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Anschlusspin an Ortofon ausgerissen

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MFRF
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Feb 2016, 08:06
Hallo zusammen

Beim Versuch mein Ortofon 2M Black richtig an das Headschell eines Audiocraft AC-300 anzuschließen
habe ich beim abziehen eines Headshell-Kabels einen der Anschlusspins aus dem Ortofon mit herausgezogen.
Ursache war, dass dich die Kabelklemme wegen der schlechten Verklemmung etwas zusammenpressen mußte.
War wohl etwas zu fest

Ist das Ortofon jetzt hin oder reicht es wenn man den Pin wieder in den Body des TA eindrückt?
Oder muss da etwas gelötet werden?
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 16. Feb 2016, 09:45
Moin !

Beileidskundgebung XXL :

Der haarfeine Draht im Inneren ist vom Pin abgerissen. Theoretisch Schrott, weil Gehäuse nicht geöffnet werden kann und mit handelsüblichen Lötkolben sowieso alles getoastet werden wird.

Lösung 1: Ortofon Deutschland kontaktieren wegen KVA für Reparatur oder Austausch.

Lösung 2: Nadeleinschub weiterverwenden für ein Bronze- oder Black-Gehäuse

Lösung 3: Nadel verkaufen und ein Ortofon 540 MKII anschaffen. Schliff ist ähnlich hochwertig und keine Probs mehr mit den pF.

MfG,
Erik
MFRF
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Feb 2016, 10:01

Wuhduh (Beitrag #2) schrieb:
Moin !

Beileidskundgebung XXL :

Der haarfeine Draht im Inneren ist vom Pin abgerissen. Theoretisch Schrott, weil Gehäuse nicht geöffnet werden kann und mit handelsüblichen Lötkolben sowieso alles getoastet werden wird.



So etwas hatte ich schon befürchtet...
Ich werde erst mal mit dem Händler sprechen, bei dem ich den Ortofon gekauft habe.
Ist erst knapp über ein Jahr alt. Vielleicht kann der da etwas mit Ortofon ausdealen über Kulanz.

Evtl. läßt sich, wenn das nicht klappt, irgendwo ein gebrauchtes Bronze auftreiben, dessen Body man weiternutzen kann.
Ich könnte natürlich auch nach einem anderen MM schauen, da ich aber weiß, dass das Bronze/Black hervorragend mit meinem
Phono-Pre harmoniert...never change a running System
Hätte ich mich nur selber daran gehalten

Aber danke schon mal für die schnelle Info
jickmagger
Stammgast
#4 erstellt: 16. Feb 2016, 10:03
Für das Ortofon 540 bzw VM Silver gilt aber das gleiche.
Die Pins ziehen sich gern mit heraus und machen den Träger unbrauchbar.
Am besten einmal an ein Wechselheadshell montieren und in Ruhe lassen.
akem
Inventar
#5 erstellt: 16. Feb 2016, 10:12
Ehrlich gesagt habe ich das bis jetzt nur bei den 2M-Generatoren gehört/gelesen, daß da mal ein Pin mit rausgezogen wird. Ich weiß nicht, was Ortofon bei diesen Generatoren verhunzt hat aber das ist definitiv ein häufigeres Problem.
Neulich hat jemand ein Problem gehabt mit einem Quintet Black (Diamant abgebrochen) und der hat sich direkt an ATR, den Deutschland-Vertrieb gewandt. Und die haben sich sehr kulant gezeigt und haben das System ersetzt. Vielleicht rufst Du da einfach mal an? Der Generator des Systems sollte als Ersatzteil lieferbar sein. Ein OM-Generator kostet einzeln keine 10€, ich hoffe für Dich, daß der Generator eines 2M Black ähnlich preiswert zu haben ist (auch wenn die Differenz zwischen Komplettsystem und Ersatznadel wesentlich größer ist).
Die Anschaffung eines VM Silver als Ersatz halte ich für suboptimal, da es tonal völlig anders abgestimmt ist und deutlich heller klingt. Wenn Dir also der Klangcharakter des 2M Black zusagt dürfte Dir das VM Silver zu hell klingen.

