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Und es brummt und brummt und brummt ... HILFE!!! :(

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M3D
Neuling
#1 erstellt: 22. Jul 2003, 06:19
Hallo!

Hoffe dass mir irgendwer von Euch hier helfen kann. Erstmal ne Vorgeschichte auf die ich vorher gerne mal hinweisen würde:
Ich habe mir vor ca. 2 Jahren nen FJ PC gekauft. N Paar Monate später dann ne TerraTec Soundkarte. Zu Wheinachten kamm dann ein Sony Verstärker (ist glaube ich noch der 320er). Alles lief n ca. 4 Wochen lang gut, dann fings an zu Rauschen und so. Der Verstärker ging kaputt. Also umgetauscht. Da war das selbe Problem: Es hat gerauscht und gezischt und gedröhnt und gebrummt, bis irgendwann der SoundOnBoard des PCs nicht mehr ging und auch ein Kanal der Soundkarte. Seit dem haben sich auch die Probleme gelegt. Da wollt ich halt nur mal drauf hingewiesen haben für den fall dasses nötig sein sollte.
Jetzt aber zum eigentlichen Problem:
Ich habe mir gestern beim Gebrauchthändler für Elektronik ein altes Turntable (Technics SL-D30) gekauft. Dieses hab ich an den Phonoeingang des Verstärkers angeschlossen. Lief soweit ganz gut. Doch dann wollte ich meine Vinylplatten auf den PC recorden. Also habe ich den PC mit dem Verstärker verbunden (Record Out -> Line In). Und seit dem brummt der Phonokanal sobald n Kabel am Phonoeingang angeschlossen ist:

- Egal ob an anderem Ende irgendein Gerät hängt oder einfach nur so ein Kabel angeschlossen ist.
- Egal was für ein Kabel (hab 2 ausprobiert, davon eins ganz neu!!!)
- Unabhängig davon ob am Verstärker noch andere Kabel/Geräte angeschlossen sind.

Ich habe bisher folgendes ausprobiert, wie mir einiege Leute geraten haben:

- Stecker in Dose umgederht.
- Turntable und Verstärker an ein und die selbe Dose (Verlängerungskabel) gesteckt.
- Erdungskabel (Plattenspieler Erdkabel ist selbstverständlich mit Verstärker verbunden) an Erdung der Steckdose getan.
- Wie schon gesacht ein anderes Kabel probiert.

Hat leider alles nichts gebracht. Das Brummen ist da. Was mich halt irgendwie stutzig macht ist halt dass es brummt obwohl einfach nur n Chinchkabel drinsteckt ohne irgendein Gerät am anderen Ende.
Ich hab jetzt mit einem Gesprochen und der meinte mal ich solle einen Test machen, und zwar die Chichkabel in den Verstärer stecken und die dann Kurzschließen (am anderen Ende Nippel an Ring halten). Das hab ich gemacht und das Brummen war weg. Nur so wie ich die Stecker getrennt hab brummte es wieder.
Auch Aufgefallen ist mir dass sobald ich den Schwenkarm vom Turntable berühr das Brummen auch schwächer wird.
Der Gebrauchtwaren händler meinte dass beim Verstärker eine Schraube ist an die das Erdungskabel kommt. Bei mir ist da solch ein gabelähnliches Zeichen und es steht Signal One dran. Das ist doch die Richtige Schraube oder?
Aber ne richtige Lösung hab ich bisher nicht finden können. Ich bin voll mit meinem Latein am Ende.

Weis zufällig irgendwer von Euch rat und kann mir da aushelfen?
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 22. Jul 2003, 06:29
Hi,
das schaut mir eher nach einen Problem mit dem Plattenspieler aus, deshalb verschiebe ich es mal nach Analogtechnik. Wenn dir dort nicht geholfen werden kann, dann müßte man es eben wieder hierher verschieben, ich vertraue da ganz auf Holger.
M3D
Neuling
#3 erstellt: 22. Jul 2003, 06:38
@Joe: Fragt sich nur wieso es trotzdem Brummt wenn n Chinchkabel drinsteckt obwol der Plattenspieler hinten GAR NICHT dranhängt!!! Glaube eher wehniger dasses was damit zutun hat kann mich sicher aber auch irren.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 22. Jul 2003, 08:16
Hi,
was mir verdächtig vorkommt ist das Anfassen des Tonarms, das ist meines Wissens ein typisches Problem der Plattenspieler-Verkabelung.

