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Der erste Plattenspieler oder wie löse ich meinen Zwiespalt?

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Tatatataaa
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Mrz 2016, 22:11
Hallo Zusammen,

ich lese hier schon einige Zeit (anonym) mit, da ich mir schon längere Zeit Gedanken über den Erwerb eines Plattenspielers (der erste) mache. Leider bin ich noch nicht zum Ziel gekommen, so dass es mal wieder einen dieser beliebten Erstlings-Threads gibt Mittlerweile habe ich auch schon eins, zwei Platten gekauft, um den Druck auf mich ein wenig zu erhöhen.
Aber um jetzt auf den Titel zurückzukommen hier eine Übersicht meiner Wünsche/Anforderungen und Fähigkeiten. Da ich kein großer Fan vom Staubwischen bin und demnächst hier auch drei kleine Kinder rumspringen werden, finde ich eine Haube unerlässlich. Zudem sollte sie mit Scharnieren am Gerät befestigt sein, da ich mir sonst die Handhabung etwas unpraktisch vorstelle (man braucht ständig irgendwo Platz, um die Haube hinzustellen, man soll aber auch nicht ausversehen drauf treten usw., zudem sollen die Kinder bei Interesse später auch, wenn sie etwas größer sind, den Spieler alleine bedienen können, usw.).
Über eine Automatik a la Start, Stop muss der Dreher nicht verfügen, allerdings halte ich einen Armlift für recht sinnvoll (insbesondere die Absenkung dessen), um die Nadel ein wenig zu schonen (oder macht es der Nadel nicht viel aus, wenn der Tonarm beim Absenken ausversehen mal fallengelassen wird (ich denke hier wieder an die Kinder)?).
Eine Endabschaltung stelle ich mir noch ganz praktisch vor (es würde auch zureichen, wenn sich der Dreher einfach nur abschaltet).
Aus praktischen Gründen (weniger Wartungsaufwand) würde ich auch einen Direkttriebler bevorzugen.
Wenn ich so den Bilderthread durchgehe, so gefallen mir bspw. die "alten" Dreher mit Holzzargen sehr gut. Und hier fängt mein Dilemma an. Ich als Anfänger traue mir zwar zu, eine Haube u.ä. zu putzen/polieren. Auch ist der Umgang mit einem Lötkolben im Prinzip kein Problem usw. Allerdings wenn ich jetzt einfach so ein Gebrauchtgerät kaufe. kann ich auch bei vor Ort Beischtung nur sehr schwer einschäten, in welchem Zustand das Gerät wirklich ist. Und wenn ich dann eines erwische, welches 1.000 Baustellen hat, dann ist dann bei mir ohne Erfahrung sicherlich irgendwann Feierabend.
Von daher, wenn ich einen Gebrauchten kaufe, dann sollte das Gerät möglichst in einen fest definierten Zustand sein und ich weiß genau, was zu tun ist (im Idealfall nichts), oder ich brauche einen guten Reparaturdienst. Gibt es da vielleicht ein paar empfehlenswerte Quellen/Dienst? Vielleicht will ja auch gerade jemand seinen Keller entrümpeln? Wobei im Bieten-Teil aktuell nicht so viel zu finden ist.
Dahingegen hat auch ein Neugerät seinen Charm. Nicht unbedingt wegen der Garantie, da ich mal davon ausgehe, dass das Gerät min. 2 Jahre hält. Aber ich weiß, dass soweit alles passt und in Ordnung ist. Allerdings könnte hier die Eigenreparatur vielleicht etwas schwieriger werden, zumindest im Elektronikbereich, da ja heutzutage Schaltpläne und ähnliches nicht mehr rausgereicht werden und selbst wenn, man mit einem klassischen Lötkoblen eh nicht mehr weit kommt.
Beim Blättern im Netz usw. ist mir bspw. der Pioneer PLX-1000 positiv aufgefallen. Dieser hat zwar keine Holzzarge (im Bilderthread wurde aber auch das "Problem" schon gelöst), aber ansonsten hat er auf mich einen recht guten Eindruck gemacht. Allerdings hat er keine Schaniere für die Haube, aber vielleicht hat ja jemand diesbezüglich eine tolle Idee. Eventuell kann man diese einfach "nachrüsten" (keine Ahnung, ob die Haube das mitmachen würde und ob man die Schaniere einfach ans Gehäuse schrauben könnte).
Gibt es eigentlich schon Erkenntnisse bzgl. der neuen Technics-Dreher? Diese sind ja nochmals deutlich teurer, aber auch lohnenswerter? Oder ist es hier hauptsächlich der Name, den man bezahlt?
Ich bin auch gerne Offen für weitere Vorschläge, was Neugeräte betrifft. Als Komplettpreis für Dreher und TA bin ich auch bereit, eine niedrige 4stellige Summe auszugeben.
Bleibt also nach dem langen Text das Fazit: Gesucht sind gute Bezugsquellen für gebrauchte Geräte bzw. gute Reparaturdienste oder vernünftige Alternativen als Neugerät.
Ich danke schon mal recht herzlich und denke schon voller Vorfreude an die Zeit, wann sich bei mir endlich die erste Platte dreht.

