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THORENS TD 206 - TA Wechsel

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emerson_fittipaldi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Okt 2014, 16:02
Ich bin vom Klang und der Konstruktion des TD 206 wirklich überzeugt. Wenn die Nadel sauber abtastet ist der Sound von Vinyl so viel überzeugender als von CD oder Files. L. Ich habe das am Tonarm montierte AT 95 nach einiger Zeit gegen ein SUMIKO Blue Point Special EVO III ausgetauscht, dass ich ca 2008 oder 2009 in England bei audio affaird für 229 Pfund erworben habe. Das spiete erst an einem Technics 1210 M3D und danach an einem DUAL CS 701. Also ist das System schon viele hunderte von Stunden in Nutzung.
Die Montage diese nackten Systems mit der runden Deckplattte war istets delikat aber ich hab es immer geschafft.
Jetzt zum TP 90. Dieser Tonarm hat ein völlig anderes Headshell.
Die Kabel zum System sind durchgängig im Tonam Rohr. Das Problem beim Wechsel vom AT 95 zum EVO III war, dass die Kontakte unterschiedlich dick sind. Beim AT 95 fast 10 mal so dick. Ich bin fast verzweifekt, die Käbelchen hielten nicht lange.. Zum Glück hat dann ein Handwerker mit seiner Rohrzange ddie Pins so weit zusammengepresst (mit Gefühl!), dass sie am EVO III passten. Damit war die Sache erst mal okay. Doch mit der Zeit verstaubte die Nadel unfassbar oft. Mitunter nach 2 oder 3 Tracks auf einer LP Seite oder bei ner 12" Single. Entsprechen häufig dann die Reinigung mit dieser Clearaudio Bürste, die enorm fest ist. Das hat wohl das System gelockert längsseitig. Also einen Imbus 5 besorgt und das Problem unter die Lupe genommen. Die 2 Schrauben, die das Headshell mit dem System verbinden nachgezogen aber die runde Platte macht es unmöglich das System längs richtig zu befestigen. Wenn die Imbus Schraube angezogen wird geht es. Der Klang ist super präzise und offen, die Nadel verschmutzt wieder im normalen Rahmen. Doch das Problem bleibt. Das System sitzt lzu ocker längsseitig.
Laut SG-Akustik passt das EVO III aber zum TD 206. Ich bin relativ ratlos.
Ein Umstieg auf ein System mit dickeren PINS würde sich als fast unmöglich herausstellen. Zupressen ist einfacher als die winzigen Pins wieder zu weiten. irgendwelche Ideen oder Tipps ?
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 11. Okt 2014, 18:53
Nabend !

Die Kreuzschlitzschraube auf der Montageplatte muß selbstverständlich fest angezogen sein. Dein Problem verstehe ich nicht.

Die Nadel darf immer nur sehr sanft gereinigt - nicht geschrubbt - werden.

Die Pins können mit einer feinen Nähnadel wieder geweitet werden. Unter sanftem Druck mit der feinsten Nadel anfangen und dann ggfs. Stück-für-Stück weiten. Dabei die Pins mit einer Pinzette oder Spitzzange an der Zunge mit dem Lötzinn festhalten.

