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Stimme kommt mehr aus dem rechten Kanal

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Huminator
Stammgast
#1 erstellt: 10. Sep 2014, 11:05
Hallo

Ich habe zur Zeit zwei Plattenspieler hier stehen, ein Technics QL33 aufgearbeitet der auch Wunderbar spielt und ein Rega RP1 vom Kumpel.
Also bei mein ist das Stereobild perfekt, die Stimme kommt direkt aus der Mitte. Beim Rega kommt die Stimme nicht ganz aus der Mitte sondern mehr aus dem rechten Lautsprecher.Wenn ich die Kabel vertausche dann aus dem linken. Kann das an der Justage liegen?? Wir haben in dem Rega eine neue Nadel eingebaut,mit der alten haben wir das vorher nicht getestet.Das ganze stört schon ungemein
dannewitz
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Sep 2014, 11:23
Nicht immer, aber falsche Justage möglich . Der Rega reagiert etwas stärker auf die falsche Aufstellung und auf falsche Antiscatingeinstellung . Das sollte aber ein guter Händler dem Kunden vor dem Kauf erklären . Leider sind ja die meisten HiFi Händler heute einfach nur Warendurchschieber, keine Ahnung aber einen auf doll machen. einfach mal Hr. wuhduh fragen, der kennt sich in Punkto Rega-Aufstellung aus, der hat nähmlich einen guten Dealer am Händchen .


[Beitrag von dannewitz am 10. Sep 2014, 11:26 bearbeitet]
Huminator
Stammgast
#3 erstellt: 10. Sep 2014, 11:31
Falsche Aufstellung?? Beeinflusst das so doll? Der steht wie der Andere Dreher auf ein 110cm Holzschrank in der Front
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 10. Sep 2014, 11:51
Hallo,


Beeinflusst das so doll


der Plattenspieler muss gerade (Wasserwaage) stehen.

Stecken die Kabel fest auf dem System, wurde der Tonabnehmer nach Schablone justiert + Azimuth geprüft und wurde am Tonarm Antiscating + Tonarmhöhe eingestellt/geprüft?

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 10. Sep 2014, 11:51 bearbeitet]
Huminator
Stammgast
#5 erstellt: 10. Sep 2014, 12:06
Hi

Wurde per Schablone justiert, Auflage mit Waage auf 1,75g Eingestellt. Stecker sitzen Bombenfest. Ich werde nochmal alles durchprobieren
.JC.
Inventar
#6 erstellt: 10. Sep 2014, 12:29

Huminator (Beitrag #1) schrieb:
Wir haben in dem Rega eine neue Nadel eingebaut, ..


dann wird es wohl daran liegen ..
golf2
Inventar
#7 erstellt: 10. Sep 2014, 12:40
Vielleicht auch mal die Kontakte Cinch am Dreher, TA-System, Verstärker usw reinigen. Kann manchmal auch dran liegen..
Und,ja Aufstellung ist und bleibt der Knackpunkt bei Rega.
golf2


[Beitrag von golf2 am 10. Sep 2014, 12:41 bearbeitet]
dannewitz
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 10. Sep 2014, 13:10
Wenn der Rega perfekt steht und bei meinem Händler stehen mehrere Rega, dann geht mir beim Plattenhören das Herz auf, aber nicht jeder Verkaefer hat ein Händchen dafür, wuhdu weiß wie es richtig gut klingen kann Und wenig kostet ,
LP12
Inventar
#9 erstellt: 10. Sep 2014, 15:53

Huminator (Beitrag #5) schrieb:
Auflage mit Waage auf 1,75g Eingestellt.


Und Antiskating steht auf welchem Wert ? Wenn es rechts lauter tönt als links ist es evtl. eher zu hoch eingestellt.

Habt Ihr das Antiskating vor der Justage auf Null gestellt? Wenn nicht, zieht der Arm auf der Schablone nach außen und Du kannst kaum ordentlich ablesen.
akem
Inventar
#10 erstellt: 10. Sep 2014, 19:08
Bei den alten Rega Tonarmen mit der Kontermutter auf der Unterseite des Bretts war die Skala des Antiskatings immer um den Faktor 2 zu hoch. Sprich Skalenwert 1 war eigentlich eine 2 für 2g Auflagekraft. Daher wirklich hier mal ansetzen und das AS mal versuchsweise halbieren.

