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Ich moechte ein Audio Technica 440 ODER?

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Beitrag
Capt._Z
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Okt 2015, 12:41
Hallo meine liebe VinylGemeinde;

Hab mir vor ein paar Wochen ein Wega JPS350 P mit einem Nagaoka MP110 zugelegt, da ich einfach nicht so happy war mit meine HighEnd Dreher.

Mit dem MP110 klingt alles wunderbar voll und rund, niemals aufdringlich.

Doch manchmal ueberlege ich, ob ich in ein zusaetzliches System investieren soll, welches weniger warm ist und etwas mehr Hoehen hat.

Das Audio Technica 440 ist ja bekannt dafuer das es 'leicht angehobene' Hoehen (in einigen Anlagen) hat und auch nicht gerade warm klingt.

Williamthakker verkauft es ja fuer 165 Euro, so wollte ich erst mal mit Euch 'checken' ob ich vielleicht noch in eine andere Richtung schauen soll, bevor ich das 440 bestelle.
WBC
Inventar
#2 erstellt: 06. Okt 2015, 13:24
Moin,
wenn Du noch etwas mehr investieren kannst/willst, bestell Dir das AT150MLX- dann geht das Grinsen beim Plattenhören nicht mehr aus dem Gesicht...
LG Carsten
Capt._Z
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Okt 2015, 13:47
Hmmmmm. Das AT150MLX ist aber fast doppelt so teuer wie das 440. Hoechstens ich finde ein leicht Gebrauchtes fuer wenig Geld.

Mein Hauptziel mit dem ZweitDreher war das er relative guenstig sein sollte, mit DD und SME headshell. Das hab ich mit dem WEGA erreicht und das Nagaoka hatte ich auch guenstig gebraucht gefunden.

Die Gefahr fuer mich ist nun, dass ich anfange ueber dieses Ziel hinauszuschiesen, indem ich ein 'teures' System fuer den guenstigen Wega kaufe.
.JC.
Inventar
#4 erstellt: 06. Okt 2015, 15:04

Capt._Z (Beitrag #3) schrieb:
Hoechstens ich finde ein leicht Gebrauchtes fuer wenig Geld.


viel Spaß beim Suchen.

is doch logo, dass Du die wirklich guten Sachen gebraucht kaum bekommst,
die behalten die Leute lieber selbst, verkaufen tun sie ...
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 06. Okt 2015, 16:44
Hallo !

@ JC:

Jo, Dein Postingzähler funktioniert noch ! Wir vermissen aber den obligatorischen Werbespot für Deinen Pseudo-Super-Technics.

@ Captn Z :

Die Abtastfähigkeit dieses alten und einfach konstruierten Tonarmes am Wega hat ihre Grenzen. Gleiches gilt für den artverwandten Sony PS3300.

Soweit Du handwerklich in der Lage bist, könntest Du durch Austausch des Überspielkabels gegen ein niederkapazitives der Nagaoka- bzw. Goldring-Familie etwas entgegenkommen. Die Materialinvestition ist ein Versuch wert und erscheint mir ergiebiger als Versuche mit höherwertigen Systemen, auch wenn sie aus seriöser Quelle gebraucht bezogen werden könnten.

MfG,
Erik
lini
Inventar
#6 erstellt: 06. Okt 2015, 16:51
C_Z.: Schiene mit keine so schlechte Idee - aber es wär wahrscheinlich nicht blöd, wenn Du dafür 'ne eher leichte Headshell-Variante verwenden würdest.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Capt._Z
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 06. Okt 2015, 17:01
Hab vor 2 Wochen das 1,5 Meter Orginal Kabel mit einem 2 Meter Sommer Albedo MKII ausgetauscht. Brauche leider so ein langes Kabel da es der ZweitDreher ist und nicht gleich neben dem Phonoentzerrer sein kann.

Headshell ist ein Technics SFPCC31001K1
sandmann319
Inventar
#8 erstellt: 06. Okt 2015, 17:16

Hab vor 2 Wochen das 1,5 Meter Orginal Kabel mit einem 2 Meter Sommer Albedo MKII ausgetauscht.

Dann hast du schon allein durch das Kabel 220 pF Last, nicht gut
selbst bei Symmetrischer Beschaltung wärst du immer noch bei 130 pF.
Dazu die Restliche Kapazität, das wird nichts.
Evt. mit einem der Ortoföner, die brauchen so hohe Kapazitäten.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 06. Okt 2015, 23:24 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 06. Okt 2015, 22:01
Nabend !

Ach, das Kabel ist schon ein Albedo MKII.

Na ja, ich möchte nicht einen ultraeinfachen MM-Prepreamp als Zwischenglied an einer superkurzen Strippe von z. B. ca. 20cm empfehlen. Sollte ich doch einmal aus Jux probieren ....

MfG,
Erik
sandmann319
Inventar
#10 erstellt: 06. Okt 2015, 23:28
Währe aber die bessere und sinnvollere Lösung.
Gruß Gerd
Capt._Z
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Okt 2015, 01:06
Nun,

Der Wega ist hauptsaechlich: CHEAP and JUST FOR FUN.

