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Plattenspieler zum Überspielen gesucht!

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Autor
Beitrag
jodelfreund
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 03. Jul 2015, 15:49
Hallo,

nachdem ich nun mindestens 10 Jahre lang keinen Plattenspieler mehr hatte, habe ich mich daran erinnert, dass ich doch noch ein paar LPs im Keller stehen habe, die ich systematisch anhören möchte, mit dem Ziel, die Musik, die mir gefällt, entweder auf CD zu kaufen oder (falls es keine CD davon gibt), zu digitalisieren. Dazu (und nur dazu!) suche ich einen Plattenspieler. Ich werde auf meine alten Tage kein Vinyl-Freak mehr, daher möchte ich keinesfalls zu viel Geld ausgeben.

Nun habe ich mich die vergangenen Abende durch dieses Forum gewühlt, dabei unterschiedlichste Ansichten über heutige Plattenspieler kennengelernt, und möchte nun die hier versammelte Gemeinschaft nach einem Tipp fragen.

Definitiv ausgeschlossen habe ich die Optionen "Plattenspieler leihen" (die Aktion wird sich doch über mehrere Wochen oder Monate hinziehen, da möchte ich niemandem seinen Plattenspieler so lange wegnehmen, wenn überhaupt jemand dazu bereit wäre) und "Gebraucht kaufen" (derzeit werden offenbar Mondpreise für 30 Jahre alte Geräte verlangt, "keine Garantie, keine Gewährleistung, Verkauf sicherheitshalber als defekt, nur Vorkasse").

Budget ist 300 Euro, das ist aber auch schon die oberste Schmerzgrenze.

Phono-Vorverstärker und USB-Ausgang benötige ich nicht, Vollautomatik ebensowenig, Endabschaltung wäre nett, die Nadel kriege ich trotz Ü50 noch selbst aufgesetzt Design, Material etc. ist mir völlig wurscht, mich interessiert nur der bestmögliche Klang im genannten Preisrahmen, für diejenigen Platten, die ich digitalisieren möchte.

Als Kandidaten wurden immer wieder genannt:

  • Denon DP-300F (ca. 250 Euro)
  • Dual DTJ 301 (offenbar ein Geheimtipp hier: diese Billigkiste kaufen und den Rest des Geldes in ein besseres System stecken, zusammen ebenfalls ca. 250 Euro)
  • Dual CS 455-1 (mir definitiv zu teuer)
  • Diverse Pro-Jects, die Begeisterung hält sich hier jedoch in Grenzen, insbesondere, was die günstigeren angeht
  • Andere billigere Duals, dito.

Welchen von den beiden Erstgenannten (ggfs. mit einem anderen System) würdet Ihr mir für meine Zwecke empfehlen? Oder auch ein anderes Gerät, das ich übersehen habe?

Danke für jeden Beitrag zur Entscheidungsfindung.

Gruss
,
Bernd
highfreek
Inventar
#2 erstellt: 03. Jul 2015, 16:39
Hallo,
also wenns den ein neuer sein soll, würde ich Dir den Denon DPF 300 emfehlen. Den bekommst Du auch anschließend wieder los, falls er nur noch rumsteht und Du wieder verkaufen möchtest.
Auch der (China) Dual wäre denkbar durch die robuste DD Technik, zudem hat er Pre und USB eingebaut, somit bist Du in Zukunft Flexibel. Denke aber der Wiederverkauf wird damit schwieriger.
Besserer Tonabnehmer könnte z.B. Ortofon 2 M RED sein. 90-100€ Dem muß man dann aber korrekt montieren. Die Nadelspitze muß exakt an der gleichen Stelle sitzen wie am eingebauten original TA und dessen "Winkel" am Head shell. Und die Auflagekraft + Anti scating müßen dann angepasst werden.


gruß


[Beitrag von highfreek am 03. Jul 2015, 16:45 bearbeitet]
jodelfreund
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 03. Jul 2015, 16:55
Hallo,

mit dem China-Dual meinst Du vermutlich den DTJ 301, richtig? Ob ich den Tonabnehmer richtig montieren könnte, da bin ich mir nicht so sicher. Würde es denn etwas bringen, nur die Nadel zu tauschen (das war seinerzeit bei meinem alten Dual nicht schwer) oder muss es für den besserern Klang schon der ganze Tonabnehmer sein?

Gruss,

Bernd
juergen1
Inventar
#4 erstellt: 03. Jul 2015, 16:57
Hallo Bernd, selbst wenn man schon einen sehr guten Plattenspieler besitzt, ist es fraglich ob sich der zeitliche Aufwand lohnt.
Die allermeisten Platten gibt es schon käuflich als CD in sehr guter Qualität, gebraucht für ganz billiges Geld.
Wenn du eine nicht findest und unbedingt in digitaler Form haben willst, würd ich mich lieber hier oder in einem andern Forum nach jemandem umschauen, der das für dich erledigt. Mit entsprechendem Equipment und Erfahrung.
Extra und ausschließlich hierfür einen guten Spieler nebst gutem Tonabnehmer und evtl. gutem Phonovorverstärker anzuschaffen macht eigentlich keinen Sinn.
Gruß
Jürgen
jodelfreund
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 03. Jul 2015, 17:08
Hallo Jürgen,

der Neukauf auf CD ist definitiv meine erste Option, doch dazu muss ich die Platten erst mal alle durchhören (das sollten so ungefähr 100-150 Stück sein). Nicht alles darauf wird mir noch gefallen, andererseits bin ich mir sicher, dass da einiges dabei sein wird, was es nicht auf CD gibt und vermutlich auch nie geben wird.

