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Scheu Cello - Optimierungen - welche empfehlt ihr?

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MaximalZ
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Dez 2015, 12:17
Hallo an alle,

seit kurzem dreht ein toller Scheu Cello meine Vinyl Scheiben und obwohl ich hoch zufrieden bin ist das ewige umtriebige Bestreben nach noch ein bisschen mehr mal wieder vorhanden

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Hier ein paar Fragen an euch Fachleute....



1.) Das China-Steckernetzteil das ich mit dem gebrauchten Scheu Cello mitbekommen habe, erfüllt zwar seinen Zweck ist aber doch bestimmt nicht der Weisheit letzter Schluss???

1a.) Sekundär liefert es laut Typenschild 9V Gleichspannung bis 1A Strom. Ich habe da mal gegoogle't und gelesen das einige Ihre Cello mit 12V Netzteilen versorgen???

1b.) Gibt es verschiedene Motoren Modelle am Cello? Die unterschiedliche Spannungen benötigen???

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2.) Der original Rega Tonarm ist mit den billigsten Cinch Leitungen ausgestattet was zum Cello so gar nicht passen will.

2a.) Hat schon jemand die Verkabelung selbst getauscht an einem Rega RB250???

2b.) Mit evtl. Einbau neuer Innenverkabelung des Arms und SME Kupplung um andere fertige Cinch Kabelsätze zu benutzen???

2c.) Oder doch besser direkt verbundene Kabelsätze benutzen???

2d.) Es gibt zur Zeit aus der Tonarmverkabelung keine separate Masseleitung, wo könnte ich die provisorisch erst einmal verbinden???



3.) Wer nutzt einen Platten Puck Stabilizer und mit welchem Gewicht???



4.) Welche Gerätebasis ist für den Scheu Cello die optimalste aus eigener Erfahrung, worauf stehend spielt er am besten???


Bin schon mal echt Erwartungsvoll was da so alles kommt ...

Gruß MaximalZ
akem
Inventar
#2 erstellt: 02. Dez 2015, 13:03
1.) Das China-Steckernetzteil das ich mit dem gebrauchten Scheu Cello mitbekommen habe, erfüllt zwar seinen Zweck ist aber doch bestimmt nicht der Weisheit letzter Schluss???

1a.) Sekundär liefert es laut Typenschild 9V Gleichspannung bis 1A Strom. Ich habe da mal gegoogle't und gelesen das einige Ihre Cello mit 12V Netzteilen versorgen???

1b.) Gibt es verschiedene Motoren Modelle am Cello? Die unterschiedliche Spannungen benötigen???

Dazu kann Dir am ehesten Scheu selbst was sagen. Wo hast Du die Info her, daß andere Leute den Motor mit einer höheren Spannung fahren?

2.) Der original Rega Tonarm ist mit den billigsten Cinch Leitungen ausgestattet was zum Cello so gar nicht passen will.

2a.) Hat schon jemand die Verkabelung selbst getauscht an einem Rega RB250???

Es gibt im Netz eine ganze Reihe von Seiten mit Tips und Anleitungen zum Thema Wechsel der Kabel. Wobei das performancemäßig imho nicht wirklich was bringt. Ich würde eher mal die Einstellung der Lager neu machen und wenn Du ihn schon zerlegst, dann das Armrohr dünn mit Plastikspray besprühen (Dämpfung).

2b.) Mit evtl. Einbau neuer Innenverkabelung des Arms und SME Kupplung um andere fertige Cinch Kabelsätze zu benutzen???

Unterschätze bei deiner DIN-Kupplung im Tonarmsockel (ich denke, das meinst Du mit "SME-Kupplung", obwohl eine SME-Kupplung eigentlich was anderes ist, nämlich eine Kupplung für Headshells im Tonarmrohr...) nicht den Platzbedarf für den Stecker. Das mußt Du ausmessen, wieviel Platz Du da noch hast. Fertige Kabelsätze sind etwas mit Vorsicht zu genießen. In England gibt es einen, den ich mal hatte, da sind die Kabel für das Tonarminnere ziemlich starr und hemmen den Tonarm zu sehr in seiner Bewegung. Andere Durchverkabelungssätze haben oft keine Zugentlastung für den Sockel.
Es gibt übrigens von Rega selbst (über den Deutschlandvertrieb TAD) bessere (oder sagen wir andere) Cinchkabel zu kaufen, die auch den Zugentlastungsknubbel haben. Da sitzt dann ein kleines Platinchen, an das die Kabel angelötet werden, die aus dem Arm kommen. Wenn Du da dann noch ein kleines Loch durchbohrst, kannst Du auch eine Erdungsleitung einbauen.

2c.) Oder doch besser direkt verbundene Kabelsätze benutzen???