P.S.: Noch eine Offtopic-Frage: Gelegtnich habe ich auch schon Dreher mit sym. XLR-Ausgang gesehen (ich weiß leider nicht mehr welcher). Könnte ich diesen direkt an meinem Verstärker anschließen (dieser hat einen sym. XLR-Eingang, aber keinen Phono-Eingang), oder wird auch hier in jeden Falle ein Vorverstärker benötigt? Welchen Vorteil hat XLR gegenüber Chinch?
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 16. Mrz 2016, 22:51
Hallo,

das Thema ist im Endeffekt sehr komplex, daher starte ich einfach mal mit einem Vorschlag den Du mal auf Dich wirken lassen kannst:

Onkyo CP-1050

https://www.otto.de/...tionId=482804589-M24

Audio-Technica Moving Magnet Tonabnehmer »AT440MLb«

https://www.otto.de/...ariationId=512337364

Hier kannst Du Dir ein möglichst kurzes (günstiges) Kabel mit einer möglichst geringen Kapazität konfektionieren lassen:

http://www.hellsound.de/contents/de/d318.html

Dazu z.B. einen ART DJ Phono Pre den Du auf 100pF einstellen kannst.

VG Tywin
akem
Inventar
#3 erstellt: 17. Mrz 2016, 10:55
Leider kannst Du auch bei Neugeräten nicht mehr so ohne weiteres davon ausgehen, daß es in Ordnung ist. Auch bei Neugeräten sind heute Probleme an der Tagesordnung: brummende Trafos, vibrierende Motoren, Brummeinstreuungen in den Tonabnehmer durch Motor und / oder Trafo, eiernde Plattenteller usw. Alles schon dagewesen und das nicht nur einmal...

XLR-Ausgänge am Dreher nützen Dir normalerweise nur etwas, wenn Du einen Phono-Vorverstärker mit XLR-Eingang hast. Solche Phonostufen sind ziemlich rar. An einen XLR-Line-Eingang kannst Du den Dreher nicht anschließen, da fehlt Dir Verstärkung und RIAA-Entzerrung...

Gruß
Andreas
Jazzy
Inventar
#4 erstellt: 17. Mrz 2016, 19:33
Ich gehe d`accord mit Tywins Vorschlag.Kleine Änderung: System AT95.Warum?Die Kinder werden noch die eine oder andere Nadel in den Tod reissen
Tywin
Inventar
#5 erstellt: 17. Mrz 2016, 19:43
Zum AT 95 kannst Du z.B. eine HE- oder Shibata-Nadel für den guten Ton nachrüsten. Wenn die Kids in der Nähe sind, halt die normale Nadel drauf schieben.
akem
Inventar
#6 erstellt: 17. Mrz 2016, 20:09
Naja, da würde ich zwei identische Headshells mit zwei AT95 vorhalten. Eines mit der Seriennadel, eins mit der Shibatanadel. Denn ein Nadeltausch ist bei den Audio-Technikas nicht sooo einfach und schnell wie z.B. bei den Ortofon OMs.

Gruß
Andreas
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 17. Mrz 2016, 20:18
Bei Amazon ist der Onkyo für 399,90 Euro zu haben:

http://www.amazon.de...onkyo+plattenspieler

Da lohnt es sich w/der exorbitanten Preise immer weniger einen alten gebrauchten Dreher vom Händler mit halber Gewährleistung zu kaufen ...


[Beitrag von Tywin am 17. Mrz 2016, 20:20 bearbeitet]
Tatatataaa
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Mrz 2016, 22:11
Vielen Dank für die bisherigen Tipps/Hinweise.