Einen Phono-Vorverstärker brauche ich nicht, den hat mein Verstärker (Yamaha 496) schon drin. Und im Digitalisieren habe ich ein wenig Erfahrung (in der Regel allerdings von Musikkassetten und alten DATs), kriege das also einigermaßen effizient hin, zumindest für meine Ansprüche.

Und "für alle Fälle" noch einen Plattenspieler im Haus zu haben, fände ich auch nicht verkehrt.

Wäre denn der Denon mit dem mitgelieferten System (mindestens) genauso gut wie der Dual 301, wenn ich diesen mit einem besseren System/Nadel der 100-Euro-Preisklasse bestücken würde (so dass beide Geräte ungefähr bei 250 Euro wären)? Falls ja, würde ich mir das Gebastel sparen und den Denon kaufen. Oder gibt es noch andere Modelle, die ich evtl. übersehen haben könnte?

Gruss,

Bernd


[Beitrag von jodelfreund am 04. Jul 2015, 05:51 bearbeitet]
highfreek
Inventar
#6 erstellt: 03. Jul 2015, 17:42
Ich DENKE der Dual wäre mit der 2MRED Nadel/system besser, ob Du das allerdings auch merkst kann ICH nicht beurteilen. Denn dazu muß diese auch korrekt montiert sein. Und nicht jeder hört auf Anhieb und ohne Hörerfahrung den Unterschied. Den TA kann/soll aber auch ein echter Fachman montieren, wenn Du den in einem richtigen Hifi Geschäft kaufst (Service) und nicht im Netz, oder bei Media Markt.

gruß
juergen1
Inventar
#7 erstellt: 03. Jul 2015, 17:52

jodelfreund (Beitrag #5) schrieb:
Und im Digitalisieren habe ich ein wenig Erfahrung (in der Regel allerdings von Musikkassetten und alten DATs), kriege das also einigermaßen effizient hin
Hallo Bernd, dann schauts etwas anders aus.
Bei einem Plattenspieler müßtest du allerdings noch Zeit in die korrekte Justage investieren. Auch bei einem Neuen würd ich mich keinesfalls auf die Werks-Einstellung verlassen. Und auch nach einem Nadeltausch muß man überprüfen, da die Austauschnadel nicht unbedingt exakt die gleichen Maße hat.

Zu den genannten Geräten kann ich leider nichts sagen.
Ich weiß nur daß die Analogexperten mehrheitlich eher der Meinung sind daß man bei Vintagegeräten (ca. 70-80er Jahre) bessere Qualität fürs Geld bekommt.
Gruß
Jürgen
juergen1
Inventar
#8 erstellt: 03. Jul 2015, 17:54

highfreek (Beitrag #6) schrieb:
Den TA kann/soll aber auch ein echter Fachman montieren, wenn Du den in einem richtigen Hifi Geschäft kaufst
Kann man sich aber leider auch nicht draufverlassen, daß es in heutigen Fachgeschäften noch richtig gemacht wird.
Gruß
Jürgen
jodelfreund
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 03. Jul 2015, 18:11
Hallo Jürgen,


juergen1 (Beitrag #7) schrieb:
Ich weiß nur daß die Analogexperten mehrheitlich eher der Meinung sind daß man bei Vintagegeräten (ca. 70-80er Jahre) bessere Qualität fürs Geld bekommt.


Das las ich auch hier im Forum immer wieder, wobei ich jedoch vor dem Gebrauchtkauf definitiv absehen möchte: Zu viel Risiko, Schrott zu bekommen oder Ärger zu haben, und auch wenn er vom Fachmann generalüberholt wurde, sind da noch jede Menge mechanischer Teile drin, die 30-40 Jahre alt sind. Nichts hält ewig.

Nein, ich möchte auf alle Fälle ein Neugerät, das ich bei Nichtgefallen sofort zurückgeben kann und auf das ich 2 Jahre Gewährleistung bekomme.

Gruss,

Bernd
8erberg
Inventar
#10 erstellt: 03. Jul 2015, 18:15
Hallo,

das am Dual DTJ montierte AT 3600 klingt mit einer DN 251 E (wichtig das E!) bei Thakker für kleines Geld um Klassen besser.
https://www.thakker....ms-251-e-oem/a-7465/

Wichtig: Auflagekraft anpassen! Die Nadel passt problemlos.
Bringt mehr und kostet wenig, denn das 2M hat auch nur ne getippe elliptische Nadel und ist eh ein OM10 für teurer in neuem Mantel... eine Sache die man leider immer öfter im Phono-bereich erlebt.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 03. Jul 2015, 18:21 bearbeitet]
jodelfreund
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 03. Jul 2015, 18:38
Hallo Peter,

danke für den Tipp. Dann wäre also der Dual mit der von Dir empfohlenen Nadel für zusammen 165 Euro ein vernünftiges System für meine Zwecke? Wäre denn vom fast 100 Euro teureren Denon (mit dessen Originalsystem) eine erhebliche Steigerung der Klangqualität zu erwarten?