2d.) Es gibt zur Zeit aus der Tonarmverkabelung keine separate Masseleitung, wo könnte ich die provisorisch erst einmal verbinden???

Die Armmasse wird über eine Federklemme im Innerne des Armes kurz vor dem Gegengewicht kontaktiert. Das Massekabel wird dann im Sockel mit der Abschirmung eines Audiokanals verbunden. Diese Verbindung mußt Du nur auftrennen und das schwarze Kabel nach außen verlängern (mach einen Knoten rein als Zugentlastung). Am Zugentlastungsknubbel ist dann auch noch eine kleine Feder dran, die seitlich mit eingeklemmt wird. Die dann noch hochbiegen und/oder abknipsen. Sonst kriegst Du evtl eine Masseschleife, die brummt.

3.) Wer nutzt einen Platten Puck Stabilizer und mit welchem Gewicht???

Bringt nix. Macht klanglich keinen Unterschied (zumindest ich konnte da noch nie einen Unterschied hören und damit bin ich nicht gerade allein...). Ich verspreche Dir, das wirst Du zwei, dreimal ausprobieren und das Ding dann neben dem Laufwerk stehen lassen...

4.) Welche Gerätebasis ist für den Scheu Cello die optimalste aus eigener Erfahrung, worauf stehend spielt er am besten???

Naja, die üblichen Empfehlungen halt. Es soll keine Erschütterungen geben (Trittschall) und sollte dem Dreher eine solide Basis sein. Darüber hinaus sollte sie waagerecht sein...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 02. Dez 2015, 20:49
Hallo!

Der Umbau eines Rega-Tonarmes auf die bekannte SME-Steckverbindung ist leider alles andere als Trivial, zwar ist es möglich hier eine Tuchelbuchse anzubringen die den gleichen Zweck erfüllt und mit den üblichen SME-Verbindern auch kompatibel ist (die eigentliche SME-Steckverbinderbuchse ist zu dick) aber das mechanische Problem erfordert hier etwas mehr Fachwissen als reine Heimwerkergeschicklichkeit zudem sollte passendes Werkzeug vorhanden sein.

Ein professioneller Umbau gar übersteigt den Wert des kleinen Rega-Tonarmes bei weitem und sollte somit gar nicht erst in Betracht gezogen werden. Technisch gibt es im übrigen gar keinen Grund den Tonarm umzubauen ,-er ist gut so wie er ist-.

An deiner Stelle würde ich allenfalls die vergossenen Stecker abschneiden und durch andere deiner Wahl erseztzen falls sie dich wirklich so stören.

Allerdings kannst du auch einfach alles so lassen wie es ist, dir stattdessen einen anderen Tonarm kaufen und dir dafür eine entsprechende Base anfertigen lassen. (geht bei Scheu problemlos) Zum Minimieren des (UN-) Kostenfaktors kannst du den kleinen Rega ja dann verkaufen.

MFG Günther
vinylluder
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 03. Dez 2015, 17:58
Nun haste doch nen schönen Dreher. Hör doch erstmal ausgiebig Musik und wenn du meinst, es geht noch was, nimmst du 500€ in die Hand und kaufst ein besseres System. Tonarmtausch wird wohl schwierig. Kabel bringen nix, hinterher ist man nur enttäuscht.
Jazzy
Inventar
#5 erstellt: 03. Dez 2015, 19:31
Ist das nicht ein 2M Black was er da draufhat?Das scheint mir gut genug zu sein Die Frage nach dem Plattengewicht ist wohl ein Witz,er hat ja schon eins drauf.
tomtiger
Moderator
#6 erstellt: 03. Dez 2015, 23:15
Hi,

Thomas Scheu hatte idR. DDR Motore verbaut (VEM 1170.x), er meinte damals, er habe eine ganze Wagenladung davon, bzw. kann man die immer noch erwerben. Ich gehe davon aus, dass so einer auch im Chello verbaut ist.

Von diesen Motoren gibt es mehrere Versionen, ich kenne 1170.1 und 1170.3 mit dem Aufdruck "12V-" und 1170.2 mit Aufdruck "9V-". Ich weiß nicht, ob die identisch sind und beliebig mit 9 oder 12V betrieben werden können.

Das sind PLL Motore, die Spannung - so passend - hat keine Auswirkung auf die Leistung. Je größer der Widerstand (Lagerreibung etc.) desto mehr Strom braucht der Motor um die eingestellte Drehzahl aufrecht zu erhalten.

Das selbe Steckernetzteil hat mir Thomas Scheu auch geliefert, es gibt keinen Grund, da ein anderes zu nehmen.

Im schlimmsten Fall beschädigst Du den Motor.

Ich weiß nicht, was die "billigsten Cinch Leitungen" sein sollen, welche Werte haben sie denn?

LG Tom
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