Den Onkyo hatte ich auch schon mal auf meiner Liste gehabt. Allerdings hatte ich 2-3 Erfahrungsberichte gelesen, die nicht ganz so positiv waren und ihn deswegen wieder gestrichen. Ich habe aber leider nicht mehr die Details der Kritiken im Kopf.
Aktuell würde ich die Kinder wohl noch nicht alleine auf den Plattenspieler loslassen (die Größte wird in einem Monat 4). Und um den möglichen Nadeltod etwas vorzubeugen hätte ich an einen Dreher mit Armlift gedacht, so dass der Arm nur im angehobenen Zustand bewegt wird und dann "sanft" per "Knopfdruck" auf die Platte gesenkt wird. Oder liege ich da mit meinen Gedanken völlig falsch? Alternativ würde es auch ein Vollautomat tun, aber so wie ich es bisher mitbekommen habe, gibt es diese nicht in neu, oder?
Aber die Idee mit den zwei TA's ist auch nicht schlecht. Allerdings sollte dann der Wechselaufwand nicht so hoch sein. Nicht, das immer wieder alles neu justiert werden muss und so der halbe Abend rum ist, ohne auch nur ein Ton gehört zu haben.
Wenn meine Armlift-Theorie halbwegs sinnvoll ist, gibt es hierfür auch ein paar Geräte-Empfehlungen? Denn wenn ich es recht gelesen habe, dann hat der Onkyo keinen.
Der ca. 300 EUR teurere PLX-1000 hätte bspw. einen. Wenn jetzt der Lift alleine nur eine (gute) Nadel vor dem Tod rettet, dann wäre der Mehrpreis ja fast schon wieder reingeholt (mal abgesehen auch von etwaiger besserer Qualität durch den Mehrpreis und Co.).

Ich wünsche noch einen schönen Abend.
Marsilio
Inventar
#9 erstellt: 17. Mrz 2016, 22:45
Hallo Tatatataaa

Ich habe noch einen ganz anderen Vorschlag - einen Revox-Plattenspieler B795 oder B791.

Diese Dinger sind made in Löffingen/D, entwickelt vom Schweizer Hifi-Guru Willy Studer, und haben doch tatsächlich eine Art Kindersicherung an Bord. Die Nadel und der Tonabnehmer werden bei diesem sehr speziellen Prinzip mit einem Schlitten immer genau senkrecht über der Plattenrille geführt. Dieser Schlitten wiederum wird über einen Seilzug entlang des breiten Linatrack-Tonarmes gezogen. Berührt man nun während dem Abspielen diesen breiten Linatrack-Tonarm, so wird der Tonabnehmer und damit die Nadel sofort hochgezogen. Die Nadel kann also gar nicht über die Platte schrammen. Zudem ist die (teure) Nadel unter dem Linatrack-Tonarmdings gut geschützt, wenn der Dreher gerade nicht läuft.

Hier ein Schweizer Angebiot des gesuchteren B791:
https://www.ricardo....ieler/v/an815842146/

Revox-Plattenspieler sind optisch etwas speziell, insbesondere die graue Nextel-Farbe ist nicht jedermanns Sache. Auf der anderen Seite sind sie sehr ausgereift, robust, wertstabil (selbst defekt lassen sich noch schöne dreistellige Beträge dafür erzielen) - und es gibt auch nach 30 Jahren noch den Revox-Service, der die Geräte falls nötig wartet. Ersatzteile sind also noch alle lieferbar.

LG
Manuel (der selber ein fünfjähriges Kind hat, das aber noch nie einem meiner Plattenspieler etwas angetan hat )


[Beitrag von Marsilio am 17. Mrz 2016, 22:46 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#10 erstellt: 18. Mrz 2016, 07:39
Negatives wirst Du zu nahezu jedem Gerät finden.

Richtig ist allerdings, dass nahezu jeder neue direkt angetriebene Dreher von Hanpin stammt, was auch auf den Onkyo zutrifft.

Die Qualitätskontrollen bei Hanpin scheinen hinsichtlich der Berichte im Forum nicht sonderlich wirksam zu sein. Man muss also - wie immer - kritisch sein und ggf. seine Verbraucherrechte nutzen.

Ich nutze z.B. drei recht unterschiedliche Dreher die ich gebraucht gekauft habe. Aber auch der Gebrauchtkauf kann gerade für Anfänger seine Tücken haben.

Ansonsten gibt es fast keinen Dreher ohne Lift. Ich kenne keinen.


[Beitrag von Tywin am 18. Mrz 2016, 07:43 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 18. Mrz 2016, 08:24
Hallo!


...... hätte ich an einen Dreher mit Armlift gedacht, so dass der Arm nur im angehobenen Zustand bewegt wird und dann "sanft" per "Knopfdruck" auf die Platte gesenkt wird.......


Wenn ich deine Zeilen jetzt richtig interpretiere suchst du was ähnliches wie die Sicherungsfunktion die z.B. bei den alten halbautomatischen "Thorensen" verbaut war und die verhinderte das sich der Tonarm absenken lies wenn der PS nicht lief?

Eine normale Liftfunktion bei der der Tonarm mit einem Hebel abgesenkt werden kann hat auch heute praktisch jeder Plattenspieler aber diese ist natürlich nicht Kinder- oder Haustiersicher da ein solcher Hebel auch bei stehendem Teller betätigt werden kann.