Gruss,

bernd
8erberg
Inventar
#12 erstellt: 03. Jul 2015, 19:25
Hallo,

nicht wirklich... da kannst Du besser den "Dual" nehmen

Der "Denon" hat Vollautomatik, als "Dual" gibt es den auch, heisst "DT 400" und kostet ca. 200 Euro bei Conrad: http://www.conrad.de...0-USB-Plattenspieler

An dem Dreher passt auch die gleiche Nadel, weil dort auch ein AT 3600 als System angebracht ist...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 03. Jul 2015, 19:27 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#13 erstellt: 03. Jul 2015, 20:13
Oh je
0,25 % Gleichlaufschwankungen - damit erreicht er das technische Niveau des 1007 von 1959
und dann noch das System.
Ist das euer Ernst?


[Beitrag von sandmann319 am 03. Jul 2015, 22:34 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#14 erstellt: 03. Jul 2015, 20:25
Hallo Bernd
schau dich einmal hier um
Link

da gibt es Brauchbares für kleines Geld, technisch gewartet und mit Garantie.
Z.B der Hitachi PS 48

aber schau es dir einmal an.
Gruß Gerd
Tauern
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 03. Jul 2015, 21:13
Hallo Jodelfreund,

bessere Alternative zum Dual DTJ 301: Omnitronic DD 2550/2520. Habe ich selbst in Betrieb. Gleichlauf ohne Beanstandungen, Rumpeln ohne nennenswerte Auffälligkeiten. Und nicht so ein Klöterkram wie der Dual (Leichtbauzarge und Tonarm). Nadelupdate identisch wie Dual, da ebenfalls ein AT 3600 Derivat verbaut ist. Alles in allem für ca. 220 EUR zu machen. Oder im Bekanntenkreis herumfragen. So bin ich auch zum einem alten Dual Quartz Direkttriebler gekommen.

Grüße

Tauern
Wuhduh
Inventar
#16 erstellt: 03. Jul 2015, 21:22
Nabend, Gerd !

So ohne Dein Sumiko Pörl scheint sich leider bei Dir ein Aufmerksamkeitsdefizit zu zeigen.

Bernd will...
- NEU kaufen
- viel Plastik
- viel Herstellergarantie
- Händler ggfs. mit Rückgabe abstrafen
- mit der Nachinvestition eines besseren TA noch mehr Geld verbrennen
- anscheinend keinen Pro-Ject aus der Vorführung oder Ausstellung

MfG,
Erik
spacelook
Stammgast
#17 erstellt: 03. Jul 2015, 21:29

jodelfreund (Beitrag #1) schrieb:
dass ich doch noch ein paar LPs im Keller stehen habe,

Hi Bernd, lass es einfach!
Hol' dir die gewünschte Musik einfach als CD oder Download.
Wenn wirkliche rare Vinyl Exemplare bei dir im Keller stehen, würde deine Fragestellung ganz anders lauten, vor allem nach einer guten Software zum digitalisieren.
Nix für ungut, aber dieser Beitrag ist so ein Sommerfüller............mit Antworten als Spaßfaktor.
Gruß Klaus
jodelfreund
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 04. Jul 2015, 05:18
Hallo Klaus,

genau das schrieb ich doch: Ich möchte die Sachen anhören und bei Bedarf wenn immer möglich als CD (oder meinetwegen Download) besorgen. Ausschließlich diejenigen LPs, die es nicht in dieser Form gibt (und ich bin mir sicher, dass ich davon ein paar habe, wertvolle Raritäten dürften kaum drunter sein, eher Zeug, für das sich heute niemand mehr interessiert), möchte ich digitalisieren.

Gruss,

Bernd


[Beitrag von jodelfreund am 04. Jul 2015, 05:33 bearbeitet]
highfreek
Inventar
#19 erstellt: 04. Jul 2015, 06:19

spacelook (Beitrag #17) schrieb:

jodelfreund (Beitrag #1) schrieb:
dass ich doch noch ein paar LPs im Keller stehen habe,

Hi Bernd, lass es einfach!
Hol' dir die gewünschte Musik einfach als CD oder Download.
Wenn wirkliche rare Vinyl Exemplare bei dir im Keller stehen, würde deine Fragestellung ganz anders lauten, vor allem nach einer guten Software zum digitalisieren.
Nix für ungut, aber dieser Beitrag ist so ein Sommerfüller............mit Antworten als Spaßfaktor.
Gruß Klaus




Du MUSST auf solche Thraeds nicht antworten


[Beitrag von highfreek am 04. Jul 2015, 06:32 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#20 erstellt: 04. Jul 2015, 07:47
Hallo,

meine Herangehensweise wäre eine andere.
Von den 150 Platten wirst du sicherlich die eine oder andere noch kennen, so daß es vielleicht 20-.30 Scheiben sind, die du vorhören müßtest.
Ich würde dazu Youtube nutzen und wenn ich dort nicht alles finde, die kostenlosen Probeversionen diverser Streamingdienste nutzen.
Insbesondere Zeug was vermeintlich niemanden interessiert findet man bei youtube recht häufig.

Erst danach würde ich über einen Plattenspieler nachdenken.

Anmerkung: Der Dual DJT wird gebraucht mit ca 50 Euro gehandelt. Sprich die Abhöraktion würde dich 100 Euro kosten plus gegebenenfalls bessere Nadel.