MfG,
Erik
emerson_fittipaldi
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 12. Okt 2014, 17:30
Danke für die Tips !
Das Problem entstand tatsächlich durch das häufige Reinigen mit der ultra kompakt/harten Clearaudio Bürste. Dazu kam, dass ich lange Zeit keinen passenden 5er Imbus Schlüssel hatte. Zur Montage hatte ich mir einen ausgeliehen. So hat sich mit der Zeit das System immmer weiter losgeruckelt. Gestern habe ich dann , nachdem ich endlich einen Imbus schlüssel Nummer 5 habr, das System komplett abgebaut und neu wieder eingebaut. Da fiel mir auf, dass auch die 2 Unterlegscheiben/Muttern unter dem EVO II fehlen. Somit ist auch seitlich etwas Spiel. Wenn ich dann die Headshell so anpasse, dass sie möglichst stabil und IM LOT sitzt klingt es nicht nur sauber, sondern ich kann endlich mal wieder 2 LP Seiten durchhören ohne zwischendurch die Nadel reinigen zu müssen.
Doch das beschriebene Phänomen bleibt. IWenn ich hinten am EVO III das system berühre wackelt es horizontal : sprich es sitzt nicht fest im Headshell. Es wackelt nach oben und unten ! Ob das so gewünscht ist ?
Ich verstehe auch nicht wie THORENS einen dicken Imbus Schlüssel beilegt, um die Füsse in der Höhe zu verstellen ABER keinen 5er Imbus , um ein System nachzuziehen bzw zu wechseln !
Zumindest bin ich beruhigt - das System scheint jedenfalls noch gut zu funktionieren. 450 Euro sind kein Pappenstiel zumal mich die 800 Euto für den TD 206 schon mächtig gegen Null auf dem Konto gebracht habe Urlaubs saison war auch noch..
Die Frage bleibt. Wenn ich z.B. ein BENZ ACE betreiben würde, sitzt das dann besser durch die Kantenform - gegenüber dem runden Träger des EVO III oder ist das Spiel in der Höhe notwendig ?
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 12. Okt 2014, 18:04
Nabend !

Was ist denn nun mit der Kreuzschlitzschraube oben ?

Zwischen Headshell und Montageplatte des TA haben U-Scheiben nix zu suchen. Allenfalls größer dimensionierte Plättchen, damit sich eine möglich große Auflagefläche ergibt.

Thorens kann nicht wissen, welchen TA Du montieren wirst. Also auch kein Inbusschlüssel.

Abschließend eine Bite, bestimmt auch im Namen anderer:

Äußere Dich niemals zu Deinen wirtschaftlichen Verhältnissen und jammere auch nicht über Ausgaben. Du kannst konsumieren, mußt aber nicht. Du machst Dich zum Affen und outest Dich als Lau-Performer.

MfG,
Erik
emerson_fittipaldi
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Okt 2014, 04:22
Na ja was heisst den jammern. Ich freu mich halt, dass ich nicht unbedingt sofort ein neues System brauche. Wenn ich schreibe, dass ich momentan keinen adequaten Ersatz /ein neues EVO III kostet immerhin 450 Euro) bezahlen könnte oute ich ich mich sicher nicht als LAU Performer, der wie erwähnt gerade erst kurz vorm Urlaub 800 Euro in ein Laufwerk investiert habe, weil urplötzlich der DUAL 701 nach 37 Jahren kaputtging und ich einen guten Ersatz wollte
.Du widersprichst dir gleich 2 mal in de paar Sätzen. Erst sagst du man müsse halt die Imbus Schraube nachziehen. Wie bitte soll das gehen, wenn man ein Spziual Werkzeug dazu benötigt. Ich hatte bisher stets sehr gute Plattenspieler/Laufwerke und stets konnte man ein System sehr viel einfacher wechseln. Ausserdem sassen die anschleesend auch FEST in der Headshell. Wieso das beim TP 90 anders ist würde mich mal interessieren-auch dazu von dir kein Wort.
Ich spreche übrigens nicht von Muttern/Unerlegscheiben zwischen der kleinen schrägen Plastik Befestigungs Vorrichtung, die von dem Plättchen mit der Imbus Schraube geführt wird, sondern von den Schrauben, die unter der Headshell rausragen. Wenn da keine reingehören warum ist dann auch da Spiel von lunks nach rechts ?? Ich wette darauf, dass da eigentlich Muttern hingehören.dem EVO III fehlen (oder eben nicht(.
Egal was für ein System ich nutzee, einen IMBUS Schlüssel 5 braucht man zwingend, sonst kannste den THORENS TD 206 nicht nutzen, da das Headshell einfach eine Mist Krücke ist und sich bei jedem mal reinigen losruckelt, bis man damit nicht länger als ca 3 Minuten Musik hören kann ohne das die Nadel verdreckt. Sowas habe ich in 40 Jahren Vinyl Hören noch nicht erlebt. Auch ein wackelndes System ist mir neu !
emerson_fittipaldi
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Okt 2014, 04:37
Ich finde es ne komische Etiquette, wenn man in diesem Forum so tun muss als wenn man sich jedes HiFi Gerät oder Zubehör Teil jederzeit leisten könnte, egal was es kosten mag.
Die Realität sieht leider oft anders aus. Ich bereue ja nicht Geld auszugeben für mein Hobby. Nur bin ich halt Frührentner und somit gibt es für mich weder Ratenkauf noch ne Konto Überziehung. Sparen ist die Devise und damit habe ich mir 2 feine Anlagen zusammengestellt. Von wegen LAU Performer
emerson_fittipaldi
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Okt 2014, 04:53
Ach Erik, bitte mach dich erst mal sachkundig. Es handelt sich bei dem TP 90 im TD 206 um ein ganz neuen Tonarm. Das ist nicht mehr der altev on anno dazumal.
Oben ist keine Schlitz oder Kreuzschraube, sondern ein Torq oder wie diese modernen Teile heissen ! Um die zu lösen oder festzuzurren benötigt man ebenso wie für die Füsse einen Imbus schlüssel.