Ein einfaches und probates Mittel der Kindersicherung wäre in solchen Fällen wohl eine Wandhalterung in entsprechender Höhe, wenn die Kinder einmal soweit sind das sie einen Stuhl oder Hocker in eine entsprechende Position bringen können um an das Gerät heranzukommen sind sie wohl auch soweit das man ihnen erklären kann das sie nicht ohne Aufsicht an das Gerät herandürften. Nach meiner Erfahrung gibt es wenig Kinder die ein solches Gebot ignorieren und dann das Gerät trozdem alleine "Bedienen" der Rest ist Übungssache und Unfälle durch kindische Grobmotorik sind eigentlich recht selten.

Gegen Haustierschäden hilft eine entsprechends konstruktive Ausführung der Wandhalterung die verhindert das z.B. die Hauskatze den Plattenspieler bei einem Fehlsprung runterfegt.Natürlich ist in beiden Fällen eine stabile Haube die mit Scharnieren am PS befestigt ist Pflicht.

MFG Günther
Marsilio
Inventar
#12 erstellt: 18. Mrz 2016, 08:46
Die Revox-Plattenspieler haben keinen Hebel für den Tonarmlift. Da geht das in der Tat nur per Knopfdruck.

CHERRY

LG
Manuel
Bendias
Stammgast
#13 erstellt: 18. Mrz 2016, 09:18
Die hier genannten Neugeräte haben nicht mal eine Endabschaltung.

gebrauchte Dreher: da sind die Preisvorstellungen zum Teil völlig überzogen. Man muss sich damit zur Zeit aber abfinden, will man schnell ein hübsches Gerät haben. Mit Geduld über 2 - 4 Wochen findet man auch sehr gute Geräte, die nicht diese Mondpreise haben.

Meine Beispiele mit Echtholzfurnier:
Yamaha YP-D6 und D8

Sie sind genausogut und besser als jeder neue Dreher unter 800 Euronen.
Mit Geduld ist der D6 in gutem Zustand zwischen 150 und 300 Euro (hängt auch vom TA ab) in D zu bekommen, der D8 ist teurer.

Es gibt noch mehr Beispiele für gute gebrauchte Geräte von vielen anderen Herstellern.
Schau doch mal bei eBay rein und geh einfach die Hersteller durch. Dann bekommst Du genug Auswahl, um die Modelle rauszufiltern, die Dir gefallen. Dann kannst Du dich über die Modelle schlau machen, kannst auch hier nachfragen, und dann über Kleinanzeigen in deiner Region suchen.
R!ddick
Stammgast
#14 erstellt: 18. Mrz 2016, 09:22

Tatatataaa (Beitrag #8) schrieb:
Vielen Dank für die bisherigen Tipps/Hinweise.

Den Onkyo hatte ich auch schon mal auf meiner Liste gehabt. Allerdings hatte ich 2-3 Erfahrungsberichte gelesen, die nicht ganz so positiv waren und ihn deswegen wieder gestrichen. Ich habe aber leider nicht mehr die Details der Kritiken im Kopf.


Hi,
bin auch schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem neuen Dreher. Wohlgemerkt "neu". Daß häufig auf gebrauchte Plattenspieler verwiesen wird, hast Du sicherlich mitbekommen.
Hier ein kurzes Video zum Onkyo 1050:
https://www.youtube.com/watch?v=d-x3wIRw3mc
Hier siehst Du, daß der Tonarm per Hebel sanft abgesenkt werden kann.
Und wie schon erwähnt, findest Du derzeit kein Neugerät, welches nicht auch etliche negative Kritiken kassiert. Nach allem was ich bis jetzt so gelesen habe, kommt der Onkyo so ziemlich am besten weg. Der Antrieb soll kräftig und quarzunterstützt sein - die Verarbeitung ganz akzeptabel. Was wohl zu regelmäßiger Kritik führt, ist die nicht vorhandenen Endabschaltung. Die Nadel verbleibt in der Auslaufrille, bis Du den Tonarm hebst. Hier musst Du halt nach dem letzten Song auf Zack sein. Wobei allerdings nichts kaputt gehen kann. Dies trifft meines Wissen auf alle Hanpin Plattenspieler zu.

Da ich nun die Suche Leid bin (und wohl eh nix besseres finde) habe ich mir gestern kurzerhand den 1050 bestellt.

Hier ist ein schöner Thread zum Onkyo mit guten Tipps und positiven Berichten:
http://www.hifi-foru...9519&back=&sort=&z=1

Wenn Du Dich für die DJ ähnlichen Plattenspieler interessierst, die ein Technics Gerät zum Vorbild haben (Audio Technica, Pioneer, Reloop, usw.) solltest Du Dir auch den Stanton ST-150 ansehen. Ein Schwergewicht seiner Klasse mit guten inneren Werten.