Fuer mehr 'High End' muss ich noch ein klein wenig and meinem Merrill arbeiten.

Haettet Ihr eine Empfehlung fue ein anderes Verbindungskabel, welches 'alles' wieder ins Lot ruecken wuerde?
micha_400
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 07. Okt 2015, 08:05
Hallo Capt. Z,

ein Empfehlung hab ich für ein Kabel:

Das Sommer Cable SC-Micro-Stage, hat 48 pF/ Meter, also bei Dir dann knapp 100 pF. Kostet der Monometer 1,09 EUR. Grüble nicht über den günstigen Preis nach, das ist ein Mikrofonkabel, Mikrofone haben ähnliche Anforderungen, die brauchen auch eine niedrige Kapazität, sonst sind die Höhen weg bei ein paar Metern Länge. Ich habe den Verdacht, daß die Kabel (wie z. B. das Albedo) teurer sind, weil für Hifi-Spezialkabel mehr bezahlt wird. Ich hatte auch erst bedenken, diese wurden allerdings komplett zerstreut, seit ich die Kabel dran habe . Alle Daten des SC-Micro-Stage kannst Du Dir auf der Herstellerseite anschauen, einfach mal googeln (und auch mit z. B. dem Albedo vergleichen). Dieses Kabel mußte ich selbst an meinen zwei Thorensen montieren, da ich für meinen TD147 eben auch das AT440MLa wollte.

Wenn Du das AT440MLa dann an den 2 Metern betreiben möchtest, sollte Dein Phonovorverstärker eine minimale einstellbare Kapazität von ca. 100 pF aufweisen, sonst wird das System zu harsch klingen.Tonarmverkabelung kommt nämlich noch hinzu (wenn auch gering aufgrund der geringen Länge, habe mal einen geschätzten Wert aus einem Forum von ca. 30pF gefunden). Rechne einfach mal. Audio Technica empfiehlt gesamte Kapazität von 100...200 pF. Hörbert hat mir einen Wert genannt, daß auch noch 220 pF gehen würden.

Viele Grüße
Micha


[Beitrag von micha_400 am 07. Okt 2015, 08:15 bearbeitet]
Capt._Z
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 07. Okt 2015, 08:49
Moin Mica;

So viel ich weiss had mein Phono pre 350 pf Eingangskapazitaet.
micha_400
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 07. Okt 2015, 09:16
Hi Capt. Z,

die beiden passen dann wohl nicht zusammen. Dann bleibt nur ein anderer Tonabnehmer, der mit der Kapazität klar kommt oder aber ein "Kombi-Paket" neuer Vorverstärker mit dem - wie ich finde - überaus günstigen AT440MLa, wenn Du dieses System unbedingt möchtest. Diese Entscheidung hatte ich ebenfalls.

Wollte nämlich entweder ein VM Silver (wegen des Fritz Gyger Schliffs, Soll-C bei 200-400 pF) oder das AT440MLa (wegen des Microline-Schliffs, aber Soll-C 100-200 pF) für meinen TD147. Meine Entscheidung fiel auf eine Pro-Ject Phonobox SE II (für 139,- €, C=120 pF) und das AT440MLa für 165,- €, in Kombination mit den notwendinge 48 pF-Kabeln. Die Gesamtsumme war dann in etwa die gleiche, ca. 300,- EUR für beide Varianten.

Ich denke nicht, daß mit der überhöhten Kapazität Deine Kette "aufgefrischt" wird, es wird wahrscheinlich harsch klingen. Ich selbst habe auch beim 147er eine "weichere" Kette (Marantz PM 17 Mk II M, Elac FS209.2). Aber der Klang am internen PhonoPre mit den 190pF-Original-Kabeln des Thorens war sehr harsch und nach einigen Minuten sehr angestrengt.
Capt._Z
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 07. Okt 2015, 10:16
Hmmm, so einfach ist die Loesung dann doch nicht wie zuerst gedacht.

Nun, FALLS ich einen extra Phono pre benutzen wuerde, dann wuerde mich der Hagerman Bugle2 (Kit version) reizen. http://hagerman-audio-labs.myshopify.com/products/bugle2

FALLS ich das Sommer Micro Stage kaufe wuerde, waere ich dann im 'Gruenen Bereich'?

Sollte vielleicht einmal das Nagaoka in meinem Merrill versuchsweise verbauen, um zu sehen was es wirklich kann. Das Kabel da ist weniger als einen 1/2 Meter lang.

Das Ortofon VM Silver ist doch ein klein wenig zu teuer und verfehlt das Ziel, welches ich mit dem Zweitdreher erreichen wollte.
micha_400
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 07. Okt 2015, 12:45
Bei dem Bugle2 hab ich jetzt nirgends eine Kapazität gefunden in den Daten, somit würde ich das Teil eher nicht in Erwägung ziehen, wenn ich die Kapazität nicht genau wüßte UND ich ein AT440MLa betreiben wollte.