Sowas billiges habe ich noch nie gesehen. Ein 3 cm langes schräg geschnittenes Stück Hartplastik mit 2 Löchern für die Schrauben links + rechts. Dafür genügt ein Schlitz Schraubenzieher. Für oben gints ein winziges hogles Stück Alu mit nem Loch drinne- Da pappt man dann das System dran und schiebt es anscjlessend irgendiwe so in das oühr, dass der Torq angezogen werden kann. Festsitzen tut da gar nix. Es scheint zwar einigermassen fest zu sitzen und spielt auch erst mal einwandfrei , wenn im LOT aber es wackelt vorne und hinten und auch (weniger stark) links und rechts. DAS kann es ja wohl nicht sein oder ist das jetze besonders audiophil ? Ratlos !
Albus
Inventar
#8 erstellt: 13. Okt 2014, 10:35
Tag,

ein Bündel von Irritationen, in der Tat. Hier zum Beispiel ist ein TD 209 mit einem montierten EVO III abgebildet: http://vinylcenter.s...int-special-evo-iii/ Bitte auch das Bild in größerer Darstellung ansehen.

Einige Bemerkungen:
1. Die Befestigung des EVO III ist ohne zusätzliche Muttern gedacht, allein durch die zugehörigen Schrauben (Zubehör des Herstellers SUMIKO) in die vorgebohrten Gewinde erfolgt die Fixierung. Es kommt uU darauf an, über Schrauben mit dem richtigen Durchmesser und Gewinde zu verfügen, nicht alle kleinen Schrauben, die man bei Tonabnehmern und Headshells findet sind wechselseitig verwendbar, dabei geht es um Millimeterbruchteile und Fest oder Lose.
2. Die Montageplatte des TD 206 aus Kunststoff könnte vielleicht doch durch die metallene Platte des TD 209 ersetzt werden. Eine Bitte an den Hersteller gerichtet vermag das vielleicht zu bewirken?
3. Die gemeinsame BDA der Modelle TD 206 und TD 209 erwähnt dreierlei Inbusschlüssel, diese SW 5 für die Füße, SW 2 für den Arm, SW 1,5 dann für den Lift im Anpassungsfall. Tja, der Hersteller liefert nur einen SW 5 wohl mit. Ein Ärgernis.
4. Staub nach wenigen Minuten des Abspielens? - Die Luft ist uU sehr trocken (die Raumluft), die Oberfläche der Platte etwa auch noch vor Nutzung abgerieben mit einer 'Carbonbürste' = statisch geladen, dann noch ohne Haube abgespielt - was den Staub sofort in Richtung Plattenoberfläche anzieht. Mindestens: Platten nicht extra abreiben, Haube zu, Platten nicht 'festklebend' aus der Hülle ziehen, was eben statische Ladung anzeigt und steigert.
5. Die Befestigungsstifte hinten am EVO III sollten - Fotos im Netz - den Normen entsprechen, d.h. Durchmesser 1,25 mm (+- 0,05 mm). Die Hülsen am Tonarmende, aufzustecken auf diese vier Pins, sind ebenfalls genormt, diese auf 1,30 mm (+-0,05 mm). Größere Passungsschwierigkeiten sind typisch nicht zu erwarten. Sind aber die Pins am EVO III nicht 1,2 mm stark, sondern etwa nur 0,5 mm, dann ist etwas an dem Exemplar verfummelt worden.

