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Thorens TD S 160 MK V mit TP 90 and Black Pearl

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hanuman
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 07. Mrz 2015, 17:15
Hallo Forum,

ich besitze das oben beschriebene Schaetzchen seit 1990. Ich wuerde es gern etwas upgraden und etwas Geld investieren. Der Tonabnehmenr hat bereits ein paar Jahre auf dem Buckel und muss in absehbarer Zeit ausgetauscht werden. Ich betreibe den Thorens an einem NAD C356BEE Verstärker und einem Cambridge Audio 651 P Phono-Vorverstärker.

Ich ueberlege mir, ein neues Abtastsystem fuer max EUR 200 , vielleicht das Ortofon 2M Blue, zu kaufen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich das mit dem Plattenspielen und dem Tonarm lohnt. Waere es deutlich besser, den Tonarm auszutauschen? Wenn ja welchen Arm wuerdet ihr empfehlen? Was waere der beste Tonabnehmer der sich bei diesem Spieler und Arm (wenn er nicht ausgetauscht wuerde) lohnt?

Fuer eure Hinweise und Hilfe bin ich sehr dankbar?

Gruss Hans
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 07. Mrz 2015, 17:37
Hallo Hans, der Tonarm ist gut. Der kann auch was Besseres vertragen als ein 2M Blue.
Rondo Red oder Blue läuft gut daran.
BG Konrad
akem
Inventar
#3 erstellt: 07. Mrz 2015, 18:14
Als günstigste Variante wäre ein Nadelupgrade auf das Pearl möglich. Das ist dann eine scharfe Ellipse statt der Rundnadel und spielt dann schon zwei, drei Klassen besser. Besser auch als das 2M Blue, das übrigens auch nicht wirklich zum Tonarm paßt (der ist nämlich mit 17g effektiver Masse eher schwer). Das Pearl läuft auch nur deshalb halbwegs an dem Arm, weil es a mit 6g noch relativ leicht ist und b eine für MM-Verhältnisse eher hart aufgehängte Nadel hat.
Wie Konrad schon sagt wäre ein gutes (!) MC keineswegs oversized. Ein Ortofon Quintet Black zum Beispiel ist recht gut oder wenn's billiger sein soll vielleicht ein AT33PTG (hat aber einen empfindlichen Nadelträger) oder ein 20er Dynavector. Sogar mit einem "billigen" Denon DL110 klingt es am TP90 schon sehr anständig. Ist aber natürlich auch eine Frage des vorhandenen Phonoverstärkers sowie des Geschmacks. Das Dynavector gibt es auch als High-Output-MC und das DL110 ist schon ein solches, die würden auch an einem MM-Eingang gehen.
Nach oben hin ist das Feld der Tonabnehmer preislich ziemlich offen (soviel zu Deiner Frage, was der beste Tonabnehmer sei, der sich an dem Arm lohnt... ) aber höher als ein Cadenza Black würde ich dann doch nicht gehen

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 07. Mrz 2015, 18:22
Ist jetzt nun die Preisgrenze 200 Euro oder nicht ?
hanuman
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 08. Mrz 2015, 16:26
Vielen Dank schonmal Konrad und Andreas fuer eure Antworten.

Ich entnehme euren Beitraegen, dass ich mit meinem vorhandenen Tonarm noch nicht am Ende bin. Ich werde dann wohl in ein neues Abtastsystem invenstieren. Die Frage ist nur welches? Mein Budget ist um die EUR 200. Andreas, die Vorschlaege die du gemacht hast sprengen leider mein Budget (bis auf den Pearl Upgrade).

Gruss Hans
akem
Inventar
#6 erstellt: 08. Mrz 2015, 17:38
Das Denon DL110 kostet Liste zwar mehr als 200€, der Straßenpreis bewegt sich aber um die 190-200€. Und wie gesagt, das paßt auch gut zum Tonarm. Oder eben die Pearl-Nadel.
Das Denon klingt nicht ganz so gut aufgelöst, klingt aber dafür etwas kräftiger von unten raus. Geschmacksache. Außerdem muß man beim Denon am Verstärker etwas lauter aufdrehen, weil die Ausgangsspannung geringer ist. Mich persönlich stört sowas nicht, aber es gibt durchaus Leute, die das schon stört; deshalb wollte ich das noch gesagt haben.

