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Welchen Dreher?

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Autor
Beitrag
dural
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Aug 2014, 14:32
Hallo Leute,

Ich habe 4 Plattendreher zur Auswahl ,was meint Ihr welcher ist qualitativ und Klanglich ein Sahnestück?

Pioneer PL 560
Marantz 6100
Thorens TD 166 MK II
Dual 1249

Zum vergleich mal meine Dreher,

Dual 1209
Dual 1228
Dual 505-3

Freu mich auf eure Meinungen

Gruß dural
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 16. Aug 2014, 17:19
Hallo,

was möchtest Du hören?

Was hilft Dir der dollste Dreher mit einem Murxsystem mit ausgenudelter Nadel dran?

Deine 3 Plattenspieler aus St. Georgen sind schon nicht übel, der 1228 gilt auch als "kleiner 1229".

Von daher: was möchtest Du mit weiteren Drehern erreichen?

Peter
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 16. Aug 2014, 17:28
Hallo dural,


Ich habe 4 Plattendreher zur Auswahl ,was meint Ihr welcher ist qualitativ und Klanglich ein Sahnestück?


ob ein Dreher "klanglich" ein "Sahnestück" ist, hängt maßgeblich vom Tonabnehmer und der verbauten Nadel mit ihrem Schliff ab. Auch der Zustand der Nadel ist sehr relevant.


Dazu
Pioneer PL 560
Marantz 6100
Thorens TD 166 MK II
Dual 1249


Das sind alles grundsätzlich brauchbare hübsche Dreher


Zum vergleich mal meine Dreher,

Dual 1209
Dual 1228
Dual 505-3


Das sind auch brauchbare Dreher, wobei ich die o.g. Spieler interessanter/hübscher/schöner finde. Insbesondere die Dreher mit den SME-kompatiblen Armen finde ich recht praktisch.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 16. Aug 2014, 18:21 bearbeitet]
dural
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 16. Aug 2014, 17:51
Hallo,

Ich wollte einfach nur mal wissen in welcher Liga die einzelnen Plattenspieler im Vergleich zu meinen Drehern spielen.
Das der Tonabnehmer und die Nadel relevant sind ist mir klar ,dazu hab ich hier das Forum schon zu Genüge durchforstet .
Mir geht es nur um das Gerät selbst ,Hochwertigkeit Langlebigkeit Ersatzteile und wert.
Ich dachte an Erfahrungsberichte von Usern die oben genannte Geräte haben oder hatten.

Gruß dural
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 16. Aug 2014, 18:10
Nabend !

Der Thorens ist eine interessante Alternative wegen dem Schwabbel-wabbel-Subchassis. Viele Teile sind innerhalb der Thorensfamilie kompatibel.

Dreht es sich bei Deiner Anfrage nur um die nackten Plattenspieler, also ohne System ?

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 16. Aug 2014, 18:11 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#6 erstellt: 16. Aug 2014, 18:58
Der Pioneer gefällt mir von den genannten Drehern am Besten und wäre mir im guten Zustand und in schwarz - ohne Tonabnehmer - etwa 150-200 Euro wert, wenn ich einen Dreher suchen würde. Vielleicht hilft Dir das?


[Beitrag von Tywin am 16. Aug 2014, 19:00 bearbeitet]
dural
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 16. Aug 2014, 20:57
Nabend,

Ja erstmal dreht es sich nur um den Dreher ohne System.
Sobald ich mich entschieden habe werde ich bestimmt noch ein paar Fragen bezüglich eines guten Tonabnehmers haben.
Der Thorens hat z.b ein AT 95 E system oder Ortofon ohne Nadel.
Und ja den Pioneer finde ich auch ganz nett, welches System dort verbaut ist weis ich noch nicht.

Würde mich über noch mehr Meinungen freuen

Gruß dural
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 16. Aug 2014, 21:00
Hallo,

ich weiß nicht - für ein AT 95 reicht ein Plastikbomber aus den 80er Jahren.