Soweit?

Freundlich
Albus
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 13. Okt 2014, 20:07
Nabend, emerson:

TD 206 Lieferumfang

Haste Deinen gebraucht gekauft und der Vorbesitzer hat nicht den Inbusschlüssel mitgeliefert ? Und wo sind die Einstellplättchen ?

TP90 neu mit Symbol-TA

Zeigt m. W. einen stylisierten Ortofon-TA, der zufälligerweise mit Inbusschrauben an dem Plastik-Headshell befestigt wurde. Diese Schrauben gehören weder zum Lieferumfang des Ortofon, noch zum Thorens !

Sumiko Symbolfoto mit Hinweispfeil

Der Hinweispfeil zeigt auf die von mir erwähnte Kreuzschlitzschraube, die m. E. die runde Montageplatte am eigentlichen Tonabnehmer fixiert. Diese könnte sich gelockert haben. Somit würde das Sumiko klapperig sein.


Zu DEINEN Aussagen ( als Teilzitate ) :

" Ich bin vom Klang und der Konstruktion des TD 206 wirklich überzeugt. "

bzw. später:

" Sowas billiges habe ich noch nie gesehen....... "

Lasse ich mal so im Raume unkommentiert stehen. Möge sich jeder Leser selbst dazu eine Meinung bilden.


Weeste, wennde mit dem unkonventionell lackierten Brettspieler überfordert oder u. U. letztendlich sogar unzufrieden bist, dann koof' Dia lieba 'nen juterhaltenen Vollautomaten Dual CS721 und laß' Dir noch einmal vom Kolleschen " akem " dessen Lieblingslink zu einer überseeischen Ohgottogottgleichkommtsmir-JICO-SAS-Nadel mit Spezialschliff geben.

Vielleichts kommste damit besser klar.

Ich wollte nur bis hierhin (!) helfen, doch ich habe Deine Probleme in keinster Form !

MfG,
Erik
emerson_fittipaldi
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 19. Okt 2014, 15:47
Okay, okay. Den TD 206 habe ich NEU gekauft. Wurde sogar extra für mich neu angefertigt. Na ja zumindest war er bei Bestellung/Zahlung noch nicht montiert. Ich war vom Gerät überzeugt . Schon mit AT 95B klang der besser als der 701 DD mit dem EVO III )!). Der TA Wechsel war zwar schwierig. In erster Linie wegen den viel düneren Pins und der Länge des TA Kabels, bzw den 4 Kontakten. Doch als das dann passte hatte ich noch mehr Freude mit dem TD 206. Leider musste ich den kleinen Imbus zurückgeben und 16 Euro für einen SET wollte ich nicht ausgeben. Wie gesagt mit der Zeit hat sich das EVO III dann weiter losgeruckelt und macht Mätzchen.
Doch zu guter Letzt habe ich es jetzt wieder unter Kontrolle. Ich habe 6 LP Seiten durchgehört ohne einmal die Nadel vom Teller nehmen zu müssen. Dazu empfiehlt sich natürlich eine vorherige gründliche Säuberunf mit Samt bzw Anti Statik Bürsten, Gelegentlich mal die Nadel mit dem Clearaudio Stäbchen reinigen. Der spund ist einfach nur GÖTTLICh. da kommt echt nix digitales mit.
Allerdings ist die runde Metal Platte wohl Schuld daran, dass das system hinten durchhängt und man es dort rauf und runter bewegen kann. Sitzt es aber fest im Lot unter dem Imbus spielt es wunderbar.