Gruß Evil
jodelfreund
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 04. Jul 2015, 08:18
Hallo,


evilknievel (Beitrag #20) schrieb:

meine Herangehensweise wäre eine andere.
Von den 150 Platten wirst du sicherlich die eine oder andere noch kennen, so daß es vielleicht 20-.30 Scheiben sind, die du vorhören müßtest.
Ich würde dazu Youtube nutzen und wenn ich dort nicht alles finde, die kostenlosen Probeversionen diverser Streamingdienste nutzen.
Insbesondere Zeug was vermeintlich niemanden interessiert findet man bei youtube recht häufig.

Erst danach würde ich über einen Plattenspieler nachdenken.


Meine Herangehensweise ist gar nicht mal so verschieden, allerdings würde ich die Platten schon gerne noch einmal komplett hören, oft waren es nur einzelne Stücke, die mir seinerzeit gefallen haben, und ob ich diese zufällig bei YouTube & Co erwische? Zudem wird es die obskureren Dinge sicherlich nicht alle dort geben, so dass mir eh nichts anderes übrigbleibt, als sie doch abzuspielen. Letztlich digitalisieren werde ich wohl nur wenige Platten (schätzungsweise 10-30), der Rest fliegt entweder wegen Nichtmehrgefallens raus oder wird als CD neu beschafft.

Mir geht es hier nur darum, herauszufinden, welcher von den genannten Plattenspielern für diesen Zweck der geeignetste ist. In den anderen Threads, die sich mit der Thematik "welchen bezahlbaren Plattenspieler heute kaufen?" befassen, geht es oft um Themen wie Optik, Haptik, Verarbeitungsqualität usw. - alles Dinge, die bei meiner Kaufentscheidung überhaupt keine Rolle spielen. All das ist später bei der Datei auf der Festplatte oder der nachgekauften CD irrelevant, nur der Klang sollte eben passen. Und viel Zeit in Reparaturversuche investieren möchte ich nicht, vom Restrisiko, dass bei einem 40 Jahre alten Gebrauchtgerät demnächst irgendwas Anderes ausfällt, ganz zu schweigen. Daher eben nur ein Neugerät. Kaufen, maximal Nadel tauschen, fertig.

Wenn also der billige Dual mit einer besseren Nadel für diesen Zweck durchaus taugt, würde ich diesen nehmen. Wenn der Denon für 50-100 Euro mehr deutliche Klangverbesserungen brächte, würde ich diese noch ausgeben.

Gruss,

Bernd
sandmann319
Inventar
#22 erstellt: 04. Jul 2015, 08:31
Hallo Bernd,
dann nimm den Dual und mach eine bessere Nadel drunter.

Gruß Gerd
herrdadajew
Stammgast
#23 erstellt: 04. Jul 2015, 08:41
Hallo!

Auch der Denon klingt nur einigermaßen passabel, wenn du Ihm enien neuen TA spendierst. Der mitgelieferte dient nur zur Funktionskontrolle.
Habe ihn mir gekauft, weil mir mein Schwiegervater knapp 100 LPs, meist Klassik hinterlassen hat. Eigentlich hatte ich mit Vinyl nicht viel am Hut,aber jetzt hats mich ein wenig gepackt und ich kaufe ab und an wieder Vinyl. Aber das geht jetzt am Thema vorbei. Also der Denon wird für deine Zwecke ausreichend sein.

VG
8erberg
Inventar
#24 erstellt: 04. Jul 2015, 08:42
Hallo,

Omnitronic fallen wie die Duals (die Sonys, die Denons, die Marantz, Pioneer usw. usw) alle vom gleichen Band beim Hanpin...

Es gibt in dem Baukasten Unterschiede beim Tonarm und beim Antrieb, so kann sich jeder seinen Container voll mit Drehern bestellen wie er sie haben will. Pio nimmt etwas mehr Kohle, vielleicht stellen sie noch 2 Ingenieure zur QS daneben...

Peter
.JC.
Inventar
#25 erstellt: 04. Jul 2015, 08:49
Moin,


spacelook (Beitrag #17) schrieb:

jodelfreund (Beitrag #1) schrieb:
dass ich doch noch ein paar LPs im Keller stehen habe,

Hi Bernd, lass es einfach!
Hol' dir die gewünschte Musik einfach als CD oder Download.


volle Zustimmung


jodelfreund (Beitrag #1) schrieb:

Budget ist 300 Euro[/b], das ist aber auch schon die oberste Schmerzgrenze.


das kannst Du (mit Qualität) vergessen.
Ich digitalisiere ziemlich oft mit dieser Ausrüstung:
DSCN5392

(siehe auch den aikido thread)
das ist so ziemlich das Mindeste, was man haben sollte, um vernünftige Vinyl Rips zu machen.
(Preis so um 1500 €)

Ansonsten ist es wirklich einfacher sich die Sachen aus dem Netz als mp3 zu ziehen.


Gruß Bernd
Wuhduh
Inventar
#26 erstellt: 04. Jul 2015, 10:36
Salute !

Eventuell ein Audio-Technica AT-120LP USB mit einem AT-91-System plus dem Upgrade mit der " Thakker EPO 3 " - Nadel ?

MfG,
Erik
akem
Inventar
#27 erstellt: 04. Jul 2015, 14:33

jodelfreund (Beitrag #21) schrieb:
In den anderen Threads, die sich mit der Thematik "welchen bezahlbaren Plattenspieler heute kaufen?" befassen, geht es oft um Themen wie Optik, Haptik, Verarbeitungsqualität usw. - alles Dinge, die bei meiner Kaufentscheidung überhaupt keine Rolle spielen. All das ist später bei der Datei auf der Festplatte oder der nachgekauften CD irrelevant, nur der Klang sollte eben passen.


