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Störgeräusch bei Wiedergabe

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matthias17059
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Mai 2015, 21:02
Geschätzte Gemeinde,

bei meinem vor kurzen erworbenen Technics 1210 MK2 (zur Zeit nur mit Stanton 500) macht sich bei der Wiedergabe ein Geräusch erkenntlich. Es tritt nur bei abgesetzter Nadel auf und lässt sich als leises, metallisches Reib- oder Rollgeräusch beschreiben. Aufgrund seiner eher geringen Lautstärke (bei rund -40dB) macht es sich hauptsächlich in den Pausen bemerkbar, ist aber für mich subjektiv unangenehmer als ein Rauschen.

Hier eine Aufnahme einer Pause: http://workupload.com/file/Udthh8QF (280KB flac, etwa -40dB leise)

Wie nennt man dieses Geräusch, was könnte die Ursache sein und können Maßnahmen getroffen werden?

Beste Grüße,
Matthias
Burkie
Inventar
#2 erstellt: 25. Mai 2015, 10:57
Klingt erstmal normal, wie halt bei manchen Platten die Rillengeräusche halt so sind.
Ist das bei allen Platten so?

Gruß
matthias17059
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 25. Mai 2015, 17:44
Nein, dieses Geräusch ist bei anderen Platten weniger ausgeprägt. Mein Verdacht, es habe mit dem Plattenspieler zu tun, rührt daher, dass dieses Geräusch bei einem anderen, jetzt entsorgten Plattenspieler nicht in dieser Form zu hören ist.
Könnte es auch am Tonabnehmer oder zu geringem Auflagegewicht liegen?

Oder mache ich mir deswegen zuviel Gedanken und dieses Geräusch ist Bestandteil der Limitierungen der Schallplattentechnik selbst?
Jazzy
Inventar
#4 erstellt: 25. Mai 2015, 17:50
Das klingt IMHO nach Rumpelstörung.Ist für den SL1210er nicht normal.Da würde ich mal das Tellerlager kontrollieren.
matthias17059
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 25. Mai 2015, 21:37

Da würde ich mal das Tellerlager kontrollieren.

Wie wird das gemacht?

Reicht es hierzu zwei/drei Tropfen neues Öl aufzutragen, oder handelt es sich um einen gravierenden Defekt?

Danke für die Ratschläge soweit.
Jazzy
Inventar
#6 erstellt: 26. Mai 2015, 17:26
Schaue mal bei youtube,da gibts meistens gute Anleitungen.Ich hatte meinen 1210er auch schon mal offen,habe aber nur das Kabel gewechselt.Mit ölen kannst du es auch erstmal probieren; Teller abnehmen,Achse hochziehen und 1-2 Tropfen Öl einfüllen,hoch und runter bewegen,Teller wieder drauf,etliche Zeit laufen lassen-wieder auf Störgeräusche testen.
matthias17059
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 30. Mai 2015, 16:42
Mit neuem Öl konnte ich es noch nicht probieren, weil ich noch kein SFW 010 bzw. Anderol 465 auftreiben konnte. Mir ist aber aufgefallen, dass das Auflagegewicht verstellt war und hab es nochmal reduziert auf drei Gramm versucht.

Dabei verändert sich das Störgeräusch deutlich.
Inkorrektes Auflagegewicht: http://workupload.com/file/fsGHOiYr
Reduziert auf drei Gramm: http://workupload.com/file/QGJJ9EvO
(Beide Dateien rund 280KB und 40dB leise)

Das Störgeräusch ist etwa 5dB leiser geworden und hat deutlich in den Tiefen verloren, ist aber noch zu hören.

Könnte es einfach am Tonabnehmer liegen (möglicherweise durch inkorrektes Auflagegewicht beschädigt oder abgenutzt)?

Sollte es am Lager liegen und eine aufwändigere Operation ist für das Beheben erforderlich, werde ich es wahrscheinlich bleiben lassen, da das Störgeräusch nach meiner subjektiven Beurteilung nun drastisch besser geworden ist.
sandmann319
Inventar
#8 erstellt: 30. Mai 2015, 17:33
Hallo Matthias,
3 Gramm Auflagegewicht?
Teile uns doch bitte einmal mit was für ein System du hast.
Und wie hast du das eingestellt, bzw. womit Kontrolliert?

Habe die beiden Audiofiles mit einander verglichen,
klingt für mich nach viel zu hoher Auflagekraft und evt. weiteren falschen Einstellungen.
Durch eine viel zu hohe Auflagekraft wird natürlich auch der Verschleiß der Nadel und Schallplatte sehr hoch.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 30. Mai 2015, 17:33 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#9 erstellt: 30. Mai 2015, 17:57
Stanton 500 hat er.Weisst du da die empf. AK?
matthias17059
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 30. Mai 2015, 21:44

Teile uns doch bitte einmal mit was für ein System du hast.
Und wie hast du das eingestellt, bzw. womit Kontrolliert?
Stanton 500. Gewicht eingestellt über die Skala am Tonarm, besitze aber keine Waage zwecks Kontrolle.
Den Wert habe ich aufgrund dieses Postings gewählt.


klingt für mich nach viel zu hoher Auflagekraft und evt. weiteren falschen Einstellungen.

Soll die Auflagekraft auf zwei Gramm (oder noch weniger) verringert werden? Welche weiteren Einstellungen könnten falsch sein?
sandmann319
Inventar
#11 erstellt: 30. Mai 2015, 21:54
Stanton 500
welche Version?
da gibt es bestimmt 25 verschiedene von
matthias17059
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 30. Mai 2015, 22:17
Nicht im Klaren, aber er sieht so aus:
Stanton 500 Stanton 500 Stanton 500
(Hatte leider weder Licht noch Stativ parat)
tiger142
Stammgast
#13 erstellt: 31. Mai 2015, 06:34
ein ähnliches Problem hatte ich vor kurzem auch, es liegt eindeutig an der zu hohen Auflagekraft .
diese kann nur korrekt mit einer Tonarmwaage eingestellt werden ,vorausgesezt du weist die empfohlene werte des Tonabnehmers.
gruß kai
sandmann319
Inventar
#14 erstellt: 31. Mai 2015, 08:09
Hallo Matthias,
das ist ja nicht raus-zubekommen was das für eine Nadel genau ist
und die Angaben für Stanton-Nadeln schwanken zwischen 1,5 und 7gr.
Ich würde es einmal mit 2gr. versuchen und bei Verzerrungen langsam erhöhen.
Und wie tiger142 schon schreibt, mit einer Tonarmwaage, möglichst mit einer kleiner Elektronischen,
so eine z.B.
Link
die ist sehr genau und günstig.

Du solltest allerdings auch einen Tausch des Systems in betracht ziehen,
die Nadel ist sehr alt und höchstwahrscheinlich schon verschlissen.

Gruß Gerd
sandmann319
Inventar
#15 erstellt: 31. Mai 2015, 08:28
Hab die Nadel gefunden,
ist eine
Stylus D5107AL

für Stanton 500AL

Ersatznadel gibt es hier
Link
aber leider auch keine weiteren Angaben.

Habs gefunden 3-7 Gramm
siehe hier
Link

Mein Rat,
kauf die ein neues System,
klingt besser und und schont deine Platten.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 31. Mai 2015, 08:36 bearbeitet]
matthias17059
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 31. Mai 2015, 11:40
Da bin ich ja froh, dass nur der vorläufig installierte Abnehmer und nicht das Lager des Plattenspielers für den Fehler verantwortlich ist.

Danke für die Antworten und Ratschläge.
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