So würde ich lieber einen Phonopre aussuchen, bei dem die Kapazität anpassbar ist und auch ein kleiner Wert (z. B. 100...120 pF) einstellbar ist.

Mit dem Kabel machst Du auf keinen Fall etwas falsch. Bei 2 Metern sind das keine 5 EUR + Stecker (die Du vielleicht schon hast).

Klar, dachte ich mir, daß das Silver zu teuer ist, hab ich auch nur aus meiner Historie heraus geschildert, vor welcher Entscheidung ich stand. Bin persönlich aber der Meinung, daß ich mit dem PhonoPre und dem AT440MLa die bessere Entscheidung für mich getroffen hab, als zum VM Silver zu greifen (das Silver soll höhere Hochtonverzerrungen haben).
Capt._Z
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 07. Okt 2015, 13:02
Laut diesem Post im AudioAsylum scheint das Bugle 2 100 pf Kapazitaet zu haben.

Ansonsten muss ich mal sehen woher ich das am Besten als Meterware bekommen kann. (Jemand der nach Spanien sendet) Thomann moechte 20 Euro nur fuer Porto.

Stecker hab ich zwar noch ein Paar, das werde ich aber dann am anderen Ende des Albedo anbringen um es so als extra Chinchkabel zu nutzen.


[Beitrag von Capt._Z am 07. Okt 2015, 13:05 bearbeitet]
lini
Inventar
#18 erstellt: 07. Okt 2015, 14:26
Micha: Vorsicht Milchmädchenrechnung. Du berücksichtigst nämlich nur die niedrige Ader-zu-Ader-Kapazität, nicht jedoch die Kapazität von Ader zu Schirm (in dem Fall 120 pF/m). In der üblichen "pseudosymmetrischen" Verkabelung bekämst Du damit also gar nicht mehr niederkapazitive 168 pF/m. Deswegen rate ich im Normalfall zu normalen Koaxkabeltypen mit nur einem Innenleiter fürs Phono-Kabel.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Albus
Inventar
#19 erstellt: 07. Okt 2015, 15:25
Tag,

ach, EAR 834P als wichtige Phonobasis genommen. Zu den Modi MM, MC findet man Werte, die sich je nach Quelle wie folgt nicht ganz eindeutig präsentieren:

MM 47 k mit 200 pF und 55 dB Verstärkungsfaktor (!) nach einem Forumsbeitrag in der Vinylengine; nach Stereophile-Test sind es 49,7 k ein Kanal, 51 k der andere Kanal - keine Kapazität genannt, für Gain dann nicht so extreme 49,2 dB (immer noch markant hoch verstärkend). Eine weitere Quelle (Analog-Forum, Beitrag), nennt für den MM Modus als resultierende Kapazität 120 pF (die Miller-Kapazität allein). Also, was nun, 350 pF unterstellen oder sich an die niedrigeren 200 pF oder 120 pF halten? Ein Wagnis... der EAR 834P?

MC wird genannt mit 450 Ohm und 72 dB Gain, aus Stereophile-Test aber 515 Ohm/516 Ohm Eingangswiderstand mit 68,2 dB Gain, auch markant hoch. Andeernorts sind es 470 Ohm als Eingangswiderstand. - Steht hier ja aber nicht zur Diskussion, MC.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 07. Okt 2015, 15:27 bearbeitet]
Capt._Z
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 07. Okt 2015, 16:12
Hab noch einmal gegoogled. und hab hier 200 pf gefunden http://forums.stevehoffman.tv/threads/ear-834p.309829/

So, was bedeutet dass nun fuer mich?
Albus
Inventar
#21 erstellt: 07. Okt 2015, 17:42
Tag,

das ist entsprechend dem Beitrag im Forum der Vinylengine (ein Autor). - Was bedeutet, man hat, insoweit man darauf setzt (davon ausgeht), nicht mit 350 pF zu tun. Die Menge möglicher MM-Tonabnehmer wird dadurch etwas größer. Wobei der Plattenspieler mit der zugehörigen Kapazität aus Tonarm und Audiokabel noch unausgesagt bleibt. Was für ein Bedürfnis nach genauer Anpassung von Tonabnehmer (Plattenspieler) und Phono-Verstärkung von Bedeutung ist - nicht aber dann, wenn es heißt "anything goes".

Freundlich
Albus
Wuhduh
Inventar
#22 erstellt: 07. Okt 2015, 19:52
Nabend !

Zum " Hagerman Bugle2 " mal bitte beachten, daß laut dem Link die reine Platine unverbindliche $ 49 kosten soll.

Was soll die Platine in der taiwanesischen (?) Produktion kosten ? Evtl. $ 12 ?
Einstandspreis fürn Großhändler evtl. $ 25 bei Abnahme von 500 Stück ?
Noch schlimmer ?

Das dürfte ziemlich egal sein, ob man artverwandtes kauft von Analogis, Pro-Ject, hama oder vivanco.