Peter
dural
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 16. Aug 2014, 21:05
ich weiß nicht - für ein AT 95 reicht ein Plastikbomber aus den 80er Jahren.

Also ist das nix besonderes? Für den Thorens nicht gerecht?

Welches System wäre denn für den Thorens angemessen?

Gruß dural
Tywin
Inventar
#10 erstellt: 16. Aug 2014, 21:10

Also ist das nix besonderes?


Hier habe ich auch was zum AT95 geschrieben:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-18211.html


[Beitrag von Tywin am 16. Aug 2014, 21:10 bearbeitet]
dural
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 16. Aug 2014, 21:35
Danke für den Link.
Die klangbeschreibung von dem Acutex 412 Str entspricht ganz meinen Vorstellungen klar und detailliert.
Hab ich gerade bei ebay für 80 Euro gesehen preislich nach meinen Vorstellungen.

Gruß dural
Tywin
Inventar
#12 erstellt: 16. Aug 2014, 21:37
Die 80 Euro sind Abzocke. Kaufe direkt beim Händler in Italien, dann kostet das 60 Euro.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=261559277633


[Beitrag von Tywin am 16. Aug 2014, 21:39 bearbeitet]
dural
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 17. Aug 2014, 06:28
Wow danke für den Link .

Gruß dural
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 17. Aug 2014, 07:54
Moin, dural !

Der Thorens wäre eine sehr solide Basis für eine audiophile Weiterentwicklung und es könnten eine Menge ebenso hochwertiger wie kostenintensiver Systemen betrieben werden, die rein gar nix mit diesem penetrant verlinkten Gedönz aus Italien bzw. Schweden zu tun haben. Auch der Ebayer wird sein wiederholt angebotenes Acutex wohl zu dem Preis nicht wieder loswerden.

Auf dem Thorens kannste - soweit jetzt überhaupt vorhanden - die 3 vorhandenen Systeme Deiner Dual ausprobieren. Das erspart erstmal Nachinvestitionen, aber leider keine Werbespots für das genannte Gedönz.

Ich bin mir sicher, daß Du erhebliche , positive Klangunterschiede feststellen wirst und hoffentlich auf jegliche Antriebsgeräusche und Kinder-Spieltrieb-Vollautomatik verzichten kannst. Dann kannste Deine 3 Dual weiterreichen, wobei die eingebauten Systemen - evtl. nur noch verbleibende 2 Stück - höchstwahrscheinlich preislich überhaupt keine Rolle spielen werden.

Den Dual 505-3 könnteste auch mit einem anderen System - sofern Du z. B. ein klassisches Ortofon OM-Dingsbums hast - aufwerten, mußt aber m. W. auf das Eigengewicht des Systems achten, weil das Ausbalancieren mit dem Gegengewicht seine Grenzen hat, wenn Du nicht irgendein Zusatzgewicht hinten dran kleben willst.

MfG,
Erik
sandmann319
Inventar
#15 erstellt: 17. Aug 2014, 08:08
@dural

oder hier im Forum
Biete
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 17. Aug 2014, 08:21

die rein gar nix mit diesem penetrant verlinkten Gedönz aus Italien bzw. Schweden zu tun haben. Auch der Ebayer wird sein wiederholt angebotenes Acutex wohl zu dem Preis nicht wieder loswerden.


Leider hat der Erik kein "zu bestellendes Tonabnehmersystem" genannt, welches auch für über 100 Euro ein besseres Ergebnis bringen könnte.

Oft wird das AT 440 MLa genannt um vielleicht ein vergleichbares Ergebnis erzielen zu können. Leider kostet das über 150 Euro, was schon recht viel Geld ist, was oft vergessen wird.

Ich habe nicht viel über für Allerwelts-Ratschläge zu gewöhnlich (zu) teuren Produkten. Da kann man auch einfach in die Preislisten der bekannten Online-Händler schauen.