Allen neuen Plattenspielern gemein ist die Tatsache, daß auf kurz oder lang ein besserer Tonabnehmer installiert werden sollte.
Tatatataaa
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 18. Mrz 2016, 09:35
Hallo,

bisher habe ich die Revox-Dreher nur auf Bildern gesehen und da fand ich sie recht gewöhnungsbedürftig, was das Aussehen betrifft.
Mit Kindersicherung meine ich nicht, dass das Gerät "idiotensicher" zu bedienen sein soll, sondern mehr in dem Sinne, ein paar nützliche Hilfestellungen zur Verfügung zu stellen. So empfand ich früher als Kind zu Hause bei unserem Plattenspieler den Lift immer als sehr angenehm.
Klar wird der Dreher nicht auf den Fußboden gestellt werden, aber ansonsten sehe ich das Problem mit der Selbstbedienung auch nicht als so problematisch an. Es ist einfach eine Sache der Übung. Es sollen halt einfach nur die gröbsten Probleme/Fallstellungen vermieden werden, wenn es technisch einfach möglich ist.
Mein Problem mit den Gebrauchten ist nicht die Warte-/Suchzeit oder das allgemeine finden eines pasenden Geräts. Problematisch ist dann die Bewertung des konkreten Drehers, wenn ich davor stehe. Erzählt der Verkäufer nur Blödsinn, handelt es sich vielleicht nur um ein triviales Problem, ...Vielleicht male ich mir das auch nur kompliziertes aus, als es ist. Aber so manche Geschichte hier im Forum ist nicht gerade einladend.
akem
Inventar
#16 erstellt: 18. Mrz 2016, 10:33

Tatatataaa (Beitrag #8) schrieb:

Aber die Idee mit den zwei TA's ist auch nicht schlecht. Allerdings sollte dann der Wechselaufwand nicht so hoch sein. Nicht, das immer wieder alles neu justiert werden muss und so der halbe Abend rum ist, ohne auch nur ein Ton gehört zu haben.

Die meisten Hanpin-Derivate wie auch der Onkyo haben eine Wechselheadshell nach SME-Norm, wo das Headshell mit einer Überwurfmutter am Arm befestigt ist. Der Wechsel geht innerhalb weniger Sekunden.
Wenn Du dann zwei bis auf die Nadel identische Tonabnehmer an identischen Headshells hast, die dort dann auch identisch justiert sind (also die gleiche Position), dann kannst Du einfach wechseln, ohne die restlichen Justage-Stellschrauben Gegengewicht und Antiskating anfassen zu müssen.
Ein Tonarmlift hilft übrigens nicht unbedingt gegen "Unfälle" durch Kinderhand, da ein Kind ja trotzdem einfach mal an den Arm fassen kann und diesen mal eben quer über die Platte schieben kann, möglicherweise noch mit Druck obendrauf... Auch eine Erschütterung des Gerätes durch seitliches Anstoßen führt dazu, daß der Tonarm auf der Platte herumhüpft. Da müßtest Du dem Kind erstmal beibringen, daß es den Plattenspieler nur am Lifthebel berühren darf und das auch nur sanft...

Gruß
Andreas
MAG63
Stammgast
#17 erstellt: 18. Mrz 2016, 11:16
Hallo,

atraktive gebrauchte Laufwerke mit Holzfurnierzarge gibt es eine ganze Menge auf dem Markt.
Hier ein paar Beispiele und Hinweise für solche Laufwerke:

Yamaha YP-D8
Direktgetriebenes Laufwerk mit Rosenholzfurnier Zarge, Endabschaltung, sehr schönes Laufwerk, wird aber nur sehr selten angeboten, Preise für Laufwerke in gutem Zustand fangen bei ca. 600,-€

Kenwood KD-8030
Direktgetriebenes Laufwerk mit Hochglanz Holzfurnier Zarge, Endabschaltung, sehr schönes Laufwerk, leider sind die Preise dafür momentan sowas von abgehoben, für meinen habe ich noch vor einem Jahr 400,-€ gegeben, heute liegen sie bei 1000,-€ und mehr, da mussman einfach die Augen offen halten

Denon DP-47/57
Direktgetriebenes Laufwerk mit Hochglanz Holzfurnier Zarge, Endabschaltung, auch ein sehr schönes Teil, Preise je nach Model mit 350 - 700,-€ noch im Rahmen, gute Verfügbarkeit

Die Beurteilung gebrauchter Laufwerke ist slbst für Personen die sich auskennen nicht immer einfach, da meist nur eine Sichtprüfung möglich ist und dabei Probleme mit zB. der Elektronik oder Motor nicht bemerkt werden können. Neben Ebay werden die Geräte im Audio Markt und bei verschiedenen Gebrauchthändlern wie zB. hier angeboten, dabei dann auch mit Garantie.