Ein transparent-milchiges PVC-Gehäuse ohne Abschirmwirkung ... und ohne LED-Backlight ? * röchel, schauder *

P-P-Plunder ....,
Erik
micha_400
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 07. Okt 2015, 20:32
@lini

Hab ich da was falsch gemacht? Ich hab nämlich die beiden Innenleiter angeschlossen, das Kabel hat nämlich 2 Stück davon. Somit hab ich mir den Wert "Ader-Ader" gezogen. Ist das nicht richtig???

Den Schirm der beiden Kabel hab ich mit dem Massekabel an den Phono-Vorverstärker kurzgeschlossen. Somit meine Annahme, daß der Wert "Ader-Schirm" hier für die Wiedergabe nicht relevant ist.

Ist das nun korrekt oder schließt man die Kabel generell anders an?

Aber klingen tuts trotzdem fantastisch
WBC
Inventar
#24 erstellt: 07. Okt 2015, 20:43
Dann ist doch alles gut... man kann es auch übertreiben, mit dem theoretisieren...
Capt._Z
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 07. Okt 2015, 20:53
So, was bedeutet dass nun fuer mich?

Wie koennte es weiter gehen?
micha_400
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 07. Okt 2015, 21:10
Interessiert mich jetzt aber trotzdem: Wenn man nun die Ader-Ader und die Ader-Schirm-Kapazitäten addiert, schneidet das Albedo ja noch schlechter ab:
Da sind das dann 65pF + 110 pF = 175 (!) pF.

Ja das würd mich dann aber jetzt auch interessieren, welche Kabel da einen niedrigen Kapazitätswert haben...

@WBC: Nein, ich werde keine Kabel mehr tauschen, da hast Du Recht, es ist nämlich alles gut
WBC
Inventar
#27 erstellt: 07. Okt 2015, 21:21
...man kann sich bei diesem Hobby schnell in etwas reinsteigern und ehe man sich versieht, hat man nur noch im Kopp: besser, nochbesser und immernochbesser...es könnte ja noch ein bisschen besser... - das passiert mir auch manchesmal - dann muss man zusehen, irgendwie wieder auf den Boden zurückzukommen...

Ich frag mich dann immer: hast du eigentlich einen an der Pfanne...???
Capt._Z
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 07. Okt 2015, 21:27

micha_400 (Beitrag #26) schrieb:
Interessiert mich jetzt aber trotzdem: Wenn man nun die Ader-Ader und die Ader-Schirm-Kapazitäten addiert, schneidet das Albedo ja noch schlechter ab:
Da sind das dann 65pF + 110 pF = 175 (!) pF.




Ja, wenn der Schierm nur am Plattenspieler angeschlossen ist und nicht am Phono Pre, dann waeren es doch 'nur' 65 pf/Meter.

Oder liege ich da falsch?

Koennte mich da mal jemand aufklaeren?
Wuhduh
Inventar
#29 erstellt: 07. Okt 2015, 22:16
Nabend !

Dann eben das Sommercable Stratos plus feinmechanisches Geschick plus vernünftige Steckerlies ?!
lini
Inventar
#30 erstellt: 08. Okt 2015, 00:54
Micha: Ich hab mir mal eben den Schaltplan vom PM17 MkII angesehen (einen für die "M"-Variante hab ich auf die Schnelle nicht gefunden). Da ist die Phono-Signal-Masse mit 10 nF von der Chassis-Masse entkoppelt. Entsprechend sollte die Gesamtkapazität bei Dir wohl 48 pF plus (120 pF und 10000 pF in Serie) sein, was also einen nur geringen Abschlag vom Aufschlag von rund 1,5 pF und damit insgesamt rund 166,5 pF ergeben sollte. Wären die beiden Signal-Massen und die Chassis-Masse hingegen direkt verbunden, wären's genauso 168 pF, wie wenn Du den Schirm direkt im Cinch-Stecker auf Signalmasse gelegt hättest - und das egal, ob nur einseitig als Sackschirm oder beidseitig.

Grüße aus München!

Manfred / lini
micha_400
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 08. Okt 2015, 06:30
Hallo Manfred,

vielen Dank fürs Nachschauen, ja da bin ich aber erst mal platt! Ich bin halt kein Elektriker und weiß jetzt auch gut, warum ich nicht Elektrotechnik studiert habe - Mechanik ist etwas Wunderbares zum Anfassen und "Begreifen".

Ich hab zwar die Masse an meinem Phono-Vorverstärker hängen, dürfte dann aber ebensowenig eine Änderung bringen. Hast Du noch eine Idee, wie man die Kapazität drücken könnte mit den Kabeln (ohne Schirm - wenn überhaupt sinnvoll?) oder eben doch andere Kabel. Das Kabel "sommer cable SC-Stratos", das Wuhduh vorgeschlagen hat, wäre ja dann so eines mit einem Innenleiter wie Du empfohlen hast.

Ich hab jetzt so langsam meine Zweifel, ob dann jemand überhaupt die Spezifikation von 100...(200)...220 pF Gesamtkapazität für das AT440MLa realisieren kann... (wenn das Kabel nicht gerade nur 10 cm lang sein soll )

Viele Grüße
Micha


[Beitrag von micha_400 am 08. Okt 2015, 06:40 bearbeitet]
micha_400
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 08. Okt 2015, 07:00
Hallo zusammen,

ein Kabel habe ich noch gefunden, das günstig ist. Hat halt, um eine niederige Ader-Schirm-Kapazität zu erreichen, eine Dicke von 7,5 mm.