Gut finde ich Ratschläge zu Produkten die (weit) über den aufgerufenen Preis hinaus ein (sehr) gutes Ergebnis bieten können. Das mag für Menschen mit reichlich finanziellen Ressourcen nach "Geiz ist Geil" klingen, für viele Menschen ist das aber eine Notwendigkeit um ihre Bedürfnisse ansatzweise befriedigt zu bekommen.

Zu diesen wünschenswerten Ratschlägen gehört das Acutex in jedem Fall, wenn es nicht mit einem Mangel geliefert wird und dann der Kauf zu Lasten des Händlers rückabgewickelt werden muss. Was aber allenfalls lästig ist.

Ich bin immer wieder sehr dankbar für diesen sehr guten Ratschlag!

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 17. Aug 2014, 10:19 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 17. Aug 2014, 09:06
Hallo!

@dural

Hat dein Thorens TD-166 MK-II den TP-11 MK-III verbaut ?

Das ist ein recht leichter Tonarm mit 7,5 Gramm eff bewegter Masse.


.....Der Thorens hat z.b ein AT 95 E system oder Ortofon ohne Nadel......


Was denn nun? Was ist da verbaut? Mit einem AT-95E wäre der Plattenspieler weit unter seinen Möglichkeiten bestückt zudem läge die Resonanzfrequenz der Tonabnehmer-Tonarmkombination für meinen Geschmack mit über 11 Hz zu hart an der oberen Grenze des tolerierbaren Bereiches. Hier dürften sich schon gewisse Härten ins Klangbild einschleichen die die Tendenz des Systems zu einem schrillen nach oben aufbrechendem Klangbild noch verstärken.

Bei einem Ortofon-System wäre hier die genaue Bezeichnung recht hilfreich, dann kann man sehen ob sich eine Ersatznadel lohnt oder ob die Kombination genau so ungünstig ist.

Das hier oft genannte .Acutex 412 STR das mit einer Compliance von 42 bei Einem eigengewicht von 4 Gramm daherkommt hätte in einem TP-11/III eine Resonanzfrequenz von 7,2 Hz und würde somit passen allerdings geben andere Quellen die Compliance auch mit 24µm an was beim TP-11/III zu einer Resonanzfrequenz von ca. 9 Hz führen würde, in beiden Fällen also ein tolerabler Wert.

Nicht tolerabel scheint mir allerdings das es sich bei etwa einem Drittel der aussgelieferten Systeme -falls man den Internetquellen Glauben schenken darf-, um Exemplare mit schief eingebauter Nadel oder um Exemplare mit verbogenem Nadelträger handelt die man erst einmal solange umtauschen darf bis men ein zufriedenstellendes Exemplar hat. Das ist zumindestens ein ärgerlicher Umstand.

Weiterhin ist natürlich fraglich ob sich ein so leichtes System in einem TP-11/III überhaupt austarieren läßt ohne das ein zusatzgewicht benötigt wird.

MFG Günther
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 17. Aug 2014, 09:14

Nicht tolerabel scheint mir allerdings das es sich bei etwa einem Drittel der aussgelieferten Systeme -falls man den Internetquellen Glauben schenken darf-, um Exemplare mit schief eingebauter Nadel oder um Exemplare mit verbogenem Nadelträger handelt die man erst einmal solange umtauschen darf bis men ein zufriedenstellendes Exemplar hat. Das ist zumindestens ein ärgerlicher Umstand.


Meine beiden Systeme waren einwandfrei und damit bin ich hier im Forum nicht allein. Mir stellt sich die Frage, ob die Meldungen zu fehlerhaften Exemplaren nicht nur nur von ganz wenigen betroffenen Personen stammen?
sandmann319
Inventar
#19 erstellt: 17. Aug 2014, 09:22

Das hier oft genannte .Acutex 412 STR das mit einer Compliance von 42


Diese Angabe stimmt nicht, es sind 24.
Die Angabe von 42 in der vinylengine , und auch anderswo, ist falsch.