Gruß
Andreas
sandmann319
Inventar
#7 erstellt: 08. Mrz 2015, 17:47
Nadelupgrade auf die Nadel vom Sumico Perl,
gibt es in England für 37,50 Pfund

Link


Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 08. Mrz 2015, 17:51 bearbeitet]
akem
Inventar
#8 erstellt: 08. Mrz 2015, 17:50
Müßte ich auch erst suchen. Bei Bedarf einfach Suchmaschine benutzen... Aber laß ihn sich doch erstmal entscheiden...

Gruß
Andreas
sandmann319
Inventar
#9 erstellt: 08. Mrz 2015, 17:52
Hab es schon geändert,
aber du warst schneller.
hanuman
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 08. Mrz 2015, 18:51
Ich denke, ich werde mich wohl fuer einen Upgrade auf Sumico Pearl entscheiden. Vielen Dank nochmal fuer eure Beratung.
SAC_Icon
Inventar
#11 erstellt: 08. Mrz 2015, 19:06
Auch wenn ich jetzt nochmal alles umschmeiße, der TP90 ist sehr schwer und für fast alle MMs eher schlecht geeignet, zudem hat das Sumiko ne sehr eigene Interpretation von Klang aber ok das ist Geschmackssache, meiner wärs nich (Weichspüler mit akutem Höhenmangel). Der TP90 ist aber ein super Tonarm und prädestiniert für viele MC Systeme.

Also mein Tip wäre umschwenken auf MC was mit dem Cambridge Phono Pre auch eher ein Vorteil ist da der bei MM eine recht hohe EIngangkapazität hat (220 pf). Toll wärst Du da mit einem Ortofon MC der 300-400 EUR Klasse bedient, wenns aber unbedingt nicht über 200 sein darf probiers mal mit dem http://www.fono.de/Tonabnehmer/Ortofon/Ortofon-MC-1-Turbo High Output MC das Du auch am MM Eingang betreiben kannst (aber nicht mußt und die Nachteile des Cambridge bei MM spielen für ein High output MC keine Rolle) und mit ner Nadelnachgiebigkeit von 13 perfekt zum TP90 passt.


[Beitrag von SAC_Icon am 08. Mrz 2015, 19:09 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#12 erstellt: 08. Mrz 2015, 21:28

Weichspüler mit akutem Höhenmangel


nur während der Einspielphase, dauert ca 50 Std.
danach absolut Ehrliche Musikwiedergabe,
die man für diesen Preis erst einmal suchen und finden muss,
aber soviel Geduld hat der Mensch ja heute nicht mehr.

Gruß Gerd
Wuhduh
Inventar
#13 erstellt: 09. Mrz 2015, 00:31
Moin !

Leude - Augen AUF :

Die verlinkte Nadel ist nur eine konische Nachbaunadel !

MfG,
Erik
akem
Inventar
#14 erstellt: 09. Mrz 2015, 12:52

SAC_Icon (Beitrag #11) schrieb:
Toll wärst Du da mit einem Ortofon MC der 300-400 EUR Klasse bedient, wenns aber unbedingt nicht über 200 sein darf probiers mal mit dem http://www.fono.de/Tonabnehmer/Ortofon/Ortofon-MC-1-Turbo High Output MC das Du auch am MM Eingang betreiben kannst (aber nicht mußt und die Nachteile des Cambridge bei MM spielen für ein High output MC keine Rolle) und mit ner Nadelnachgiebigkeit von 13 perfekt zum TP90 passt.


Da finde ich das Denon DL110 aber deutlich besser, auch besser als das MC3 turbo. Erst das X5-MC ist den Denon dann über.