ABER: eine Kapazität Ader-Schirm von nur 52 pF/m. Wäre das dann was?
http://shop.sommerca...0091.html#attributes

Keine Sorge, ich bin kein Vertreter von sommercable, aber die werfen halt so wunderschön mit Daten um sich...

Grüße
Micha
juanitolo1
Stammgast
#33 erstellt: 08. Okt 2015, 07:39
Da kann ich mal noch eine Alternative auf den Tisch werfen:

funk-tonstudiotechnik BS-2PHv2

Speziell für Phono-Vorstufen gibt es die Version BS-2PHv2 mit zusätzlich integriertem Massekabel und Kabelschuhen an den Enden dieses Massekabels.

typ. Kapazität/m : 42 pF !
Widerstand Innen : 120 mΩ/m
Widerstand Schirm : 6,2 mΩ/m
Manteloberfläche : Geflecht
Mantelfarbe : grau/schwarz
Leitungsdurchmesser : 7,6 mm
Durchmesser Stecker : 13,4 mm
effektive Gehäuselänge : 46 mm
min. Biegeradius : 100 mm
http://www.funk-tonstudiotechnik.de/Audiokabel-analog.htm


Gib es fertig konfektioniert bis herunter zu 30cm! "Länge".
lini
Inventar
#34 erstellt: 08. Okt 2015, 13:32
Micha: Ich wüsste zumindest keine wirklich sinnvolle Möglichkeit. Am besten, Du stellst dir so ein Kabel als Dreieck vor, bei dem je ein Eck für Innenleiter A, Innenleiter B und die Schirmung steht, und nun denkst Du Dir noch ein Kondensator-Symbol in jede der drei Seiten. Hängst Du nun zwei Leiter zusammen (und das egal, ob nur einseitig oder an beiden Enden) enfällt die Kapazität zwischen den zugehörigen Ecken, und nur die übrigen beiden Kapazitäten gegenüber dem dritten Leiter bleiben bestehen. In Deinem Fall ist es halt noch ein wenig komplexer, weil die Schirme nicht direkt, sondern in der Vorstufen-Sektion jeweils über eine weitere Kapazität in Serie an die Signalmassen gekoppelt sind.

Nicht endgültig geklärt ist übrigens das Szenario mit einem in der Luft hängenden (= unverbundenen) Innenleiter oder in der Luft hängender Schirmung. Diese Frage konnt ich bislang leider nicht endgültig klären, da ich selbst auch kein Diplom-Physiker/-Elektrotechniker oder dergleichen bin, denn da gibt's noch einen bislang nicht ganz endgültig geklärten Expertenstreit zwischen den Ansichten von unserem guten Günther/Hörbert hier und dem guten Dieter/McRiem drüben im AAA-Forum. Ersterer meint, dass ein nicht angeschlossener Leiter auch keinen Einfluss auf die Kapazität haben könne, während Letzterer meint, dass das sehr wohl ginge und vermutlich Influenz-bedingt sei - wobei der Anscheinsbeweis eher für Dieters Ansicht spricht, denn mit einem handelsüblichen C-Meter gemessen, stellen sich ziemlich genau die nach Dieters These erwarteten Ergebnisse ein. Demnach ergibt sich für einen gar nicht verbundenen Schirm als Gesamtkapazität dann C(Ader-Ader) + C(Ader-Schirm)/2, für einen gar nicht verbundenen Innenleiter C(Ader-Schirm) + (C(Ader-Ader) plus C(Ader-Schirm) in Serie). Was mich dabei allerdings überrascht, ist, dass sich die "Influenz-bedingte Kapazität" genau so auszuwirken scheint, als wär sie eine echte - denn man könnte ja auch genauso gut annehmen, dass sie geringer ausfallen würde... Das aber nur der Vollständigkeit halber.

Achja, manche Hersteller weisen auch auf das Problem hin - siehe etwa: http://www.mogamicab...ne/quality_balanced/ oder noch lustiger: http://www.mogamicable.com/category/bulk/microphone/quad/. Gemeint sind jeweils die Hinweise auf die partiellen Kapazitäten in Verbindungen mit den Symboldarstellungen unten.

Doch wie dem auch sei, ich wüsste jedenfalls keine sinnvolle, andere Art der Belegung, um Dir eine wirklich niederkapazitive Verbindung mit dem vorhandenen Kabel zu bescheren. Deshalb riete ich eher zu einem niederkapazitiven, normalen Koaxkabel mit nur einem Innenleiter. Dafür eignet sich zum Beispiel RG179B/U, wenn man's dünn mag/braucht, oder einige Video-Leitungen wie etwa diese https://www.buerklin...wArtikel%2896F770%29 und noch einige mehr, wie etwa auch das ein oder andere Antennenkabel, z.B. https://www.buerklin...wArtikel%2869N380%29... Das SC-Stratos wär mir persönlich hingegen viel zu fett.

