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Technics slbd20d - Nadel hinüber?

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Autor
Beitrag
kikujiro
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Sep 2014, 09:06
Hallo!

Mein Plattenspieler lässt meine Platten an manchen Stellen trotz absoluter Staubfreiheit und obwohl sie gänzlich neu sind
immer wieder springen, so 2-3 mal auf der Platte, und dann teilweise ohne aufzuhören.
Es könnte sein, dass ein Freund leicht die Nadel heruntergedrückt hat und es da zu einer Verletzung gekommen ist.

Was meint ihr könnte der Grund sein? Nicht genug Gewicht?
Was kann ich tun?


Danke!
evilknievel
Inventar
#2 erstellt: 22. Sep 2014, 18:22
Hallo,

die Nadel ist die wahrscheinlichste Ursache. Ich würde die Nadel abnehmen und mir genau betrachten. Vielleicht hat sich an der Nadel auch nur viel Dreck angesammelt. Ist der Nadelträger verbogen?
Am Tonarm selber kann man nichts verstellen. Tonarme mit T4P System sind auf plug&play ausgerichtet und genormt.
Nur in einigen Varianten kann man in einem gewissen Bereich die Auflagekraft verändern. Der BD20 bietet diese Möglichkeit nicht.

Gruß Evil
kikujiro
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Sep 2014, 19:33
BlubbBlubbBlubb

Hier die Bilder. Die Nadel scheint sehr .... beweglich, wohl verbogen.
Was tausche ich da aus? ISt es dieser Teil, den ich abziehen kann, worin sich die Nadel befindet,
oder muss ich das ganze Teil, das bei mit mir dem Namen P34 bezeichnet ist auswechseln?

Wenn ja, womit könnte ich es ersetzen?
grummelzwerg
Stammgast
#4 erstellt: 22. Sep 2014, 20:02
Hi

Den Teil, den Du abziehen kannst, ist tunlichst zu ersetzen, diese Nadel würd ich nicht mehr über meine Platten schrammeln lassen..
Such mal nach AT3482P, sollte baugleich/Erstausrüstung sein.

Abhängig von Budget und vorlieben gibt es bestimmt auch höherwertige Alternativen.

Eine andere Möglichkeit ist, den gesamten Tonabneher zu ersetzen, lass uns aber erst mal wissen, was du zu investieren gedenkst

Grüsse

Christoph
Mwf
Inventar
#5 erstellt: 22. Sep 2014, 20:10
Hi,

laaang ists her, aber ...
ohne Hilfsmittel gehts kaum:
als erstes brauchst du eine Lupe plus Lichtquelle, um den Nadelträger(*) und v.a. die Nadelspitze beurteilen zu können.
Dann verdünnten Alkohol o.ä. plus Pinsel zum Reinigen.
Weiterhin eine Waage zur Kontrolle u. Einstellen der Auflagekraft ...

Beurteilung der Leichtgängigkeit des Tonarms und passender Antiskatingkraft erfordern etwas Erfahrung...

Gruss,
Michael

----------------
(*) = der scheint lt. deinem pic etwas seitlich schief zu stehen...


[Beitrag von Mwf am 22. Sep 2014, 20:14 bearbeitet]
akem
Inventar
#6 erstellt: 22. Sep 2014, 20:16
Du hast wohl die Fotos nicht gesehen... Wenn Du ein Auto mit 100 km/h an eine Betonwand donnerst ist es zur Wiederherstellung auch nicht damit getan, die Scheibe zu putzen

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#7 erstellt: 22. Sep 2014, 21:45
Grummelzerg hat schon alles gesagt.
Mein Vorschlag wäre allerdings die elliptische Variante der Nadel

zB. Hier:
http://www.ebay.de/i...3D120903174063&rt=nc

Gruß Evil
Compu-Doc
Inventar
#8 erstellt: 23. Sep 2014, 18:35

Weiterhin eine Waage zur Kontrolle u. Einstellen der Auflagekraft ...

Ich dachte bei diesem Systhem ist die Auflagekraft werksseitig fest eingestellt.
zastafari
Stammgast
#9 erstellt: 23. Sep 2014, 19:17
Na, mit etwas Gefühl kann man die Nadel - im Ernst - noch hinbiegen, lohnt wenn es die Nadel hergibt, oder nur als Übung.

Das Hüpfen, gerade an definierten Stelle, scheint doch eher Dreck in der Rille zu sein, kommt durchaus bei Neupressungen vor.