Und genau da liegt das Problem und genau deswegen werden oft Mittelklassemodelle aus den 70ern und 80ern empfohlen. Denn seit damals sind die Preise im Bereich Vinyl um das drei- bis vierfache gestiegen. Soll heißen: um das klangliche Niveau eines Einstiegsdrehers von damals (300-400 DM) zu erreichen mußt Du heute deutlich über 500 € einplanen.

Wenn es denn wirklich nicht gebraucht sein darf, dann würde ich den Dual DTJ 301 nehmen und den verbauten Tonabnehmer entsorgen oder in der Bucht verkloppen. Vielleicht zahlt Dir noch jemand nen Euro dafür... Stattdessen kaufst Du Dir ein Sumiko Pearl (nicht das Black Pearl!), das in Deutschland zwischen 130 und 160€ kostet. In England kann man es auch für rund 110€ kriegen.
Zum Wechsel kannst Du das Headshell des Duals abnehmen (Überwurfmutter hinter dem Headshell lösen), dann geht der Systemwechsel relativ einfach. Zur Justage kaufst Du Dir am besten diese Lehre hier:
http://www.ebay.de/i...&hash=item1c186a7ef8
Dazu das Headshell in das geschlitzte Loch einführen (bis Anschlag) und dann das System einfach so verschieben, daß a) die Nadel über dem Ende des Auslegers ist und b) das System parallel zu den Headshellkanten ist. Festschrauben, fertig. Dann halt noch gemäß Anleitung die Auflagekraft und Antiskating einstellen. Da die Nadel des Sumiko Pearl eine relativ scharfe Ellipse ist, solltest Du das Antiskating nur auf das 0,8fache der Auflagekraft stellen.

Dann bleibt nur noch zu hoffen, daß der Dreher nicht brummt und der Tonarm richtig justiert ist. Beides sind gängige Fehler der Hanpin-Dreher...

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#28 erstellt: 04. Jul 2015, 17:23
Hallo,

das "AT"-Dinges ist auch von Hanpin seine Fabrik... liegt mit kardanischem Tonarm "über" dem Dual, also quasi ein
http://www.conrad.de/ce/de/product/304920/ einfach in teuer.

Peter
Wuhduh
Inventar
#29 erstellt: 04. Jul 2015, 19:32
Die " Quasi " - Features rechtfertigen als Mehrwert für mich ohne weiteres den Mehrpreis von ca. 100,00 Euro.

Jodelfreund Bernd würde mit seiner Anspruchslosigkeit von vielen Händler entweder gnadenlos zugetextet oder entschleunigt werden: " Bis 300 Euro ? Steht da drüber ! Ist ein Dingsbums ! Mitnahmepreis ohne Beratung ohne Vorführung für X Euro ! "

MfG,
Erik
Tauern
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 04. Jul 2015, 20:14
Da kann ich Erik nur zustimmen. Der wesentliche Unterschied ist der Tonarm.
Neben der stabileren Zarge und dem besseren Antrieb...

Grüße

Tauern
jodelfreund
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 04. Jul 2015, 20:45
Sorry, Erik,

so blöd, wie Du mich darstellst, bin ich dann doch wieder nicht, auch wenn der Kalk langsam durch meine Adern zu rieseln beginnt. Doch der Händler, der mich mit "Zutexten" über den Tisch zieht, muss erst noch geboren werden. Unter anderem um dies zu vermeiden, habe ich hier nachgefragt.

@Andreas: Danke für Deine ausführlichen Gedanken. Das, was Du vorschlägst, würde sich ja immer noch in meinem Preisrahmen bewegen und wäre dann die bessere Alternative zum Denon zum selben Preis. Richtig?

Grüsse,

Bernd
Wuhduh
Inventar
#32 erstellt: 04. Jul 2015, 23:38
Nabend, Bernd !

Ich wollte Dir keineswegs zu nahe treten. Zutexten war vielmehr ein Hinweis auf eine bestimmte unsägliche Verkäufermentalität, die einen potentiellen Kunden mit relativ konkreten Vorstellungen nerven kann. Leider haben solche Angestellten weder ein ALPS-Poti zum Leisermachen noch eine sichtbare Mutingtaste.

MfG,
Erik
8erberg
Inventar
#33 erstellt: 05. Jul 2015, 09:24
Hallo,

da hilft nur der Griff zum Programmwählschalter...

Peter
akem
Inventar
#34 erstellt: 05. Jul 2015, 13:33

jodelfreund (Beitrag #31) schrieb:

@Andreas: Danke für Deine ausführlichen Gedanken. Das, was Du vorschlägst, würde sich ja immer noch in meinem Preisrahmen bewegen und wäre dann die bessere Alternative zum Denon zum selben Preis. Richtig?


Ja. Wobei ich den Denon mit seinem Serientonabnehmer betrachte. Da könnte man ja auch nen besseren TA dranschrauben, aber dann bist Du über Deinem Budget...

Gruß
Andreas
jodelfreund
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 05. Jul 2015, 13:39
Hallo Andreas,


akem (Beitrag #34) schrieb:
Ja. Wobei ich den Denon mit seinem Serientonabnehmer betrachte. Da könnte man ja auch nen besseren TA dranschrauben, aber dann bist Du über Deinem Budget...