Ich entscheide da vor allem nach "technischer Eignung" - weniger nach Kategorisierung seitens des Herstellers, zumal explizite Hifi-Kabel gern verhältnismäßig teuer sind. Wobei die technische Eignung auch einige praktische Aspekte beinhaltet - etwa, wie dünn und wie flexibel muss/sollte es sein, beispielsweise damit ich eine vorhandene Zugentlastung am Gerät weiternutzen kann oder damit das Kabel ein Schwing- oder Sub-Chassis nicht behindert... Auch ein Aspekt: Wie gut passt das in meine bevorzugten Cinch-Stecker-Typen? Und gegebenenfalls spielt auch eine Rolle, wie aufwendig die Abschirmung ist.

Und weil's jetzt eh schon so lang geworden ist: Trotzdem kann in einigen Fällen auch der Einsatz eines "Twinax"-Kabels Sinn machen. Vor allem natürlich, wenn man eine Phono-Vorstufe mit symmetrische Eingängen benutzen will, aber in besonderen EMI-Problemfällen eben auch als alternativer Versuch mit pseudosymmetrischer Verkabelung und einseitig aufgelegtem Schirm. Wobei ich Letzteres zwar nicht ausschließen möchte, selber aber noch nie mit einem solchen Fall konfrontiert war.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Albus
Inventar
#35 erstellt: 08. Okt 2015, 14:32

Capt._Z (Beitrag #25) schrieb:
So, was bedeutet dass nun fuer mich?

Wie koennte es weiter gehen?


Tag,

ob nun
A. 170 pF (JPS350P) + 200 pF EAR-834P = 370 pF oder
(Reihung wie vor)
B. 120 pF + 120 pF = 240 pF oder
sonstwie eine
C. Kombination mit Gesamtlastkapazität im Bereich von 200 bis 400 pF
wegen der Wünschbarkeit von
D. Weniger warm und etwas mehr Höhen
sowie
E. Der technischen Besonderheit der extrem hohen MM-Verstärkung des EAR-834P und Vermeidung etwaiger Übersteuerung des nachfolgenden Verstärkers nebst Anspruchsklasse ähnlich Nagaoka MP-110
folgte
F. Dieser Vorschlag von Tonabnehmern:
1. Ortofon VM Red baugleich Ortofon 520 Mk II
2. Ortofon VM Blue baugleich Ortofon 530 Mk II
3. Excel QD-700E

Zusatz:
Wenn ein Koaxialkabel als fertig montierbar mit annähernd geringster Kapazität (<45 pF/m; geringste Kapazität überhaupt RG 63 31,8 pF/m Belden 9857) gesucht wird, dann kommt unbedingt das Technics High-Fidelity Audio Cord in Betracht, 42 pF/m mit vergoldeten RCA/Cinch-Steckern: http://djsdreamcusto...fidelity-phono-cord/

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 08. Okt 2015, 15:03 bearbeitet]
Capt._Z
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 08. Okt 2015, 17:20
Hmmm, so langsam wird's etwas kompliziert.

Werde heute Abend mal das Nagaoka in meinen Merrill einbauen, um zu sehen was es wirklich kann.
micha_400
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 08. Okt 2015, 20:13
@Manfred / lini

vielen Dank für die interessanten Ausführungen und Erklärungen. Dann ist das um ein Mehrfaches komplizierter als ich annahm.

Aber nun weiß ich auch, warum das 440MLa in meiner zweiten Anlage zu spitz klingt: Da hab ich das Kabel dran mit 1,20 m Länge. Ich wollte für diese auch das AT440 kaufen und hab es dort vorher getestet (war einfach, da der Tonarm TP11-III meines TD146 und der TP16-III meines TD147 das gleiche Tonarmrohr TP63 haben).

An meiner zweiten Kette, an der das AT440 harsch klingt hab ich - nun korrekt gerechnet - ca. 330 pF gesamt, an meiner Anlage, wo's klingt nur ca. 260 pF.

Viele Grüße
Micha
micha_400
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 08. Okt 2015, 20:15
@ Capt. Z

Lustigerweise hab ich an meine zweite Kette - so wie es auch Albus unter anderem empfielt - ein Vinylmaster Red von Ortofon. Kostet in etwa gleich (wenn man günstig kauft ca. 150,- €)

Da hier die Herstellervorgabe von ca. 200...400 pF vorliegt, klingt dieses System an meiner zweiten Hifi-Kette echt toll mit der Gesamtkapazität von 330pF und gut ist


[Beitrag von micha_400 am 08. Okt 2015, 20:16 bearbeitet]
Capt._Z
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 08. Okt 2015, 20:23
Hallo micha;

Hab das Nagaoka gerade in meinem Merrill. Klingt nicht so hell wie vermutet. Hatte wahrscheinlich mehr Hoechen erwartet da das Shelter etwas mehr Hoechen macht, aber koennte auch sein dass das Shelter nur etwas 'duenner' spielt. Hab leider noch zu wenig Vergleichserfahrung, da der Merrill mit dem Shelter vielleicht gerade mal 2 Platten gesehn hat seit dem der Wega da ist.