Warscheinlich ist sie sogar durch Verhärtung des Gummis noch wesentlich niedriger.
(meine Erfahrung mit 2 Acutex 412 und auch noch unterschiedlich)



Weiterhin ist natürlich fraglich ob sich ein so leichtes System in einem TP-11/III überhaupt austarieren läßt ohne das ein zusatzgewicht benötigt wird.


Ja das kann möglich sein, evt. Edelstahl-schrauben verwenden.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 17. Aug 2014, 09:23 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#20 erstellt: 17. Aug 2014, 09:33
@Hörbert


zudem läge die Resonanzfrequenz der Tonabnehmer-Tonarmkombination für meinen Geschmack mit über 11 Hz zu hart an der oberen Grenze des tolerierbaren Bereiches. Hier dürften sich schon gewisse Härten ins Klangbild einschleichen die die Tendenz des Systems zu einem schrillen nach oben aufbrechendem Klangbild noch verstärken.


Hallo Günter,
könnte man mit einem Zusatzgewicht von zb. 2gr. auf dem Headshell
dieser Tendens entgegenwirken?

Meine beiden Acutex haben genau diesen Effekt,
hatte auch mal versuchsweise ein zwei Cent Stück aufgelegt, brachte aber keine Veränderung.

Gruß Gerd
Tywin
Inventar
#21 erstellt: 17. Aug 2014, 09:45
Ist der Thorens denn schon gesetzt? Nichts gegen den Thorens, ich hatte und habe u.a. auch einen, durchaus zu meiner Zufriedenheit.

Der Pioneer hätte mit seinem mittelschweren viel kompatibleren Tonarm die genannten Probleme nicht. Dazu kommt ein guter problemloser Direktantrieb und das einfache Handling mit SME-kompatiblen Headshell. Ich finde das Gerät auch hübscher.

Wenn man den Pioneer richtig, ggf. auf einer Wandhalterung positioniert, ist das Subchassis vom Thorens auch nicht mehr im Vorteil.


[Beitrag von Tywin am 17. Aug 2014, 09:46 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#22 erstellt: 17. Aug 2014, 09:45
Hallo,

anscheinend hat sich dort einer noch nie nen Dual-Automaten von unten angeguggt, im Spielbetrieb ist von der Automatik garnix im "Eingriff"

Hoch leben 40 Jahre alte Vorurteile...

Im direkten Vergleich konnte keiner - auch kein Thorens-Fan - einen Unterschied zwischen einem Dual-Automaten und seinem Thorens hören - anno 1979 haben wir den Test gemacht... selbst mit Nadeltausch (System war jeweils ein Shure V15III) - da waren die Thorens-Jünger doch was sauer....

Peter
ralfisto
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 17. Aug 2014, 10:09
@Tywin

Du sprichst mir in Sachen Acutex und Sonus aus der Seele. Ich hab auch noch genügend andere, auch recht hochwertige Systeme, zu denen ich Vergleich ziehen kann. Die beiden genannten spielen, vor allem für ihre aktuellen Preise, genial gut auf !!!

Gruß

Ralf
dural
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 17. Aug 2014, 10:39
@ Günther ich kann mir ein System aussuchen,wobei bei dem Ortofon die Nadel fehlt.
Das wäre nicht tragisch da ich noch eine neue OMB 10 an meinem Dual 505-3 habe.
Die mir aber im Gegensatz zum dual 1228 wo eine DN 241 verbaut ist nicht so gefällt.
Die OMB 10 spielt dünn und kraftlos im Gegensatz zum DN 241.
Welcher Arm verbaut ist bekomme ich noch bescheid, sieht mir wie ein TP 11 MK III aus.

@Tywin nein der Thorens ist noch nicht Gesetz.
Ich finde den Pioneer optisch ganz gut wobei mir die holzzarge besser gefällt als Silber.
Zudem fehlen mir noch Details über den Zustand und welches System und Nadel verbaut ist.


Gruß Pierre
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 17. Aug 2014, 12:41
Hallo!