Definitiv, das wären ja dann fast 400 Euro. Doch wäre die Kombination "Denon plus der von Dir genannte Tonabnehmer" wirklich so viel besser als die Kombination "Dual plus der von Dir genannte Tonabnehmer"? Oder liegt die Hauptqualitätsverbesserung eben im Tonabnehmer und nicht im Plattenspieler selbst?

Gruss,

Bernd
akem
Inventar
#36 erstellt: 05. Jul 2015, 15:04
Der Klang kommt letzten Endes vom Tonabnehmer.
Der Dreher und dessen Tonarm müssen eine gewisse Grundqualität haben, aber das ist kein Hexenwerk. Es erfordert aber ein gewisses Budget und Sorgfalt bei der Fertigung sowie eine funktionierende Qualitätssicherung am Bandende. Gerade letztere wird heute offensichtlich konsequent eingespart, zumindest bei gewissen Firmen. Auch was die Qualität gewisser Teile angeht, wird gerne gespart, insbesondere im Bereich der Feinmechanik. Was heute an Tonarm-Lagern üblich ist, hätte in den 80ern keiner zu verwenden gewagt. Klar, damals war die Stückzahl solcher Lager weit höher und damit waren sie billiger. Dennoch ist ein gutes Lager und eine korrekte Justage des Lagerspiels unabdingbar für einen guten Tonarm. Das nur mal als Beispiel.
Wie gesagt, eine gewisse Grundqualität ist für einen guten Dreher unabdingbar. Natürlich kann man darüber hinausgehend die Qualität steigern, nur werden diese Qualitätsschritte dann schnell überproportional teuer und werden oft mit Nachteilen an anderer Stelle erkauft...
Neben der Qualität des Tonabnehmers entscheidet noch die Anpassung desselben an den Tonarm und an die Phonostufe über den Klang. Auch hier kann man viel falsch machen, so daß aus hochwertigen Komponenten nicht zwangsläufig auch guter Klang resultiert. Im Gegenteil, der Klang kann sogar ziemlich daneben sein, wenn irgendwas komplett fehlangepaßt ist.

Gruß
Andreas
.JC.
Inventar
#37 erstellt: 05. Jul 2015, 17:05
Hi,


akem (Beitrag #36) schrieb:
Der Klang kommt letzten Endes vom Tonabnehmer.


oder von Anfang an

Mein Namensvetter Bernd soll sich gerne mal den Zeitaufwand für die Digitalisierung vorstellen.
Ist ja recht leicht überschaubar. Ja u. dann Zeit zu Arbeitszeit umrechnen u. dann nochmal über
das finanzielle Limit für die Hardware nachdenken ..

für Dich Andreas noch eine kleine Geschichte
ich hatte einen SL 1710 mit nicht so topp Lagern gg. Einen mit deren perfektem Lauf getauscht.
Was ist passiert ?
Die hohen Höhen wurden so klar, wie man es eben vorher gar nicht kennt.



ps
zu den 300 €

den:
http://www.ebay.de/i...&hash=item48805c54f7
für um 100 € mit dem o.g. Sumiko Pearl
passt
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 06. Jul 2015, 06:46
Hallo!

Oh je, in Zeiten von 3-5 Euro-Preisen für diverse CDs mit alter Pop-/Rockmusik ist eine Digitalisierungsabsicht eine reine Hooysache die dir vor allem Spaß machen sollte, bei den 150 Schallplatten sind unter Umständen nur 10-15 dabei die es wirklich weder als CD gibt noch von denen es legale Downloads zu erwerben gibt.

Dazu kommt der Zeitfaktor der selbst wenn du nur 50 dieser alten Platten im Endeffekt digitalisierst sich schon auf gut 80-100 Stunden belaufen dürfte wenn ich einmal die Nachbearbeitungszeit in Rechnung stelle.

Wenn du das dir trozdem antun willst würde ich an deiner Stelle trotz aller Bedenken zu einem Gebrauchtgerät greifen, -allerdings würde ich mir dann nicht unbedingt einen der alten Boliden aus den 70ger oder frühen 80ger Jahtren herausgreifen sondern eher nach einem der obenerwähnen neueren Geräte ausschau halten die man via Ebay genau so findet da viele der Newcomer ihre Geräte nach 1-2 Jahren wieder veräussern weil sie mittlerweile entweder begriffen haben das Schallplatten nichts für sie sind oder aber einfach auf eines der alten - oder eines der teuereren neueren Geräte umgestiegen sind.

Große, -sich klanglich auswirkende Klangunterschiede die nicht vom Abtaster oder von seiner Anbindung an den Phono-Entzerrern abhängen sondern von Laufwerk und Tonarm würde ich in diesem Preissegment eigentlich nicht erwarten da hier zum einen die Konstruktionen ziemlich gleich sind und zum anderen selbst in dieser niedrigen Preisklasse die verwendeten Tonträger (Schallplatten) den limitierenden Faktor darstellen. -So wirst du selbst bei Gleichlaufschwankungen von 0,25 % Gleichlaufschwankungen wie sie hier für den DTJ 301,genannt wurden keine hörbaren Probleme zu erwarten haben.