PS. außer den Denon Laufwerken haben die anderen eine Standard SME Headshell Aufnahme zum schnellen wechsel des Systems


[Beitrag von MAG63 am 18. Mrz 2016, 11:17 bearbeitet]
Tatatataaa
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 19. Mrz 2016, 08:28
Hallo,

ich habe mich mal auf analogrevival umgeschaut. Das Angebot dort ist ja (glücklicherweise) recht übersichtlich. Wenn ich jetzt rein optisch vorgehe, so gefallen mir der Linn LP 12, der Yamaha PF 800 und der Thorens TD 320 Mk II (, wobei ich im Allgemeinen geschwungene Tonarme irgendwie eleganter finde).
Wenn ich jetzt nach technischen Kriterien vorgehe, dann müssten sie wieder ausscheiden, weil kein Direktantrieb.Was natürlich nicht heißt, dass sie schlecht sind.
Was ich bisher so mitbekommen habe, hat der Linn aber wohl eher den Ruf eines teuren Designerstücks. Zu dem Thorens habe ich als Bewertung von mittelmäßig bis super toll alles gefunden und zu dem Yamaha kaum etwas. Was meint ihr? Vielleicht auch in Relation zum PLX-1000 oder den 1050...
Optisch geällt mir auch der vorgeschlagene Yamaha YP-D8 (schon wieder ein Yamaha) gut und auch die Endabschaltung ist sicherlich ein nettes Komfort-Extra.
Die anderen beiden sind nicht so sehr mein Fall aufgrund der Hochglanzoptik.

Wenn man den Kindern vorgibt, dass der Tonarm nur zu bewegen ist, wenn vorher der Knopf/Hebel/... für den Lift nach oben betätigt worden ist, dann halten sie sich auch daran. Darüber mache ich mir weniger Sorgen. Klar kann dann immer noch etwas passieren a la mal blöd an den Tonarm gestoßen, aber das kann mir genauso passieren. Und um die Platten mache ich mir auch nicht so viele Sorgen. Für die Kinder gibt es eigene, alleine schon aus dem Grund, dass die Geschmäcker verschieden sind. Und das müssen ja nicht unbedingt die teuersten sein. Und wenn sich dann unsere Geschmäcker angeglichen haben, dann sind die Kinder vermutlich schon so groß geworden, dass der richtige Umgang mit dem Dreher kein Problem mehr darstellen sollte. Und bis dahin ist zumindest auch die Nadelbürste tabu.
ad-mh
Stammgast
#19 erstellt: 19. Mrz 2016, 09:47

Tatatataaa (Beitrag #18) schrieb:

Wenn ich jetzt rein optisch vorgehe, so gefallen mir der Linn LP 12, der Yamaha PF 800 und der Thorens TD 320 Mk II (, wobei ich im Allgemeinen geschwungene Tonarme irgendwie eleganter finde).

Wenn ich jetzt nach technischen Kriterien vorgehe, dann müssten sie wieder ausscheiden, weil kein Direktantrieb.


Das erste Kriterium ist - Geschmack - natürlich ein Argument.
Das zweite Kriterium ist ...na ja.

Ein Spieler muss eine Platte gleichmäßig in Rotation bringen, die Geschwindigkeit halten und keine Resonanzen auf die Platte bringen. Mit welchem Konzept dies geschieht ist vollkommen egal.
Das Thema Direktantrieb ist ungefähr vergleichbar mit dem Thema Luft- oder Wasserkühlung wie auch Frontantrieb oder Direktantrieb beim PKW.
Es gibt pro und contra aber beides, richtig gemacht, funktioniert.
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 19. Mrz 2016, 16:42
Hallo!

@Tatatataaa


.....Was ich bisher so mitbekommen habe, hat der Linn aber wohl eher den Ruf eines teuren Designerstücks........


Linn-Fans würden dir da wohl etwas anderes erzählen.

Nun, ich finde das der Linn Sondek LP-12 mal abgesehen vom Preis schon ein solides Stück Plattenspieler ist für den es auch problemlos Zubehör- und Ersatzteile gibt. Der Preis für das Gerät ist leider im Mond aber ab und an gibt es auch da ein noch gut bezahlbares Gebrauchtgerät .


......Zu dem Thorens habe ich als Bewertung von mittelmäßig bis super toll alles gefunden........


Wie bei allen Plattenspieler ist das schlußendliche Ergebniss vor allem vom Tonabnehmer respektive seiner Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Tonarm und der Aufstellung des Laufwerkes abhängig. Für den ganzen Rest gilt das fast jeder Plattenspieler weit besser ist als die Schallplatten die darauf laufen es erfordern würden.

Im allgemeinen sind Transmissionsriemenlaufwerke ebensogut brauchbar Schallplatten abzuspielen wie direktgetriebene Laufwerke, der Pflegebedarf eines Transmissionsriemenläufers ist halt etwas höher als bei einem Direktläufer und seine Antriebsmethode ist für ein technisch interessiertes Auge ungleich weniger elegant. Aber dieser letzte Punkt sollte einen technisch weniger interessierten User eigentlich nicht kratzen.