Gruß
Andreas
SAC_Icon
Inventar
#15 erstellt: 09. Mrz 2015, 13:06
Das Denon ist sicher auch gut aber es passt nicht ganz so gut zu schweren Tonarmen. Da wird zwar ne compilance von 10 angegeben ABER bei 100Hz, das entspricht einer Compilance von 18-20 bei 10Hz. Und das ist deutlich weicher als 13 beim Ortofon. Allerdings ist auch das Denon recht leicht könnte also schon theorethisch gehen, müßte man testen zumindest beim 103 wird berichtet, daß es nicht gut läuft auf dem TP90, obwohls von den Daten auch passt, wie sich das dann beim 110 dastellt weiß ich nicht, habe ich daher im Zweifel aber nicht empfohlen.. Mein eigentlicher Tipp wäre ja auch eher sowas wie ein Ortofon Rondo red, Quintet Blue, Valencia oder MC20 aber die sind dem Threadsteller halt zu teuer.
akem
Inventar
#16 erstellt: 09. Mrz 2015, 13:13
Doch, das 110 geht sehr gut am TP90. Hatte ich selber schon so laufen. Übrigens auch das DL103 und daß das nicht an den Thorensen geht, habe ich damals selbst berichtet. Wobei das meiner Erfahrung nach nicht am Arm sondern am Subchassis liegt. Legt man das nämlich lahm, dann geht's plötzlich...
Daß das MC1 turbo am TP90 auch paßt möchte ich gar nicht bezweifeln. Aber es ist ggü. dem DL110 einfach das schlechtere System und klingt im Vergleich langweilig und verwaschen. Das DL110 spielt sauberer und hat eine bessere Auflösung, verzerrt kaum und ist tonal besser.

Gruß
Andreas
lazyyy
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 01. Dez 2015, 13:43
Hallo, ich bin wieder mal da... nach langer Zeit.
Habe die Kommentare zu dem passenden TA für meinen Thorens 160 S Mk. V gelesen und finde:

Das AT33PTG/II MC passt wunderbar zum Thorens TD 160 S Mk.V mit TP90. Ich habe ihn nach jahrelanger Vernachlässigung und Streaming-Flac-Fieber wieder entdeckt. Nach dem Motto: Aufrüsten oder entsorgen... Ich habe aufgerüstet.

AT33PTG/II MCAT33PTG/II MCAT33PTG/II MC

Glücklicherweise gab mir jemand aus dem Forum den Tipp mit dem AT33PTG/II MC. Was der aus der Rille kitzelt ist einfach fantastisch (nur meine subjektiv empfundene Meinung).

Etwas "off-topic": Hab dann noch den Service gemacht (Lageröl, neuer Antriebsriemen, etc.), ne gute Matte drunter und ein dämpfendes Gewicht drüber, die Linn LP12-Federn rein, die Rutschkupplung raus einen Cambridge-Phono-PreAmp. dazwischen, ein "High End"- Phono-Netzteil dran gemacht...und das ganze auf solide Sorbotane-Dämpfer gestellt.

Seit dem verbringe ich wieder viele Abende vor meinem Thorens 160-er und entdecke wunderbare Musik fast neu...

Nun lese ich mich ein zum Thema Plattenreinigung mit l'Art du Son oder doch Holzleim...

Letzte Frage an die 160-er Mk-V-Gemeinde: Weiß jemand, ob die Innenmaße des 160SMkV identisch sind mit den der anderen 160-er? Ich würde meinem nämlich gerne ein neues Gehäuse verpassen, da steht aber immer wieder, dass die Maße der 160-Mk 4/5 nicht identisch sind...zu denen der 160-er Mk 1-3...??? Die meisten angeboteten Gehäuse sind aber wohl eher für die 160-er Mk. 1-3, oder?

In freudiger Erwartung beste Grüße aus dem Schwabenland...


[Beitrag von lazyyy am 02. Dez 2015, 00:14 bearbeitet]
Holger
Inventar
#18 erstellt: 01. Dez 2015, 16:38

lazyyy (Beitrag #17) schrieb:

Nun lese ich mich ein zum Thema Plattenreinigung mit l'Art du Son oder doch Holzleim...