Allerdings würde ich beim Abtastsystem nicht gar zu sehr sparen, hier sind die Unterschiede am deutlichsten auszumachen und die als Erstausstattung mitgelieferten Abtaster sind oft mehr ein Alibi als ein zum Musikhoren taugliches Teil. Ein anderer (wichtiger) Punkt ist natürlich noch die Jusrtage des Tonabnehmers die auf jeden Fall überprüft werden sollte und natürlich das zusammenspiel des fraglichen Abtasters mit dem Eingang deines Phono-Entzerrers hier sollte man sich nicht einfach auf sein Glück verlassen sondern sich zumindestens oberflächlich in die Problematik einarbeiten.

Ob die ganze Zeit die bei diesem Vorhaben draufgeht für dich richtig inverstiert ist mußt du selbst wissen.

MFG Günther
tiger142
Stammgast
#39 erstellt: 06. Jul 2015, 08:14
Also vergiss mal den Denon !!! ich hab den jetzt nur noch zur Küchen und Terrassen Belustigung weil mir die Nerfigen brummgeräusche auf den senkel gehen der hat KEIN Massekabel das sollte man beachten ! nimm den dual dt und gut ist denn der hat außerdem noch die nötige Digitalisierungssoftware im Lieferumpfang !
spacelook
Stammgast
#40 erstellt: 06. Jul 2015, 20:35
Hallo,
es gibt natürlich Vinyls für die sich eine Überspielung lohnt weil es noch keine digitale Version gibt.
Aber nur dann macht es Sinn.
Voraussetzung ist natürlich ein guter Dreher mit anständigen System, einer vernünftigen Soundkarte und das Verständniss mit einem guten Aufnahme-Prog und Nachbearbeitung klarzukommen.
Als Beispiel werfe ich mal die LP's der Band "Katamaran" in die Runde.
Hohes musikalisches Niveau gepaart mit exellentem Sound von Pläne Records - da lohnt es sich schon die Sache konkret "anzupacken" um die Platten zu schonen und auch um die Tracks im Auto zu hören.
Für 08/15 Produktionen ist des der Mühe und Zeitaufwand nicht wert.
Gruß Klaus
jodelfreund
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 06. Jul 2015, 21:10
Hallo,


spacelook (Beitrag #40) schrieb:
es gibt natürlich Vinyls für die sich eine Überspielung lohnt weil es noch keine digitale Version gibt. Aber nur dann macht es Sinn.


Genau das schrieb ich ja schon mehrfach... NUR und AUSSCHLIESSLICH um solche Platten geht es. Was es auf CD oder als Download gibt, werde ich nicht manuell digitalisieren. Doch einiges wird übrigbleiben (und anhören muss ich die Sachen vorher ja auch noch).

Gruss,

Bernd
.JC.
Inventar
#42 erstellt: 06. Jul 2015, 21:40

jodelfreund (Beitrag #41) schrieb:
NUR und AUSSCHLIESSLICH um solche Platten geht es.


s.o. Bernd

Gruß Bernd
Hörbert
Moderator
#43 erstellt: 07. Jul 2015, 07:46
Hallo!


.......es gibt natürlich Vinyls für die sich eine Überspielung lohnt weil es noch keine digitale Version gibt. ........


Ja natürlich, -obwohl sich hier die Frage stellt warum man die digitale Kopie braucht wenn man ohnehin schon die Schallplatte hat.

@odelfreund

Wenn ich dich recht verstehe standen deine alten Schallplatten Jahre- oder gar Jahrzehntelang im Keller ohne das du das Bedurfniss hattest sie dir anzuhören?

Woher also kommt das plötzliche Bedürfniss sie dir jezt auf einmal digital zu Kopieren?

Wenn es nur um das digitalisieren an sich geht ist das natürlich ein Hobby wie jedes andere und braucht somit nicht hinterfragt zu werden aber dann sollte auf ein bestmögliches Quellgerät geachtet werden da sich sonst eine endlose Baustelle auftun kann.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 07. Jul 2015, 08:38 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#44 erstellt: 07. Jul 2015, 08:03
Hallo,

ja, wie kommt man auf sowas? Vielleicht wie mein Schwager, wo der Dreher ewig nur "dumm rumstand" nachdem einer der Söhne hatte als Junge die Nadel abgebrochen hatte (der Kerl wurde letztes Jahr 30).

Dann hörte er bei mir Schallplatte - und er wurde wieder angefixt, wollte wieder die "ollen Scheiben" hören, bei der er seine heutige Frau das erste mal zum Tanzen aufgefordert hat usw.

Es gibt mit Sicherheit 1000 weitere Gründe...., wenn das Leben immer nur logisch und mit dem Taschenrechner erklärbar wäre wäre es doch langweilig.

Peter
Hörbert
Moderator
#45 erstellt: 07. Jul 2015, 08:43
Hallo!

Na ja, jeder geht wohl von sich und seinem Umfeld aus,

Zu 80-90% interessiert mich die Musik die ich vor vielen Jahrzehnten gehört habe heute nicht mehr, -es gibt schließlich so etwas wie eine geschmackliche Entwicklung die vieles hinter sich läßt und warum sollte das bei anderen nicht so sein? Zumindestens in meinem Freundes und Bekanntenkreis hat sich diese Entwicklung ja ebenfalls abgespielt.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#46 erstellt: 07. Jul 2015, 09:29
Moin,


Hörbert (Beitrag #45) schrieb:
Musik die ich vor vielen Jahrzehnten gehört habe heute nicht mehr, ..


viele Jahrzehnte ? Mann bist Du alt.
Ich hab gerade die Al Stewart - Time Passages aufliegen, die passt dazu.