Wäscht Du deine Platten?
applewoi
Stammgast
#10 erstellt: 23. Sep 2014, 19:34
Ich zitiere:
" Wenn Du ein Auto mit 100 km/h an eine Betonwand donnerst ist es zur Wiederherstellung auch nicht damit getan, die Scheibe zu putzen"
Tauern
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 23. Sep 2014, 19:38
Kauf doch einfach eine Ersatznadel: z.B. bei Thakker bei ebay oder anderen Anbietern. Wenn du Nachbauersatznadel für Technics eingibst, findest du die entsprechende Auswahl. Das kostet nicht die Welt. m.E. unter 30 EUR für eine elliptische Nadel, unter 20 EUR für eine konische. Das Original ist m.E. konisch (=sphärisch).

Eine krumme Nadel kann man m.E. nicht hinbiegen. Ist mir jedenfalls nach über 30 Jahren Platten hören neu.

Grüße

Tauern
zastafari
Stammgast
#12 erstellt: 23. Sep 2014, 20:00

applewoi (Beitrag #10) schrieb:
Ich zitiere:
" Wenn Du ein Auto mit 100 km/h an eine Betonwand donnerst ist es zur Wiederherstellung auch nicht damit getan, die Scheibe zu putzen"


Ja und... von wem ist das Zitat, Einstein, Wernher von Braun? Oder doch nur ne piefige Binsenweisheit?

Da ist kein Auto, keine Betonwand und nix mit 100km/h...!

Das ist eine Nadel, nen - nu krummes - Metallrohr mit Tip, das ist alles...

Wenn's bricht, ist halt Alu, ist's doch egal, aber in der Regel hat man 1-2 Versuche...
Tywin
Inventar
#13 erstellt: 23. Sep 2014, 20:17
Hallo,


Eine krumme Nadel kann man m.E. nicht hinbiegen. Ist mir jedenfalls nach über 30 Jahren Platten hören neu.


ich habe mein Yamaha MC-9 mit krummer Nadel - als kostenlose Zugabe mit einem Dreher - bekommen. Da ich nichts zu verlieren hatte, habe ich die Nadel mit einer Pinzette wieder gerichtet. Mit bloßem Auge ist nichts zu sehen und hören kann ich auch nichts, was mich stören würde.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 23. Sep 2014, 20:24 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#14 erstellt: 24. Sep 2014, 09:16
1/2-OT:

Ich richte verbogene Nadelträger mit 2 Zahnstochern Die headshell montiere ich auf einen ausgemusterten Tonarm,

spanne selbigen in meine "3. Hand" und nehme dann den 1. Zahnstocher als "Widerlager" kurz hinter dem "Knick" / Verbiegung.

Mit dem 2. Zahnstocher richte ich nun vorsichtig den Nadelträger.

Verdrehungen des Nadelträgers wieder zu richten sind wesentlich schwerer zu bewerkstelligen, dazu braucht es eine geeignete Pinzeztte,
eine feststehende -gute-Lupe, gutes Arbeitslicht und viel Zeit & Gefühl; aber das haben wir Vinyljunkies ja alle!
akem
Inventar
#15 erstellt: 24. Sep 2014, 14:38

Compu-Doc (Beitrag #14) schrieb:
Verdrehungen des Nadelträgers wieder zu richten sind wesentlich schwerer zu bewerkstelligen, dazu braucht es eine geeignete Pinzeztte,
eine feststehende -gute-Lupe, gutes Arbeitslicht und viel Zeit & Gefühl; aber das haben wir Vinyljunkies ja alle! :prost


... und genau hier vermute ich die Ursache für das Springen der Nadel...

Gruß
Andreas
zastafari
Stammgast
#16 erstellt: 24. Sep 2014, 15:40
Wenn die Nadel sonst durchläuft und dann wiederholt hängenbleibt, denke ich nicht, daß es an einem Schiefstand oder der Abnutzung liegt, sondern eher an einen falschen Impuls aus der Rille, also Dreck.

@compudoc: So ziemlich genauso mach ich es auch.
Das Verstehen, wie die Nadel verbogen wurde und die Positionierung des Widerlagers sind die halbe Miete. Ich drück meistens direkt mit dem Finger, man ist erstaunt, wieviel "Kraft" man aufwenden muß...

So hab ich vor kurzem ein schönes Goldring Epic MM mit fast neuer Nadel wieder "fit" gemacht - Beifang am 5€-Dreher.
Oder vor einiger Zeit ein Denon 110. Nadel übel genickt und verdreht, hing an'nem Dreher und war zum Retippen oder Entsorgen drangelassen worden. Hier war die Nadel so verdreckt, daß sie wohl seit Zeiten nie Kontakt mit ner Platte hatte, so sah sie nachher aus... Also auch gebogen, der Nadelträger sieht zwar nun übel verbeult aus, ist aber steif genug um auch im Vergleich mit z.B. AT 30E MC sehr gut aufzuspielen...

Also, meine Herren, mehr Mut!


[Beitrag von zastafari am 24. Sep 2014, 15:41 bearbeitet]
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