Ich bin mal so frei und empfehle diese Methode >>> Cheap Thrill

Von Holzleim kann ich nur abraten: umständlich, teuer und unsicher.
Umständlich weil: laaaange Trocknungszeit.
Teuer weil: man braucht eine Menge Holzleim, um eine ganze LP-Seite mit dem Zeugs zu bedecken.
Unsicher weil: wenn man doch an einer Stelle zu wenig aufgetragen hat oder nicht lange genug trocknen läßt, bleiben u. U. Rückstände des Holzleims auf der Platte zurück, die man dann nur sehr schwer wieder runter bekommt.

Alles schon schmerzhaft am eigenen Leib erfahren... (das liegt aber wenigstens weit in der Vergangenheit, wird mir aber trotzdem ewig in Erinnerung bleiben).
lazyyy
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 01. Dez 2015, 18:02
Vielen Dank für die rasche Antwort.

Ich werde diese Methode mal ausprobieren. Ich hatte schon mal gelesen, dass der Alkohol auf Dauer das Elastizitätsmodul negativ beeinflusst und möglicherweise die Platte aushärtet was zu Mikrorissen führen kann...

Was, wenn man deine Methode mit diesem alkoholfreien l'Art du Son als Schmutzpartikel-Trägerlösung anwendet? Funktioniert das dann trotzdem?
Andererseits hast du so viel und lange Erfahrung, dass dir ja eigentlich schon manch "spröde" Platte dann den wohlverdienten Feierabend hätte "versauen" müssen, wenn dem so wäre ?!?...

Beste Grüße
Mathias
Holger
Inventar
#20 erstellt: 01. Dez 2015, 18:15
Hi Mathias,

Bisher habe ich noch keine negativen Auswirkungen der teils alkoholischen Reinigungslösungen auf die LPs bemerkt - und ich habe vor etwa 17 Jahren mit dem Waschen meiner LPs angefangen.

Wobei ich natürlich keine LP ständig wasche - es soll aber auch Zeitgenossen geben, die jede LP vor dem Abspielen grundsätzlich waschen.
Was bedeutet, dass die im Extremfall eine LP, die sie gerade lieben, in einer Woche durchaus 5-6-7x waschen... was ich persönlich für Quatsch halte.

Ich wasche Neuzugänge (neu oder gebraucht), wenn sie es nötig haben, d. h. wenn sie beim ersten Abspielen Tendenzen zum Knistern zeigen.
Und wenn's dann nach dem Waschen in Ordnung ist - also Ruhe herrscht -, dann wird die Platte erst dann wieder gewaschen, wenn das Knistern wieder anfängt. Und ich habe LPs, die ich vor 8 Jahren gewaschen habe und die heute immer noch nicht wieder knistern.

Mit L'Art du Son habe ich den Cheap Thrill nicht probiert, nur mit der Standardmischung zwei Drittel Aqua dest., ein Drittel Isopropanol und einen Spritzer Spüli. Mit besten Ergebnissen.
Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass das mit L'Art du Son genauso gut geht.
lazyyy
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 02. Dez 2015, 00:40
Hallo Holger,

ich hab mir gerade das Clearaudio-"Bürstchen" bestellt. Wenn es da ist, werde ich das mal mit dem "Wunderwasser" testen...
Gruß zurück
Mathias
lazyyy
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 09. Dez 2015, 21:37

Holger (Beitrag #18) schrieb:

lazyyy (Beitrag #17) schrieb:

Nun lese ich mich ein zum Thema Plattenreinigung mit l'Art du Son oder doch Holzleim...


Ich bin mal so frei und empfehle diese Methode >>> Cheap Thrill

Von Holzleim kann ich nur abraten: umständlich, teuer und unsicher.
Umständlich weil: laaaange Trocknungszeit.
Teuer weil: man braucht eine Menge Holzleim, um eine ganze LP-Seite mit dem Zeugs zu bedecken.
Unsicher weil: wenn man doch an einer Stelle zu wenig aufgetragen hat oder nicht lange genug trocknen läßt, bleiben u. U. Rückstände des Holzleims auf der Platte zurück, die man dann nur sehr schwer wieder runter bekommt.