Gibt es eigentlich einen Digitalisierungsservice für LPs ?
Hat jemand so was mal gesehen?
Denn das wäre eine einfache Lösung für Bernd, ich selbst brauche das ja nicht.
Rahel
Inventar
#47 erstellt: 07. Jul 2015, 09:32
Einfach mal googeln "Digitalisierungsservice für LP"
da gibt es einiges.
8erberg
Inventar
#48 erstellt: 07. Jul 2015, 09:44
Hallo,

natürlich entwickelt man seinen Geschmack weiter.
Aber ohne meine geliebten Platten aus den 60ern - 80ern würde es mir doch erheblich weniger Spaß machen.

Man muss ja nicht in den 70ern stehengeblieben sein wenn einen die Musik, die einen in jungen Jahren stark geprägt hat noch immer gut gefällt und sie immer wieder gerne auflegt.

Von "heute kannst das doch alles vergessen" bin ich weit weg, dafür gibt es auch viel zu viel gutes Neues zu entdecken.
Aber vergessen wo man "herkommt" - neeee...

Peter
DVDMike
Inventar
#49 erstellt: 07. Jul 2015, 12:58
@Hörbert:

Ja natürlich, -obwohl sich hier die Frage stellt warum man die digitale Kopie braucht wenn man ohnehin schon die Schallplatte hat.


Da gibt es viele Gründe:
- Weil man die Musik im Auto-CD-Player hören möchte,
- weil man die Musik auf das Handy für unterwegs überspielen möchte,
- weil man die Musik oft hören will und die Platte lieber etwas schont
- weil man die Musik an anderen Orten hören möchte, an denen kein Plattenspieler ist (Hobbyraum, Werkstatt etc)

Grüße,
Michael
Wuhduh
Inventar
#50 erstellt: 08. Jul 2015, 16:16
Weitere Argumente:

- Teilnahme an Tauschbörsen
- Musik- bzw. Video-Uploads mit / ohne Hinweislinks in Bild und Schrift

Denke, ich habe mich politisch korrekt ausgedrückt, oder ?

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#51 erstellt: 09. Jul 2015, 08:14
Hallo!


.......- Weil man die Musik im Auto-CD-Player hören möchte,......


Hmm, nun ja, es mag sein das einige in einem Fahrzeug einen sinifikanten Teil ihrer Zeit verbringen müssen aber ich sehe halt in einem Auto nichts anderes als eben ein Fahrzeug das mich möglichst schnell von einem Ort zum anderen bringen soll und kein Platz zum Musikhören. Insofern ist mir natürlich fremd hier auf eine besondere Musikauswahl Rucksicht zu nehmen.


......- weil man die Musik auf das Handy für unterwegs überspielen möchte........


Na ja, Scjhallplattenwiedergabe über einen KH ist so oder so nicht gerade das gelbe vom Ei, hier werden die Systembedingten Fehler über Gebühr betont, ich weiß nicht so recht ob sich das viele User wirklich antun wollen, -für mich ist diese Methode der Schallplattenrezeption eigentlich unakzeptabel.


.......... weil man die Musik oft hören will und die Platte lieber etwas schont.........


Nun ja, bei einer entsprechend großen Tonträgersammlung mit Sachen die einen wirklich interessieren und die halbwegs gleichmäßig genutzt werden ist die Abnutzung einzelner Scheiben eigentlich kein Thema, bei etwa 600-800 möglichen Abspielvorgägen bei Schallplatten sehe ich geigentlich keinen Grund sich hier Gedanken zu machen.


.......weil man die Musik an anderen Orten hören möchte, an denen kein Plattenspieler ist ........


Also quasi als Hintergrundmusik,? Braucht es dazu wirklich seltene Aufnahmen? Zu solchen Zwecken würde es doch auch das konvenrtionelle Radio, die NAS oder einfach der Spotify-Accont tun denke ich mal.


........ Teilnahme an Tauschbörsen.........


Du meinst Schallplatte digitalisieren und dann Verkaufen? Dabei würden sich mir als Sammler alle Haare aufstellen.

M.E. ist das Digitalisieren von Schallplatten ungeachtet ihrer Seltenheit eher ein Hobbyzweig für sich, allenfalls noch eine Sache mit der man jemand den man gut kennt eine Freude machen kann so das er zumindestens die Musik ab und an einmal hören kann bis er die seltene Scheibe selbst auftreibt.

Es macht natürlich Spaß sich in die Materie einzuarbeiten und die spezifischen Probleme zur eigenen Zufriedenheit zu lösen aber das erziebare Ergebniss bleibt eigentlich immer hinter einer einer professionellen gut gemasterten Digitalaufnahme zurück und jeder der einmal auf einer Sampler-CD alte analoge Schallplattenmitschnitte und moderne gute Digitalaufnahmen gemischt hat, -z.B. für einen schnellen Klang- odedr Interpretationsvergleich weiß um diese Probleme. Es liegt ja auch auf der Hand das sowohl die digitale wie auch die alte analoge Aufzeichnungsmethoden ihre spezifischen Probleme und begrenzungen haben die ich in einem solchen Fall dann in einem Schallplattenmitschnitt vereine und das ist alles andere als ein Idealzustand, -es ist eher der schlechtest mögliche Kompromiss.

MFG Günther
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