Gruß
Andreas
sandmann319
Inventar
#11 erstellt: 10. Sep 2014, 19:25
Wenn AS zu niedrig, Klangbild rutscht nach rechts,
wenn As zu hoch, Klangbild rutscht nach links,

Sehr wahrscheinlich steht Nadel nicht senkrecht in der Plattenrille,
passiert sehr leicht beim Nadel-tausch,
also Azimut kontrollieren.

Habe ich gerade alles durchgemacht.

Gruß Gerd
akem
Inventar
#12 erstellt: 10. Sep 2014, 19:28

sandmann319 (Beitrag #11) schrieb:
Wenn AS zu niedrig, Klangbild rutscht nach rechts,
wenn As zu hoch, Klangbild rutscht nach links,


Nö, umgekehrt... Rechter Kanal ist die äußere Rillenflanke.

Gruß
Andreas
sandmann319
Inventar
#13 erstellt: 10. Sep 2014, 19:31
Dann hab ich halt wieder Haluzis,
bei mir ist es so wie ich geschrieben habe
und jederzeit Reproduzierbar.
LP12
Inventar
#14 erstellt: 10. Sep 2014, 19:33
Wollte ich auch gerade schreiben. Genau anders herum. Hast du l und r vertauscht?
sandmann319
Inventar
#15 erstellt: 10. Sep 2014, 20:05
Habe die Kanäle gerade noch einmal mit einer Testschallplatte geprüft,
es sind keine Kanäle vertauscht,
auch ein Vergleich CD/Schallplatte erbrachte keinen Kanal tausch.

Ich bleibe dabei, bei meinem Thorens ist das so wie ich geschrieben habe
und das seit über 30 Jahren.
LP12
Inventar
#16 erstellt: 11. Sep 2014, 15:53
Ich habe ja einen Dreher von der Insel. Die fahren ja auch auf der anderen Seite. Vielleicht liegst daran ...
Albus
Inventar
#17 erstellt: 11. Sep 2014, 18:49
Tag,

die störend nach rechts ausgewanderten Mittenschallquellen sind etwa bis nach halbrechts ausgewandert, gar nach fast ganz rechts oder weniger, etwa um 30 oder 50 cm? Und der Lautstärkesteller des Verstärkers steht dabei in welcher Position, noch im unteren Bereich (unterhalb 9:00 Uhr-Position)? - Punkt 1 lässt eine Schätzung der Kanaldifferenz zu, Punkt 2 betrifft die mehr oder weniger große Ungleichheit des Gleichlaufes des Lautstärkestellers.

Freundlich
Albus
Huminator
Stammgast
#18 erstellt: 12. Sep 2014, 23:37
Also ich gebe es auf, habe wirklich sämtliche Einstellungen am Dreher getestet,aber es geht nicht weg.
akem
Inventar
#19 erstellt: 13. Sep 2014, 15:23
Dann kann es eigentlich nur noch am Tonabnehmer selbst liegen. Das ist zwar selten aber nicht ausgeschlossen.

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#20 erstellt: 13. Sep 2014, 16:55
Tag,

ich erlaube mir, meine Frage nach der Auswanderungs-Distanz zu erneuern: Um wie viel, in Zentimetern bzw. Winkelabschnitten [halbrechts, fast ganz rechts, ganz rechts]) ausgedrückt, wandert das für die Mitte gemachte Signal zur Seite aus?
Wenn nur wenige Zentimeter, bis zu 30 cm bei einer üblichen Stereo-Basisbreite von 2-3 m (Abstand zwischen den LS-Mitten), dann könnte es sich um die mit dem einfachenTonabnehmer verbundene Toleranz der Kanäle handeln; wenn aber auf halbrechts oder noch weiter seitlich, dann wäre es für den Tonabnehmer ein Ausreißer.

