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Tonabnemer - Ausgangsspannung messen, wie?

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Autor
Beitrag
U87ai
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Dez 2015, 16:42
Wie bestimmt, oder misst man eigentlich die Ausgangsspannung eines Tonabnehmers?
Die meisten MM-Systeme haben ja ausgangsspannungen von 3,0 mV bis 10,0 mV bei 1000 Hz, 5cm/sec
Wie wird dies gemessen? Damit der TA Ausgangsspannung abgibt, müsste er ja eine Schallplatte abspielen?
Folglich müsste es dann irgendeine Test- oder Referenzschallplatte geben auf der ein spezieller 1000Hz-Ton aufgezeichnet ist?
frank60
Inventar
#2 erstellt: 25. Dez 2015, 17:02
Ja, da gibt es Referenz-/Meßplatten mit verschiedenen Testtönen. Ob da nun auch ein 1KHz Ton bei 0dB drauf ist, mußt Du bei der jeweiligen Platte schauen.
MMs mit 10mV habe ich noch keinen gesehen, die lautesten, die ich kenne, ist die Goldring 10xx Serie mit 7mV. Das muß natürlich nicht heißen, daß es nicht doch auch noch lautere gibt.
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 25. Dez 2015, 20:33
Hallo!


......Wie bestimmt, oder misst man eigentlich die Ausgangsspannung eines Tonabnehmers?.........


Mit einem Pegelton von 1KHZ bei einer Schnelle von 8 Zentimetern-Sekunde, dieser Pegelton sollte auf den meisten Testplatten vorhanden sein und entspricht einem 0-dB-Wert.

Wie du auf einem Wert von 1000 Hz, 5cm/sec kommst weiß ich jetzt nicht recht aber er entspricht nicht dem üblichen Procedre.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 26. Dez 2015, 08:30 bearbeitet]
U87ai
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 25. Dez 2015, 20:58
Danke für die Antworten. Eine Test-LP mit dem entsprechenden Testton müsste aufzutreiben sein.

Hörbert:
Es waren hatürlich 1000 Khz gemeint
HiFi_Addicted
Inventar
#5 erstellt: 25. Dez 2015, 21:13

frank60 (Beitrag #2) schrieb:
J
MMs mit 10mV habe ich noch keinen gesehen, die lautesten, die ich kenne, ist die Goldring 10xx Serie mit 7mV.


Bittesehr:

http://www.ortofon.com/concorde-q-bert-p-213-n-1444
frank60
Inventar
#6 erstellt: 25. Dez 2015, 21:28
Man lernt nie aus. Mit DJ TAs habe ich mich allerdings auch nie beschäftigt.
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 25. Dez 2015, 23:14

U87ai (Beitrag #4) schrieb:
Danke für die Antworten. Eine Test-LP mit dem entsprechenden Testton müsste aufzutreiben sein.

Hörbert:
Es waren hatürlich 1000 Khz gemeint :)


Neenee, dös wäre 1 Megahertz !

Die Hifi-Test RCA Erato hat 5cm/s Schnelle.

MfG,
Erik
lini
Inventar
#8 erstellt: 26. Dez 2015, 01:12
Günther: Doch, entspricht er schon - allerdings halt nicht nach DIN, sondern nach NAB. Und es gibt sogar noch mehr Normen, z.B. nach JIS. Das Problem ist halt meistens, dass die Spezifikation seitens der Hersteller unvollständig ist. So kann man oft nur raten, ob nun wie meist üblich effektiver oder vielleicht doch Peak-Output gemeint ist, und vor allem, ob sich die angegebene Schnelle auf laterale/Mono- oder auf 45°/Stereo-Modulation bezieht.

Die von Denon angegebenen Ausgangsspannungen fürs DL110 und DL160 beispielsweise waren typische JIS-Style-Werte mit 5 cm/s (Peak), aber bei lateraler Modulation, antsprechend also rund 3,5 cm/s (Peak) in den 45°-Ebenen. Entsprechend wär der Output um Wurzel 2 höher, wenn man mit 'ner NAB-Style-Testplatte mit 7 cm/s lateral, entsprechend 5 cm/s (jeweils Peak) bei 45° nachmessen würde. So erklären sich also nicht selten abweichende Angaben aus Tests oder mitunter auch widersprüchliche Herstellerangaben bei an sich baugleichen Modellen, wie z.B. bei Audio Technica zwischen dem AT92E(CD) und dem AT311EP mit 3,5 bzw. 5 mV - oder eben auch von den Erwartungen nach Datenblatt abweichende eigene Erfahrungen mit verschiedenen Systemen.

Aber zum Glück macht das in der Praxis ja nicht so arg viel...


Frank: Schon das olle Pickering NP/AC war für nominell 10 mV gut.


U87: Wie oben erläutert, gab's da leider sogar verschiedene Messplatten für verschiedene Normstandards - bei genauer Angabe leicht umzurechnen, aber genau an diesen Angaben scheitert's meistens.

Wenn man selber messen wollte, könnte man aber auch andere Sinusfrequenzen mit bekannter Modulation nehmen und nach Formel Spitzenschnelle = Modulation (Peak) x 2 x pi x Frequenz umrechnen - in der Annahme, dass der Frequenzgang einigermaßen linear ausfallen und sich die Abweichung von 1 kHz somit in recht engen Grenzen halten sollte, was in der Praxis auch recht wahrscheinlich ist, wenn man Testtöne nimmt, die nicht allzu weit nach oben oder unten hin von 1 kHz abweichen. So zwischen 300 Hz und 3 kHz dürfte man da als sicheren Bereich annehmen können.


Grüße aus München!

Manfred / lini

(edit: einen Tippfehler beseitigt)


[Beitrag von lini am 26. Dez 2015, 13:34 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 26. Dez 2015, 10:07
Moin, Servus, Schalömchen !

Nachtrag zur Hifi-Test:

Seite 1, Band 9 steht da " Mono, Abweichung + 0,5 dB " auffem Cover

MfG,
Erik aussem kuscheligen Bärlin bei > 13 Grad

PS: Wer die DoLP haben möchte, bitte melden !
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