Werde nacher das Nagaoka wieder in den Wega bauen und sehen was mein Kurzzeitgedaechtniss noch weiss.
Wuhduh
Inventar
#40 erstellt: 08. Okt 2015, 20:33
@juanitolo1:

Die Stecker sind für sehr viele Cinchbuchsen untauglich, weil deren Anstand ( pardon: Abstand ) zu gering ist.

@ Manfred:

So schlimm izz dat Stratos nicht. Die Bridgestone 305/35ZR20 fallen bei einem Porsche GTS auch nicht auf.

Die aktuellen Dynavox-Stecker mit den eckigen Außenhülsen können montiert werden. Man sollte zusätzlich farbige Schrumpfschläuche aufziehen.

MfG,
Erik
Capt._Z
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 08. Okt 2015, 22:14
So, Nagaoka ist zurueck im Wega und das Shelter im Merrill.

Platte einmal paar mal von Dreher zu Dreher getauschut. So auf den ersten 'Blick' denke ich das das Nagaoka im Wega etwas waermer spielt als das Shelter im Merrill. Hoechen sind wahrscheinlich relativ gleich. Ist etwas schwer durch den etwas staerkeren Mittenbereich zu urteilen.

So denke ich lass ich erst mal Gut genug Gut sein.

Wer weiss, vielleicht kommt irgend wann mal ein Ortofon Voicmater ins Haus.

Auf jeden Fall hab ich wieder etwas dazu gelernt.
Vielen Dank dafuer.
Capt._Z
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 08. Okt 2015, 22:17
Kurz noch eine andere Frage:

Wenn ich den Teller und die Gummimatte vom Wega abnehme und mit meine Finger anschlage, dann laeutet der fuer viele Sekunden wie eine Kirchenglocke hinterher.

Koennte etwas mehr Daemmung am Teller was aendern? (Im Klang)
.JC.
Inventar
#43 erstellt: 08. Okt 2015, 23:39
Hi,


Capt._Z (Beitrag #42) schrieb:
Kurz noch eine andere Frage:
...
Koennte etwas mehr Daemmung am Teller was aendern? (Im Klang)


dafür ist die Gummimatte da.

Du kannst dir mal eine Filzmatte (slipmat) holen u. die ohne Gummimatte verwenden
u. dann mit Gummimatte u. Filzmatte zusammen.

Der Unterschied sollte deutlich hörbar sein.
Hörbert
Moderator
#44 erstellt: 09. Okt 2015, 08:37
Hallo!


......Wenn ich den Teller und die Gummimatte vom Wega abnehme und mit meine Finger anschlage, dann laeutet der fuer viele Sekunden wie eine Kirchenglocke hinterher.
......


Ja und? Wie oft kommst so etwas beim Plattenhören in der Praxis vor?

Der "Resonanzklang" des Plattenteller ist nix weiter als ein Teil der HiFi-Folklore, wenn ein Laufwerk richtig aufgestellt wird (z.B. auf einer Wandhalterung) kannst du seine Auswirkungen einfach aus der Rechnung streichen. Der soganannte "Laufwerksklang" ergibt sich nur dort wo der Anwender nicht in der Lage ist den PS richtig aufzustellen.

Ich würde mir um solche Sachen keinen Kopf machen, den PS einfach richtig aufstellen -und damit Musik hören-.

MFG Günther
Capt._Z
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 17. Okt 2015, 22:02
Hab soeben ein Ortofon VM Red baugleich Ortofon 520 Mk II bestellt.

Bin gespannt wie ob es besser zu meinem Set-up passt.
WBC
Inventar
#46 erstellt: 20. Okt 2015, 16:58
Hallo all,

Hat jemand Erfahrungen mit dem Goldring G920 IGC...?

Habe das System nun von Axel Schürholz reparieren lassen und bin an euren Meinungen interessiert...



Ich habe es nun mit zwei Maxis ausprobiert, die ich jetzt mal für mich als "Referenzscheiben" für Hochtonpräzision bzw. für räumliche Abbildung bezeichnen möchte.

1. Scheibe: Mike Oldfield - Innocent
2. Scheibe: Harold Faltermeyer - Formula One

jetzt gerade läuft die LP von Chris Rea - Dancing with strangers, die meinen Eindruck gerade bestätigt...

Also zuerst, das Goldring ist wirklich so gut, wie von Axel beschrieben. Hätte ich nicht gedacht - als ich Ihm das abgeknickt brachte ( wurde beim ersten 1610 defekt mitgeschickt...der Bollerkopp von Verkäufer hat es in eine kleine Schachtel gestopft und dort mit Band festgepfriemelt - er muss dabei mit seinen Tentakeln an die Nadel gekommen sein ).
Axel meinte jedoch "erstklassiges System, Nadelzustand neuwertig - unbedingt fertigmachen..." also gut, gesagt, getan...wenigstens ein Trostpflaster für das Debakel mit dem Dreher...