Gruß
Andreas
MFRF
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 16. Feb 2016, 19:45
Wollte mich nochmal für die Anteilnahmen und Infos bedanken und Euch Rückinfo geben

Aktuell sieht es so aus.
Bin heute zum (Vintage)-Händler meines Vertrauens und habe ihm die Situation erklärt.
Da er keinen direkten Ansprechpartner zu Ortofon hat, war sein Vorschlag mich an einen
anderen lokalen Hifi-Händler zu wenden, der diese Systeme öfter verkauft.
Offensichtlich stehen diese beiden in gutem Kontakt und der andere Händler könnte versuchen die
Reparatur oder den Austausch des Body auf Garantie zu erwirken.
Mein Problem...die Rechnung finde ich natürlich nicht mehr

Bei meiner Nachfrage ob es denn auch Austausch-Bodies gäbe und was die kosten
sind die Angstschweiss-Perlen auf der Stirn direkt wieder getrocknet.
Für einen Austausch-Body müsste ich 50 € berappen. Somit war klar, ich erspar mir die
Rennerei und Bettelei um eine Reparatur auf Garantie.
Klar...50€ sind 50€, aber ich hätte mit deutlich mehr gerechnet.

Somit bekomme ich einen neuen Body für die Black Nadel und lasse bei der Gelegenheit mein
Schätzchen gleich mal durchchecken und alles montieren und sauber einstellen.
Bei einem Alter von 35 Jahren gönne ich ihm das mal
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 16. Feb 2016, 21:39
Nabend !

Kulanz ... Garantie ... tzzz, was für absurde Gedanken bei eindeutig falscher Handhabung. Für wie blöd hältst Du Audiotrade ?

Wer Pins herauszieht, hatte sich schlichtweg dumm angestellt und feinmotorisch einen miesen Tag. Kein Grund auf irgendeinen Hersteller zu meckern.

MfG,
Erik
MFRF
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 16. Feb 2016, 23:00
So sehr ich mich bemühe, ich vermag kein Meckern auf einen Hersteller
noch eine Unterstellung der Blödheit gegenüber irgendjemanden zwischen
meinen Zeilen zu lesen. Woher nimmst Du diese Überzeugung?
Oder habe ich irgendwo den Ironie-modus überlesen?

Abgesehen davon bietet der Hersteller (Ortofon) eine 2 jährige Garantie, die z.B. auch Dinge wie Produktionsschwankungen
in Form eines sich vorzeitig herauslösenden Anschlüssen abdecken wird.Bei einem System, dass gerade mal ein Jahr alt ist
und zum ersten Mal auf ein anderes Hs gewechselt wird sollte das nicht unbedingt passieren.
Kann ja aber trotzdem. Für sowas gibt es doch Garantien.
Titanist
Stammgast
#9 erstellt: 17. Feb 2016, 06:18
Hallo,

da schießt Erik (mal wieder) über das Ziel hinaus.
Das Ausreißen von Pins bei den aktuellen 2M-Generatoren ist auch bei sachgemäßer Handhabung ein weit verbreitetes Problem. Ein befreundeter Händler, der sehr viel mit Ortofon macht, kann da ein trauriges Lied davon singen.
Also lieber TO, du bist kein Einzelfall, hast höchstwahrscheinlich nichts falsch gemacht und Eriks Kritik kannst du getrost ignorieren.

VG
Günter


[Beitrag von Titanist am 17. Feb 2016, 06:25 bearbeitet]
MFRF
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Mrz 2016, 21:07
Hier nochmal ein finales Update.
Seit gestern ist alles wieder da.
Das mit dem Ersatz des Bodys hat funktioniert und wurde dieses Mal
vom Fachmann montiert und eingestellt

DSC_0263
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 26. Mrz 2016, 04:16
Moin !

Ich hantiere seit Jahrzehnten mit Dutzenden von Tonabnehmern herum und bin kompetent. Es ist mir noch nie passiert, daß ich einen Pin herausgerissen habe. Das läßt darauf schließen, daß ich mit einem geeigneten Werkzeug umgehen kann und jedesmal einen " guten Tag " hatte.

Abmildernd kann ich " schlichtweg " gegen " höchstwahrscheinlich " austauschen.