Dieses Fotio hier dürfte den Sachverhalt klar verdeutlichen. Die Platte ängt etwas durch.
Vermutlich würde das mit z.B. nem Ortofon Quintet oder nem BENZ ACE nicht passieren , dennke ich mal. Klanglich und von den Werten her passen der TD 206 und das EVO III gut zusammen. Das hat mir auch mein Händler phono.de in Karlsruhe versichert.
Okay schaut es euch mal genau an :
EVO III unter TD 206
applewoi
Stammgast
#11 erstellt: 20. Okt 2014, 20:18
Nee, das geht garnicht.
Lass Dir das System von einem Fachmann montieren und einstellen, die Befestigung kann so nicht bleiben, da ruinierst Du Dir die Platten auf Dauer mit! Da stimmt weder VTA, SRA noch Azimuth.
Ich vermute da sind die falschen Schrauben montiert di a.) zu lang und b.) das falsche Gewinde haben.
Oder das Gewinde in der Montageplatte ist ausgenudelt vom zu starken Anziehen(nach fest kommt ab).


[Beitrag von applewoi am 20. Okt 2014, 20:24 bearbeitet]
emerson_fittipaldi
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 23. Okt 2014, 19:15
Das war ja auch der Grund für den Fred hier. Irgend etwas kann doch da nicht so funktionieren, wie vom hersteller vorgesehen. Das sumiko war wie gesagt sowohl beim Technics M3D Headshell wie auch beim TK 24 vom DUAL 701 jeweils FEST unter dem Tonarm/Headshell. Nur hier ist es vom Aufbau her unmöglich das EVO III fest zu zurren ! Das ist keineswegs ein fehler bei der Montage, sondern vom winkel. wie man klar sehen kann ist der Schwerpunkt nicht mittig - Die einzige Schraube /TORQ), die as System unter dem Tonarm fest stellt ist viel zu weit vorne. Egal wi fest ich die schraube ziehe. Das gewicht der runden Platte und der Pins/Kontakte und Tonarm Käbelchen zieht das System nach hinten- dadurch entsteht soiel. dass es überhaupt möglich ist so wirklich guten Klang bei Einhaltung des vorgegebenen Gewichts (Ich taste mit 2.05 Pond ab) und dem korrekten Überhang. Schablone liegt bei ist erstaunlich.
Am besten wäre es wohl, wenn ein Techniker bei phono.de selber mal ein sumiko EVO III unter den TD 206 montiert. dann kann man ja erkennen ob der Fehler beim headshell (also der Konstruktion vom TD 206) liegt oder ob ich was falsch mache bei der Montage. Nur ich kann ja nix anders machen als den Überhang korrekt einzustellen, das Systemm befestigen und die eine Imbus schraube oben festzuzurren. mehr einstell Möglichkeiten sind ja gar nicht vorgesehen. Ein AT 95B sitzt fest, ebenso alle anderen quadratischen bzw viereckigen Systeme.
Alle anderen headshells boten minimum 2 Schrauben an zur Montage von oben plus ein gewisses Mass an Spiel, um das system auszubalancieren. das kann ich mit diesem eben nicht. Der Überhang muss stimmen und dann muss eine schraube das System so festzurren, dass es in der Waage steht. Aber das ist nicht der Fall. Ich kann es nur so einstellen, dass die Nadel an der richtigen Stelle abtastet und mit jedem reinigen kann sich das verstellen !
Albus
Inventar
#13 erstellt: 24. Okt 2014, 11:45
Tag,