@sandmann319

Die 11 Hz beziehen sich auf die Kombination AT-95E/TP-11 MK-III. Beim Acutex 412 STR wärst du mit einer Compliance von 42 bei 7,2 Hz und bei einer Compliance von 24 sogar bei 9 Hz und somit im sicheren Bereich in dem solche Effekte keine Rolle spielen.

Hier würde ich eher einmal mit der Eingangskapazität des Phono-Entzerrers experimentieren, das Acutex 412 STR sollte mit einem Wert zwischen 200- und 300 Pikofarad korrekt abgeschlossen sein.

Möglicherweise liegt es aber auch am Schliff der4 gebondeten Nadel der sogenannte "Tri-Radial-Schliff" stellt eine etwas schmalere Form des elliptischen Schliffs dar der ähnlich geastaltet ist wie bei dem bekannten Digitrac SE, falls diese Steinsplitter leicht verkantet verbaut wurden sind solche Effekte üblich. Hier könnte bei korrektem Stand des Steins auch ein winziger Justagefehler ausschlaggebend sein.

Allerdings tippe ich da beide Systeme betroffen sind eher auf eine Kapazitive Fehlanpassung.

@Tywin


......ob die Meldungen zu fehlerhaften Exemplaren nicht nur nur von ganz wenigen betroffenen Personen stammen?......


Nein ich beziehe mich nicht nur auf ParrotHH und Marsilio die beide Probleme mit dem Acutex 412 STR hatten, das Problem wird auch auf anderen Plattformen diskutiert, darunter Ebay.

Da es sich hier um die Restbestände der schon seit geraumer Zeit ausgelaufenen Produktion handelt nehme ich an das hier die Qualitätskontrolle sehr lax gehandhabt wurde oder nie stattgefunden hat, möglicherweise ist hier auch der Inhalt des Schrottcontainers gleich mit abverkauft worden da sonst die angepeilte Stückzahl nicht erreicht worden wäre.

MFG Günther
sandmann319
Inventar
#26 erstellt: 17. Aug 2014, 13:43
@Hörbert

da habe ich mich wohl nicht richtig Ausgedrückt,
mir ging es dabei nicht um das Acutex,

sondern ob man generell durch Zusatzgewichte zu hohe Resonanzfrequenzen
(bei zu leichten Armen) ausgleichen kann und ob sich das Klangbild dadurch verbessert?

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



Möglicherweise liegt es aber auch am Schliff der4 gebondeten Nadel der sogenannte "Tri-Radial-Schliff" stellt eine etwas schmalere Form des elliptischen Schliffs dar der ähnlich geastaltet ist wie bei dem bekannten Digitrac SE, falls diese Steinsplitter leicht verkantet verbaut wurden sind solche Effekte üblich. Hier könnte bei korrektem Stand des Steins auch ein winziger Justagefehler ausschlaggebend sein.



Da es sich hier um die Restbestände der schon seit geraumer Zeit ausgelaufenen Produktion handelt nehme ich an das hier die Qualitätskontrolle sehr lax gehandhabt wurde oder nie stattgefunden hat, möglicherweise ist hier auch der Inhalt des Schrottcontainers gleich mit abverkauft worden da sonst die angepeilte Stückzahl nicht erreicht worden wäre.


Das sehe ich mittlerweile auch so.

Ein System muss wohl sehr feucht gelagert worden sein,
die Kabelanschluss-kontakte waren schwarz angelaufen
und die beiden Klammern, die den Beipackzettel zusammenhalten,
waren vollkommen weggerostet,
habe ich aber leider erst jetzt bemerkt.

Danke für deine ausführliche Erklärung.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 17. Aug 2014, 13:51 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#27 erstellt: 17. Aug 2014, 14:19
Mein letzter Kauf eines Acutex ist etwa sechs Wochen her, vielleicht wird nun versucht den schäbigen Rest noch zu verhökern? Ggf. meldet sich noch jemand mit aktuellen Erfahrungen?