Aber jetzt ... egal,
Erik
Dan_Seweri
Inventar
#12 erstellt: 27. Mrz 2016, 13:47
Ich will Dich nicht verunsichern, aber der rote "2M"-Aufdruck deutet darauf hin, dass Dir der Body eines 2M Red montiert wurde. Dieser hat andere elektrische Werte als der originale vom 2M Black. Ob's mit der Nadel klanglich viel ausmacht, weiß ich nicht.
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 27. Mrz 2016, 14:16
Hallo!


......Dieser hat andere elektrische Werte als der originale vom 2M Black.......


Die Unterschiede sind marginal und klanglich nicht relevant, der einzige wichtige Unterschied besteht darin daß die beiden kleineren Modelle der Serie eine um 0,5 Millivolt höhere Ausgangsspannung haben und die nutzbare Kapazitätsspannr geringfugig eingeschränkter ist, wenn überhaupt dann klingen die beiden kleineren Abtaster gringfügig lauter.

MFG Günther
Dan_Seweri
Inventar
#14 erstellt: 27. Mrz 2016, 14:26
An meinem Verstärker mit 220pF Eingangskapazität macht es klanglich schon einen Unterschied, ob die Ortofon Nadel 30 (entspricht 2M Bronze) an einem Generator mit 450mH (entspricht OM oder 2M Red) oder an einem mit 580mH (entspricht OM Super oder 2M Bronze oder 2M Black) hängt. Mit dem 580mH Generator klingt es etwas voluminöser und stimmiger. Ob dies bei einer 2M Black Nadel auch so wäre, käme auf einen konkreten Versuch an.


[Beitrag von Dan_Seweri am 27. Mrz 2016, 14:27 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 28. Mrz 2016, 07:48
Hallo!

@Dan_Seweri

Hmm, sollte es aber eigentlich nicht, selbst mit einer Verdrahtungslast von noch einmal 120-150 Pikofarad sollten hier die Auswirkungen allenfalls marginal sein. Ich rate dir dringend das gesamte Analogsetup einmal zu überprüfen hier sollte bei einer deutlichen Veränderung zwischen diesen beiden Abtasteralterativen keine zuordenbare Unterschiede auftreten.

Sollte dennoch die Linearität des abgetasteten Signals dermaßen drastisch verändert sein liegt irgendwo ein recht dicker Hund begraben.

MFG Günther
Dan_Seweri
Inventar
#16 erstellt: 28. Mrz 2016, 08:03
Hund begraben? Äh, nö. Habe genügend andere Tonabnehmer zur Hand (Shure, Elac, AT, Technics) die alle an meiner Anlage am selben Phonoeingang exzellent spielen. Nur die Kombination Ortofon Nadel 30 und OM Generator mit 450mH fällt durch einen helleren, bassärmeren Klang deutlich hörbar aus der Reihe. Diese Kombi klingt nicht schlecht, aber sie klingt anders. Mit dem 580mH Generator ist die Nadel 30 tonal dagegen nahe am Rest dran.
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 28. Mrz 2016, 08:37
Hallo!

Hm, das hört sich für mich immer seltsamer an, gerade die AT´s sind eigentlich recht Kapazitätskritisch unjd liefern unter solchen Lasten eigentlich schon ein etwas eigenartiges Klangbild sie sind eigentlich auf recht niedrige Kapazitäten getrimmt und liefern nur zwischen etwa 180-250 Pikofarad ein lineares Ergebniss ab beiu den von dir geschilderten Bedingungen ( 220pF Eingangskapazität plus Verdrahtungslast) dürfen sie eine Resonanzüberhöhung zwischen 7-9 KHz aufweisen die einen deutlichen Buckel ergibt.

Ältere Shures und die meisten Technics-Abtaster dürften genau so problemlos damit abgeschlossen sein aber die maximal zuträgliche Kapazität für die Elacs dürften sich ebenfalls so um die 300 Pikofarad herum bewegen wobei ich allerdings selbst hier nur vom ESG 796 sprechen kann da ich das als einziges Elac hier habe und ihm den linearsten Frequenzgang zwischen 250 und 270 Pikofarad über alles bescheinigen kann. Allerdings machen hier 20-30 Pikofarad +/- nicht sehr viel aus und der resultierende Frequenzabfall in den Höhen ab 10 KHz und der resultierende Resonanzbuckel bleiben hier unterhalb von 0,5 dB.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 28. Mrz 2016, 08:38 bearbeitet]
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