MFG Günther
Tatatataaa
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 19. Mrz 2016, 22:39

ad-mh (Beitrag #19) schrieb:
Das zweite Kriterium ist ...na ja.

Ich habe es vielleicht etwas falsch formuliert. Die Aussage bezog sich auf meine eingangs erwähnte Anforderung, dass ich aufgrund der geringeren Wartungsarbeiten einen Direkttriebler beovrzuge. Dies hat nichts mit einer Bewertung der techn. Umsetzung, Klangverhalten oder sonst etwas zu tun.

Was sind denn die typischen Wartungsarbeiten bzgl. des Riemens? Wie oft muss/sollte dieser gewechselt werden etc.?

Jetzt mal unabhängig vom Preis und Optik. Wenn ich jetzt bei den genannten Dreher bleibe, welchen würdet ihr favorisieren?

Natürlich nehme ich auch gerne noch weitere Vorschläge entgegen.
andreas3
Stammgast
#22 erstellt: 19. Mrz 2016, 23:16
N´abend,

habe hier interessiert mitgelesen, und will jetzt nicht extra einen neuen Fred aufmachen.

Tywin schrieb #5:


Zum AT 95 kannst Du z.B. eine HE- oder Shibata-Nadel für den guten Ton nachrüsten.


Wo und unter welcher Bezeichnung finde ich fürs AT 95 solche Nadeln?

Dank und Grüße!
Tywin
Inventar
#23 erstellt: 19. Mrz 2016, 23:25
Leider sind die hochwertigen Nadeln in den letzten Wochen bis zu 100% teurer geworden weil die SAS Nadeln derzeit nicht mehr produziert werden. Vor kurzer Zeit war die HE Nadel noch für etwa 75$ zu haben und die Shibatanadel für knapp über 100$.

ATN3400 ATN95E Type HyperElliptical Upgrade Stylus for Audio Technica AT3400 AT95E etc 710-DHE

http://www.turntable...-710-DHE_p_3722.html

ATN95SH JICO Shibata Stylus for Audio - our Needle 710-DSH

http://www.turntable...-710-DSH_p_3721.html

Die Nadeln könnten auch bei Thakker in Deutschland erhältlich sein. Dann entfallen nicht unerhebliche Versandkosten, die Einfuhrumsatzsteuer und ggf. Zoll.


[Beitrag von Tywin am 19. Mrz 2016, 23:28 bearbeitet]
ad-mh
Stammgast
#24 erstellt: 19. Mrz 2016, 23:28

Tatatataaa (Beitrag #21) schrieb:
Was sind denn die typischen Wartungsarbeiten bzgl. des Riemens? Wie oft muss/sollte dieser gewechselt werden etc.?


Mein Thorens hat seit 1990 den zweiten Riemen. Wenn der Spieler nicht mehr sauber zwischen 33 1/3 und 45 umschaltet, dann ist ein neuer fällig.
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 20. Mrz 2016, 10:14
Hallo!

@Tatatataaa


.......Was sind denn die typischen Wartungsarbeiten bzgl. des Riemens? Wie oft muss/sollte dieser gewechselt werden etc.?..........


Ausgehen von einem der üblichen etwas älteren High-Boliden a´la Linn LP-12 noch mit Syncronmotor wäre strenggenommen um die Kiste auf dem Punkt der besten Leistung zu halten folgendes Procedre vorzunehmen.

Riemenwechsel sollte bei regelmäßigem Gebrauch des Plattenspielers und einer täglichen Laufzeit von ca. 1 Stunde oder mehr am Tag etwa alle zwei Jahre stattfinden.

Bei der Gelegenheit sollte gleich das Öl im Tellerlager ausgetauscht werden.

Zwischen diesen Intervallen wäre eine vierzehntägige oder gar wöchentliche Säuberung der Laufflächen und des Riemens selbst mit 40%tigen Isopropanolalkohol angebracht.

(Vorsicht, das folgende ist eine überzeichnete Darstellung)

Natürlich kannst du diese Wartungsarbeiten auch nur unregelmäßig durchführen nund das zweijährige Intervall einfach vergessen und das Gerät wird trozdem funktionieren, das es nicht mehr auf dem Punkt ist wird dir eigentlich gar nicht groß auffallen da die Abweichungen schleichend auftreten und du kannst warten bis der Riemen so ausgeleiert ist bis er dir vom Pulley springt oder von der Lauffläche rutscht falls er da nicht vom Dreck gehalten wird.