[Beitrag von Tywin am 17. Aug 2014, 14:20 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 17. Aug 2014, 15:50
Hallo!

@sandmann319


....sondern ob man generell durch Zusatzgewichte zu hohe Resonanzfrequenzen
(bei zu leichten Armen) ausgleichen kann .....


Ja natürlich, bei den bekannten S-Tonarmen nach EIA-Standard ist es gängige Praxis die eff bewegte Masse des Tonarmes durch unterschiedlich schwere Headshells im begrenzten Maße etwas zu verändern, den gleichen Zweck erfüllen die unterschiedlichen Gewichtsplättchen für alle Tonarme, -hier leider nur in eine Richtung.

In erster Linie verändert man durch eine besser passende Resonanzfrequenz natürlich die Abtastfähigkeit der Kombination was sich vor allem bei stark verwellten Platten bemerkbar macht, aber auch das Klangbild gewinnt an tonaler Stimmigkeit und Präzision.

Im Falle der vorliegenden Kombination von AT-95E und TP-16/III ist aber der Unterschied nicht sehr dramatisch da hier durch die nur leicht erhöhte Rersonanzfrequenz das Überschwingen des Tonarmes kam zu bemerken ist. Bei deutlicheren Fehlanpassungen im Rahmen zu hoher Resonanzfrequenz macht das System mit dem Tonarm natürlich was es will und der Tonarm wird zu früh zum Auslenken gezwungen was durch die dadurch resultierenen Überschwinger zu einem recht spitzen und überdynamischen Klangbild führt.

Im umgekehrten Fall ist das ganze natürlich auch nicht besser obwohl die resultierenden Effekte andere sind. Hier wird die Nadel zu größeren Auslenkungen gezwungen und im ungünstigen Winkel in die Rillenflanke gepresst so das die Abtastgenauigkeit darunter leidet, hier werden dann Details verschluckt und der Tieftonbereich mit höherer Präsenz wiedergegeben, Mitten- und Höhenbereich hingegen weniger gut abgetastet so das ein verschwommenes undurchsichtiges Klangbild mit überzogenem Tieftonbereich erzeugt wird das manche mit "analoger Wärme" gleeichsetzen.

Ein korrektes Klangbild hingegen ist im besten Sinne unspektakulär und läßt die Quelle sowie das Medium vergessen so das zwischen einer guten Schallplattenaufnahme und einer guten CD-Aufnahme zumindestens bei Pop-Rockmusik eigentlich keine Unterschiede mehr vorhanden sind, aber bis dahin ist es zumeist ein weiter Weg.

MFG Günther
volvo740tius
Inventar
#29 erstellt: 17. Aug 2014, 16:57
Hallo,

meine Wenigkeit war der zweite Unzufriedene mit dem Acutex, ich dachte bei der Bestellung von Marsilio sei alles bestens gewesen. Ich finde jedoch, man sollte die inflationären Empfehlungen für das System vom italienischen Händler überdenken. Ich habe mir mittlerweile ein Zweites über ein Forenmitglied versorgt, laut Aussage in Ordnung.

Gruß Thomas
sandmann319
Inventar
#30 erstellt: 17. Aug 2014, 17:30
@Hörbert

Danke Günther

Super erklärt,
so kann auch ein Laie verstehen was da passiert und entsprechend handeln.

Spendiere dir ein virtuelles

Gruß Gerd
Tywin
Inventar
#31 erstellt: 17. Aug 2014, 17:46

Hallo,

meine Wenigkeit war der zweite Unzufriedene mit dem Acutex, ich dachte bei der Bestellung von Marsilio sei alles bestens gewesen. Ich finde jedoch, man sollte die inflationären Empfehlungen für das System vom italienischen Händler überdenken. Ich habe mir mittlerweile ein Zweites über ein Forenmitglied versorgt, laut Aussage in Ordnung.

Gruß Thomas


Hallo Thomas,

ich verstehe nicht was Du damit ausdrücken möchtest.

