil mal kombiniert mit einem Stogi Tonarm und EMT Tonabnehmer gehört und und hätte es fast gekauft... da ich aber keine Platten besitze und eig auch nicht mit dem Sammeln anfangen möchte, konnte ich es mit noch verkneifen


Was hat Transrotor den für Innovationen verbaut die da irgendwas schlagen.


auf Anhieb fallen mir deren TMD Lager ein. Habe das mal gesehen, ein schönes Stück Mechanik...
Beaufighter
Inventar
#55 erstellt: 18. Aug 2014, 13:21
Ja, und wo sind da nun die Innovation die da so klingen?
tomtiger
Moderator
#56 erstellt: 18. Aug 2014, 13:29
Hi,


*mps* (Beitrag #53) schrieb:
Beispiel: ein TR mit SME V klingt anders als z.b ein Feickert mit den gleichen Arm und System

Die Materialien des Drehers selbst machen sich durchaus bemerkbar


aber nur wenn man weiß, was gerade spielt.



Mer0winger (Beitrag #54) schrieb:
auf Anhieb fallen mir deren TMD Lager ein. Habe das mal gesehen, ein schönes Stück Mechanik...


Und das schlägt was genau und in welcher Beziehung?


LG Tom


[Beitrag von tomtiger am 18. Aug 2014, 21:10 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#57 erstellt: 18. Aug 2014, 13:42
Das Chassis eines Plattenspielers hat nur eine einzige Aufgabe, nicht klingen.
Wenn das Laufwerk seine Aufgabe meistert ist alles gut.
Mer0winger
Stammgast
#58 erstellt: 18. Aug 2014, 13:42
Lagerquali + ausgemerztes Polruckeln... wenn man "Transrotor TMD" bei google.de eintippt gibt es sogar Funktionsbeschreibungen und Erfahrungswerte Da jedoch der hiesige Tenor sowieso vorgibt dass alles über 1000 Euro klanglich nicht wahrnehmbar ist, brauchen wir garnicht weiter zu diskutieren. Das Rega Plättchen mit etwas Schaumstoff in den Ecken ist somit Referenz.
Beaufighter
Inventar
#59 erstellt: 18. Aug 2014, 14:00
In einem anderen Thread wurde bereits festgestellt das ein alter Dual um eine 10Potenz besseres effektivers Gleichlaufverhalten hat, als die sog. neuen innovativen Dreher.

Ich hab kein Problem mit solchen Plattenspielern, sie sind eben sehr schön anzusehen und bestimmt ein Highlight in jedem Wohnzimmer.

Man kann den Klang sicherlich günstiger genauso reproduzieren. Ist dann nicht so gut zu gucken.

Ein guter Tonarm in Symbiose mit einem ordentlichen System ist hörbar.

Gruß Beaufighter
fm-mg
Ist häufiger hier
#60 erstellt: 18. Aug 2014, 14:38
Was denn nun wirklich "besser" geklungen hat?
Mehr Auflösung, mehr Räumlichkeit, mehr Transparenz.
Natürlich nicht viel, aber hörbar.

Und ob das jetzt nun am Player oder aber an der optimaleren
Kombination aus Dreher, Arm, Abnehmer war. Ich weiss es nicht.

Ich muss aber davon ausgehen, dass der Händler (in dem Falle war
es ein Technikfreak) für jedes Gerät das im Preisrahmen liegende "richtige" System verbaut hat.
So hat er sich zumindest auch ausgedrückt und Verkaufspräferenzen hatte er keine.

Ihr seid also wirklich der Meinung der Dreher ist egal, solange er sauber läuft
und alles andere käme nur vom Arm und Abnehmer? Das heisst ich könnte
theoretisch diesen alten Uher oder besseres hier damit zu einem Top-System kriegen?

Ich habe übrigens gerade den alten Uher zum Laufen gebracht. Ist übrigens
ein Halbautomat. Nur Tonarm eingestellt. Schablonen habe ich keine.
Und das hört sich gar nicht mal so schlecht an. Ok, da fehlen noch ein paar
Rilleninformationen, ist sicher nur ein billiger Arm und System. Keine Ahnung was.
Das System ist rot und hat vorne so eine Dreieck drauf. Hat jemand eine Idee was
das sein könnte?

Auf jeden Fall macht dieser Anfang Lust auf mehr
Tommes_Tommsen
Inventar
#61 erstellt: 18. Aug 2014, 14:49

Ich habe übrigens gerade den alten Uher zum Laufen gebracht. Ist übrigens
ein Halbautomat. Nur Tonarm eingestellt. Schablonen habe ich keine.
Und das hört sich gar nicht mal so schlecht an. Ok, da fehlen noch ein paar
Rilleninformationen, ist sicher nur ein billiger Arm und System. Keine Ahnung was.
Das System ist rot und hat vorne so eine Dreieck drauf. Hat jemand eine Idee was
das sein könnte?



Mach doch mal ein Foto von dem Teil.
Hayvieh
Stammgast
#62 erstellt: 18. Aug 2014, 14:50

Ihr seid also wirklich der Meinung der Dreher ist egal, 


Einige schon, andere haben andere Erfahrungen gemacht.
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