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Funktion von Anti Skating und Genauigkeit der Gegengewichtsskala

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Autor
Beitrag
Göp
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 01. Sep 2004, 21:07
Hallo,

Was ist genau Anti Skating und wie wird es gesteuert?
Ich habe keine Tonarmwaage und möchte ein neues System einbauen wie genau ist die Skala am Gegengewicht.

Plattenspieler: Sony PS-636
System: Audio-Technica AT120E
Holger
Inventar
#2 erstellt: 01. Sep 2004, 21:29
Wegen der Erklärung von Antiskating und auch sonstiger Kleinigkeiten rund um die Schallplattenwiedergabe schau mal unter Phono-Info.de nach.

>>> Link

Die Skalen auf den Tonarmen sind meist nicht hundertprozentig genau, aber doch zu sagen wir 90 bis 95%, und das reicht für's erste völlig.
Schließlich kann man alle Systeme in einem herstellerseitig empfohlenen Von-bis-Bereich einstellen (das AT 120 E z. B. von 1,25 bis 1,75g, schätze ich mal), und wenn die dann Skala 1,5g sagt und es sind in Wirklichkeit 1,4 oder 1,6 dann macht das nichts.

Auf längere Sicht gesehen wäre die Anschaffung einer richtigen Waage natürlich schon empfehlenswert.
Minbari-Warrior
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Sep 2004, 16:53
Dazu kann ich nur sagen, dass mir meine Schwägerin (35) mal erzählte:
"Ach, wir haben das immer so gemacht, wenn der Plattenspieler nicht mehr gut klang, haben wir einfach ne Mark auf das System gelegt, damit der besseren Kontakt hat"



Holger
Inventar
#4 erstellt: 02. Sep 2004, 18:00
Na das waren ja da mal schlappe 5,5 Gramm - die so abgespielten Platten möchte ich nicht geschenkt haben
.
wildthing0207
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 02. Sep 2004, 20:35
kenn das eigentlich mir 'nem Pfennig. Ist aber genauso sch....
Holger
Inventar
#6 erstellt: 02. Sep 2004, 21:10
Aber mit 2 Gramm nicht ganz so schlimm ...

Die Platten würde ich geschenkt also nehmen .
Benedictus
Inventar
#7 erstellt: 03. Sep 2004, 09:37
...wenn man aber mit nem Pfennig genau die empfohlene Auflagekraft erreicht, ist es doch okay. Hab ich schon gemacht und mit einer Waage die korrekte Auflagekraft eingestellt. Das war damals notwendig, weil das System für das Gegengewicht zu leicht war. Mag nur sein, dass die Münze die Resonanzeigenschaften des Arms beeinflusst.

Bis später,
Benedikt Dohmen
Holger
Inventar
#8 erstellt: 03. Sep 2004, 10:18
Wobei man das dann kaum bemerken dürfte.
Die Münze sollte dann aber angeklebt sein.
Es gibt sogar ein Headshell von Stanton, bei dem je ein 2g- und ein 4g-Gewicht beiliegen, die dann bei Bedarf auf das Headshell aufgeschraubt werden.
Ist im Prinzip die gleiche Methode.
Minbari-Warrior
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 03. Sep 2004, 10:42
Hilfe wie pervers!
wolfi
Inventar
#10 erstellt: 03. Sep 2004, 10:46
Hallo,
offensichtlich sind hier eher Wohlhabende im Forum, die zur Gewichtserhöhung Geld verwenden können. Zu meiner Zeit verwendete man metallene Bleistiftanspitzer - aber die sind ja heute aus Plastik und damit zu leicht.
analog_doktor
Neuling
#11 erstellt: 03. Sep 2004, 11:25
Hallo!

Aufgrund unterschiedlicher Reibungsverhältnisse zwischen Innen- und Aussenwand der Rille wird die Nadel mit Tonarm nach innen gezogen. Um diesen Effekt auszugleichen benötigt man eine Antiskatingeinrichtung die den Tonarm nach aussen zieht. Da die Reibungskräfte vom Auflagedruck abhängig sind, muß auch die Antiskatingkraft in Abhängigkeit des Auflagegewichts eingestellt werden. Ohne Antiskating wäre der Nadeldruck für linken und rechten Kanal unterschiedlich. (Und auch die Platte würde sich unterschiedlich abnützen)

Die Skala am Tonarm ist meistens ausreichend genau.
Aber die Resonanzfrequenz ist die interesssantere Größe!
Trittschall tritt unter 2Hz auf -> also stellt man das Subchassis üblicherweise auf 4Hz. Ab 16Hz beginnt das Musikspektrum! Das bedeuted das die optimale Resonanzfrequenz für den Tonarm bei 12Hz liegt. Die Tonarmresonanzfrequenz hängt von der effektiven Tonarmmasse+Masse des Abtasters ab. (Die Formel habe ich jetzt nicht im Kopf -> google)
Daher muß man einen Abtaster wählen der die Resonanzfrequenz des Armes nicht zu weit verschiebt.
Ich persönlich wähle lieber ein zu leichtes System und füge schrittweise Masse hinzu bis ich die gewünschte ResFrequ erreicht habe. Am besten Knetmasse hinter dem System anbringen, dabei kann man gleich eventuelle Schwingungen der Kabel verhindern.

Grüße

Michael
Benedictus
Inventar
#12 erstellt: 04. Sep 2004, 11:32
Hi,
und wie ermittelst Du die fRes?
-Benedikt-
Holger
Inventar
#13 erstellt: 04. Sep 2004, 11:49
Am besten mit einer Test-Schallplatte, z. B. dieser hier :

HiFi News Test Record

Die kostet bei uns z. B. bei Dacapo 47 Euro.

Der entsprechende Test heißt "Tonearm-Cartridge-Resonance-Test".
Man spielt diesen Test ab und wenn die Nadel bei einer (angesagten) Frequenz anfängt zu vibrieren (kann man sehen und hören) dann hat man die Resonanfrequenz gefunden.
Suche:
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