Wenn Du unzufrieden mit dem Acutex bist, warum hast Du Dir nun ein zweites System beschafft? Hattest Du selbst eines bestellt und das war nicht i.O.? Dann hast Du es hoffentlich reklamiert und dein Geld vom Händler/ebay/PayPal zurück erhalten.

Und warum sollen die Empfehlungen für den Kauf beim Verkäufer in Italien überdacht werden? Wenn Mist geliefert wird, geht das System auf Kosten des Händlers zurück. Man hat aber die Chance für kleines Geld ein gutes System zu bekommen, ohne ein Risiko einzugehen.

Selbst wenn - rein hypothetisch - 9 von 10 Systemen nicht i.O. wären, nähme man mit dem Kauf dann quasi an einer Lotterie teil, bei der man etwa 100 Euro gewinnen, aber nichts verlieren kann. Wenn der geringe Aufwand für eine evt. Rückabwicklung unberücksichtigt bleibt.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 17. Aug 2014, 20:22 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#32 erstellt: 17. Aug 2014, 18:19
@Tywin

bitte bedenke das das Acutex mindestens 25-30 Std Einspielzeit benötigt,
während dieser Zeit verändert sich das Klangbild mehrfach, auch mal zum schlechten,
doch dann wird es immer besser.

Nach 30 Std. solltest du es noch einmal genau justieren.

Gruß Gerd
Tywin
Inventar
#33 erstellt: 17. Aug 2014, 19:21
Danke für den Tip. Da ich immer wieder die Systeme wechsle, prüfe ich die Justierung ehedem regelmäßig.


[Beitrag von Tywin am 17. Aug 2014, 20:24 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#34 erstellt: 17. Aug 2014, 20:55

Meinst Du, dass man die Rücksendekosten erstattet bekommt? Also ich mal nicht.
Das erste Acutex das ich bestellt hatte, ist ja in Ordnung. Das gefällt mir auch sehr gut, daher der Wunsch nach einem Zweiten. NOS ist eben doch Risiko.


Selbstverständlich hast Du Anrecht auf die Rückversandkosten wenn der Verkäufer Mist liefert. Ganz abgesehen von der Rechtslage, sagt einem das doch der gesunde Menschenverstand.
volvo740tius
Inventar
#35 erstellt: 17. Aug 2014, 20:55
Hallo,


Tywin (Beitrag #31) schrieb:

ich verstehe nicht was Du damit ausdrücken möchtest.


ich hatte das hier auch schon mal geschrieben. Klick



Tywin (Beitrag #31) schrieb:
Und warum sollen die Empfehlungen für den Kauf beim Verkäufer in Italien überdacht werden?


Weil Exemplare mit schiefen Nadelträger versendet werden, ganz einfach deshalb. Das sollte man auch bei jeder ausgeschriebenen Empfehlung mit erwähnen, denn nicht jeder Hilfesuchende macht sich dann hier im Forum noch über den Tonabnehmer schlau. In der Forumssuche bin ich noch auf einen dritten User mit dem gleichen Problem gestoßen.



Tywin (Beitrag #31) schrieb:
Man hat aber die Chance für kleines Geld ein gutes System zu bekommen, ohne ein Risiko einzugehen.


Meinst Du, dass man die Rücksendekosten erstattet bekommt? Also ich mal nicht.
Das erste Acutex das ich bestellt hatte, ist ja in Ordnung. Das gefällt mir auch sehr gut, daher der Wunsch nach einem Zweiten. NOS ist eben doch Risiko.