Alles schon schmerzhaft am eigenen Leib erfahren... (das liegt aber wenigstens weit in der Vergangenheit, wird mir aber trotzdem ewig in Erinnerung bleiben).


Hallo Holger,

ich habe die ersten Platten nach deiner Cheap Thrill Methode gereinigt: super einfach, schnell, schonend, absolut sauber. Danke für den wirklich preiswerten Tipp.
Was passiert, wenn man während der Einwirkzeit die Platte abspielt und die Nadel als Schmutzablagerungs-Reinigungs-Pflug verwendet? Schadet das der Platte oder gar der Nadel? Zuvor hätte sie ja auch gegen den Schmutz gehobelt. Jetzt sogar mit Schmiermittel...


[Beitrag von lazyyy am 09. Dez 2015, 21:38 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#23 erstellt: 09. Dez 2015, 21:46
Feuchtigkeit hat an und auf einem elektronischen Gerät eigentlich nix zu suchen. Der Verdunstungseffekt beim Lencoclean ist eine Ausnahme.

Willste etwa surfen und gleichzeitig den gelösten Dreck durch die Gegend schieben ?

Dann kann man auch Absaugungvorrichtung einer Plawama mit einem Tangentialtonarm kombinieren. Wegen der lauten Pumpe sind aber Kopfhörer empfehlenswert.

Seltsames Gedankengut seinerseits. Er möge umdenken und erleuchtet werden.

MfG,
Erik
Holger
Inventar
#24 erstellt: 09. Dez 2015, 22:05

lazyyy (Beitrag #22) schrieb:

Was passiert, wenn man während der Einwirkzeit die Platte abspielt und die Nadel als Schmutzablagerungs-Reinigungs-Pflug verwendet? Schadet das der Platte oder gar der Nadel?


Der Platte würde ich sagen gar nicht.

Der Nadel selbst auch nicht, aber es könnte natürlich Feuchtigkeit ins Innere des Tonabnehmersystems gelangen und dort auf Dauer schädlich wirken.
Ich glaube mich an Beschreibungen von A. J. van den Hul zu erinnern, dass zu ihm zur Revision eingesandte Tonabnehmer innen schon fast "modrig" erschienen... also vermutlich beim Nassabspielen von Schallplatten (war mal eine Zeitlang "in") ständig in einem Flüssigkeitsfilm liefen und dadurch einiges an Feuchtigkeit ins Innere "gesogen" hatten, wie auch immer das genau auch passiert sein mag.

Wenn man das aber selten macht, dann hat es wahrscheinlich keine allzu großen Auswirkungen - tun würde ich es aber trotzdem nicht.
lazyyy
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 12. Dez 2015, 01:25

akem (Beitrag #3) schrieb:
Als günstigste Variante wäre ein Nadelupgrade auf das Pearl möglich. Das ist dann eine scharfe Ellipse statt der Rundnadel und spielt dann schon zwei, drei Klassen besser. Besser auch als das 2M Blue, das übrigens auch nicht wirklich zum Tonarm paßt (der ist nämlich mit 17g effektiver Masse eher schwer). Das Pearl läuft auch nur deshalb halbwegs an dem Arm, weil es a mit 6g noch relativ leicht ist und b eine für MM-Verhältnisse eher hart aufgehängte Nadel hat.
Wie Konrad schon sagt wäre ein gutes (!) MC keineswegs oversized. Ein Ortofon Quintet Black zum Beispiel ist recht gut oder wenn's billiger sein soll vielleicht ein AT33PTG (hat aber einen empfindlichen Nadelträger) oder ein 20er Dynavector. Sogar mit einem "billigen" Denon DL110 klingt es am TP90 schon sehr anständig. Ist aber natürlich auch eine Frage des vorhandenen Phonoverstärkers sowie des Geschmacks. Das Dynavector gibt es auch als High-Output-MC und das DL110 ist schon ein solches, die würden auch an einem MM-Eingang gehen.
Nach oben hin ist das Feld der Tonabnehmer preislich ziemlich offen (soviel zu Deiner Frage, was der beste Tonabnehmer sei, der sich an dem Arm lohnt... ) aber höher als ein Cadenza Black würde ich dann doch nicht gehen

