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Denon Dl 103r Nadelträger schief/defekt?

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Autor
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dreieinsvier
Neuling
#1 erstellt: 30. Jul 2015, 20:23
Hi zusammen!
Ich bin seit einer weile Besitzer eines Denon Dl 103r, welches ich an meinem Thorens td 320mk2 betreibe.
Nun ist mir mehr oder weniger per Zufall aufgefallen dass der Nadelträger etwas zur Seite steht. (Siehe Bilder) Klanglich ist absolut nichts zu beanstanden. Antiskating und Auflagekraft sind abgestimmt, und überprüft, und der TA wird so spärlich benutzt, dass es kaum Ermüdung sein könnte. Ferner ist bei der Ausrichtung das Antisjating kaum als Ursache denkbar?
Meine Frage ist, ist das tolerabel, und wenn nicht, ist es korrigierbar, oder sogar ein Garantiefall?

Analoge Grüße und Dank!
Dreieinsvier

Img1IMG_20150730_211117


[Beitrag von dreieinsvier am 30. Jul 2015, 20:24 bearbeitet]
LP12
Inventar
#2 erstellt: 30. Jul 2015, 22:49
Hi,
solltest du noch Garantie haben, würde ich es umtauschen. Der Nadeltraeger soll ab Werk gerade und mittig stehen. Das Problem ist, dass du das System so nicht entlang der Gehäusekanten justieren kannst. Das uebliche justieren mittels Schablone und Bleistiftmiene vorne am Gehäuse führt so immer zu einem falschen Ergebnis.
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 31. Jul 2015, 09:01
Hallo,

letztens hatte ich im Forum in einem Thema geantwortet wo sich der Themenersteller darüber beklagte, dass der Klang von der Platte nicht bei jeder Platte wirklich gut wäre.

Ein Bild vom Tonabnehmer/der Nadel zeigte einen mittig rechtwinklig abgeknickten Nadelträger.

Ich frage mich daher, sind wir nicht oft ein wenig zu pingelig?

VG Tywin
sandmann319
Inventar
#4 erstellt: 31. Jul 2015, 15:16
Hallo,
Sorry hatte den TE falsch verstanden
und habe meinen ursprünglichen Text daher gelöscht.
Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 31. Jul 2015, 15:21 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 31. Jul 2015, 19:30
Nabend !

Eine Reklamation wird nicht erfolgreich sein, weil eine Fehldemontage oder -bedienung nicht ausgeschlossen werden kann. Die Beweislage ist kompliziert und in den meisten Fällen fruchtlos. Eine unberechtigte Reklamation wird bestimmt in Rechnung gestellt werden. Ein Umtausch ist nach deutschem Handelsrecht nicht die primäre Option für eine berechtigte Reklamation.

Ich würde die anscheinend marginale Fehlstellung nicht überbewerten, weil es sich nur um eine konische Nadel handelt.

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#6 erstellt: 01. Aug 2015, 09:18
Tag,

aus der Ferne eingeschätzt, liegt die Abweichung von der idealen Gleichgewichtslinie in der 'Größenordnung' von etwa einem halben Millimeter (bezogen auf die Länge des Nadelträgers). Dazu ist meine Auffassung nun, dass man damit gut zurecht kommen sollte. Gründe liegen auf der Hand (in doppeltem Sinne).
Erstens ist es praktisch gut machbar, die geringe Änderung in der Montage der Kröpfung zu korrigieren.
Zweitens ist überhaupt die von der Abweichungsstellung bewirkte Änderung des Kröpfungswinkels (bei effektiver Länge des Tonarmes von 230 mm ergeben sich 0.125° Verminderung) derartig minimal, dass irgend Wiedergabeeffekte ausgeschlossen sind. Schließlich handelt es sich um einen insoweit absolut robusten Rundschliff (der gut polierte Abtastdiamant mit Radius 16,5 Mikrometer).
Drittens wird das dem DL-103R doch beiliegende Frequenz-Messprotokoll (1-20 kHz) nebst Datum der Ausgangsspannungen L/R zeigen, dass da kein Mangel oder Fehler gegeben ist, vielmehr eine im Rahmen liegende Toleranz eingehalten wurde.

Kurz: Es, das DL-103R, praktisch sorgfältig einrichten und genießen.

Freundlich
Albus
LP12
Inventar
#7 erstellt: 01. Aug 2015, 21:14
Hallo,

Naja. So ein 103 R kostet ja gerne mal knapp 400 Euro. Dafür wird man ja verlangen können, dass der Nadelträger mittig sitzt. Ich würde wenigsten mal zum Händler laufen und das ansprechen.
Ich würde damit nicht leben wollen und hätte immer im Hinterkopf, dass da etwas nicht stimmt. Die Kröpfung vermag ich jedenfalls per Schätzung nicht korrigieren.
Ich finde es erstaunlich, dass hier so leicht drüber weggesehen wird, wo hier sonst gerne mal jeder noch so minimale Aspekt bis zum geht nicht mehr diskutiert wird.
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 02. Aug 2015, 01:06
Moin !

Fernab jeglicher Erbsenzählerei:

- Nicht der aktuelle Marktpreis, sondern der Anschaffungspreis ist relevant, wenn überhaupt. Man kann ca. 35 Euro für ein AT95E bezahlen, aber auch weniger als 20 Euro.

- Beide Bilder zeigen, daß es dem Fotografen nicht gelungen ist, beide Gehäuse möglichst horizontal zu knipsen, damit die Gehäusekanten parallel zu den Bilderrändern verlaufen. Da kann schon einmal die Linse verzerren und die Ebene so verschoben werden, daß sich das menschliche Auge täuschen läßt.

Wie gesagt, Reklamation wird schwierig.

MfG,
Erik
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