in diesem Foto wird das Ergebnis einer sicherlich korrekten Montage eines EVO III am Arm eines TD 206 bzw. TD 209 (baugleich) gezeigt: http://vinylcenter.se/images/mov%2003b(1)_big.jpg
Irgend antipraktische Abweichungen sind nicht drin. Im Übrigen ist der Befestigungsabstand des AT95E mit 9,5 mm gleich dem Befestigungsabstand des EVO III (Abstand Mitte der Befestigungsschrauben bis Abtaststift unter Auflagekraft) - die Montage ist als Austausch so gut möglich, die richtigen Schrauben hinsichtlich der Gewinde der Halbzoll-Vorbohrungen des Sumiko vorausgesetzt. - Frage, auf welche Geometrie-Momente hast du dieses Sumiko denn montiert? Auf die originale Thorens-BDA-Geometrie? Oder eine irgendwie abweichende Manier?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Okt 2014, 11:46 bearbeitet]
emerson_fittipaldi
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 26. Okt 2014, 18:45
Hi Albus,
Der Fred hat letztendlich doch seinen Zweck erfüllt. Der Tipp mit den Schrauben plus das Foto vom EVO III an der Alu Headshell vom 309 hat den Groschen fallen lassen. Ich habe dann gleich bei dienadel.de einen Satz von Headshell Schrauben und Unterlegscheiben/Muttern geordert (von XINNTOXX für ca 10 Euro) (Messing sieht sogar hartvergoldet aus und ist antimagnetisch). Bin sehr zufrieden damit. 4 Sets, davon 3 mit Muttern und ein Paar, dass in etwa die Länge des bei gelegtgten Thorens Schrauben Duo hatte - wie du sagtest OHNE Muttern. Die habe ich dann von oben in das Winkel Stück eingedreht und darunter das Sumiko montiert. Passt und sitzt gerade. Vor allem aber so, wie sich das gehört. Nämlich ohne Spalt und Spiel. Dazu habe ich noch eine Flachzange bestellt, um die Kontakte optimal ab und anziehen und im Durchmesser anpassen zu können. Hat sich gelohnt. Das System sitzt perfekt. Der Überhang ist leicht eingestellt dank der Schablone und mit der Waage findet sich auch leicht das gewünschte Gewicht. Was irritiert ist der Anti Skating Bereich, der magnetisch geregelt wird. Leider fehlt da ebenso wie beim Gegengewicht hinten eine Skala so dass ich nicht sicher bin wie ich das AS am optimalsten an das Abtastgewicht anpassen soll. Ich achte halt darauf wie der Tonarm runter geht per Lift. Wenn der gerade runter geht müsste es hinhauen -In der BDA seh ich dazu nix.

Die Frage zum Einbauwinkel versteh ich nicht. Das Winkel Stück hat oben eine Wölbung, die genau in's Tonarm Rohr passt, Das ganze sitzt schräg, um aus dem geraden TA den richtigen Winkel für die Vinyl abtastung vorzugeben.
Mehr lässt sich da leider nicht einstellen. Gut man kann den Tonarm in der Höhe verstellen mit nem extra Imbus (wäre für die Nutzung von 200 Gramm Vinyl und auch von Slipmats optimal - so liegt das Vinyl halt auf der THORENS Vinyl Unterlage. Passt auch..
Alle anderen Werte sind durch die Geometrie des System Halters /Winkelstück unterhalb des/TA vorgegeben - seitlicher Winkel etwa.

Übrigens klingt diese Kombo einfach unfassbar gut.
Habe mal wieder KING CRIMSON - LIZARD (200 Gramm Repress) abgespielt und das ist in jeder Hinsicht hartes Brot. Der super leise Beginn 'Prince Rupert Awakes' lässt natürlich jedes Neben Geräusch überdeutlich tönen.
(Es war mir über Jahrzehnte unmöglich Moonchild von ITCOTCK auf meinem DUAL 701DD mit SHURE V-15/III ohne Nebengeräusche zu geniessen (bis es die Aufnahme später auf CD gab).

Danach geht die Post ab. Free Jazz von Keith Tippet am E Piano, English Horn, Cornet, Viola,. Dazu Flöten + Saxophone von Mel Collins, Bass, Drums plus Robert Fripp an Gitarre, Mellotron und 'Devices'. Ein Wirbelwind voller Dynamik, Hard Rock meets Klassik dazu die klare Stimme von Jon Anderson (ja der von YES). DER HAMMER !
Soo muss Vinyl klingen.
Vielen Dank für die Tips.


[Beitrag von emerson_fittipaldi am 26. Okt 2014, 19:16 bearbeitet]
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