Gruß
Andreas


Hallo Andreas,
du schreibst, dass das AT 33 PTG einen empfindlichen Nadelträger hat...
Ich hab wohl gestern mein AT 33 PTGII geschrottet
Mir ist ein Stück Papier aus Versehen auf den Plattenteller gefallen, der schob sich beim Drehen unter das System, das daraufhin kurz abhob und wieder auf die Platte "knallte". Seitdem ist der linke Kanal nahezu stumm... :-(( Man sieht von außen keine Beschädigung

Habe dann alles mögliche versucht ihn wieder zum Leben zu erwecken. Als ich die Auflagekraft maximierte, kam der li. Kanal wieder langsam. Dann auch bei normaler Auflage (2,0). Leider war das nur von kurzer Dauer... immer wieder muss man "auf das System drücken", damit der li. Kanal wieder kommt. Ich könnte mir in den Hintern beißen , dass mir das passiert ist - er hatte erst ca. 60 Stunden auf der Rille... Gibt es denn irgendeine Hoffnung für mich?

Bin total gefrustet. Das System klang hervorragend an meiner Kombi TD 160 S Mk.V mit TP90

Headshell TP 9520151123_231852
Wuhduh
Inventar
#26 erstellt: 12. Dez 2015, 05:40
Moin !

Dr. Fräse mit dem Röntgenblick meint: " Tja, einseitiges Nierenversagen durch gerissenen Draht ! "

MfG,
Erik
Beaufighter
Inventar
#27 erstellt: 12. Dez 2015, 08:43
Moin moin,

Holger schrieb:
Mit L'Art du Son habe ich den Cheap Thrill nicht probiert, nur mit der Standardmischung zwei Drittel Aqua dest., ein Drittel Isopropanol und einen Spritzer Spüli. Mit besten Ergebnissen.
Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass das mit L'Art du Son genauso gut geht.


Mal so als Tipp ich empfehle anstatt Spüli ein Spritzer Fensterputz.

Das mit dem System tut mir leid. das ist echt ärgerlich.

Gruß Beaufighter


[Beitrag von Beaufighter am 12. Dez 2015, 08:50 bearbeitet]
akem
Inventar
#28 erstellt: 12. Dez 2015, 11:56

lazyyy (Beitrag #25) schrieb:

Als ich die Auflagekraft maximierte, kam der li. Kanal wieder langsam. Dann auch bei normaler Auflage (2,0). Leider war das nur von kurzer Dauer... immer wieder muss man "auf das System drücken", damit der li. Kanal wieder kommt.


Naja, am Nadelträger liegt es wohl nicht...
Ich sehe im Prinzip zwei Möglichkeiten: entweder der Nadelschliff hat was abgekriegt und ein Stück vom Diamant ist weggebrochen oder es hat wirklich einen Bruch des Drahtes wie Erik meint. Was meinst Du mit "kam der li. Kanal wieder langsam"? Ist das im Sinne von on/off oder lauter/leiser? Weil bei einem Drahtbruch gibt's nur geht oder geht nicht, bei einer gesplitterten Nadel wäre lauter/leiser vorstellbar.

Sollte es sich um einen Drahtbruch handeln ist das ein Garantiefall und der Unfall mit dem Papier hat das vielleicht etwas beschleunigt - gebrochen wäre der Draht aber sicher so oder so irgendwann.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#29 erstellt: 12. Dez 2015, 22:47
Nabend !

Diese Art von Mißhandlung eines Tonabnehmers ist Schicksal , Kharma, Pech-gehabt oder wie auch immer.

Eindeutig kein Garantiefall !

,
Erik
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