Auch Aufgefallen ist mir dass sobald ich den Schwenkarm vom Turntable berühr das Brummen auch schwächer wird.
Albus
Inventar
#5 erstellt: 22. Jul 2003, 10:25
Guten Tag M3D,

direkt heraus, was ich meine (probieren kann man noch immer). Im Verstärker, welcher überhaupt? hat der einen harten Netzschalter, nein?, also, vermutlich gibt es eine Bruchstelle im Erdungsschema. Infolge dessen kommt es im internen Feld zu induktiven Kopplungen aus dem gegebenen elektro-magnetischen Feld in den stark verstärkenden Phonozweig. Von daher wandert die Störspannung durch Verbindungen aller Art herum, zB bis in den Tonkopf oder auch bis in den Tonabnehmer (Indiz: Kurzschluß beseitigt Brummen).
Noch proben? Werkzeug, ein Polprüfer (ca. 1,25 Euro). Alle Geräte separieren, keine Verbindungen, weit genug entfernt voneinander, Netzstecker raus. Zuerst den PL, Netzstecker rein, PL noch aus lassen, Polprüfer an Tonarm, Spannung? Weiter, Netz ein am PL, Spannung am Tonarm?, Spannung am Cinch-Kabelende des PL? - Verstärker in eben dieser Weise, wann taucht das Spannung anzeigende Rotlicht im Polprüfer auf? - Weiter, Cinch-Kabel als Verbindung zwischen AMP und PL, Netz PL aus, Netz AMP ein, Spannungsrot wo? Usw. usf.

Oder Deinen PL anschliessen an Freundes AMP.

Ja, ...

MfG
Albus
Rias
Neuling
#6 erstellt: 22. Jul 2003, 12:41
Hi!

Ich habe zu Anfangszeiten meiner Phonoorientierung über solche Probleme gelesen.
Da ich - zum Glück - davon verschont bin, kann ich leider nur dunkle Erinnerungen preisgeben.

Es gibt für solche probleme "Übertrager": Bauteile zur galvanischen Trennung der Chinch-Leitung.

Das Brummen kommt ( ich kann mich gerne irren ) über Ausgleichsströme, welche bei Masseverbindungen zwischen Gehäusen fließen, zustande. Bei einer galvanischen Trennung wird diese Verbindung unterbrochen und über 2 gleiche Spulen ein Induktionsstrom erzeugt. Mit hinnehmbaren Verlusten steht man sicherlich besser da als mit Brummen.

Zudem werden hier 2 sehr kritische Komponenten miteinander verbunden. PC und Phonozweig...

Das "Brummen des Kabels" im abgezogenen Zustand
lässt sich einfach erklären. Es wirkt, sobald ein Ende frei liegt, wie eine Antenne. Der Phonozweig Deines Verstärkers muß ein sehr kleines Signal sehr stark anheben, wodurch die Störstralungen Deiner Umgebung eine entsprechende Qualität erhält. ( Wer sich traut kann mal eine Chinchverbindung zur Endstufe freilegen - Brummt mächtig )

Wenn alle Versuche scheitern, informiere Dich nach Chinch-Übertragern zur galvanischen Trennung.

Grüße, viel Glück
Albus
Inventar
#7 erstellt: 22. Jul 2003, 13:48
Guten Tag,

man kann ein Coax-Kabel auch an einem Ende unabgeschlossen lassen, bei einem intakten Gerät passiert nichts Störendes; vielmehr wirkt das Kabel lediglich als am Eingang hängende Kapazität. Um aus der Umgebung mittels Coax-Kabel einen Brumm einzufangen, dazu bedarf es eines starken äußeren elektromagnetischen Feldes (zB im Induktionsversuch).

ZB kann man bei manchem Vorverstärker mit CartridgeLoad zum Phonoeingang auf diese Weise die Eingangskapazität erhöhen, indem man ein passend gewähltes Coax-Kabel aufsetzt - wenn der Kapazitäts-Plug (Stecker mit 220 pF, 330 pF) verloren gegangen war.

MfG
Albus

PS: Alles selbst beobachtet und nachgelesen. In dieser Reihenfolge, einst.


[Beitrag von Albus am 22. Jul 2003, 13:50 bearbeitet]
Wiesonik
Inventar
#8 erstellt: 22. Jul 2003, 13:50
Ich fürchte....
....daß Albus (mal wieder) Recht hat. Vorgehensweise zur Lokalisierung hat er ja bereits beschrieben.

Indiz für eine fehlerhafte Erdungsverbindung (im Verstärker)ist das offene Kabel, es wirkt als Antenne für Störeinstrahlungen, die so, hervorragend, in den Verstärker gelangen können, ....aaaaber mangels sauberer Erde nicht mehr niederohmig hinaus können.
Ergo, suchen sich die Störungen einen anderen Pfad, ...den man nun (leider) hört.

Wird ne kniffelige Angelegenheit den Fehler zu finden.

Zuerst den Plattenspieler an einen anderen Verstärker anschließen !! Brummen weg, dann liegts eindeutig am Amp.

Grüße von

Wiesonik
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