Ich denke einmal das sich jeder Besitzer eines Transmissionsriemenläufers sich irgendwo zwischen diesen beiden Extremen wiederfinden wird wobei ich bei meinen wenigen Transmissionsriemenläufern die ich noch habe eigentlich das in der Tat so halte wie in der ersten Variante beschrieben habe obwohl die beiden noch verbliebenen Riemenläufer (mittlerweile sind die Direktläufer mit drei noch verbliebenen Laufwerken in der Überzahl) eigentlich weniger als eine Stunde am Tag laufen, (bei insgesamt fünf Laufwerken darunter einem Direktläufer als derzeitiger Favorit ist das leicht einsichtig) habe ich das Wartungsintervall beibehalten nachem ich vor etlichen Jahren einfach einmal zwei gleichwertige Transmissionsriemenläufer über den Zeitraum von zwei Jahren regelmäßig durchgemessen habe von denen einer die oben beschriebene Wartung erhielt und einer nicht.

MFG Günther
ad-mh
Stammgast
#26 erstellt: 20. Mrz 2016, 10:44
Man kann es auch anders machen. Der Innenteller wird penibel gereinigt und feffrei gemacht. Das Gleiche gilt für das Pulley. Der Riemen wird vor der Montage genauso behandelt und kommt danach nie wieder mit Hautfett in Kontakt. Das Fett lässt den Riemen altern.
Bei einer Ölkontrolle (Lager) wird ebenfalls gereinigt.
Irgendwann wird man merken, dass der Teller beim Anlauf kurz Schlupf hat. Irgendwann klappt auch der Wechsel vom kleinen auf den großen Pulleydurchmesser nicht mehr.
So hält ein Riemen bei mir ca. 5-10 Jahre. Gut, der Spieler steht im Musikzimmer und nicht irgendwo, wo der Bratendünsten, Zigarrettenqualm oder sonstigen Sauereien ausgesetzt ist.

Irgendwo zwischen den Extremen liegt die Wahrheit.
andreas3
Stammgast
#27 erstellt: 20. Mrz 2016, 11:52
Danke, Tywin

Hörbert schrieb:


Säuberung der Laufflächen und des Riemens selbst mit 40%tigen Isopropanolalkohol angebracht.


Passt nicht so ganz in mein Weltbild, Gummi und Isopropanol. Rein gefühlsmäßig würde ich den Riemen mit Gummipflege aus den KFZ- Zubehör behandeln. Allerdings fehlt mir die einschlägige Erfahrung, bei mir läuft ein Direktantrieb. Wartungsfrei seit ca. 1980..

Grüße!
Tywin
Inventar
#28 erstellt: 20. Mrz 2016, 12:16
Der Riemen soll doch nicht möglichst geschmeidig rutschen.
andreas3
Stammgast
#29 erstellt: 20. Mrz 2016, 12:58
Nee, dafür steht er ja auch unter Spannung. Aber er sollte möglichst lange geschmeidig bleiben.
ad-mh
Stammgast
#30 erstellt: 20. Mrz 2016, 13:13

andreas3 (Beitrag #27) schrieb:
:prost Danke, Tywin

Hörbert schrieb:


Säuberung der Laufflächen und des Riemens selbst mit 40%tigen Isopropanolalkohol angebracht.


Passt nicht so ganz in mein Weltbild, Gummi und Isopropanol. Rein gefühlsmäßig würde ich den Riemen mit Gummipflege aus den KFZ- Zubehör behandeln. Allerdings fehlt mir die einschlägige Erfahrung, bei mir läuft ein Direktantrieb. Wartungsfrei seit ca. 1980..

Grüße!


Stimmt. Gummi und Alkohol ist nicht gut. Bei einer Reinigung alle paar Jahre ist das aber vollkommen in Ordnung. Man kann das Gerät auch kaputtpflegen.
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 20. Mrz 2016, 18:42
Hallo!

Nun ja,


.......Stimmt. Gummi und Alkohol ist nicht gut.......


Wie in aller Welt kommt ihr eigentlich auf Gummi?

Das sind Kunststoffmischungen und Alkohol macht denen gar nichts. Die Zeiten wo man echten Gummi unter die Kuststoffmischungen gab sind schon lange vorbei.

MFG Günther
andreas3
Stammgast
#32 erstellt: 20. Mrz 2016, 19:32
Hallo Günther,

danke für die Aufklärung, ich dachte wirklich es seien Gummiriemen.

Grüße von Andreas
Hörbert
Moderator
#33 erstellt: 20. Mrz 2016, 21:07
Hallo!

@andreas3

Sei froh das es sich hier um synthetische Polymere handelt und nicht um ein Das ein bestimmter Teil dieser Kunststoffe auch als Silikonkautschuk bezeichnet wird ist eigentlich irreführend da hier zwar ähnliche Eigenschaften bezüglich der Formbarkeit und der Elastizität vorliegen aber eine völlig anderes Mölekül vorliegt das eben viel Langzeitstabiler und unempfindlicher gegen Lösungsmittel ist.

Eine jedem bekannte Anwendung dürfte der handelübliche Autoreifen oder auch der Fahradschlauch sein.

Nirgends hier ist echter Kautschuk im Spiel.

MFG Günther
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