Freundlich
Albus
.JC.
Inventar
#21 erstellt: 13. Sep 2014, 19:53
Hi,


Huminator (Beitrag #1) schrieb:
Wenn ich die Kabel vertausche dann aus dem linken. Kann das an der Justage liegen??


ja das liegt an der Justage der Kabel.
das Ding ist defekt ! (s. akem)
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 13. Sep 2014, 20:48
Hallo!

Der RP-1 hat doch einen Tonarm RB-101 mit Ortofon OM-5 verbaut?

Ist hier noch das Originalsystem montiert und gegen welche Nadel hast du gewechselt?

Falls es sich um eine NADEL-5 handelt kann das schlechte Ergebniss sehr wohl auf diese zurückzuführen sein, das ist eine einfache Rundnadel bei deren Produktion nicht unbedingt die allerschäfsten Qualitätskontrollen stattfinden werden.

Das hier das AS etwas stärker eingestellt werden sollte sowie die Auflagekraft ein wenig erhöht werden kann sollte klar sein?

Moglicherweise sind die Schallplatten auch etwas ungleichmäßig abgenutzt was bei einer scvhlechter abtastenden Rundnadel dann stärker zum tragen kommen kann. Versuche es einmal mit einer neuwertigen Schallplatte.

MFG Günther
Huminator
Stammgast
#23 erstellt: 14. Sep 2014, 23:58

Albus (Beitrag #20) schrieb:
Tag,

ich erlaube mir, meine Frage nach der Auswanderungs-Distanz zu erneuern: Um wie viel, in Zentimetern bzw. Winkelabschnitten [halbrechts, fast ganz rechts, ganz rechts]) ausgedrückt, wandert das für die Mitte gemachte Signal zur Seite aus?
Wenn nur wenige Zentimeter, bis zu 30 cm bei einer üblichen Stereo-Basisbreite von 2-3 m (Abstand zwischen den LS-Mitten), dann könnte es sich um die mit dem einfachenTonabnehmer verbundene Toleranz der Kanäle handeln; wenn aber auf halbrechts oder noch weiter seitlich, dann wäre es für den Tonabnehmer ein Ausreißer.

Freundlich
Albus



Hi

Die Front LS sind 4,80m Auseinander und ich sitze 5m entfernt davon.
Von der mitte würde ich sagen wandert es ca 50-70cm nach rechts
Huminator
Stammgast
#24 erstellt: 15. Sep 2014, 00:00

Hörbert (Beitrag #22) schrieb:
Hallo!

Der RP-1 hat doch einen Tonarm RB-101 mit Ortofon OM-5 verbaut?

Ist hier noch das Originalsystem montiert und gegen welche Nadel hast du gewechselt?

Falls es sich um eine NADEL-5 handelt kann das schlechte Ergebniss sehr wohl auf diese zurückzuführen sein, das ist eine einfache Rundnadel bei deren Produktion nicht unbedingt die allerschäfsten Qualitätskontrollen stattfinden werden.

Das hier das AS etwas stärker eingestellt werden sollte sowie die Auflagekraft ein wenig erhöht werden kann sollte klar sein?

Moglicherweise sind die Schallplatten auch etwas ungleichmäßig abgenutzt was bei einer scvhlechter abtastenden Rundnadel dann stärker zum tragen kommen kann. Versuche es einmal mit einer neuwertigen Schallplatte.

MFG Günther


Haben probehalber das alte Orginalsytem montiert, ergebnis das gleiche
Albus
Inventar
#25 erstellt: 15. Sep 2014, 13:11
Tag,

danke für die Basisdaten der LS-Aufstellung sowie das Ausmaß der Auslenkung von Mittenschallquellen. - Nach gängiger Einschätzung ist das eine Differenz (typisch Pegeldifferenz, so hier genommen) von etwa 3 dB, was typisch bei Tonabnehmern nicht mehr als Spezifikation vorkommt. Allerdings lauten die Kanaldifferenzen für das AT-91 auf 2,5 dB (!), für das Ortofon OM5 immerhin noch 2 dB. Und zusätzlich geraten die Platten in Verdacht.

Eine Probe per Balance-Regler - wie weit zum Ausgleich nach links zu öffnen - gibt einen Hinweis auf die eingeschätzte Differenz.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Sep 2014, 13:25 bearbeitet]
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