Gruß Thomas
Tywin
Inventar
#36 erstellt: 17. Aug 2014, 20:56
Hallo Thomas,


Weil Exemplare mit schiefen Nadelträger versendet werden, ganz einfach deshalb. Das sollte man auch bei jeder ausgeschriebenen Empfehlung mit erwähnen, denn nicht jeder Hilfesuchende macht sich dann hier im Forum noch über den Tonabnehmer schlau. In der Forumssuche bin ich noch auf einen dritten User mit dem gleichen Problem gestoßen.


da ich solche Erfahrungen nicht selbst gemacht habe, die Richtigkeit, Berechtigung und Anzahl dieser Fälle/Berichte nicht beurteilen kann und in der - immer wieder vorkommenden - Lieferung defekter Ware auch kein relevantes Problem sehe, verzichte ich darauf. Ich sehe darin auch keinen Grund, einen solchen Kauf nicht zu tätigen. Ein Händler wird w/der Kosten für den Hin- und Rückversand schon irgendwann auf die Ordnungsmäßigkeit seiner verschickten Ware achten.


Meinst Du, dass man die Rücksendekosten erstattet bekommt? Also ich mal nicht.
Das erste Acutex das ich bestellt hatte, ist ja in Ordnung. Das gefällt mir auch sehr gut, daher der Wunsch nach einem Zweiten. NOS ist eben doch Risiko.


Selbstverständlich hast Du das Recht auf die Erstattung der Rückversandkosten wenn der Verkäufer Mist liefert. Das hat ja nichts mit einem Rücktrittsrecht zu tun, sondern das ist eine berechtigte Reklamation zu fehlerhafter Ware und der Verkäufer hat somit die Bedingungen des Kaufvertrages nicht erfüllt. Ganz abgesehen von der Rechtslage, sagt einem das der gesunde Menschenverstand.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 17. Aug 2014, 21:28 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#37 erstellt: 17. Aug 2014, 21:54
Nabend !

Wie hoffentlich bekannt, hat Juristik häufig nichts mit gesundem Menschenverstand zu tun.

Ich kann allen Konsumenten nur empfehlen, sich in Ruhe die AGB des Verkäufers durchzulesen und auch einmal die erfolgte Novellierung des Fernabsatzgesetzes bzgl. der Rücksendekosten zu verinnerlichen. Dieser Punkt wird sehr interessant bei schwergewichtigen und / oder voluminösen Artikeln.

Ich hatte keine Systemempfehlung gegeben, weil Pierre erstmal nur eine Auskunft zum reinen Laufwerk haben wollte.

@ Peter:

Falls Du mich meinen solltest : Ich hatte auch diverse DUAL in den Händen und habe daran ebenso das Bastelinteresse verloren wie an den Telefunken S500/600. Dies hat bei mir nichts mit einem Mangel an Feinmotorik oder Geduld zu tun.

1979 ? Südhang ? Beerenauslese ? Pioneer PL-512 ? Thorens TD105 ? ... Irgendwas in dieser Richtung ...

Gott schütze alle Steuerpimpel !

MfG,
Erik
8erberg
Inventar
#38 erstellt: 18. Aug 2014, 08:12
Hallo,
@Erik: Juristerei ist statt dessen meist Ende aller Logik... ich war schon zuoft vor Gericht, ob als Zeuge, ob als Gutachter.


Weiterhin: basteln ist bei den meisten Dual (wenn da nicht einer rumgepfuscht hat der keine Ahnung hat) wirklich selten nötig. Meist sind es einfach Wartungsstau, die relativ einfach zu beheben sind. Natürlich ist ein Gerät selbst ohne Endabschaltung in der Hinsicht einfach zu warten - was nicht dran ist...

Und wenn Du noch Steuerpimpel brauchst - ich hab immer ein paar auf Lager liegen

Nein, der Blindtest war ordnungsgemäß - sogar mit großem Gerät, ein Kollege hatte einen K+H Verstärker mit 2 Phonopre-Einschüben.
Und vorher hatten einige der Lahr-Freunde auch groß erzählt das es ü-ber-haupt kein Akt wäre, sonne Bazarware wie einen 721 von einem guten Thorens 126 zu unterscheiden... ich glaub immernoch, dass einige bis dato nur aus dem Englischunterricht die Phonokoffer von Dual mit robusten aber einfachen Reibradlaufwerken kannten -die hübschen Sprachübungen über Schallplatte "Peter Pim and Billy Ball".


Peter
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