Die Innocent ist eine Platte, auf der die Stimme von Anita Hegerland mit ihren scharfen "S"-Lauten wie ein Messer aus dem LS kommt - wenn das System das kann...
Dass alle Systeme penibelst ausgerichtet sind und der Überhang 100%ig passt, versteht sich von selbst und erwähne ich jetzt nur mal am Rande...

Also - bei den ersten Takten von Innocent dachte ich "Bhoa, geil..." das System spielt offen, breit und transparent, grundsätzlich glasklare Stimmenwiedergabe - echt gut, Dynamik - top...auch spielt es meiner Meinung nach in den Mitten präsenter auf als das AT150MLX (welches noch nicht eingespielt ist...)
bis Anita's Einatz kam und mit Ihr die "SSSSSSS" es...komplett verzerrt - noch schlimmer als bei meinem Technics 207C, welches hier auch versagte (das hab ich 2x - bei beiden dasselbe...) - ich hab die Platte sofort gestoppt, hatte Angst um die Hochtöner, ok, es war auch etwas lauter als sonst , weil es so klasse spielte...
Also da ist die Grenze des Systems...ganz klar.

Harold Faltermeyer kam klasse rüber - tolle Bühne, astreine Kanaltrennung bei den Effekten, nichts zu klagen - jetzt gerade bei Chris Rea dasselbe - alles klasse, wenn die Zischlaute bei Mister Rea kommen - das kann der auch - verzerrt.
Nebenbei sei erwähnt, dass das Goldring recht genau die gleiche Kapazität erfordert, wie meine persönliche "Referenznadel" AT150MLX...an der Kombi VV- Dreher- Nadel kann es also auch nicht liegen...Nein, da sonst alles top ist, kommt das G920 hier scheinbar an seine Grenze - eine recht "hohe" Grenze allerdingens...

Das 150MLX bringt die "S"-Laute von allen genannten Scheiben rüber, als wenn die direkt neben mir singen...klarer geht nicht - perfekt...keine Verzerrungen, nix unsauberes, bei keiner Scheibe - und - das AT ist noch längst nicht eingespielt - das Goldring hingegen wohl schon...

Mein Technics 300MC schaft das auch - allerdings nicht so klar wie das AT.

Lange Rede, kurzer Schmerz - das Ausprobieren und Vergleichen von TA's ist geil und macht totalen Spass - ich bin froh, "die Scheibe" wiederentdeckt zu haben...


LG Carsten

PS.: Kann mir einer sagen, in welcher Preisklasse das Goldring im Vergleich zum AT neu liegt...? (gibt es das überhaupt noch neu...???)


[Beitrag von WBC am 20. Okt 2015, 20:27 bearbeitet]
Albus
Inventar
#47 erstellt: 20. Okt 2015, 20:48
Tag,

etwa das Preisniveau, markiert vergleichsweise von 1977, 1978 diese Tonabnehmer im Markt:
- Goldring G-900 mit DM 298 (HiFi/Stereophonie 2/1977),
- AKG P8ES für DM 250 (damals ein Spitzenprodukt),
- Shure M24H (CD-4 tauglich) DM 220,
- Shure V15IV noch heute gesucht, einst DM 300,
- Ortofon M20FL Super sollte DM 320 kosten
und das
- Goldring G-920/IGC war teuer wie alle Goldrings, DM 350 (heute findet man noch Nadeleinschübe für € 150-160 als neu deklariert).

Die ersatzweise montierte Nadel ist eine mit welchem Nadelprofil? Elliptisch und nackt, Shibata metallgefasst oder nackt?

Die BDA zum G-920/IGC in der Library der Vinylengine: http://www.vinylengine.com/library/goldring/g-920.shtml

Freundlich
Albus
WBC
Inventar
#48 erstellt: 20. Okt 2015, 20:55
Hallo Albus,

die Nadel ist lt. A.S. eine Shibata nackt...

ist das nicht die originale...?

LG Carsten

Dann lag das Goldring preislich bei meinem 300MC...


[Beitrag von WBC am 20. Okt 2015, 21:00 bearbeitet]
Albus
Inventar
#49 erstellt: 20. Okt 2015, 21:04
Tag,
und Tag Carsten,

die originale Nadel war eine van den Hul II, Radien 3,8 x 70 um, die effektive Nadelmasse 0,45 mg.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 20. Okt 2015, 21:10 bearbeitet]
WBC
Inventar
#50 erstellt: 20. Okt 2015, 21:08
der vdH Schliff ist doch auch gut, oder...?

wie ist die im Vergleich zur jetzigen...?
Albus
Inventar
#51 erstellt: 20. Okt 2015, 21:17
Tag,

ja, Carsten, und ob der gut ist/war, der vdH II, mit 3,8 x 70 um, nicht so extrem wie der vdH I mit 3 x 85 um.
Die Daten der Schürholz-Shibata nackt kenne ich nicht - Herr Schürholz? Vermutlich aber 6 x 50 um, die häufigst verwendete Variante.

Freundlich
Albus
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